Sievernich: Botschaften
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Liebe Beterinnen und Beter von Sievernich, liebe Mitchristen,
Das nächste Hauptgebetstreffen ist am
Montag dem 06.12.2010 in Sievernich. Beginn 14:45 Uhr Kreuzweg, 16:00 Uhr
bis 18:00 Uhr Beichtgelegenheit und Gebet bei drei Priestern,
18:15 Uhr Hl. Messe mit anschließender
Anbetung. 19:15 Uhr Der Engel des Herren (Angelus) vor der Kapelle!
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Die Gebetsanliegen des Papstes im November
2010 Wir beten für alle Opfer der Drogensucht und anderer Formen von
Abhängigkeit, dass sie mit Hilfe der christlichen Gemeinschaft in
der Kraft Gottes, des Erlösers, den Mut und die innere Stärke
finden, ihr Leben radikal zu ändern.
Wir beten für die Ortskirchen in Lateinamerika,
dass sie die von ihren Bischöfen angeregte kontinentale Mission als
Teil der weltweiten Mission des ganzen Gottesvolkes fortführen.
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Botschaft vom Sievernich, 04.12.2000
Am Montag, dem 04.12.2000, fand das fünfte Treffen der Blauen
Gebetsoase in der Pfarrkirche zu Sievernich statt. Während der Engelrosenkranz
gebetet wurde, sah ich vor dem Altar einen rot gekleideten Engel stehen.
Nach einiger Zeit kniete sich der Engel rechts (von mir aus gesehen) vor
den Altar. Er hatte schulterlanges dunkelbraunes, etwas gewelltes Haar.
Ein weiß gekleideter Engel mit schulterlangem blondem Haar kam hinzu
und kniete auf den Treppenstufen links (von mir aus gesehen) vor dem Altar.
Von mir aus links gesehen vom Altar, erschien die Mutter Gottes im
blauen Sternenmantel (ozeanblauer Mantel mit goldenen Sternen) gekleidet,
lange dunkle Haare, weißes Gewand, auf einem goldenen Halbmond stehend.
In ihren Händen hielt sie einen goldenen Rosenkranz, welcher aus goldenen
Rosen bestand. Die Mutter Gottes weinte und sprach:
„Liebe Kinder, ich grüße und segne euch im Namen meines
göttlichen Sohnes Jesus Christus. Ich bin Maria, die Makellose. Ich
bin Maria, die Mutter Gottes. Liebe Kinder, tröstet mich durch euer
Gebet. Schaut auf meinen lieben Sohn, Seine Kirche ist in Gefahr. Die Schafe
folgen nicht mehr ihrem Hirten, der sie schützt und liebt, sie folgen
dem Wolf im Schafspelz. Meine Priester, was könnt ihr tun? Folgt nicht
dem Wolf, bleibt meinem Hirten treu. Gott schenkt euch das Leben und Er
alleine, hört genau zu, nur Er, darf dieses auch wieder auf Erden
beenden. Gott alleine ist es bestimmt, Leben zu geben und irdisches Leben
wieder zu nehmen. Der Mensch misst sich in seiner Selbstsucht und wird
fehlgeleitet. Bleibt meinem göttlichen Sohn und Seinem Hirten treu!
Es gibt für euch, liebe Kinder, keine andere Entscheidung, keinen
anderen Weg, wenn ihr meinem lieben Sohn Jesus Christus folgen wollt. Wollt
ihr meinem Sohn aus ganzem Herzen folgen? Wenn ja, so seid ihr für
den Schutz des Lebens, besonders des ungeborenen Lebens. Der Teufel verführt
und verfinstert die Seelen der Menschen. Sie finden keinen Weg mehr zu
meinem göttlichen Sohn.
Liebe Kinder, ich mache euch heil an Leib und Seele. Ich mache eure
Seele hell, ich entzünde in euch die Liebesflamme meines Unbefleckten
Herzens.
Diese Flamme ist die Liebe meines Sohnes zu euch. Je mehr die Kirche
in Gefahr ist, umso mehr erscheine ich auf der Erde. Seht, ich bin überall
bei euch, so ist es der Wille meines Sohnes. Seht, ich bin bei euch, ich
liebe euch. Mein Gesang dringt in eure Herzen und mein Sohn lässt
die Strahlen Seiner Barmherzigkeit über euch ausgießen. Wie
schwer eure Last, die ihr tragt, euch auch oft erscheint, denkt daran,
meine Kinder: Ihr tragt all dies mit meinem Sohn, für meinen Sohn.
Oh, liebe Kinder, entlastet Ihn, tragt mit Ihm Sein schweres Kreuz. Tragt
es mit Ihm auch in der irdischen Zeit der Erwartung und Freude. Betet in
dieser irdischen Zeit für die Kirche. Betet für die Familie.
Ich will die Kirche führen, die mir treu Ergebenen. Sie brauchen sich
nicht zu fürchten, ich stelle sie unter meinen schützenden Mantel.
Ich will die Familien erhalten und stärken durch Gebet und Liebe.
Die Familien sind mir wichtig; so will ich die Liebe meines Sohnes Jesus
Christus in diese bringen. Betet für die Familien!" Die Mutter Gottes
schwebte auf einer Wolke ca. einen Meter in die Luft empor. Unter der Wolke
war etwas wie ein Goldregen, auf dem Boden wurde er zu Blüten. Sie
sprach mit erhobener Hand:
„Euch salbe ich für das neue irdische Jahr.
Mein göttlicher Sohn führe euch!
Er bleibe bei euch und behüte euch!
Er mache euch stark an Leib und Seele.
Er öffne euer Herz und wohne in euch!
Liebe Kinder, ich bin bei euch. Haltet an dem fest, was gottgewollt
und gut ist." Die Mutter Gottes segnete uns mit ihrem Rosenkranz. Die Erscheinung
ging zurück, wurde kleiner und verschwand. Eine goldene Schrift blieb
im Altarraum zurück: „Maria, Mutter Gottes".
Beim Rosenkranzgebet vor der heiligen Messe kniete der heilige Charbel
vor dem Altar und betete mit. Während der heiligen Messe kam die heilige
Barbara, gekleidet in einem beigen Gewand mit goldener Spiralborte und
Robert Bellarmin in Mönchskleidung mit Kapuze betend hinzu.
Während der heiligen Kommunion erschien über dem Altar
ein mir unbekanntes Zeichen.
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24.12.2004, Heiligabend
Offenbart von der Heiligen Teresa von Avila in Sievernich "Betrachtung
der Göttlichen Liebe".
Koste den Segen der Heiligen Nacht. Verzehre dich ganz in der Liebe
des Herrn. Unfaßbar, welche Gnade uns zuteil wurde und immer aufs
Neue zuteil wird. Seine erhabene Majestät verließ den göttlichen
Thron und wählte aus Liebe zu uns die Armut und Kleinheit, weit entfernt
von aller Erhabenheit.
Warum hat Er uns so getan?
Weil Er uns liebt, jeden Menschen... und so wollte Er uns nahe sein,
Seine göttliche Majestät, geboren als Mensch, ein Zeugnis Seiner
unendlichen Liebe. Schaue auf das Kind in der Krippe, begreifst du, was
auch Er dir sagen möchte?
‚Liebe so, wie auch Ich geliebt habe und immer liebe. Sieh Mich an,
schließe Mich in deine Arme. So will Ich Zugang zu deinem Herzen
finden; schenke Mir deine Liebe. Dein Glaube soll ein Abbild Meiner lebendigen
Liebe sein. Ich will nicht, daß du Mich anschaust, in Mich verliebt
bist und Mich rufst:
Herr, Herr! Ich will von dir ganz und gar geliebt werden. Liebe Mich!
Deine Liebe sei lebendig und leidenschaftlich. Deine Worte und Taten mögen
ein einziger Ausdruck Meiner Liebe sein. Dein Glaube möge Meine gelebte
Liebe sein. Im Leiden brennt Meine Liebe wie Feuer. Verzehre dich für
Mich, Ich will eins sein mit dir!’
So sprach das erhabene göttliche Kind Jesu zu mir in der Heiligen
Nacht, so spricht Es zu dir und zu jedem Menschen. So ruft der göttliche
König in ganz besonderer Weise Seine Priester und alle Geweihten,
lebendige Zeugen Seiner Liebe zu sein. Meine Freundin, wenn Er dich Kleine
nun schon in so verzehrender Weise ruft, wie mag Er dann wohl zu Seinen
Priestern sprechen?
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Liebt euren Nächsten und betet für jene, die ihr eure Feinde
nennt. Betet, und ihr werdet sie nicht mehr zu euren Feinden zählen,
denn in meinem Sohn ist die Wandlung der Liebe. 02.07.2001
Wir wünschen allen Lesern und Betern ein Gesegnetes Weihnachtsfest.
Förderverein Gebets- und Begegnungsstätte Sievernich e.V.
Schafsacker 7 53909 Zülpich
Willi Offermann
Düren, 08.06.2000
Am 08.06.2000 betete ich zu Hause vor dem Bild der Gottesmutter
von Maria Einsiedeln. Dort hörte ich während des Gebetes plötzlich
die Stimme der Gottesmutter. Sie sprach zu mir wie folgt:
„Liebe Kinder, ich grüße und segne euch im Namen meines
geliebten göttlichen Sohnes Jesus Christus. Er ist es, der euch Liebe,
Heil und Segen spendet. In Seinem Auftrag komme ich zu euch.
Liebe Kinder, versammelt euch gemeinsam zum Gebet. Einen jeden von
euch habe ich gerufen. Ruft ihr den Namen meines göttlichen Sohnes
an! Werdet lebendige Gebetsperlen meines Rosenkranzes, dies ist mein innigster
Wunsch. Werdet mein Rosenkranz. Jede kleinste Perle ist wichtig und gemeinsam
sind sie verbunden zu einem wirkungsvollen Gebet. Ich rufe euch, ihr jedoch
entscheidet selbst, ob ihr meinem Ruf folgt. Diese freie Entscheidung möchte
mein göttlicher Sohn von euch. Aus Liebe sollt ihr euch für Ihn
entscheiden.
Werdet mein lebendiger Rosenkranz!“
Düren, 03.07.2000
Am 03.07.2000 betete ich wieder unter dem Bild der schwarzen Madonna
von Maria Einsiedeln. Während des Gebetes empfing ich wieder die Worte
der Gottesmutter wie folgt:
„Nimm deinen Stift und schreibe! Ich grüße und segne
euch, meine Kinder. Im Auftrag meines göttlichen Sohnes komme ich
zu euch. Ich bin Maria, die Makellose, Maria, die Mutter Gottes.
Schau, was ich dir vorbereitet habe. Gehe hin und erfülle meinen
innigsten Wunsch, der auch der Wunsch meines göttlichen Sohnes ist.
Dies bedeutet Gnade. Gnade für euch, die ihr den Willen Gottes erfüllt.
Gnade für die Kirche, das Haus meines göttlichen Sohnes, und
Gnade für den Diener meines göttlichen Sohnes, den ich als meinen
Sohn in den Priesterstand gerufen habe und weiterhin rufe. Schafft einen
göttlichen Tempel in euren Herzen und trefft euch gemeinsam zur Ehre
Gottes im Haus meines göttlichen Sohnes. Ich werde bei euch sein und
ein jeder wird meine Gegenwart spüren, so ist es Gottes Wille. Meine
Kinder, betet, betet, ruft meinen göttlichen Sohn!“
Düren, 25.07.2000
Während des Gebetes am Dienstag, dem 25.07.2000, empfing ich
um ca. 20.45 Uhr wieder die Worte der Gottesmutter unter dem Bild der schwarzen
Madonna von Einsiedeln. Die Gottesmutter sprach zu mir:
„Ich grüße und segne euch, meine Kinder. Ich bin Maria,
die Makellose, Maria, die Mutter Gottes. Im Auftrag meines lieben göttlichen
Sohnes komme ich zu euch. Mein Wille ist der Wille meines lieben Sohnes
Jesus Christus, Gottes Sohn.
Hört, meine Kinder: Verliert
nunmehr keine irdische Zeit. Zögert nicht. Führt den Willen meines
Sohnes aus, so wird Er euch Sein Heil, die einzig wahre Gnade, die heilbringende
und segenspendende Gnade Gottes zuteil werden lassen. Meine Kinder, ich
spreche zu euch als Mutter. Geht in das Haus meines lieben Sohnes (in die
Kirche!) und bittet dort in Demut. Ich werde bei euch
sein. Ich werde euch in mein Herz eintauchen lassen, so daß eure
Seelen gestärkt und geschmückt werden von der Liebe Gottes allein.
Seid
bereit, so rufe ich euch, seid bereit!“
Sievernich, 07.08.2000
Am Montag, dem 07.08.2000, fand in der Pfarrkirche zu Sievernich
das erste Gebetstreffen der blauen Gebetsoase statt. Zuerst spürte
ich eine große Hitze. Dann erschien mir dort während des Gebetes
die Mutter Gottes. Sie erschien ganz in Weiß gekleidet und hatte
vorne auf der Brust ein rotes Herz mit einem Dornenkranz rundum. Sie strahlte
und war sehr freundlich. Rechts und links von ihr sah ich zwei Säulen,
die aus weißen Rosen bestanden. Hinter ihr war ein helles ovales
Licht. Sie stand zunächst (von mir aus gesehen) links vom Altar und
schwebte nachher näher zu mir. Sie sprach:
„Ich grüße und segne euch, meine Kinder. Ich bin Maria,
die Makellose, Maria, die Mutter Gottes. Ich komme im Auftrage meines göttlichen
Sohnes Jesus Christus zu euch. Spürt es, ich bin ganz bei euch. Ich
freue mich, daß ihr in der blauen Gebetsoase seid, so wie ich in
ihr ganz bin, ihr, meine Perlen des Rosenkranzes. Ihr seid zu dieser irdischen
Zeit nur einige. Doch mein Gesang dringt in die Welt und bald schon, meine
Kinder, werdet ihr mannigfaltige Rosenkränze sein! Ihr strahlt aus,
weil ich bei euch bin, ihr, die Rosen meines Rosenkranzes.
Habt Erbarmen und betet für meine Kinder. Besonders für
jene, die den Weg zu meinem lieben göttlichen Sohn nicht finden. Was
zerrüttet und zerstreut, vereinige ich im Namen meines lieben göttlichen
Sohnes. Mein Gesang, liebe Kinder, dringt zu euch hinab, zu euch in eure
Seelen. Ich wiege euch in mein Unbeflecktes Herz ein. Taucht ein und seid
ein Abbild meines Herzens. Die Mutter geht dem göttlichen Sohn voraus.
In der Welt herrscht der große Glaubensabfall; doch, meine Kinder,
ich rufe die Meinigen, so ich euch täglich rufe. Seid wachsam und
betet die Gnadenperlen. Öffnet mir euer Herz und mein Herz wird euch
ebenso offen sein.“
Sievernich, 04.09.2000
Am Montag, dem 04.09.2000, fand in der Pfarrkirche zu Sievernich
das zweite Gebetstreffen der blauen Gebetsoase statt.
Mir wurde es sehr warm und mir war, als ob ich schweben würde.
Dann sah ich links vom Altar der Pfarrkirche die Mutter Gottes stehen.
Sie trug einen himmelblauen Mantel, welcher über den Kopf hin bis
zu ihren Füßen reichte. Der Mantel war mit goldenen Rosen versehen.
Unter ihrem Mantel trug sie ein weißes Kleid. Ihre Hände waren
zum Gebet gefaltet, den Kopf leicht nach unten gesenkt; ihre Augen waren
geschlossen. An ihrem linken Fuß befand sich eine goldene Rose. Sie
wurde von einem goldenen, ovalen Licht (mit Strahlen) umgeben.
Sie sprach:
„Ich grüße und segne euch, meine Kinder. Ich bin Maria,
die Makellose, Maria, die Mutter Gottes.
Ich freue mich sehr über euer Gebet. Betet, meine Perlen, erfreut
das Herz meines göttlichen geliebten Sohnes Jesus Christus.
Liebe Kinder, ich bin eure Mutter und ich liebe euch ganz mit meinem
Herzen. Ich bin bei euch. Meine Kinder, ich rufe auf zum Gebet, sprecht
mit meinem Sohn und mit mir. Betet für die Kinder, denn die Finsternis
ist in der Welt. Ihr, die ihr die Drangsal erlebt, wißt, daß
meine Tränen, die ich vergieße, besonders für Deutschland
gedacht sind. Ehe ich mein marianisches Reich ganz und gar stark in der
Liebe gemacht habe, wird dieses mein geliebtes Land vieles erdulden müssen.
Doch, wenn ich auf Deutschland schaue, sehe ich, daß die Herzen der
Menschen sich von meinem Sohn gewandt haben. Denkt nicht, daß meine
Botschaft von Fatima, die ich den Kindern gab, veraltet ist. Doch seht,
es ist notwendig, daß ihr bittet, daß ihr fleht. Ihr besänftigt
meinen Sohn. Liebe Kinder, sucht meinen Sohn jeden Tag. Seht, es ist notwendig!
Meine Strahlen, meine Flammen der Liebe gieße ich über
euch aus, über euch und besonders über die mir treu gebliebenen
Priester. Mit meinen Tränen wasche ich euer Herz, so tretet, von mir
gewaschen, vor meinen Sohn. Mein Herz sei das Eure und euer Herz das Meinige.
Meine Kinder, betet, und mein Gesang trägt euch zu mir, wo immer ihr
auch seid!“
Sievernich, 02.10.2000
Am Montag, dem 02.10.2000, (Schutzengelfest) fand das dritte Treffen
der blauen Gebetsoase in der Pfarrkirche in Sievernich gegen 17.30 Uhr
statt.
Zuerst wurde mir sehr warm, dann sah ich einen weißen Nebel
links vom Altar (von mir aus gesehen). Dort stand plötzlich die Mutter
Gottes in einem weißen Gewand und einem himmelblauen Mantel, welcher
mit goldenen Sternen versehen war. Dieser Mantel ging vom Kopf aus in einem
Stück bis hin zu den Füßen. Sie sprach:
„Ich grüße und segne euch, meine Kinder. Im Namen meines
göttlichen Sohnes Jesus Christus komme ich zu euch. Ich freue mich
über euer Gebet. Täglich, meine Kinder, rufe ich euch und so
lade ich euch täglich zum Gebet ein.
Liebe Kinder, was wäre mein Sohn Jesus beschäftigt, wenn
Er Seine Boten nicht hätte? Was wäre es für euch eine Not,
wenn es nicht die Boten des Himmels geben würde? Meine Kinder, sie
stärken euch und führen euch recht im Glauben. Denkt doch an
die heiligen Engel. Sie senden euch den Segen meines lieben Sohnes zur
Erde, den Segen des Himmels. Die Finsternis bedrängt die Menschen
so sehr, weil sie die Engel, die Boten des Himmels, verlassen haben. Vergeßt
ihr sie nicht! Ruft sie täglich, denn die Boten des Himmels bitten
für euch ohne Unterlaß bei mir und meinem göttlichen Sohn.
Liebe Kinder, ich bin ganz bei euch. Seid gestärkt, denn ich
liebe meine Kinder. Der Heilige Geist komme über euch und heile euch
an Leib und Seele. Liebe Kinder, verzagt nicht, betet, betet! Wichtig ist,
daß ihr mit innigster Liebe bittet. Es ist wichtig, Kinder, daß
ihr euch verbindet zu meinem Rosenkranz.“
(Es erfolgte eine persönliche Mitteilung.)
„Für meinen Priester:
Mein lieber Sohn, übe Vorsicht, denn nicht alle deine Worte,
die wahr und recht sind, werden von den Menschen verstanden. Prüfe,
so wie es mein lieber Sohn tat. Vertraue dich Ihm ganz an. Er führt
dich, weil du ganz in Seinem Namen handelst. Lieber Sohn, ich sehe deine
Not, und bedenke, ich bin bei dir, du bist nicht alleine.
Liebe Kinder, denkt nicht, wenn ihr zu mir kommt, ich sähe
eure Not und Bedrängnis nicht. Ihr tragt mir diese im Stillen vor,
doch denkt nicht, diese eure Bitten seien verloren. Ich höre eure
Bitten und lege sie jeweils meinem lieben Sohn vor. Heute gehe ich zu jedem
von euch und berühre eure Seelen. Seid gesegnet, seid eins mit mir
und meinem Sohn. Betet ihr, so wird euch mein Sohn zur Hilfe eilen, da
ich für euch bitten werde. Eure Nöte, die Dornen sind, wandle
ich in Blüten. Seid gewiß, ich höre euch und bin bei euch.
Verbindet euch, meine Kinder, seid mein Rosenkranz. Mein Rosenkranz wird
die Kirche, meine Kirche und die meines Sohnes Jesus Christus, erhalten
und erneuern. Nichts wird so sein, wie ihr es heute kennt. Es wird die
Kirche eine große Veränderung erleben. Doch deshalb bin ich
bei euch. Bevor die großen Ereignisse eintreten, die ich in Fatima
vorhersagte, werden viele kleinere, schleichende Ereignisse stattfinden,
die mein Sohn zu eurer Rettung zulassen muß. Es gibt leider keinen
anderen Weg, da die Menschen sich von Gott immer weiter entfernen und nur
wenige meinen Gesang wahrnehmen. Der Materialismus ist das Götzenbild
der Offenbarung. Er vernebelt die Seelen der Menschen. Darum, meine Kinder,
gebt acht, was ihr seht und hört und wie ihr letztlich denkt und handelt;
denn die Finsternis arbeitet sehr. Doch ich bin zu euch gekommen, ich eile
euch zu Hilfe. Liebe Kinder, ich liebe euch, seid ohne Furcht, seid in
Gott! Denn wo immer der Vater ist, der Sohn, die Mutter, da flieht, was
nicht zu uns gehört!“
Nach diesen Worten, aber noch während der Erscheinung der Gottesmutter,
bewegte sich die Jesus-Statue oben am Altar der Kirche. Sie hob den Arm
weiter nach oben, öffnete den Mund und sprach. Leider konnte ich nichts
verstehen. Als Pfarrer Kleemann später während der heiligen Messe
predigte, sah ich über ihm einige hebräische Buchstaben in goldener
Farbe.
Sievernich, 06.11.2000
Am Montag, dem 06.11.2000, fand in der Pfarrkirche zu Sievernich
das vierte Treffen der blauen Gebetsoase statt. Zunächst spürte
ich eine große Hitze. Nach einiger Zeit erschien die heilige Jungfrau
Maria mit blauem Mantel und weißem Gewand. In ihren Händen hielt
sie einen goldenen Rosenkranz. Sie stand (von mir aus gesehen) links vom
Altar. Ihre Augen strahlten. Sie sprach:
„Ich grüße und segne euch, meine Kinder, ihr Perlen der
blauen Gebetsoase. Ich bin Maria, die Makellose, Maria, die Mutter Gottes.
Zu euch komme ich, zu einem jeden von euch! Ich freue mich über euer
Gebet und sehe euer Leid; denn seht, heute komme ich zu euch, um euer Leiden
zu lindern. Übergebt euer Leid meinem göttlichen Sohn Jesus Christus
und mir, Seiner Mutter. Ein jeder von euch ist gesegnet durch meinen geliebten
Sohn. So, wie es der Wille meines Sohnes ist, wandle ich euch in Seiner
Liebe. Ich wandle die Dornen, die eure Last sind, in Blüten. Ich wandle
euch ganz und führe euch zu meinem Sohn, der im Vater wohnt. Heute
komme ich zu euch, um euch stark zu machen an Leib und Seele. Seid nicht
traurig, seht ihr mich nicht, so bin ich dennoch bei euch. Habt die Gewißheit,
daß dies so ist nach dem Willen meines göttlichen Sohnes. Ich
werde meine blaue Oase stärken, denn ich bin in ihr.“
Während die heilige Jungfrau Maria folgende Worte spricht,
schwebt sie hoch in die Luft empor und ein mehrfarbiges Licht, von ihr
ausgehend, ein bunter Strahlenfächer, geht über zu allen Betenden.
„Mein Licht sende ich zu euch hinab, meine Strahlen umfangen euch,
ihr, meine Gebetsperlen. Betet und bleibt meinem Sohn treu ergeben. In
der Welt ist das Gebet nicht gern gesehen und es wird nicht geschätzt.
Ist aber das Gebet alleine nicht heilsam für euch, liebe Seelen? Nicht
in den Aufführungen jeglicher Art ist die Gnade des Gebetes zu finden,
nur im Gebet alleine. Wenn ihr betet, so sprecht mit dem Vater, mit dem
Sohn, mit der Mutter. Seid euch darüber bewußt. Erlebt dieses
innige Gespräch täglich von neuem. Meinen Gesang lege ich in
eure Seelen, ein jeder empfängt meine Gnade von euch. Ich bitte euch,
besonders für eure Familienangehörigen zu bitten, damit ich in
ihr Herz eintreten kann. Wenn auch verborgen, so finde ich doch einen Weg
zu ihnen durch euch.
Ihr, meine Kinder, werdet meine Kirche nur noch schwinden sehen,
jedoch die jüngere Generation, die des Gebetes bedarf, wird die Kirche
erneuern. Seht, die Finsternis plant eine Weltreligion, die der göttlichen
Wahrheit fern ist. Alles soll vereinheitlicht, weltlich vereinheitlicht
werden unter der Voraussicht, Einigkeit und Frieden auf der Erde zu finden,
wenn es keine Unterschiede mehr gibt unter den verschiedenen Religionen.
Doch diese ist nur eine Scheinreligion, die die Menschen lenkbar machen
soll. Ist dieser Zeitpunkt auf der Erde erreicht, so wird es gewaltige
Umbrüche geben. Besonders Europa wird davon betroffen sein, und dies
ist auch der Grund für mein Kommen. Seht, wie oft bin ich in Europa
schon erschienen? Doch all diese Ereignisse sollen euch nicht ängstigen,
denn diese müssen geschehen, damit mein göttlicher Sohn Jesus
Christus zu euch kommen kann und ihr Ihn erkennt und empfangt, wie es einem
König gebührt. Meine Kinder, ich gehe meinem Sohn voraus. Seid
gesegnet!“
Sievernich, 04.12.2000
Am Montag, dem 04.12.2000, fand das fünfte Treffen der blauen
Gebetsoase in der Pfarrkirche zu Sievernich statt. Während der Engelrosenkranz
gebetet wurde, sah ich vor dem Altar einen rot gekleideten Engel stehen.
Nach einiger Zeit kniete sich der Engel rechts (von mir aus gesehen) vor
den Altar. Er hatte schulterlanges dunkelbraunes, etwas gewelltes Haar.
Ein weiß gekleideter Engel mit schulterlangem blondem Haar kam hinzu
und kniete auf den Treppenstufen links (von mir aus gesehen) vor dem Altar.
Von mir aus links gesehen vom Altar, erschien die Mutter Gottes
im blauen Sternenmantel (ozeanblauer Mantel mit goldenen Sternen) gekleidet,
lange dunkle Haare, weißes Gewand, auf einem goldenen Halbmond stehend.
In ihren Händen hielt sie einen goldenen Rosenkranz, welcher aus goldenen
Rosen bestand. Die Mutter Gottes weinte und sprach:
„Liebe Kinder, ich grüße und segne euch im Namen meines
göttlichen Sohnes Jesus Christus. Ich bin Maria, die Makellose. Ich
bin Maria, die Mutter Gottes. Liebe Kinder, tröstet mich durch euer
Gebet. Schaut auf meinen lieben Sohn, Seine Kirche ist in Gefahr. Die Schafe
folgen nicht mehr ihrem Hirten, der sie schützt und liebt, sie folgen
dem Wolf im Schafspelz. Meine Priester, was könnt ihr tun? Folgt nicht
dem Wolf, bleibt meinem Hirten treu. Gott schenkt euch das Leben und Er
alleine, hört genau zu, nur Er, darf dieses auch wieder auf Erden
beenden. Gott alleine ist es bestimmt, Leben zu geben und irdisches Leben
wieder zu nehmen. Der Mensch mißt sich in seiner Selbstsucht und
wird fehlgeleitet. Bleibt meinem göttlichen Sohn und Seinem Hirten
treu! Es gibt für euch, liebe Kinder, keine andere Entscheidung, keinen
anderen Weg, wenn ihr meinem lieben Sohn Jesus Christus folgen wollt. Wollt
ihr meinem Sohn aus ganzem Herzen folgen? Wenn ja, so seid ihr für
den Schutz des Lebens, besonders des ungeborenen Lebens. Der Teufel verführt
und verfinstert die Seelen der Menschen. Sie finden keinen Weg mehr zu
meinem göttlichen Sohn.
Liebe Kinder, ich mache euch heil an Leib und Seele. Ich mache eure
Seele hell, ich entzünde in euch die Liebesflamme meines Unbefleckten
Herzens. Diese Flamme ist die Liebe meines Sohnes zu euch. Je mehr die
Kirche in Gefahr ist, umso mehr erscheine ich auf der Erde. Seht, ich bin
überall bei euch, so ist es der Wille meines Sohnes. Seht, ich bin
bei euch, ich liebe euch. Mein Gesang dringt in eure Herzen und mein Sohn
läßt die Strahlen Seiner Barmherzigkeit über euch ausgießen.
Wie schwer eure Last, die ihr tragt, euch auch oft erscheint, denkt daran,
meine Kinder: Ihr tragt all dies mit meinem Sohn, für meinen Sohn.
Oh, liebe Kinder, entlastet Ihn, tragt mit Ihm Sein schweres Kreuz. Tragt
es mit Ihm auch in der irdischen Zeit der Erwartung und Freude. Betet in
dieser irdischen Zeit für die Kirche. Betet für die Familie.
Ich will die Kirche führen, die mir treu Ergebenen. Sie brauchen sich
nicht zu fürchten, ich stelle sie unter meinen schützenden Mantel.
Ich will die Familien erhalten und stärken durch Gebet und
Liebe. Die Familien sind mir wichtig; so will ich die Liebe meines Sohnes
Jesus Christus in diese bringen. Betet für die Familien!“
Die Mutter Gottes schwebte auf einer Wolke ca. einen Meter in die
Luft empor. Unter der Wolke war etwas wie ein Goldregen, auf dem Boden
wurde er zu Blüten. Sie sprach mit erhobener Hand:
„Euch salbe ich für das neue irdische Jahr.
Mein göttlicher Sohn führe euch!
Er bleibe bei euch und behüte euch!
Er mache euch stark an Leib und Seele.
Er öffne euer Herz und wohne in euch!
Liebe Kinder, ich bin bei euch. Haltet an dem fest, was gottgewollt
und gut ist.“
Die Mutter Gottes segnete uns mit ihrem Rosenkranz. Die Erscheinung
ging zurück, wurde kleiner und verschwand. Eine goldene Schrift blieb
im Altarraum zurück: „Maria, Mutter Gottes“.
Beim Rosenkranzgebet vor der heiligen Messe kniete der heilige Charbel
vor dem Altar und betete mit. Während der heiligen Messe kam die heilige
Barbara, gekleidet in einem beigen Gewand mit goldener Spiralborte und
Robert Bellarmin in Mönchskleidung mit Kapuze betend hinzu.
Während der heiligen Kommunion erschien über dem Altar
ein mir unbekanntes Zeichen.
Sievernich, 08.01.2001
Am Montag, dem 08.01.2001, fand das sechste Treffen der blauen Gebetsoase
in der Pfarrkirche zu Sievernich statt. Zunächst wurde es mir sehr
warm. Dann sah ich plötzlich die Gottesmutter Maria. Die Mutter Gottes
schwebte etwas in der Luft (von mir aus gesehen) links vom Altar. Sie war
weiß gekleidet (weißes Gewand und weißer langer Schleier).
Sie trug die Haare offen, an den Seiten des Schleiers kamen diese noch
etwas heraus. Die Haare leuchteten golden. Die heilige Jungfrau lächelte
und ihr Gesicht strahlte.
Sie sprach:
„Meine Kinder, ich segne und grüße euch. Wie freue ich
mich über euer Kommen und über euer Gebet in meiner blauen Oase.
Ich schenke jedem von euch meine Gnade; meine Gnade ist nicht nur auf eine
Person beschränkt. Öffnet mir euer Herz, gewährt mir Einlaß.
Ich öffne die Tore für meinen geliebten göttlichen Sohn.
Er möchte nahe bei euch sein, nicht nur zu Gast bei euch, meine Kinder,
Er möchte eins sein mit euch. Liebe Kinder, wenn ich euch führe,
ist es möglich. Erschreckt nicht, habt keine Furcht; denn ich bin
es, die bei euch ist, die euch Kinder an die Hand nimmt und zu Ihm führt.
Liebe Kinder, oft werdet ihr versucht, es gibt scheinbare Hindernisse,
die euch vom Gebet fernhalten möchten. Ruft mich dann an, denn ich
werde der Schlange den Kopf zertreten. Denkt daran, wenn ihr versucht werdet,
ruft mich an! Ich werde für euch bitten bei meinem Sohne Jesus Christus
und Er wird mir meine Bitte nicht abschlagen, euch aus dieser Finsternis
befreien zu dürfen.
Liebe Kinder, seid stark in der blauen Oase, denn ich selbst bin
in ihr und mein geliebter Sohn. Euer guter Seelenführer wird euch
zu meinem göttlichen Sohn Jesus führen. Er besitzt meine Gnade
und in ihm ist die Gnade meines göttlichen Sohnes Jesus Christus.
Er weist euch den Weg; betretet ihn und zögert nicht! Sein Wirken
auf Erden, mein göttlicher Sohn, die Mutter und die blaue Oase sind
eins, eine Wahrheit im Vater. Betet, werdet nicht müde, betet! So
werde ich meine Gnaden über euch ausgießen. Es wird jemand sehend
werden. Heute öffne ich diese Seele für mich und für meinen
Sohn Jesus. So ist es der Wille des Vaters.“
(Es erfolgte eine persönliche Mitteilung.)
Nun zeigte mir die Mutter Gottes die Weltkugel. Sie hielt sie in
beiden Händen und schaute darauf (dabei schwebte sie immer noch).
Sie schwebte, die Erde in ihren Händen haltend, zu Boden, ging an
unseren Kirchenbänken vorbei den Mittelgang entlang und dann ging
sie den gleichen Weg wieder zum Altar zurück. Nun waren auf der Weltkugel
drei Rosen zu sehen. Eine gelbe Rose war auf dem Land Argentinien, eine
weiße Rose über Italien und eine rote Rose über Deutschland
zu sehen. Diese Rosen wurden sehr groß. Die Mutter Gottes sprach:
„Verbindet euch, euer Bund sei mein göttlicher Sohn, ich weise
euch den Weg.“
Nun sah ich einen silbernen Rosenkranz und darin die Weltkugel.
Sie sprach: „Die Seelen gebettet in meinen Rosenkranz, dies ist mein innigster
Wunsch“
Vor der Mutter Gottes knieten Robert Bellarmin, Pater Pio und eine
Ordensfrau, die ich leider nicht weiter erkennen konnte. Die Mutter Gottes
faltete ihre Hände und betete, dann sprach sie: „So will ich meine
Kirche führen und stärken. Ich führe sie zu meinem Sohne
hin, so wie es der Vater will. Sein Wille geschehe! Ich liebe euch, meine
Kinder.“ Sie ging langsam schwebend zurück, wurde kleiner und verschwand.
Die anderen drei Personen knieten und beteten weiter.
Während der heiligen Messe im Anschluß sah ich einen
verstorbenen Papst im Altarraum. Er trug einen langen, breiten Mantel.
Er war sehr groß und auf seiner Mütze war ein Kreuz zu sehen.
In seinen Händen trug er ein goldenes Buch. Er sprach: „Ich helfe
euch.“
Sievernich, 05.02.2001
Am Montag, dem 05.02.2001, fand das siebte Treffen der blauen Gebetsoase
in der Pfarrkirche zu Sievernich statt. Mir wurde sehr warm. Plötzlich
sah ich die Mutter Gottes in der Kirche (von mir aus gesehen) links vom
Altar stehen. Auf ihrem Haupt trug sie eine große goldene Krone und
darunter einen weißen Schleier. Sie war bekleidet mit einem roten
Mantel und einem blauen Gewand. Ihr Haar war an den Seiten etwas zu sehen.
Sie hatte langes, schwarz-braunes, gewelltes Haar. Die Arme hielt sie ausgebreitet.
Hinter ihr strahlte ein ovales, hellgelbes Licht.
Sie sprach:
„Ich grüße und segne euch, meine Kinder. Ich bin Maria,
die Makellose, Maria, die Mutter Gottes. Ich freue mich über euer
Kommen und besonders über euer Gebet. Seht, Kinder, ihr sprecht mit
dem Vater, mit dem Sohn, mit mir, der Mutter. Wie sehr liebt euch mein
göttlicher Sohn Jesus Christus. So will ich euch ganz zu Ihm hinführen.
Liebe Kinder, Er ist euer Weg, Er ist euer Ziel. Fürchtet nicht die
Welt, fürchtet nicht die Finsternis, denn ich führe euch. Ich
führe euch im Namen des Vaters. Ich führe euch im Namen des Sohnes.
Ich bin bei euch in der blauen Oase und ich bin bei euch, wenn ihr zu Hause
seid. Wo immer ihr seid, wenn ihr es wollt und mich ruft, so werde ich
bei euch sein. Es ist so der Wille des Vaters und der Wille meines geliebten
göttlichen Sohnes.
Alle Widerwärtigkeiten, die ihr tragt, schenkt sie meinem Sohne.
Verwandelt alle Widerwärtigkeiten in Gebet. Opfert diese meinem göttlichen
Sohne auf. Liebe Kinder, die Schlange kann der Königin nicht befehlen,
die Königin jedoch darf mit der Vollmacht des Sohnes der Schlange
den Kopf zertreten. Ich möchte euch führen, hin zum Sohn, hin
zum Vater. Fürchtet euch nicht. Vertraut mir. Ich nehme euch an die
Hand. Seid wie ein Kind und streckt mir eure Hand entgegen. Vertraut meinem
göttlichen Sohn. Sprecht mehrmals am Tage: O mein Jesus, ich vertraue
auf Dich!
Wenn ich euch führe, so werdet ihr nicht fehlgehen. Seht, wie
viel Irrtum ist im Weltlichen! Doch so sendet der Sohn den Heiligen Geist,
Seinen Geist und die Mutter zu den Menschen, damit der Irrtum nicht auf
fruchtbaren Ackerboden trifft, damit Seine wahre Kirche nicht auslöscht.
Sie wird zu einer kleinen Pflanze werden, die jedoch gut wächst und
gedeiht und deren Frucht reichlich sein wird.“
(Es erfolgte eine persönliche Mitteilung.)
„Meine Gnaden verteile ich an euch.“
Nun geht die Mutter Gottes zu jedem von uns und legt ihre Hand auf
unsere Köpfe. Sie geht zu jedem und legt die Hand auf.
„Liebe Kinder, meine Gnade geht auch zu jenen, für die ihr
bittet. Seht, sie selbst müssen nur noch den Weg zu mir finden.“
(Es erfolgt eine persönliche Mitteilung.)
„Betet, meine Kinder, betet für die Kirche. Betet für
die Hirten. Betet für Deutschland.“
Nun sah ich, wie ihr Rosenkranz anfing, rot zu leuchten. Ihr Rosenkranz
bestand aus roten, leuchtenden Rosen.
Maria weinte, sie zeigte mir ein Schriftstück. Ich konnte jedoch
nicht erkennen, was es war.
„Mein Sohn sagt mir: Mutter weine nicht. Die Kirche, in der Ich
ganz bin, wird sich reinigen. Dieses, (sie zeigte dabei auf das mehrseitige
Schreiben) wird es dann nicht mehr geben.“
„Liebe Kinder, bleibt ihr meinem Sohne treu und betet. Ich verlasse
euch nicht. Ich liebe euch, mein göttlicher Sohn liebt euch. Bleibt
bei Ihm!“
Nun faltete die Gottesmutter ihre Hände zum Gebet und schaute
dann jeden von uns eindringlich an. Danach segnete sie uns. Die Erscheinung
wurde dann sehr hell, kleiner und verschwand.
Nun sah ich erst, daß Schwester Faustine vorne links vor mir
in der ersten Kirchenbank saß und innig den Rosenkranz betete. Robert
Bellarmin kniete rechts vor dem Altar und betete ebenfalls den Rosenkranz.
Sein Rosenkranz war aus Holz und mit einem großen Holzkreuz versehen.
Über dem Altar war nun etwas wie ein Regenbogen zu sehen. Darauf stand
in goldenen Buchstaben: „ I O S “.
Sievernich, 05.03.2001
Am Montag, dem 05.03.2001, fand das achte Treffen der blauen Gebetsoase
in der Pfarrkirche zu Sievernich statt. Ich spürte eine große
Wärme. Dann sah ich, wie die Mutter Gottes auf einem goldenen Strahl
zu uns herunter schwebte. Sie stand dann (von mir aus gesehen) links vom
Altar. Die heilige Jungfrau trug einen hellblauen Mantel und darunter ein
weißes Kleid. Der Mantel war am Saum mit einer goldenen Verzierung
versehen. In ihren Händen hielt sie einen goldenen Rosenkranz. Sie
hatte die Hände zum Gebet gefaltet. Nun schaute sie auf uns. Sie stand
auf einer Wolke und hatte am linken Fuß eine goldene Rose.
Sie sprach:
„Ich grüße und segne euch, meine Kinder. Ich bin Maria,
die Makellose, Maria, die Mutter Gottes. Mein göttlicher Sohn Jesus
Christus schickt mich zu euch, liebe Kinder. Er liebt euch sehr. Seinem
göttlichen Willen bin ich ganz ergeben. Er ist euer Heil. Vertraut
euch Ihm an. Wie gerne wäre ich eure Mutter. Kommt zu mir, meine Kinder,
ich werde eure Tränen trocknen und euch zu meinem lieben Sohn Jesus
führen.“
Sie ging nun zu einem jeden von uns und bekreuzigte jeweils unsere
Stirn. Hinter ihr gingen zwei Engel, weiß gekleidet, sie hielten
in ihren Händen goldene Schalen. Sie kehrte wieder zum Altar zurück
und stand (von mir aus gesehen) links vom Altar.
Sie sprach:
„Liebe Kinder, euch ist eine irdische Zeit des Fastens und der Buße
gegeben. Nutzt diese Zeit, findet zu meinem Sohn. Gerne bin ich euch behilflich.
Ich will eure Pforte sein, das Tor, durch das ihr zu meinem göttlichen
Sohn gelangt. Ich bin die Pforte, mein göttlicher Sohn ist euer Weg!
Seht, ich gab euch einen Hinweis, so ist es der Wille meines göttlichen
Sohnes, daß ihr das Wirken des Heiligen Geistes, das Heilswirken,
annehmt. Sprecht die Gebete, die in meinem Sohne sind und von meinem Sohn
euch geschenkt wurden.“
(Es erfolgte eine persönliche Mitteilung).
„Es ist an der irdischen Zeit, euch zum Heilsgebet zu versammeln.
Ich werde euch selbst beistehen und mit euch bitten.
Die Kirche ist in Not. Darum wirke ich und bin ganz bei euch. Die
Erde, die Welt, zu einer Glaubenswüste geworden, diese Erde will ich
für meinen Sohn fruchtbar machen. Ich bepflanze die Erde und daraus
entstehen Gebetsoasen überall auf der Erde. Kinder, werdet nicht mutlos!
Betrachtet in dieser irdischen Zeit das Wirken meines göttlichen Sohnes
auf der Erde. Ihr seid nicht alleingelassen. Der Widersacher wirft Zweifel
in eure Herzen und will euch vom Weg, der Jesus selbst ist, abbringen.
Laßt euch nicht täuschen, meine Kinder. Er ist es, der euch
mutlos machen will, der euch Trägheit und Lauheit in eure Herzen dringen
läßt. Ich aber werde dies mit der Vollmacht meines göttlichen
Sohnes Jesus Christus nicht zulassen. Ich bin bei euch. Ich führe
euch und meine Kirche, die Kirche meines Sohnes Jesus, der euch innig liebt.
Er sorgt wie ein Vater für euch, wenn ihr dies zulaßt. Laßt
euch von mir und Ihm ganz führen, so werdet ihr heil. Ich werde nicht
zulassen, daß die Finsternis ganz in die Kirche dringt. Was krank
ist, wird vergehen. Doch seht, liebe Kinder, wie sehr sorgt mein Sohn für
euch. Er schenkt euch Seine Mutter, die Sein Kommen vorbereitet. Ich pflanze,
pflanze meine Oasen des Himmels und der Liebe. Sie sollen die Treuen stärken.
Sie sollen die Kirche stärken. Ich mache euch stark. Stark im Geiste.
Vertraut mir und meinem göttlichen Sohn. Immer wieder kann ich euch
nur sagen: Seid wie die Kinder und laßt euch führen, führen
von mir und meinem göttlichen Sohne. Was die Welt euch gibt, ist nicht
das, was der Vater euch schenkt. Der Weg meines Sohnes ist unbequem, der
weltliche Weg ist bequem und breit. Doch geht ihr zu meinem Sohn, bin ich
bei euch. Ich helfe euch und mit meiner Hilfe werdet ihr auch diesen Weg,
den unbequemen, getrost gehen können. Ich bin eure Mutter, ich liebe
euch, meine Kinder!
Liebe Kinder, werdet ihr auch versucht, besonders in dieser irdischen
Zeit, so laßt nicht ab vom Gebet. Ich bin bei euch. Ich kann es euch
nicht oft genug sagen. Ruft mich, Kinder, wenn ihr Hilfe braucht! Ich bin
für euch da, Kinder!“
Aus der Wolke, auf der die Mutter Gottes stand, ist nun eine Erdkugel
geworden. Der Stiefel Italien rückte näher. Ich sah die Stadt
Rom und den Vatikan. Dann sah ich einen Versammlungsraum, wo viele Kardinäle
saßen, die diskutierten. In der Diskussion ging es um die Vereinheitlichung
der Meßfeier ohne Eucharistie. Es soll nur noch ein Brot gebrochen
werden, gemeinsam mit der Gemeinde, da viele nicht an die Eucharistie glauben.
Die Mutter Gottes sprach:
„Es geht fast dem Ende der Kirche zu, so glauben die Treuen. Die
Gottlosen sehen darin eine Öffnung der Kirche für die Laien.
Ich aber werde dem entgegenwirken. Es wird ihnen nicht gelingen, die Kirche,
den Leib Christi, zu zerstören.“
Die Erdkugel drehte sich und wurde zu einer großen Sonne.
Sie schwebte inmitten des Altarraumes der Kirche. In der Sonne waren die
Buchstaben „ J H S “.
Die Mutter Gottes segnete uns. Ihre Erscheinung wurde hell und verschwand.
Nun sah ich Schwester Faustine in der ersten Kirchenbank den Rosenkranz
beten. Neben ihr saß Mirjam von Abellin. Robert Bellarmin kniete
vor dem Altar und betete ebenfalls den Rosenkranz. Plötzlich nahm
ich einen Blumenduft war.
Sievernich, 02.04.2001
Am Montag, dem 02.04.2001, fand das neunte Treffen der blauen Gebetsoase
in der Pfarrkirche zu Sievernich statt.
Wir beteten den Tränenrosenkranz. Es wurde mir dabei sehr warm.
Links (von mir aus gesehen) erschien ein ovales, helles Licht. Nun erschien
die Mutter Gottes. Ihr Mantel war hellblau, Gewand und Schleier strahlend
weiß. Ihre Haare waren ganz verborgen. Die Mutter Gottes lächelte
sanft. Ich sah nun, daß sie auf einer Wolke stand und goldene Sandalen
trug. Sie schwebte mit der Wolke ca. 20 cm über dem Boden. In ihren
Händen hielt sie eine Medaille, die am Ende des Rosenkranzes befestigt
war, welche das Antlitz des schmerzhaften Jesus zeigte. Die Medaille wurde
von einem goldenen Strahlenkranz umgeben und strahlte zu uns hinüber.
Diese Strahlen gingen zu einem jeden von uns. Nun sah ich zwei weiß
gekleidete Engel, die vor der Gottesmutter knieten. Sie trugen hellblondes,
schulterlanges Haar. Die Engel beteten.
Maria sprach kurz zu ihnen, dann kam ihr Gesicht ganz nah zu mir.
Sie sprach:
„Liebe Kinder, ich grüße und segne euch im Namen meines
göttlichen Sohnes Jesus Christus. In Seinem Namen komme ich zu euch.
Ich bin Maria, die Makellose, Maria, Mutter Gottes. Meine Kinder, ich freue
mich über euer Gebet. Bei euch, in eurem Herzen will ich ganz und
gar sein. Meinen geliebten Sohn, euren Heiland Jesus Christus, trage ich
zu euch.
Welch einen Schmerz habe ich auf Erden empfunden, da ich meinen
Sohn wie ein Opferlamm hingab. Ich übergab Ihn dem himmlischen Vater.
Wie schwer war dieser Schritt für mich, obwohl ich doch wußte,
ja es war
gewiß, mein göttlicher Sohn wird im Vater auferstehen.
Auch ich habe Stunden voller Not und Sorge verbracht. Ich war so niedergeschlagen.
Doch seht das schmerzhafte Antlitz meines Sohnes, betrachtet es, es macht
euch heil; so wie es euch befreit hat vor langer irdischer Zeit, so befreit
es euch auch heute von eurer Not. Betrachtet es in diesen irdischen Tagen
intensiv. Vergeßt dabei jedoch nicht die Freude der Auferstehung,
die euer Heil ist! Dort will ich euch hinführen, zu meinem Sohne!
Ihr, liebe Kinder, sollt in Ihm auferstehen. In Ihm sollt ihr die ewige
Freude erfahren. Ich möchte euch ganz und gar in Jesus, meinen lieben
Sohn, hüllen.
Vielleicht ist euch das Gebet oft lästig und es erscheint in
der Welt unwirksam. Dies, liebe Kinder, ist es nicht. Ihr würdet die
Kraft des Gebetes nicht ertragen, wenn ich sie euch zeigen würde.
Bedenkt dies, es ist die Kraft und die Gnade des himmlischen Vaters, der
euch ganz und gar liebt. Die Tränen, die ich für euch vergieße,
meine Kinder, sind Gnaden. Gnaden für euch, liebe Kinder. Mein göttlicher
Sohn ist das Alpha und Omega. In Ihm ist alles und alles kommt und geht
durch Ihn hervor. Deshalb kommt niemand zum Vater als durch Ihn.
Sucht euer Glück und eure Zufriedenheit in keiner anderen Religion,
nicht in den Gütern der Welt. Liebe Kinder, ihr findet alles nicht
dort. Nur in meinem Sohn findet ihr die göttliche Liebe, die himmlische
Zufriedenheit. Lebt die Liebe des Vaters auch im Alltag bewußt. Es
ist nicht einfach für euch, liebe Kinder, und der Widersacher versucht
euch täglich. Doch werdet nicht mutlos! Ich tröste euch. Ruft
mich an, ich nehme euch an die Hand und führe euch. Laßt euch
von mir führen! Meinen göttlichen Sohn trage ich in eure Herzen.
Ich umsorge einen jeden von euch. Ich komme nicht nur zu Einzelnen, sondern
ich komme zu einem jeden von euch. Ich kann euch dies nicht oft genug sagen!
Wenn ihr versucht werdet, so tragt dieses Leid nicht alleine. Grübelt
nicht, seid nicht verbittert. Übergebt es meinem Sohn Jesus Christus,
eurem Heiland und mir, eurer Mutter. Ich bin ganz für euch da. Ich
bin gegenwärtig.“
Die Mutter Gottes breitete ihren Mantel aus. Wir wurden ganz umhüllt
von ihrem Mantel. Dann öffnete sie ihn wieder, segnete und schaute
auf uns. Sie hob die Hände zum Himmel. Nun verschwand die Erscheinung.
Ich sah nur noch ein ovales Licht und die beiden knienden Engel. Sie trugen
jeweils eine goldene Schale.
Jetzt erst sah ich in der ersten Kirchenbank links Schwester Faustine,
Robert Bellarmin und Mirjam von Abellin sitzen. Sie beteten mit uns den
Rosenkranz.
Sievernich, 07.05.2001
Am Montag, dem 07.05.2001, fand das zehnte Treffen der blauen Gebetsoase
in der Pfarrkirche zu Sievernich statt. Mir wurde es sehr warm. Die Fatima-Statue,
die im Monat Mai nun rechts in der Pfarrkirche stand, wurde ganz hell und
lebendig. Die Mutter Gottes lächelte uns allen zu. Dann nickte sie
und die Lippen der Statue bewegten sich. Die Mutter Gottes sprach: „Komm,
komme zu mir!“
Dann lächelte sie einige Zeit, wurde größer und
stand plötzlich lebensgroß neben ihrer Statue. Sie trug einen
weißen Mantel mit goldener Borte. Dieser Mantel reichte ihr von dem
einen Fuß über den Kopf bis hin zum anderen Fuß. Er war
in regelmäßigen Abständen mit drei Perlen besetzt. Ihre
Haare wurden ganz von ihrem Mantel verdeckt. Sie trug ein hellblaues Gewand
mit goldener Halsborte, welche ebenfalls mit drei Perlen versehen war.
In ihren Händen hielt sie einen Rosenkranz, der aus weißen Perlen
bestand, das Kreuz mit dem Corpus Christi war groß und goldfarben.
Sie ging zum Altar und stand nun links vom Altar (von mir aus gesehen).
Hinter ihr gingen zwei weiß gekleidete Engel, die je eine goldene
Schale trugen. Die Engel knieten nun vor der heiligen Jungfrau und beteten
den Tränenrosenkranz mit den Betern in der Kirche.
Dann sprach die Mutter Gottes zu uns:
„Ich grüße und segne euch, liebe Kinder, im Namen meines
geliebten göttlichen Sohnes Jesus Christus. In Seinem Namen komme
ich zu euch. Ich bin Maria, die Makellose, Maria, Mutter Gottes.
Liebe Kinder, ich freue mich über euer Gebet. Es macht euch
heil und stark, denn, liebe Kinder, wenn ihr betet, seid ihr ganz bei meinem
Sohne und mein Sohn in euch. O, nehmt euch diese irdische Zeit, sie ist
euch ein kostbares Geschenk für die Ewigkeit. Denkt nicht, euer Leben
sei mit dem irdischen Ableben zu Ende. Die Erde ist für euch eine
Schule, liebe Kinder. Auf Erden sollt ihr zu meinem Sohn finden und zu
Ihm stehen. Eure Seele soll in Ihm stark werden. Deshalb, meine Kinder,
bin ich ganz bei euch.
Mein göttlicher Sohn schenkt Sich der Kirche täglich.
Doch da die Menschen so hartherzig geworden sind und den Irrlehren folgen,
die die Finsternis verbreitet, ist mein Kommen notwendig. Meinem Sohn möchte
ich Seine Schafe zuführen. Sein Kommen bereite ich vor. Mein geliebter
Hirte in Rom versucht, die Menschen zu einen. Ich habe ihn auf diese Reise
geschickt. Später werdet ihr, liebe Kinder, dies verstehen. Dann,
wenn er nicht mehr unter euch sein wird. Die Finsternis wettert gegen ihn,
weil er ganz in mir ist und in meinem Sohne. Ich bin bei ihm und so weiß
er von meinem Erscheinen auf der Erde.
Meine geliebten Söhne sollen nicht verzweifeln. Ich verlasse
meine Söhne nicht! Eure Aufgabe wird schwierig; habt Mut, schaut auf
eure Mutter, ich werde euch führen!
Liebe Kinder, habt auch ihr Mut, schaut auch ihr auf eure Mutter.
Ich liebe euch! Mein göttlicher Sohn liebt euch! Täglich macht
Er Sich euch zum Geschenk. Nehmt Seine Worte und meine Worte, die eins
sind, in euren Alltag auf. Betet, ja, sprecht täglich zu uns, damit
wir ganz bei euch sein können. So, liebe Kinder, werdet ihr auf das
Kommen meines göttlichen Sohnes vorbereitet.
Seid nicht mutlos und fragt nicht, warum dieses oder jenes noch
nicht geschehen ist. Der himmlische Vater, in Dem mein göttlicher
Sohn ganz ist und Er in Ihm, in Ihm steht alles fest. Alles wird so geschehen,
wie es von mir gesagt wurde, doch, liebe Kinder, zu einer anderen irdischen
Zeit. Es wird einen sehr großen Glaubensabfall geben. Dies, liebe
Kinder, ist erst der Beginn. Dann werden selbst die Gläubigen sagen:
Wann werden die zukünftigen prophezeiten Dinge geschehen, waren die
Erscheinungen echt? Viele werden sagen, daß meine Erscheinungen nicht
echt waren und tun unrecht. Dann vergeht noch einige irdische Zeit und
letztlich dann werden die Prophezeiungen eintreffen, so, wie es geschrieben
steht. So, wie ich es unzählige Male meinen Kindern sagte. Durch diese
Glaubenswüste will ich euch führen, damit ihr nicht verloren
geht, damit ihr standhaltet. Im Namen meines göttlichen Sohnes will
ich euch heilen an Leib und Seele!“
Dann segnete die Mutter Gottes uns alle, ging dann zu jeder Person
in der Kirche und machte jeweils ein Kreuzzeichen auf die Stirn der Anwesenden.
Die beiden Engel hielten jeweils eine Schale in ihren Händen und folgten
ihr. In einer Schale war etwas wie eine weiße, fast durchsichtige
Salbe. Es war wenig in der Schale. In dieser Schale tauchte die Mutter
Gottes ihren Finger ein und bekreuzigte dann jeweils eine Stirn. Als alle
Anwesenden ein Kreuzzeichen erhalten hatten, kehrte sie wieder an ihren
Platz zurück, die Engel folgten ihr. Sie sprach:
„Liebe Kinder, denkt nicht, es würde in dieser Zeit nichts
geschehen. Es geschehen große Veränderungen, die die Finsternis
veranlaßt. Doch bedenkt: Alles ist in meinem Sohne, Er ist der Herr!
Er wird durch Sein Kommen die Finsternis und deren Werke beschämen.
Bleibt nur in Ihm, mehr braucht ihr, liebe Kinder, nicht zu tun. Taucht
in Ihm ein, seid demütig! Bleibt einfach.“
Sie segnete uns, wurde hell und verschwand ganz im Licht. Es blieben
weiße Rosen zurück, ein „M“ aus weißen Rosen bestehend,
an dem Platz, wo sie stand. Nun gingen die Engel zum Altar und knieten
vor diesem nieder. Dabei hielten sie die Schalen in ihren Händen.
Einer der Engel kam zu mir und goss eine goldene Flüssigkeit in mein
mitgebrachtes Gefäß für Weihwasser ein. Dann ging er wieder
zum Altar zurück.
Im Altarraum saßen auf den Meßdienerbänken vorne
rechts Papst Pius XII., dahinter ein großer Herr in rotem Gewand
mit langem weißen Bart und roter Kopfbedeckung.
Erst jetzt sah ich in der vordersten linken Kirchenbank vor mir
Robert Bellarmin, Schwester Faustine und Mirjam von Abellin sitzen.
Sievernich, 11.06.2001
Am Montag, dem 11.06.2001, fand das elfte Treffen der blauen Gebetsoase
in der Pfarrkirche zu Sievernich statt.
Ein weißer Nebel bildete sich (von mir aus gesehen) links
neben dem Altar. Jetzt sah ich die heilige Jungfrau ganz in Weiß
gekleidet (weißes Gewand, weißer Mantel und weißer Schleier).
Sie trug an ihren Füßen goldene Sandalen. Sie stand auf einer
Wolke und schwebte ca. einen Meter über dem Boden. Ihre Hände
waren zum Gebet gefaltet. In ihren Händen sah ich einen Rosenkranz,
der aus goldenen Rosen bestand, das Kreuz am Ende war ebenfalls golden.
Hinter ihr war ein ovaler Lichtschein. Die Mutter Gottes war traurig und
blickte zu Boden. Nun sah ich, wie zwei Engel von rechts zu ihr hinkamen
und sich vor ihr hinknieten. Die beiden Engel trugen jeweils eine goldene
Schale in ihren Händen. Sie beteten den Rosenkranz mit. Maria schaute
mich nun an und plötzlich sah ich ihr Gesicht ganz nahe bei mir. Mir
war sehr warm und ich fühlte mich sehr von der heiligen Jungfrau angezogen.
Sie sprach:
„Liebe Kinder, ich grüße und segne euch im Namen meines
göttlichen Sohnes Jesus Christus. Ich bin Maria, die Makellose, Maria,
die Mutter Gottes. Ich bin eure Pforte, die euch zu Jesus, meinem Sohn,
führt. Kommt alle zu mir, ich führe euch zu Ihm, der euch das
wahre Heil im Vater ist. Liebe Kinder, reinigt eure Seelen, besucht meine
geliebten Söhne, die Priester, die ich auserwählt habe und macht
eure Seelen frei. Die Beichte ist für einen jeden von euch wichtig.
Für die Welt scheint sie veraltet. Laßt euch nicht irreführen!
Reinigt eure Seelen, dieser Weg führt zum Vater!
Ich schaue in eure Seelen und eine Seele fragt sich, ob sie mich
in dieser Oase besuchen darf. Ja, ich habe ihr Rufen gehört, sie darf
mich oft besuchen. Liebes Kind, rufe mich täglich!
Eine Seele erwartet aus der Ferne meine Antwort. Liebe Seele, du
erhältst diese meine Antwort. Was du begonnen hast, das setze fort.
Dies ist mein Wunsch und der meines göttlichen Sohnes Jesus Christus.“
Zu einem Priester:
„Meinem geliebten Sohn möchte ich die Angst in seiner Seele
nehmen. Sei unbesorgt! Wende dich zum Vater!
Meine lieben Kinder, seid eifrige Beter. Ich will euch so begleiten.
Ich bin gegenwärtig. Die Finsternis will euch dies vergessen machen.
Die Welt verachtet meinen göttlichen Sohn. Er aber wird die Welt beschämen.
Da der Widersacher dieses weiß, möchte er die Seelen der Menschen
in die Irre führen. Sein Ziel ist die Gottesferne. Hört nicht
auf ihn! Ich möchte euch zu meinem geliebten göttlichen Sohn
Jesus Christus führen, ich möchte euch zum himmlischen Vater
führen. Deshalb bin ich hier und heute bei euch. Doch, liebe Kinder,
auch wenn ihr mich nicht seht, bin ich bei euch. Denkt daran! Ich kann
es euch nicht oft genug sagen. Mein Sohn schenkt Sich euch täglich
im Sakrament des Altares. Dies ist so wichtig für euch alle! Heil
werden, ganz heil im Vater, ist ohne meinen göttlichen Sohn nicht
möglich. Laßt euch keinen Sand in die Augen streuen. Haltet
an dem fest, was ich sagte, sagte schon bei all meinen Erscheinungen auf
der Erde. Liebe Kinder, atmet mich ein! Laßt meinen göttlichen
Sohn Jesus in euer Herz hinein. Noch ist alles möglich. Bedenkt dies.
Schaut auf Ihn, den Himmelskönig. Denn was wird sein, wenn Er in Herrlichkeit
kommt und ihr seid nicht vorbereitet? Darum bin ich bei euch. Ich bereite
euch vor. Ich möchte euch täglich begleiten, nicht nur an diesem
Tag. Effata!“
Nun sah ich plötzlich das Herz der heiligen Jungfrau, die Liebesflamme
ihres Herzens, während des Liebesflammenrosenkranzes. Die Strahlen
gingen von Maria zu einem jeden von uns. Es waren rote und andere bunte
Strahlen, ein Strahlenfächer. Die Engel gingen ein Stück vor.
Die Mutter Gottes sprach zu ihnen. Nun ging sie vor, hinter ihr die Engel,
und ging zu einem jeden von uns und bekreuzigte unsere Stirn. Sie legte
ihre Hand auf unsere Köpfe und ich hörte, wie sie etwas mit „Emi...“
oder „Imi...“ dabei sprach. Sie ging zu jedem von uns, die Engel in weißen
Gewändern hinterher. Anschließend kehrte sie mit den Engeln
auf ihren Platz links neben dem Altar zurück.
Sie sprach:
„Im Namen meines Sohnes Jesus Christus, kommt alle zu mir, die ihr
beladen seid, denn ich bin eure Mutter, die Magd des Herrn. O, meine Kinder,
geht nicht ab vom Wege meines Sohnes. Es geschehen so große Veränderungen
und alles scheint fragwürdig zu werden. Mein geliebter Hirte in Rom
führt die Kirche in der Ordnung. Doch seht, die Finsternis wird Rom
sehr bedrängen, selbst die Frommen! Seht, was eurem Bruder geschehen
ist. So nahe war er mir. Warum hat er meinen Sohn verraten? Seht, liebe
Kinder, er war hörig, hörig einer anderen Macht. Betet für
ihn und habt acht. Seid wachsam und demütig. Der Stolz war es, der
ihn fallen ließ.
Euch, liebe Kinder, möchte ich führen. Ich liebe euch,
mein göttlicher Sohn liebt euch und der Vater im Himmel liebt euch.
Dies sei euch gewiß. In allen Nöten und Sorgen haltet euch dies
stets vor Augen.“
(Es erfolgte eine persönliche Mitteilung.)
„Liebe Kinder, ich segne euch in der Liebe meines Sohnes.“
Sie segnete uns, ging etwas hoch und verschwand, zurück blieb
dichter Nebel und die beiden Engel. Im Nebel sah ich golden die Schrift:
„Maria“.
Anschließend sah ich vorne links in der Kirchenbank Mirjam
von Abellin, Schwester Faustine und Robert Bellarmin den Rosenkranz beten.
Im Altarraum rechts auf der Bank vorne saß Papst Pius der XII. (Pacelli),
auf der hinteren Kirchenbank ein großer Mann mit langem Bart im roten
Gewand und roter Kopfbedeckung. Der heilige Charbel kniete vor dem Altar
und beugte sich während des Rosenkranzes bei jedem Ave nach vorne.
Alle beteten mit, auch die verbliebenen heiligen Engel.
Sievernich, 02.07.2001
Am Montag, dem 02.07.2001, fand das zwölfte Treffen der blauen
Gebetsoase in der Pfarrkirche zu Sievernich statt.
Ich sah einen weißen Nebel links neben dem Altar (von mir
aus gesehen). Dann sah ich die Mutter Gottes. Sie stand auf einer weißen
Wolke, die etwas über dem Boden schwebte, ca. 20 cm. Die heilige Jungfrau
war ganz in Weiß gekleidet (weißes Gewand, weißer Schleier).
Ihr weißer Schleier war mit einer goldenen Borte versehen. Sie trug
goldene Sandalen und zu ihren Füßen blühte eine goldene
Rose. Ihre Haare waren zum größten Teil vom Schleier verdeckt.
Die Gottesmutter hatte schwarz-braune Haare. Sie hielt die Hände zum
Gebet gefaltet. In ihren Händen hielt sie einen Rosenkranz, der aus
lauter goldenen Rosen bestand. Sie lächelte und dabei segnete sie
uns. Hinter ihr war ein goldener, ovaler Lichtschein, aus dem zwei Engel
im weißen Gewand hervortraten. Sie knieten sich in einigem Abstand
vor ihr hin und beteten mit uns. Beide Engel trugen jeweils eine goldene
Schale. In der einen war eine Flüssigkeit, in der anderen Schale so
etwas wie eine durchsichtige Salbe. Ihr Gesicht kam ganz nahe zu mir, dabei
wurde mir sehr warm. Sie sprach:
„Liebe Kinder, ich grüße und segne euch im Namen meines
göttlichen Sohnes Jesus Christus. Ich freue mich, daß ihr meinem
Ruf folgt. Betet, betet! Denn, liebe Kinder, mein göttlicher Sohn
liebt euch sehr, ich liebe euch innig! Kommt, kommt zu mir! Ich bin bei
euch. Ich bin gegenwärtig. Erfüllt eure Herzen mit Gebet. Ihr
sprecht mit meinem geliebten göttlichen Sohn! Nichts wird umsonst
gebeten, es geht nichts verloren, wie es euch die Welt glauben lassen will.
Mein göttlicher Sohn schenkt euch Seine Gnade, Seine Gnade in der
blauen Gebetsoase. Bewahrt diese Gnade in euren Herzen, laßt sie
nicht vergeuden. Bei der Salbung ist mein göttlicher Sohn ganz gegenwärtig.
Ich kann es euch nicht genug sagen. Wie wichtig und heilsam ist für
euch das Rosenkranzgebet, wie unersetzbar ist das Altarsakrament, in dem
mein Sohn Sich euch ganz hingibt. Er schenkt Sich euch, liebe Kinder. Versteht
ihr diese meine Worte?
Wiederum berührt Er euer Herz durch die Salbung. Taucht ein
in das Herz meines Sohnes Jesus Christus. Seid nicht töricht, nehmt
meinen Sohn Jesus in euer Herz auf.
Ich bin Maria, die Makellose, Maria, die Mutter Gottes. Ich will
euch führen zu meinem Sohne Jesus Christus. Er weist euch den Weg
zum Vater hin. Ich komme zu euch, um euch ganz zu führen. Erkennt
den wahren Glauben, die Wahrheit, die der Vater ist. Diese Wahrheit wird
von der Welt verachtet, da sie der Welt nicht nützlich ist. Liebe
Kinder, laßt euch nicht in die Irre führen. Folgt dem Weg des
Vaters, des Sohnes, der Mutter. Öffnet eure Seelen und laßt
euch von der göttlichen Liebe ganz durchfluten. Ich schenke euch meine
Liebe, eine Liebe, die unendlich ist, die nicht zählt, wie viel sie
gibt.“
Nun sah ich, wie die Engel mit ihren Schalen ein Stück vorgingen.
Die Mutter Gottes ging dann vor, die Engel folgten ihr. Die Gottesmutter
ging zu jedem von uns und segnete jeweils unsere Stirn mit einer durchsichtigen
Salbe. Sie sprach dabei etwas, was für mich jedoch unverständlich
blieb. Anschließend kehrte sie wieder mit den Engeln an ihren Platz
links neben dem Altar zurück. Als sie sich dort zu uns herumdrehte,
sah ich, daß ihr Herz offen zu sehen war. Aus ihrem Herzen kamen
wunderbare goldene und bunte Strahlen, die zu jedem von uns gingen. Ein
enormer Strahlenfächer tauchte uns alle ein, während wir den
Liebesflammenrosenkranz beteten. Die heilige Jungfrau sprach:
„Eine Seele fragt sich, ob ich es auch wirklich bin. Ja, liebes
Kind, ich bin Maria, die Mutter Gottes, und du bist zu mir gekommen, weil
du in deiner Familie sehr große Sorgen hast. Ich sehe alle diese
deine Sorgen. Bete und besuche mich hier in dieser Gebetsoase. Ich werde
dir deine Sorgen nehmen und sie in Liebe umwandeln. Denn so, wie deine
Seele umherirrt, findest du keine Heilung. Die Ruhe findest du im Gebet,
im Gespräch mit meinem Sohne Jesus. Vertraue meinem Sohne!
Meinen Gruß schicke ich in die Ferne an die Pilger. Ihnen
sei mein Schutz und meine Gegenwart gewiß!“
Die heilige Jungfrau stand auf der Erde. Die Erde wurde zu einem
Rosenstrauß. In der Kirche regnete es von oben goldene Rosen herab!
Sie sprach:
„Siehe, alle meine Gnaden schenke ich euch. Seid ihr euch darüber
bewußt? Diese Gnaden stammen von meinem Sohn im Vater. Ich tauche
euch ein in mein mütterliches Herz. Euer Herz möge gereinigt
aus meinem Herzen hervorgehen. Euer Herz will ich nach meinem Herzen bilden,
damit ihr meinem Sohn nahe seid, damit ihr eins werdet, damit ihr heil
werdet. Mein Sohn schenkt euch den Heiligen Geist. Er möge euch im
Alltag, in der Welt, begleiten. Er möge eure Gedanken und euer Tun
leiten, um meinem Sohn Jesus ganz nahe zu sein.
Bleibt meinem Sohne treu! Geht nicht ab von dem Weg, den Er euch
wies. Die Welt läßt euch glauben, die Sakramente der Kirche
und die Kirche seien nutzlos und ohne Wirkung. Dies ist unwahr. Laßt
euch nicht verwirren. Schaut, deshalb bin ich zu euch gekommen, auf daß
ihr nicht verloren geht. Die Sakramente sind in meinem göttlichen
Sohn und besitzen Seine göttliche Heilskraft. Sie machen euch eins,
sie machen euch heil im Vater. Die Kirche ist die Kirche meines Sohnes
Jesus Christus. Er schenkt ihr Seine Kraft, Seine Gnade. Mein Sohn wirkt
in ihr. Es wird in ihr eine Veränderung geschehen, doch haltet an
dem fest, was ich euch sagte bei meinen Erscheinungen auf der Erde. Haltet
das Evangelium in Ehren, denn es verkündet die Wahrheit. Seine Kirche
wird nicht verloren gehen, sie wird die Kraft des Heiligen Geistes in sich
tragen.
Ich bin zu euch gekommen, um euch durch diese irdische Zeit zu führen.
Durch diese irdische Zeit der Verwirrung. Euer Weg sei dennoch der meines
Sohnes, ein Weg der Liebe, der hin zum Vater führt. Liebt euren Nächsten
und betet für jene, die ihr eure Feinde nennt. Betet, und ihr werdet
sie nicht mehr zu euren Feinden zählen, denn in meinem Sohn ist die
Wandlung der Liebe. Vergebt einander, denn seht, wie wichtig ist die Vergebung
für eure Seele. Niemand kann heil werden, der nicht die Vergebung
kennt. Diese Worte hat mein Sohn euch durch mich geschenkt. Ich liebe euch,
Kinder. Ich möchte jeden Tag bei euch sein. Kommt zu mir! Ich segne
euch im Namen meines geliebten, göttlichen Sohnes Jesus Christus im
Vater.“
Sie ging langsam zurück und lächelte dabei. Dann verschwand
die Erscheinung. Der goldene, ovale Lichtschein blieb jedoch. In ihm war
groß der Buchstabe „M“, aus weißem Licht bestehend, zu sehen.
Plötzlich strahlte er in der Farbe blau zu uns herüber. Die Engel
waren noch anwesend. Vor dem Altar kniete der heilige Charbel, der sich
bei jedem Ave verbeugte. In der hinteren rechten Altarbank sah ich einen
älteren Mann mit Bart und rotem Gewand. In der vorderen rechten Bank
saß Pius der XII. (Pacelli) als Papst gekleidet. In seiner Hand hielt
er ein goldenes Buch.
In der ersten vorderen Kirchenbank sah ich nun Mirjam von Abellin,
Schwester Faustine und Robert Bellarmin. Sie beteten mit uns.
Sievernich, 06.08.2001
Am Montag, dem 06.08.2001, fand das dreizehnte Treffen der blauen
Gebetsoase in der Pfarrkirche zu Sievernich statt.
Während des Rosenkranzgebetes spürte ich eine große
Hitze. Dann sah ich links (von mir aus gesehen) neben dem Altar einen feinen
weißen Nebel. Nun sah ich die Mutter Gottes. Sie stand auf einer
Wolke. Die Wolke schwebte etwas über dem Boden. Die Mutter Gottes
trug ein weißes Gewand, einen weißen Mantel, der vom Kopf bis
zu den Füßen reichte. Dieser Mantel war mit einer goldenen Borte
verziert. Das Gewand war ebenfalls versehen mit einer goldenen Halsborte.
Die Haare der heiligen Jungfrau waren schwarz-braun und schauten etwas
unter dem Mantel hervor. Auf dem Kopf trug sie eine goldene Krone. Zu ihren
Füßen sah ich eine goldene Rose. Hinter ihr standen zwei Engel,
in Weiß gekleidet, die Haare bis zu Schulter fallend. Sie trugen
jeweils zwei goldene Schalen. In der einen war eine durchsichtige Salbe,
in der anderen eine durchsichtige Flüssigkeit. Hinter der heiligen
Jungfrau sah ich ein helles, weißes, ovales Licht, welches sehr strahlte.
Die Mutter Gottes trug in ihren zum Gebet gefalteten Händen einen
goldenen Rosenkranz. Die Perlen des Rosenkranzes bestanden aus goldenen
Rosen. Plötzlich stand die Mutter Gottes auf einem Feld voller goldener
Rosen. Dann kam sie näher zu mir und sprach:
„Ich grüße und segne euch, liebe Kinder, im Namen meines
göttlichen Sohnes Jesus Christus. Ich bin Maria, die Makellose, Maria,
die Mutter Gottes. Im Namen meines geliebten göttlichen Sohnes komme
ich zu euch.
Liebe Kinder, taucht in mein Unbeflecktes Herz ein. Laßt euch
ganz von mir führen. Ich bin bei euch, ich bin gegenwärtig. Kommt,
Kinder, ich nehme euch an die Hand, ich führe euch zu meinem Sohn
Jesus Christus. Ich habe auf euch gewartet. Laßt euch nun von mir
führen. Kinder, seht, die Welt versteht meine Worte nicht. Sorgt euch
darum, was mein Sohn von euch wünscht. Fragt euch täglich und
geht in euch, was kann ich für Jesus tun? Die Situation, in der sich
die Kirche befindet, ist nicht gut, sie bedarf der Reinigung. Doch, liebe
Kinder, die Kirche ist der Leib meines geliebten Sohnes. Er ist ganz in
ihr und wird sie nicht vergehen lassen. Darum, Kinder, habt Mut und stärkt
die Kirche, in der der Vater ist, in der der Sohn ist, in der ich bin.
Nur der Sohn, mein geliebter Sohn Jesus Christus, kann euch heil machen
an Leib und Seele. Schadet der Kirche nicht, stärkt sie, Kinder! Dies
ist mein Aufruf an euch. Durch die Kirche werdet ihr heil, mein Sohn ist
ganz in ihr. Denkt stets daran. Was auch auf die Kirche zukommen mag, steht
treu zu ihr, so will es der Vater, der Sohn und ich, denn ich bin eure
Mutter.
(Es erfolgte eine persönliche Mitteilung.)
Ich habe alle Anliegen gehört und habe in jedes Herz geschaut.
Betet von Herzen und übergebt euch mir ganz. Ich bin eure Mutter,
vertraut mir, dann kann ich in euch wirken und euch führen, so will
es der Vater im Himmel und mein geliebter Sohn Jesus Christus.“
Nun sah ich, wie sich das Herz der Mutter Gottes öffnete. Aus
ihrem geöffneten Herzen kamen bunte Strahlen heraus. Diese Strahlen
gingen von ihrem Herzen zu jedem von uns. Wir alle waren in einem Strahlenfächer
eingetaucht.
(Es erfolgt eine persönliche Mitteilung.)
„In der Pilgergruppe ist eine Seele, die die Taufe noch nicht empfangen
hat. Wirke für den Herrn, lasse dich von Ihm führen. Durch die
Taufe öffnest du Ihm die Türe, so daß Er Wohnung in dir
nehmen kann. Willst du für Ihn wirken? Dann sei zur Taufe bereit.
Der Frau, die der Seele nahe ist, sage ich: Effatta! Lasse den Herrn,
meinen geliebten Sohn, in dein Herz hinein. Nehme die Sakramente war.
Liebe Kinder, in den Sakramenten schenkt mein Sohn Sich euch ganz
und gar. Nehmt dieses Geschenk wahr, denn Er macht euch heil an Leib und
Seele! Ich bitte euch inständig, nehmt meinen geliebten Sohn, Er ist
ein göttliches Geschenk an euch.“
Nun geht die Mutter Gottes vor und segnet einen jeden von uns, bekreuzigt
jede einzelne Stirn aller Anwesenden und schaut dabei jeden Einzelnen lange
an. Die beiden Engel folgen ihr. Bei einer Seele bleibt sie stehen und
segnet diese drei Mal. Dann kehrt sie zurück an ihren Platz.
„Liebe Kinder, meine Gnade, die die Gnade meines geliebten Sohnes
ist und die des himmlischen Vaters, schenke ich euch. Eine Seele möge
eine Lebensbeichte ablegen und dann ganz für mich wirken. Ich sehe
in das Herz dieser Seele. Sie darf meiner Begleitung bewußt sein.
Meine Kinder, ich liebe euch. Ich möchte euch führen zu
meinem Sohne ins Vaterhaus. Seht den Weg, den ihr gehen dürft, das
ist der Weg meines geliebten Sohnes, das ist der Weg der Kirche. Es gibt
keinen anderen Weg für euch. Nur dieser Weg ist der Weg des Heiles.
Von hier aus werde ich euch begleiten. Ich begleite euch bei eurer Heimfahrt
und gehe mit euch in euer Zuhause. Ich segne durch meinen geliebten Sohn
Jesus eure Familien und Angehörigen. Damit ich bei euch sein kann,
betet täglich mit mir. Damit mein Sohn in euch Wohnung beziehen kann,
betet täglich mit mir. Betet von Herzen. Denkt daran, ich bin bei
euch. Ich bin eure Mutter.
Betet, damit ihr den Weg nicht verlaßt, denn die Finsternis
ist in der Welt. Doch ich werde euch durch diese Finsternis führen
und es wird euch kein Schaden zugefügt werden. Ich bin bei euch.“
Die Mutter Gottes breitet nun ihren Mantel aus, er wird größer
und größer und nun umfaßt er uns alle. Wir sind alle im
Mantel geborgen.
„Liebe Kinder, ich begleite einen jeden von euch. Ich segne euch
mit der Liebe meines göttlichen Sohnes Jesus Christus. Alles meinem
geliebten göttlichen Sohn zu Ehren.“
Die Mutter Gottes segnete uns. Die Erscheinung verschwand. Die Engel
blieben da. Nun sah ich in der hinteren linken Altarbank einen Herrn im
rotem Gewand. In der vorderen Altarbank Papst Pius den XII.. In der linken
vorderen Kirchenbank sah ich Robert Bellarmin, Schwester Faustine und Mirjam
von Abellin. Vor dem Altar kniete während des Gebetes der heilige
Charbel.
Während der heiligen Messe, bei der Wandlung, sah ich Jesus
als barmherzigen Heiland im weißen Gewand. Seine Erscheinung war
sehr groß. Sein Herz war offen und strahlte. Das Herz alleine erfüllte
den gesamten Altarraum. In Seinem Herzen waren der Altar und die Priester
geborgen.
Sievernich, 03.09.2001
Am Montag, dem 03.09.2001, fand das vierzehnte Treffen der blauen
Gebetsoase in der Pfarrkirche zu Sievernich statt.
Beim Eintreten der Kirche habe ich in der Fatima-Kapelle über
dem Kreuz einen goldenen Kelch gesehen.
Beim Rosenkranzgebet spürte ich eine große Hitze. Dann
sah ich (von mir aus gesehen) links vom Altar ein ovales, goldenes Licht.
Es wurde sehr stark und groß. Aus ihm trat die Mutter Gottes hervor.
Sie ging etwas vorwärts. Hinter ihr sah ich zwei Engel, die ebenfalls
hervortraten, aber hinter ihr blieben. Die Mutter Gottes trug ein weißes
Gewand, einen rötlichen Mantel mit einer goldenen Borte und einen
weißen Schleier. Ihre Haare leuchteten etwas gewellt und golden aus
ihrem Schleier hervor. Die Hände hielt sie zum Gebet gefaltet. In
ihren Händen sah ich einen Rosenkranz, der aus roten und weißen
Perlen, Rosenperlen, bestand. Die Ave-Perlen waren weiß, die Vaterunser-Perlen
waren rot. An ihren Füßen trug sie goldene Sandalen. Zu ihren
Füßen sah ich eine goldene Rose. Dann sah ich, daß sie
auf einer Wolke stand. Die Wolke war kurz über dem Boden und weiß.
Ihr Gewand strahlte und glitzerte von Licht. Sie lächelte, kam näher
zu mir und sprach:
„Ich grüße und segne euch, meine Kinder. Ich freue mich
über euer Kommen. Kinder, ich werde euch zu meinem geliebten Sohn
Jesus Christus führen. Ich bin Maria, die Makellose, Maria, die Mutter
Gottes.
Liebe Kinder, lebt im Glauben, steht treu zur Kirche. Dies ist der
Weg der Wahrheit und des wahren Lebens. Ich zeige euch diesen Weg, habt
keine Furcht, ihn zu beschreiten. Vertraut meinem göttlichen Sohn.
Sagt nicht, mein Kommen sei nutzlos, dies ist es wahrlich nicht. Ich komme
zu euch, damit ihr in dieser irdischen Zeit der Verwirrung den Weg des
Lebens findet. Der Weg des Lebens ist der Weg des Ganzen, des Einen, des
Heiles. So sollt ihr heil an Leib und Seele werden. So will es mein göttlicher
Sohn Jesus Christus. Durch Seine Liebe seid ihr erlöst worden, durch
Seine Liebe werdet ihr auch heute noch heil. Auch heute wirkt mein Sohn,
wenn ihr es nur wollt. Macht euer Herz bereit, befreit es von Schuld und
Last. Werdet zu einem wahren Tempel. Bewahrt das Wort des Vaters, des Sohnes
und der Mutter in euren Herzen. Liebe Kinder, ich sehe eure Sorgen und
Nöte.“
(Es erfolgte eine persönliche Mitteilung.)
„Meine Kinder, viele geliebte Söhne, die Priester, folgen nicht
mehr meinem göttlichen Sohn. Sie verleugnen das Evangelium und die
Lehre der Kirche. Betet zum Heiligen Geist. Wendet euch an meine geliebten
Söhne, die meinem Sohn Jesus Christus folgen. Es gibt nur die Wahrheit
und das Leben im Vater. Doch wehe denen, die die Wahrheit und das Leben
verleugnen!“ Die Mutter Gottes weinte und sprach:
„Für euch vergieße ich meine Tränen. Wie könnt
ihr es nur verantworten, meine Kinder in die Irre zu führen?
Viele glauben nicht mehr an das Wirken Jesu und an Seine Existenz.
Doch was geschieht mit jenen, wenn sie ihre Seele schauen? Was geschieht
mit jenen, wenn alles eintrifft, was ich schon in Fatima den Kindern sagte?
Denkt nicht, Kinder, es geschieht nicht mehr! Weder mein göttlicher
Sohn Jesus noch ich, Seine Mutter, drohen euch, und dies ist auch nicht
unser Wirken. Mein Kommen ist im Namen des Heiles, meines göttlichen
Sohnes Jesus Christus.
Ich will eure Seelen retten und für meinen Sohn Jesus gewinnen,
damit ihr heil werdet und nicht verloren geht. Zehn Minuten im Alltag,
zehn Minuten, die ich euch in mein Unbeflecktes Herz eintauchen darf; diese
Minuten irdischer Zeit des Gebetes, eine Salbung für die Ewigkeit.“
Nun sah ich, wie das Herz der Mutter Gottes offen war. Ihre Herzensstrahlen
gingen zu jedem von uns. Alle wurden in diese Strahlen eingetaucht. Nun
ging sie zu jedem und bekreuzigte unsere Stirn. Sie schaute eine Seele
an und legte ihr die Hand auf den Kopf. Sie sprach:
„Diese Seele wird von mir für meinen Sohn gereinigt. Ich darf
dir im Namen meines Sohnes Hoffnung schenken. Von deinem seelischen Leiden
bist du im Namen meines göttlichen Sohnes Jesus Christus befreit!“
Hinter ihr gingen zwei Engel mit zwei goldenen Schalen. In der einen
Schale war eine goldene Flüssigkeit, in der anderen eine durchsichtige
Salbe, die jedoch glitzerte von Licht. Damit wurden wir von der heiligen
Jungfrau gesegnet. Die Engel wurden von ihr mit Namen Raphael und Michael
gerufen. Einer Familie entzieht sie Seelen, die die Familie sehr bedrängen.
Die Engel nehmen diese Seelen in Gewahrsam. Sie kehrte an ihren Platz zurück.
„Eine Seele ist sehr wankelmütig. Ich will ihr im Namen meines
Sohnes Mut zusprechen. Ich bin es, die bei dir ist. Ich bin Maria, die
Mutter Gottes. Kommt alle zu mir, ich will euch in meinen schützenden
Mantel eintauchen.“
Jetzt öffnet sie ihren Mantel, wird groß und umhüllt
uns alle mit ihrem Mantel. Wir alle sind geborgen.
„Liebe Kinder, ich liebe euch. Habt keine Furcht und findet zu mir,
denn ich bin eure Mutter. Vertraut meinem Sohn Jesus Christus. Ich bin
bei euch, ich bin ganz gegenwärtig in meiner blauen Gebetsoase. Habt
keine Zweifel, ich bin es, Maria, die Mutter Gottes, gesandt von Jesus,
meinem geliebten göttlichen Sohn.
Amen.“
In der ersten Kirchenbank saßen Robert Bellarmin, Schwester
Faustine und Mirjam von Abellin. Charbel kniete vor dem Altar.
In der hinteren Altarbank saß ein Mann in roter Robe. Vorne
in der Altarbank saß Papst Pius der XII. (Pacelli).
Während des Rosenkranzes knieten die Engel und beteten mit.
Maria segnete und die Erscheinung verschwand. Zurück blieb ein „M“
aus goldenen Rosen.
Sievernich, 15.10.2001
Am Montag, dem 15.10.2001, fand das fünfzehnte Treffen der
blauen Gebetsoase in der Pfarrkirche zu Sievernich statt.
Ich spürte eine große Hitze. Während des Rosenkranzgebetes
sah ich links neben dem Altar ein helles, strahlenförmiges Licht,
dann etwas Nebel. Nun sah ich die Mutter Gottes. Sie trug ein weißes
Gewand und einen weißen, langen Mantel, der gleichzeitig auch Schleier
war. Der Mantel war mit einer feinen, goldenen Borte verziert. Ihre Haare
waren dunkel (schwarz-braun). Ihre Hände waren zum Gebet gefaltet.
In ihren Händen hielt sie einen goldenen Rosenkranz, der aus goldenen
Rosen bestand. Sie stand auf einer Wolke, die etwas über dem Boden
schwebte. An ihrem Fuß sah ich eine goldene Rose. Die Mutter Gottes
sah uns alle ernst an und segnete uns. Sie weinte! Ihre Tränen, die
wie tränenförmige Diamanten aussahen, fielen zur Erde.
Sie sprach:
„Ich segne euch im Namen meines göttlichen Sohnes Jesus Christus.
Ich bin Maria, die Makellose, Maria, die Mutter Gottes.
Kinder, tröstet mich! Tröstet mich durch euer Gebet! Ruft
meinen Sohn, erfleht von Ihm den göttlichen Frieden! Liebe Kinder,
entgegnet Satan nicht mit Haß und Gewalt, nehmt mich selbst und meinen
göttlichen Sohn Jesus, nehmt uns zu Hilfe. Seht, was geschehen ist,
seht die vielen Menschen, die Opfer seiner Zerstörung wurden. Seht
die Menschen, die Opfer seiner finsteren Machenschaften wurden. Keine Wahrheit,
keine göttliche Wahrheit, die eins mit dem Vater ist, kann Zerstörung
und Gewalt lehren. Dies lehrt die Finsternis. Im Vater ist Heil, im Vater
ist Segen, im Vater ist die Liebe! Mein göttlicher Sohn Jesus ist
die Liebe selbst.
Betet für meinen geliebten Hirten in Rom. Betet! Betet für
Deutschland! Betet für die Welt und nehmt mich als eure Helferin und
Mutter an. Liebe Kinder, ich bin eure Mutter. Ich öffne für euch
mein Herz und das Herz meines geliebten, göttlichen Sohnes Jesus Christus.
Liebe Kinder, euer Kommen ist nicht umsonst. Ich sehe eure Sorgen und Nöte.
Taucht sie in mein Unbeflecktes Herz ein. So, liebe Kinder, kann ich euch
wandeln und zu meinem Sohn Jesus führen. Ich bin heute zu euch gekommen,
um euch meine Tränen zu schenken. Denn ich bin die Mutter aller Menschenkinder.
Ich bin die Frau aller Völker. Meine Tränen lege ich in euer
Herz, damit ihr gerettet werdet, damit ihr meine Tränen mir wiederum
aufopfern könnt. Diese Aufopferung ist eine große Gnade für
euch. Ich will eure Seele zu Jesus, meinem göttlichen Sohn führen.
Ich bin heute zu euch gekommen, um euch zu sagen, wie wichtig die
heiligen Sakramente sind. Viele wissen nicht mehr, daß sie wirklich
heil machen. Sie heiligen euch im Vater. Ich möchte sie euch empfehlen!
Wenn ihr meinen Sohn Jesus in der heiligen Hostie zu euch nehmt, dann Vergeßt
das heilige Bußsakrament nicht. Schenkt euch ganz meinem geliebten
Sohn. Ganz, sage ich euch, nicht nur etwas. Reicht ihm die Hand und nicht
nur einen Finger! Seid bereit, schenkt euch Ihm ganz, damit Er ganz bei
euch sein kann. Damit Er ganz in euch wirken kann.
Liebe Kinder, unter euch ist eine Familie betrübt. Sie erwarten
von mir Worte, die ich zu ihnen spreche. Ich aber sage ihnen: Es ist alles
gesagt worden. Sie befolgen meine Worte, wenn sie sich an einen Priester
wenden, der sie betreut. Nur ein Priester wird ihnen Hilfe schenken können,
denn in ihm wirkt mein göttlicher Sohn!
Eine Seele kommt zu mir, die ich in mein Herz eintauchen werde.“
Ich sah, daß die Mutter Gottes mit offenem Herzen dastand.
Aus ihrem Herzen kamen bunte Strahlen. Sie ging zu uns. Hinter ihr gingen
nun zwei in Weiß gekleidete Engel. Jeder Engel trug eine Schale.
Die Engel folgten der Mutter Gottes. Maria kam zu uns, schaute einen jeden
an und segnete jeden Anwesenden mit der Substanz, die in der Schale war.
Ich konnte nicht genau sehen, ob es Wasser oder eine durchsichtige Salbe
war.
Sie sprach:
„Eine Seele fragt sich, ob ich wirklich bei euch heute in der Kirche
bin. Ich stehe vor dir und segne dich im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes. Folge mir und meinem Sohn. Besuche mich oft in
meiner Gebetsoase. In ihr bin ich gegenwärtig. In ihr ist mein geliebter
Sohn Jesus.“
Sie setzte nun bei jedem Einzelnen die Segnungen fort; dann kehrte
sie auf ihren Platz neben dem Altar zurück. Bei uns im Kirchenraum
blieb etwas wie eine goldene Flamme in der Luft zurück, während
der Liebesflammenrosenkranz gebetet wurde.
Sie sprach:
„Liebe Kinder, kommt unter meinen schützenden Mantel. Ich liebe
euch!“
Jetzt breitete sie ihren Mantel aus und wir waren in ihm geborgen.
„Liebe Kinder, ich schütze euch. Dies ist meine Gebetsoase
der Zuflucht. Ich stelle euch unter meinen Mantel. Dort seid ihr geborgen.
Schenkt auch ihr mir euer Herz. Vertraut mir und meinem Sohn Jesus Christus.
Wenn ihr die finsteren Bilder des Krieges seht, wenn ihr die finstere Nachricht
des Krieges hört, betet! Betet für die Menschen, die in diesem
Krieg geopfert werden. Betet und schenkt mir alle Länder der Erde
im Gebet. Verehrt das hl. Kostbare Blut Jesu, das Er für euch Kinder
vergossen hat! Ich habe meinen Sohn auf Erden verloren und wiedergefunden.
Ich kenne das Leid der trauernden Mütter. Betet! Betet auch, daß
ich täglich bei euch bin. Denn ich bin euer Schutz. Der Wille des
himmlischen Vaters ist, daß ich euch in dieser Drangsal und Verwirrung
zu Hilfe komme. Verehrt das Antlitz meines göttlichen Sohnes Jesus
Christus. Dies ist mein innigster Wunsch. Alles meinem geliebten Sohn und
himmlischen Vater zu Ehren!
Liebe Kinder, erwartet mit Freuden meinen geliebten göttlichen
Sohn im Allerheiligsten Sakrament des Altares. Erwartet Ihn in Seiner Barmherzigkeit
in der Salbung. Seid bereit!
Nehmt mich ganz in euer Herz auf, damit ich in euch wirken kann.
Nehmt die Welt nicht an, die Welt irrt; nehmt meinen Sohn Jesus an in Liebe
und Freude. Schenkt euch Jesus ganz!“
Ich sah plötzlich mitten im Altarraum die Erdkugel. Sie drehte
sich. Über Afghanistan und den Nachbarstaaten senkte sich ein goldener
Kelch und Blut floß aus dem Kelch heraus auf diese Staaten.
Über der Erde erschien eine goldene Schrift:
„Denn der Finsternis wegen muß das Volk gereinigt werden.
Sie haben Mich, ihren Herrn, vergessen und vertrauen alleine ihren eigenen
Kräften. Doch dieses ist aus ihren eigenen Kräften entstanden.
Denn sie wollen meine Hilfe nicht!“
Nun sah ich über der Erde ein Lichtkreuz. Aus ihm gingen Strahlen
auf die Erdkugel. Ein blauer Strahl traf Deutschland, die Schweiz und Italien.
Ein roter Strahl traf Rußland, Afrika, Japan und China. Ein schwarzer
Strahl traf Afghanistan und die USA. Ein weißer Strahl traf Südamerika.
Dann sah ich über der Erde das Prager Jesulein. Über Ihm
war ein Spruchband: „Mein Reich komme.“ Es segnete, die Erde wurde zu einem
blauen Lichtball und kehrte in Seine Hand zurück. Über der Erde
sah ich ein goldenes Kreuz.
Die heilige Jungfrau betete mit uns den Rosenkranz und sprach:
„Liebe Kinder, ich segne euch in der Liebe meines Sohnes Jesus.
Ich freue mich über euer Gebet. Es schenkt mir Trost. Gerne lasse
ich mich von euch trösten. So werde ich bei meinem göttlichen
Sohn für euch bitten, für einen jeden von euch, der mich heute
in meiner Gebetsoase besuchte. Gott, der Herr, mein geliebter Sohn Jesus
sei mit euch!“
Sie segnete uns und verschwand im Licht. Es blieben die Engel knieend
vor ihr bzw. vor dem Licht in der Anbetung. Vor dem Altar kniete im Gebet
der heilige Charbel. In der hinteren Altarbank in Rot gekleidet der heilige
Josaphat. In der vorderen Altarbank saß Papst Pius der XII. (Pacelli).
In der linken vorderen Kirchenbank knieten Schwester Faustine, Robert Bellarmin,
Mirjam von Abellin und Teresa von Avila. Sie beteten mit uns gemeinsam
den Rosenkranz.
Sievernich, 12.11.2001
Am Montag, dem 12.11.2001, fand das sechszehnte Treffen der blauen
Gebetsoase in der Pfarrkirche zu Sievernich statt. Ich spürte eine
große Hitze. Nun sah ich links vom Altar einen feinen, weißen
Nebel. Dann sah ich die Mutter Gottes. Sie war ganz in Weiß gekleidet
(weißes Gewand und weißer Mantel, der vom Kopf bis zu den Füßen
reichte). Der Mantel war mit goldenen Rosen und einer goldenen Borte verziert.
In ihren Händen trug sie einen goldenen Rosenkranz, der aus goldenen
Rosen bestand. Die Mutter Gottes lächelte. Ihre Haare wurden ganz
durch ihren Mantel, der gleichzeitig Schleier war, verdeckt. Sie stand
auf einer Nebelwolke. Zu ihren Füßen sah ich eine goldene Rose.
Die Mutter Gottes segnete uns. Sie kam näher zu mir und sprach:
„Ich grüße und segne euch, liebe Kinder. Ich bin Maria,
die Makellose, Maria, die Mutter Gottes. Mein Sohn Jesus sandte mich zu
euch, damit ihr, Kinder, zu Ihm findet. Ich bin die Pforte, die euch zu
meinem göttlichen Sohn Jesus Christus führt. Ich bin die Braut
des Heiligen Geistes. Liebe Kinder, betet, kommt zu mir. Heute segne ich
jeden von euch. Zu einem jeden gehe ich. Öffnet eure Herzen, damit
ich in euren Herzen wohnen kann. Wenn ich in euch wohne, so wird auch mein
Sohn in euren Herzen wohnen.
Liebe Kinder, ich habe euch schon oft gesagt, wie wichtig die heiligen
Sakramente sind. Heute spreche ich zu euch als eure Mutter. Ich spreche
zu jenen, die das Sakrament der Ehe nicht mehr würdigen. Auch die
Ehe ist ein wichtiges Sakrament, denn aus ihr wächst nach dem Willen
meines göttlichen Sohnes die Frucht der Liebe. Mein geliebter Sohn
Jesus segnet die Eheleute und bittet um Würde dieses Sakramentes.
Bedenkt meine Worte, die mir mein Sohn für euch gab! Mein geliebter
Sohn sagt euch entgegen allen weltlichen Strömungen: Achtet euch im
Leben, ja im Alltag. Seid des Ehelebens würdig, achtet einander! Was
ich euch sage: Achtet die Frucht, die aus dem Sakrament der Ehe wächst!
Achtet die Kinder, denn ich bin die Hüterin aller Familien! Tut ihnen
nichts Unrechtes und führt die Kinder zu mir und meinem göttlichen
Sohne. Alle Familien und meine geliebten Söhne, meine Priester, tauche
ich in mein Unbeflecktes Herz ein. Die Familien, die sich zu meinem göttlichen
Sohn bekennen und meine geliebten Söhne werden die Welt retten! Sie
leben in der Wahrheit und erkennen mein Kommen.
Ich bitte euch um Gebet, Kinder! Vielleicht werdet ihr sagen: Mutter,
wir beten, ist es denn nie genug? Ich aber sage euch: Betet ohne Unterlaß,
brennt vor Liebe, seid eins mit meinem geliebten Sohn, dann werdet ihr
heil werden. Ich komme zu euch als eure Mutter. Ich will euch führen
ins Vaterhaus. Erfleht vom Heiligen Geist alle Gnaden, die euch der Vater
schenkt.“
Die heilige Jungfrau schwebte in der Luft. Sie befand sich im Altarraum.
Dann schwebte sie über uns hinweg. Ich sah, daß ihr Herz offen
war. Aus ihrem Herzen kamen bunte Strahlen zu uns. Wir alle waren in diese
Strahlen eingetaucht. Auf dem Boden rechts und links von der Mutter Gottes
sah ich zwei heilige Engel, die goldene Schalen trugen. Die heilige Jungfrau
war so groß, daß sie fast den ganzen Altarraum ausfüllte.
Sie sprach:
„Liebe Kinder, kommt und besucht mich in meiner blauen Gebetsoase.
Hier bin ich wahrhaft gegenwärtig. In der Salbung kommt mein Sohn
Jesus wahrhaft zu euch. Ich bin zu euch gekommen, damit ihr mich spürt,
meine Gegenwart. Damit ihr spürt, daß ich bei euch bin, an euren
Sorgen und Nöten teilhabe. Ich lasse euch nicht alleine! Ihr müsst
nur zu mir finden, öffnet euch. Öffnet euch für meinen göttlichen
Sohn Jesus!“
Um das Herz der Mutter Gottes war eine goldene Dornenkrone gewunden.
Sie ging mit den Engeln, die ihr folgten, zu den Menschen. Die erste Schale
der beiden Engel war mit einer durchsichtigen Flüssigkeit, die zweite
Schale mit einer durchsichtigen Salbe gefüllt.
Sie segnete und schaute in das Herz eines jeden Menschen. Die heilige
Jungfrau blieb bei einer Person stehen. Sie sprach:
„Du bist hierher gekommen. Du willst wissen, ob ich wirklich in
dieser Kirche erscheine. Ich sage es dir: Ich bin Maria, die Makellose,
die Mutter Gottes. Ich erscheine in dieser Kirche. Ich bin heute zu dir
gekommen, damit du meinen Segen spürst. Ich segne dich im Namen des
Vaters und des Sohnes und es Heiligen Geistes.“
Sie ging wieder auf ihren alten Platz zurück. Dann sprach sie:
„Liebe Kinder, betet ohne Unterlaß! Seht die Wogen des Hasses
in der Welt. Die Finsternis möchte euch verwirren. Haßt nicht,
vergebt und liebt einander. Seht, Kinder, in diesen Wirren schütze
ich euch. Ich stelle euch unter meinen schützenden Mantel.“
Sie öffnete nun ihre Arme gemeinsam mit ihrem Mantel, und wir
alle waren in ihrem Schutzmantel geborgen. Ein süßlicher Rosenduft
hüllte uns alle ein. Im Mantel sah ich ein schönes Licht.
Sie sprach:
„Geht zu Jesus, Er ist die Quelle aller Gnaden aus dem Vater. Ich
komme zu euch, um meine Kirche zu stärken, die die Kirche, der Leib
meines geliebten Sohnes ist. In ihr werdet ihr heil. Ich führe meine
Kirche, die Kirche meines Sohnes Jesus. Ich bereite euch auf Seine Wiederkunft
vor. Fragt nicht, wann wird diese Wiederkunft sein, seid vielmehr vorbereitet
auf diese! Seht die Drangsal, die Verwirrung, in der ihr euch befindet.
Mein Gesang wird euch führen durch diese Drangsal, durch die Verwirrung
der Welt, und ihr werdet, Kinder, nicht verloren gehen. Denn ich bin bei
euch und ich liebe euch, ich bin eure Mutter!“
Ich sah die Welt im Schutzmantel Mariens. Die Erde besaß einige
blutende Wunden. Maria aber flehte zu Jesus. Ich sah ein blaues Licht,
dann viele. Dieses Licht schloß die Wunden der Erde. Maria
trug nun eine goldene Krone. Die Erde war ganz in blaues Licht gehüllt.
Plötzlich war alles von blauer Farbe bedeckt. Die Mutter Gottes erschien
nun ganz in Weiß gekleidet mit einer Krone auf ihrem Haupt. Auf ihrem
Arm hielt sie das Jesu-Kind, welches auch in Weiß gekleidet war.
Es hielt eine blaue Erdkugel und ein Zepter in Seinen Händen. Es segnete
uns und lächelte. Alles war, als ob es im Wandel wäre.
Die Mutter Gottes sprach:
„Dies ist der Wandel der Zeit. Ich habe dir alles gezeigt.“
Sie ging mit dem Jesu-Kind zu den Menschen. Vom Kind aus ging ein
Licht zu einem jedem von uns.
Maria sprach:
„Lege mir alle Sorgen und Nöte vor.
Sage der Familie, ich bin zugegen. Betet, betet, betet und vergebt
einander. Mein Sohn Jesus wünscht von euch dieses Opfer der Vergebung.
Ist es für euch auch schwer, so bitte ich euch darum, dann werdet
ihr mit der Hilfe einer meiner Priester Frieden finden. So will es mein
göttlicher Sohn.
Liebe Kinder, Vergeßt meine Worte nicht, tragt sie in eurem
Herzen. Was auch in dieser irdischen Zeit geschehen mag, ich bin bei euch.
Ruft mich, betet und sprecht mit mir und meinem geliebten Sohn Jesus. Ich
werde euch beistehen, beistehen in euren Sorgen und Nöten und in eurem
Alltag. Schenkt euch mir ganz. Der Vater ist das Haus, welches alles umfaßt,
der Sohn ist der Hausherr, der in Ihm lebt und wohnt, die Mutter, ich,
bin die Pforte, die euch zu meinem geliebten Sohn Jesus Christus führt.
Betet, betet, betet!“
Die Mutter Gottes segnete uns und die Erscheinung verschwand. Ich
sah nur noch einen Lichtschein. Im Altarraum knieten Schwester Faustine,
Mirjam von Abbelin und Robert Bellarmin. Der heilige Charbel kniete vor
dem Altar und beugte sich bei jedem Ave nach vorne. In der hinteren Altarbank
saß der heilige Josaphat. Er war reich geschmückt und trug ein
besonderes Kreuz auf seiner Brust. In der vorderen Altarbank saß
Papst Pius der XII.. Er hielt ein goldenes Buch in seinen Händen.
Alle beteten den Rosenkranz mit. Über dem Altar schwebte in der Luft
ein besonderes Zeichen.
Sievernich, 03.12.2001
Am Montag, dem 03.12.2001, spürte ich während des Rosenkranzgebetes
eine große Hitze. Dann sah ich ein ovales Licht. Aus diesem Licht
heraus trat die Mutter Gottes. Sie war ganz in Weiß gekleidet (weißer
Schleier mit goldener Borte und weißem Gewand). Ihre Füße
standen auf der Erdkugel. Neben ihrem Fuß sah ich eine goldene Rose.
Maria hatte ihre Hände zum Gebet gefaltet. Darin sah ich einen goldenen
Rosenkranz, der aus goldenen Rosen bestand. Die Mutter Gottes sah zuerst
mich, dann alle ernst an. Sie kam nahe zu mir und sprach:
„Ich grüße und segne euch, liebe Kinder, im Namen meines
göttlichen Sohnes Jesus Christus. Ich bin Maria, die Mutter Gottes,
Maria, die Makellose. Mein erstes Wort, das das Wort des Vaters und das
Wort des Sohnes ist, richte ich an meine Priestersöhne. Söhne,
vielgeliebte Söhne, hört mein Rufen. Es ist das Rufen eurer Mutter.
Der Ruf eurer Mutter ist der Ruf des Vaters, ist der Ruf des Sohnes, meines
göttlichen Sohnes Jesus. Meine geliebten Söhne, hört nicht
auf die weltlichen Strömungen, die euch irreführen. Hört
die Stimme meines geliebten Sohnes Jesus, der in Seiner Kirche lebt und
wirkt. Viele meiner Söhne wollen meine Worte nicht in ihr Herz aufnehmen.
Sie halten alles für nicht glaubwürdig und glauben nicht an das
Wirken meines Sohnes Jesus. Sie glauben nicht an mein Kommen. Jenen möchte
ich sagen: Mein Ruf, mein Gesang dringt in die Welt hinein. Söhne,
kommt zu mir, ich liebe euch, so wie mein göttlicher Sohn euch liebt!
Kehrt um und folgt meinem göttlichen Sohn Jesus! Geliebte Priestersöhne,
ich rufe euch im Namen meines göttlichen Sohnes Jesus. Habt keine
Furcht!
Die Kirche wird durch die Welt erschüttert, doch ich lasse
es nicht zu, daß sie vergehen wird. Die Kirche bleibt beständig,
so wie mein geliebter Sohn der Ewige, der Beständige im Vater ist.
Die Kirche wird im Vater strahlen, denn sie wird von Ihm geschützt,
da der Vater in ihr lebt, so wie Jesus, mein geliebter Sohn, so wie ich
in ihr lebe. Alles Heil kommt aus ihr, jede Gnade wird aus ihr hervorgehen,
da die Kirche vom Vater, vom Sohn und von mir, eurer Mutter, beschenkt
wird.
Liebe Kinder, viele von euch werden von Sorgen und Nöten gedrückt.
Kommt zu mir in meine blaue Oase des Gebetes. In ihr bin ich gegenwärtig.
In ihr schenke ich euch meine Gnade. Bittet, bittet, Kinder, von Herzen.
Eure Bitten trage ich zu meinem göttlichen Sohn Jesus. Liebe Kinder,
zeigt meinem Sohn eure Liebe. Nehmt die Sakramente der Kirche wahr, damit
Er ganz in euch Wohnung beziehen kann, damit Er auch im Alltag bei euch
sein kann.
Meine Kinder, ich liebe euch!“
Nun sah ich, wie die Mutter Gottes hervorschwebte und zu einem jeden
von uns schwebte. Sie hatte ihr Herz offen, darum war eine Dornenkrone
gewunden. In ihrem Herzen steckten drei Schwerter und ihr Herz blutete.
So ging sie, von zwei Engeln begleitet, zu einem jeden von uns. Sie hielt
die rechte Hand auf jedem Kopf und segnete jeden von uns. Vor einem Pater
hielt sie an und sprach zu ihm: „Du warst an vielen Orten, wo auch ich
erschienen bin. Hier bin ich gegenwärtig. Ich segne dich im Namen
des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes!“ Dann ging sie weiter.
Bei einer Seele blieb sie stehen und bat diese innigst zur Umkehr.
Sie sprach: „Kehre zurück, ich bitte dich! Beichte und wage einen
neuen Anfang. Komme zu mir, ich bin bei dir! Deine Mutter ruft dich. Komme
zu mir!
Die Familien möchte ich segnen. Für sie bin ich da. Ich
liebe die Familien, die auf das Wort meines Sohnes Jesus hören. Werdet
nicht mutlos! Haltet fest zusammen. Ich werde euch helfen und beistehen.
Liebe Kinder, seht, ich bin heute ganz bei euch. Unter euch ist
jemand, der mich fragt, ob er den Weg zu mir auch gehen kann. Er fragt
sich, ob er dies in einer klösterlichen Gemeinschaft tun kann. Ich
sage dir, dies kannst du tun im Namen meines geliebten Sohnes Jesus Christus!“
Die Mutter Gottes schwebte über uns. Ein bunter Strahlenkranz
kam aus ihrem Herzen und wir alle waren darin eingetaucht.
Maria sprach: „Kinder, ich zeige euch nun mein geliebtes Kind!“
Die Mutter Gottes hatte nun in Weiß gekleidet das Jesu-Kind auf ihrem
Arm.
Jesus sprach: „So sollt ihr zu Mir kommen, in Demut und Liebe. Auch
ihr sollt werden wie ein Kind.“ Jesus segnete die Anwesenden. „Wer Anstoß
an Mir nimmt, der nehme Anstoß! Doch Ich bin die Quelle aller Gnaden,
Ich bin die Wahrheit und das Leben!“ In Seinen Händen hielt Er ein
Zepter und eine blaue Erde. Die Erde wurde von einem goldenen Schriftzug
überzogen: „Jesus Christus, der wiederkommen wird in Herrlichkeit“.
Jesus sprach: „Aus aller Not und Drangsal führe Ich euch. Ich bin
euer Heiland. Kommt zu Mir, die ihr beladen seid!“
Maria sprach: „Mein Sohn schenkt euch alle Gnaden aus dem Vater.
Geht hin und bewahrt Seine Gnade in euren Herzen. Brennt vor Liebe, Kinder,
und betet zu Ihm, der Liebe selbst! Mit mir werdet ihr allen Stürmen
trotzen. Alles mit mir und meinem göttlichen Sohn im Vater. Geht nicht
irre, wenn ihr versucht werdet, ich bin bei euch. Ich helfe euch. Darum
besucht mich in der Kirche. Besucht meinen geliebten Sohn und schenkt Ihm
eure Liebe. Ich bin bei euch.“ Maria segnete uns. Die Erde wurde hell,
dann die Erscheinung. Maria sprach: „Mein Kind, ich liebe dich. Bleibe
meinem Sohn Jesus treu. Ich bin bei dir! Lasse dich nicht entmutigen.“
Die Erscheinung verschwand. Nun sah ich kniend vor dem Altar Charbel.
Vorne rechts Papst Pius XII. und der heilige Josaphat. Vorne vor dem Altar
links kniend Mirjam von Abellin, Schwester Faustine, Robert Bellarmin und
ein Mann in einem braunen Gewand mit Bart. Die beiden Engel, die die Mutter
Gottes begleiteten, waren mit ihren Schalen noch anwesend.
Über dem Altar strahlte eine Hostie aus Licht wie eine Sonne.
Die Hostie trug die Inschrift: „ J H S “.
Sievernich, Montag, den 07.01.2002
Ich sehe einen ovalen Lichtschein. Aus diesem Lichtschein, (von
mir aus gesehen) links neben dem Altar, kommt, ganz in Weiß gekleidet,
die Mutter Gottes. Sie schwebt auf einer Wolke etwas empor. Sie trägt
ein weißes Gewand: weißes Kleid, weißen Schleier mit
Borte in Gold. Sie schwebt über uns allen und kommt ganz nahe zu mir.
Ihre Haare sind dunkel und unter ihrem Schleier liegen sie fast ganz verdeckt.
In ihren Händen hält sie einen leuchtend weißen Rosenkranz.
Sie spricht:
„Ich grüße und segne euch, meine Kinder, im Namen meines
göttlichen Sohnes, Jesus Christus. Ich bin Maria, die Makellose, Maria,
die Mutter Gottes. Kinder, wie sehr tröstet mich euer Rufen. Ruft,
betet, fleht für meine geliebten Söhne, meine Priestersöhne,
die stets von der Finsternis angefochten und versucht werden!“ Jetzt sehe
ich um sie einen Kreis voller weißer Rosen. Die Rosen strahlen auf
uns alle nieder. „Ich komme zu euch, damit ihr diese Zeit der Drangsal
übersteht. Ich erscheine für meine Priestersöhne und Ordensleute;
sie dürfen ganz in der Kirche leben. Haltet fest an meinem Sohne.
Bleibt der Kirche treu! Dies ist mein Aufruf an euch. Die Zeit, in der
ihr euch befindet, ist schwierig, doch die Zeit, die euch erwartet, ist
voller Not und Drangsal. Darum komme ich heute besonders für euch.
Geht nicht ab vom Weg ins Vaterhaus.
Ihr Familien, ihr meine Kinder, ich liebe euch. Wie sehr liebe ich
euch. Was könnt ihr für mich tun? Stärkt meine Priestersöhne
und die Schwestern und Brüder des Ordens. Betet für jene, die
ihren Weg verlassen haben. Vieles ist in Unordnung geraten. Haltet nicht
an der Unordnung fest! Denkt an die Liebe, die Vergebung, die Barmherzigkeit
meines Sohnes Jesus. Mein geliebter Sohn wird alles wieder einen. Liebe
Kinder, wieviel Not ist in euren Familien. Betet fest, so werde ich zu
euch kommen und euch meine Hilfe, die die Hilfe meines göttlichen
Sohnes ist, spenden.“ Die Mutter schwebt in der Luft, und aus ihrem Herzen
treten verschiedenfarbige Gnadenstrahlen heraus. In diese Gnadenstrahlen
werden alle Anwesenden eingebettet. „Das Heil meines geliebten Sohnes wird
euch zuteil. Ich sehe eine Seele unter euch, die sich wegen ihres Sohnes
sorgt. Sage ihr, ich habe sie gehört. Weihe deinen Sohn meinem Unbefleckten
Herzen. Dir sage ich, ich bin deine Hilfe im Namen meines geliebten Sohnes
Jesus.
Kinder, ruft mich, wenn ihr in Not seid. Ich höre euch, auch
wenn ihr denkt, daß ich nicht an eurer Seite bin. Ich bin an eurer
Seite.
Euch, Kinder, bitte ich, betet, betet, betet. Auch wenn ich es euch
immer wieder sagen muß: Betet! Mein Anruf an euch ist wichtig. Das
Gebet heiligt euch, und so kann mein göttlicher Sohn bei euch Wohnung
nehmen. Mein geliebter Sohn läßt mich bei euch sein, damit ich
euch Seine Gnaden spenden kann, denn Sein Wort ist das meinige und Sein
Wort ist eins mit dem des Vaters. Kommt zu mir, in meine blaue Oase des
Gebetes. Ich bin hier ganz gegenwärtig. Liebe Kinder, ein weiterer
Aufruf geht an euch: Bildet kleine Hauskirchen, kleine blaue Gebetsoasen,
damit ihr, die ihr nah beieinander seid, euch gegenseitig in mir und Jesus
stützen könnt und dürft. Werdet zu meinen Gebetsperlen.
Dann kommt zu mir hier in diese Kirche und laßt euch salben, damit
ihr stark werdet und heil an Leib und Seele. Wem ich heute diesen meinen
Auftrag anvertraue, der fühlt einen Ruf in seinem Herzen. Mein Ruf
geht an drei Personen. Hört ihr mich, Kinder? Betet in eurem Heim,
besucht oft meine Kirche. Dies ist mein Rat an euch! Folgt den Priestersöhnen,
die mir nahe sind.
Dir sage ich, der du ein großes Fest planst: Plane mit Vorsicht,
jedoch plane dieses mein Fest. Der Ort ist ungewiß. Lasse dich führen.“
Maria geht zu den Beichtenden. Sie segnet sie. „Die Beichte, die
Seelenreinigung, ist eine große Gnade. Nehmt sie wahr. Befreit euch,
Kinder. Wie sehr freue ich mich und mein göttlicher Sohn Jesus über
eine Herzensbeichte. Die Finsternis will diese Seelenreinigung nicht, da
sie nicht will, daß ihr in Jesus geheiligt werdet. Ihr aber pflegt
euren Körper, so pflegt auch eure Seele regelmäßig. Vernachlässigt
eure Seele nicht, sie ist für die Ewigkeit geschaffen.“
Die Mutter schwebt zu einem jeden. Hinter ihr sehe ich zwei Engel
mit je einer goldenen Schale. Die Mutter Gottes spricht zu einem jeden
und segnet einen jeden. Einer Seele haucht sie auf die Stirne und segnet.
In den Schalen sehe ich eine durchsichtige Flüssigkeit und eine durchsichtige
Salbe. Nach einiger Zeit kehrt sie an ihren Platz zurück.
„Kinder, hört auf mein Wort. Vertraut meinem göttlichen
Sohn Jesus. Ich schütze euch.“ Jetzt öffnet sie ihren Mantel,
und wir alle sind darin geborgen. Aus ihm strahlt ein ganz helles, weißes
Licht. Wir sind ganz von ihrem Licht umgeben. „Kommt zu mir, ich heile
eure Wunden. Heute schenke ich allen mein Licht, das euch heilt an Leib
und Seele. Ich bin bei euch. Dies sollt ihr sagen, wenn ihr diese Kirche
verlaßt: ‚Die Mutter begleitet uns, begleitet uns, wenn wir nach
Hause gehen.’ In eurem Herzen werdet ihr mein Licht zu euch nach Hause
tragen.“ Ein Lichtstoß kommt auf uns alle und dringt in alle ein.
„Fühlt meine Gegenwart, denn ich bin es, die euch stärkt, Maria,
eure himmlische Mutter.“
Jetzt sehe ich, daß ihr Herz offen ist, während der Liebesrosenkranz
gebetet wird. Eine Dornenkrone umwindet ihr offenes Herz.
„Euch tauche ich in mein Unbeflecktes Herz. Mein Gesang dringe in
eure Seelen ein, daß ihr meine Stimme in euren Herzen hört und
sie erklingen möge immer und immer wieder. Meine Kinder, durch euer
Gebet dürft ihr die Kirche stärken. Welch eine Gnade für
euch. Zu euch komme ich noch einige irdische Zeit, dann erwartet euch eine
neue Aufgabe im Vater. Dies ist gewiß und sei euch gesagt. Werdet
nicht mutlos, denn ihr werdet mich wahrnehmen dürfen. Kinder, darum
besucht mich und lebt nach den Worten meines geliebten Sohnes, Jesus Christus.
Ihr sagt: ‚Mutter, es wird immer schwerer, wie können wir nach dem
Evangelium heute noch leben?’ Ich sage es euch: Mit meiner Hilfe! Ich helfe
euch sofort, wenn ihr es wünscht, Kinder. Ich stärke euch. Habt
Mut, denn ich bin eure Himmelskönigin. Heute ist es Zeit, bereitet
euch, verliert keine irdische Zeit! Ich liebe euch, wie kann ich euch verloren
gehen lassen! Die Geschehnisse auf der Erde sollen euch nicht belasten.
Seid in meinem Sohn Jesus Christus. Was auch geschieht, ich bin bei euch.
Dies ist der Wille des Vaters im Himmel. Amen.“ (rufen die Engel) mit ihr
zusammen.
Am Altar sehe ich hinten in der Altarbank den hl. Josaphat und vorne
Pius XII.. Charbel kniet vor dem Altar und beugt sich bei jedem Gebet vor.
In seinen Händen hält er ein kleines, blaues, strahlendes Buch.
Vor dem Altar rechts und links neben ihm sehe ich Robert Bellarmin, Mirjam
von Abellin, Schwester Faustine und Pater Pio, der sein Gesicht bis auf
dem Boden hat, wenn er sich bei jedem Gebet beugt. Von ihm aus geht ein
helles Licht. Er verbeugt sich und geht an den Beichtstuhl. Er begleitet
die Beichtenden. Die Engel sind noch anwesend.
Sievernich, Montag, den 04.02.2002
Ich spüre eine große Hitze. Jetzt sehe ich ein ovales,
helles Licht links vom Altar (von mir aus gesehen). Die Mutter Gottes kommt
aus diesem Licht strahlend hervor. Sie trägt einen weißen Schleier,
der bis auf den Boden reicht. Dieser Schleier ist mit einer goldenen Borte
verziert. Auf ihrem Kopf trägt sie eine goldene Krone. Sie trägt
ein weißes Gewand. Ihr Herz ist offen. Es strahlt. Um ihr Herz ist
eine Dornenkrone gewunden. Die Mutter Gottes hat dunkelbraune Haare, die
nach hinten gefaßt sind. In ihren Händen hält sie einen
strahlend weißen Rosenkranz. Das Kreuz an ihm ist golden und strahlt
ebenfalls. Die heilige Jungfrau lächelt. Sie steht auf einer Wolke.
Sie kommt nahe zu mir.
Sie spricht:
„Ich grüße und segne euch, meine Kinder. Ich bin Maria,
die Makellose, Maria, die Mutter Gottes. Wie sehr, Kinder, freue ich mich
über euer Gebet! Betet, betet, betet! Laßt nicht nach im Gebet!
Hier bin ich wahrhaft gegenwärtig. So will es mein göttlicher
Sohn Jesus Christus. O meine Kinder, wie sehr liebe ich euch, wie sehr
liebt euch mein göttlicher Sohn Jesus. Liebt Ihn, Kinder, schenkt
auch Ihm eure Liebe! Kinder, ich rufe euch auf: Betet für Deutschland!
Betet für meine geliebten Priestersöhne, betet für die Brüder
und Schwestern des Ordens! Bleibt der Kirche treu, ihr, meine geliebten
Priestersöhne, ihr Schwestern und Brüder des Ordens. Geht nicht
ab von dem Weg, den euch mein göttlicher Sohn Jesus wies. Geliebte
Kinder, bleibt auch ihr meinem Sohn Jesus treu. Ihr Familien, euch rufe
ich besonders zu mir, denn ich liebe euch. Ihr seid die Grundsteine der
Kirche meines geliebten Sohnes Jesus. Liebe Kinder, ich spreche heute zu
euch als Maria, die Königin aller Engel.
Wie wichtig sind die Heiligen! Oft geraten sie in Vergessenheit.
Viele sagen, man darf sie nicht anbeten. Nur Gott, der Vater, und Jesus,
Sein Sohn, dürfen angebetet und verehrt werden. Betet die Heiligen
nicht an, jedoch verehrt sie. Die Heiligen sind euch Wegweiser. Ihr Kinder,
die ihr nun ausgestattet seid mit der Karte, die das Evangelium ist, um
euer Heil, das Vaterhaus, zu finden, findet ihr nicht euren Weg leichter,
wenn er mit einem Wegweiser versehen ist? Dies sollen euch die Heiligen
sein: Wegweiser und Helfer! Gern dürft ihr die vielen Helfer und Helferinnen
meines göttlichen Sohnes um Beistand rufen. Die Heiligen bitten und
flehen für euch bei meinem geliebten Sohn Jesus Christus und beim
Vater. So seht, wie wichtig die Heiligen des Himmels sind.
Liebe Kinder, ich rufe euch auf, bildet kleine Hauskirchen, kleine
blaue Gebetsoasen. Ich werde zu euch noch dreimal nach Sievernich in diese
Kirche kommen. Danach werde ich euch in größeren Abständen
in diese Kirche rufen. Ich werde für mein Werkzeug nicht jeden Monat
in dieser Kirche sichtbar werden. Doch meine Erscheinungen in Sievernich
sind dann nicht vorbei. Ich werde euch, Kinder, zeitigst zu mir rufen.
Doch hört meine Worte: Bildet kleine blaue Gebetsoasen. Euer Gebet
für Deutschland ist wichtig. Betet, Kinder, gewährt dem Heiligen
Geist Einlaß in eure Seelen. Euer Glaube sei kein Glaube des Wohlstandes.
Welch faden Geschmack hat der Wohlstand in mancher Seele hinterlassen!
Kinder, brennt vor Liebe, damit ich in euren Herzen Platz finde, damit
ich zu euch kommen kann, Kinder.“
Jetzt breitet sie ihr Gewand über uns, und es hüllt uns
alle ein.
„Ich schütze euch, meine Kinder, denn ich bin Maria, die Makellose,
die Mutter Gottes. Der jungen Frau, die bedrängt ist, sage, daß
ich sie frei machen werde. Sie ist das Eigentum meines geliebten Sohnes
Jesus Christus. Die Finsternis muß weichen. Ihr Seelenführer
braucht noch einige irdische Zeit, damit sie frei werden kann. Es bedarf
des Gebetes.“
Jetzt sehe ich, wie aus ihrem Herzen Blut strömt. Es strömt
über uns, aber bei uns angekommen, verwandelt sich dieses Blut in
rote, gelbe und weiße Rosen. Jetzt geht sie zu jedem von uns. Hinter
ihr sehe ich zwei heilige Engel, die zwei gefüllte Schalen in ihren
Händen tragen. Sie hält jetzt bei einer jungen Frau zu meiner
Rechten an und spricht: „Du kamst zu mir, und ich freue mich. Kommst du
auch noch aus Neugier, so will ich in dein Herz die Liebe meines göttlichen
Sohnes Jesus pflanzen.“ Sie segnet die junge Frau. Nun geht sie zu jedem
Einzelnen und segnet jeden.
„Liebe Kinder, einen jeden von euch rufe ich zu mir. Egal, was euch
die Welt sagt, was die Welt achtet oder nicht: Bleibt meinem Sohn treu.
Meine Liebe sende ich in eure Herzen. Spürt ihr mich? Ich bin eure
Mutter, wie könnte ich euch verloren gehen lassen! Eure Seelen knüpfe
ich wie ein blaues Band zusammen, mein blaues Band, die blaue Gebetsoase.“
Ihre Strahlen gehen zu einem jeden von uns. Jetzt schwebt sie mitten
in der Kirche über uns.
„Kinder, habt keine Furcht, findet zu eurer Mutter! Wie oft bin
ich schon zu euch gekommen! Kehrt um! Das, was die Welt euch vorgibt zu
tun, ist nicht segensreich. Die Welt besteht aus Unruhe und Finsternis.
Diese Drangsal wird nicht in euch dringen, wenn ihr mir Einlaß gewährt,
denn ich schütze euch. Die Finsternis muß weichen, wenn ihr
mich ruft. Ruft mich, ich bin bei euch, ich bin eure Pforte! Geht durch
mich ein zu Jesus, meinem geliebten Sohn. So bitte ich euch, bildet kleine
blaue Gebetsoasen, damit ihr von mir gestärkt werdet an Leib und Seele.
Ich werde in ihnen meinen Segen ausbreiten. Ich werde euch im Namen meines
göttlichen Sohnes stärken. Liebt und vergebt einander, so wie
es mein Sohn Jesus tat. Jesus ist euer Heil. Wie sehr liebt ihr die Welt,
wie wenig meinen Sohn. Wie sehr liebt Er euch, so wie ihr seid! Geht so,
wie ihr seid, zu Ihm. Er wird euch führen, führen ins Vaterhaus.
Kinder, habt keine Furcht! Es ist doch der Weg der allmächtigen Liebe,
der Liebe selbst.
Was ich euch sagen möchte: Achtet nicht auf die Ereignisse,
die in der Welt geschehen müssen. Alles muß gereinigt werden,
denn die Finsternis ist in der Welt und versucht, die Seelen in den Abgrund
zu stürzen. Bei allem betet! So dringt mein Gesang in eure Herzen
und begleitet euch in jeder Not. Ich bleibe bei euch. Wenn ihr diese Kirche
verlaßt, tragt ihr mich in euren Herzen.
Der Frau, die in Not ist, sage: Ich habe ihr Rufen gehört.
Bete und vergebe! Leidest du, so suche einen anderen Weg. Deine Gesundheit
darfst du nicht gefährden. Durch die Beichte vergebe denen, die dir
Böses getan haben. Vergebe und suche einen anderen Weg.“
Maria segnet uns und geht langsam in ihr Licht zurück. Die
heiligen Engel sind noch anwesend. Jetzt sehe ich Maria in Gold, auf einem
Thron sitzend, mitten in der Luft schweben. Unter ihr sehe ich Charbel,
Schwester Faustine, Mirjam v. Abellin, Pater Pio, Papst Pius XII. und Robert
Bellarmin. Sie beten und knien vor ihr. Die Engel bleiben bei uns. Die
Erscheinung verschwindet.
Sievernich, Montag, den 04.03.2002
Ich sehe links neben dem Altar ein ovales, helles Licht. Es wird
mir sehr warm. Aus den Lichtstrahlen geht die Mutter Gottes hervor. Sie
tritt aus diesen Lichtstrahlen hervor. Sie ist ganz in Weiß gekleidet.
Sie trägt einen bodenlangen, weißen Schleier mit goldener Borte,
ein weißes Gewand mit goldener Borte am Hals. Ihre Haare trägt
sie zurückgefaßt unter ihrem Schleier. Die Hände hält
sie zum Gebet gefaltet. In ihnen sehe ich einen Rosenkranz. Er ist rot!
Das Kreuz des Rosenkranzes ist golden. Die Mutter Gottes steht auf einer
Wolke, und auf dieser Wolke sehe ich drei Rosen: eine weiße, eine
goldene und eine rote Rose. Sie segnet, lächelt und spricht:
„Ich grüße und segne euch, meine Kinder. Ich bin Maria,
die Mutter Gottes, Maria, die Makellose. Mein Sohn sandte mich zu euch,
mein göttlicher, geliebter Sohn Jesus Christus. Meine Kinder, mit
eurem Gebet trocknet ihr meine Tränen. O Kinder, betet! Betet nicht
nur dem Worte nach, betet mit eurem Herzen. Betet so, damit ich ganz bei
euch sein kann. So will es der Vater im Himmel, so will es mein göttlicher
Sohn Jesus Christus. Ihr, meine Kinder, werdet zu meinen Gebetsperlen,
und laßt nicht nach! Diejenigen, die heute zu mir gefunden haben,
werden die Gnaden meines Sohnes Jesus Christus als Geschenk erhalten.“
Sie geht nun zu den Menschen und segnet jeden Einzelnen. Zwei Engel
mit goldenen Schalen treten nun hervor und folgen ihr. Vor zwei Männern
bleibt sie stehen und spricht:
„Ihr kommt nicht aus eurem Glauben heraus. Ich will euch stärken
und segnen mit der Kraft meines geliebten Sohnes Jesus.“
Sie segnet einen kleinen Jungen und haucht seine Stirn an. „Der
Mutter sage ich:
Ich habe dein Flehen erhört. Gehe hin und bete, finde ganz
zu meinem Sohn.“
Sie geht nun wieder auf ihren alten Platz. Sie spricht:
„Liebe Kinder, ich bin eure Pforte. Doch dieser Monat ist der Monat
meines geliebten Josef. Josef, mein Bräutigam, mein irdischer Angetrauter,
der Pflegevater meines göttlichen Sohnes Jesus. Josef ist euer Schutz.
Er sorgt für euch. Vergeßt sein großes Wirken nicht. Vertraut
euch ihm liebevoll an. Dies ist rechtens und der Wunsch meines göttlichen
Sohnes. Die Tugenden Josefs hat die Welt vergessen. Ihr, Kinder, Vergeßt
sie nicht. Josef sei auch euer Angetrauter im Alltag. Er wird euch helfen
und zur Seite stehen. Betet, Kinder, betet für den Frieden in der
Welt! Betet!“
Jetzt sehe ich, wie sich das Herz der Gottesmutter öffnet und
bunte Strahlen aus ihm zu allen Menschen gehen. Die Menschen werden in
einen Strahlenfächer getaucht. Jetzt schwebt die heilige Jungfrau
empor und steht auf einer Erdkugel. Ich sehe, wie Krieg die Menschen verwirrt
und ein blauer Rosenkranz die Erde umwindet. Ein blaues Licht umhüllt
nun die Erde und läßt die Menschen nach vielen Ereignissen Frieden
finden.
Sie spricht:
„In meinem Sohn Jesus findet ihr den Frieden, den euch die Welt
nicht geben kann. Er ist die Liebe selbst. Kinder, lebt das Evangelium,
lebt es schon heute, nicht erst morgen, und laßt euch von mir zu
meinem Sohn Jesus führen. Es gibt nur einen Weg zu meinem Sohn, die
Liebe und Barmherzigkeit. Dies sei euer Weg, Kinder. Wer nicht gütig
und barmherzig ist, der trägt die Liebe meines Sohnes nicht in sich.
Deshalb ist es wichtig, Kinder, daß ihr vergebt und Buße tut.
Dies ist der Weg, kein anderer führt zu meinem Sohn. Kinder, ich rufe
euch nochmals, bildet kleine blaue Gebetsoasen. In ihnen werde ich meinen
Segen ausbreiten, der der Segen meines geliebten Sohnes Jesus ist. Ich
bin ganz in meinen blauen Gebetsoasen.
Ich habe eine Bitte an euch, Kinder: Seht, mein Werkzeug, das ich
erwählt habe, ist schwach. Darum wünsche ich, daß es nicht
mit Namen bekannt ist und unbehelligt bleibt. Meinen Segen empfangt ihr
von mir. Mein Werkzeug erhält meine Gnade und gibt sie nach dem Willen
meines geliebten Sohnes Jesus Christus an euch weiter. Damit ich weiter
meine Gnaden an meine kleine Blume geben kann, muß sie ganz klein
und unbedarft bleiben. Sie muß frei sein. Erfüllt ihr diesen
meinen Wunsch? Betet für sie, denn sie kann auch nicht mehr für
euch tun, als bei mir und meinem Sohne bitten und flehen.
Meine kleine Blume, ich liebe und segne dich im Namen meines geliebten
Sohnes Jesus Christus.
Sage dem Mann, der seine Ehe retten möchte: Nur die Liebe kann
alleine in der Freiheit wachsen. Liebe und Freiheit gehören zusammen.
Lasse los und bete weiterhin.
Liebe Kinder, ich sehe eure Anliegen. Anneliese, Anneliese, ich
sehe auch deine Sorgen. Bleibe meinem Sohn treu! Bete! Alles werde ich
fügen.“
Jetzt kommt sie zu uns.
„Dich segne ich, Mutter von fünf Kindern, die ich dir schenkte
im Namen meines geliebten Sohnes Jesus. Ich stärke dich. In mir findest
du Kraft. Kinder sind die Geschenke des himmlischen Vaters. Sind sie auch
oft anstrengend für euch, geht den Weg meines Sohnes Jesus mit ihnen.
Laßt sie nicht alleine!
Liebe Kinder, laßt euch salben. Laßt euch auch dann
salben, wenn ich hier nicht immer sichtbar für euch bin. Diesen Ort
habe ich gesegnet. Er möge ein Ort der Anbetung werden. Kinder, betet
dort weiterhin. Werde ich auch nicht immer in dieser Kirche sichtbar sein,
diesen Ort habe ich gesegnet, und hier teile ich die Gnaden meines geliebten
Sohnes Jesus aus. Dies ist mein Wunsch: Betet hier zu meinem Sohn Jesus!
Haltet an der Anbetung fest. Ich werde stets bei euch sein. Ich begleite
euch in euer Heim und schütze euch. Ich bitte euch täglich um
Gebet, Kinder, damit ich in eurem Herzen sein kann.
Mein Werkzeug wird ein Bild erstellen lassen, so wie ich zu euch
nach Sievernich gekommen bin und kommen werde als Maria, die Makellose.
Es wird euch meinen Segen spenden. Es wird euch von aller Finsternis befreien,
denn ich segne meine Bilder.
Kinder, ich liebe euch. Betet, betet für Deutschland, damit
es nicht verloren gehe.“
Die Erscheinung wird zu Licht. Jetzt sehe ich vor dem Altar knien:
Charbel, der sich bei jedem Gebet verbeugt, Pius XII., Josaphat, Schwester
Faustine und Miriam von Abellin. Die Engel sind noch anwesend.
Sievernich, Montag, den 15.04.2002
Im Altarraum sehe ich ein ovales, helles Licht. Gleichzeitig wird
mir sehr warm. Ich sehe die Gottesmutter Maria als Makellose. Sie steht
links vom Altar. Sie steht auf einer Wolke und ist barfuß. Die Wolke
wird von drei Rosen im Halbkreis umringt: einer weißen, einer goldenen
und einer roten Rose. Die Mutter Gottes hält ihre Hände zum Gebet
gefaltet. In ihren Händen hält sie einen Rosenkranz. Die Ave-Perlen
sind blau, die Vaterunser-Perlen weiß. Sie spricht und segnet uns:
„Ich grüße und segne euch, liebe Kinder. Im Namen meines
göttlichen Sohnes komme ich zu euch. Ich bin Maria, die Mutter Gottes,
Maria, die Makellose. Ich bin zu euch gekommen, meine Kinder, um einen
jeden von euch zu segnen. Kinder, es ist notwendig, daß ich zu einem
jeden von euch komme. Ich komme zu euch als eure Mutter. Ich freue mich
über euer Gebet. Euer Gebet tröstet mich. Ich liebe euch, meine
Kinder. Werdet meine Gebetsperlen!
Meine geliebten Priester rufe ich! Kommt zu eurer Mutter. Schließt
euch zusammen, folgt mir. Einer von euch stärke den anderen. Seid
füreinander da. Zusammen für meinen Sohn Jesus Christus, gemeinsam
mit Ihm und mit mir, Seiner himmlischen Mutter, werdet ihr gestärkt.“
Nun geht die Mutter Gottes zu jedem Einzelnen. Ihr folgen zwei weiß
gekleidete heilige Engel. Ich sehe die Gottesmutter, wie sie jeden mit
einer durchsichtigen Salbe segnet. Sie bleibt vor einer Frau stehen, die
mit einer weißen Jacke bekleidet ist und kurze Haare hat. Sie spricht:
„Dich habe ich gerufen. Treu sollst du zu meinem Sohne Jesus stehen.
Komm zu mir, mein Kind!“
Sie geht weiter zu einer jungen Frau, segnet diese und haucht ihr
auf die Stirn. Sie geht zu den Leuten, die vor der Kirche stehen. Sie spricht:
„Euch schenke ich meine Gnade, so wie ich sie den Kindern in dieser
Kirche schenke. Habt also keine Furcht! Ich bin bei euch!“
Sie kehrt gemeinsam mit den Engeln auf ihren alten Platz zurück.
Jetzt sehe ich, wie ihr offenes Herz strahlt. Aus ihrem Herzen gehen bunte
Strahlen zu uns. Ein Strahlenfächer taucht uns alle ein.
„Liebe Kinder, tragt mir eure Sorgen und Nöte im Gebet vor.
Betet, bittet und fleht von Herzen, so werde ich bei euch sein. Diesen
Ort, diese Kirche habe ich erwählt, habe ich mit der Kraft meines
göttlichen Sohnes gesegnet. Dort werde ich immer bei euch sein, wenn
ihr mich von Herzen ruft. Euch Kindern schenke ich meine Gnade. Die Gnadenquelle
ist mein geliebter göttlicher Sohn. Ich aber werde euch ein Zeichen
meiner Liebe schenken.“
(...Hier erfolgt eine persönliche Mitteilung...)
„Liebe Kinder, lebt in Frieden miteinander. Laßt nicht zu,
daß Satan euch versucht und Platz in euren Familien einnimmt. Betet
für alle Familienmitglieder. Weiht sie meinem Unbefleckten Herzen.
Kinder, achtet nicht den Unfrieden auf Erden. Betet für den Frieden.
Betet und fleht für die, die da mächtig scheinen, es aber nicht
sind. Weiht sie meinem Unbefleckten Herzen, damit ich zu ihnen sprechen
kann, so daß sie meine Stimme hören.
Sage meiner lieben Seele, die aus der Ferne zu mir kam: ‚Ich liebe
sie, denn ich bin bei ihr. Ihre Liebe trägt sie zu meinem Sohn Jesus.
Bete eifrig mit deinem Herzen.’ Deinem Begleiter sage von mir: ‚Bleibe
meinem Sohne Jesus treu. Er wird dich führen. Die Stille ist dein
Verdienst.’
Liebe Kinder, ich bin zu euch gekommen, um euch heute meinen gesegneten
Ort vorzustellen. Hier bin ich immer, wenn ihr mich von Herzen ruft. Hier
wünsche ich euer Gebet. Die Erde gerät in Unordnung. Dort, wo
mein geliebter Sohn Jesus nicht ist, dort, wo ich nicht bin, ist diese
Unordnung. Doch wer meinen Sohn Jesus Christus kennt und wer mich kennt,
der wird nicht in diese Verwirrung stürzen.
Kinder, auch wenn ihr es für überflüssig haltet,
erwähne ich es immer wieder: Mit eurem reinen Gebet zu mir aus eurem
Herzen könnt ihr, Kinder, die Welt retten! Auf euch kommt es an, ob
ich meine Gnaden, die die Gnaden meines göttlichen Sohnes Jesus sind,
verteile. Hört auf meine Worte: Betet! Betet! Betet!
Ich begleite euch in euer Heim. Lebt dort die Liebe meines Sohnes.
Lebt das Evangelium und brennt vor Liebe. Lebt in den Sakramenten, sie
heilen euch. Nehmt meine Worte ernst. Lebt in den Sakramenten. Alles, was
ich euch sagte, meine Worte sind wahr. Es sind die Worte meines geliebten
Sohnes Jesus Christus und die Worte des himmlischen Vaters.
Euch, Kinder, schütze ich. Heute stelle ich alle, die den Weg
zu mir gefunden haben, unter meinen schützenden Mantel.“
Jetzt schwebt die Mutter Gottes empor, wird groß und öffnet
ihren Mantel. Aus diesem strahlt ein helles, warmes Licht. Dieser Mantel
hüllt uns alle ein, auch die Menschen, die vor der Kirche stehen.
„Kinder, ich wünsche mir von euch im Mai ein besonderes Gebet
für den Frieden in der Welt. Weiht eure Orte meinem Unbefleckten Herzen.
Dies ist mein Wunsch. Meine Gnade, die die Gnade meines Sohnes ist, schenke
ich euch. Hört meinen Wunsch. So hört ihn, bitte! Bald werde
ich gemeinsam mit meinem Sohn zu euch sprechen. Mein Sohn Jesus liebt euch
so sehr. Er sandte mich zu euch, damit ihr nicht verwirrt werdet und verloren
geht, damit ihr Seinen Weg seht und ihn trotz aller Widerstände gehen
könnt. Mit mir könnt ihr dies tun. Mit mir wird euer Weg leicht.
Dieses mein Wort gebe ich euch.
Meine Priester, so seid ihr alle zu mir gerufen! Kommt zu mir. Ihr
Diakone, Arbeiter im Weinberg, ihr seid von mir gerufen. Laßt euch
nicht irre führen. Lebt das Evangelium. Haltet fest an der Wahrheit,
die mein Sohn Jesus ist. Was krank ist, wird vergehen. Doch ich werde das
Kommen meines Sohnes vorbereiten. Dies ist Sein Wille. Dies ist der Wille
des himmlischen Vaters.
Siehe, mein Kind, meine Krone. Mein geliebter Sohn Jesus schenkte
sie mir. Meine Krone habe ich durch Ihn geschenkt bekommen. Sie ist Sein
Zeichen. So dürft auch ihr, Kinder, auf die Liebe meines Sohnes Jesus
hoffen. Liebt Ihn aus ganzem Herzen. Liebt Ihn in eurer Einfachheit. Die
Liebe ist es, die euch die Pforten des Himmels öffnet. Meine Kinder,
bleibt meinem Sohn treu. Seid barmherzig mit jenen, die euch um Seinetwillen
verleumden. Ich liebe euch.“
Vor dem Altar sehe ich während des Rosenkranzes vor der hl.
Messe kniend Schwester Faustine, den hl. Charbel, Robert Bellarmin und
Papst Pius XII. sowie Mirjam von Abellin. Sie beugen sich bei jedem Ave
vor.
Sievernich, 13.05.2002
Mir wird während des Rosenkranzgebetes sehr warm. Ich sehe
ein helles, ovales Licht links neben dem Altar. Aus diesem Licht geht die
Gottesmutter hervor. Ich sehe die Gottesmutter als Makellose mit einer
goldenen Krone auf ihrem Haupt. Auf ihren Armen trägt sie Jesus, der
als Kind zu uns kommt. Jesus trägt ein weißes Gewand, so wie
Seine Mutter. Sein Haupt strahlt. Seine Haare strahlen golden. Die Mutter
Gottes steht mit ihrem Kind barfuß auf einer Wolke. Zu ihren Füßen
bilden drei Rosen einen Halbkreis. Jetzt kommt sie mit ihrem Sohn Jesus
näher zu mir. Das Jesus-Kind hält in der linken Hand eine Erdkugel,
die oben mit einem goldenen Kreuz versehen ist, in der rechten Hand hält
Es ein Zepter. Das Zepter strahlt golden. Die Gottesmutter spricht:
„Ich grüße und segne euch, meine Kinder. Ich bin Maria,
die Mutter Gottes, Maria, die Makellose. Heute komme ich mit meinem geliebten
göttlichen Sohn Jesus zu euch. Erlebt Seine Liebe, erlebt Seine Gnade!
Seht, dies ist mein geliebter göttlicher Sohn!“
Sie hebt Jesus empor und viele Lichtstrahlen gehen von Ihm aus zu
den Menschen.
„Heute möchte ich euch aufrufen: Betet, brennt vor Liebe zu
Ihm! Er ist das Alpha und das Omega. Er ist euch Anfang und Ende. Mein
geliebter Sohn spricht zu euch.“
Als Jesus spricht geht ein großer Lichterglanz von Ihm aus:
„Liebe Kinder, Ich segne euch im Vater. Ich komme zu euch als barmherziger
Heiland. Als Kind des himmlischen Vaters komme Ich zu euch. Ein König
in aller Einfachheit. Ich bin der König der Liebe. Werdet auch ihr
Kinder des himmlischen Vaters. Achtet nicht auf die Einsprechungen der
Welt. Seid einfach im Herzen und liebt Mich und den Vater im Himmel. Bringt
Ihm all eure Liebe entgegen. Vertraut eurem himmlischen Vater und Mir,
Seinem Sohn Jesus Christus. Heute komme Ich zu euch, um euch Meine Gnaden
zu schenken. All eure Anliegen, Sorgen und Nöte habe Ich gehört.
Betet und bleibt Mir treu. Ich bin eure Hilfe, Ich bin euer Heiland. Viele
Sorgen drücken und belasten euch, ruft zu Mir und nehmt euer Kreuz
auf euch. Ruft noch mehr zu Mir. Ich bin euer Heiland. Eure Rettung ist
es, wie ein Kind zu werden; ein Kind des himmlischen Vaters. Das ist schon
das Ganze, das Eine.“
Als ich nun in die Augen des Kindes schaue, sehe ich den ganzen
Lebensweg Jesu auf Erden. Dann sehe ich ein Stück des Himmels. Ich
sehe Jesus verherrlicht auf Seinem Thron. Er spricht:
„Meine Kleinen, liebt einander. Die Liebe ist es, die euch zu Mir
führt. Der Kleinste unter euch wird in den Himmel eingehen. Es gibt
keine Hindernisse, die ihm diesen Weg versperren werden. Darum achtet nicht
danach, groß zu sein in der Welt, achtet danach, klein zu sein und
ganz Mir zu gehören. Bleibt ganz in Mir!“
Jetzt sehe ich, wie die Gottesmutter ihr göttliches Kind zu
den Menschen trägt. Jesus segnet einzeln die Menschen. Die Mutter
Gottes geht mit dem Jesu-Kind in den Altarraum, dann in die Sakristei.
Ihnen folgen zwei weiß gekleidete Engel. Sie verlassen nach einiger
Zeit die Kirche und gehen hinaus, um auch dort den Menschen den Segen zu
bringen. Sie bleiben draußen bei einer jungen Frau stehen, die schulterlanges,
dunkles Haar hat. Jesus segnet diese Frau und küßt sie auf die
Stirn. Die himmlische Mutter geht nun mit Ihm zu allen Menschen, die draußen
warten. Dann treten sie wieder in die Kirche ein und bleiben auf ihrem
Weg in die Kirche bei einer Frau stehen, die eine Brille trägt, graues
längeres Haar hat und mit einer schwarzen Jacke bekleidet ist. Diese
Frau kniet in der linken Kirchenschiffseite. Die Gottesmutter geht nun
weiter zu einer Ordensfrau mit Brille, die nur etwas weiter entfernt steht.
Jesus sagt zu ihr ein Wort. Ich kann es leider nicht verstehen, da es ein
hebräisches Wort ist. Die Mutter Gottes kehrt mit dem Jesu-Kind in
den Altarraum zurück. Jesus spricht:
„Ihr Kleinen, achtet auch ihr die Kleinen und Schwachen. Ihnen werde
Ich selbst die Pforte des Himmels öffnen. Ihr Hochmütigen, euch
demütige Ich, wenn Ich zu euch als Kind spreche. Ihr nehmt dies nicht
an. Doch Ich kann als König, wie auch als Kind zu euch kommen. Alles
ist in Mir. Alles ist im Vater, aus Dem Ich zu euch komme. Ich bin eins
mit Ihm. Wie könnt ihr Mich verstehen, wenn ihr nicht selbst wie die
Kinder werdet! Dies ist Mein Aufruf auch an Meine Priester und Ordensleute:
Werdet ganz klein, brennt vor Liebe, damit Ich bei euch sein kann; damit
Ich euch im Vater die Krone des Lebens schenken kann. Amen.“
Die Mutter Gottes lächelt: „Dies sind die Worte meines geliebten
Sohnes an euch!“
Die beiden Herzen Jesu und Mariens strahlen. Sie tauchen uns alle
ein. Maria spricht:
„Habt ihr die Worte meines Sohnes Jesus verstanden? Führt sie
euch zu Gemüte. Wer ist schon von euch um Jesu Willen klein? Ich helfe
euch, wenn ihr es versucht. Wenn ihr klein sein wollt, so geht ihr den
Weg des Heiles. Dieser Weg führt zu meinem Sohn. Achtet nicht die
Welt, achtet nicht Ruhm und Ehre. Richtet euren Blick auf meinen geliebten
Sohn Jesus Christus.“
Wir alle werden in ein rötliches Licht getaucht. Maria spricht:
„Diesen Ort, diese Kirche, meine Kinder, habe ich gesegnet mit der
Kraft meines geliebten Sohnes Jesus. Er schenkt euch weiterhin in dieser
Kirche Seine Gnaden. Ich werde wiederkommen an diesen Ort. Im Oktober werde
ich zu euch in diese Kirche kommen. Bis dahin werde ich euch an diesem
Gnadenort unsichtbar begleiten. Die Gnaden, die mein Sohn Jesus euch in
dieser Kirche durch meine Fürsprache schenkt, werden zeigen, daß
ich diese Kirche gesegnet habe, daß ich in ihr erschienen bin. Das
Wirken meines Sohnes ist nicht zu Ende. Betet, fleht von ganzem Herzen.
Wenn ihr mich auch nicht seht, ich bin bei euch!
Heute möchte ich alle Anwesenden stärken. Besonders meine
geliebten Priestersöhne! Ich stärke euch!“
Zu einem indischen Priester spricht sie: „Mein Sohn, ich habe dich
gerufen. Bleibe du stark in mir!“
Zu einem anderen Priester spricht sie: „Mein Sohn, vieles mußtest
du erleiden. Ich bin bei dir. Opfere alles meinem Sohn auf!
Du, kleine Gebetsperle, sei angstfrei! Ich bin es, die Königin
des Himmels, die Mutter des Erlösers, die Makellose, die zu dir kommt.
Du siehst mich und ich spreche zu dir. Du siehst, welche Gnaden ich Deutschland
erweise. Ich will es retten und die Menschen, die zu mir flehen. Kommt
zu mir, ihr, die ihr vor Liebe brennt. Ihr Kranken und Verzweifelten, euch
bin ich Hilfe und Stärke. Mein Sohn ist euer Heil!
Meine Kinder, eure Gebete sind mir Trost. Kommt zu mir, ich lasse
euch nicht alleine. Ich bin bei euch. So will es mein göttlicher Sohn,
so will es der himmlische Vater. Strahlt auch ihr meine Gegenwart aus.
Seid barmherzig und gütig. Lebt das Evangelium. Stärkt und heilt
euch in den Sakramenten, die euch die Kirche schenkt, die euch von meinem
Sohn Jesus als Geschenk gegeben wurden. Bleibt meinem Sohn treu. Seid standhaft
im Alltag. Der Alltag ist es, der die Seelen bedrängt. Mit mir, Kinder,
könnt ihr alles bewältigen, wenn ihr euch ganz meinem Sohne Jesus
schenkt.
Ich liebe euch. Ich segne euch. Bedenkt alle meine Worte. Lest täglich
die Worte meines geliebten Sohnes, damit ihr in Ihm bleibt. Betet, betet,
betet!
Ich werde euch und dieses mein Land schützen. Amen.“
Vor dem Altar knien Mirjam von Abellin, Schwester Faustine, der
hl. Josaphat, Charbel und Papst Pius der XII. während des Rosenkranzgebetes.
Sievernich, Montag, den 07.10.2002
Ich empfange die Gottesmutter an einem Ort in Sievernich. Dort hat
sie mich hinbestellt. Ich sehe drei Blitze am Himmel, dann schwebt sie
als Makellose zu mir hinunter. Sie geht aus einem hellen, ovalen Licht
zu mir herüber. Sie ist ganz nah bei mir. Ich bin wie elektrisiert.
Sie spricht: „Ich grüße dich, meine kleine Gebetsperle.
Ich bin Maria, die Makellose, Maria, die Mutter Gottes. Meine kleine Gebetsperle,
hier überreiche ich dir die Schlüssel meines geliebten göttlichen
Sohnes Jesus Christus. Schweige darüber, schweige! Die Schlüssel
dienen dir als Waffe gegen alle Finsternis. Du weißt nun, was geschieht.
Nun gehe ich zu meinen Kindern, um all jene zu segnen, die zu mir
gekommen sind. Auch dich, kleine Perle, segne ich im Namen des Vaters und
des Sohnes und des Heiligen Geistes. Meine Priester, meine Priester, ich
rufe euch, zu mir zu kommen. Ich bin eure Mutter. Verlaßt meinen
Sohn Jesus nicht! Er ist mein göttlicher, vielgeliebter Sohn. Er ist
euer König. Ein König in aller Einfachheit.
Ich segne deine guten Helfer. Heute gehe ich zu einer Frau, deren
Sohn krank ist. Beide sind heute zu mir gekommen. Der Segen meines geliebten
Sohnes sei mit dir, so wie ich mit dir bin.
Gehe nun in die Kirche!“
Die Gottesmutter geht mir voraus. Ich folge ihr. Sie geht zu den
Menschen, die draußen warten und segnet sie. Sie weist mir den Weg
zur Sakristei. In der Kirche sehe ich, wie die Makellose aus dem Kirchenschiff
schwebt. Es werden von ihr dort alle Menschen gesegnet. Sie geht zum Altarraum
und wird dabei von zwei Engeln begleitet, die etwas hinter ihr gehen.
Sie spricht: „Mein Kind, du hast nun meine Schlüssel erhalten.
Sorge dich nicht. Alles muß so geschehen. Ich bin die Königin
des Himmels, Maria, die Makellose.
Liebe Kinder, ich rufe euch nach Sievernich. Betet, kommt in meine
Kirche, die die Kirche meines geliebten göttlichen Sohnes ist. Ich
schenke euch in dieser Kirche die Gnaden meines geliebten göttlichen
Sohnes. Ich bin heute zu euch gekommen, um eure Wunden zu heilen. Betet,
Kinder, betet! Wenn ihr nur von Herzen bittet, so wird mein Sohn euch viele
Gnaden schenken. Einer Frau schenke ich heute durch meinen göttlichen
Sohn Jesus den Seelenfrieden. Das, was sie belastet, ist nicht mehr.“
Jetzt geht sie zu den Kindern links vom Altar, und wie ein Licht
fließt es von der Gottesmutter zu den Kindern herüber. Sie schwebt
etwas empor und öffnet ihren Mantel.
Sie spricht: „Meine Kinder, kommt unter meinen Mantel. Ich will
euch schützen. Ich bin eure Mutter.“
Alle Menschen, drinnen wie draußen, werden von ihrem Mantel
eingehüllt. Gleichzeitig taucht sie alle Menschen in ein wunderbares
Licht. Strahlen kommen aus ihrem offenen Herzen und ein Strahlenfächer
geht zu jedem. Ihre Krone strahlt nun außergewöhnlich, und ich
sehe zwölf Sterne um ihren Kopf herum, die einen Kreis bilden.
Zur Entstehung dieses Fotos: Eine Pilgerin hatte bereits an den vorigen
Erscheinungstagen um ein Zeichen an der Sonne gebeten. Am 7. Oktober 2002,
zwischen 17 und 18 Uhr, also zur Zeit der Erscheinung, hat sie dann bewußt
einmal in die Sonne fotografiert. Es entstand dieses Foto. Die Aussage
der Muttergottes von diesem Tag: „Einer Frau schenke ich heute durch meinen
göttlichen Sohn Jesus den Seelenfrieden. Das, was sie belastet, ist
nicht mehr.“ bezieht diese Pilgerin auf sich.
„Alles, was ich euch sage, geschieht. Die Welt wird meinen Sohn
nicht lieben. Der weltliche Mensch denkt nicht an die große Macht
meines göttlichen Sohnes. Der weltliche Mensch lebt so, als gäbe
es den Vater im Himmel nicht. Noch eine Zeit, dann werdet ihr sehen, daß
die Ereignisse, die ich in Fatima voraussagte, eintreffen. Noch einige
Zeit und der erste Schlüssel, den ich dir gab, wird in Erfüllung
gehen. Nur deinem Heiligen Vater in Rom, meinem geliebten Hirten, gebe
die Schlüssel. Bitte schweige, man wird dir keinen Glauben schenken.
Doch so wird sich alles erfüllen.
Ich liebe meine Kinder und lasse sie nicht verloren gehen. Ich bin
zu euch gekommen, um euch Heil werden zu lassen. So ist es der Wille meines
geliebten göttlichen Sohnes Jesus.
Diesem Priester sage: Fasse Mut. Ich werde dir alles schenken. Ich
bin bei dir.
Mein Sohn wirkt und ich wirke mit ihm.
Kinder, lebt das Evangelium. Auch wenn ihr mich nicht immer seht
und mein Wort hört, ich sehe und höre, was ihr tut. Folgt meinem
Wunsch und betet. Ich bin eure Mutter und verlasse euch nicht.
Ich habe euch alle gesegnet. So will es mein göttlicher Sohn
Jesus. Ich schenke euch meine Gnade. Gnade für den Sohn mit seiner
Mutter. Gnade für diese Männer und Frauen und Kinder. Ich liebe
die Kinder, die zu mir kommen. Denn ich bin ihre himmlische Mutter. Mein
Ruf geht auch an meine Priester. Achtet meine Kleinen, achtet sie!“
Die Gottesmutter hält die Kirche in ihren Händen: „Diesen
Ort habe ich erwählt.“
Für einen Priester: „Schweige und bete. Meinen Weg habe ich
dir gewiesen.“
„Ich schenke euch mein Zeichen, wenn mein Sohn es will. Alles wird
sich erfüllen.“
Nun schwebt sie herüber zu uns in die Sakristei. Sie segnet
uns alle.
„Ich rufe auf! Meine Kinder, ich rufe euch zu Gebet, Opfer und Buße.
Die weltlichen Menschen werden meinen Ruf nicht verstehen. Doch mein Wirken
in dieser Kirche, so will es mein Sohn, wird ihnen zeigen, daß der
Vater im Himmel alles will, was ich euch sage, daß es Sein Plan ist,
daß ich zu euch komme vor diesem gewaltigen Umbruch.“
Ich sehe, wie sie auf der Erdkugel steht und die Erde erschüttert
wird. Es folgen Stürme, Regen, und die ganze Natur gerät aus
den Fugen.
„Geht zu meinem Sohn, glaubt an meinen geliebten göttlichen
Sohn. Meine Priester werden die Erde retten! Hört meine Worte: Meine
Priester und die Meinen werden die Erde und die Menschen retten! Faßt
Mut! Ich bin bei euch, auch wenn ihr mich nicht seht. Kehrt um, Kinder,
kehrt um. Mit mir werdet ihr alles ertragen. Ohne mich werdet ihr klagen.“
Wie eine Sonne leuchtet die Gottesmutter.
„Mein Kind, ich bin dein Trost. Ich liebe dich. Komm zu mir, ich
bin deine Mutter. Kinder, ich bin an diesem Ort. Kommt zu mir!
Du, meine kleine Gebetsperle, wirst geprüft. Alles geschieht
jedoch so, wie mein Sohn es will. Dir soll genügen, daß ich
bei dir bin.“
Es erscheint nun ein goldenes, großes, schmales Kreuz mit
Strahlen.
„Meine Kinder, ich trockne eure Tränen. Bleibt der katholischen
Kirche treu. Was auch geschieht, wie sie auch geprüft werden mag,
bleibt ihr treu. Dies ist der Weg der Wahrheit. Urteilt nicht über
sie. Mein göttlicher geliebter Sohn spricht: ‚Siehe, Ich mache alles
neu!’
Meinen Segen schenke ich dir. Ich freue mich, daß ihr zu mir
gekommen seid. Die Beter, die von Herzen beten, sind mir eine reine Freude.
Ich liebe sie! Sie sind mir Trost und trocknen meine Tränen.“
Die Mutter Gottes schwebt empor und verschwindet im Licht. Die Engel
sind noch anwesend.
Nun sehe ich betend und kniend vor dem Altar: Pater Pio, Charbel,
Mirjam v. Abellin, Papst Pius XII., Robert Bellarmin, Schwester Faustine
und Josaphat.
Sievernich, 03. Februar 2003
Gegen 17:40 Uhr erschien die Muttergottes etwa 10 Minuten lang.
Während der Erscheinung hielt ich eine Zeit lang beide Hände
in Form einer Schale. Ich sah die Gottesmutter in einem weißen Gewand,
wie auf ihrem Bild, ganz in Weiß gekleidet als Makellose. Sie trug
in ihren zum Gebet gefalteten Händen einen Rosenkranz, welcher aus
blauen Rosen bestand. Die Heilige Jungfrau stand auf der Erdkugel. Sie
sagte mir, daß die Gebete der Anwesenden ihre Tränen trockneten.
Weiter sprach sie zu mir, ich solle meine Hände zu einer Schale formen
und meine Gebetsanliegen und die der Anwesenden in diese Schale hineinlegen.
Dies tat ich und die Gottesmutter nahm alle Anliegen entgegen und drückte
sie an ihr Unbeflecktes Herz. Daraufhin legte die Makellose mir eine weiße
Rose in meine Hände, welche noch zu einer Schale geformt waren. Sie
sprach mit sanfter aber mahnender Stimme:
„Ich kann es diesmal nicht verhindern, daß der Kelch meines
Sohnes sich über die Menschheit neigt! Euch aber werde ich unter meinem
schützenden Mantel bergen. Betet, betet, betet!“
Anschließend sah ich in der Kirche den verstorbenen Pater
Pio und später auch den verstorbenen Papst Pius XII.
Am Montag, dem 17. Februar 2003 sah ich in der Sievernicher Kirche
neben dem verstorbenen Papst Pius XII. einen etwa 12jährigen Jungen
im Anzug. Später zeigte sich mir dieser Junge erneut. Er hielt in
der linken Hand ein Buch, mit drei Fingern der rechten Hand zeigte er die
Zahl Drei. Da ich den Jungen nicht kannte, beschrieb ich ihn den Betern.
Aufgrund eines Bildes, welches ich von einem Beter erhielt, erkannte ich
den jugendlichen Heiligen Dominikus Savio. Ich erfuhr, daß Dominikus
Savio der Lieblingsschüler des Heiligen Don Bosco, des großen
Heiligen der Jugend, war. Er wurde 1954 von Pius XII. heilig gesprochen.
Am 10. März habe ich ihn zum dritten Mal gesehen.
Wie der Gebetsweg von Gürzenich nach Sievernich entstand
In der Botschaft vom 03. Februar 2003 richtete die Gottesmutter
an mich ein persönliches Wort. Nach Ihren Worten („Ich kann es diesmal
nicht verhindern, daß der Kelch meines Sohnes sich über die
Menschheit neigt! Euch aber werde ich unter meinen schützenden Mantel
bergen. Betet, betet, betet!“) bat Sie mich, ein Opfer durch einen Buß-
und Bittweg von Gürzenich nach Sievernich zu bringen. Diesen Weg sollte
ich jedoch nicht alleine, sondern mit mehreren Personen gemeinsam jährlich
am Montag der Karwoche gehen. Das Gebetsanliegen dieses Weges war für
die Priester und Ordensleute, für den Frieden in der Welt, in unseren
Bistümern, in den Pfarrgemeinden, in unseren Familien und in unseren
Herzen bestimmt. Gerne folgte ich Ihrem Ruf und teilte diese Botschaft
meinem damaligen Seelenführer mit, der mir etwas später die Erlaubnis
zur Durchführung eines Gebetsweges gab. Mit meinem Ortspfarrer führte
ich ebenfalls ein Gespräch, welcher uns mit einer morgendlichen Andacht
und priesterlichem Segen auf unseren Pilgerweg entließ. So gingen
wir unseren Gebetsweg über 23,5 km von Gürzenich nach Sievernich,
erstmalig im Jahr 2003, und wiederholten ihn jährlich.
Sievernich, 10. März 2003
Die Gottesmutter sah ich als Makellose, ganz in Weiß gekleidet.
Sie trug einen weißen Rosenkranz in ihren zum Gebet gefalteten Händen.
Sie schwebte im Chorraum und stand auf der Erdkugel. Sie weinte und sprach:
„Ich weine um meine Söhne, ich weine um meine Töchter.
Betet, betet, betet! Wenn die Menschheit sich nicht bekehrt, wird es zu
einem Krieg kommen, der furchtbare Ereignisse mit sich zieht.“
Die Mutter Gottes segnete uns alle, öffnete ihren Mantel, und
wir alle waren unter ihrem schützenden Mantel geborgen. Unterhalb
der Erscheinung der Heiligen Jungfrau, weiter unten, in der Nähe der
Kinder, sah ich den kleinen Dominikus Savio. Er sagte:
„Ich rufe die Jugend in diese Kirche. Verwehrt ihnen nicht den Weg
zum Vater.“
Sievernich, 07. April 2003
Die Gottesmutter kam aus dem hellen ovalen Licht hervor und war
ganz in Weiß gekleidet als Makellose. Sie wünschte die Anbetung
Jesu, ihres Sohnes, im Allerheiligsten Sakrament des Altares. Sie sprach:
„Heute bin ich zu euch gekommen, um die Gnaden meines Sohnes Jesus
zu verteilen. Dem Tier ist noch die Macht auf Erden gegeben. Betet, betet,
betet!“
Sie segnete alle Anwesenden und nahm uns unter ihren schützenden
Mantel. Anschließend sah ich den verstorbenen Papst Pius XII. und
den heiligen Dominikus Savio. Dominikus Savio stand bei den Kindern. Er
ging zu jedem Kind und segnete es.
Sievernich, 19.05.2003
Während der Anbetung Jesu im Allerheiligsten Sakrament des
Altares am Montag, 19.05.2003, sah ich, wie sich plötzlich die Heilige
Hostie veränderte. Sie bekam mehrere Blutflecken. Dies dauerte ein
paar Minuten. Nun sah ich in der Heiligen Hostie das Antlitz Jesu, so,
wie ich es in etwa vom Turiner Grabtuch her kenne. Es verging ca. eine
Minute. Über meine Ohren hörte ich nun, wie Jesus mit mir zu
sprechen begann. Seine Stimme klang männlich, sanft, einfühlsam,
sehr klar, leise und einfach wunderbar. Ich hoffe nur, alles getreu wiedergeben
zu können, da ich alles erst nach der Anbetung aufschreiben konnte;
doch sind mir Seine Worte wie in die Seele eingebrannt und gegenwärtig.
Er sprach:
„Ich grüße und segne dich, meine kleine Blume. Erkennst
du Mich?“
Ich antwortete: „Ja, Herr. Du bist Jesus Christus, Gottes Sohn,
aber Du hast noch nie aus der Heiligen Hostie zu mir gesprochen. Ich kann
mich jedenfalls nicht daran erinnern.“
Jesus sprach: „Ich will es so. Es ist notwendig, Ich will bei dir
sein. Bleibe deinem Auftrag treu. Meine heiligste Mutter Maria sandte Ich
zu euch in diese Kirche; Ich sandte sie mit Meinen Worten zu euch, damit
ihr alles befolgt, so wie Ich es will. Hört auf ihre Worte, ihre Worte
sind auch Meine Worte. Ich habe dich erwählt als einfache, normale
Person, damit die Menschen erkennen, wie Ich wirke, was an dir natürlich
ist und was Ich dir schenke. Was Ich dir schenke sind Gnaden, sie sind
nicht natürlich. Deine einfache Person ist dazu nicht in der Lage.
Durch
dich dürfen die Menschen erfahren, daß Ich zu jedem von euch
komme, wenn Ich nur eingeladen werde. Allen Menschen schenke Ich Heil und
Segen. Meine Mutter kommt zu euch und ist für dich sichtbar, weil
Ich es so will. Dein Auftrag ist das Gebet und das Gespräch mit den
Menschen, sie dürfen so nach ihrem eigenen Willen wieder zu Mir finden.
Führe sie zurück zu Meinem Leib, der Kirche. Schenke ihnen, was
du von Mir geschenkt bekommen hast, Meine Worte, die Meiner heiligsten
Mutter Maria, die Worte des Himmels. Dies ist dein Weg, dein Auftrag, bleibe
ihm treu. Alles andere wende ab von dir, denn Ich will nicht, daß
du irdische Aufgaben erhältst, die nicht deinem Auftrag entsprechen.
Ich will es nicht. Gib ab, Ich sehe, daß du Hilfe und Helfer brauchst.
Diese sind dafür bestimmt. Dein Weg ist ein anderer.
Meine Priester, Meine Nachfolger, wo seid ihr? Seht Mich an, könnt
ihr vor Mir bestehen? Liebt ihr Mich oder geht ihr den irdischen Genüssen
des weltlichen Lebens nach? Meine Kleine, bevor Ich die Welt mit Meinen
Füßen betrat, liebten die Pharisäer Meinen Vater nicht
mehr. Sie waren genußsüchtig und korrupt. Sie lebten das Wort
Meines Vaters nicht mehr. Sie urteilten über Menschen und zogen damit
das Gericht über sich. Meine Kleine, wie ist es heute? Kurz vor Meiner
Wiederkunft in Herrlichkeit schaue Ich auf Meine Nachfolger. Wer liebt
Mich heute noch? Wer handelt nach Meinem Wort? Zu Meinen Lebzeiten auf
der Erde wurde Ich geschunden und gemartert. Die Pharisäer waren Mir
keine Hilfe. Sie taten das Ihre hinzu. Wie ist es heute? Werde Ich von
Meinen Priestern geliebt und verkündet oder werde Ich von ihnen verleugnet
um ihrer selbst willen? Bin Ich nicht die Liebe selbst und wie handeln
diese, Meine Nachfolger? Antwortet selbst, Meine Nachfolger, und prüft
euch in der Stille. Ich kenne einen jeden von euch und darum schenke Ich
Meinen Kleinen und Einfachen Meine Gnade, Mein Wort. Wegen eurer Vergehen
wird die Kirche, Mein Leib, in Deutschland geschunden, weil ihr nicht mehr
wahrhaftig seid. Ich liebe euch, Ich rufe euch, ihr Meine Nachfolger, kehrt
um, kehrt zu Mir zurück. Liebt Mich, euren Herrn, so, wie Ich euch
liebe! Reicht Mir die Hand, reicht sie Mir heute.
Dieser Ort ist Mir und Meiner Mutter vorbehalten. Ich will, daß
Menschen an diesem Ort ein Zentrum errichten, welches der Kirche, Meinem
Leib, und somit Mir dient. Dient dem Vater im Himmel, Mir, dem Sohn, und
Seiner Mutter treu und redlich. Dort soll geschehen, was Ich euch lehrte,
was euch die Kirche sagt. Deine Helfer dürfen sich in Mir geborgen
fühlen gegen Anfeindungen und Versuchungen des Feindes. Bitte sie
nur um Gebet. Jeder von ihnen darf seine eigene Person um Meinetwillen
zurückstellen. Dies ist der Auftrag deiner Helfer. Sind sie Mir und
Meiner Mutter treu, so bringen sie reiche Frucht. Bei allem bedenke: Was
Ich will, geschieht, Ich siege!“
Sievernich, 02.06.2003
Am Montag, 02.06.2003 ging ich zum Kreuz im Sievernicher Garten,
wo ich am 07. Oktober 2002 drei Schlüssel von der Gottesmutter erhalten
habe. Dort wollte ich ihr durch Gebet die Ehre erweisen, bevor ich zur
Kirche ging. Einige Leute waren ebenfalls dort. Plötzlich sah ich
ein ganz helles weißes und strahlendes Licht aus der Ferne langsam
auf mich zukommen. Es blendete meine Augen. Meine Augen tränten und
meine Nase lief plötzlich etwas. Dann war das ovale strahlende Licht
kurz vor mir, vor der Stelle des Kreuzes. Aus diesem schönen Licht,
welches auch leichte Nebelschwaden und Wolken mit sich brachte, trat die
Gottesmutter als Makellose hervor. Mit ihren Füßen berührte
sie das Bodenkreuz. Sie segnete mich und einzeln alle Anwesenden. Dann
sprach sie:
„Ich grüße und segne euch im Namen meines Sohnes Jesus.“
Ich antwortete in etwa so: „Ich grüße dich, heilige Jungfrau
Maria.“
Sie sprach: „Heute bin ich zu euch gekommen, um euch die Gnaden
meines Sohnes Jesus zu schenken. Betet, betet, betet, damit ich an diesem
Ort die Herzen mit den Gnaden meines Sohnes Jesus erfüllen kann.“
Ich bat sie um Heilung und Hilfe mehrerer Personen im Gebet, wenn
Gott es so wünsche. Sie möge den Menschen beistehen. Sie nahm
meine Bitten gerne entgegen und sprach über einen Mann, der bald heimgeholt
würde, und eine Frau, die die Hilfe des Himmels bekommt. Ich sagte
zu ihr, daß ich vor verschiedenen Problemen stünde. Sie sprach
zu mir:
„Meine kleine Gebetsperle, sorge dich nicht. Ich werde für
die Meinigen sorgen. Ich habe dich gerufen als einfache Person.“
(Es erfolgte eine persönliche Mitteilung.)
„Ich wünsche es so, mein Sohn Jesus wünscht es. Ich wünsche
ein Zentrum des Glaubens an diesem Ort. Satan wird seine Wut zum Ausdruck
bringen. Ich bin bei euch.“
Darauf sagte ich: „Nein, als einfache Person kann ich das nicht.
Ich brauche Helfer und Hilfe. Habe ich es nicht schon schwer genug?“
Die Gottesmutter sprach zu mir: „Ich sende dir meine Hilfe und Helfer.
Bete nur! Du wirst an diesem Ort für dich keine Heilung finden. Auf
Erden ist dein Weg voller Dornen. Dein Glück wirst du erst bei mir
im Himmel finden. Bedenke jedoch, meine Kleine, ohne Leiden keine Gnaden.
Befolge nur getreu deinen Auftrag, sorge dich nicht!“
Ich sprach sie auf ein Zeichen an und bat, dieses schnell zu schenken.
Sie jedoch lächelte mich an und schwieg und ich merkte so richtig
das erste Mal, wie schön und Ehrfurcht gebietend sie war und wie klein
ich dagegen bin. Habe ich dies wirklich jetzt erst gemerkt oder wird sie
immer schöner? Auf jeden Fall ist ihre Erscheinung, ihre Person schöner
als alle Darstellungen. Dann ging die Gottesmutter den Weg zur Kirche voraus.
Alle folgten ihr. Sie segnete in der Kirche die Anwesenden und diejenigen,
die außen standen.
Sievernich, 14.07.2003
Ich sah Maria, die Makellose aus dem ovalen strahlenden Licht heraustreten.
Sie schwebte links vom Altar zu mir. Über mir hielt sie an und trug
in ihren Händen einen weißen Rosenkranz und das braune Skapulier
vom Berge Karmel. Sie segnete und sprach zu mir:
„Liebes Kind, ich grüße und segne dich im Namen meines
geliebten göttlichen Sohnes Jesus Christus. Betet, betet, betet! Bleibe
treu und beharrlich. Ich ebne dir den Weg zu meinem Sohn Jesus. Viele Priester
glauben nicht an mein Kommen und verleugnen meinen Sohn. Sie sind gegen
dich, weil sie auch wider meinen Sohn sind. Sie verwunden täglich
mein Herz. Bleibe beharrlich und lasse dich nicht von dem Weg abbringen,
den ich dir wies. Ich bin heute zu euch gekommen, um euch den Segen meines
Sohnes Jesus zu schenken. Diese Kirche habe ich auserwählt. Alle Nationen
rufe ich zu mir!“
Sievernich, 01.09.2003
Die Gottesmutter erschien als Makellose in Sievernich.
(Es erfolgte eine persönliche Mitteilung.)
Sie sprach zu mir: „Bleibe der Kirche gehorsam. Ich schenke dir
die Kraft des Himmels.“
Sie segnete die Menschen, die in der Kirche waren und außen
vor der Kirche standen und die Rosenkränze.
(Es erfolgte eine persönliche Mitteilung.)
Sievernich, 06.10.2003
Die Gottesmutter kam als Makellose mit ihrem Rosenkranz und dem
Skapulier vom Berge Karmel zu uns. Sie erschien, wie immer, links von mir
aus gesehen, neben dem Altar und schwebte auf einer Wolke zu uns. Sie segnete
uns alle und ich durfte ihr Skapulier küssen.
(Es erfolgte eine persönliche Mitteilung.)
Sie versprach mir ihren Schutz und ihre Hilfe. Ich bat sie um ein
Zeichen.
Sievernich, 20.10.2003
Während des Rosenkranzgebetes sah ich in der Sievernicher Kirche
die Gottesmutter im Licht, wie sie als Makellose zu mir herüberschwebte.
In der Hand hielt sie ihren Rosenkranz und das Skapulier vom Berge Karmel.
Sie lächelte, tröstete mich und sprach:
„Liebt, opfert, betet, aber handelt auch!“
Ihr Skapulier hielt sie an meinem Rosenkranz und ging ebenso zu
den anderen Menschen, berührte deren Rosenkränze ebenso mit ihrem
Skapulier. Die heilige Jungfrau wurde vom heiligen Erzengel Michael begleitet,
der einige Zeit vor ihr in der Kirche erschien. Er trug ein weißes
Gewand und ein Schwert, welches er vor sich kurz über dem Boden hielt.
Sievernich, 27.10.2003
Am Ende des Rosenkranzgebetes erschien mir in der Sievernicher Kirche
die Gottesmutter als Makellose. Zuerst sah ich das wunderschöne ovale
Licht und dann die Mutter Gottes. Sie schwebte in der Luft links von mir
aus gesehen neben dem Altar. Dann schwebte sie zu mir. Sie trug in ihren
Händen den Rosenkranz und das Skapulier vom Berge Karmel. Sie sagte:
„Betet, betet, betet!“
Sie segnete alle Anwesenden.
(Es erfolgte eine persönliche Mitteilung.)
Dann empfahl ich ihr noch zwei Kranke, alle Anwesenden und meine
Familie. Sie betete mit mir kurz und verschwand.
Sievernich, 03.11.2003
Die Mutter Gottes erschien mir während des Gebetes als Makellose.
Auf ihrem Arm trug sie das Jesus-Kind im Alter von ca. 1 ½ Jahren.
Beide trugen eine goldene Krone. Das Jesus-Kind trug ein weißes Gewand.
Es segnete uns.
(Es erfolgte eine persönliche Mitteilung.)
Ich war von seiner Liebe so entzückt, daß ich plötzlich
sah, daß alles, was geschieht, Seinem Plan entspricht. Sein Plan
wird also erfüllt, ich war beruhigt. Nun wurde die gesamte Erscheinung
in der Mitte der Kirche zu einer Sonne. Dann sah ich die Makellose alleine
mit dem Rosenkranz und dem Skapulier vom Berge Karmel. Ich durfte es küssen,
dann legte sie es mir und allen Anwesenden auf den Kopf.
Am 22.11.2003 betete ich vor dem Bild der Makellosen. Ich sprach
zu ihr: „Liebe Mutter Gottes, ich habe einiges mitgemacht, viel Schweres
angenommen. Bitte, bitte, wenn die Zeit noch nicht reif ist, in Sievernich
ein Zeichen zu geben, bitte schenke mir doch ... ein kleines Zeichen, das
alle sehen können und ungefährlich ist. Denn, wenn du erscheinen
würdest, könnten viele dies nicht verkraften.“ Ich hatte dies
kaum ausgesprochen, da veränderte sich das Bild. Die Strahlen im Hintergrund
der Gottesmutter drehten sich ein Mal im Kreis. Sie trat etwas hervor und
ich hörte, wie sie das Wort „Zeichen“ sprach. Ich betete weiter. Am
nächsten Tag, Christkönigsfest, 23.11.2003, um ca. 15.00 Uhr,
sah ich draußen an einer bestimmten Stelle auf dem Rasen das Licht
der Gottesmutter. Als das Licht verschwunden war, fand ich dort im Rasen
einen gut sichtbaren Kreis vor, dessen Durchmesser 2,30 m betrug. Der Rasen
war nicht beschädigt. Das Gras im Kreis und drum herum war normal
grün, die Kreislinie hingegen, deren Breite ca. 12 cm betrug, war
satt dunkelgrün. Dieser Kreis wurde auf mehreren Fotos festgehalten.
An dieser Stelle wurde der Rasen im März 2004 zweimal gemäht,
dies hat den Kreis jedoch nicht zerstört. Am selben Ort erschien die
Gottesmutter am Fest Mariä Verkündigung, am 25.03.2004, nach
der heiligen Messe. Seitdem ist der Kreis wieder verschwunden.
Sievernich, 01.12.2003
Maria, die Makellose erschien mit dem Jesus-Kind auf ihrem linken
Arm und trug in ihrer rechten Hand das Skapulier vom Berge Karmel und einen
weißen Rosenkranz. Sie sprach:
„Alles geschieht so, wie mein göttlicher Sohn Jesus es wünscht.
Sei beruhigt. Ich empfehle euch mein Kleid, das Skapulier vom Berge Karmel.
Es ist die innigste Weihe an mein Unbeflecktes Herz.“
Die Gottesmutter ging mit dem Jesus-Kind zu den Menschen und es
segnete die Menschen. Plötzlich öffneten sich ihre beiden Herzen
und wunderbare Strahlen gehen aus den beiden Herzen zu allen Menschen in
der Kirche.
Sievernich, 05.01.2004
Die Gottesmutter erschien als Makellose auf einer Wolke im Licht.
Ihr Herz öffnete sich und alle wurden in die Strahlen eingetaucht,
die aus ihrem Herzen kamen. Sie wurde von Johannes, dem Evangelisten begleitet,
welcher von ihr links etwas unterhalb stand. Sie sprach:
„Betet, opfert, Vergeßt nicht, daß die Liebe das höchste
Gebot ist. Geht den Weg der Liebe und der Barmherzigkeit, dies ist der
Weg meines Sohnes Jesus. Welch eine Freude sind mir die Skapulierträger!“
Sievernich, 2. Februar 2004
Am 02. Februar 2004 erschien die Gottesmutter als Makellose während
des Rosenkranzgebetes in der Sievernicher Kirche. Aus dem hellen ovalen
Licht kam sie hervor und segnete alle Menschen. Auf ihrem Gewand und Mantel
waren lauter kleine durchsichtige Tropfen. Sie sprach:
„Mein Kind, du siehst die Tränen, die ich für meine Priester
weine!“
(Sie weinte mit gesenktem Kopf.).
Weiter sprach sie:
„Ich bitte euch, betet für die Priester, damit sie mit den
Tugenden des Himmels bekleidet werden. Mein Sohn Jesus wünscht, daß
sie ihm ganz und gar folgen.“
Ein Priester in schwarzer Kleidung kniete und betete vor der Mutter
Gottes. Die Makellose schwebte in einiger Entfernung vor ihm auf einer
Wolke. Es war der ehemalige Priester von Sievernich: Pfarrer Alexander
Alef.
Aus dem Herzen der Gottesmutter gingen Strahlen zu den Menschen
hinunter.
Pfarrer Alef sprach:
„Ich habe Zeugnis gegeben vor Gott und den Menschen. So wie ich
Zeuge wurde, möchte ich alle Priester ermutigen, Zeugen des Himmels
zu werden. Ich ermutige euch, alle Priester und Ordensleute, den Glauben
zu leben.“
Die Gottesmutter lächelte Pfarrer Alef an und dann schenkte
sie uns ihr Lächeln.
Pfarrer Alexander Heinrich Alef - „Ein Blutzeuge des 20. Jahrhunderts“
Alexander Alef stammt aus Köln und wurde dort am 2. Februar
1885 geboren. Am 1.8.1909 wurde Alef von Kardinal Antonius Fischer in Köln
zum Priester geweiht. Im Oktober 1930 wird Alexander Alef Dorfpfarrer von
Sievernich. Die Schwierigkeiten im neuen NS Regime begannen sehr bald,
er wird bei der NSDAP denunziert.
Im September 1943 erhält Alef unter dem Druck der Gestapo ein
Tätigkeitsverbot und wird aus dem Bistum Aachen ausgewiesen. Der damalige
Chefarzt des Birkesdorfer Krankenhauses, Dr. Schüller, schrieb Alef
haftunfähig. Wegen seines körperlichen Zustands fand er Aufnahme
in dem Zisterzienserkloster Marienstatt im Westerwald. Pfarrer Alef mußte
sich dort in regelmäßigen Abständen bei der Polizei melden.
Im Dezember 1943 muß er auch dieses Kloster verlassen und
kam ins Cellitinnenkloster Düren Niederau mit der Auflage der regelmäßigen
polizeilichen Meldung. Von hier aus wird Alef im Februar1944 von der Gestapo
abgeholt und im Aachener Gefängnis Adalbertsteinweg inhaftiert. Zuvor
aber übergab Alef im Kloster Niederau seinen Rosenkranz mit den Reliquien
des hl. Hermann Josef von Steinfeld Schwester Johanna - welche aus Sievernich
stammte – mit den Worten: “Den sollen sie nicht auch noch haben.“ Der Rosenkranz
sollte für die Sievernicher in der Pfarrkirche aufbewahrt werden.
Am 6. September 1944 wird Alef in das NS - Erziehungslager Köln
- Deutz am Messehof gebracht. 14 Tage später, noch im September 1944,
wird Alef aus Köln kommend im Konzentrationslager Buchenwald (Weimar)
eingeliefert.
Am 6.1.1945 trifft Alef - von Buchenwald verschleppt – vermutlich
wegen der nahenden Front - im KZ Dachau ein, wo er an Entkräftigung
und den Folgen einer Krankheit am 16. Febr. 1945 stirbt.
Pfarrer Alexander Alefs Leiche wurde im Krematorium verbrannt.
Auf Anregung von Pfarrer Trimborn beschloß die Gemeindevertretung
1960 die Kirchstraße in Pfarrer-Alef-Straße umzunennen.
Montag, 16. Februar 2004
Am Montag, 16.02.2004, während des Rosenkranzgebetes, nahm
ich ein leises vorbeiziehendes Zischen mit einem leichten angenehmen Wind
an meiner linken Seite wahr. Gerade beteten wir das Gesätz „der uns
den Heiligen Geist gesandt hat“, als links neben dem Altar ein kleines
helles Licht, ein Stern, erschien. Dann stand ein wunderschöner schlanker
großer Engel in einem weißen Gewand mit himmelblauer Schärpe
um die Hüfte bekleidet neben dem Stern. Der Stern befand sich von
mir aus gesehen links von dem Engel entfernt, ein klein wenig über
seinem Kopf. Die Schärpe hing an seiner linken Seite herab, beide
Teile waren mit Gold bestickt und auch die Enden der Schärpe waren
Fransen aus gedrehtem Gold (eig. Anmerkung: anders kann ich es nicht erklären).
Das oberste Tuch der Schärpe zeigte ein in Gold gesticktes Kreuz,
darunter ein goldener Kreis von zwölf Sternen, der in seiner Mitte
ein goldnes M hatte. Das unterste Tuch der himmelblauen Schärpe zeigte
die in Gold gestickte Papstkrone (Tiara). Der Engel trug dunkelblondes,
kurzes, nur etwas gelocktes Haar, welches ganz aus seinem Gesicht nach
hinten fiel. Sein Gesicht war jung und schmal, die Augen blau. Seine Hände
waren zum Gebet gefaltet. Er sprach:
„Der Auftrag unserer Königin ist erfüllt.“
Er öffnete seine gefalteten Hände halb zu uns hin und
in seinen Händen erschien ein goldenes Kreuz mit dem Corpus von Jesus
aus hellem Licht, welches zu uns herüberstrahlte. Etwas später
kniete er sich zum Altar hin und betete mit uns weiter den Rosenkranz.
Sievernich, 1. März 2004
Mir wurde sehr warm und ein ovales Licht erschien links vom Altar
(von mir aus gesehen). Die Gottesmutter kam aus diesem Licht als Makellose
hervor, in Weiß gekleidet mit einer goldenen Krone. Sie hielt die
Hände zum Gebet gefaltet. In ihren Händen hielt sie einen weißen
Rosenkranz, der aus weißen Rosen bestand, und das Skapulier vom Berge
Karmel. Sie lächelte, schwebte auf einer Wolke näher zu uns und
sprach:
„Liebe Kinder, heiligt euch durch Gebet, Opfer und Buße! Dies
ist die Zeit, in der mein geliebter göttlicher Sohn Jesus Seine Barmherzigkeit
walten läßt.“
(Es erfolgte eine persönliche Mitteilung.)
„Seid barmherzig, so wie mein Sohn demütig und barmherzig von
Herzen ist. So wird alles, was sich euch entgegenstellt, wie ein Windhauch
vergehen.“
Ich durfte der Gottesmutter die Frage stellen, wer der Engel sei,
der mir am Montag, 16.02.2004, in der Sievernicher Kirche erschienen ist.
Sie antwortete: „Der Engel der Verkündigung.“
Sie stellte mir Fragen: „Willst du Jesus treu bleiben? Willst du
demütig und einfach bleiben?“
Ich bejahte dies und wiederholte es, so wie sie es wünschte.
Ich möchte Jesus treu bleiben, demütig und einfach sein.
Sie beugte sich zu mir und ich durfte ihr Skapulier küssen.
Dann schwebte sie über meinem Kopf und von ihr ging ein Blütenblätterregen
auf alle herab. Es waren Rosenblätter, die etwas gebogen waren, welche
innen weiß und außen blau waren. Bevor sie uns berührten,
lösten sie sich auf.
Sievernich, 3. Mai 2004
Die Gottesmutter kam aus dem ovalen Licht hervor. Sie war ganz in
Weiß gekleidet und erschien als Makellose. Auf ihrem Haupt trug sie
einen Rosenkranz, der aus weißen Rosen bestand. Ich sprach: „Ich
grüße Dich, heilige Jungfrau Maria.“ Sie lächelte und schwebte
näher auf der Wolke zu uns.
Sie sprach:
„Liebe Kinder, heute bin ich zu euch gekommen, um eure Leiden zu
lindern. Liebe Kinder, bedenkt, daß das Herz der Kirche der Altar
ist. Betet und opfert für meine Priestersöhne. Noch werdet ihr
meine Worte, die die Worte meines geliebten Sohnes Jesus Christus sind,
nicht verstehen.“
Nun öffnete sie ihren langen weißen Mantel ganz weit
und wir alle waren darin geborgen. Sie sprach:
„Ich tauche euch in mein Unbeflecktes makelloses Herz.“
(Es erfolgte eine persönliche Mitteilung.)
Die heilige Jungfrau schwebte zuerst zu den Menschen im Chorraum
und bekreuzigte jede Stirn. Dann schwebte sie zu den Menschen in die Kirche
hinein und versah jeden Menschen mit einem Kreuzzeichen auf die Stirn.
Sie segnete uns alle noch einmal und verschwand.
Schwester Faustina kniete betend vor dem Altar.
Sievernich, 07.06.2004, 17.22 Uhr
Ich sah das helle ovale Licht der Gottesmutter links von mir aus
gesehen neben dem Altar. Die Mutter Gottes kam aus diesem Licht als Makellose
hervor. Sie war ganz in Weiß gekleidet und hielt in ihren Händen
das Skapulier vom Berge Karmel und einen Rosenkranz, der aus weißen
Rosen bestand. Sie segnete uns und sprach:
„Liebe Kinder, betet, betet, betet! Eure Bitten nehme ich gerne
entgegen und lege sie in das Heiligste Herz meines geliebten Sohnes Jesus
Christus.
Alle Nationen rufe ich zu mir!
Bleibt in der Anfechtung meinem Sohne Jesus treu, bleibt Ihm treu,
Kinder, euch wird nichts geschehen.“
Sie schwebte den Mittelgang der Kirche hinunter zu einem Menschen,
blieb vor dieser Person stehen und segnete uns wiederum. Diese Seele wurde
frei.
Die heilige Jungfrau sprach: „Ich bin die Siegerin aller Schlachten!“
Daraufhin schwebte sie weiter zu den Menschen, segnete alle und
schwebte zu mir zurück. Alle Bitten, die ich zuvor von den Menschen
erhalten hatte, durfte ich ihr übergeben. Auf meine Frage hin, ihr
Kleid mit einigen Rosenkränzen berühren zu dürfen, gab sie
mir die Erlaubnis, mit diesen Rosenkränzen ihre Füße zu
berühren. Mit den Rosenkränzen in meiner rechten Hand berührte
ich kurz ihren linken Fuß. Sie segnete uns nochmals und verschwand.
Sievernich, 05.07.2004
Mir wurde es zuerst sehr warm, dann sah ich das ovale Licht der
Gottesmutter von mir aus gesehen links vom Altar. Sie kam aus diesem Licht
als Makellose, ganz in Weiß gekleidet mit einem weißen Rosenkranz,
der aus weißen Rosen und einem goldenen Kreuz bestand, hervor. Die
heilige Jungfrau segnete uns alle im Namen des Vaters und des Sohnes und
des Heiligen Geistes.
(Es erfolgte eine persönliche Mitteilung.)
Sie sprach zu uns:
„Liebe Kinder, liebt einander, seid demütig und barmherzig!
Ich bin zu euch gekommen, um das mir geweihte Bistum zu heiligen. Folgt
dem Wunsch meines Sohnes Jesus und meinem Wunsch, daß mein Sohn Jesus
oft in dieser Kirche angebetet wird. So darf ich euch die Gnaden meines
geliebten Sohnes schenken. Die geistigen Früchte werden über
diesen Ort hinausgehen, wenn man meine Bitte erfüllt.“
Die Makellose öffnete ihren Mantel, er wurde immer größer
und alle Menschen drinnen wie draußen waren in ihm geborgen. Im Mantel
der heiligen Jungfrau Maria wurden alle von einem wunderbaren hellen Licht
umgeben.
Gürzenich, Fest der Demut Mariens, Samstag, 17. Juli 2004
Dieses Gebet habe ich mit Hilfe der hl. Teresa von Avila aufgeschrieben.
Sie betete es mir vor.
Jesus, verborgen im Tabernakel
„Mein Herr und mein Gott, o mein Jesus,
Dir sei allezeit Lobpreis und Dank,
Jesus, im Vater allmächtig,
Du Einer, Ewiger,
für mich im Tabernakel verborgen.
Wie viel Mut braucht es, Herr,
wie viel Demut,
daß Du, Höchster,
für uns Menschen so klein wirst,
Dich in die Hände Deiner Priester hingibst
und so zum Geschenk für uns alle wirst.
Jesus, verborgen im Tabernakel überwindest Du,
was uns fehlt, um Dir nahe zu sein.
In aller Not, in aller Freude möchte ich bei Dir verweilen
und still werden,
damit ich mich Dir schenken kann.
Dein Herz soll in meinem Herzen schlagen,
Deine Liebe will ich spüren
und, was eigen an mir ist,
soll ganz in Dir verbrennen.
Die Glut Deiner Liebe gibt mir die Kraft,
in all den Tagen Deinen Weg zu sehen.
Stelle mir doch Deine heiligste Mutter zu Seite,
Jesus, damit ich die Kraft finde,
Deinen Weg zu gehen,
nicht nach links und rechts blickend,
auf Meinungen horchend.
Jesus, nur Dich will ich sehen.
Mir fehlt alles, was in Dir ist.
Vergib mir, Herr, daß ich so unvollkommen bin.
Zeige mir, was mir fehlt,
sei mir ein barmherziger Lehrer
und führe Du mich aus der Sünde heraus.
Ich bin nichts,
doch mit Dir, in Deiner Liebe geborgen,
vermag ich alles zu tun.
Berühre mich,
zeige mir, was ich für Dich, Jesus, tun kann.
O Jesus, ich lade Dich ein.
Komm, o komm zu mir,
in mein unwürdiges Herz.
Finde darin Deinen Platz
und gib, daß ich Dir ganz und gar dienen kann.
Du kannst mich in Deiner Liebe
und durch Deine Liebe wandeln –
tu es!
Jesus, verborgen im Tabernakel,
Du kostbarer Schatz,
vom Vater an uns Menschen verschenkt,
heilige die, durch deren Hände Du uns geschenkt wirst,
Deine Priester!
Schenke ihnen Mut und Demut,
Dich zu sehen.
Zeige ihnen die gewaltige göttliche Kraft der Wandlung,
die Liebe, die Du ihnen zuteil werden läßt.
Berühre sie und berühre junge Menschen,
den Weg Deiner Nachfolge zu gehen.
Rufe sie, Herr Jesus, verborgen im Tabernakel,
rufe sie für Dich und für uns,
damit wir nicht alleine sind.
Amen.“
02.08.2004 – Was zeichnet einen Christen aus?
Die Heilige Teresa von Avila stellte mir die Frage: „Was zeichnet
einen Christen aus?“
Ich überlegte hin und her, aber meine Antworten schienen mir
alle ungenügend zu sein. Nach einiger Zeit der Stille antwortete sie
mir fröhlich: „Ein Christ ist barmherzig. Er überläßt
die Gerechtigkeit dem himmlischen Vater.“
Freitag, 20.08.2004 – Wo ist Gott zu finden?
Ich hörte die Stimme der heiligen Teresa von Avila. Sie stellte
mir folgende Aufgabe:
„Suche Gott und sage mir, wo du Ihn findest!“
Ich antwortete: „Ich finde Ihn in der Eucharistie, im Tabernakel,
in den Sakramenten, die die Kirche spendet, und in den Priestern finde
ich Ihn.“
Nach einiger Zeit der Stille antwortete sie mir: „Mein Kind, Gott
begegnet dir täglich mehrmals in deinem Nächsten. Der himmlische
Vater schuf den Menschen nach Seinem Ebenbild. Deshalb ist es wichtig,
daß du dich im täglichen Leben heiligst. Das ist der Wille unseres
Herrn.“
23.08.2004 – Das Vater Unser
Ich hörte die Stimme Teresas (von Avila): „Geduld ist die Wiege
der Heiligen!“
Später nach dem Rosenkranzgebet in der Sievernicher Kirche
kniete die heilige Teresa von Avila vor dem Tabernakel. Sie sprach zu mir:
„Mein Kind, bete mit mir!“ Sie begann das Vaterunser: „Vater unser im Himmel
...“
Ich betete das Vaterunser alleine weiter und fügte den Zusatz
„denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit“ von mir aus
hinzu, weil ich das Vaterunser so aus der Heiligen Messe kenne. Die hl.
Teresa gab mir zu den einzelnen Sätzen des Vaterunser die folgenden
Belehrungen.
(Ich konnte leider im Augenblick nichts Schriftliches festhalten,
da ich weder Papier noch Stift bei mir hatte. Erst zu Hause konnte ich
alles aufschreiben und hoffe, nichts ausgelassen bzw. verändert zu
haben.)
Vater unser im Himmel ...
„Bedenke, daß du einen Vater im Himmel hast, der allmächtig
ist und für dich sorgt. Er, der alles ist, sorgt für dich, denn
du bist Sein Kind. Ruf den Vater und sprich mit dem Ewigen. Gott, unser
Vater, liebt dich, du bist Sein Geschöpf. Die ganze Schöpfung
liegt in Seiner Hand.“
geheiligt werde Dein Name ...
„Lobe, preise, heilige den Namen unseres Vaters im Himmel. Seine
Augen werden auf dir ruhen, und der Heilige Geist wird dich stärken
und leiten. Gott hat dich auf Sich hin geschaffen, damit du in Ihm die
Erfüllung findest. Spricht das Kind in Liebe und Ehrfurcht mit seinem
Vater, umso mehr wird es von Seiner Liebe beschenkt.“
Dein Reich komme ...
„Sehne dich nach dem Reich des himmlischen Vaters. Miß dem
Vergänglichen den Platz der Notwendigkeit zu. Dem Reich des Vaters
jedoch öffne ganz dein Herz und achte das ewige Königreich.“
Dein Wille geschehe ...
„Nicht mein Wille, Vater, Dein Wille geschehe! Vater, in Deine Hände
lege ich mich hinein. In ihnen bin ich geborgen, wenn ich mich Dir ganz
schenke. Was Du willst, ist die Liebe allein, und nur wenn ich mich Dir
hingebe und ganz lasse, kannst Du Deinen Willen an mir vollziehen. So kann
ich Dir dienen. Mein Wille ist schwach, und ich bin elend. Bin ich denn
ohne Dich nicht ganz und gar in der Sünde gefangen? Deshalb sage ich
froh: Nicht mein, Dein Wille geschehe!“
wie im Himmel so auf Erden...
„Himmel und Erde? Sind es denn nicht zwei verschiedene Welten, das
Ewige und das Vergängliche? Bedenke: Gott, unser Vater, regiert im
Himmel wie auf der Erde. Alles ist aus Ihm hervorgegangen, alles ist in
Ihm, alles wird zu Ihm zurückkehren. Suche Ihn mit deinem Herzen.
In deinem Herzen werden sich Himmel und Erde berühren.“
unser tägliches Brot gib uns heute ...
„Der Vater sorgt für Seine Kinder. Bete und arbeite, dabei
vergiß deinen Nächsten nicht!“
und vergib’ uns unsere Schuld ...
„Gott, unser Vater, ist barmherzig, wenn wir Ihn voll Reue um Vergebung
bitten. Die Vergebung ist unsere Befreiung, unser Heil. Suche oft danach,
und du wirst das Gericht nicht auf dich ziehen.“
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern ...
„Wie der Vater dir Barmherzigkeit erweist, so versage sie auch deinem
Nächsten nicht. Binde ihn nicht durch die Schuld an dich. Vergib,
befreie dich und ihn. Durch die gelebte Liebe legst du dich und deinen
Schuldner in die Hand Gottes.“
und führe uns nicht in Versuchung ...
„Gott, die Liebe, versucht nicht. Gott, unser Vater, läßt
Prüfungen zu. In dieser Zulassung sollst du reifen und erkennen, wie
groß Er ist und wie gering du bist. Diese Läuterungen dienen
dir zum Heil. Nimm sie geduldig an!“
sondern erlöse uns von dem Bösen ...
„Meide das Böse, und laß dich nicht auf die Finsternis
ein. Hast du Böses getan, so suche die Vergebung in Gott. So wirst
du erlöst von dem Bösen.“
denn Dein ist das Reich ...
„Es gibt nur ein königliches ewiges Reich, das des himmlischen
Vaters.“
und die Kraft ...
„Was vermag ich aus Gottes Kraft zu tun? Alles. Der Vater, der Sohn
und der Heilige Geist sind meine Stärke.“
und die Herrlichkeit ...
„Gott, wer kann Deine Herrlichkeit ermessen, wer von uns kann sie
ertragen? Es gibt niemanden, der sie gerecht in Wort und Bild fassen könnte.“
in Ewigkeit. Amen.
„Ewig bist Du allein, mein Herr und Gott!“
Sievernich, 06.09.2004, ca. 17.25 Uhr bis ca. 17.36 Uhr
Die Gottesmutter kam als Makellose aus einem hellen ovalen Licht
(links von mir aus gesehen neben dem Altar) hervor. Sie war ganz in Weiß
gekleidet und trug eine goldene Krone auf ihrem Haupt. In ihren Händen
hielt sie einen Rosenkranz, der aus roten Rosen bestand. Sie stand mit
ihren nackten Füßen auf der Erdkugel. Sie schwebte näher
zu mir, dann sprach sie:
„Liebe Kinder: Betet, betet, betet! Betet und tut Gutes! Denn was
nutzt das Wort, wenn das Werk nichts taugt. Betet für eure Familien
und besonders für jene, die ihr böse nennt. Umso mehr brauchen
sie euer Gebet! Bedenkt, daß vieles geschehen muß und euer
Gebet wichtig ist. Heute bin ich gekommen, um die Gnaden meines Sohnes
Jesus zu verteilen.“
Die Heilige Jungfrau öffnet ihr Herz und aus ihrem Herzen kommen
Strahlen auf uns herunter.
Sie sprach:
„Jemand von euch ist noch nicht auf den Namen meines geliebten Sohnes
Jesus getauft. Zu dir spreche ich, öffne meinem Sohn die Tür.
Ich komme zu euch, um euch den Frieden meines geliebten Sohnes Jesus
zu schenken. Ich wünsche von euch, daß ihr an euren Nächsten
diesen Frieden verschenkt.“
Samstag, 11.09.2004 - Über den Umgang mit dem Kreuz
Ich spürte im Herzen ein wunderbares Gefühl, so als ob
mein Herz ganz weit würde. Dann sah ich für einen Moment die
heilige Teresa von Avila etwas von mir entfernt. Sie stand betend auf einem
Feld voller weißer Rosen. Sie segnete mich und sprach:
„Sage allen Menschen, die leidend sind, sie mögen ihr Kreuz
doch in der Liebe zum Herrn, des Allerhöchsten, auf sich nehmen. Opfern
sie es Ihm auf, dann wird es ihnen zur Gnade werden. Die Liebe des Herrn
alleine wandelt das Kreuz, das Leid in Freude. Die vom Herrn Geliebten
tragen ein Kreuz, sage ihnen aber, daß sie es nicht alleine tragen,
sie tragen es mit Ihm und Er mit ihnen, soweit sie ihr Herz für Ihn,
die Liebe, öffnen. Er, die Liebe selbst, wandelt das Kreuz. Er vermag
dies zu tun. Wie? Nun, dies ist in Ihm selbst von Anfang an, so wie es
im Vater war und ist und sein wird in Ewigkeit. Den Vielgeliebten legt
der Herr das Kreuz auf die Schultern, so wie Er es selbst, der Höchste,
trug. Bedenkt dabei, daß euer Kreuz leicht ist und euch zur Wonne
für die Ewigkeit werden kann, wenn es von euch in Liebe zum Herrn
getragen wird. Wer von euch ist bereit, sein Kreuz auf sich zu nehmen?“
Ich war sprachlos, denn freiwillig, so dachte ich, wäre wohl
kein Mensch dazu bereit, den ich kenne, und dies sagte ich ihr auch so.
Sie antwortete nach einigen Minuten der Stille:
„Mein Kind, derjenige, der den Vater, den Sohn und den Heiligen
Geist liebt, der ist bereit sein Kreuz auf sich zu nehmen.
Seid ihr beladen und voller Leid, so schaut auf den Gekreuzigten
und bedenkt, wie sehr euch der Herr liebt. Nehmt euch die Zeit, denn nur
so könnt ihr mit Jesus euer Kreuz tragen. Das Geheimnis liegt also
darin, sich ganz dem Herrn zu schenken, Ihm vertrauen und Ihn wirken zu
lassen. Liebe und Kreuz gehören zusammen. Das Kreuz ist die Wonne
für die Ewigkeit!“
Freitag, 17.09.2004 - Über die Selbstgerechtigkeit
Ich höre die Stimme der hl. Teresa von Avila. Sie grüßt
mich und spricht:
„Die Selbstgerechtigkeit ist ein großer Fallstrick des Widersachers.
Fürchte nichts mehr als das Eigene und den Gedanken, ein guter Christ
zu sein. Wenn du meinst, du wärest gut, dann sei gewiß, daß
du es nicht bist. Gott hat keine Freude an dir, wenn er dich so sieht.
Betrachte dich nicht mit deinen Augen, schaue dich mit den Augen des Herrn
an. Seine Augen schauen auf dich barmherzig und heilbringend. So wie Er
dich in Seiner Liebe und Barmherzigkeit sieht, du würdest staunen,
was dir alles mangelt! Gut ist nur der Mensch, der sich für gering
achtet, denn er sieht sich mit den Augen des Herrn. Darum sei wachsam,
gefalle dem Herrn und schaue dich mit Seinen Augen an.
Wie dir dies gelingen kann, meine Freundin, werde ich dir sagen:
Bete und bitte Gott darum, mit Seinen Augen schauen zu dürfen. Diese
Bitte sollte ganz aus deinem Herzen kommen. Habe keine Furcht mit den Augen
des Herrn zu sehen. So erkennst du dich und bist mit deinem Nächsten
und seinen Fehlern barmherziger. Somit lernst du, welch’ großer Mangel
an Liebe die Selbstgerechtigkeit in sich birgt und wie sehr der Widersacher
sich über diese freut. Ist es uns nicht ein Anliegen, dem Herrn, unserem
Heiland, zu gefallen? Nun beginne deinen Weg zu gehen, täglich aufs
neue und beginne jeden Tag damit, den Herrn zu lieben, ihm Dank und Lob
entgegenzubringen.“
23.09.2004 - Vom rechten Umgang mit dem Sünder ...
Ich hörte die Stimme der Teresa von Avila. Sie grüßte
mich und sagte mir, daß sie mir etwas vom rechten Umgang mit dem
Sünder sagen möchte.
„Siehe, meine Freundin, Gott läßt den Sünder nicht
in seiner Sünde als Gefangenen. Ist es der freie Wille des Sünders
zu Gott, dem Herrn, zu finden und Ihn zu suchen, wird er sich, wenngleich
auch voller Schulden, auf den Weg begeben. Der steinige und steile Weg
führt ihn in seine Seele, die einer Burg gleich beschaffen ist.
Verlange nicht, was Gott nicht verlangt. Der Herr ist barmherzig,
gütig, geduldig. Zimmer für Zimmer erkundet der Beladene und
wird sich seiner Erkenntnis gemäß im Herrn wiederfinden. Viele
Menschen betreten ein Zimmer, erkennen und finden leicht den Weg in das
weitere Zimmer, bis sie die Burg ganz erkundet haben. Wiederum viele Menschen,
die beladen sind, erkunden ein Zimmer und bleiben hierin, bis ihre Erkenntnis
sie nach langer Zeit weiterführt. Andere finden Eintritt in das erste
der Zimmer, betreten ein weiteres, gehen jedoch wieder in das vorige Zimmer
zurück und finden dort, was sie beim ersten Besuch nicht vorgefunden
haben, gleich ihrer Erkenntnis.
Die Erkenntnis, von der ich spreche, ist stets das Erkennen im Ewigen,
des Allmächtigen, das Sichwiederfinden im Herrn, sowie es Gottes Wille
ist, das Er sich in uns wiederfindet. Du wirst den Beladenen nicht durch
Zwang, Drohung oder Stürme auf den Weg zu Ihm bringen. Alleine wenn
du in Ihm lebst und Er in dir und du diese Liebe lebst, wirst du den Beladenen
auf den Weg der allmächtigen Liebe führen können. Er, der
Herr, liebt den Sünder, die Sünde jedoch verachtet Er.
Wirf nicht mit Steinen auf den Beladenen, der schon schwer genug
trägt. Öffne ihm den Weg zum Allerhöchsten. Lege dem Beladenen
den leichten Mantel der Wahrheit und Liebe sacht auf seine Schultern. Dieser
Mantel wird auf seinem Weg zu Gott hin sein Gewand. Bedenke dies, meine
Freundin.“
29.09.2004
Ich hörte die Stimme der heiligen Teresa von Avila:
„Schaue, daß du deinem Nächsten auf Erden nicht zum Kreuz
wirst. Hilf ihm, sein Kreuz zu tragen!“
Sievernich, 4. Oktober 2004 17.21 – 17.32 Uhr
Die Gottesmutter erschien als Makellose, ganz in Weiß gekleidet.
In ihren Händen trug sie einen Rosenkranz, welcher aus weißen
Rosen bestand. Die heilige Jungfrau stand auf einer Wolke. Links vor ihr
kniete die heilige Teresa von Avila. Die Makellose sprach zu uns:
„Liebe Kinder, geht in die Stille. Mein göttlicher Sohn Jesus
wünscht, daß ihr Hörende werdet, daß ihr auf Sein
Wort hört. Wie sehr liebt Er euch und so ist Sein sehnlichster Wunsch,
daß ihr Seiner Kirche gehorsam seid.
Teresa ist eine Perle aus Seiner Hand. Was sie euch schenkt, stammt
allein aus Seiner Hand. Seid gehorsam, so werdet auch ihr Perlen aus Seiner
Hand. Geht in die Stille! Ich will euch unter meinen schützenden Mantel
nehmen.“
Sie schwebte hoch in die Luft, kam näher zu mir und breitete
ihren Mantel über uns aus, der bis zu den Kirchenmauern reichte. Wir
alle wurden darin geborgen.
Sievernich, 11.10.2004
Nach dem Rosenkranzgebet in der Sievernicher Kirche, betete ich
in der Stille vor dem Tabernakel. Plötzlich sah ich den Tabernakel,
als ob in ihm eine große Sonne strahlen würde. Aus dem Tabernakel
heraus kam das göttliche Antlitz unseres Herrn Jesus Christus, ähnlich
dem Turiner Grabtuch.
Geöffneter Tabernakel in Sievernich (Fotomontage)
Das Antlitz unseres Herrn war lebendig auf dem Tabernakel zu sehen
und schaute uns alle an. Um Sein Antlitz war eine goldene Sonne. Die Größe
Seines Antlitzes entsprach dem inneren Tabernakelrechteck. Er sprach:
„Ich bin der Herr, dein Gott. Alles will Ich dir nehmen, was dich
hindert, zu Mir zu kommen. Ich will, daß du mit leeren Händen
vor Mir stehst, denn Ich will sie mit Meiner Liebe füllen. Verschenke
Meine Liebe, verschenke sie leidenschaftlich und verschwenderisch.“
Das göttliche Antlitz wurde zur Hostie, die langsam wieder
im Tabernakel verschwand.
Einige Personen bemerkten mit mir noch eine starke Hitze.
15.10.2004, Festtag der heiligen Teresa von Avila
Ich hörte die Stimme Teresas:
„Begib dich auf den Weg und suche Gott, den Herrn, Seine Majestät.
Bestaune Seine großen Wunder, preise Ihn für Seine Gnaden, denn
Er beschenkt die Menschen so reich, daß Er sich täglich im heiligen
Meßopfer selbst hingibt. Finde Ihn in dir, denn Er will in dir wohnen,
dich zu Seinem lebendigen Tabernakel wandeln. Du darfst Sein lebendiger
Tempel sein.
So, wie Er dich wandeln will, sehe auch deinen Nächsten. Dein
Nächster soll durch dich, Sein Tabernakel, zum Herrn finden. Das Licht
des Herrn möge in dir leuchten, auf daß dein Nächster es
erkenne und ebenso für den Herrn entflammt werde. Der Herr wünscht,
daß du Ihn in dir beherbergst; Ihn in deinem Nächsten findest
und in Seiner ganzen Schöpfung siehst. Stelle dabei die Schöpfung,
den Nächsten und dich nicht über Ihn, denn Er ist der Herr und
alles kommt aus Ihm im Vater.“
20.10.2004
Ich hörte die Stimme der heiligen Teresa von Avila am Abend.
Sie stellte mir die Frage:
„Meine Freundin, unsere Königin, die Gnadenmittlerin, erschien
dir doch so viele Male. Nun stelle ich dir in ihrem Namen die Frage, was
sie in dir bewirkte?“
Ich antwortete: Heilige Teresa, ich kann nicht so gut antworten
wie du, doch will ich es, so gut ich kann, versuchen: Die Erscheinungen
der Gottesmutter Maria, der Makellosen, lösten in mir eine große
Liebe zu ihrem Sohn Jesus aus. Nicht nur das... ich erkannte, wie Jesus
in Seiner Kirche lebt, und die Liebe zu Jesus ist gleichzeitig die Liebe
zu Seiner Kirche.
Die Gottesmutter zeigte mir, wie Jesus Seine Kirche durch die Sakramente
beschenkt, denn Er ist selbst in den Sakramenten. Die Makellose sprach
zu mir, daß die Priester von ihrem Sohn Jesus und ihr geliebt werden,
trotz der vielen Skandale. Der Priester ist der Nachfolger Jesu.
Die Erscheinungen der Gottesmutter bewirkten folgendes bei mir:
Die Liebe zu Jesus und Seiner Kirche und den damit verbundenen Gehorsam
Seiner Kirche gegenüber.
Teresa antwortete mir: „Das ist es, was der Herr von dir wünscht.“
Darauf sagte ich: Liebe Teresa, du hast mir den Spiegel vor meine
Seele gehalten und mich belehrt. Danke dir! Ich bemühe mich nun, meinen
Nächsten mit den Augen des Herrn zu sehen.
Teresa sprach darauf zu mir: „Darum bin ich bei dir, weil es der
Herr wünscht und es notwendig ist. Bemühe dich nur, meine Freundin!“
Donnerstag, 21.10.2004
Teresa betete mit mir und schenkte mir folgende Belehrung:
„Der ruhelos Suchende spricht: Herr, ich wollte Dich finden und
bestaunen in Deinen großen Wundern und eilte von Ort zu Ort auf der
Erde, dort, wo Du gelebt, dort, wo Du und Deine himmlische Mutter Zeichen
gegeben hattet. Ich bestaunte alles und war gerührt bis in meine Seele.
Verließ ich diese Orte, war ich unruhig, denn es war, als ob Du mir
nicht mehr nahe wärest. Ich rief zu Dir, Herr, in meiner Not, wollte
ich Dir doch nahe sein. Ich eilte nun doch schon viele Male von Ort zu
Ort und war dennoch ruhelos und fand Dich nicht bei mir.
Als ich vor dem Tabernakel betete, Herr, kamst Du zu mir, Du barmherziger
Lehrer. In Deiner Hand trugst Du einen goldenen Schlüssel. Du sprachst
zu mir:
„Ich will dich für mich öffnen“... und so öffnetest
Du mich für Dich. Von Deiner Liebe berührt, Herr, spürte
ich Dich in mir. Nun sprachst Du zu mir: „Ich will dir Meinen Schlüssel
in deine Hand geben. So, wie Ich dich für Mich geöffnet habe
und du zu Meinem lebendigen Tabernakel geworden bist, so öffne auch
deinen Nächsten mit diesem Schlüssel für Mich. Denn, wenn
du mit Meinen Augen siehst, wirst du erkennen, daß Ich auch in deinem
Nächsten wohnen will, weil Ich ihn bedingungslos liebe.“
Sievernich, 08.11.2004
Links von mir hörte ich ein feines leises Geräusch zwischen
Zischen und Summen. Ein kleiner achteckiger Stern aus hellem Licht flog
an mir vorbei, an die von mir aus gesehen linke Altarseite und blieb hoch
in der Luft stehen. Unter dem Stern erschien ein helles weißes Licht.
In diesem Licht erkannte ich den heiligen Erzengel Gabriel. Er war mit
einem weißen Gewand bekleidet und trug eine blaue goldbestickte Schärpe
als Gürtel. Auf der Schärpe waren in goldener Farbe das Papstwappen
und das M als Fuß eines Kreuzes, umgeben von zwölf Sternen,
zu sehen. Er sprach:
„Unsere Himmelskönigin wird für euch bitten!“
Anbetung am 8.11.2004 in Sievernich
Während der Anbetung des Allerheiligsten Sakrament des Altares
betete ich versunken, als plötzlich verschiedene Leute aus den Kirchenbänken
riefen: „Die heilige Hostie...das Jesuskind...!“ Aufmerksam gemacht worden
von den Leuten, sah ich nun vor der heiligen Hostie das kleine Jesuskind,
ganz in weißem Licht gehüllt mit einigen schwarzen Haaren.
Seine rechte Hand erhob es zum Segen.
Als der Priester, Herr Dr. Bündgens, die Hostie in der Monstranz
etwas zurechtrückte, bewegte sich die Hostie, das Jesuskind in seiner
Position blieb jedoch unverändert. Das Jesuskind war für viele
Menschen mindestens 15 Minuten sichtbar. Mit der Wegnahme der Hostie aus
der Monstranz durch den Priester verschwand auch das Jesuskind. Später
erkannte ich anhand von Bildern, daß es sich um das Prager Jesuskind
handelte, welches am 15.10.2001 bereits in Sievernich erschienen war.
Sievernich, 06.12.2004
Die Makellose erschien ganz in Weiß gekleidet mit goldener
Krone und einem weißen Rosenkranz in ihrer rechten Hand. Auf ihrem
linken Arm trug sie das Jesuskind. Jesus erschien als Kind im Alter von
ca. 1 1/2 Jahren und trug ein schlichtes strahlendes weißes Gewand
und eine goldene Königskrone auf dem Kopf. Die Mutter Gottes stand
mit dem Jesuskind auf ihrem Arm auf der Erdkugel. In Seiner rechten Hand
hielt der kleine Jesus ein großes goldenes Zepter, in Seiner linken
Hand das braune Skapulier vom Berge Karmel. Aus dem Herzen des göttlichen
Kindes gingen goldene Strahlen auf uns hinab. Beide erschienen links vom
Altar gesehen, jedoch etwas mehr in der Nähe des Altares, und schwebten
auf uns zu.
Jesus sprach:
„Meinen Segen und meinen Frieden schenke ich euch!“
Seine Stimme klang etwas kindlich, liebevoll klar und weise zugleich.
Er sah mich an und fragte: „Was begehrst du von Mir?“
Ich antwortete: „Jesus, Du fragst, was ich begehre? Ich habe für
das Geistliche Zentrum in Sievernich gebetet, welches Dein Wunsch und der
Deiner Mutter ist. Ich weiß aber nicht, wo es sein soll und eigentlich
bin ich sehr ratlos in diesem Anliegen. Ich bitte Dich, Jesus, hilf mir
mit Deiner heiligsten Mutter!“
Jesus antwortete: „Lege alles in die Hand deines Seelenführers!“
Anschließend habe ich dem Herrn und seiner Mutter alle Anwesenden,
Kranken und Notleidenden empfohlen. Die Rosenkränze und Anliegen durfte
ich dem Jesuskind reichen, dabei kam ein goldenes Licht aus Seinem Herzen
auf die Briefe, Rosenkränze und auf uns hinab.
Die Gottesmutter sprach: „Liebe Kinder, dies ist mein geliebter
Sohn! Werdet auch ihr ein Kind aus Seiner Hand. Seht, wenn ich auf mein
Land schaue, sehe ich, wie viele Tränen meine Kinder weinen. Kommt
zu meinem Sohn Jesus! Er wandelt eure Tränen. Er wandelt sie in Seiner
Liebe. Achtet auch ihr auf meine Kleinen, auf jedes einzelne Kind. Jedes
Kind ist ein Geschenk des himmlischen Vaters. Versteht dies und handelt
danach. Achtet meine Kleinen, in jedem Kind begegnet euch mein göttlicher
Sohn Jesus.“
Nun betete die Gottesmutter vor: „Ehre sei dem Vater und dem Sohn
und dem Heiligen Geist ...“
Ich antwortete: „... wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit
und in Ewigkeit. Amen.“
08.12.2004
Ich hörte die Stimme der heiligen Teresa von Avila. Sie betete
mit mir und sprach:
„O Jesus,
göttliches Kind und erhabene Majestät zugleich,
wer von den Menschen kann Dich erfassen,
wer kann Deine Liebe zu uns Armseligen begreifen?
Die Klugen nennen Deine Liebe töricht,
doch Du schaust auf sie und liebst nur.
Die Kleinen nehmen Deine Liebe dankbar an.
Die Augen der Welt stören sie nicht,
wenn Du nur bei ihnen bist und sie liebst.
Zeige Dich uns, Herr Jesus,
Du Sohn Gottes!
Vergiß uns nicht, erbarme Dich unser!
Deine Liebe ist töricht für die Klugen,
weil Du Dich durch Deine Priester ganz hingibst.
Wer hat Deine Liebe verdient, Herr,
wer kann dieses von sich sagen?
O göttliches Kind,
in aller Lieblichkeit kommst Du zu uns.
Du beschenkst uns,
die Klugen, wie die Kleinen.
Für uns wirst Du klein,
damit wir Dich fassen können.
Dein Zepter ist die Liebe,
die Barmherzigkeit ist die Welt in Deiner Hand,
Dein erhabenes Kleid ist die Treue
und Deine Königskrone, o himmlisches Kind,
ist die Allmacht des Vaters,
der Eine, der Drei in sich birgt.
Dein Gruß ist der Friede,
Deine kindlichen Worte unser Segen.
O göttliches Kind,
wer Dich sieht,
wird erkennen, daß Du es bist, o Jesus,
der die Kirche regiert und durch alle Zeiten führt.
Denn was töricht ist, ist seiner Majestät recht,
damit die Kleinen reich beschenkt
und die Mächtigen regiert werden.
O himmlischer Kaiser, schaue auf uns!
O göttliches Kind, regiere uns!“
Heiligabend, 24.12.2004
Ich höre die Stimme der heiligen Teresa von Avila:
„Koste den Segen der Heiligen Nacht. Verzehre dich ganz in der Liebe
des Herrn. Unfaßbar, welche Gnade uns zuteil wurde und immer aufs
Neue zuteil wird. Seine erhabene Majestät verließ den göttlichen
Thron und wählte aus Liebe zu uns die Armut und Kleinheit, weit entfernt
von aller Erhabenheit. Warum hat Er uns so getan?
Weil Er uns liebt, jeden Menschen... und so wollte Er uns nahe sein,
Seine göttliche Majestät, geboren als Mensch, ein Zeugnis Seiner
unendlichen Liebe. Schaue auf das Kind in der Krippe, begreifst du, was
auch Er dir sagen möchte?“
‚Liebe so, wie auch Ich geliebt habe und immer liebe. Sieh Mich
an, schließe Mich in deine Arme. So will Ich Zugang zu deinem Herzen
finden; schenke Mir deine Liebe. Dein Glaube soll ein Abbild Meiner lebendigen
Liebe sein. Ich will nicht, daß du Mich anschaust, in Mich verliebt
bist und Mich rufst: Herr, Herr! Ich will von dir ganz und gar geliebt
werden. Liebe Mich! Deine Liebe sei lebendig und leidenschaftlich. Deine
Worte und Taten mögen ein einziger Ausdruck Meiner Liebe sein. Dein
Glaube möge Meine gelebte Liebe sein. Im Leiden brennt Meine Liebe
wie Feuer. Verzehre dich für Mich, Ich will eins sein mit dir!’
„So sprach das erhabene göttliche Kind Jesu zu mir in der Heiligen
Nacht, so spricht Es zu dir und zu jedem Menschen. So ruft der göttliche
König in ganz besonderer Weise Seine Priester und alle Geweihten,
lebendige Zeugen Seiner Liebe zu sein. Meine Freundin, wenn Er dich Kleine
nun schon in so verzehrender Weise ruft, wie mag Er dann wohl zu Seinen
Priestern sprechen?“
Anschließend betete sie mit mir folgendes Gebet:
„Heiliger Geist, erhabene göttliche Kraft,
öffne die Tore meines Herzens für meinen Herrn.
Heiliger Geist, Du lebendige Kraft Gottes,
komme zu mir und belebe mich.
Heiliger Geist, liebende Weisheit,
leite mich auf dem Weg zum Herrn.
Heiliger Geist, verzehrende Liebe Gottes,
schenke mir ein Herz, das mehr gibt, als es nimmt.
Heiliger Geist, göttliche Treue,
bleibe bei mir, daß ich meinem Herrn Jesus folgen kann.“
Sievernich, 03.01.2005, ca. 17.20 Uhr
Ich spürte eine große Hitze, dann sah ich das große
ovale Licht der Makellosen links neben dem Altar. Aus dem Licht kam die
Gottesmutter als Makellose zu uns; ganz in Weiß gekleidet. Auf ihrem
Kopf trug sie eine goldene Krone, in ihren Händen das Skapulier vom
Berge Karmel und einen weißen Rosenkranz, der aus weißen Rosen
bestand. Die Mutter Gottes stand mit ihren Füßen auf der Erdkugel.
Sie neigte ihren Kopf seitlich herab und weinte leise.
Ich sprach zu ihr: „Ich grüße dich, Heilige Jungfrau
Maria!“
Nun sah sie uns alle an und sprach:
„Liebe Kinder, betet, betet, betet! Betet und sühnt, auf daß
mein geliebter göttlicher Sohn nicht mehr so oft von den Menschen
beleidigt wird. Wie oft wird Seine Liebe von den Menschen zurückgewiesen.
Euch habe ich gerufen, damit euch Seine Gnade zuteil wird.“
Nun durfte ich mein Anliegen vortragen. Oft wurde ich eingeladen,
an verschiedenen Orten bzw. Ländern, Vorträge über die Erscheinung
der Gottesmutter in Sievernich zu halten. Ich sagte dies der Makellosen
und fragte sie, ob dies denn mein Auftrag sei. Sie antwortete mir:
„Tue das, was ich dir sage, was mein göttlicher Sohn von dir
wünscht. Was ist hier geschehen?“
Ich sagte ihr, daß sie mir mit ihrem Sohn Jesus hier in der
Sievernicher Kirche erschienen ist.
Dann sprach sie:
„Du brauchst nicht für meinen Sohn und mich zu reisen. Was
in dieser Kirche geschieht, das ist es, was mein geliebter Sohn wünscht.
Er gewährt euch seine Gnade. Diese wird für sich sprechen. Dein
Auftrag ist das Geistliche Zentrum. Hilf den Menschen, den Glauben zu leben.
Schaue auf meinen Sohn Jesus.“
Ich durfte der Makellosen mein zweites Anliegen vortragen. Ein Mann
sorgte sich um die Gültigkeit eines Gesätzes des lichtreichen
Rosenkranzes. Die Bischöfe kürzten das Gesetz, welches vom Papst
vorgeschlagen worden war. Nun wußte er nicht, wie er es beten solle.
Die Gottesmutter antwortete mir:
„Sage ihm, er möge im Gehorsam der Kirche bleiben. Er möge
es in der Gemeinschaft so beten, im Gehorsam der Bischöfe.“
Die Makellose beugte sich über uns mit dem Skapulier vom Berge
Karmel, segnete uns und die Rosenkränze. Einige Kranke wurden von
ihr einzeln gesegnet. Ich durfte ihren linken Fuß berühren.
06.01.2005, Hochfest Erscheinung des Herrn
Ich hörte die Stimme der heiligen Teresa von Avila:
„Jesus, das göttliche Kind in Seiner Lieblichkeit und erhabene
Majestät, vor den Augen vieler Menschen verborgen, ruft alle Völker
zu Sich. Jedem Volk will Er Sich schenken.
Betet Ihn an, ihr Völker, betet Ihn an, den König der
Könige. Die Magier* schenkten Ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe. Ihr
aber, schenkt Ihm euer Herz und betet Ihn an!“
*Magier = Sterndeuter
Die heilige Teresa von Avila betete mir vor:
„Mein Herr Jesus,
auf die verlorene Menschheit schauend
wurdest Du selbst Mensch,
doch bliebst Du göttliche Majestät zugleich.
Erhabener Retter,
so wie die Magier Dich gefunden und angebetet haben,
will auch ich Dich anbeten.
Verborgene Gottheit,
Herr Jesus,
ich bete Dich mit meinem ganzen Herzen an.
Ich vertraue Dir, o Herr, mein ganzes Sein an.
Mein ganzes Leben schenke ich Dir, König der Könige.
Bittend nahe ich Dir,
in der Hoffnung,
Du wollest mein Geschenk gnädig annehmen.
Wenn Du nur in mir regierst,
so wird mein ganzes Tun zu Deiner Ehre sein.
Ich habe nichts anderes, was ich Dir schenken kann.
Ich bitte Dich, wandle meine Armut in Dir.
Wenn ich auf Dich schaue, Herr,
wenn ich anbete, dann werde ich reich.
Ich will mich nicht mit weltlichen Kostbarkeiten schmücken,
meine Seele will durch Deine Liebe und Freundschaft geschmückt
sein.
Ich bete Dich an,
Du wirst mir das Gold Deines ewigen Königreiches schenken.
Ich bete Dich an,
Du wirst mich mit kostbaren Steinen schmücken,
die Tugenden des Himmels.
Ich bete Dich an, Herr Jesus,
Du wirst auf mich schauen
und mir Dein göttliches Geschmeide anlegen,
die ewige Treue.
Ich bete Dich an,
armselig bin ich und doch von Dir geschmückt,
Du schenkst die Gaben des Heiligen Geistes.
Ich bete Dich an, mein Jesus,
so knie ich vor Dir,
arm, Deiner nicht würdig,
doch in Deinen Augen kostbar,
und Du willst,
daß ich ganz in Dir und Du ganz in mir bist.
Ich bete Dich an,
Du unendliche Liebe,
die Sich ganz und gar verschenkt.“
Montag, 17.01.05
Ich hörte die Stimme der heiligen Teresa von Avila:
„Schaust du in der Stille auf den Herrn, so bist du ganz in Seiner
Hand geborgen. Er selbst will, daß deine Seele in Ihm geborgen ist.
Dein Herz will Er wandeln. Er, die Liebe selbst, will dein Herz zu Seinem
Thron bereiten. Gewähre Ihm Einlaß, bete und gehe in die Stille,
damit Sein Wille an dir geschehe.“
Sie betete mir vor:
„In der Stille bin ich ganz in Dir geborgen,
o Herr Jesus, Du mein Retter.
Die Stille stillt mein Verlangen nach Dir,
dort bist Du verborgen.
Die Stille stillt den Durst meiner Seele,
Du bist mein lebendiges Wasser.
Die Stille stillt den Hunger meines Herzens,
Du bist mein lebendiges Brot.
Die Stille stillt mein Denken,
ich überlasse mich Dir.
Die Stille stillt mein Handeln,
Du handelst in mir.
Die Stille stillt mein Hören,
nur Dein Wort möchte ich empfangen.
Die Stille stillt mein Sehen,
ich möchte Dich schauen und bei Dir verweilen.
Die Stille stillt mich in Dir!“
28.01.2005
Ich hörte die Stimme der heiligen Teresa von Avila. Sie betete
mit mir:
„Mein Herr Jesus,
nimm mein Herz ganz und gar in Deine Hände.
Pflanze darin Deine Liebe.
Schenke mir die Zuversicht und das Vertrauen,
Deine Liebe in mir wachsen zu lassen.
Für Deine Liebe brauche ich ein weites Herz,
welches Wachstum zuläßt.
Herr, ich will Dein fruchtbarer Boden sein.
Du pflanzt, bist mir lebendiges Wasser
und meine eucharistische Sonne.
Schenke mir ein weites Herz,
dann weicht in mir die Enge des alten Adam.
Von der Enge befreit in Deine liebende Weite gehend
kann ich vertrauensvoll Dich, o Herr,
und meinen Nächsten lieben.“
Mittwoch, 02.02.05, Darstellung des Herrn
Die heilige Teresa von Avila sprach nach dem Gebet zu mir:
„Betrachte mit mir unseren Herrn, das makellose Lamm, den König
der Könige, allmächtig und für unsere Sünden geopfert.
Wie kann dies geschehen? Ist es nicht töricht von Ihm, dem Allweisen?
Aus Seiner unendlichen Liebe zu uns geht Er als Opferlamm hervor, damit
wir nicht verloren gehen.
Entsagung – Ein Wort, was jedem Menschen mißfällt, sofern
er nicht im Herrn gefestigt ist. Die Heiligste Jungfrau Maria entsagt dem
Eigenleben und öffnet sich ganz für das Wirken der Allmacht Gottes
bei der Begegnung des Engels.
Josef entsagt einer gesellschaftlichen Ordnung seinerzeit. Als Mensch,
den Folgen der Erbsünde ausgesetzt, wird er versucht. Aus der Versuchung
heraus führt ihn die Liebe zu Maria und Gott. Diese Liebe läßt
Gott ein Zeichen wirken. Josef, ein wohlgeratener Mann, älter als
Maria es war, klug, entsagt nicht nur seiner Rechte, er entsagt dem weltlichen
Leben.
Der heilige Josef und die Heiligste Jungfrau Maria, wunderbar in
der Betrachtung - in der Entsagung der Welt liegt ihre Stärke!
Wie oft habe ich meinen Schwestern empfohlen, sich in allen Angelegenheiten,
besonders in der Versuchung, im Gebet an den heiligen Josef zu wenden.
Wenn der himmlische Vater ihm seinen einzigen Sohn auf Erden anvertraute
und dazu noch das Leben der Heiligsten Jungfrau, umso mehr dürfen
wir auf seine Hilfe hoffen und uns vertrauensvoll an ihn wenden. Dem heiligen
Josef habe ich mich täglich anempfohlen, da ich um seine Größe
wußte. So wie der Herr sich vertrauensvoll in Josefs Obhut begab,
so begibt Er Sich täglich in die Hände Seiner Priester. Ihnen
darf ich wohl das tägliche Gebet zum heiligen Josef empfehlen. Er
wird sie in aller Bedrängnis stärken und aus der Not führen,
weil er selbst die Entsagung der Welt gelebt hat.
Geistliche Väter, sucht nicht Rat bei jenen, die das weltliche
Leben lieben; jene kennen die Entsagung nicht und halten sie für töricht.
Sucht vielmehr Trost bei jenen, die es euch vorlebten und heute noch leben.
Die Entsagung der Welt öffnet eure Seele für Seine Majestät.
Der Mensch, der nicht entsagt, erkennt weder die Welt noch das Wirken Seiner
Majestät.“
Freitag, 11.02.2005
Ich hörte die Stimme der heiligen Teresa von Avila nach dem
Morgengebet:
„Meine Freundin, sorge dich nicht um jene, die danach suchen, dir
Fallstricke zu legen. Liebe jene, vergib ihnen, bete für diese. Du
schaue nur auf unseren Herrn, Seine göttliche Majestät und Seine
himmlische Mutter. Alles andere gehört nicht in dein Herz, denn Er
selbst, unser Herr, verlangt danach, in deinem Herzen zu wohnen. Es ist
nicht ungewöhnlich, daß selbst fromme Seelen dem Stolz und der
Eifersucht erliegen, auf dich Kleine schauen und alles für nichtig
erklären. Unwürdig bist du, jedoch was sie vergessen, ist, daß
der Herr, Seine Majestät, alles so gewollt hat. Du lebst in Seiner
Schule. Jene sehen nicht auf sich selbst und vergessen sich ganz. Lasse
Gott wirken! Sorge dich nicht. Gottes Wille geschieht. Achte nur darauf,
treu der Kirche zu dienen. Höre auf die Worte der erhabenen Majestät
und unserer himmlischen Mutter, diene der Kirche.“
Montag, 14.02.2005
Ein Stern schwebte über dem Mittelgang vom Eingang der Kirche
ausgehend bis in den Altarraum. Unter ihm bildete sich ein ovales weißliches
Licht. Aus diesem Licht kam der Erzengel Gabriel hervor. Er sah in der
Gestalt und Kleidung aus wie auf dem Bild, das nach seiner Erscheinung
in der Sievernicher Kirche gemalt wurde. Er trug ein weißes Gewand
und eine blaue Schärpe um seine Hüfte. Seine Hände hielt
er zum Gebet gefaltet. Seine Erscheinung war groß und sein Gesichtsausdruck
sanft, aber ernst.
Er sprach:
„Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist ...“
Ich antwortete: „... wie im Anfang so auch jetzt und alle Zeit und
in Ewigkeit. Amen.“
Weiter sprach er:
„Die Himmelskönigin wünscht, daß ihr fastet und
betet! Eure Bitten werde ich ihr vortragen. Unser Himmelskönig wird
euch Sein Heil schenken.“
Gabriel segnete uns alle im Namen des Vaters und des Sohnes und
des Heiligen Geistes.
Von dem ovalen Licht hinter ihm ging nun ein weißliches Licht
zu uns herüber. Plötzlich verschwand er, und das Licht wurde
kleiner, bis es nicht mehr zu sehen war.
Sievernich, 07.03.2005, ca. 17.25 Uhr
Ein achtstrahliger Stern aus hellem weißen Licht schwebte
in der Luft vom Kircheneingang ausgehend durch den Mittelgang in den Chorraum
der Kirche und hielt (von mir aus gesehen) links neben dem Altar schwebend
in der Luft an. Ein leises Summen begleitete diesen Stern, welcher an uns
vorüber zog. Sein Durchmesser betrug ca. 60 cm. Etwas seitlich darunter
erschien ein helles weißes Licht, aus dem der heilige Erzengel Gabriel
hervortrat. Er war ganz in Weiß gekleidet und trug eine blaue Schärpe
um seine Hüfte. Die Schärpe war mit zwei goldbestickten Motiven
versehen. Das obere Ende der Schärpe zeigte ein Kreuz, welches als
Fuß den Buchstaben M hatte und umringt von zwölf Sternen war.
Das untere Ende der Schärpe zeigte die Tiara.
Der heilige Erzengel Gabriel betete:
„Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist...“
Ich durfte zu Ende führen: „Wie im Anfang, so auch jetzt und
alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.“
Er sprach: „Betet, opfert, tut Buße!“
In seinen Händen hielt er nun zwei Schalen. In seiner linken
Hand eine dunkle, in seiner rechten Hand eine goldene Schale. Er fragte
mich, welche Schale ich wähle. Die dunkle enthielt die irdischen Freuden,
die goldene Schale die himmlischen Freuden.
Ich wählte die Schale mit den himmlischen Freuden und er sprach
zu mir, daß ich dafür einiges erleiden müsse.
Er kam näher zu mir und sprach:
„Folge mir!“
Ich wußte nicht wohin. Er kam wieder etwas näher und
gab mir die Anweisung, im Mittelgang der Kirche vor dem Altar und Tabernakel
zu knien und ihm nachzusprechen. Dies tat ich nach seiner Weisung, so daß
ich direkt auf den Altar und Tabernakel blickte und den heiligen Erzengel
Gabriel ganz nah an meiner Seite sah.
Er betete vor und ich sprach nach:
„Ewiger Vater, ich opfere Dir auf den Leib und das kostbare Blut
Deines über alles geliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus,
damit alle Gleichgültigkeiten gegen das Allerheiligste Sakrament gesühnt
werden.“
(Eigene Anmerkung: Ich hoffe, den genauen Wortlaut des Gebetes wiedergegeben
zu haben, da ich dieses Gebet erst nach der Erscheinung aufschreiben konnte.)
Weiter sprach er:
„Der himmlische König und die himmlische Königin wünschen,
daß dieser Ort ein Ort der Anbetung und Umkehr wird.“
Nun gab er mir die Anweisung, dreimal an dieser Stelle, vor dem
Altar und Tabernakel, den Boden zu küssen. Er sprach:
„Für die Bekehrung der Sünder.“
Ich küßte daraufhin das erste Mal den Boden.
Weiter sprach er:
„Für die Priester.“
Das zweite Mal küßte ich den Boden.
Dann sprach er:
„Als Sühne für die Schmähungen, Entweihungen und
Gleichgültigkeiten gegenüber den Sakramenten.“
Ein drittes Mal küßte ich den Boden.
Danach sprach er:
„Ihr dürft hier die Barmherzigkeit unseres Herrn Jesus Christus
erfahren. Dies ist eine wunderbare Gnade.“
Zuletzt segnete er uns alle, die Briefe und Rosenkränze im
Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und sagte zu,
er werde alle Anliegen vor die Gottesmutter tragen.
Seine letzten Worte waren:
„Gelobt sei Jesus Christus in Ewigkeit. Amen.“
Dann verschwand er im Licht. Das Licht und der Stern wurden kleiner
und verschwanden.
Ostermontag, 28.03.2005
Ich hörte die Stimme der heiligen Teresa von Avila:
„Betrachte mit mir unseren Herrn Jesus, den Gekreuzigten, Sein Leiden,
das Kreuz. Wie stark und schwer ... jedoch wie kurz ist diese Zeit gemessen
an der großen Freude, die der Herr uns immerwährend schenkt.
Halleluja, Er ist wahrhaft auferstanden, überwand die Welt
mit ihrem Leid, mit ihrem Schmerz. Durch das Kreuz mit unserem Herrn Jesus
werden die Menschen Heil erfahren. (Anmerkung: Nur wenn wir unser Tun,
Opfern und Leiden mit den Verdiensten Jesu vereinen und dem Himmlischen
Vater aufopfern, bringt uns dies Heil für unsere Seelen. Ohne Christus
gibt es kein Heil. Joh 15, 4-6: Bleibet in Mir, und Ich bleibe in euch.
Wie die Rebe von sich selbst keine Frucht bringen kann, wenn sie nicht
am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in Mir bleibet.
Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in Mir bleibt und in wem
Ich bleibe, der bringt viele Frucht, denn getrennt von Mir könnt ihr
nichts tun.)
Betrachte mit mir den Auferstandenen. Welch’ große Freude
legt Er mit Seiner frohen Botschaft in unser Herz hinein. Wir dürfen
Ihm folgen und in Ihm auferstehen. Jesus verläßt uns nicht,
Er bleibt bei uns mit dem Heiligen Geist, weil Er auferstanden ist.
All jenes hat Er für dich getan, lieber Leser, vergiß
es nicht! Du bist von Anfang an von Ihm geliebt, ein Teil von Ihm und Er
wünscht, daß du zu Ihm findest, wie es deine Bestimmung ist.
Freut euch, denn Seine Auferstehung ist die unsrige! Werdet nicht müde
in der Liebe zu Ihm, in der Freude, folgt Ihm nach!“
Sie betete mir vor:
„Gehe ich durch Dunkelheit und Leiden,
Du bist mir vorausgegangen.
Ich kenne Deinen, Du meinen Weg.
Du, Herr, wirst mich nicht ins Ungewisse gehen lassen
und mich auffangen.
Das Kreuz betrachte ich,
jedoch nicht ohne Dich, mein Herr.
Du bist glorreich auferstanden.
Mit Deinem siegreichen Licht
hast du die Freude zu uns gebracht.
Mein Herz brennt nach Dir, dem Auferstandenen!
Laß mich, o Herr,
jeden Tag in Dir auferstehen,
zeige mir Dein siegendes Osterlicht.“
Sievernich, 04.04.2005, Verkündigung des Herrn
Ich spürte eine große Hitze. Von mir aus gesehen links
vom Altar erschien das ovale helle strahlende Licht der Gottesmutter. Die
Makellose trat aus diesem Licht hervor. Sie war ganz in Weiß gekleidet,
auf ihrem Haupt trug sie eine strahlende goldene Krone. In ihren Händen
hielt sie einen goldenen Rosenkranz. Über ihrem Arm lag das braune
Skapulier vom Berge Karmel. Sie stand barfuß auf einer Wolke, sah
alle Menschen an und lächelte. In meiner großen Freude über
ihr Kommen sprach ich sie an: „Ich grüße Dich, Heilige Jungfrau,
daß Du heute gekommen bist... endlich bist Du da!“
Darauf tröstete sie mich und sprach:
„Ich hatte mich noch nicht verabschiedet.“
Ihre Worte wiederholte ich voller Freude: „Ja, Du hattest Dich noch
nicht verabschiedet.“
Dann sprach sie:
„Liebe Kinder, ich grüße und segne euch im Namen meines
geliebten Sohnes Jesus Christus. Mein Sohn wünscht, daß ihr
euch ganz meinem Unbefleckten Herzen weiht.“
Sie schwebte näher zu mir und gab mir per Handzeichen zu verstehen,
daß ich mich ganz auf den Boden in den Mittelgang legen solle. Dies
tat ich Ihrem Wunsch gemäß und sprach nach, was Sie mir sagte:
„O mein Jesus, ganz und gar gehöre ich dir. Maria, ich weihe
mich ganz deinem Unbefleckten Herzen. O Jesus, erbarme Dich meiner. O Jesus
erbarme Dich unser!“
Nun nahm ich meinen Platz wieder in der Kirchenbank ein. Sie sprach
zu mir:
„Das Wort ist Fleisch geworden.
Dies sei der Festtag dieses Ortes!
Meinen lieben Sohn werde ich bald zu mir in den Himmel nehmen. Er
wird euer Fürsprecher sein.“
„Betet, betet, betet! Betet für alle Nationen!“
Dann segnete sie die Rosenkränze im Namen des Vaters und des
Sohnes und des Heiligen Geistes und nahm uns alle unter ihren schützenden
Mantel. Wir waren alle darin geborgen. In ihrem Mantel sah ich für
kurze Zeit ein wunderbares Licht, in welchem eine Schar weiß gekleideter
Personen standen, die ich jedoch nicht erkannte.
Sie sprach:
„Euch schenke ich die Gnade meines Sohnes Jesus. Ehre sei dem Vater
und dem Sohne und dem Heiligen Geist,...“
Ich antwortete: „... wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit
und in Ewigkeit. Amen.“
Dann ging die Makellose behutsam zurück und verschwand im Licht.
Sonntag, 17.04.2005, Weltgebetstag für geistliche Berufe
Ich hörte die Stimme der heiligen Teresa von Avila:
„Gott gab den Menschen Sein wichtigstes Werkzeug: die zu Ihm in
Liebe aufgerichteten betenden Hände. Betende Hände sind liebende
Hände. Liebende Hände sind helfende Hände. Deine in Liebe
zu Ihm aufgerichteten betenden Hände sind die Brücke zum Herrn.
Eine Brücke, die keinen Anfang und kein Ende kennt, die alle Grenzen
überwindet, standhaft und stark im Herrn ist, weil sie zu Ihm führt
und Er es ist, der uns gelehrt hat, sie zu bauen. Deo gratias!“
Sievernich, 02.05.2005, ca. 17.30 Uhr
Ich spürte eine große Hitze. Dann sah ich das ovale helle
Licht der Gottesmutter, von mir aus gesehen links vom Altar. Die Gottesmutter
kam aus diesem Licht als Makellose hervor. Sie war ganz in Weiß gekleidet
und trug auf ihrem Kopf eine goldene Krone. In ihren zum Gebet aufgerichteten
Händen hielt sie einen goldenen Rosenkranz und das Skapulier vom Berge
Karmel. Die Makellose stand barfuß auf einer Wolke, vor ihrem linken
Fuß lag eine goldene geöffnete Rose. Das schöne Licht blieb
im Hintergrund. Sie sprach:
„Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes!“
Sie schwebte näher zu uns. Sie sprach zu uns:
„Liebe Kinder, ich grüße und segne euch im Namen meines
geliebten Sohnes Jesus Christus. Ihr habt Gnaden vom Himmel erbeten. Mein
lieber Sohn schenkte euch Johannes Paul II. und Benedikt den XVI. Dies
ist die Antwort meines Sohnes auf euer Gebet.
Liebe Kinder, der Glaube soll ein Herzensglaube sein. Mein Sohn
Jesus wird euch Zeichen schenken, jedoch keinen Beweis. Er will, daß
ihr in Liebe aus eurem freien Willen zu Ihm findet. Alle seid ihr gerufen.
Er lädt euch alle ein.“
Die Makellose lächelte. Sie öffnete ihren Mantel und aus
ihm ging ein Licht hervor. Johannes Paul der II. stand unter dem Mantel
Mariens. Er lächelte, sah viel jünger aus, nicht mehr krank und
gebrechlich. Er sprach:
„Weil ich Jesus nachgefolgt bin, darf ich nun an Seinem Tisch sitzen
- nicht meiner Leiden, sondern Seiner Leiden wegen!“
Die Makellose sprach:
„Betet für die Kirche, dies ist sehr wichtig!
Ich bin heute zu euch gekommen, um euch die Gnade meines Sohnes
Jesus zu schenken. Mein Kind, ich überlasse euch nun dem eucharistischen
Herrn. Bald ist es an der Zeit, Abschied zu nehmen.“
Sie segnete alle Menschen und ging behutsam in das wunderbare Licht
zurück.
Sonntag, 17.04.2005, Weltgebetstag für geistliche Berufe
Ich hörte die Stimme der heiligen Teresa von Avila:
„Gott gab den Menschen Sein wichtigstes Werkzeug: die zu Ihm in
Liebe aufgerichteten betenden Hände. Betende Hände sind liebende
Hände. Liebende Hände sind helfende Hände. Deine in Liebe
zu Ihm aufgerichteten betenden Hände sind die Brücke zum Herrn.
Eine Brücke, die keinen Anfang und kein Ende kennt, die alle Grenzen
überwindet, standhaft und stark im Herrn ist, weil sie zu Ihm führt
und Er es ist, der uns gelehrt hat, sie zu bauen. Deo gratias!“
Sievernich, 02.05.2005, ca. 17.30 Uhr
Ich spürte eine große Hitze. Dann sah ich das ovale helle
Licht der Gottesmutter, von mir aus gesehen links vom Altar. Die Gottesmutter
kam aus diesem Licht als Makellose hervor. Sie war ganz in Weiß gekleidet
und trug auf ihrem Kopf eine goldene Krone. In ihren zum Gebet aufgerichteten
Händen hielt sie einen goldenen Rosenkranz und das Skapulier vom Berge
Karmel. Die Makellose stand barfuß auf einer Wolke, vor ihrem linken
Fuß lag eine goldene geöffnete Rose. Das schöne Licht blieb
im Hintergrund. Sie sprach:
„Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes!“
Sie schwebte näher zu uns. Sie sprach zu uns:
„Liebe Kinder, ich grüße und segne euch im Namen meines
geliebten Sohnes Jesus Christus. Ihr habt Gnaden vom Himmel erbeten. Mein
lieber Sohn schenkte euch Johannes Paul II. und Benedikt den XVI. Dies
ist die Antwort meines Sohnes auf euer Gebet.
Liebe Kinder, der Glaube soll ein Herzensglaube sein. Mein Sohn
Jesus wird euch Zeichen schenken, jedoch keinen Beweis. Er will, daß
ihr in Liebe aus eurem freien Willen zu Ihm findet. Alle seid ihr gerufen.
Er lädt euch alle ein.“
Die Makellose lächelte. Sie öffnete ihren Mantel und aus
ihm ging ein Licht hervor. Johannes Paul der II. stand unter dem Mantel
Mariens. Er lächelte, sah viel jünger aus, nicht mehr krank und
gebrechlich. Er sprach:
„Weil ich Jesus nachgefolgt bin, darf ich nun an Seinem Tisch sitzen
- nicht meiner Leiden, sondern Seiner Leiden wegen!“
Die Makellose sprach:
„Betet für die Kirche, dies ist sehr wichtig!
Ich bin heute zu euch gekommen, um euch die Gnade meines Sohnes
Jesus zu schenken. Mein Kind, ich überlasse euch nun dem eucharistischen
Herrn. Bald ist es an der Zeit, Abschied zu nehmen.“
Sie segnete alle Menschen und ging behutsam in das wunderbare Licht
zurück.
Sievernich, 09.05.2005
Als ich vor dem Tabernakel in der Pfarrkirche von Sievernich still
betete, kam aus dem Tabernakel heraus ein helles Licht, welches zu einer
Sonne wurde. In dieser Sonne erschien das Antlitz Jesu, ähnlich dem
Turiner Grabtuch, nur strahlender und wunderbarer. Jesus sprach:
„Ich bin der Herr, dein Gott. Ich bin mit dir. Was dir fehlt, schenke
Ich dir. Ich bin die Liebe selbst, und nur die Liebe vermag alles Böse
zum Schweigen zu bringen. Ich bin dein Heiland, vertraue Mir.
Ich will euch in Mein Heiligstes Herz tauchen, damit ihr durch Mein
kostbares Blut gereinigt werdet von aller Sünde. Opfere Mir das kostbare
Blut besonders für Meine Nachfolger, die Priester, auf.
Meine Liebe siegt! Amen.“
Privat sprach Jesus diesen Satz:
„Wer sich Meinem Heiligsten Herzen geweiht und in Ihm sich ganz
hineingelegt hat, den lasse Ich nicht alleine!“
16. Mai 2005, Pfingstmontag
Ich hörte die Stimme der heiligen Teresa von Avila:
„Ersuchen viele Menschen dich um Rat, meine Freundin, da sie von
sich
sagen, in übernatürlichen Angelegenheiten Gott zu erfahren,
so höre und
laß dich nicht aus der Ruhe bringen. Der wahrhaftige Geist
Gottes weht,
und wo Er weht, haucht Er der Seele Demut und wahrhaftes Dienen
ein.
In rechter Gesinnung wird sich die Empfangende rechter Gaben Gottes
an
die Kirche, an einen Seelenführer und Beichtvater wenden. Ist
dies alles
nicht gegeben, so rate der Empfangenden, sich an die Kirche zu wenden.
Ohne geistlichen Beistand wird die Seele in die Irre gehen, denn
die
Gaben Gottes wollen sich in der Kirche verstanden wissen; und es
bedarf
einiger Erfahrung, zu trennen, was von Gott und was von anderer
Seite
stammt.
Unterwirft die Empfangende sich nicht dem kirchlichen Urteil, so
ist dem
Ganzen kein Glaube zu schenken. Woher soll sie die Demut und Ehrfurcht
Gott gegenüber in sich tragen? Hätte der Geist es ihr
nicht mitteilen
müssen?
Spricht also jener Mensch zu dir von seinen Gaben, so empfiehl ihm
rasch, sich einem Seelenführer anzuvertrauen. So wie du dich
dem Urteil
der Kirche unterwirfst, so will Gott, daß es auch jener Mensch
tut und
erst dann nach Prüfung der Kirche seine empfangenen Gaben kundtut.
Tut
jener Mensch dies nicht, so ist es der Stolz in ihm, der es ihm
verweigert. Dann sollte er schweigen.
Dieses Gesetz ist Gottes Wille, weil es gut ist. Die Theologie und
die
Gotteserfahrung gehören zusammen."
SIEVERN1.DOC
SIEVERN2.DOC
SIEVERN4.DOC
SIEVERN5.DOC
aktuell5-2006.doc
Gebet:
Gott grüße Dich Maria!
Gott grüße Dich Maria! Gott grüße Dich Maria! O Maria,
ich grüße Dich 33-tausendmal, wie Dich der hl. Erzengel Gabriel
gegrüßt hat. Es erfreut Dich in Deinem Herzen und mich in meinem
Herzen, daß der hl. Erzengel zu Dir den himmlischen Gruß gebracht
hat.
Ave Maria
(3mal beten)
Ablaß
von 3000
Jahren, der den Armen
Seelen zugewendet werden
kann.
Aus einem sehr alten Gebetbuch entnommen.
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