33 Jahre Erscheinungen der "Königin des Friedens" in Medjugorje
wir lüften ein wenig das Geheimnis von Medjugorje
"Wenn du wüßtest, 
wie sehr ich dich liebe,
würdest du vor Freude weinen" 

(hl. Jungfrau Maria in Medjugorje)

Was ist das Besondere an Medjugorje? "Was ist dran" an Medjugorje (= "Gebiet zwischen den Bergen")? - Da gibt es aus den 60er Jahren eine größere Kirche mit 2 Türmen, da gibt es einen ca. 500 m hohen Kreuzberg mit einem großen weißen Kreuz, einem sehr steinigen Kreuzweg, da steht eine lange Reihe von Beichtstühlen, es gibt ein volles kirchliches Tagesprogramm, wobei das Gotteshaus bis auf den letzten Platz voll besetzt ist bis in die Nacht hinein, es gibt da sehr viele Steine in diesem Land, die Menschen kommen scharenweise zum abendlichen Rosenkranz, zur Kreuzverehrung, zur Anbetung vor Ausgesetztem Allerheiligsten bis um Mitternacht, aus allen Kontinenten kommen sie und bleiben bis 23 Uhr in der Kirche. An jedem 2. eines Monats wird für diejenigen gebetet, "die die Liebe Gottes noch nicht erfahren haben" und die Leute strömen in Scharen herbei, die Busse säumen die Straßen... - Was ist nun das Besondere, das Außergewöhnliche daran? Was ist das "Geheimnis" von Medjugorje? Warum fahren so viele Menschen nach Medjugorje?
Vor 33 Jahren, am Festtag "Geburt des hl. Johannes des Täufers" erschien zum erstenmal dort in Medjugorje (Bosnien-Herzegowina) die Mutter Gottes einigen Kindern (man vergleiche mit Fatima, Heroldsbach, Marpingen, Mettenbuch, und v.a. Orten) und sie gibt heute noch Botschaften. Dabei spricht die "Gospa" nie von sich selbst. Um aber das Geheimnis von Medjugorje zu lüften, müssen wir zunächst in der Hl. Schrift nachschlagen:
die Hl. Schrift stammt von Gott, ist Gottes Wort und ist unzweifelhaft wahr:
Hier sind 4 Stellen der Hl. Schrift von Bedeutung, um das Geheimnis von Medjugorje zu ergründen:
 

1.:  Lk 1,26ff:
Der Erzengel Gabriel kam zur Jungfrau Maria und sprach: "Gegrüßet seist du, Maria. Du bist voll der Gnade, der Herr ist mit dir, du bist gebenedeit unter den Frauen" ... "Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Allerhöchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren wird, Sohn Gottes genannt werden." (Lk 1,35)

2.: Lk 1,39ff:
Nachdem der Engel Maria mitgeteilt hatte, ihre Base Elisabeth erwarte ebenfalls ein Kind, eilte Maria zu Elisabeth, um ihr bei der Geburt des Johannes des Täufers beizustehen. "Und es begab sich, als Elisabeth den Gruß Mariens hörte, da hüpfte das Kind in ihrem Leibe, und Elisabeth wurde erfüllt vom Heiligen Geist, erhob laut ihre Stimme und rief: 'Gebenedeit bist du unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes! Woher geschieht mir dies, daß die Mutter meines Herrn zu mir kommt?'" (Lk 1,39ff) Und erfüllt vom Heiligen Geist stimmt die heilige Jungfrau Maria ihr berühmtes "Magnifikat" an: "Hochpreiset meine Seele den Herrn und mein Geist frohlockt über Gott, meinem Heiland, er schaute gnädig herab auf die Niedrigkeit seiner Magd; denn siehe, von nun an werden mich seligpreisen alle Geschlechter. Großes tut an mir der Mächtige und heilig ist sein Name...."(Lk 1,46ff)

3.: Lk 2, 25ff und 36ff:
Als die heilige Jungfrau Maria ihr Kind gewohnheitsgemäß im Tempel Gott weihte, eilte der Hl. Geist schnell dorthin: Er trieb den greisen Simeon eilends in den Tempel. Wir lesen bei Lk 2,25ff: "Und siehe, da war ein Mann zu Jerusalem, mit Namen Symeon, und dieser Mann war gerecht und gottesfürchtig, wartete auf den Trost Israels, und der Heilige Geist war auf ihm. Ihm war vom Heiligen Geist geoffenbart worden, er werde den Tod nicht schauen, bevor er den Messias des Herrn gesehen habe. Er kam auf die Eingebung des Geistes in den Tempel, und als die Eltern das Kind hereinbrachten, um an ihm den Brauch des Gesetzes zu erfüllen, nahm er es in seine Arme, pries Gott und sprach: 'Nun entlässest du, Herr, deinen Knecht nach deinem Wort in Frieden; denn meine Augen 'schauten dein Heil', das du bereitet hast, 'vor allen Völkern', als ein 'Licht' zur Offenbarung 'für die Heiden' und zur Verherrlichung deines Volkes Israel" ... Lk 2,36ff: "Es war auch eine Prophetin, Anna, eine Tochter Phanuels, aus dem Stamme Aser. Diese stand in hohen Jahren, hatte nach ihrem Mädchenalter sieben Jahre mit ihrem Manne gelebt und blieb verwitwet bis zu ihren vierundachtzig Jahren. Sie wich nicht vom Tempel und diente Gott mit Fasten und Beten Tag und Nacht. Sie kam gerade in jener Stunde hinzu, pries Gott und redete über ihn zu allen, die auf die Erlösung Jerusalems warteten."

4.: Apg 1,14
Als Jesus in den Himmel aufgefahren war, versammelten sich die Apostel und Jünger zusammen mit den glaubenden Frauen sowie mit Maria, der Mutter Jesu, im Abendmahlssaal. Sie beteten volle neun Tage lang einmütig um das Kommen des Heiligen Geistes, der ihnen vom Herrn verheißen worden war. Am Pfingsttag schließlich geschah das Wunder der Herabkunft des Heiligen Geistes in Gestalt von Feuerzungen und unter Sturmesbrausen auf alle, die versammelt waren!

Was sagen uns diese 4 Stellen aus der Hl. Schrift?
Überall, wo die heilige Jungfrau Maria angerufen wird, da ist auch der Hl. Geist, denn Maria ist "Sitz der Weisheit". Maria ist erfüllt vom Heiligen Geist. Was sie spricht, das spricht unisono der Heilige Geist. Durch den Heiligen Geist aber erneuert sich die Kirche, niemals ohne ihn. Um alle Zweifel zu beseitigen: Maria ist nicht 4. Teil der göttlichen Dreifaltigkeit! Kein Katholik betet Maria an, wie so oft fälschlich behauptet wird. Im Zentrum des Rosenkranzgebetes steht immer Jesus, dann folgt das jeweilige Gesätz aus dem Leben Jesu! Die heilige Jungfrau Maria, die vor aller Zeit von Gott als Sein demütiges Werkzeug auserwählt und als einziger Mensch (außer dem Gottmenschen Jesus) von der Erbsünde freigehalten worden ist, führt uns immer zu ihrem göttlichen Sohne Jesus, also zu Gott und da sie viel näher zu Gott steht als alle anderen Menschen, braucht sie zu Gott nur zu sagen: "Mein Sohn" und Jesus versteht sie sofort! Das ist ihre Aufgabe: Maria führt uns immer zu Jesus! Maria ist unsere Fürsprecherin und Helferin in allen Nöten, in allen Lebenslagen und bei allen Problemen, ja sie ist sogar unsere Anwältin vor Gott, unsere Advokatin: vgl. "Salve regina"! Sie sagt u.a. in Medjugorje: "Es gibt kein Problem, das nicht mit dem Rosenkranzgebet zu lösen ist. Man kann damit sogar Naturgesetze außer Kraft setzen!"
Die "Gospa" - wie die hl. Jungfrau Maria in der Landessprache von Bosnien-Herzegowina genannt wird, sagt in Medjugorje:      Bild: "Blaues Kreuz"
"Ich gebe euch die Waffe gegen euren Goliath. Das sind eure fünf Steine:
1. Rosenkranz, mit dem Herzen beten, also nicht einfach 'herunterleiern'
2. die hl. Eucharistie möglichst täglich mitfeiern
3. möglichst täglich die Hl. Schrift lesen
4. mittwochs und freitags bei Brot und Wasser fasten
5. monatlich beichten"
All das, was die heilige Jungfrau von uns wünscht, findet sich bzw. fand sich schon jahrhundertelang in der Kath. Kirche. Sie "bringt nichts Neues", wird von den Medien gesagt. Aber doch sind die o.g. 5 Punkte gerade die wirkungsvollsten Mittel nicht nur zur Erneuerung der Kirche, sondern auch zum Erhalt des Lebens aller Menschen überhaupt, denn der böse feind will - auch in unserer jetzigen Zeit - Unfrieden stiften, ja er will Gottes Schöpfung zerstören. Gott wird das aber nicht zulassen. Deshalb erscheint die Mutter Jesu und gibt uns Hinweise, wie wir unser Leben meistern und wie wir unseren Beitrag bringen können, daß alle Menschen glücklich leben können, denn in einer zerstörten Umwelt kann und will niemand leben...

Grundsätzlich gilt:
'Gott ist Liebe' lautet die erste Papstenzyklika Benedikt XVI. Jesus hat als sein letztes Vermächtnis Maria uns allen zur Mutter gegeben. Wir müssen versuchen, das endlich einmal zu begreifen! Jesus ist als Gott Mensch geworden, geboren aus der Jungfrau Maria. Jesus ist aus purer Liebe zu uns am Kreuz gestorben. Diese Liebe Gottes müssen wir erwidern! Als unsere uns liebende himmlische Mutter sorgt sich Maria um jeden Menschen dieser Erde! Deshalb ihre vielen Erscheinungen in allen Jahrhunderten und in allen Kontinenten seit Christi Opfertod in Jerusalem. Deshalb müssen wir als Kinder dieser heiligen Jungfrau Maria diese heilige Mutter ebenfalls lieben und ihr gerne dienen. Maria wird und wurde sehr oft dargestellt mit der Schlange unter ihren Füßen, als heilige Jungfrau, die der Schlange den Kopf zertritt: siehe Gen. 1. Gottes Plan ist bereits im 1. Buch des AT z.T. beschrieben. Die alten Propheten haben schon Jahrhunderte vor Jesu Geburt die Ankunft des Messias exakt beschrieben und viele andere Details über das Leben und Wirken Jesu Christi, z.B. daß der Messias von einer Jungfrau geboren werden sollte, ja sie haben sogar den Ort selbst genannt: "Du Bethlehem bist keineswegs die geringste unter den Orten Israels..." und König Herodes hat deshalb alle Kinder bis zum Alter von 2 Jahren in Bethlehem (= "Haus des Brotes") töten lassen.
Alle Heiligen haben Maria besonders verehrt, da gibt es keine einzige Ausnahme. Millionen von Votivtäfelchen beweisen, daß Maria geholfen hat, in allen Lebenssituationen, bei allen Angelegenheiten, bei allen Problemen! So kommt diese unsere himmlische Mutter in Medjugorje zu uns auf die Erde, um uns zu helfen, um uns zu führen, denn die Welt hat sich von Gott abgewandt. Die Welt befindet sich heute 'auf der Intensivstation' und in dieser Situation, wo das Kind nicht mehr seine Mutter besuchen kommen kann, da kommt die Mutter selbst auf die Intensivstation und besucht ihr Kind. Medjugorje liegt im ehem. Kriegsgebiet. So einfach spricht Gott zu uns!
"Friede! Friede! Friede!" ist das große Anliegen Gottes und der Gospa, und der Friede beginnt zuallererst in uns selbst: in unserem Herzen! Wir müssen Frieden in unserem Herzen spüren, so können wir erst Frieden mit anderen schließen. Das Mittel zum Frieden ist das Gebet. Das Rosenkranzgebet vermag alles. Da müssen selbst die Naturgesetze gehorchen! Das hat sich besonders gezeigt bei den 6 Patres, die in Hiroshima ca. 300 m neben der Abwurfstelle der 1. Atombombe überlebt haben, ohne jegliche Strahlenschäden davongetragen zu haben. Mehr als 20 Jahre wurden diese Patres von vielen Wissenschaftlern der Welt genauestens untersucht. Das ist die Wirkung des Rosenkranzgebets!
Mitten im Kriegsgebiet war Medjugorje eine Oase des Friedens. Das Beten des Rosenkranzes bewirkt Gottes Schutz, bewirkt den Frieden. So einfach ist das!



Maria erschien in Medjugorje zum erstenmal am Hochfest zur Geburt des Johannes des Täufers, dem Vorläufer Jesu Christi, dem Wegbereiter des Lammes Gottes, das unsere Sünden hinwegnimmt. Auch das ist sehr bedeutsam für unsere jetzige Zeit. Die Kirche wartet auf das 2. Kommen, auf die glorreiche 2. Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus, des Messias. Die gesamte Schöpfung geht nicht auf ein Ende zu, sondern auf ihre Vollendung. Jesus selbst bestimmte die hl. Sr. Faustyna zur Künderin seiner 2. Wiederkunft. Diese große Frau wurde aufgrund ihrer täglichen Aufzeichnungen ihrer Erlebnisse mit Jesus heiliggesprochen. In ihrem käuflichen "Tagebuch der Sr. Faustyna" (z.B. Miriam Verlag, Parvis Verlag, Christiana-Verlag, Mediatrix-Verlag, etc.) kann man ihre wunderbaren Erlebnisse mit Jesus, die Worte Jesu und seine Gebete, die ER uns durch die hl. Sr. Faustyna gegeben hat, nachlesen: wie z.B. den "Rosenkranz zur göttlichen Barmherzigkeit, die Novene zur göttlichen Barmherzigkeit". Bemerkenswert ist, daß chinesische Aufzeichnungen nur 5 v. Chr. von der Erscheinung eines besonderen Kometen berichten. Aufgrund dieses einzigen Kometen machten sich 3 Weise aus 3 verschiedenen Ländern auf, um den neugeborenen König von Israel zu suchen... - In unserer Zeit gab es inzwischen schon 5 Kometen, mit denen Gott auf verschiedene Dinge hingewiesen hat:
1995 prallten "22 wie zu einer Perlenkette aufgereihte Bruchstücke eines Kometen" auf den Planeten Jupiter. Damit deutet Gott hin auf die Wichtigkeit des Rosenkranzgebets ("Perlenkette").
1996 zeigte uns Gott durch den Kometen "Hyakutake" an, daß wir umkehren, daß wir beichten sollen: der Komet war zuerst im Süden, dann im Norden zu sehen. Der Komet kehrte um und war wie vorher wieder im Süden zu sehen! - Gott hat eine ganz einfache Sprache!
1997 verwies der Komet "Hale-Bopp" auf die große Notwendigkeit, sich taufen zu lassen und die hl. Eucharistie mitzufeiern: Bei jedem heiligen Meßopfer vollzieht sich unsichtbar das Kreuzesopfer Jesu Christi! Zugleich empfahl uns Gott, die von Jesus an die Sr. Faustyna diktierte "Novene zur göttlichen Barmherzigkeit" zu beten.
Mit beiden Kometen zusammen deutete Gott uns an, fleißig zu beten: denn beide Kometen bildeten zusammen ein großes, weltweit sichtbares Kreuz. Der Schweif des Komets hatte die Farben rot und weiß, so wie der rot-weiße Strahl auf dem Bild des "Barmherzigen Jesus": selbst der Winkel des Schweifes stimmte mit dem Winkel des Schweifes überein! Gott lehrte uns mit diesen beiden Kometen nicht nur was wir dringend tun sollen, sondern er zeigte uns auch exakt das von Jesus jetzt besonders gewünschte Gebet: den Rosenkranz zur göttlichen Barmherzigkeit. - Wir würden sagen: "Einfach genial!" -  Mit einem einzigem Kometen weist Jesus gleichzeitig auf 2 hl. Sakramente hin und zusätzlich noch auf verschiedene andere Dinge wie z.B. dem "Rosenkranz zur göttlichen Barmherzigkeit", auf die Novene, ...
2004 wies ein weiterer Komet "Bradfield" nochmals auf Gottes unerschöpfliche Barmherzigkeit hin. Es war eine Bekräftigung dessen, was Gott uns bereits durch den Kometen "Hale-Bopp" sagen wollte.
2005 gab uns Gott für all das Seine Begründung durch einen neuen Kometen "Machholz": "Meine 2. Wiederkunft ist nahe!"
'Weit hergeholt'? - 'Paßt nicht hierher'? - weit gefehlt! Man muß Zusammenhänge sehen! Hat doch keine Geringere als die heilige Jungfrau Maria selbst in den kirchlich anerkannten Botschaften von Amsterdam eigens auf diese astronomischen Großereignisse hingewiesen mit diesen Worten: "Achtet auf die Kometen und Meteore!" - q.e.d.
Und wenn wir auf etwas achten sollen, so hat das sicherlich eine große Bedeutung für uns!
Wenn nun Gott selbst durch solche Naturereignisse zu uns spricht, weil die meisten Menschen nicht auf ihre himmlische Mutter (z.B. in Medjugorje) hören (wollen), so ist das sehr beachtlich! Gott setzt im Moment alle Mittel ein, um uns zur Umkehr zu bewegen. Allerdings berücksichtigt er unseren freien Willen. Der Mensch ist frei. Der Mensch, ja, jeder Mensch kann sich absolut frei entscheiden: entweder FÜR Gott oder GEGEN Gott. In beiden Fällen muß der Mensch aber auch die Frucht seiner eigenen freien Entscheidung selbst tragen: Die Seele eines jeden Menschen ist unsterblich! Jeder Mensch, ausnahmslos jeder Mensch hat eine eigene Seele! Den Kindern von Fatima, den Kindern von Heroldsbach etc. ist jeweils die Hölle, aber auch der Himmel gezeigt worden. Das sind keine Märchen! Das ist keine Erfindung der Kath. Kirche. Diese Wahrheit haben z.B. die hl. Apostel mit ihrem Leben bezeugt!
Die heilige Jungfrau Maria erschien zum erstenmal am 24. Juni 1981 in Medjugorje und erinnert uns damit unmißverständlich auf Jesu 2. Wiederkunft in Herrlichkeit: der hl. Johannes war der Vorläufer Jesu Christi!
Maria, die Mutter Jesu, die das erste Kommen Jesu vorbereitet hat, wird auch das 2. Kommen Jesu vorbereiten - und genau das tut sie im Augenblick. Sie hat den Sehern jeweils 10 Geheimnisse gegeben. Es ist nun die 1. Periode, in der Botschaften gegeben wurden, vergangen und es rückt die Zeit der 10 Geheimnisse näher: es werden noch dringlichere Bitten sein als die bereits gegebenen Botschaften. Vermutlich müssen wir noch schneller reagieren. Wenn wir Resümee ziehen aus den vergangenen 33 Jahren, so müssen wir die guten Früchte sehen, die hier in Medjugorje entstanden sind: viele viele Bekehrungen, viele viele Berufungen (z.B. zum Priestertum, zum Eintritt ins Ordenleben), die vielen vielen täglichen Beichten, die vielen vielen Gebetsgruppen, die sich weltweit gebildet haben, die vielen vielen hl. Messen, die Tag für Tag hier in M. gefeiert werden, die vielen - auch nächtlichen! - Anbetungen vor Ausgesetztem Allerheiligsten, nicht zu vergessen viele viele Heilungen an Leib und bes. an den Seelen der Menschen. Fast 50 Millionen Menschen aus allen Kontinenten der Erde waren inzwischen in Medjugorje - und fast jeder kehrt glücklich, ja verzückt nachhause, ändert sein Leben, verzeiht, beginnt zu beten, nimmt den Rosenkranz in die Hand, gibt das Fernsehen auf, wirft schlechte Bücher weg, - bei jedem wirkt sich - je nach Gottes Vorsehung - der Besuch dieser großen Gnadenstätte anders aus: d.h.:
Hier, wo die Mutter Gottes wirkt, da wirkt der Heilige Geist!
Das alles sind Früchte des Heiligen Geistes!
Gott erinnert uns durch die Erscheinungen der Mutter Gottes in Medjugorje daran:
Es gibt einen Himmel, und es gibt eine Hölle; es gibt die ewige Freude und Glückseligkeit im Himmel und es gibt den ewigen Schrecken der Hölle: in der Hölle wird "Heulen und Zähneknirschen" sein, im Himmel jedoch ewige Freude, ewige Herrlichkeit: - "Kein Auge hat es je gesehen, kein Ohr hat es je gehört, was Gott denen bereitet hat, die IHN lieben"! - nur die Entscheidung, wo jeder einmal in Ewigkeit sein will, trifft jeder Mensch selbst.
Bild links: Kreuzweg in Medjugorje


Man darf die Ereignisse von Medjugorje nicht isoliert sehen: sie sind wie die Ereignisse von Heroldsbach eine Fortsetzung der Ereignisse von Fatima und haben wie diese eine große Welt-Bedeutung!
In Medjugorje gibt die heilige Jungfrau Maria Botschaften wie diese hier vom 25.8.1991:
Liebe Kinder! Auch heute rufe ich euch zum Gebet auf; jetzt wie niemals zuvor, seitdem sich mein Plan zu verwirklichen begonnen hat! Satan ist stark und möchte die Pläne des Friedens und der Freude verwirren und euch zu verstehen geben, daß mein Sohn nicht stark in Seinen Entscheidungen sei. Deshalb rufe ich euch alle, liebe Kinder, daß ihr noch stärker betet und fastet. Ich rufe euch zur Entsagung für neun Tage auf, so daß mit eurer Hilfe alles verwirklicht werde, was ich durch die Geheimnisse, die ich in Fatima begonnen habe, verwirklichen möchte. Ich rufe euch, liebe Kinder, daß ihr jetzt die Wichtigkeit meines Kommens und den Ernst der Situation begreift! Ich will alle Seelen retten und sie Gott darbringen. Deshalb beten wir, daß sich alles gänzlich verwirkliche, was ich begonnen habe. Danke, daß Ihr meinem Ruf gefolgt seid!"
Gleich mehrmals macht Maria hier deutlich, daß wir Menschen IHRE KINDER sind! Als Kinder müssen wir der Mutter gegenüber doch folgsam sein! Was sollen wir tun? Maria ruft uns auf zu Gebet, Fasten, Entsagung, Besinnung und zum Nachdenken! Maria nennt ihr wesentlichstes Ziel: Sie will alle Menschen (aller Völker!) retten und zu Gott führen. Zum Schluß der Botschaften bedankt sich die heilige Jungfrau Maria, daß wir ihrem Ruf gefolgt sind: Das beweist, daß sie uns sehr achtet und sehr schätzt! Es zeigt gleichzeitig aber auch, daß sie unseren freien Willen respektiert!

Anliegen und Bitten der Gospa:
Die heilige Jungfrau Maria regt an, Gebetsgruppen zu bilden. In jeder Pfarrei sollte eine solche Medjugorje- Gebetsgruppe existieren. Betet mit dem Herzen!
Das Familiengebet sollte wieder eingeführt und gepflegt werden: möglichst täglich mit der ganzen Familie beten oder täglich die heilige Messe mitfeiern!
Betet besonders vor einem Kreuz, denn von dort kommen viele Gnaden auf Euch!
Tragt geweihte Medaillen, das Skapulier, einen Rosenkranz um Euren Hals, stellt geweihte Bilder in Euren Wohnungen auf!
Die Priester, die sie liebevoll "meine Söhne" nennt, sollen Gebetsgruppen gründen und hier mitwirken!
Freut Euch, denn Gott ist Euch besonders nahe, und laßt keine Angst oder Furcht in Eurem Herzen aufkommen!
Weiht Euch dem Unbefleckten Herzen Mariens und dem heiligsten Herzen Jesu!
Führt ein heiligmäßiges Leben!
Betet! Betet! Betet!
Fastet jeden Mittwoch und jeden Freitag!
Lest täglich in der Hl. Schrift!
Geht mindestens einmal im Monat zur Beichte!



Hier die Regeln für die Gebetsgruppen von Medjugorje, die aus den Botschaften genommen werden können:
1. Auf alles verzichten und sich ganz Gott hingeben, und glauben, daß alles was geschieht sich ins Gute verwandeln wird.
2. die Jugendlichen einladen, an den Gebetsgruppen teilzunehmen
3. auf jede Angst und Schmach verzichten, denn in Gott gibt es keinen Platz mehr für irgendwelche Angst.
4. die Feinde lieben und jeden Haß aus dem Herzen jagen, jede Bitterkeit und jede Verurteilung
5. zweimal in der Woche fasten
6. wenigstens einmal in der Woche an der Gruppe teilnehmen
7. sich entscheiden drei Stunden am Tag zu beten, eingeschlossen die Gebete am Morgen und am Abend: an der Heiligen Messe teilzunehmen, die Hl. Kommunion zu empfangen, Anbetung zu halten und den Geist des Gebetes während der täglichen Arbeit zu bewahren.
8. für die Bischöfe beten und für all jene, die in der Kirche Verantwortung tragen.
9. sich entscheiden, während vier Jahren in der Gebetsgruppe zu bleiben, und in dieser Zeit zu profitieren für den persönlichen Wachstum und keine neue grundlegende Entscheidung für das eigene Leben zu treffen.
10. jede Gruppe soll einen Priester haben.


Medjugorje wurde der Menschheit nicht gegeben, um etwas besser zu wissen, sondern um das Evangelium von Jesus Christus, dem einzigen Erlöser, besser zu leben. Gott offenbart sich in Pilgerorten auf außerordentliche Weise durch die Hl. Schrift und besondere Menschen. Das ist, was den Menschen motiviert, sein Alltagsleben hinter sich zu lassen und sich einem solchen Ort zuzuwenden. Gott bietet dem Menschen vor allem Seine Anwesenheit mit der Absicht an, daß Ihn der die geliebte Anwesenheit suchende Mensch findet. Der die ersehnte Anwesenheit erlebende Mensch wird empirisch die Befreiung von seiner Last spüren, die er sich auf seiner irdischen Pilgerfahrt als Folge der eigenen Schwäche und Sündhaftigkeit, wie auch der Sünden anderer, aufgebürdet hat.
Nachdem man die Befreiung von den Sünden und ihren Folgen erlebt hat, sollte man der Erfahrung des Friedens, der Freude, Liebe, Hoffnung und des Vertrauens folgen und die Anwesenheit des Herrn in seinem Leben akzeptieren. Man sollte alles tun, um in dieser Anwesenheit zu bleiben, auch wenn es im Leben nicht immer einfach ist.
Aus der biblischen Offenbarung geht klar hervor, daß der Mensch dazu aufgerufen ist, von seiner Seite aus alles zu tun, um das anzunehmen, was Gott in Seiner Liebe für Ihn vorbereitet hat. Deshalb ist der Mensch zur Bekehrung aufgerufen, die den Weg zum Frieden darstellt, auf dem er alles hinter sich läßt, was ihn hindert, den Frieden zu erleben und leben. Damit diese Bekehrung gelingt, die das Aufgeben dieser Welt, seiner Versprechen und das Öffnen für Gott, der Frieden und Liebe ist, bedeutet, muß der Einzelne, die Familie und von Zeit zu Zeit auch das ganze Volk nicht nur beten, sondern auch fasten, glauben und lieben, sich versöhnen und vergeben, um am Ende alle Schwierigkeiten zu überwinden und den Frieden zu finden, den Gott verspricht. Und all dies ereignet sich auf besondere Weise auf einer Pilgerfahrt.
Pilgerfahrten kennt man in allen Religionen. Sie sind ein Ausdruck des Menschen, der Gott an Orten sucht, an denen Er sich auf besondere Weise offenbarte, an denen Er den Menschen die Möglichkeit gab, Seine Anwesenheit leichter zu fühlen oder bei besonders begabten Personen, die mit ihren Gaben ein besonderes Zeichen der Anwesenheit Gottes bezeugen. Deshalb gibt es Pilgerorte, die die Menschen anziehen und zu denen sie auf der Suche nach neuen Gotteserfahrungen kommen, beziehungsweise nach Erfahrungen des Friedens, der Freude, Liebe und Hoffnung. Mit jeder Pilgerfahrt verläßt der Mensch seinen Alltag, läßt Arbeit, Familie, Freunde, Sicherheit hinter sich und macht sich, getragen von der Sehnsucht nach einer neuen Begegnung mit Gott, auf seinen Weg.
 "Ich freute mich, als sie zu mir sagten: Wir gehen zum Haus des Herrn! Unsere Füße standen dann in deinen Toren, Jerusalem..." (Ps 122)
 Papst Johannes Paul II. rief uns unermüdlich auf, uns auf das dritte Jahrtausend vorzubereiten, aber mit Jesus und Maria. In der Enzyklika "Mutter des Erlösers" (1987) geht es um Maria, die mit der Kirche pilgert, die ihr zweites Kommen lebt und als Mutter, Lehrerin und Pilgerin die Kirche auf die 2. Wiederkunft ihres Sohnes vorbereitet.
Im Lichte des bisher Gesagten ist es nicht schwer zu verstehen, was in Medjugorje geschieht.
Damit sich der Mensch leichter von seinen Sünden trennt und von deren Folgen befreit, ist es also erforderlich, daß jeder Pilgerort verschiedene Formen der Begegnung mit Gott anbietet. Nach der Bibel und den Erfahrungen der Propheten gibt es zuerst den AUFRUF, die Stadt zu verlassen, aus dem Alltag herauszutreten und einen Ort zu suchen, an dem man Frieden und Ruhe findet. Mit anderen Worten, man sollte also in die Wüste gehen, sich dann auf den Weg zum Berg begeben, auf den Berg steigen, wo die Propheten beteten und dem Herrn begegneten, um dann wieder in den Ort - in die Stadt - zurückzukehren und die Arbeit fortzusetzen.
Die geistliche Bewegung der Königin des Friedens, die sich im Umfeld ihrer Botschaften entwickelt hat, ist unleugbar eine der größten und echtesten Gebetsbewegungen dieses Jahrtausends. Diese Bewegung lebt in der Kirche und für die Kirche, weil sie sowohl Gläubige als auch Priester, Ordensleute und Bischöfe miteinbezieht, die mehrfach die vielfältigen geistlichen Gnaden öffentlich bezeugt haben und weiterhin bezeugen: Gnaden, durch die Medjugorje das Leben so vieler Glaubender bereichert hat, nicht zuletzt durch die Wiederaufnahme des Gebetes.
Tausende von Priestern und Hunderte von Bischöfen und etliche Kardinäle haben dort in Medjugorje schon die Heilige Messe zelebriert, gepredigt und lange Beichten von Menschen gehört, die durch die mütterliche Gnade Marias umgewandelt worden waren. Viele haben nach der Rückkehr in ihrem Bistum einstimmig bezeugt: "In Medjugorje bekehren sich die Menschen." Diese Bekehrungen beeindrucken die Hirten, weil es sich um "dauerhafte Bekehrungen" handelt. Zahllose Menschen haben dort Marias Gegenwart und Hilfe erfahren. Diese Gegenwart der Mutter erinnert uns an das, was in Guadalupe, in Lourdes, in Fatima und an anderen Marienerscheinungsorten geschehen ist: dort, wo einst geistliche Wüste herrschte, ist nach dem Besuch der Gottesmutter Maria Leben erblüht, ist die Hoffnung erwacht, hat man vergeben, und ist der Frieden eingekehrt.
Manch einer will die geistliche Wirklichkeit von Medjugorje herabsetzen und behauptet: "Überall, wo gebetet wird, ereignen sich Bekehrungen." Mit Verlaub erwidern wir: "Warum wird denn heute in den Pfarreien, in den Priesterseminarien, in den Schulen, in den Betrieben und in den Familien so wenig gebetet? Warum wird hingegen in Medjugorje so viel gebetet? Wie war es möglich, daß von einer Franziskanerpfarrei in einem kleinen Dorf ein so starker und nachhaltiger Impuls zum Gebet in die ganze Welt ausgehen konnte?" Von der Botschaft von Medjugorje ist keine Häresie ausgegangen, noch wurden den Pilgern Denk- oder Handlungsweisen nahelegt, die im Gegensatz zur katholischen Moral oder Liturgie oder zu den Sakramenten stünden; noch wurden Weisungen gegeben, die bei den Gläubigen Ärgernis erregten, wie es hingegen andernorts leider geschieht.
Die Königin des Friedens ist nicht nach Bosnien-Herzegowina gekommen, um Unkraut zu säen oder um Streit in der Kirche hervorzurufen, sondern um den Völkern eine Botschaft des Friedens und der Versöhnung zu bringen, gerade jenen Völkern, die einige Jahre später in einen höllischen Krieg gerieten, der ihre Länder in kürzester Zeit verwüstete. Ihre Stimme erklang gleichsam wie in einer Wüste. Sie kam, um ihre Kinder zu unterrichten, zu mahnen und anzuflehen, daß es ohne Umkehr der Herzen keinen wahren Frieden geben kann. Im Jahr 1981 herrschte nur scheinbar Frieden: in der Tat brach zehn Jahre später der Krieg aus. Zur Zeit der ersten Erscheinungen konnte keiner verstehen, warum in einem Land, wo man friedlich zusammenlebte, die Frau in den Erscheinungen von der dringenden Notwendigkeit sprach, zu Gott zurückzukehren, wenn man den wahren Frieden erlangen wollte. Am 26. Juni 1981 zeigte sie sich weinend vor einem großen Kreuz. Am 26. Juni 1991, also exakt auf den Tag genau 10 Jahre später, wurde erstmals der Flughafen von Ljubljana bombardiert...
Die Jungfrau Maria kam nach Medjugorje, um die Herzen der Menschen dem Frieden zu öffnen und um die Gewissen zu formen, Vergebung anzunehmen und zu gewähren. Auf dieses außerordentliche Wirken Mariens hinweisend sagte der damalige Erzbischof von Split, Frane Franic: "Die Königin des Friedens hat in unseren Diözesen während der sechs Jahre der Erscheinungen in Medjugorje mehr getan als wir Bischöfe alle zusammen in den vierzig Jahren der Seelsorge." Tatsächlich hat niemand so sehr für den Frieden in Bosnien-Herzegowina gewirkt wie die "Königin des Friedens". Als der Krieg ausbrach, haben sich die Worte von Erzbischof Frane Franic voll bewahrheitet. Während die Bomben in nächster Nähe von Medjugorje einschlugen, ohne dieses unscheinbare und unbewaffnete Dorf je zu schädigen, leuchtete die prophetische Reichweite der Botschaft der Königin des Friedens mächtiger als je zuvor auf.
Was wir von Medjugorje gesagt haben, gilt auch für Kibeho in Ruanda (Afrika). Auch hier erschien die heilige Jungfrau Maria im Jahr 1981, um ihre Kinder zu warnen und zur Umkehr zu mahnen, bevor es zu spät wäre. Einige Jahre später folgte ein entsetzlicher Bürgerkrieg, der diese afrikanischen Völker wie eine apokalyptische Geißel heimsuchte... - "Mir, Mir, Mir": diese Worte der Königin des Friedens sind heute aktueller denn je.
Medjugorje bezeugt in der Kirche erneut die Sendung, die "die Frau, mit der Sonne bekleidet", dem Willen Gottes gemäß als Mittlerin und Fürsprecherin in der Heilsgeschichte hat. Ihr ist es gelungen, den Osten und den Westen einander näherzubringen, nicht durch Diplomatie, sondern durch Gebet und Versöhnung, durch die Verkündigung des Evangeliums, das Medjugorje uns vor Augen hält: die Liebe zum Kreuz Christi ist der einzige Weg, das Böse zu überwinden.
"Medjugorje ist die Fortsetzung von Fatima«" sagte der verstorbene Papst Johannes Paul II. im Jahr 1984 zu Bischof Paolo Maria Hnilica SJ. Wie oft hat der Heilige Vater zugunsten von Medjugorje gesprochen gegenüber Kardinälen, Bischöfen, Priestern und Gläubigen, die ihn besuchten und über Medjugorje berichteten. Der Stellvertreter Christi, der so aufmerksam den Lauf der Geschichte verfolgte, hatte es nie versäumt, seine Liebe und seine Dankbarkeit für die Botschaft von Medjugorje zu bekunden. "Schützt Medjugorje", empfahl der Papst auch dem Franziskanerpater Jozo Zovko, der seine Treue zu den Erscheinungen von Medjugorje mit Kerkerhaft büßen mußte, als er 1981 dort Pfarrer war. Johannes Paul II. hat Medjugorje gegenüber nicht nur sein Wohlwollen bekundet, sondern - wie der kroatische Präsident jüngst bestätigte - auch mehrmals den Wunsch ausgedrückt, Medjugorje zu besuchen. Wer wurde mehr als er durch Leiden darauf vorbereitet, an Weihnachten 1999 die Heilige Pforte und damit die Türen für die unendliche Barmherzigkeit Gottes zu öffnen und die ganze Kirche hineinzuführen?
Die geistliche Bewegung von Medjugorje, die in der Kirche in diesem ausgehenden Jahrtausend lebendig ist, pflegt seit Jahren ein geistliches Leben, das aus der Begegnung mit dem Unbefleckten Herzen Marias erwächst. Wie Elisabeth verspüren auch wir die Freude, die die Gegenwart der Jungfrau in den Herzen der Kleinen erweckt, die sie um ihre mütterliche Fürsprache bitten. Sie kommt, um uns die ganze Schönheit der Zugehörigkeit zu Christus zu enthüllen, der der Weg, die Wahrheit und das Leben ist! Und dieses neue Leben hat sie auch nach Medjugorje gebracht, um die Wunden der vielen Gläubigen innerhalb der Kirche zu heilen, die heute ganz besonders der Erneuerung im Heiligen Geist bedarf. Ohne die Begegnung mit der Mutter Jesu gibt es kein übernatürliches Leben, und dieses Leben wird immer bedroht: immer sucht Herodes es zu vernichten!
Medjugorje erinnert uns daran, daß die Kirche mehr denn je im Abendmahlssaal wirksam ist, denn dort waren die Apostel einmütig im Gebet zusammen mit Maria, der Mutter Jesu, versammelt" (vgl. Apg 1,14). Ihre Botschaft führte uns dazu, den heiligsten Jesus anzubeten, der in der Heiligsten Eucharistie wirklich gegenwärtig ist.
Die Königin des Friedens hat uns den königlichen Weg zur Umkehr des Herzens gezeigt. Es ist der Weg zum Abendmahlssaal, wo wir durch das Gebet zusammen mit Maria, der Braut des Heiligen Geistes, unsere Sünden erkennen, Buße tun und umkehren. Darum sind in Medjugorje keine Programme erforderlich. Die einfachen Dinge, die wir in den Botschaften finden, sind gleichsam fünf Bausteine: die Eucharistie, das Wort Gottes, die monatliche Beichte, das Rosenkranzgebet und das Fasten. Dann wird auch uns, wie einst David, der Sieg über Goliath versprochen.
Wir dürfen uns nicht wundern, wenn Satan heute viele Wege versucht, um die übernatürlichen Früchte zu zerstören, die im Innern der Medjugorjebewegung gereift sind. Um uns zu schützen, müssen wir unsere Mutter und Königin des Friedens wahrhaft lieben, ihr dienen und sie nachahmen, indem wir ihre Botschaften leben, die uns durch das Gebet und das Fasten zur Umkehr und zur Hingabe an Gott einladen, um den Frieden zu finden. Wir brauchen keine Angst  zu haben vor den Lügen, die über Medjugorje verbreitet werden. Unsere Antwort sei die Echtheit unseres christlichen Lebens. Unsere Marienverehrung soll immer mehr die Nachahmung Mariens sein. So wird sie ihr Leben in uns leben. Wollen wir den Sohn Gottes kennenlernen, gehen wir zur Mutter! (+) Johannes Paul II. sei uns darin ein Vorbild. Er, der Papst, ging zu Maria, um Jesus zu begegnen, und sagte zu ihr: »Totus tuus«.
Dieser geistliche Weg, der von vielen Gläubigen als ein großer Segen für die Kirche betrachtet wird, ruft keine Verwirrung hervor. Die Verwirrung ist das Werk des Bösen. Die Königin des Friedens führt nicht in die falsche Richtung, sondern zur Wahrheit des Evangeliums. Der zuständige Ortsbischof von Mostar hätte bei dem kleinsten Verstoß gegen die kirchliche Lehre sofort alles in Medjugorje verboten, dem ist aber nicht so! Obwohl er bis dato eine ablehnende Haltung einnimmt, dient er der Mutter Gottes, indem er alles, was in Medjugorje geschieht, "reinhält". Wir sollen aber vor allem der Unterscheidungsgabe des Obersten Hirten, + Johannes Paul II. vertrauen, der im Hinblick auf das Geschehen von Medjugorje nie irgendeinen Zweifel an dem übernatürlichen Ursprung geäußert hatte: "Die Welt ist daran, das Übernatürliche zu verlieren; die Menschen finden es in Medjugorje wieder durch das Gebet, das Fasten und die Sakramente", sagte der verst. Heilige Vater Papst Johannes Paul II. vor einigen Jahren, nach einer Begegnung mit einer Ärztekommission, die zusammen mit Bischof Hnilica dem Papst über die wissenschaftlichen Ergebnisse berichtete, zu denen die Kommission nach der Untersuchung der Ekstasen der sechs Seher in Medjugorje gelangt war. Die Ärzte kamen zu dem Schluß, daß es vom natürlichen Standpunkt aus keine Erklärung für diese Phänomene gäbe. - q.e.d.
"Man muß zu Gott zurückkehren! Man muß die Rechte Gottes anerkennen und achten! Bitten wir die heilige Jungfrau um diese erneute Erkenntnis. Ihre mütterliche und mahnende Gegenwart war oftmals zu spüren, auch in unserem Jahrhundert: Ja, es scheint, als wolle sie uns auf die Gefahren hinweisen, die die Menschheit bedrohen. Maria lädt uns ein, mit den friedlichen Waffen des Gebets, des Fastens und der Nächstenliebe auf die finstere Gewalt des bösen zu antworten. Sie weist uns auf Christus hin, sie führt uns zu Christus. Enttäuschen wir die Erwartungen ihres Mutterherzens nicht." (Papst + Johannes Paul II.)
Sind diese Papstworte nicht eine wunderbare Zusammenfassung der Botschaften der Königin des Friedens, die sich von Medjugorje aus in der gesamten Welt verbreitet haben?
Es ist die Absicht der Königin des Friedens, daß wir uns im Gebet vereinen und voll Zuversicht auf ein neues Pfingsten warten, das das Angesicht der Erde erneuert, denn Gott wird diese Welt vollenden. Gott wird sein Zelt mitten unter den Menschen aufschlagen, es wird keine Trauer mehr sein, keine Träne, auch der Tod wird nicht mehr sein.
Soweit uns bekannt, ist folgende Aussage richtig bzw. wahrheitsgemäß:
„Wir, die Bischöfe, haben nach dreijährigen Studien seitens der Kommission, Medjugorje als Ort des Gebetes und als marianisches Heiligtum anerkannt. Das bedeutet, daß wir nicht dagegen sind, daß man als Pilger nach Medjugorje kommt, um dort die Muttergottes in Übereinstimmung mit der Lehre und dem Glauben der ganzen Kirche zu verehren.“

Seine Eminenz Kardinal Dr. Franjo Kuharic, Erzbischof von Zagreb
(Glas Koncila, 15. August 1993)
Gleichzeitig aber wollen wir nicht das Urteil der Kirche vorwegnehmen. Unser Bekenntnis zu Medjugorje hat daher den Charakter eines persönlichen Zeugnisses, das sich der kirchlichen Autorität freimütig unterstellt. Der privaten negativen Meinung des Bischofs von Mostar steht die positive Meinung zahlreicher anderer Kirchenvertreter gegenüber, darunter auch die vieler Kardinäle und Bischöfe. In Deutschland sind dies z.B. der verstorbene Bischof Dyba, Kardinal Degenhardt, Kardinal Meisner und andere. Auch + Papst Johannes Paul II. hatte sich u.W. gegenüber Zeugen mehrfach positiv über die Ereignisse in Medjugorje geäußert.
Erklärung: Mit diesen Seiten wollen wir das Urteil der Kirche über die Echtheit der Erscheinungen von Medjugorje nicht vorwegnehmen.
Man ist verwiesen auf die Erklärung von Zadar, die die Möglichkeit offen läßt für zukünftige Untersuchungen. In Erwartung derselben erlaubt sie private Pilgerfahrten unter pastoraler Begleitung der Gläubigen durch Priester. In Erwartung einer neuen Kommission kann sich also jeder katholische Pilger, jeder Priester und Bischof nach Medjugorje begeben.


Besondere Einrichtungen in Medjugorje:

DER ERSCHEINUNGSBERG
Der Erscheinungsberg wird als Ort der ersten Erscheinungen der Muttergottes betrachtet. Er befindet sich auf dem Berg Crnica, einige hundert Meter oberhalb des Dorfes Podbrdo. Den Ort der Erscheinung erreicht man über einen steilen Pfad, der von allen Pilgern begangen wurde, die sich bis zu diesem Zeitpunkt immer wieder auf den Berg begeben haben, so daß der Weg auch aus der Ferne sichtbar ist. Häufig kommen zahlreiche Pilger aus den Städten, die oft nicht zweckgemäßig gekleidet sind und barfuß oder auf den Knien über spitze Steine zum Ort der ersten Erscheinungen emporsteigen. Auf halbem Weg, zwischen den Häusern und dem Ort der Erscheinungen, befindet sich ein Kreuz ohne Korpus. Hier ist am 26. Juni 1981, am dritten Tag der Erscheinungen, die Muttergottes der Seherin Marija Pavlovic erschienen, die vor den anderen von der gemeinsamen Erscheinung weggerannt war. An diesem Ort hat Marija erneut die Muttergottes mit traurigem Gesicht und einem großen Kreuz auf der Schulter gesehen. Während sie die Hände ausbreitete hat Sie gesagt: "Friede, Friede, Friede und nur Friede! Der Friede muß herrschen zwischen Gott und den Menschen und unter den Menschen!" Heute halten die Pilger an dieser Stelle an, um zu beten und dann weiter an den Erscheinungsort zu gehen und um dort die Botschaft von Medjugorje, die an alle Menschen von heute, die den Frieden nötig hat, gerichtet ist, zu meditieren. Der Ort der Erscheinungen selbst, ist ein großer Platz zwischen kahlen Steinen, von mehr als hundert Metern Durchmesser, und ist von Tausenden von Pilgern völlig ausgetreten. Am Ort, den die Seher als den ungefähren Ort der Erscheinungen der Muttergottes angegeben haben, wurde ein großes Kreuz auf einem Steinhaufen errichtet. Wenn hier nicht wirklich etwas Außerordentliches geschehen wäre, hätte dieser Ort nicht so viele Pilger angezogen. Zu jeder Tages- und Nachtzeit und allen Tagen des Jahres, wenn man an diesen Ort kommt, findet man einzelne Personen oder Pilgergruppen hier in persönlichem oder gemeinschaftlichem Gebet versammelt. Viele sind in tiefer Betrachtung und Stille versunken oder singen Lieder.
Vor einigen Jahren wurde die Tochter eines italienischen Journalisten von einer schweren Krankheit in Medjugorje geheilt. Spontan veröffentlichte dieser Journalist die Heilung seiner Tochter in seiner italienischen Zeitung. Seit dieser Zeit strömen Tausende von Italienern nach Medjugorje. Es kommen aber auch viele Japaner, Chinesen, Afrikaner, Amerikaner, ja sie kommen aus allen Erdteilen nach Medjugorje. Alle scharen sich um die Muttergottes und um Jesus im Gebet, in der Eucharistiefeier, in der hl. Beichte, in der Anbetung vor dem Allerheiligsten...

DER KRIZEVAC
Ungefähr einen Kilometer von der Kirche von Medjugorje entfernt, erhebt sich der Berg Krizevac, der zum gleichen Bergrücken des Crnica gehört und etwa im rechten Winkel den Abschluß dieses Höhenzuges bildet. Auf dem Gipfel (ca. 520 Meter über dem Meer) hat 1933 der damalige Pfarrer von Medjugorje mit seiner Gemeinde ein 8,52 Meter hohes Kreuz aus Zement errichtet. Mehr als 30 Tonnen Sand, Zement und Wasser wurden auf den hohen Berg geschleppt. Auf dem Kreuz ist folgende Inschrift zu lesen: "An Jesus Christus, Erlöser der Menschheit als Zeichen unseres Glaubens, unserer Liebe und Hoffnung und zur Erinnerung an die Passion Jesu vor 1900 Jahren". Wo die Balken sich kreuzen wurde eine Reliquie des Kreuzes Christi einmauert. Der größte Teil der Kreuzreliquien Christi werden in der Kirche San Gerusaleme in Croce in Rom aufbewahrt; die eingemauerte Reliquie erhielt Medjugorje zu dieser Gelegenheit als Geschenk von Rom. Das Kreuz wurde am 15. März 1934 fertiggestellt und an seinem Sockel wird jedes Jahr am ersten Sonntag nach dem Fest Maria Geburt, das Fest Kreuzerhöhung mit einer feierlichen heiligen Messe unter Beteiligung einer großen Menschenmenge gefeiert. Der Kreuzberg zieht nicht nur zahlreiche Pilger wegen seiner Naturschönheit oder wegen diesem Kreuz an, sondern weil viele Personen bestätigen, seit dem Beginn der Marienerscheinungen ein Licht oder andere "Zeichen" am Kreuz gesehen zu haben. Alle haben diese Zeichen in Beziehung mit der Muttergottes und mit ihrer Botschaft - Friede zwischen Gott und den Menschen und unter den Menschen gebracht. Sie haben verstanden, daß der Weg, der zum Frieden führt, über das Kreuz geht und so haben viele Pilger die Verehrung des Kreuzes zum Zeichen ihres Glaubens angenommen. Auf einem schwierigen, steilen und steinigen Weg gelangt man zum Kreuz auf dem Gipfel.Dieser Weg ist mit 15 sehr schönen Bronze-Relieftafeln, die die Kreuzwegstationen unseres Herrn darstellen, geschmückt, an denen die Pilger innehalten und das Leiden und Sterben unseres Herrn betend betrachten. Auf jeder dieser Tafeln ist die Muttergottes abgebildet, die ihren Sohn und auch uns auf dem Kreuzweg unseres Lebens begleitet.

Coenacolo
Unter Anleitung von Schwestern werden hier ehemals Drogensüchtige sehr erfolgreich betreut. Sie bauten ihr Heim selbst auf.

Gemeinschaft der Seligpreisungen
Die anwesenden Schwestern helfen mit bei der Gottesdienstgestaltung, bei Vorträgen, etc.

Oase des Friedens

Ein Ort der Anbetung, ein Ort der Stille am Fuß des Erscheinungshügels mit eigener Kapelle. In einer Freihalle werden Vorträge abgehalten.
 
 
 
 
 
 
 

Mutterdorf
Sozialstation für Kriegswaisenkinder, erbaut vom ehrw. P. + Slavko am Rande von Medjugorje.

DIE WICHTIGSTEN TELEFONNUMMERN DES HEILIGTUMS
Informationsbüro: tel: 00387-88-651-988
Pfarrbüro: 00387-88-650-206, 650-310, 651-333
Fax: 00387-88-651-444
Radio: Tel. +387-88- 651-100; Fax.: 651-300



P. Slavko Barbaric

Gedanken zur
BOTSCHAFT VOM 25. JULI 2000
"Liebe Kinder! Vergeßt nicht, daß ihr hier auf der Erde auf dem Weg zur Ewigkeit seid und daß eure Heimat im Himmel ist. Deshalb, meine lieben Kinder, seid offen für die Liebe Gottes und laßt die Selbstsucht und Sünde. Möge eure Freude nur darin bestehen, Gott im täglichen Gebet zu entdecken. Deshalb nutzt diese Zeit und betet, betet, betet, und Gott ist euch nahe im Gebet und durch das Gebet. Danke, daß ihr meinem Ruf gefolgt seid!"

Ich begrüße alle, die die Botschaften Mariens hören und versuchen, ihnen in ihrem Leben zu folgen. Zunächst möchte ich, daß wir uns kurz an das erinnern, was uns Maria zum 19. Jahrestag gesagt hat. Sie hat uns in der kurzen Botschaft von neuem an das Gebet erinnert. Wir wissen ja schon alle, daß Maria in Ihren Botschaften am meisten über das Gebet spricht. Es gibt keine Botschaft, in der Sie das Gebet nicht erwähnt hat. Das Ziel der Erscheinungen ist der Frieden, deshalb hat Sie sich als Königin des Friedens vorgestellt. Aber Sie spricht am meisten über das Gebet, weil das Gebet - natürlich verbunden mit Fasten, hl. Messe, Beichte - das Hauptmittel auf dem Weg zum Frieden ist. Wir können alles in einigen Punkten zusammenfassen:

1. Maria will, daß wir uns Zeit nehmen. Wenn man sich nicht Zeit nimmt, dann fällt alles andere ins Wasser und hat keine Bedeutung; es kann nichts geschehen, wenn wir uns keine Zeit für das Gebet nehmen. Wenn wir uns ständig entschuldigen, daß wir keine Zeit haben, dann ist es nicht wahr; wir haben Zeit. Der Schlüssel für Zeit sind nicht Stunden, sondern die Liebe. Wer Liebe hat, hat auch Zeit. Wenn man sich fragt, wieviel Zeit man sich für das Gebet nehmen sollte, dann findet man die Antwort im Abendprogramm in Medjugorje - etwas bis drei Stunden. Wenn man zu Hause ist, dann kann man nicht drei Stunden nacheinander beten, aber, wenn man am Morgen, während des Tages und am Abend ein wenig betet, die Bibel und ein Buch mit religiösen Inhalten liest, dann kommen sehr leicht drei Stunden zusammen.

2. Maria will, daß wir individuell, in den Familien und in den Gebetsgruppen beten. Es fängt alles bei unserer persönlichen Entscheidung an, daß wir selbst beten. Auch wenn niemand in der Welt betet, können wir uns entscheiden, und anfangen zu beten. Wer anfängt zu beten, wird sicherlich auch eines Tages das Gebet in seine Familie bringen und dann muß man auch Gebetsgruppen bilden. Es ist vielleicht leichter, eine Gebetsgruppe zu bilden oder zu finden, als die eigene Familie zum Gebet zu bringen, weil in die Gebetsgruppe Menschen kommen, die beten wollen. Wenn einer sich entscheidet, auch nur mit einer anderen Person, einem Freund, oder einer kranken oder alleinstehenden Person einmal pro Woche den Rosenkranz zu beten und in der Bibel zu lesen, so hat er schon eine Gebetsgruppe gebildet.

3. Maria will, daß wir unsere Motivation zum Gebet ändern, d.h. daß viele Menschen nur beten, wenn sie etwas brauchen. Das ist dann reiner Egoismus und ein solches Gebet dauert nicht lange; denn, wenn wir nicht bekommen wofür wir gebetet haben, sind wir in Gefahr, daß wir aufhören zu beten, weil wir dann - wie so viele - sagen, daß es Gott sowieso nicht gibt. Maria hat in einer Botschaft gesagt, daß wir Gott nicht nach unseren Bedürfnissen, sondern nach Seiner Liebe suchen sollen. Also, wenn die innere Motivation zum Gebet aus Liebe zu Gott kommt, wenn wir gerne mit Gott sind und den Rosenkranz beten, d.h. mit Maria und Jesus in Freude, Trauer und Herrlichkeit sind, wenn wir das Wort Gottes gerne hören und lesen, um zu hören, was Gott uns sagt, und wenn wir gerne aus Liebe zu Jesus in der Eucharistie zur Messe oder zur Anbetung kommen - dann hat sich in uns die echte Motivation entwickelt. Alles andere können wir dann auch suchen und um alles bitten. Nur so kann man wirklich auch weiter beten und ständig beten, wenn die Liebe zu Gott uns zum Gebet drängt.

Wenn Maria mit Mirjana an jedem 2. des Monats für die Ungläubigen betet, d.h. für jene, die die Erfahrung der Liebe Gottes noch nicht gemacht haben, zeigt Sie uns, wie man das Problem lösen kann. Sie betet um die Erfahrung der Liebe und wenn man diese Liebe empfängt, kann man auch anfangen zu beten. Das ist die Antwort, warum in Medjugorje wirklich viele Menschen zum Gebet gefunden haben; Maria hat für diesen Anfang gebetet und der Anfang kommt aus der Erfahrung der Liebe.

4. Maria hat oft gesagt, daß wir mit dem Herzen beten sollen. Sobald wir aus Liebe anfangen zu beten, geschieht das Herzensgebet. Aber wenn wir am Anfang sind, ist es für uns wichtig zu wissen, daß ein Teil dieses Herzensgebetes in unserer Hand liegt und der innere Teil nicht in unserer Hand liegt; d.h., wenn wir hören, daß uns Maria zum Herzensgebet aufruft und wir - auch wenn wir nicht zu beten wissen - uns aus Liebe entscheiden, jeden Tag den Rosenkranz zu beten, die Bibel zu lesen, zu meditieren, in die hl. Messe zu gehen - auch wenn nichts in unserem Inneren passiert, haben wir alles getan, was wir tun können und das ist der Anfang des Herzensgebetes. Wenn wir dies machen und treu bleiben, dann kann die innere Seite des Herzensgebetes wachsen. Das kann man gut mit dem Wachstum einer Pflanze vergleichen. Wenn mich jemand fragt, wann sich die Blume öffnet, dann muß ich sagen: "Ich weiß es nicht, aber ich habe alles getan, damit sich die Blume öffnet. Ich habe den Boden vorbereitet, gepflanzt, Wasser gebracht und das Wachstum der Pflanze begleitet und hoffe, daß sie sich einmal öffnet und wunderbare Blumen hat." So ist es auch mit unserem Herzensgebet. Die äußere Seite können wir tun und die innere Seite ist ein Wachstum, das natürlich nur Gott geben kann. Wir wollen beten, daß wir die Erfahrung der Liebe bekommen, damit dann das Gebet wirklich - so wie Maria uns lehrt - auch geschehen kann. Am Ende möchte Sie nichts anderes, als daß wir, als gute Kinder, ein gutes Verhältnis durch Jesus Christus im Heiligen Geist zum Vater haben.

5. Nachdem uns Maria zum Gebet aufgerufen hat, hat Sie gesagt, wer betet, hat keine Angst vor der Zukunft. Wenn wir anfangen, so zu beten, wie Maria uns aufgerufen hat, und wie hier kurz beschrieben worden ist, dann wird das Gebet eine Begegnung mit Gott sein, mit Gott, der uns liebt, der uns geschaffen hat, der alles von uns weiß. Jesus sagt auch, daß das kleinste Haar nicht ohne Wissen des Vaters vom Kopf fällt. Also, wenn wir im Gebet das volle Vertrauen zum Vater bekommen, dann wird sicherlich die Angst von uns gehen, wir werden nicht im Angstzustand leben, weder wegen unserer Vergangenheit, weil wir wissen, daß Gott barmherzig ist, noch wegen unserer Zukunft, weil wir alles Gott übergeben. In dieser Zeit, in der viele Menschen wirklich Angst verbreiten, können wir uns noch mehr Gott öffnen, Ihm im Gebet begegnen, und von Angst befreit in Frieden leben und auch den anderen den Frieden verkünden. Wir dürfen nicht vergessen, daß Angst eigentlich immer eine Folge der Sünde ist, entweder der eigenen Sünde oder der Sünde der Menschen, mit denen wir leben oder unserer Umwelt. Wenn wir die pathologische Angst ausschließen, dann können wir sagen, daß wir durch das Gebet von der Angst befreit werden können, besonders in den Sakramenten der Beichte und Eucharistie, weil in diesen Sakramenten Gottes liebende Anwesenheit besonders zu spüren ist. Die liebende Anwesenheit ist die von Angst befreiende Anwesenheit; deswegen sagt Maria: "Ich bin mit euch und ich liebe euch!" Also, wer weiß: Maria ist mit mir und Sie liebt mich! - hat noch einen Grund mehr, nicht in Angst, sondern in Frieden und Freude zu leben. Und so möge es auch sein!

Im Moment sind alle Seher zu Hause, sie bereisen aber auch zwischendurch die ganze Welt: Ivan mit seiner Familie, Vicka, Marija wird zum Jugendfestival kommen - das sind jene, die noch täglich Erscheinungen haben; Mirjana, Ivanka und Jakov sind ebenso mit ihren Familien hier in Medjugorje. Wie immer, kann man sagen, daß sie ein ganz normales Leben führen; Ivan und Vicka sprechen am meisten zu den Pilgern und geben Zeugnis ab.

Seit dem Jahrestag haben wir sehr viele Pilger aus der ganzen Welt hier gehabt, nicht große Mengen, aber Gruppen aus der ganzen Welt. Besonders zu erwähnen ist die Priesterwoche, "Priester in Mariens Schule". Es kamen etwa 300 Priester aus 30 Ländern, es ist alles gut verlaufen, alle Priester waren mit dem Programm zufrieden und am Ende wurde auch eine Erklärung veröffentlicht, in der die Priester sagen, daß sie Maria als Mutter der Priester und Mutter des Hohenpriesters folgen möchten. Es ist sicherlich wichtig zu wissen, daß alle Priester, die kamen, gute Erfahrungen im eigenen Leben gemacht haben aber auch im Leben der Pilger, die nach Medjugorje gekommen sind. Wir hatten auch in der Pfarrei ein Glaubensseminar mit P. James und Sr. Margaret; es nahmen ca. 600 Leute an diesen vier Tagen teil. Der letzte Tag war für alle offen; es kamen einige Tausend und wir wissen, daß die Menschen viele Gnaden erhalten haben - auch äußere und innere Heilungen. Wir sind sehr dankbar für all diese Begegnungen und empfehlen allen Pilgern, die Programme für die Priester besonders in ihre Gebete einzuschließen, denn wir wissen alle, wie wichtig es ist, wenn die Priester sich einmal ganz öffnen und dann Mariens Programm annehmen. Ihr Programm ist ganz klar: Mit allem, was Sie uns sagt, möchte Sie uns zu Jesus bringen, zu Jesus, der uns den Frieden schenkt. Wir bereiten uns nun auf das Jugendfestival vor und ich empfehle allen, für die Jugendlichen zu beten, die wirklich in innerer Not sind. Nach allem, was wir wissen, werden auch dieses Jahr wieder viele Jugendliche kommen.

Und nun zur neuen Botschaft. Maria sagt...
Vergeßt nicht, daß ihr hier auf der Erde auf dem Weg zur Ewigkeit seid und daß eure Heimat im Himmel ist.

Es ist die Wahrheit unseres Lebens, daß wir Pilger auf der Erde sind. Wir wissen, woher wir kommen. Gott hat uns aus Liebe geschaffen und wir wissen auch, wohin wir gehen: in die ewige Heimat. Dieser Weg auf erden ist wirklich nur ein Vorgang, eine Vorbereitung auf das ewige Leben. Deswegen ist es für uns wichtig, daß wir auf dem Weg bleiben, daß wir die richtigen Mittel auf den Weg nehmen. Unser Weg ist Jesus Christus und die Mittel sind, was Er von sich selbst gesagt hat: "Ich bin der Weg, die Wahrheit, das Licht und das Leben." Ohne Licht, sehen wir nicht; ohne Wahrheit, schlagen wir falsche Wege ein; ohne Leben, das Er gibt, sind wir tot. Für den Weg auf Erden ist es wichtig, daß wir die innere Freiheit behalten, daß wir an nichts und niemandem hängenbleiben. Es bestehen wirklich viele Gefahren, daß der Mensch sich in sich selbst verschließt und an sich selbst hängt, oder daß er an anderen Personen hängt, an Ideologien und materiellen Dinge. Das alles verhindert den Weg in die ewige Heimat. Wenn man sich wirklich bewußt bleibt, daß man auf dem Weg ist, daß unser Leben einmal hier endet und daß der Tod nur ein Durchgang ist, dann ist es viel leichter, den Weg zu gehen, es ist viel leichter zu verzeihen, zu lieben, frei zu sein, barmherzig zu sein, gut zu sein, weil wir wissen, alles ist vergänglich. Wenn wir es aber vergessen, dann werden wir uns irgendwo verfahren. Jeder, der haßt, der selbstsüchtig ist, der abhängig ist, hat sich eigentlich verfahren und kommt nicht weiter. Deswegen sind heute so viele Menschen innerlich leer, traurig oder depressiv oder finden den Sinn des Lebens nicht, weil sie einfach nicht den Weg gehen wollen, den Jesus uns zeigt. Als Maria uns zum Fasten, besonders zum Fasten mit Brot aufgerufen hat, wollte Sie uns dieses Pilgersein bewußtmachen, denn in den langen Jahrhunderten der Geschichte der Kirche waren die Pilger jene, die wochen-, monate- und jahrelang von einem Ort zum anderen als Pilger gegangen sind. Ein Pilger ist jemand, der Gott an Orten sucht, wo sich Gott auf die eine oder andere Weise gezeigt hat. Auf diesem Pilgerweg konnten die Menschen eigentlich nur Brot, das hält, mitnehmen und Wasser. Wenn wir also hören, daß wir zwei Tage mit Brot und Wasser leben können, daß wir fasten sollen, dann ist es das Anliegen Mariens, daß wir auf diese Weise freier sind und uns als Pilger verhalten. Und in diesem Jubiläumsjahr und die ganzen Jahre seitdem der Papst von diesem großen Jubiläum spricht, hat er oft über das Pilgersein gesprochen und alle Menschen aufgerufen, Pilgerfahrten zu unternehmen, heilige Orte zu besuchen, besonders das Heilige Land und Rom - aber auch andere Pilgerorte. Und Maria als diejenige, die jeden Tag nach Medjugorje kommt, ist eigentlich auf eine Weise Pilgerin und durch dieses Pilgersein hat Sie viele Menschen dazu bewegt, auch Pilger zu werden. Wir wollen wieder dankbar sein, für diese 19 Jahre und einen Monat Ihrer Anwesenheit und daß auch viele Menschen durch Ihre Anwesenheit diesen Pilgerweg eingeschlagen haben, weil sie den Glaubensweg angenommen haben. Es muß uns wirklich bewußt bleiben, daß unsere ständige Heimat im Himmel ist.

Dann sagt Maria ...
Deshalb, meine lieben Kinder, seid offen für die Liebe Gottes und laßt die Selbstsucht und Sünde.

Wenn wir Gott wirklich lieben und wenn wir uns der Liebe Gottes öffnen, dann wird uns die Liebe Gottes auf diesem Weg führen. Maria betet um die Erfahrung der Liebe Gottes für alle Ungläubigen. All jene, die diese Erfahrung erfahren haben, werden von der Sehnsucht sozusagen zu Gott getrieben, und werden aus Liebe beten, aus Liebe fasten, aus Liebe zur Messe gehen, und werden Ihn sehnsüchtig suchen, weil Gott uns liebt. Wenn wir hier an die Erfahrung des hl. Paulus denken, dann sagt er, er möchte gerne sterben, um mit Jesus zu sein, aber - wenn es sein soll - ist er bereit, weiterzuarbeiten und das Evangelium zu verkünden. Er hatte natürlich auch besondere Erfahrungen, deshalb konnte er schreiben: "Das menschliche Auge hat nicht gesehen, das Ohr nicht gehört, das Herz hat nicht gewünscht, was Gott für jene vorbereitet hat, die Ihn lieben." Wenn uns einmal die Liebe Gottes auf diese Weise berührt, dann werden wir sicherlich unermüdlich auf dem Weg mit Maria zu Jesus gehen. Maria aber erwähnt die Sünde generell und auch die Selbstsucht, die uns auf dem Weg hindern können oder die uns vor der Liebe Gottes verschließen können. Egoismus bedeutet, in sich selbst verschlossen zu sein, mit sich selbst zu rechnen, sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen, den eigenen Willen, eigene Gedanken und eigene Programme durchzusetzen, ohne Gottes Pläne mit uns annehmen zu wollen. Jeder Mensch, der sich egoistisch verhält hat sich absolut von dem Weg entfernt und muß dann einmal in der Sackgasse leben, in der Finsternis und im Tod. Die Sünde in sich sondert uns von den Menschen und von Gott ab, und es ist immer die Folge der Sünde, daß der Mensch allein bleibt. Eine der ersten Wahrheiten für den Menschen ist, daß es dem Menschen nicht gut geht wenn er allein ist. Also, Gott ist Emmanuel, Gott mit uns, Gott, der uns begleitet, Gott, der ständig da ist. Nur wir sollen für Seine Liebe offen sein.

Dann fährt Maria fort ...
Möge eure Freude darin bestehen, Gott im täglichen Gebet zu entdecken.

Wenn wir jemandem begegnen, der uns liebt, dann werden wir Freude verspüren und Freude ist immer mit Liebe verbunden. Die echte Freude ist die Frucht des Heiligen Geistes. Gott im täglichen Leben zu entdecken, daß darin eigentlich unsere Freude besteht, ist eigentlich eine große Aufgabe, die uns Maria gibt, aber auch ein großes Anliegen. Deshalb sollen wir Gott auch wirklich darum bitten, uns die Gnade zu schenken, Ihn im täglichen Gebet mit Freude zu entdecken. Hier können wir auch an etwas denken, was die Liebe beinhaltet und eigentlich wie ein Widerspruch klingt. Wenn man liebt, dann hat man eigentlich zwei widersprüchliche Gefühle. Wenn wir jemanden lieben, dann sind wir ihm immer nahe, auch wenn wir physisch von der geliebten Person entfernt sind. Unsere Gedanken, unsere Gefühle, unser Herz sind bei ihm und wir können der geliebten Person nie nahe genug sein, deswegen fühlen wir uns auch immer entfernt. Und da entsteht eine Spannung: nahe zu sein und sich doch entfernt zu fühlen, und entfernt zu sein und sich wiederum nahe zu fühlen. Das findet man besonders bei Heiligen und Mystikern, die diese Spannung ständig gelebt haben und die sie dann nach vorne getrieben hat. So schreibt auch der hl. Paulus: "Ich bin ergriffen worden von Jesus Christus, aber ich strecke mich ständig nach vorne, um Ihn zu ergreifen." Also, wenn er ergriffen ist, was soll er zu ergreifen versuchen? Aber genau das ist die Liebe, die ihn ergriffen hat, die ihm nahe war, aber der er immer näherkommen wollte und deswegen fühlte er sich auch entfernt. Deshalb ist es so wichtig für uns, daß wir auch um diese Gnade beten.

Am Ende sagt uns Maria ...
Deshalb nutzt diese Zeit und betet, betet, betet, und Gott ist euch nahe im Gebet und durch das Gebet.

In Mariens Botschaften haben wir ständig etwas über das Gebet gehört, den Aufruf zum Gebet, auch dreifache Aufrufe, daß wir beten sollen, und Maria ist unermüdlich in diesem Rufen. Deswegen sollten wir einfach weiterbeten, damit wir das Gebet annehmen und uns Zeit nehmen, und uns ständig wirklich Gott im Gebet zuwenden, daß wir Seine Nähe im Gebet und durch das Gebet spüren. Besonders wichtig ist es, daß wir in der Beichte und in der Eucharistie diese Anwesenheit Gottes spüren. Wir sind ja im Sommer, viele sind in den Ferien, und dabei muß man vielleicht auch daran denken, daß wir uns in diesen Tagen wenn wir mehr Freizeit haben auch etwas mehr Zeit für Gott nehmen. Wir sollen nicht vergessen, wenn wir Zeit für Gott nehmen, dann ist es auch Zeit für uns. Indem ich allen wünsche, daß sie schöne Tage im Urlaub verbringen, lade ich sie alle ein, gemeinsam zu beten.

Lasset uns beten:

Allmächtiger ewiger Gott, im Namen Deines Sohnes mit Maria wollen wir Dir danken für unser Leben. Wir danken Dir auch für unseren Lebensweg auf erden und bitten Dich, gib uns die Kraft, daß wir auf dem Weg bleiben, daß wir Deinen Sohn Jesus als unseren Weg, unser Licht, unsere Wahrheit und unser Leben annehmen, daß wir durch Trübsal, Probleme und Schwierigkeiten sicher zur ewigen Heimat voranschreiten. Gib uns die Gnade, wenn wir einmal von dieser Erde durch das Tor des Todes gehen, daß es zur Begegnung mit Deiner Liebe und Barmherzigkeit kommen kann und daß wir in die ewige Heimat kommen. Erwecke in uns die tiefe Sehnsucht nach Dir, o Vater, nach Deiner Liebe. Durch Deinen Heiligen Geist öffne unsere Herzen weit für Deine Liebe, und in Deinem Namen und im Namen Deines Sohnes widersagen wir dem Egoismus und jeglicher Sünde und allem, was uns hindert auf dem Weg zu Dir. Schenke uns die tiefe Sehnsucht, Dich im Gebet ständig zu entdecken, und daß es zu unserer Freude wird, Dich als liebenden Vater in Jesus Christus zu entdecken. Schenke uns die Freude an Deiner Liebe; befreie uns von jeglicher Trauer, von jeglicher Sinnlosigkeit, Angst und Depression, von allen negativen Gefühlen. Schenke uns durch diese Freude die Kraft zu verzeihen und um Verzeihung zu bitten, damit wir auf dem Weg zu Dir mit Maria treu bleiben. Schenke uns allen den neuen Geist des Gebetes, daß wir den dreifachen Ruf Deiner demütigen Magd mit Freude und Ernst zu Herzen nehmen und treu im Gebet bleiben. Segne, o Vater, all jene, die beten, daß sie Dir begegnen; segne alle, die nicht mehr beten, die auf dem Lebensweg ihren Weg eingeschlagen haben, erleuchte sie, schenke ihnen Deine Liebe, öffne ihre Herzen, daß sie zurückkommen in Deine Liebe, daß Sie in Deinen väterlichen Schoß zurückkehren. Wir bitten Dich auch für unsere Verstorbenen, für alle Opfer der Kriege und Gewalttätigkeit, der Unfälle und Katastrophen, daß wir alle einmal in die ewige Heimat kommen, die Du uns in Jesus Christus, Deinem Sohn, vorbereitet hast. Maria, hilf uns, daß wir treu bleiben, daß wir uns einmal mit Dir und allen Heiligen im Himmel freuen und in Frieden mit Dir in Gottes Liebe ewig leben. So möge es sein. Amen.

P. Slavko Barbariæ
Medjugorje, 28. Juli 2000



Gebete

Gebet an die Königin des Friedens
Maria, Muttergottes und unsere Mutter, Königin des Friedens!
Du bist zu uns gekommen, uns zu Gott zu führen.
Erbitte uns von Ihm die Gnade,
damit wir nicht nur sagen:
"Mir geschehe nach Deinem Wort!",
sondern dies, so wie Du, auch verwirklichen.
In Deine Hände legen wir unsere Hände,
damit Du uns durch Trübsal und Leid zu Ihm führst.
Darum bitten wir Dich durch Christus unsern Herrn. Amen.

Glaubensbekenntnis, 7 Vaterunser, 7 Gegrüßet seist Du, Maria, 7 Ehre sei dem Vater...


Gebet zum Heiligen Geist
Komm, Schöpfer Geist, kehr bei uns ein,
besuch das Herz der Kinder dein:
die deine Macht erschaffen hat,
erfülle nun mit deiner Gnad.

Der du der Tröster wirst genannt,
vom höchsten Gott ein Gnadenpfand,
du Lebensbrunn, Licht, Lieb und Glut,
der Seele Salbung, höchstes Gut.

O Schatz, der siebenfältig ziert,
O Finger Gottes, der uns führt,
Geschenk, vom Vater zugesagt,
du, der die Zungen reden macht.

Zünd an in uns des Lichtes Schein,
gieß Liebe in die Herzen ein,
stärk unsres Leibs Gebrechlichkeit
mit deiner Kraft zu jeder Zeit.

Treib weit von uns des Feinds Gewalt,
in deinem Frieden uns erhalt,
daß wir, geführt von deinem Licht,
in Sünd und Elend fallen nicht.

Den Vater auf dem ewigen Thron
lehr uns erkennen und den Sohn;
dich, beider Geist, sei'n wir bereit,
zu preisen gläubig alle Zeit.

Sende uns deinen Geist und alles wird neu geschaffen. Halleluja!
Und du wirst das Angesicht der Erde erneuern. Halleluja!

Lasset uns beten: Gott, du hast die Herzen deiner Gläubigen durch die Erleuchtung des Heiligen Geistes gelehrt. Gib, daß wir in diesem Geist erkennen, was recht ist, und allezeit seinen Trost und seine Hilfe erfahren. Darum bitten wir durch Christus, unsern Herrn. Amen.


Die Lauretanische Litanei
Herr, erbarme dich.
Christus, erbarme dich.
Herr, erbarme dich.
Christus, höre uns.
Christus, erhöre uns.
Gott Vater im Himmel, erbarme dich unser.
Gott Sohn, Erlöser der Welt, erbarme dich unser.
Gott Heiliger Geist, erbarme dich unser.
Heiliger dreifaltiger Gott, erbarme dich unser.
Heilige Maria                          bitte für uns!
Heilige Mutter Gottes
Heilige Jungfrau
Mutter Christi
Mutter der göttlichen Gnade
Mutter, du Reine
Mutter, du Keusche
Mutter ohne Makel
Du unversehrte Jungfrau
Mutter, du viel Geliebte
Mutter, so wunderbar
Mutter des guten Rates
Mutter des Schöpfers
Mutter des Erlösers
Mutter der Kirche
Du unsere Mutter
Du kluge Jungfrau
Du ehrwürdige Jungfrau
Jungfrau, von den Völkern gepriesen
Jungfrau, mächtig zu helfen
Jungfrau voller Güte
Jungfrau, du Magd des Herrn
Du Spiegel der Gerechtigkeit
Du Sitz der Weisheit
Du Ursache unserer Freude
Du Kelch des Geistes
Du kostbarer Kelch
Du Kelch der Hingabe
Du geheimnisvolle Rose
Du starker Turm Davids
Du elfenbeinerner Turm
Du goldenes Haus
Du Bundeslade Gottes
Du Pforte des Himmels
Du Morgenstern
Du Heil der Kranken
Du Zuflucht der Sünder
Du Trost der Betrübten
Du Hilfe der Christen
Du Königin der Engel
Du Königin der Patriarchen
Du Königin der Propheten
Du Königin der Apostel
Du Königin der Märtyrer
Du Königin der Bekenner
Du Königin der Jungfrauen
Du Königin aller Heiligen
Du Königin, ohne Erbschuld empfangen
Du Königin, aufgenommen in den Himmel
Du Königin vom heiligen Rosenkranz
Du Königin der Familie
Du Königin des Friedens
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt; Herr, verschone uns!
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt; Herr, erhöre uns!
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt; Herr, erbarme dich!
Lasset uns beten: Gütiger Gott, du hast allen Menschen Maria zur Mutter gegeben, höre auf ihre Fürsprache; nimm von uns die Traurigkeit dieser Zeit, dereinst aber gib uns die ewige Freude. Durch Christus, unsern Herrn. Amen.

Sei gegrüßt, O Königin
Sei gegrüßt, O Königin, Mutter der Barmherzigkeit, unser Leben, unsere Wonne und unsere Hoffnung, sei gegrüßt! Zu Dir rufen wir, verbannte Kinder Evas; zu Dir seufzen wir trauernd und weinend in diesem Tal der Tränen. Wohlan denn, unsere Fürsprecherin, wende Deine barmherzigen Augen uns zu, und nach diesem Elend zeige uns Jesus, die gebenedeite Frucht Deines Leibes. O gütige, O milde, O süße Jungfrau Maria!


Die Medjugorje-Hymne
An die Königin des Friedens

Aus des Himmels lichten Höhen
steigst du, Mutter, zu uns nieder.
Sieh uns Kinder vor dir stehen,
bringen froh dir unsre Lieder.

Schau auf uns und tröst uns alle,
breite deine Hände über uns.
Deinem Sohn uns anempfehle,
Friedenskönigin, bitt' für uns.

Schau der Pilger große Zahlen,
die in Liebe zu dir eilen.
Nimm hinweg der Seelen Qualen,
alle Wunden magst du heilen.

Auf den Rufen woll'n wir hören,
deine Bitten stets erfüllen;
danken dir für deine Lehren,
zeig uns, Mutter, Gottes Willen.

Laß die Kirche neu erblühen,
deine Liebe sie entzünde.
Gottes Gnad' sei uns verliehen,
daß die Welt den Frieden finde.



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