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Krisen in Gesellschaft und Kirche, weil zu wenig gebetet und gesühnt wird...

Die Kirche ist in Krisen geraten, weil zu wenig gebetet, geopfert und gesühnt wird. Die Krisen der Kirche sind tatsächlich stets hauptsächlich eine Krise des Priestertums, eine Krise des Priesters am Altar und im Beichtstuhl. Gerade an diesen geheiligten Orten findet der Priester seine wirkliche Identität, findet zu ihr zurück oder verliert sie.
Im Altar, im Beichtstuhl erlebt der Priester den Höhepunkt seines Dienstes, wenn er die Hostie konsekriert und von den Sünden losspricht „in persona Christi", das heißt nicht an Christi Stelle, was zu wenig wäre, sondern „in der Person Christi selber". Am Altar und im Beichtstuhl vereinigt sich die Person des Priesters mit der Christi...
Die Priester, die die Religion zurückbringen, werden jene sein, die zum Beichtstuhl zurückkehren, denn „die Beichte ist es, die den Priester rettet", sagt Martha Robin, die französische Mystikerin, Seherin und Stigmatisierte.
Die Priester, die sich darum bemühen, das Wunder des Meßopfers und der eucharistischen Wandlung neu zu entdecken. Die Priester schließlich, die es wagen, öffentlich, immer und überall, Zeugnis abzulegen für die Erhabenheit ihres Priestertums, indem sie ihre Standeskleidung tragen.
Hunderttausende haben in tiefer Erschütterung das heilige Meßopfer P. Pios mitgefeiert, sein Weinen und Bluten gesehen und dabei etwas verspürt von dem ungeheuren Drama, das sich bei dem immerwährenden Erlösungsopfer Christi vollzieht. Ähnliches erlebten die Menschen in Ars, wenn der heilige Johannes Maria Vianney zelebrierte.
Beten wir um heilige Priester, damit es wieder aufwärts gehen möge in der Kirche.
P. A. aus M.

(Quelle: "Ave-Kurier", Heft Nr.  9/10/1994,  S. 22f.,  St. Andrä)   - Mediatrix-Verlag  -  LINK
(Bild: Jesus "Salvator" heilt, rettet, schützt,...   -   Heroldsbach b. Forchheim/Bayern)

Beichte: Ein „Schatz", den wir viel zu wenig nützen...

Beten Sie täglich den Rosenkranz
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