Jüngstes Gericht 
Gott gibt uns Zeichen
zu Umkehr, Buße und Gebet
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H.H. P. Cantalamessa sprach über das Jüngste Gericht
Kommentar zum Evangelium des 34. Sonntags im Jahreskreis 2005, Lesejahr A

Das Jüngste Gericht beginnt im Herzen des Christen, erklärt P. Raniero Cantalamessa OFM Cap., Prediger des päpstlichen Hauses, anhand der Evangeliumsstelle zum Christkönigssonntag. Ungerechte und lieblose Taten mit der Ausrede zu rechtfertigen, die anderen handelten genauso, läßt er nicht gelten, da es sich dabei um einen folgenschweren Selbstbetrug handle.

Aus dem Hl. Evangelium nach Matthäus 25,31-46

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzen. Und alle Völker werden vor ihm zusammengerufen werden und er wird sie voneinander scheiden, wie der Hirt die Schafe von den Böcken scheidet. Er wird die Schafe zu seiner Rechten versammeln, die Böcke aber zur Linken. Dann wird der König denen auf der rechten Seite sagen: Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet seid, nehmt das Reich in Besitz, das seit der Erschaffung der Welt für euch bestimmt ist. Denn ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig, und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos, und ihr habt mich aufgenommen; ich war nackt, und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank, und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis, und ihr seid zu mir gekommen.

Wir haben nun den letzten Sonntag des Kirchenjahres erreicht und feiern das Hochfest Christkönig. Das Evangelium lädt uns ein, am letzten großen Ereignis der Geschichte teilzunehmen: dem Jüngsten Gericht. Wie unterscheidet sich diese Szene doch von jener Stelle der Leidensgeschichte, als Christus vor seinem Richter steht: Damals saßen alle, nur er mußte stehen und war in Ketten gelegt. Jetzt, beim Jüngsten Gericht, stehen die anderen und er allein sitzt auf dem Thron. Der Mensch und die Geschichte haben über Christus Gericht gehalten, am Tag des Weltgerichts richtet Christus die Geschichte und alle Menschen. Vor ihm entscheidet sich, wer stehen bleibt und wer fällt. Das ist der unveränderliche Glaube der Kirche, wie er im Glaubensbekenntnis verkündet wird: "Er wird wiederkommen zu richten die Lebenden und die Toten, und seines Reiches wird kein Ende sein."

Aus dem heutigen Evangelium erfahren wir auch, wie dieses Gericht aussehen wird: "Denn ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig, und ihr habt mir zu trinken gegeben." Was wird also mit all jenen geschehen, die die Hungernden nicht nur nicht gespeist, sondern ihnen sogar das Essen weggenommen haben? Oder mit jenen, die die Fremden nicht nur nicht aufgenommen, sondern sie sogar zu Obdachlosen gemacht haben? Das betrifft sicher nicht nur einige Verbrecher. Es ist nämlich möglich, daß sich ein allgemeines Klima der Straflosigkeit ausbreitet, in dem man selbst korrupt wird oder sich korrumpieren läßt. Und man rechtfertigt sich dann damit, daß man sagt, alle handelten so. Aber das Gesetz ist nie aufgehoben worden. Plötzlich wird der Tag kommen, an dem eine große Untersuchung vorgenommen werden wird. Sie wird wie eine Bombe einschlagen, ähnlich wie bei der Aktion "Reine Hände" in Italien.

Aber ist nicht genau das auch die Situation, in der wir uns alle in einer bestimmten Hinsicht selbst befinden, weil wir vor dem Gesetz Gottes angeklagt werden und selbst anklagen? Ruhigen Gewissens wird ein Gebot nach dem anderen verletzt, sogar das Gebot "Du sollst nicht töten" (ohne auf das Gebot: "Du sollst nicht die Ehe brechen" eingehen zu wollen), und zwar immer mit der Ausrede, daß die anderen das ja auch tun und daß die Kultur, der Fortschritt, ja sogar das menschliche Gesetz es so erlaubten. Aber Gott hat nie daran gedacht, die Gebote oder das Evangelium aufzuheben, und diese allgemeine Sicherheit, in der man sich wiegt, ist nicht mehr als ein Gefühl, mit dem man sich nur selbst betrügt - und das mit verhängnisvollen Folgen!

Vor einigen Jahren wurde jenes Fresko Michelangelos, das das Jüngste Gericht darstellt, restauriert. Aber es gibt noch ein anderes Jüngstes Gericht, das es zu restaurieren gilt: Dabei handelt es sich nicht um ein gemaltes Gericht an der Wand, sondern um jenes im Herzen jedes Christen, das völlig verblaßt ist und in Ruinen liegt.

"Das Jenseits und damit auch das Gericht sind zu einem Witz geworden. Sie sind zu etwas so Unsicherem geworden, daß man an der Vorstellung Spaß findet, es könnte einmal eine Zeit gegeben haben, in der diese Idee das ganze Leben des Menschen bestimmt hat" (Sören Kierkegaard). Manch einer könnte sich vielleicht mit Gedanken trösten, daß das Gericht schließlich und endlich noch in sehr weiter Ferne liege, daß es vielleicht sogar erst in Millionen von Jahren so weit wäre. Aber Jesus gibt im Evangelium die Antwort darauf: "Du Narr! Noch in dieser Nacht wird man dein Leben von dir zurückfordern. Wem wird dann all das gehören, was du angehäuft hast?" (Lk 12,20).

Das Thema des Gerichts verbindet sich in der heutigen Heiligen Messe mit dem Thema von Jesus, dem Guten Hirten: "Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen. Er läßt mich lagern auf grünen Auen, und führt mich zum Ruheplatz am Wasser" (Ps 23,1-2). Die Bedeutung dieser Worte ist klar: Heute offenbart sich uns Christus als der Gute Hirte, und eines Tages wird er dazu verpflichtet sein, sich als unser Richter zu erweisen. Jetzt ist die Zeit des Erbarmens, später wird die Zeit der Gerechtigkeit kommen. An uns liegt es nun zu wählen, solange wir Zeit haben.


Gott gibt uns Zeichen
Daß wir nicht mehr viel Zeit haben und die Zeit der göttlichen Barmherzigkeit langsam einmündet in die Zeit von Gottes Gerechtigkeit, erkennen wir an den Zeichen dieser unserer jetzigen Zeit, die geprägt ist von vielen Kriegen, von Haß,  u.a. aber auch an den Kometen, womit Gott uns Zeichen gibt: Zeichen zum Gebet, zur Umkehr und zur Buße:

Komet Hyakutake, Komet Hale-Bopp:
Der erste Komet war zuerst im Süden zu sehen, dann im Norden, er kehrte aber wieder um und war wiederum im Süden zu sehen. Der 2. Komet war tagtäglich abends im Osten und morgens im Westen zu sehen: das war Gottes ganz ernstgemeinte Mahnung an alle Menschen zu Umkehr, zu Buße und Beichte! Beide Kometen bildeten ein großes Kreuz, womit wir jedesmal unser Gebet beginnen! Das war also Gottes sanfter Aufruf zum Gebet, zu Umkehr und Buße!
Der Komet Hyakutake hatte exakt am 25. März seine größte Helligkeit, der Komet Hale-Bopp hatte am Karfreitag seine größte Helligkeit, letztere erstreckte sich aber bis zum Samstag vor dem Weißen Sonntag: exakt in dieser Zeit soll aber - gemäß dem ausdrücklichen Wunsche Jesu an die heilige Schwester Faustyna - weltweit die Novene zur Göttlichen Barmherzigkeit gebetet werden! Letzteres unterstrich der nachfolgende Komet Bradfield, der exakt am "Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit" (früher: Weißer Sonntag" = 1. Sonntag nach Ostern!) seine größte Helligkeit hatte! Der nachfolgende Komet Machholz hatte exakt am 3.1. seine größte Helligkeit: das erinnert an das Datum "3.1.", welches auf dem heiligen Antlitz Jesu des Turiner Grabtuches mühelos zu erkennen ist! Am 3.1. feiern wir den Namenstag Jesu Christi: "Jesu Namen"!!! - Das ist gleichsam eine "Unterschrift" unter diese Kometenbotschaft, auf die die Mutter Jesu in den kirchlich anerkannten Botschaften mit folgenden Worten hingewiesen hat: "Achtet auf die Kometen und Meteore!"

Der verst. Papst Johannes Paul II. hat mit der Heiligsprechung der Sr. Faustyna die Zeichen Gottes richtig erkannt und Gottes Wunsch gemäß den Weißen Sonntag zum weltweit zu feiernden "Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit" erhoben!
Im Tagebuch der hl. Sr. Faustyna, welches als Grundlage zu ihrer Selig- und Heiligsprechung diente, lesen wir die Worte Jesu, die ER dieser heiligen Schwester diktiert hatte: "Bevor Ich mit Meiner Gerechtigkeit komme, werde Ich nochmal mit Meiner ganzen Barmherzigkeit kommen!" - Damit wird auch angespielt an den "Jüngsten Tag", welcher einen Neuanfang von Gottes Schöpfungsordnung kennzeichnet, nämlich die "Neue Erde, der Neue Himmel". Daß damit das Jüngste Gericht ebenfalls in diese unsere Zeit fällt, sollte jedem Einzelnen bewußt werden. Jeder sollte die Zeichen Gottes beachten, sein Leben schnellstmöglich ändern und auf Gottes Bahnen lenken. Das gelingt uns, wenn wir Gottes Gebote befolgen und beachten. Schluß mit Abtreibung, mit "Gesetzen, die den Kindern den Tod bringen" (Irlmeier), Schluß mit der irreparablen Zerstörung von Gottes Schöpfung mit Hilfe der Gentechnik! Fangen wir an, unser Leben neu auf Gott hin auszurichten! Dazu hilft uns unsere Liebe himmlische Mutter.



Gott grüße Dich Maria! Gott grüße Dich Maria! Gott grüße Dich Maria! O Maria, ich grüße Dich 33-tausendmal, wie Dich der hl. Erzengel Gabriel gegrüßt hat. Es erfreut Dich in Deinem Herzen und mich in meinem Herzen, daß der hl. Erzengel zu Dir den himmlischen Gruß gebracht hat.
 Ave Maria   (3mal beten)

Ablaß von 3000 Jahren, der den Armen Seelen zugewendet werden kann.
Aus einem sehr alten Gebetbuch entnommen.
Quelle: Joseph Ackermann (Pfr.) / Kiser: Trost der Armen Seelen


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