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Marianischer Segenskreis: Rosenkranz ist eine Leiter zum Himmel 

Ein Meer von Tränen und der Rosenkranz
Momentan versinken Kirche und Welt immer noch und immer noch mehr in einem Ozean von Tränen. Noch immer nimmt die Macht Satans in den Seelen und Herzen zu.
Deshalb weint die Gottesmutter auf vielen Bildern und Statuen. Denn ihr Unbeflecktes, schmerzhaftes Herz, das alle Menschen liebt, ist von zahlreichen Dornen durchbohrt. Warum?
Viele Seelen weisen nach wie vor Gott hartnäckig zurück. Wenn sie das Wort Kirche auch nur hören, reagieren sie allergisch. Sie hören nicht auf zu sündigen. Sie rechtfertigen in aller Öffentlichkeit ihre Sünden und beichten sie nicht mehr. Die Finsternis des Abfalls vom Glauben an Gott, Autismus und Hass, Zwietracht und Krieg, Wollust und Unreinheit an Leib und Seele, Geist und Herz sind immer noch gang und gebe.
Satan „frohlockt" über das gewaltige Ausmaß seiner Eroberungen. Da er aber auch weiß, dass Gott seine Frist begrenzen wird, wütet er vor seinem Abgang umso schlimmer.
In dieser Lage nehmen die Schmerzen der Gottesmutter zu, da sie im Licht Gottes erkennt, dass allzu viele Seelen auf dem Weg zur Hölle sind. Dies möchte sie unbedingt verhindern. Deshalb bittet sie uns heute, dass wir uns dem Dreieinen Gott wie die drei Fatimakinder als Werkzeuge der Sühne anbieten, damit nicht so viele arme Sünder verlorengehen.
Weihen wir uns täglich neu dem Unbefleckten Herzen der Gottesmutter und beten wir täglich den Rosenkranz. Dann wird sie umso schneller der Schlange den Kopf zertreten und sich in diesem Kampf zwischen Himmel und Hölle erneut als Siegerin in allen Schlachten Gottes erweisen. Wie wichtig und entscheidend in diesem Krieg zwischen Gott und Satan der Rosenkranz ist, dafür liefert uns Christus selbst den Beweis durch Ereignisse aus unserer Zeit.

2009 wurde in Afrika der 45-jährige Priester Oliver Dashe Doeme zum Neuen Bischof der Diözese Maiduguri in Nordnigeria geweiht. Im gleichen Jahr etablierte sich dort die radikal.e Terrororganisation „Boko Haram". Deren Ziel ist die Vernichtung des Christentums in Nigeria. 50 Kirchen wurden zerstört. Von den 125 000 Katholiken flohen 70 000. Der Bischof lobt den Glaubensmut der Zurückgebliebenen, die immer noch in großer Zahl an den hl. Messen teilnehmen.
Die Staatsarmee ist zu schwach, um Boko Haram zu bezwingen. In dieser aussichtslosen Lage hat Bischof Doeme Ende 2014 beim Rosenkranzgebet vor dem Allerheiligsten ein besonderes Erlebnis.
Christus erscheint ihm und überreicht ihm ein Schwert. Er nimmt es in die Hand. Im selben Augenblick verwandelt es sich in einen Rosenkranz. Dann sagt Jesus dreimal zu ihm: "Boko Haram ist verschwunden".

Ab April 2015 bekennt sich der Bischof öffentlich zu seiner Begegnung mit dem Herrn. Jetzt visitiert er seine Gemeinden und wirbt für den Rosenkranz. Die Gläubigen nehmen das Angebot an. Dadurch wird der dämonische Terror immer mehr zurückgedrängt. Die Befreiung hat begonnen und schreitet voran.
Was heißt das für uns in Europa? Beten auch wir den Rosenkranz, damit alle verfolgten Christen in der Welt tapfer und mutig ihren Glauben bekennen! Dass die militanten Krieger uns nicht überfallen und erobern! Dass sich die verblendeten Leute zum dreieinen Gott der Barmherzigkeit und Gerechtigkeit für alle bekehren und dass die lauen, abgefallenen Christen sich besinnen und zum wahren Glauben zurückkehren. Für alle diese großen Anliegen ist der Rosenkranz die optimale Waffe, nicht nur für die Völker, sondern auch in den Anliegen einzelner Personen.

Auch dazu ein Beispiel: Am 14. Februar 2015 sprach Papst Franziskus eine Ordensschwester aus Paläs.tina heilig: Maria Alfonsina Ghattas (1843-1927). Auf Grund einer inneren Anregung des Himmels gründete sie eine neue Ordensgemeinschaft, die „Rosenkranzschwestern".

Eines Tages betet Alfonsina in einer Kirche den Rosenkranz. Vor dem Gotteshaus befindet sich ein Brunnen. Ein Junge spielt dort und fällt hinein. Die Schwester erfährt von dem Unglück und geht zum Brunnen. Sie wirft ihren Rosenkranz ins Wasser und betet mit großem Vertrauen um Hilfe. Gegen alle Erwartung taucht der Junge plötzlich wieder auf und wird aus dem Wasser gezogen. Sein Bericht: „Ich lag auf dem steinigen Grund. Da breitete sich vor mir etwas aus wie eine Treppe, ihre Stufen bestanden aus Rosenkranzteilen. Ich betrat die unterste Stufe und stieg nach oben".
Der Junge kam gesund und wohlbehalten an die Oberfläche. Es konnten keine Folgeschäden festgestellt werden. Fazit dieses Wunders:
Der Rosenkranz ist für alle und alles unsere marianische Leiter auf dem Weg zum Himmel!
Auf die Fürsprache der Königin des hl. Rosenkranzes segne euch der allmächtige, barmherzige und gerechte, Dreieine und Dreifaltige GOTT, der +VATER, der +SOHN und der +HEILIGE GEIST.
Euer Pfarrer R. F. M. L.



Folgende Einkehrtage und Exerzitienkurse bieten wir für das Jahr 2016 an:
1) Einkehrtag am 26. Juni in Maria Vesperbild in 86473 Ziemetshausen
(8.30 Uhr hl. Messe mit Predigt, 10.15 Uhr Teilnahme am Pilgeramt mit Predigt, 14.00 Uhr Vortrag im Pilgerhaus durch einen Priester). Anmeldungen hierzu sind nicht erforderlich.

2) Exerzitienkurs im Franziskushaus in 84503 Altötting, Neuöttinger Str. 53, mit Pfarrer Reinhold Lambert, vom 17. Oktober (18.00 Uhr) bis 21. Okt­ober (9.00 Uhr). Anmeldung direkt an das Franziskushaus in Altötting.
Telefon 0 86 71/9 80-0
Fax 0 86 71/980 112

Für das Ausland in diesem Jahr 2015:
Einkehrtag in Südtirol, am Sonntag den 15. November, im Kolpinghaus, Kolpingstr. 3 in I-39100 Bozen. Beginn 9.00 Uhr, Ende gegen 17.00 Uhr. Geistlicher Leiter ist Pater Othmar Alber SSS. Anmeldungen hierzu sind nicht erforderlich.
(Anm.: Text leicht verändert)



Beten Sie täglich den Rosenkranz!


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