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Jesus Christus ist das Antlitz der Barmherzigkeit des Vaters. Mit
diesen Worten beginnt die Verkündigungsbulle „Misericordiae vultus",
mit der Papst Franziskus ein außerordentliches Heiliges Jahr ankündigt:
Das Jubiläum der Barmherzigkeit. Und wie immer hat der Heilige Vater
vor allem die Armen im Blick. Er schreibt: „In diesem Heiligen Jahr können
wir die Erfahrung machen, wie es ist, wenn wir unsere Herzen öffnen
für alle, die an den unterschiedlichsten existenziellen Peripherien
leben, die die moderne Welt in oft dramatischer Weise hervorbringt. Wie
viele prekäre Situationen und wie viel Leid gibt es in unserer Welt!
Wie viele Wunden sind in das Fleisch so vieler Menschen gerissen, die keine
Stimme mehr haben, weil ihr Schrei, aufgrund der Teilnahmslosigkeit der
reichen Völker, schwach geworden oder gar ganz verstummt ist. In diesem
Jubiläum ist die Kirche noch mehr aufgerufen, diese Wunden
zu behandeln, sie mit dem Öl des Trostes zu lindern, sie mit der Barmherzigkeit
zu verbinden und sie mit der geschuldeten Solidarität und Achtung
zu heilen. Verfallen wir nicht in die Gleichgültigkeit, die erniedrigt,
in die Gewohnheit, die das Gemüt betäubt und die verhindert etwas
Neues zu entdecken, in den Zynismus, der zerstört. Öffnen wir
unsere Augen, um das Elend dieser Welt zu sehen, die Wunden so vieler Brüder
und Schwestern, die ihrer Würde beraubt sind. Fühlen wir uns
herausgefordert, ihren Hilfeschrei zu hören. Unsere Hände mögen
ihre Hände erfassen und sie an uns heranziehen, damit sie die Wärme
unserer Gegenwart, unserer Freundschaft und unserer Brüderlichkeit
verspüren. Möge ihr Schrei zu dem unsrigen werden und mögen
wir gemeinsam die Barriere der Gleichgültigkeit abtragen, der wir
gerne freie Hand geben, um unsere Heuchelei und unseren Egoismus zu verbergen."
Die Barriere der Gleichgültigkeit abtragen - Papst Franziskus bleibt
nicht theoretisch, er zeigt einen konkreten Weg, um die Gleichgültigkeit
zu überwinden: „Es ist mein aufrichtiger Wunsch, dass die Christen
während des Jubiläums über die leiblichen und geistigen
Werke der Barmherzigkeit nachdenken. Das wird eine Form sein, unser Gewissen,
das gegenüber dem Drama der Armut oft eingeschlafen ist, wachzurütteln
und immer mehr in die Herzmitte des Evangeliums vorzustoßen, in dem
die Armen die Bevorzugten der göttlichen Barmherzigkeit sind. Die
Verkündigung Jesu nennt uns diese Werke der Barmherzigkeit, damit
wir prüfen können, ob wir als seine Jünger leben oder eben
nicht." Tatsächlich haben die sieben leiblichen und sieben geistlichen
Werke der Barmherzigkeit, wie sie etwa im Katechismus der Katholischen
Kirche aufgezählt werden (KKK 2447), ihre Wurzeln in der Heiligen
Schrift. Bereits im Alten Testament mahnt der Prophet Jesaja: „Nein, das
ist ein Fasten, wie ich es liebe: die Fesseln des Unrechts zu lösen,
die Stricke des Jochs zu entfernen, die Versklavten freizulassen, jedes
Joch zu zerbrechen, an die Hungrigen dein Brot auszuteilen, die obdachlosen
Armen ins Haus aufzunehmen, wenn du einen Nackten siehst, ihn zu bekleiden
und dich deinen Verwandten nicht zu entziehen." (58,6f.) Den Nächsten
im Blick haben, ihm zu helfen, wenn er der Hilfe bedarf - darum geht es
bei den Werken der Barmherzigkeit. „Die Bruderliebe soll bleiben. Vergesst
die Gastfreundschaft nicht; denn durch sie haben einige, ohne es zu ahnen,
Engel beherbergt. Denkt an die Gefangenen, als wäret ihr mitgefangen;
denkt an die Misshandelten, denn auch ihr lebt noch in eurem irdischen
Leib" - so wird diese grundlegende christliche Haltung im Hebräerbrief
beschrieben (13,1-3). Dabei geht es aber nicht in erster Linie um eine
moralische Aufforderung - die Werke der Barmherzigkiet sollen ein Ausdruck
des Glaubens sein - denn im Nächsten erkennen und dienen wir Christus
selbst:
„Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt und alle Engel
mit ihm, dann wird er sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzen. Und
alle Völker werden vor ihm zusammengerufen werden und er wird sie
voneinander scheiden, wie der Hirt die Schafe von den Böcken scheidet.
Er wird die Schafe zu seiner Rechten versammeln, die Böcke aber zur
Linken. Dann wird der König denen auf der rechten Seite sagen: Kommt
her, die ihr von meinem Vater gesegnet seid, nehmt das Reich in Besitz,
das seit der Erschaffung der Welt für euch bestimmt ist. Denn ich
war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr
habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich
aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank
und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir
gekommen. Dann werden ihm die Gerechten antworten: Herr, wann haben wir
dich hungrig gesehen und dir zu essen gegeben, oder durstig und dir
zu trinken gegeben? Und wann haben wir dich fremd und obdachlos gesehen
und aufgenommen, oder nackt und dir Kleidung gegeben? Und wann haben wir
dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen? Darauf
wird der König ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für
einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.
Dann wird er sich auch an die auf der linken Seite wenden und zu ihnen
sagen: Weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den
Teufel und seine Engel bestimmt ist! Denn ich war hungrig und ihr habt
mir nichts zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir nichts zu
trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich nicht aufgenommen;
ich war nackt und ihr habt mir keine Kleidung gegeben; ich war krank und
im Gefängnis und ihr habt mich nicht besucht. Dann werden auch sie
antworten: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig oder obdachlos
oder nackt oder krank oder im Gefängnis gesehen und haben dir nicht
geholfen? Darauf wird er ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was
ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch
mir nicht getan. Und sie werden weggehen und die ewige Strafe erhalten,
die Gerechten aber das ewige Leben." (Mt 25,31-46)
Christus beschreibt in diesen Zeilen den sogenannten „Jüngsten
Tag", an dem er in seiner Herrlichkeit erscheinen wird. Mit
dieser zweiten Ankunft Christi auf Erden ist das Weltgericht verbunden.
Ein unangenehmer Gedanke! Niemand von uns erscheint gerne als Angeklagter
vor einem Gericht. Die Botschaft vom Weltgericht soll für uns Christen
aber keine Drohung sein („keiner wird entkommen"), sondern eine Verheißung
(„niemand wird vergessen"). Der Prophet Jesaja versichert uns: „Kann denn
eine Frau ihr Kindlein vergessen, eine Mutter ihren leiblichen Sohn? Und
selbst wenn sie ihn vergessen würde: ich vergesse dich nicht. Sieh
her: Ich habe dich eingezeichnet in meine Hände - Spruch des Herrn"
(Jes 49, 15f.) Jeder einzelne Mensch ist eingezeichnet in die Hand Gottes,
er vergisst uns nicht, er kennt uns ganz persönlich in der Masse aller
Menschen, die jemals auf Erden gelebt haben, leben und leben werden. Die
Botschaft vom Weltgericht ist auch deshalb eine Botschaft voller Hoffnung
und Freude, weil Jesus Christus selbst unser Richter ist. Und dieser Richter
ist zugleich unser Verteidiger, Fürsprecher und Begnadiger. Das Gericht
wird nur zum Schrecken und führt zur Verdammnis bei diejenigen, die
nach einem völlig mitleidlosen Leben auch das letzte Gnadenangebot
Gottes zurückgewiesen haben.
In der Beschreibung des Weltgerichts im Matthäusevangelium
wird das Kriterium des Gerichts benannt - es sind die Werke der Barmherzigkeit!
Unser Glaube und unsere Liebe müssen in unserem
Leben konkret werden - unsere Gottesliebe zeigt sich in unserer Liebe zum
Nächsten, in dem wir Christus finden. Die Hungrigen und Durstigen
zu speisen, die Obdachlosen aufzunehmen, die Nackten zu bekleiden, die
Kranken und Gefangenen zu besuchen (Mt 25,35f.) - Jesus benennt ganz konkrete
Taten der Liebe. Der heilige Johannes vom Kreuz sagt: Am Abend unseres
Lebens werden wir nach der Liebe gerichtet. Wenn unsere Liebe konkret wird
in unserem Leben, wenn sie Spuren hinterlässt in unserer Lebensgeschichte,
dann brauchen wir das Gericht nicht zu fürchten.
Meine guten und bösen Taten haben aber nicht nur Auswirkungen
für mich selbst, sie haben immer auch Auswirkungen auf andere, auf
Mitbetroffene, auf die Gesellschaft, auf die ganze Kirche in der wir wie
die Glieder eines Leibes zusammengehören. Ein allzu machthungriger
Kirchenmann der Renaissance mag heute noch Anstoß erregen und Grund
sein, die Kirche zu kritisieren oder Ausrede, sich von ihr abzuwenden.
Ein Heiliger des Mittelalters wie z.B. Franziskus vermag noch heute Menschen
zu faszinieren und zu begeistern und zur Christusnachfolge zu führen.
Wir sind eingebettet in ein großes Netz aus Beziehungen und Zusammenhängen,
das wir immer nur in kleinen Teilen überschauen. Im Weltgericht wird
deutlich, wie alles zusammenhängt - was der Sinn von allem war und
ist. Vor allem wird sich auch die Frage der Theodizee aufhellen, also die
Frage nach dem Sinn des Leidens, besonders des Leidens der unschuldigen
Kinder. Und schließlich erfolgt im Weltgericht
die völlige Entmachtung des Teufels und der Dämonen (vgl. 2 Thess
2,7-12; 2 Petr 2,4; Jud 6; Offb 12,12; 20,10.14).
Das Weltgericht bedeutet die Begegnung mit
dem verherrlichten Christus. Zu ihm - zu seinem Leib - gehören
auch die Glieder seines Leibes. Das Gericht bedeutet meine Begegnung mit
diesem Leib, es bedeutet die Begegnung auch meiner Schuld mit den leidenden
Gliedern dieses Leibes - aber auch mit der Verzeihung und Liebe, die Christus
schenkt. In diesem Sinne kann man sagen, dass auch die Heiligen richten
werden: Ihre Liebe richtet unseren Hass und unsere Gleichgültigkeit,
ihr Glaube richtet unseren Unglauben, ihre Hoffnung richtet unsere Hoffnungslosigkeit
und Verzweiflung, ihre Großzügigkeit und Güte richtet unseren
Egoismus und unsere Mittelmäßigkeit. Wenn sie sagen, dass die
Heiligen uns richten, dann ist damit aber auch zugleich gemeint, dass sie
uns helfen: Sie sind diejenigen, die durch ihre Fürsprache zu unserer
Rettung eintreten. Und das nicht erst am Jüngsten Tag. Bereits heute
sind wir mit ihnen gemeinsam Glieder an dem einen Leib Christi, der Kirche.
Bereits heute sind wir in dieser großen, Himmel und Erde umfassenden
Gemeinschaft vereint. Und deshalb dürfen wir heute schon auf Fürsprache
der Heiligen vertrauen. Bitten wir um ihre Hilfe und ihre Begleitung, stellen
wir uns besonders unter den Schutzmantel Mariens, der Königin aller
Heiligen und rufen wir ihren mächtigen Beistand an, damit auch wir
einmal hören dürfen: „Kommt her, die ihr
von meinem Vater gesegnet seid, nehmt das Reich in Besitz, das seit der
Erschaffung der Welt für euch bestimmt ist."
(Quelle: PUR spezial
4-2015, S. 4-8, Kisslegg)
Wenn wir den obigen Text gelesen und richtig
verstanden haben, müssen wir nur noch die Worte Jesu an die hl. Sr.
Faustina hinzufügen, wo ER sagt: "Ich mache dich zur Künderin
Meiner Wiederkunft"... Und wenn wir dann noch
den oft unerbittlichen Kampf sehen, der heute an vielen Orten der Welt
stattfindet, erkennt man, daß der böse feind nun alle Kräfte
sammelt, um alles Geschaffene und jegliche Ordnung, bes. die Katholische
Kirche, die einzige wahre Kirche, zu zerstören. Jesus aber hat uns
durch eben diese hl. Sr. Faustina ein gewaltiges Gegenmittel gegeben: den
"Rosenkranz
zur Göttlichen Barmherzigkeit",
den jeder beten sollte, der guten Willens ist, und der auch in jeder Kirche
möglichst oft gebetet werden sollte! Damit kann man u.a. auch jedes
Unwetter (Gewitter, Hagel, Überschwemmungen...) vertreiben,
abmildern. Das steht auch im Tagebuch der hl. Sr. Faustina, wo sie
jedes Wort Jesu für unsere Zeit aufgeschrieben hat! Mit
diesem einfachen und kurzen, aber unvorstellbar wirkungsvollen Gebet lassen
sich also Milliarden von Euro für Staat, Versicherungen... einsparen!
"Wer dieses Gebet auch nur 1mal betet, wird
gerettet werden!" - Das sagt Jesus selbst - und Jesus lügt nicht!
Die Muttergottes der Barmherzigkeit sagt im
gleichen Buch: "Ich gab der Welt den Erlöser, und du sollst der Welt
von seiner großen Barmherzigkeit erzählen und sie auf seine
Wiederkunft vorbereiten, wenn er nicht als barmherziger Erlöser, sondern
als gerechter Richter kommen wird." (TB655). - D.h., jetzt sind die Tore
der Göttlichen Barmherzigkeit weit geöffnet!
Wenn wir die Schriften der hl. Hildegard von
Bingen lesen, erfahren wir, daß die Reue
eine welterneuernde Dynamik beinhaltet. Mit der Reue kann man die Welt,
ja den ganzen Kosmos in Bewegung setzen. Die enorme Kraft der von Herzen
kommenden Reue läßt die Natur aufblühen und fruchtbar werden.Die
hl. Hildegard, die die außergewöhnliche Gnade der ständigen
Gottesschau hatte, schrieb: "In der Reue zerbricht der Mensch seine Sünden.
Sie ist nicht eine Kraft, die etwa aus uns selbst käme, nein! Sie
entspringt dem Leiden des Herrn..." Von Gott Vater empfing die hl. Hildegard
die wunderbare Botschaft an jeden Menschen: "Warum kehrst
du nicht heim, wenn du gesündigt hast? Ich biete dir aus Meinem Vaterherzen
die größte Kraft Meiner Liebe an: die Reue!"
Gott spricht weiter zur hl. Sr. Faustina:
Durch das Beten dieses o.g. Rosenkranzes zur Göttlichen Barmherzigkeit
bringst du die Menschheit näher zu Mir. (TB 929). D. .h., dieses Gebet
ist weltumfassend!
"Mir gefällt es, ihnen
durch dieses Gebet alles zu gewähren, worum sie Mich bitten." (TB1541)
- Diese Worte Jesu muß man zuerst ein paarmal lesen, bevor man sie
überhaupt begreifen kann: Alles kann man von Jesus erbitten! Alles!!!
- Einfach alles! Besonders in seiner Todesstunde, also um 15 Uhr, soll
man dieses so wertvolle Gebet beten! Dieses Gebet kann man mit dem gesamten
Geld, das die Welt hat, nicht aufwiegen! Die zugehörige Novene
zur Göttlichen Barmherzigkeit
läßt uns u. a. auch die Werke der Barmherzigkeit verrichten,
indem wir auch für andere Menschen beten. Dadurch kann jeder von uns
die Verhältnisse auch am fernsten Punkt der Erde positiv beeinflussen!
Natürlich ist auch die ganze Kath. Kirche
mit eingeschlossen. Denn Jesus selbst sagt weiter: "Ich wünsche, daß
der erste Sonntag Ostern zum Fest der Barmherzigkeit wird." (TB 299) -
"Die Priester sollen an diesem Tag den Seelen Meine große und unergründliche
Barmherzigkeit verkünden." (TB 570). - Aufgabe der Priester und Bischöfe
ist es ja, möglichst viele Seelen zu retten. Mit diesem kurzen Gebet
kann man innerhalb von 8 Minuten viele viele viele Seelen retten! Die Priester
und Bischöfe haben hier eine sehr sehr große Verantwortung!
Leider hat der böse feind dieses öffentliche und allgemeine Beten
dieses Rosenkranzes bisher verhindern können. Jetzt faßt man
sich den Mut, daß dieses äußerst wertvolle Gebet auch
öffentlich in unseren Kirchen Einzug findet. Die
Kometen haben ab 1995 schon darauf hingewiesen!
Man muß auch erwähnen, daß die heilige Jungfrau Maria
in den kirchlich anerkannten Botschaften von Amsterdam schon mit den Worten
hingewiesen hat: "Achtet auf die Kometen und Meteore!" - Auf unseren Internetseiten
haben wir darüber seit 1998 berichtet! Viele Leute haben sich daraufhin
bekehrt, viele sind katholisch geworden. Viele viele Leute beten seitdem
den von Gott selbst gegebenen "Rosenkranz
zur Göttlichen Barmherzigkeit"
für sich und ihre Mitmenschen! Man kann diese "stillen Beter" nicht
genug loben. Sie werden einst im Himmel ihren besonderen Lohn erhalten!
Sie sind es , die die Lebensbedingungen der Welt verbessern. Sie sind es,
die die Welt am Leben erhalten und die Gerechtigkeit Gottes aufschieben,
die Gott um Erbarmen bitten! Die stillen Beter sind es, die das Unheil
der Welt aufhalten - vgl. die Worte Jesu an die hl. Sr. Faustina!
"Barmherzigkeit sollst du immer und überall
deinen Nächsten erweisen, du kannst dich davor weder drücken
noch herausreden oder entschuldigen. Ich gebe dir drei Möglichkeiten,
dem Nächsten Barmherzigkeit zu erweisen: erstens die Tat, zweitens
das Wort und drittens das Gebet. In diesen drei Stufen ist die Fülle
der Barmherzigkeit enthalten; sie ist ein unumstößlicher Beweis
der Liebe zu Mir. So preist und verehrt die Seele Meine Barmherzigkeit."(TB
742). Man muß auch noch das nachfolgende Wort Jesu bedenken, das
enorm wichtig dabei ist: "Aus Meiner Barmherzigkeit schöpft man Gnaden
mit nur einem Gefäß, und das ist das Vertrauen.
Je mehr eine Seele vertraut, desto mehr bekommt sie." (TB 1578).
"In jeder Seele vollbringe Ich das Werk der
Barmherzigkeit. Je größer der Sünder, desto größer
sein Anrecht auf Meine Barmherzigkeit." (TB 725)
"Ich erinnere dich daran..., daß du,
so oft du die dritte Stunde schlagen hörst, dich ganz in Meine Barmherzigkeit
versenkst, sie verherrlichst und sie preist. Rufe ihre Allmacht
herab für die ganze Welt, besonders aber für die armen Sünder,
denn jetzt steht sie für jede Seele weit geöffnet" (TB
1572).
(TB = "TageBuch der hl. Sr.
Faustina"!) - Aufgrund dieses Tagebuches wurde die Sr. Faustina heiliggesprochen!