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Heroldsbach: Das große Lichtwunder  vom 2. Febr. 1950

Das große Lichtwunder  vom 2. Febr. 1950
Das Fest Maria Lichtmess am 2. Februar 1950 hat eine riesige Menschenmenge angelockt, die auf etwa 70.000 geschätzt wird. Die Leute stehen Kopf an Kopf nicht nur auf dem Gebetsplatz, sondern auch auf den Feldern bis hinunter zum Wald. Das Gebet wogt wie ein Meer und die Gesänge sind noch im Nachbarort zu hören."

Die erste Erscheinung ist gegen 14:30 Uhr. Über den Birken zeigt sich die himmlische Königin in blauem Mantel und mit dem Jesuskind auf dem Arm. Der Versuch, Prozession zu halten, erweist sich als unmöglich, weil die vielen Menschen sich nicht von ihrem Platz bewegen können. Etwa eine Stunde ist vergangen, da wird plötzlich eine leichte Rotation der Sonne beobachtet. Es erfolgt ein dreimaliger totaler Farbwechsel der Sonne von Grün zu Blau und Rot. Von der Erscheinungsstelle über dem Birkenwald aus gehen goldgelbe Kugeln in einer ununterbrochenen Kette senkrecht nach oben, und plötzlich ist die riesige Beterschar in ein eigenartiges helles Licht eingetaucht, das die Menschen vom Boden her einhüllt. Sie stehen in diesem herrlichen Leuchten, das die ganze Erscheinungsstätte etwa einen Meter hoch bedeckt.

Der ganze „heilige Berg" ist zu einer einzigen leuchtenden Sonne geworden, die gewaltige Fülle des Lichtes ist unerschöpflich und überfließend. Dieses herrliche Schauspiel ist aber nicht nur auf den heiligen Bezirk beschränkt, sondern erweitert sich nach allen Seiten in meterbreiten Lichtstraßen, die bis über den Horizont hinauslaufen. Dieses Erlebnis wird von den staunenden Menschen als ein neues, großartiges Zeichen für die Echtheit der Heroldsbacher Vorgänge erkannt.
 
 

Die Heiligste Dreifaltigkeit - 9. Februar 1950

Am 9. Februar 1950 öffnet sich das Licht des Himmels erneut. Zunächst erscheint die Muttergottes über den Birken und schwebt zum Podium. Hier sagt sie: „Liebe Kinder, heute dürft ihr einen Blick in den Himmel tun." Sie segnet jedes Kind einzeln und lenkt die Aufmerksamkeit der Gläubigen auf das bevorstehende große Ereignis mit den Worten: „Die Leute sollen zum Birkenwald schauen. Ich gebe bald ein Zeichen. Es dauert nicht mehr lange."
Die Mädchen warnt sie: „Liebe Kinder, lasst euch ja nicht vom Teufel fangen. Wenn er sagt, ihr sollt nicht mehr beten, glaubt es nicht! Er will euch nur verführen. Wenn ihr in Gefahr seid, ruft mich an! Ich will euch beschützen, solange ihr lebt. Ihr müsst noch viel leiden, bis ihr zu mir in den Himmel kommt." Dann wiederholt sie ihre Warnung: „Glaubt nur nicht dem Teufel!"

Der Rosenkranz ist gebetet und vor den Augen der staunenden Kinder öffnet sich im Dunkel der anbrechenden Nacht hell strahlend der Himmel. Der Blick wird frei in die Unendlichkeit des Himmels von unbeschreiblicher Reinheit und Schönheit. Alles Irdische scheint dagegen öde und leer.

Die Muttergottes schwebt von den Mädchen weg in den Himmel hinein. Dort setzt sie sich auf der einen Seite des langen Thronsitzes nieder und hat ein goldenes Zepter in der Hand. Im gleichen Augenblick wird rechts neben ihr die Heiligste Dreifaltigkeit sichtbar. Gott Vater und Gott Sohn in menschlicher Gestalt, und über beiden schwebt der Heilige Geist in Gestalt einer Taube. Der Sohn sitzt zur Rechten des Vaters und hält in seiner Hand die Erdkugel mit einem Kreuz darauf. Der Thron ist umgeben von unzähligen Engeln und vielen Heiligen. Sie verneigen sich und beten Gott in tiefster Ehrfurcht an. Beim Anblick des offenen Himmels werden die Seherkinder mit tiefer Freude erfüllt. Die Schönheit des Himmels, die Herrlichkeit Gottes und die Seligkeit der Himmelsbewohner lassen sich nicht schildern. Die Kinder haben den unstillbaren Wunsch, ihr Schauen möge nie mehr aufhören. Sie sagen, dies sei das Schönste, was sie je gesehen haben!

Die Vision dauert zehn Minuten. Dann sehen sie, wie die Muttergottes vom Thron der Heiligsten Dreifaltigkeit aus segnet, und während die Mädchen das Kreuzzeichen machen, schließt sich der Himmel wieder. Schmerzlich berührt starren die Kinder in das plötzliche Dunkel. Nur langsam kehren sie in die irdische Wirklichkeit zurück. Die Schönheit und Herrlichkeit des Himmels bleiben aber unauslöschlich in ihrer Erinnerung.

Ave Maria Rosenkönigin, bitte für uns!

Herausgeber: Pilgerverein Heroldsbach e. V., Christoph Langhojer (1. Vorsitzender) Verfasser: Norbert Langhojer (+ 04.05.1997)
Quelle: 'Buch „'Reich der Mystik" - Die Botschaft von Heroldsbach
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(Quelle: Pilgerverein Heroldsbach, mit freundl. Gen., Rundbrief v. März 2016)   -   LINK: heroldsbach-pilgerverein.de
Bild: Jesuskind mit Muttergottes in der Gnadenkapelle von Heroldsbach

Bete täglich den Rosenkranz!



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