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Die Gottesmutter Maria war der 1. lebendige
Tabernakel der neuen Kirche, der als erster Jesus in sich beherbergte.
Die Kirche feiert im September das Gedächtnis der Sieben Schmerzen
der allerseligsten Jungfrau Maria. Mit einem eigenen Fest gedenkt die Kirche
am heutigen Tag der "Pietà", der Schmerzensmutter. Maria stand heldenmütig
unter dem Kreuze und vollendete so ihr Martyrium gemeinsam mit ihrem göttlichen
Sohn. Sie erduldete unblutigerweise all seine Martern an ihrer Seele und
nahm so am innigsten Anteil an dem welterlösenden Opfertod Jesu Christi.
Ein eigenes Fest zu Ehren der Schmerzensmutter
wurde 1423 auf einer Kölner Synode empfohlen
und durch Papst Benedikt XIII. 1727 für die ganze
Kirche vorgeschrieben. Das Fest am 15. September wurde durch Papst Pius
VII. eingeführt zum Dank für die glückliche Rückkehr
aus seiner Gefangenschaft.
Bild: Viele Gnaden werden demjenigen
geschenkt, der dieses Bild der schmerzhaften Gottesmutter betrachtet und
mitfühlt!
Heilige Mutter, drück die Wunden, die Dein Sohn am Kreuz empfunden, tief in meine Seele ein!
Maria, du schmerzensreichste Mutter aller Christen und Frau aller Völker, bitte für uns! Amen.
O Herr Jesus, durch die Bitterkeiten, die Du für mich am hl. Kreuze gelitten hast, besonders als deine allerheiligste Seele aus deinem allerheiligsten Leibe geschieden ist, erbarme dich meiner armen Seele, wenn sie aus dieser Welt scheiden wird. O Jesus, gib mir Mut, mein Kreuz mit dir zu tragen.
Lehre mich, ohne Klagen zu leiden, in den Leiden zu frohlocken und aus Not eine Tugend zu machen. Die Allmacht des Vaters werde mich bedecken, die Weisheit des Sohnes wolle mich regieren, die Allerheiligste Dreifaltigkeit wolle mich aufnehmen und meine Seele in das ewige Leben bringen. Amen.
Niemand kannte Jesus so genau wie seine heilige Mutter Maria. Sie hörte alle seine Worte. Sie lebte mit ihm 33 Jahre. Sie erzog ihn und hörte alle seine Worte im Kindes- und Jugendalter. Sie ernährte den Gottessohn und sie lehrte ihn. Niemand hat mehr mit dem Gottessohn Jesus Christus sprechen dürfen als Maria, die Unbefleckte Empfängnis, die Sündenlose. Die heilige Maria war vollkommen frei von jeder Sünde. Trotzdem blieben ihr Schmerzen und großes Leid nicht erspart. Aufgrund eines Gelöbnisses ihrer Eltern Joachim und Anna kam Maria schon mit 3 Jahren nach Jerusalem in den Tempeldienst und mußte schweren Herzens Abschied nehmen von ihren geliebten Eltern. Dort im Tempel lernte die begabte Schülerin sehr bald und sehr schnell Lesen und Schreiben. Sie kannte durch die täglichen Vorlesungen im Tempel und durch den Unterricht die Hl. Schrift das AT vollständig und mit der Zeit konnte sie alle Texte auswendig. So wußte sie sehr genau, daß eine Jungfrau den Gottessohn gebären sollte, daß dieser von den Menschen gequält und schließlich getötet werden sollte, daß er in Bethlehem geboren werden sollte usw., denn so steht es ja in der Hl. Schrift (AT), also in Urkunden, die schon mehr als 700 Jahre alt waren!
Mit 13 Jahren wurden die Jungfrauen vom Tempeldienst entlassen und verheiratet. In dieser Zeit kam - am 25. März!!! (vgl. Kometen!) - der Erzengel Gabriel und überbrachte Maria diese Botschaft von Gott Vater: "Gegrüßet seist du, Maria! Der Herr ist mit Dir! Du bist voll der Gnade...!" Maria dachte verwundert über diesen Gruß und den Engelsbesuch nach. "Du wirst einen Sohn gebären und sein Name soll Jesus sein." Die Antwort Mariens war - nach einer kurzer Zeit des Nachdenkens - schlicht, einfach und treffend: "Ich bin die Magd des Herrn. Mir geschehe nach Deinem Wort!". So wurde die Allerseligste Jungfrau Maria, die "keinen Mann erkannte" durch göttliche Macht Mutter des Gottessohnes Jesus Christus. So hat sich Gottes Weissagung an Adam und Eva erfüllt und der Erlöser ist Fleisch geworden. Auf diese Weise wurde der reinste Leib Mariens der reinste und allererste Tabernakel der neuen Kirche, die Jesus gegründet hat. Auch wir sollen reine Tabernakel sein, indem wir Jesus Christus in unserem Herzen / in unserer Seele tragen. Immer wieder müssen wir unsere Seele reinigen, so wie auch der heilige Tempel in Jerusalem immer wieder gereinigt wurde. Die Reinigung unserer Seele erfolgt aber durch eine gute Beichte, die wir ebenfalls möglichst regelmäßig vollziehen sollen. So ist uns Maria in vielfacher Hinsicht ein Vorbild und eine vortreffliche Lehrerin. Und in einer solch schwierigen Zeit der Apokalypse, die wir ganz offensichtlich durchleben (vgl. Bischofswort S.E. Bischof W. Mixa), hat uns Gott wiederum dieselbe Maria zur Seite gestellt und in täglichen Erscheinungen und monatlichen Botschaften (z.B. Medjugorje) sagt sie uns, was wir tun sollen. Wir erleben im Moment eine unerhört große Gnadenzeit, die Gott uns geschenkt hat! Wir dürfen die Worte Mariens empfangen, die für einen jeden Einzelnen von uns bestimmt sind und für jeden von uns Geltung haben! Gottes Gnadenzeit nützen wir dann besonders, wenn wir beten und beichten. Medjugorje ist heute der größte Beichtstuhl der Welt! Jeden Tag feiern Tausende von Leuten mit mehreren Bischöfen und Priestern zusammen das heilige Meßopfer! Leute aus allen Ländern und allen Kontinenten der Welt kommen hier täglich friedlich zusammen, um gemeinsam feierlich zu beten, das heilige Meßopfer (Eucharistie) festlich zu feiern, den Kreuzweg gemeinsam zu gehen, um Gott zu loben, zu preisen und IHN in aller Stille bis Mitternacht anzubeten! Wenn wir von der Ferne mit diesen Leuten den Rosenkranz mitbeten, sind wir in geistiger Weise mit ihnen vereint und dürfen die Worte von Gott Vater an seine himmlische Jungfrau Maria und die Worte der hl. Elisabeth wiederholen: "Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir, du bist gebenedeit unter den Frauen und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus...".
Als lebendiger Tabernakel kam die Allerseligste
Jungfrau Maria zu ihrer Base Elisabeth. Dort sang sie den einzig erhaltenen
Text von ihr, nämlich ihren Lobpreis auf den Schöpfergott:
das Magnifikat!
Wo heilige Frauen vereint sind, da herrscht
Freude und Wonne und Verzückung: Vor Freude hüpfte das Kind in
ihrem Leibe und vom Hl. Geist erfüllt rief Elisabeth:
"Woher wird
mir die Ehre zuteil", sagt Elisabeth, "daß die Mutter meines Herrn
zu mir kommt?" - Der erste Grund für unsere Verehrung, für unsere
Hochverehrung Mariens ist, weil sie die Mutter Gottes und unsere Mutter
ist. Daß Maria die Mutter Gottes ist, steht schon in der Heiligen
Schrift. "Woher wird mir die Ehre zuteil", sagt Elisabeth,
"daß die
Mutter meines Herrn zu mir kommt?" Ja, wer ist denn ihr Herr? Ihr Herr
ist Gott.
Also hat schon die Heilige Schrift
Maria als Mutter Gottes bezeichnet. Vom Hl. Geist erfüllt singt die
hl. Elisabeth ihre berühmte Benedeiung der Gottesmutter...
Ja, Maria, die ganz Reine, die Unbefleckte Empfängnis, führt uns immer zu ihrem göttlichen Sohne Jesus Christus! Sie ist unsere Mutter, denn als letztes Vermächtnis hat Jesus am Kreuz sie uns als Mutter zur Seite gestellt: "Siehe da, Deine Mutter!" - Ja, es ist auch DEINE Mutter, lieber Leser, liebe Leserin! Heute ist diese unsere Mutter betrübt wegen der vielen Sünden dieser jetzt lebenden Menschen, sie weint (als Statue) bittere, sogar blutige Tränen, sogar in der Hand eines Bischofs! Sie weinte bittere Tränen oben in den französischen Alpen, im großen Heiligtum Frankreichs, in La Salette! Maria weint heute, weil auch Deine Seele in Gefahr sein könnte, ewig verlorenzugehen. Sie weint, weil die Menschen nicht auf sie hören, von Gott nichts mehr wissen wollen. Sie weint, weil immer weniger Menschen die hl. Eucharistie mitfeiern, weil immer weniger Menschen am Sonntagsgottesdienst teilnehmen. Maria weint aber auch, weil Jesus Christus, unser Retter und Erlöser fast überall (auch in Filmen, Kino, TV, etc.) verspottet wird, weil sehr viele Mütter und Väter ihre Kinder abtreiben (lassen) und die Zahl der Abtreibungen weltweit die 1 Milliardengrenze schon lange überschritten hat! Unsere heilige Mutter weint bittere Tränen, weil sie die strafende Hand ihres göttlichen Sohnes nicht mehr länger zurückhalten kann, denn Gott hat schon gesagt: "Es ist genug!": New Orleans, die Stadt des Jazz, des ungezügelten Lasters in allen möglichen Formen, wurde zerstört. "Es ist genug!".
Warum
erschien die Liebe Gottesmutter ausgerechent in SIEVERNICH???
Auch unser Land ist in Gefahr: Eine 'vorgeschriebene'
"flächendeckende Versorgung mit Abtreibungsärzten" kann NIEMALS
Gottes Wille sein! SIE VERNICHten
Deutschland, das ist die ernstgemeinte Botschaft an Deutschland! Die Muttergottes
erscheint in SIEVERNICH.
(Bitte beachten Sie den Anfang des letzten
Satzes!), aber schon hat sie dort ihren Abschied angekündigt, weil
die Menschen nicht auf sie hören! - Groß ist der Schmerz Mariens
auch hier in Deutschland! Auch hier wird Gott sehr bald sagen: "Es
ist genug!" -
- Werden die Menschen nur klüger, wenn sie auf Ruinen sitzen??? -
Bei der Darstellung Jesu im Tempel kurz nach
der Geburt Jesu hörte die allerseligste Jungfrau Maria die Weissagung
des greisen Simeon: "Deine Seele wird ein
Schwert durchdringen...!" (vgl. Lk 2,34)
Das ist Mariens erster Schmerz, denn die Geburt
Jesu war schmerzfrei:
Erster Schmerz Mariens:
Simeon sprach: "Ein Schwert wird deine Seele
durchdringen, damit die Gedanken vieler Herzen offenbar werden" (Lk 2,
34). Ich verehre diesen Schmerz und bete: "JESUS, MARIA, ich liebe Euch,
rettet Seelen!"
Maria lebte unter der Obhut ihres anvertrauten reinsten Bräutigams, dem hl. Joseph, weit weg von Bethlehem, die doch namentlich in den Urkunden der Hl. Schrift (AT) als Geburtsstadt des Gottessohnes erwähnt war. "Wie soll das geschehen...?" wird wohl Maria damals auch gedacht haben, aber sie ließ in allem Gott walten, in allem ließ sie Gottes Willen erfüllen. Ein plötzlicher Aufruf zur Volkszählung führte dazu, daß sich jeder zu seiner Heimatstadt begeben mußte: so mußte die hl. Familie - kurz vor der Geburt - noch nach Bethlehem ziehen!
3 kluge Männer aus dem Morgenland, die
die Zeichen der Zeit sofort richtig erkannten und auch richtig zu deuten
wußten, waren aufgrund von großartigen Zeichen am Himmel aufgebrochen,
den neugeborenen König der Juden zu suchen. Es sollte derjenige König
sein, der für Israel seit einigen Jahrhunderten angekündigt worden
war durch die Propheten. Zeichen am Himmel deuteten darauf hin, daß
nun diese Zeit gekommen war. So brachen sie auf, diesen großen und
bedeutendsten aller Könige aufzusuchen und ihm Geschenke zu bringen.
Die hl. drei Könige suchten ihn zunächst in Jerusalem, weil das
die Hauptstadt war. Sie suchten ihn am Königshof, weil dort ein König
war. Dort fanden sie ihn aber nicht. Der dortige König war höchst
erschrocken. Weil Bethlehem als Geburtsort in den jahrhundertealten Urkunden
der Hl. Schrift (AT) erwähnt war, hat König Herodes sie dorthin
geschickt.
- (Auch heute erscheinen große Zeichen
am Himmel, aber wo sind die 3 Weisen, die "klugen Leute", die diese Zeichen
erkennen??) -
Nur wenige Tage nach diesem ersten Schmerz
Mariens durch Simeons Weissagung kam nun der zweite Schmerz Mariens hinzu:
In aller Eile mußten sie aufbrechen, denn ein Engel erschien dem
hl. Joseph und schickte sie auf die Flucht nach Ägypten.
Zweiter Schmerz Mariens:
Flucht nach Ägypten und Kindermord in
Bethlehem.
Der Engel sprach zu Joseph: "Steh auf, nimm
das Kind und seine Mutter und fliehe nach Ägypten, denn Herodes wird
das Kind suchen, um es zu töten" (Mt 2, 12). "Als Herodes sich von
den Weisen getäuscht sah, geriet er in Zorn, sandte hin und ließ
in Bethlehem und in seiner ganzen Umgebung alle Kinder im Alter von zwei
Jahren und darunter töten" (Mt 2, 16). Ich verehre diesen Schmerz,
o liebe Gottesmutter, und bete: "JESUS, MARIA, ich liebe Euch, rettet Seelen!"
Auch wir sollen, um unser Leben zu retten, uns aufmachen, und zwar in aller Eile(!) aufmachen, um Jesus zu suchen: in der hl. Eucharistie, im Tabernakel in der Kirche, in der Beichte, in der nachfolgenden heiligen Kommunion, in den heiligen Sakramenten! Dann nehmen wir Jesus in unser Herz, in unsere Seele auf, und Jesus nimmt uns auf und wir sind wieder Gotteskinder, nach der hl. Beichte sind wir wieder rein, so wie uns unser Vorbild Maria es uns zeigt. Aber wir haben nicht mehr viel Zeit für diese Umkehr! Denn schon kann man erkennen, wie sich die Menschen, die Gottes Gesetze verspottet haben und nicht umgekehrt sind, alles zurücklassen müssen, den Tod finden und auch kaum noch eine Hilfe finden... (vgl. New Orleans, etc.)
Wenn wir sündigen, gehen wir dem Himmel verloren und wir würden in die Hölle kommen. Nur durch eine Beichte wird unsere Seele von unseren Sünden wieder reingewaschen. Dieses Verlorengehen und Wiederfinden wurde uns beim nächsten Schmerz Mariens vor Augen geführt:
Dritter Schmerz Mariens:
Der Knabe Jesus bleibt drei Tage im Tempel
zurück.
"Siehe Dein Vater und ich, wir haben Dich
mit Schmerzen gesucht!" (Lk 2, 48). Ich verehre diesen Schmerz, o liebe
Gottesmutter, und bete: "JESUS, MARIA, ich liebe Euch, rettet Seelen!"
Mit Schmerzen suchen auch Dich heute Jesus
und Maria. Als Deine Mutter weint sie oft bittere Tränen über
Dich! Kehre zurück, indem Du zur hl. Beichte gehst und dieses von
Gott selbst(!) eingesetzte hl. Sakrament nützest.
Dann freut sich Jesus! Dann freut sich Deine
himmlische Mutter und der ganze Himmel mit ihr! Und Du erreichst die himmlische,
ewige Seligkeit! Freue Dich und juble! Dein Lohn im Himmel wird groß
sein!
Jesus hat 30 Jahre gebetet und nur 3 Jahre
öffentlich gewirkt: so war es Gottes Plan! 3 Jahre haben genügt,
um für immer eine neue Kirche nach Gottes Willen aufzubauen - und
die Pforten der Hölle werden sie NICHT überwältigen!!! Die
allerseligste Jungfrau Maria hat 33 Jahre mit ihrem Sohn gelebt, jedes
Wort Jesu gehört und in "ihrem Herzen bewahrt" und hat darüber
nachgedacht. Nicht jedes Wort war sofort verständlich. Nicht jedes
Wort war auch erfreulich. Eines seiner schmerzvollsten Worte war sicherlich
die Ankündigung seines Leidens und Sterbens an seine geliebte Mutter.
Das stand zwar alles bereits in den jahrhundertealten Urkunden der Hl.
Schrift (AT) und Maria kannte diese Wahrheiten SEHR GENAU, aber diese Worte
wurden JETZT Realität! Und Jesus war der leibliche Sohn Mariens. Ist
es nicht traurig und tränenrührend, wenn man seinen Sohn, seine
Tochter durch Tod verliert? Im 'besten Mannesalter' wurde Jesus Christus
verraten, gequält, blutig gegeißelt, mit einer Dornenkrone verspottet,
verhöhnt, geschlagen und letztendlich am Marterpfahl gekreuzigt. Jesus
starb, um die Sünden aller Menschen zu sühnen. Kein Mensch konnte
die Sünde wiedergutmachen, die Adam und Eva begangen hatten! So schwer
wiegt eine Sünde! Nur eine einzige Sünde! - und wieviele
Sünden sind seitdem hinzugekommen? Und welch abscheuliche Sünden
werden heute begangen?! - Der Mensch ist frei. Er ist frei, um zu sündigen,
muß aber auch dann die Folgen mit in Kauf nehmen, und der Mensch
ist aber auch frei, NICHT zu sündigen!!! Der Sünder kann aber
auch nachher seine Sünden bereuen, beichten und - auch heute noch(!)
- Ablässe gewinnen: für sich selbst, aber auch für Verstorbene!
So wird man wieder frei von den Sünden, und durch die Ablässe
wird man auch frei von den Folgen der Sünden, also frei von den Sündenstrafen!
- Auch Maria war frei, aber sie sündigte nicht! So ist sie unser Vorbild!
Nur GOTT SELBST konnte ALS MENSCH(!) diese
Sünden der ersten Menschen sühnen. Als GOTT legte Jesus Christus
SEINE GOTTHEIT mit auf die Waagschale, um alle Sünden und alle Sündenschulden
zu bezahlen. Aber nur einer 'aus diesem Geschlechte' konnte diese erste
Sünde sühnen: so ist Gott Mensch geworden, und als Gottheit und
Mensch zugleich hat er diese Sünden gesühnt.
Natürlich müssen wir trotzdem unsere
Sünden bereuen und beichten, um gerettet zu werden!!! Aber es war
diese große Opfergabe, die Gott Vater wieder mit den Menschen versöhnt
hat! Durch die heilige Eucharistie wurde ein NEUER BUND geschlossen zwischen
Gott und den Menschen. Jesus hat gesagt: "Siehe, ich bin bei euch alle
Tage bis zum Ende der Welt!". Und wo ist Jesus?
Jesus ist in jedem gültig
geweihten heiligen Tabernakel und in jeder einzelnen geweihten hl. Hostie
mit Leib und Blut real d.h. wirklich gegenwärtig.
Das ist das Geheimnis unseres Glaubens! Ein
Geheimnis, das nicht jeder versteht, denn sonst wäre es ja kein 'Geheimnis'!
Jesus hat bereitwillig sein Kreuz FÜR
UNS getragen. Deshalb verehren wir diesen großen Schmerz Mariens:
Vierter Schmerz Mariens:
Die schmerzhafte Mutter begegnet dem kreuztragenden
Herrn.
Ich verehre diesen Schmerz, o liebe Gottesmutter,
und bete: "JESUS, MARIA, ich liebe Euch, rettet Seelen!"
Jesus ist nach nur 3 Jahren öffentlicher Tätigkeit am Kreuz FÜR UNS gestorben. Deshalb müssen wir IHM sehr dankbar sein, daß er uns AUS LIEBE das Tor zum Himmel wieder geöffnet hat.
Fünfter Schmerz Mariens:
Jesus stirbt vor den Augen seiner betrübten
Mutter.
Ich verehre diesen Schmerz, o liebe Gottesmutter,
und bete: "JESUS, MARIA, ich liebe Euch, rettet Seelen!"
Ist irgendjemand aus Deiner Verwandtschaft
/ Bekanntschaft aus Liebe zu Dir, liebe Leserin, lieber Leser gestorben?
- Nein! Aber Jesus ist aus Liebe zu DIR, zu UNS ALLEN gestorben. Das ist
die Großtat von Jesus Christus, dem lebendigen Gott. Es gibt keinen
anderen Glaubenslehrer, der etwas Vergleichbares getan hätte. Das
Christentum, das aus dem achtenswerten Judentum hervorgegangen ist, ist
die einzige und wahre Religion. Keine andere Religion ist gleichwertig.
Bei keiner anderen Religion gibt es etwas Ebenbürtiges. Gott ist Mensch
geworden. Der Schöpfer wird als Geschöpf geboren. Wer kann das
begreifen? Hier muß man glauben!
Maria stand mit dem hl. Apostel Johannes unter
dem Kreuze. Maria, seine Mutter hat Jesus NIE verlassen! Auch hier ist
sie uns Vorbild! Und als letztes Vermächtnis hat der Gottessohn Jesus
Christus SEINE Mutter uns zur Mutter gegeben: "Siehe da,
Deine Mutter!". So wurde die allerseligste Jungfrau Maria unter
dem Kreuz UNSERE MUTTER! Auch das war - wie jede andere Tat und wie jedes
andere Wort Jesu - eine große Liebestat! Gott liebt uns! Gott liebt
jeden Menschen! Gott liebt auch Dich, liebe(r) LeserIn! Natürlich
liebt eine Mutter ihre Kinder. Während aber manche Mütter ihre
Kinder nicht lieben, sondern schon im Mutterleib töten (lassen), so
liebt doch eine solch reine Mutter ihre Kinder noch VIEL VIEL VIEL MEHR
als eine irdische Mutter das je tun könnte!
Und weil diese himmlische Mutter uns so liebt,
deshalb vergießt sie auch solch bittere Tränen, weil sie zusehen
muß, wie die 'freien' - und doch vom Bösen so gefangenen(!)
Menschen - das ewige Ziel verfehlen und viele in die Hölle stürzen.
Sie sieht das ja vom Himmel aus, und vom Himmel aus sieht man die Ereignisse
ja voraus!
Weil sie eine GUTE Mutter ist, deshalb kommt
sie zu uns auf die Erde, um uns zu helfen: das macht sie an ihren heiligen
Orten, das tut sie in Lourdes wie in Medjugorje, in Syrakus, in Guadalupe
wie in Akita/Japan, in Sievernich und an vielen anderen Orten! Sie kann
das nur soweit wie sie unsere Freiheit nicht einschränkt, denn sie
achtet die menschliche Freiheit! Und diese himmlische Mutter leidet wie
damals beim Kreuzestod über den vorübergehenden Tod Jesu heute
über den ewigen Tod vieler Seelen, die nicht auf sie hören
wollen, die sich von Gott abwenden, die nicht mehr in die Kirche gehen,
nicht mehr beichten, ihre Sünden nicht mehr bereuen ...
Das ist die große Traurigkeit dieser
unserer Zeit!
Kennt jemand den Schmerz einer Mutter, die
den toten Sohn in Händen hält? Kann jemand den Schmerz einer
Mutter nachfühlen, die ihren vielgeliebten GOTTESSohn 33 Jahre erlebt
und geliebt hat, ihn erzogen und täglich gesprochen hat, der jetzt
tot auf ihrem Schoß liegt? Welcher Schmerz ist ihrem
Schmerz gleich, die nicht einen irdischen Sohn als Kind hat, sondern
den Sohn Gottes???
Sechster Schmerz Mariens:
Der tote Heiland wird in den Schoß der
schmerzhaften Mutter gelegt.
Ich verehre diesen Schmerz, o liebe Gottesmutter,
und bete: "JESUS, MARIA, ich liebe Euch, rettet Seelen!"
Letztendlich denken wir in Dankbarkeit an den siebten großen Schmerz Mariens:
Siebter Schmerz Mariens:
Jesus wird in ein neues Grab gelegt.
Ich verehre diesen Schmerz, o liebe Gottesmutter,
und bete: "JESUS, MARIA, ich liebe Euch, rettet Seelen!"
Auch hier ist uns Maria Vorbild: Wie sehr müssen
wir das menschliche Leben achten, es schützen und bewahren! Wie sehr
wird es heute mißachtet! In der Schule Mariens können
wir sehr viel lernen, was wir sonst vielleicht niemals lernen würden!
Deshalb ist es wichtig, so bedeutsam, so schön, ein Kind Mariens
zu sein, ein Schüler/eine Schülerin dieser weisen und klugen
Jungfrau zu sein. SIE wird der Schlange den Kopf zertreten.
So lesen wir es immer wieder in heiligen Schriften. Die Unbefleckte Empfängnis
ist diese biblische FRAU, die sowohl am Anfang als auch am Ende der Hl.
Schrift erwähnt wird: im AT in Gen als FRAU, die der Schlange den
Kopf zertreten wird, und in Offb als "Großes Zeichen". Wer diese
biblische FRAU ist, dieses Rätsel löst ihr göttlicher Sohn
Jesus Christus, Gottes Sohn, selbst: "FRAU,
was geht das mich an? ..." - Jesus sagt hier
ganz bewußt nicht "Mutter", sondern "FRAU" zu seiner Mutter - und
löst damit bewußt dieses biblische Rätsel!
Die Betrachtung der schmerzhaften Muttergottes
lehrt uns, Leiden geduldig zu ertragen, Leiden klaglos hinzunehmen. Wir
können und sollen diese Leiden wieder Gott aufopfern. Das ist unsere
Sühneleistung. Dabei können wir an Heilige und Selige denken
wie z.B. an die sel. Anna Schäffer, die 25 Jahre lang gelitten hat
und ihre Leiden alle Gott aufgeopfert hat, um Seelen zu retten, die sonst
ewig verloren wären... Diese Heiligen können dann vom Himmel
aus Wunder erwirken.
Was für die Ungläubigen eine Torheit
ist, das bedeutet für uns ewige Glückseligkeit, ewige Freude,
ewiger Frieden, ewiger Jubel, ewiger Lobpreis, ewiger Dank, ewige Verzückung
...!
Auch das ist ein großes Geheimnis unseres
Glaubens: dieses Mitleiden mit Jesus, dieses aufopfernde Leiden.
Das Mitleiden mit Jesus machte die allerseligste
Jungfrau Maria zur Miterlöserin. Auch hier können wir sie nachahmen,
auch hier ist die Schmerzensmutter wie immer und überall unser Vorbild.
Wenn wir leiden, können und SOLLEN wir zu Jesus am Kreuz aufblicken:
Heilige Mutter, drück die Wunden, die dein Sohn am Kreuz empfunden, tief in meine Seele ein!
Maria, du schmerzensreichste Mutter der Christen, bitte für uns! Amen.
Autor: johann am fusse (Anagramm)
J.H.S.
Verehrung der Sieben Schmerzen Mariens
Erster Schmerz Mariens:
Simeon sprach: "Ein Schwert wird deine Seele
durchdringen, damit die Gedanken vieler Herzen offenbar werden" (Lk 2,
34). Ich verehre diesen Schmerz und bete: "JESUS, MARIA, ich liebe Euch,
rettet Seelen!"
Zweiter Schmerz Mariens:
Flucht nach Ägypten und Kindermord in
Bethlehem.
Der Engel sprach zu Joseph: "Steh auf, nimm
das Kind und seine Mutter und fliehe nach Ägypten, denn Herodes wird
das Kind suchen, um es zu töten" (Mt 2, 12). "Als Herodes sich von
den Weisen getäuscht sah, geriet er in Zorn, sandte hin und ließ
in Bethlehem und in seiner ganzen Umgebung alle Kinder im Alter von zwei
Jahren und darunter töten" (Mt 2, 16). Ich verehre diesen Schmerz,
o liebe Gottesmutter, und bete: "JESUS, MARIA, ich liebe Euch, rettet Seelen!"
Dritter Schmerz Mariens:
Der Knabe Jesus bleibt drei Tage im Tempel
zurück.
"Siehe Dein Vater und ich, wir haben Dich
mit Schmerzen gesucht!" (Lk 2, 48). Ich verehre diesen Schmerz, o liebe
Gottesmutter, und bete: "JESUS, MARIA, ich liebe Euch, rettet Seelen!"
Vierter Schmerz Mariens:
Die schmerzhafte Mutter begegnet dem kreuztragenden
Herrn.
Ich verehre diesen Schmerz, o liebe Gottesmutter,
und bete: "JESUS, MARIA, ich liebe Euch, rettet Seelen!"
Fünfter Schmerz Mariens:
Jesus stirbt vor den Augen seiner betrübten
Mutter.
Ich verehre diesen Schmerz, o liebe Gottesmutter,
und bete: "JESUS, MARIA, ich liebe Euch, rettet Seelen!"
Sechster Schmerz Mariens:
Der tote Heiland wird in den Schoß der
schmerzhaften Mutter gelegt.
Ich verehre diesen Schmerz, o liebe Gottesmutter,
und bete: "JESUS, MARIA, ich liebe Euch, rettet Seelen!"
Siebter Schmerz Mariens:
Jesus wird in ein neues Grab gelegt.
Ich verehre diesen Schmerz, o liebe Gottesmutter,
und bete: "JESUS, MARIA, ich liebe Euch, rettet Seelen!"
weitere Gebete siehe auch: Verehrung
der Muttergottes (Linktext)