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Der goldene Pfeil (Sühnegebet)   -  Imprimatur

Der göttliche Heiland sagte einst zur gottseligen Schwester Maria vom heiligen Petrus: "Die Gotteslästerung ist ein giftiger Pfeil, der mein Herz verwundet. Ich will dir einen Goldenen Pfeil geben, der die Verunehrungen und Lästerungen des heiligen Namens Gottes sühnt." Und der Herr lehrte sie folgendes Gebet:

Goldener Pfeil:
Es sei immerdar gelobt, gepriesen, geliebt, angebetet und verherrlicht der allerhöchste, anbetungswürdige und unaussprechliche Name Gottes im Himmel, auf Erden und unter der Erde, von allen Geschöpfen, die aus Gottes Hand hervorgegangen sind, und durch das Allerheiligste Herz unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus im Allerheiligsten Sakrament des Altares. Amen.

Beim Vortragen dieses Gebets verrichten wir die gleiche Geste der Liebe wie die hl. Veronika es tat, indem sie das Angesicht Jesu abwischte, als Jesus sich abkämpfte, sein Kreuz auf Kalvaria hinaufzutragen.
Macht darum dem hl. Herzen Jesu die Freude und verrichtet dieses Gebet oft. Ihr werdet dadurch große Verdienste erwerben. Als Schwester Maria eines Tages unschlüssig war, ob sie sich dem Tisch des Herrn nahen sollte, ergriff sie mit festem Glauben das Kruzifix und in Erinnerung an die Worte des Heilandes, daß der "goldene Pfeil" seinem Herzen eine Wunde der Liebe schlage, sprach sie den "goldenen Pfeil" zehnmal nacheinander aus. Dann faßte sie den Entschluß, die hl. Kommunion zur Sühne der Gotteslästerungen zu empfangen. Das reichte hin, um das Herz des göttlichen Bräutigams zu rühren. Die eifrige Versöhnerin wurde mit Tröstungen überschüttet, und gleichzeitig wurde ihr das Geheimnis des schmerzreichen Antlitzes Jesu Christi geoffenbart.
Wenn man für einen fluchenden Menschen den goldenen Pfeil betet, so hört er bald auf zu fluchen.
Nichts ist den ewig fluchenden Geistern so verhaßt wie das Lob Gottes. Darum können wir den Goldenen Pfeil auch gegen die Pfeile der Hölle anwenden und den Satan von uns vertreiben, der den Gerechten immer umlauert.

Jesus sagte zur Sr. Maria: "Ich suche Veronikas, um Mein Göttliches Angesicht, das so wenig Verehrer hat, abzuwischen und zu ehren."




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