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Maria Gnadenmittlerin und Trost der Armen Seelen 

Nach dem hl. Messopfer ist die Fürsprache Mariens der größte Trost für die Armen Seelen. Gott hat von Ewigkeit her den Seelen, die im Fegefeuer leiden, Hilfe und Erleichterung zugedacht. Und so ist Maria auch Gnadenmittlerin im Fegefeuer. Mit den unendlichen Gnadenschätzen des Heiligen Geistes, die uns Christus durch sein Blut erkauft hat, kommt sie diesen leidenden Seelen barmherzig zu Hilfe, aber auch sie bedarf dazu nach der strengen Gerechtigkeit Gottes der besonderen Gebete und guten Werke der Gläubigen.
In einer Vision der Brigitte (gest. 1373) sprach der göttliche Heiland selbst zu Maria: „Du bist meine Mutter, die Königin des Himmels, die Mutter der Barmherzigkeit: Du bist der Trost derer, die sich im Fegefeuer befinden, die Freude derer, welche durch die Welt pilgern."
Und Maria Simma, die begnadete Freundin der Armen Seelen sagt: „Wenn der Name Maria im Fegefeuer ertönt, empfinden die Armen Seelen eine große Freude." An Maria Himmelfahrt sprach eine Arme Seele:" Maria habe bei ihrem Tod Jesus gebeten, dass alle Seelen, die sich damals im Fegefeuer befanden, erlöst werden mögen und Christus hat diese Bitte seiner Mutter bei ihrem Heimgang erfüllt."
Die Seelen hätten auch Maria in den Himmel begleitet, da sie damals als Mutter der Barmherzigkeit und Mutter der göttlichen Gnade gekrönt worden sei. „Maria teilt im Fegefeuer die Gnaden nach dem Willen Gottes zu; sie geht oft durch das Fegfeuer.", so sah und erklärte es Maria Simma, die Kontakt zu den Armen Seelen aufnehmen durfte.
Über diesen übernatürlichen Umgang mit den Armen Seelen kann uns Maria Simma aus Sonntag im Großwalsertal, Vorarlberg, viel Wissenswertes und Nützliches erzählen. Ihre mystischen Beziehungen sind in „Meine Erlebnisse mit den Armen Seelen" (Bestell-Nr. 2611, € 7,50, sFr. 11,50), einem sehr empfehlenswerten Buch, zusammengefasst.
Maria Simma durfte auch das Fegefeuer erkennen. Aus dem bereits zitierten Buch berichtet sie darüber: „Das Fegefeuer ist vielerorts" ... "Die Seelen kommen nicht aus dem Fegefeuer, sondern mit dem Fegefeuer." Maria Simma hat verschiedentlich das Fegefeuer geschaut: Überaus viele Seelen sind im Fegefeuer. Es ist ein ständiges Kommen und Gehen. Einmal sah ich viele Seelen, lauter unbekannte. Die Seelen, die gegen den Glauben gefehlt haben, trugen eine dunkle Flamme auf dem Herzen, andere, die durch Unzucht gesündigt haben, eine rote Flamme."
Dann wieder sah sie die Armen Seelen in Gruppen: Priester, Ordensmänner, Ordensschwestern, sie sah Katholiken, Protestanten und Atheisten. Die Heiden hingegen haben ein noch leichteres Fegefeuer wegen Lauheit und Lieblosigkeit. Die Liebe und Gerechtigkeit Gottes im Fegefeuer wurden Maria Simma in wunderbarer Harmonie offenbar. Jede Seele wird nach der Art ihrer Verfehlungen und nach dem Affekt, mit dem sie die Sünde beging, bestraft. Darum ist die Heftigkeit des Leidens im Fegefeuer sehr verschieden. Manche haben zu leiden, wie man es in einem mühevollen Leben auf Erden mitmachen muss und müssen auf die Anschauung Gottes warten. Ein Tag schweren Fegefeuers ist mehr als 10 Jahre leichten Fegefeuers. Der Dauer nach ist es sehr verschieden. Es gibt auch Seelen, die bis zum Jüngsten Tag schwer leiden müssen. Andere haben nur eine halbe Stunde zu leiden oder noch weniger, sie fliegen gleichsam durch das Fegefeuer.
Die Armen Seelen leiden mit wunderbarer Geduld und preisen die Barmherzigkeit Gottes, dank derer sie der Hölle entronnen sind. Sie wissen, dass sie das Leiden verdient haben und sie bereuen ihre Fehler. Sie flehen zu Maria, der Mutter der Barmherzigkeit. Maria Simma sah auch viele Seelen, die auf die Hilfe der Muttergottes warteten.
In der Nacht auf Allerheiligen sprach eine Seele: „Heute, an Allerheiligen werden viele Menschen sterben, die in großer Gefahr sind, ewig verloren zu gehen. Sie können nur gerettet werden, wenn man inständig für sie betet. „Maria Simma betete, wobei sie noch von anderen Gläubigen unterstützt wurde. In der folgenden Nacht sagte eine Seele, viele seien der Hölle entronnen und ins Fegefeuer gekommen. Die Armen Seelen sagen: Viele Menschen kämen in die Hölle, weil man zu wenig für sie bete. (Wie erschütternd sagte die Muttergottes in Fatima: „So viele Seelen gehen verloren, weil niemand für sie betet und opfert. „Sind es nicht an die 150.000 in einem Tag, in einer Woche eine Million, die vor Gottes Gericht treten müssen. Wie viele davon sind nicht bereit, sind in Gefahr, ewig verloren zu gehen!)
Wenn man jeden Morgen und Abend das Ablassgebet: 0 süßester Jesus, der du die Seelen so innig liebst... und drei Ave Maria für die Sünder, die an diesem Tag sterben, betet, könnte man viele Seelen vor der Hölle retten. Maria Simma sah einmal viele Seelen, die auf der Waage waren zwischen Hölle und Fegefeuer.

Wie kann man den Armen Seelen helfen?
1. Besonders durch das hl. Messopfer, das durch nichts ersetzt werden kann, hilft man den Armen Seelen.
2. Durch Sühneleiden. Jedes Leiden, ob körperlich oder seelisch, das für die Armen Seelen aufgeopfert wird, bringt ihnen große Erleichterung.
3. Der Rosenkranz ist nach dem hl. Messopfer das wirksamste Mittel, den Armen Seelen zu helfen. Durch den Rosenkranz werden täglich
    zahlreiche Seelen erlöst, die sonst noch viele Jahre leiden müssten.
4. Auch die Kreuzwegandacht kann große Linderung bringen.
5. Almosen und gute Werke
6. Auch das Brennen von Kerzen helfe den Armen Seelen, zunächst weil es ein Akt der Aufmerksamkeit und Liebe sei, dann weil die Kerzen
    geweiht  seien, und in die Finsternis der Armen Seelen hineinleuchten.
7. Auch das Sprengen von Weihwasser lindert die Schmerzen. Einmal sprengte Maria Simma beim Fortgehen Weihwasser für die Armen Seelen.
    Da sprach eine Stimme: „Mehr!"
(Quelle: "Der Gefährte", Heft Nr.  6-2018, S. 6-8,  St. Andrä)   - Mediatrix-Verlag  -  LINK


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