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Hl. Joseph - einer der größten Fürsprecher 

Er hat keine Bücher geschrieben, keine Kriege geführt, weder hat er Kontinente erobert, noch Rekorde aufgestellt: Und doch ist er der größte Mann der Geschichte. Der heilige Josef - Sohn Davids, Mann Mariens, Vater Jesu. Was wir von ihm wissen, ist nicht eben viel - kein einziges Wort ist von ihm überliefert. Aber seine Haltung, sein Charakter und sein Handeln, über das uns die Heilige Schrift berichtet, zeugen von wahrer Größe. Und seine Auserwählung, Nährvater des Gottessohnes auf Erden zu sein, die er freiwillig und gläubig annimmt, im festen Vertrauen, dass Gott es immer gut mit uns meint, lassen ihn teilhaben am „Geheimnis der Menschwerdung Gottes".
Jeder kennt die Geschichte dieses Mannes: „Maria, die Mutter Jesu, war mit ihm verlobt, als sich - noch bevor sie zusammengekommen waren - zeigte, dass sie ein Kind erwartete durch das Wirken des Heiligen Geistes. Josef, ihr Mann, der gerecht war, und nicht gewillt war, sie bloßzustellen, beschloss, sich in aller Stille von ihr zu trennen. Während er noch darüber nachdachte, erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sagte: "Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen, denn: das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist. Sie wird einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben, das heißt: Gott rettet, denn er wird sein Volk von den Sünden erlösen." (Mt 1,18-21) Josef gehorcht. Er hört auf den Engel, und tut wie es Gottes Wille ist - auch wenn er vieles noch nicht versteht. So lehrt uns der heilige Josef die Grundhaltung des Glaubens überhaupt: Auf Gott zu vertrauen, auf ihn zu hören und ihm zu folgen, auch wenn viele Fragen offen bleiben. Josef übernimmt die Aufgabe des irdischen Vaters für den Gottessohn und wird Bräutigam der Jungfrau Maria. Damit wird er auch zum Hüter des Geheimnisses Gottes und zum Oberhaupt der Heiligen Familie. „Während Adam und Eva Quelle des Bösen waren, das die Welt überschwemmt hat, stellen Josef und Maria den Höhepunkt dar, von dem aus sich die Heiligkeit über die ganze Erde verbreitet", schreibt Papst Johannes Paul II. und nennt die heilige Familie „Urbild und Beispiel für alle christlichen Familien". Indem der heilige Josef, auf den Ruf Gottes hörend, mutig und liebend, Jesus und Maria beschützte, ist er auch zum Beschützer für die ganze Kirche geworden, für jeden Einzelnen von uns. Wer den Gottessohn beschützen durfte, wer für den Lebensunterhalt der heiligen Familie einstand, der - so dürfen wir glauben - wird auch uns beschützen und für uns eintreten, wenn wir in Not sind. Gerade weil Josef von Gott als Vater, Beschützer und Lehrmeister Jesu auserwählt wurde und diesen Dienst an der Erlösung treu verrichtete, ist er nach Maria zum größten Heiligen des Himmels geworden, dem Gott viel Fürbittmacht geschenkt hat. „Ich erinnere mich nicht, den heiligen Josef je um etwas gebeten zu haben, was er mir nicht gewährt hätte", ist etwa die Erfahrung der heiligen Teresia von Avila. Ganze Bücher voller Zeugnisse von Menschen, die nach Anrufung des heiligen Josef Hilfe erfahren haben, sind erschienen. Und täglich gibt es neue Wunder durch den Nährvater Jesu.
Aber auch für die Bewältigung unseres persönlichen Alltags mit all seinen Mühen und Plagen stellt der heilige Josef ein unvergleichliches Vorbild dar. Er erfährt das Schicksal des Heimatlosen, als er mit Jesus und Maria nach Ägypten fliehen muss. Doch er vertraut Gott und lässt sich auch in der Not durch ihn führen. Nach der Rückkehr aus dem ägyptischen Exil muss er in Nazareth mit harter Arbeit das Auskommen der Familie bestreiten. So wird er zum Vorbild für alle arbeitenden Menschen. Seine Arbeit ist Ausdruck der Liebe zu seiner Familie, sie wird anderen zur Hilfe und zum Segen. Josef lehrt uns die Heiligung des Alltags. „Dank seiner Werkbank, an welcher er sein Handwerk zusammen mit Jesus ausübte, brachte Josef die menschliche Arbeit dem Geheimnis der Erlösung näher" (Papst Johannes Paul II.). Der 1. Mai wird seit 1955, als Papst Pius XII. den heiligen Josef zum Patron der Arbeiter erhob, als besonderer Tag des heiligen Josefs gefeiert.
Aber auch zum Patron der Sterbenden hat ihn die Tradition erhoben. Besonders im 19. Jahrhundert kamen spezielle Andachten und Gebete zum heiligen Josef zur Erlangung eines guten Todes auf. Ihn, der vermutlich im Beisein Jesu und der Muttergottes und noch vor dem öffentlichen Auftreten Christi starb, dürfen wir zurecht um eine gute Sterbestunde für uns und andere Menschen anrufen. So zu sterben wie er, im Beisein Jesu und Mariens, mit Blick auf die Ewigkeit, das ist eine Gnade, die jedem zu wünschen ist. Treffend schreibt der Benediktinerpater Martin Uhlenbrock, Autor verschiedener Schriften über den heiligen Josef, dazu: „Josef starb, bevor sich etwas von den großen Verheißungen erfüllte. Nicht ein einziges Wunder Jesu durfte er erleben. Josef ist der Freund aller Menschen, die sterben ohne die Erfüllung erlebt zu haben; er ist der Freund aller, die glauben, ohne zu verzweifeln; er ist der Freund aller, die säen, damit andere ernten können. Das Bild dieses Mannes ist gerade für unsere Zeit äußerst aktuell!" In Gn 41,55 steht „Gehet zu Josef!" - Ein prophetischer Anruf an uns alle. Denn wer sich an den heiligen Josef wendet, dem Jesus doch so nahe war, der wird die Liebe und Demut, die Reinheit und Hilfsbereitschaft dieses großen Heiligen erfahren. Der heilige Josef wirkt weiter vom Himmel her wie schon zur Zeit Jesu: schweigsam hörend, beschützend, sorgend und helfend. Wo wären unsere Anliegen und Nöte besser aufgehoben als bei ihm?



Die Verehrung des hl. Joseph in der Kirchengeschichte
Schon in der Heiligen Schrift wird Josef Hochachtung bezeugt, wenn er „gerecht" genannt wird. Im 4. Jahrhundert finden sich dann erste Spuren öffentlicher Verehrung für den Heiligen. Die Kirchenväter Athanasius, Basilius, Augustinus u. a. gedachten des heiligen Josef. Der ehrwürdige Rupert von Deutz (1135) und der hl. Bernhard von Clairvaux (1153) riefen zu verstärkter Josefs-Verehrung auf. Aber erst nach den eifrigen Lobpredigten des hl. Bernardin von Siena (1444) fanden Texte zum heiligen Josef Einlass ins priesterliche Brevier. Kardinal Petrus von Ailly und sein Schüler Jean Charlier, allgemein Gerson genannt, verfassten Traktate und Gebete zu Ehren des Heiligen und begründeten ihr Tun theologisch fundiert. Durch die Predigten des Dominikaners Isidor de Isolanis und vor allem durch die Texte der Kirchenlehrerin Teresia von Avila erlebte die Verehrung des Nährvaters Jesu seit dem 16. Jahrhundert einen großen Aufschwung. Papst Sixtus IV. führte 1481 das Fest des hl. Josef in das Römische Missale ein; Gregor XV. erhob es 1621 zu einem gebotenen Feiertag für die ganze Kirche; Benedikt XIII. fügte den Namen in die Allerheiligenlitanei ein. Am 8. Dezember 1870 rief Pius IX. den heiligen Josef feierlich zum Schutzpatron der gesamten Kirche aus. Papst Leo XIII. legte in seinem Rundschreiben „Quamquam pluries" vom 15. August 1889 die besonderen Motive der Josefs-Verehrung dar. Pius XII. führte am 1. Mai 1955 das Fest mit dem Titel „Hochfest des hl. Josef, des Arbeiters" ein; Johannes XXIII. fügte 1962 den Namen Josef in das Eucharistische Hochgebet ein und ernannte Josef zum Schutzpatron des II. Vatikanischen Konzils. Papst Johannes Paul II. veröffentlichte 1989 das Apostolische Schreiben „Redemptoris Custos" über Gestalt und Sendung des heiligen Josef im Leben Christi und der Kirche. Das Hochfest des heiligen Josef wird am 19. März gefeiert. Der Mittwoch ist traditionell dem heiligen Josef gewidmet.

Der heilige Joseph hat geholfen!
Bild: (C) Karl Preiß, Metten: So sahen die Seherkinder von Mettenbuch die Heilige Familie in strahlendem Licht, bewacht von hl. Schutzengeln:
Seit Jahrhunderten wenden sich Menschen in ihrer Not an den heiligen Josef und bitten ihn um Fürsprache. In fast jedem Gotteshaus steht eine Statue zu Ehren des großen Heiligen, der besonders in finanziellen, beruflichen und familiären Schwierigkeiten angerufen wird. Und die Zeugnisse von Menschen, die auf seine Fürsprache hin Erhörung gefunden haben, füllen Bücher. Hier einige Beispiele, die Pfarrer A. M. Weigl in seinen Josefsbüchern (Verlag St. Grignionhaus, Altötting) zusammengetragen hat:

Sankt Josef hatte das Feuer gelöscht
Sankt Josef ist der Patron der Handwerker. Darum steht schon seit 1937 eine kleine Sankt-Josef-Statue in einer Ecke meiner Schreiner-Werkstatt. Täglich grüße ich vor dem Arbeitsbeginn den heiligen Josef und seine heiligste Braut. Dafür durfte ich schon oft ihre auffallende Hilfe erfahren.
Es war im Jahre 1945, als ich noch nicht zu Hause war, sondern als Soldat schwerverwundet im Lazarett lag. Eines Nachts gegen drei Uhr wachten mein Vater und ein Nachbar auf und wurden, wie sie erzählten, auf unerklärliche Weise fast gleichzeitig gedrängt, aufzustehen. Da gewahrten beide einen Feuerschein und dicke Rauchschwaden, die aus meiner Werkstatt kamen... Bis die Feuerwehr eintraf, hatte der Brand im Dachgeschoß aufgehört und zwar - wie mit einer Schnur abgeschnitten - genau über der Statue des heiligen Josef. Ich bin heute noch fest davon überzeugt, dass es der heilige Josef war, der die beiden Männer geweckt und das Feuer bis zum Eintreffen der Feuerwehr schon weitgehend gelöscht hatte. A. A. in G.

Plötzlich wurden die Herztöne des Kindes schwach
Letztes Jahr kam unser jüngstes Kind zur Welt: nach drei Buben endlich ein Mädchen. Da ich schon im 41. Lebensjahr stand, stellten sich schon in der Schwangerschaft verschiedene Beschwerden ein. Ich übergab sie alle dem heiligen Josef. So begann am 19. November, einem Mittwoch, die Geburt. Sie zog sich über den ganzen Tag hin. Dabei wurden plötzlich die Herztöne des Kindes schwach und langsam. Das Kind war in Lebensgefahr. In meiner Not flehte ich alle Heiligen und besonders unsere himmlische Gottesmutter und den heiligen Josef an. Bald darauf war unser Mädchen geboren. Es sah gesund und kräftig aus. Aber es stimmte mit dem Rhesusfaktor etwas nicht. Der Arzt meinte, dass dem Kind das Blut ausgetauscht werden müsse. In den nächsten drei Tagen würde es sich entscheiden. Wieder bestürmte ich den heiligen Josef und alles wendete sich zum Guten. Tausend- und tausendmal Dank! E. Sch. in W.

In Existenzsorgen geholfen
Wir haben ein kleines Einzelhandelsgeschäft. Die Existenzsorgen werden täglich drückender, weil Billigstpreise und die Verkaufsbedingungen der großen Kaufhäuser uns mehr und mehr ruinieren. Es ist ein regelrechter Kampf ums Überleben. Wir haben ein Bild des heiligen Josef in unserem Geschäft angebracht und ihn gebeten, uns in allen Nöten und Sorgen zu helfen. Und er hat uns nicht im Stich gelassen. In letzter Zeit geht unser Geschäft wieder besser; das hat der heilige Josef bewirkt. Tausendfacher Dank unserem lieben väterlichen Helfer! W.S. in H.

„Nun habe ich wieder eine Arbeit!"
Ich bin 51 Jahre alt und ledig. Neunzehn Jahre war ich in einer Näherei beschäftigt. Als die Filiale geschlossen wurde, übernahm diese ein Herr, der sich selbstständig machen wollte. Aber schon nach einem halben Jahr machte er Konkurs. Dann war ich drei Monate arbeitslos. Was man da (besonders in meiner Lage) auch seelisch durchmacht, weiß nur jemand, der es selbst erlebt hat. Nun habe ich wieder eine Arbeit, die mir auch Freude macht. Das habe ich ganz besonders dem heiligen Josef zu verdanken, zu dem ich meine Zuflucht genommen hatte. M. B. in E.

Ein Riesenauftrag für zehn Jahre
Die Firma meiner Freundin rang monatelang um ihre Existenz. Hunderte von Arbeitern mussten entlassen und vielen Arbeitern mit der Kündigung eine Abfindung von je 25.000 Mark gezahlt werden. Dafür mussten viele Millionen hochverzinsliches Geld aufgenommen werden. Es kamen einfach keine Auslandsaufträge mehr. Man war vollkommen ratlos.
Meine gute, so sehr wohltätige Freundin übergab mir das Anliegen zum Beten; sie selber konnte vor lauter Sorgen kaum beten. Ich bestürmte Sankt Josef und bat um Fürsprache bei der Göttlichen Vorsehung. Dazu schenkte ich dem heiligen Josef täglich die heilige Kommunion in diesem Anliegen. Und siehe: Das Wunder geschah. Nach kurzer Zeit kam ein Riesenarbeitsauftrag aus dem Ausland für zehn Jahre. Mit der dabei geleisteten Anzahlung konnten erhebliche Schuldenlöcher gestopft, und so mit einem Schlag die finanziellen Belastungen verkleinert werden. Ewiges Vergelt's Gott, lieber heiliger Josef, für deine wunderbare Hilfe in schwerster Bedrängnis. Sr. G. in BK.
(Quelle: PUR spezial "Der heilige Josef", S. 4 - 9, Kisslegg)



Exkurs:
Sehen Sie: Das ist die Katholische Mystik! Wer meint, eine Gesellschaft ohne christlichem Glauben und ohne christliche Werte errichten zu wollen, wer meint, er brauche Gott nicht, er brauche die Kirche nicht, der irrt sich gewaltig, der ist auf dem Holzweg, der hat keine Hilfe in einer Notlage, bei dem kommt ein "unlösbares" Problem nach dem anderen! Diese obigen Tatsachen beweisen das Gegenteil der heutigen öffentlichen Meinung: ohne Gott glücklich und sorgenlos leben zu können. Ebenso verhält es sich mit Europa: Wer meint, Europa die christlichen Wurzeln ausreißen zu sollen, der schneidet sich selbst und allen Bewohnern Europas den Lebensast ab! Eine Gesellschaft ohne Gott kann niemals für längere Zeit existieren. Leider verlassen viele die Kirche, weil sie nichts mit dem wahren Katholischen Glauben anzufangen wissen. Aus den obigen Beispielen ist aber ganz deutlich zu sehen, wie man den Glauben richtig lebt und in die tägliche Praxis umsetzt, indem man regelmäßig betet, opfert, fastet, beichtet, die Hl. Schrift liest, möglichst oft das heilige Meßopfer mitfeiert, Gott und die Heiligen anruft und sie um Hilfe bittet... ! Dann wendet sich alles zum Guten!
Durch Gebet kann man selbst große Katastrophen abmildern oder verhindern. Es gibt hier auf meinen Webseiten genügend praktische Beispiele wozu die Katholische Kirche benötigt wird und wofür ein "lebendiger" Glaube dienen kann. Man gehe nur einmal an eine beliebige Wallfahrtsstätte, sehe sich die Votivtäfelchen an, die Krücken, die Kranke zurückgelassen haben, weil sie geheilt nachhause gehen konnten, dann sollte man doch nachdenklich werden. Denn ohne Grund alles Gläubige, alles Katholische mit seinen schnellen Vorurteilen abzulehnen, das ist sicher nicht der richtige Weg. Diese Leute schaden sich selbst am meisten.
Die Katholische Kirche ist für alle da. Stunde für Stunde werden rund um den Globus heilige Messen gefeiert, die viel Gutes für einen jeden Menschen auf Erden bewirken - ob er gläubig ist oder nicht! Gott hat die Welt geschaffen und er erhält sie auch, wenn wir beten und opfern. Der Frieden auf Erden kommt nicht alleine zustande: es muß darum gebetet werden. Da die Menschen aber immer weniger beten und die Kirchen immer leerer werden, kommen wir bald in schwierige Situationen, deren Auswirkungen wir heute schon erkennen bzw. erahnen können an den zunehmenden Weltkrisen. Möge uns der heilige Joseph dabei helfen, daß die Menschheit bald wieder auf den rechten Weg zurückfindet, die Menschen gläubiger werden und diese jetzige kritische Zeit abgekürzt wird. Wer den hl. Joseph inständig bittet und zu ihm betet, der wird bald seine Hilfe erfahren! Er wird dann dankbar auf die Kirche blicken und Gott, den heiligen Joseph und die heilige Jungfrau Maria loben und preisen.


„Ich möchte jedermann zureden, Josef, diesen glorreichen Heiligen zu verehren, weil ich aus reicher Erfahrung weiß, wie viele Gnaden er bei Gott erlangt. Niemals habe ich jemanden kennen gelernt, der eine wahre Andacht zu ihm trug und durch besondere Übungen ihm diente, an dem ich nicht auch einen größeren Fortschritt in der Tugend wahrgenommen hätte; denn der heilige Josef fördert die Seelen, die sich ihm anempfehlen, gar sehr... Wer immer meinen Worten nicht glauben will, den bitte ich um der Liebe Gottes willen, einen Versuch zu machen; er wird dann erfahren, welch großen Nutzen es bringt, wenn man sich diesem glorreichen Patriarchen empfiehlt und ihn mit Andacht verehrt."
Teresia von Avila (1515-1582), Kirchenlehrerin, über den hl. Josef, den Nährvater Jesu

Wer glaubt, dass Jesus Christus der wahre Sohn Gottes ist, der wird nicht umhin können, den heiligen Josef, den Nährvater Jesu, als ganz besonderen Menschen zu verehren. Denn wen Gott auserwählte, ihm „Vater" auf Erden zu sein, der ist groß genug, auch uns Vater, Vorbild, Helfer und Beschützer zu sein. Seit vielen Jahrhunderten schon wenden sich die Menschen daher vertrauensvoll an den heiligen Josef. Die Kirche erhob ihn gar zu ihrem Schutzpatron. Ein Blick auf diesen großen Heiligen kann uns die Augen öffnen für das Heilsgeschehen, das Gott auch mit jedem von uns vorhat.
(Quelle: PUR spezial "Der heilige Josef", S. 2, S. 4, Kisslegg)


Gebete zum Heiligen Josef                (Quelle: PUR spezial "Der heilige Josef", S. 16-18, Kisslegg):
Der Sankt Josef Rosenkranz
Er wird gebetet wie der gewöhnliche Rosenkranz, nur statt den üblichen Geheimnissen werden nach jedem Ave-Maria folgende Betrachtungen zum heiligen Josef angefügt.

Jesus, der Du den heiligen Josef zum Bräutigam der reinsten Jungfrau Maria erwählt hast.
Jesus, der Du den heiligen Josef als Nährvater geliebt hast.
Jesus, der Du dem heiligen Josef gehorsam gewesen bist.
Jesus, der Du mit dem heiligen Josef gebetet und gearbeitet hast.
Jesus, der Du den heiligen Josef zum Schutzpatron der Kirche bestellt hast.



Gebet zum Heiligen Josef
Sei gegrüßt heiliger Josef, ganz dem Heiligen Geist ergeben, der Herr ist mit dir. Du bist der jungfräuliche Bräutigam Marias. Und Jesus, den Gott dir anvertraute, sei gepriesen. Heiliger Josef, herzensguter Vater, bitte für uns arme Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen

Gebet des hl. Franz von Sales
Heiliger Josef, dessen Macht sich auf all unsere Nöte erstreckt, der du möglich zu machen weißt, was unmöglich zu sein scheint, schaue mit deinen väterlichen Augen auf die Anliegen deiner Kinder. Amen.

Zu dir, heiliger Josef
Zu dir, heiliger Josef, fliehen wir in unserer Not. Nachdem wir deine heiligste Braut um ihre Hilfe angerufen haben, bitten wir voll Vertrauen auch um deinen Schutz. Um der Liebe willen, die dich mit der Unbefleckten Jungfrau und Gottesmutter verband und um der väterlichen Liebe, mit der du das Jesuskind umarmt hast, flehen wir inständig zu dir: schau gütig herab auf die Kirche, die Jesus Christus durch sein Kostbares Blut erworben hat, und komm uns mit deiner Macht zu Hilfe. Nimm, o fürsorglicher Beschützer der Heiligen Familie, die auserwählten Kinder Jesu Christi in deine Obhut! Liebreicher Vater, halte fern von uns jede Ansteckung durch Irrtum und Verderbnis ! Du mächtiger Helfer, stehe uns vom Himmel aus bei im Kampf mit den Mächtigen der Finsternis. Und wie du ehedem das Jesuskind aus höchster Lebensgefahr errettet hast, so verteidige jetzt die heilige Kirche gegen alle Nachstellungen ihrer Feinde. Nimm uns alle unter deinen ständigen Schutz, damit wir nach deinem Beispiel und mit deiner Hilfe heilig leben, selig sterben und zu den ewigen Freuden des Himmels gelangen. Amen.
Papst Leo XIII.

Litanei zum heiligen Josef
Herr, erbarme Dich unser - Christus, erbarme Dich unser - Herr, erbarme Dich unser
Christus, höre uns - Christus, erhöre uns
Gott Vater im Himmel - erbarme Dich unser
Gott Sohn, Erlöser der Welt - erbarme Dich unser
Gott Heiliger Geist - erbarme Dich unser
Heiliger dreifaltiger Gott - erbarme Dich unser
Heilige Maria - bitte für uns
Heiliger Josef - bitte für uns
Du erhabener Sproß Davids
Du Licht der Patriarchen
Du Bräutigam der Gottesmutter
Du keuscher Beschützer der Jungfrau
Du Nährvater des Sohnes Gottes
Du sorgsamer Schützer Christi
Du Haupt der heiligen Familie
Du gerechter Josef
Du weiser Josef
Du starkmütiger Josef
Du gehorsamer Josef
Du treuer Josef
Du Spiegel der Geduld
Du Freund der Armut
Du Vorbild der Arbeiter
Du Zierde des häuslichen Lebens
Du Beschützer der jungfräulichen Seelen
Du Stütze der Familien
Du Trost der Bedrängten
Du Hoffnung der Kranken
Du Patron der Sterbenden
Du Schrecken der bösen Geister
Du Schutzpatron der heiligen Kirche
Lamm Gottes, Du nimmst hinweg die Sünden der Welt - verschone uns, o Herr
Lamm Gottes, Du nimmst hinweg die Sünden der Welt - erhöre uns, o Herr
Lamm Gottes, Du nimmst hinweg die Sünden der Welt - erbarme Dich unser!
Lasset uns beten: O Gott, in weiser Vorsehung hast du den heiligen Josef zum Bräutigam der Mutter Deines Sohnes erwählt. Wir bitten Dich, ihn, den wir auf Erden als Beschützer verehren, im Himmel zum Fürsprecher zu haben. Der Du lebst und herrschest in Ewigkeit. Amen

Gebet zum heiligen Joseph, dem Schutzpatron der Hl. Kirche Gottes
Josef, dem die höchsten Güter Gott der Vater anvertraut, des Erlösers treuer Hüter, Bräutigam der Gottesbraut.
Du Beschirmer frommer Seelen, die ihr Heil dir anbefehlen, du, der Kirche Schutzpatron, fleh' für uns an Gottes Thron!
Josef, sieh, von allen Seiten wird die Kirch' des Herrn bedroht; Satan und sein Anhang streiten wider Gott und sein Gebot!
Blick, o Schutzpatron hernieder, schirm der Kirche Haupt und Glieder: nimmst du sie in deine Hut, tobt umsonst der Feinde Wut.
Josef, führe die Verirrten wieder auf den rechten Pfad. O beschütze Herd und Hirten, wenn Gefahr und Drangsal naht.
Schirm der Unschuld zarte Blüten, wenn ringsrum die Stürme wüten, reich uns deine Vaterhand, wenn wir gehn ins Heimatland.



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