483 Jahre heilige Jungfrau von Guadalupe / Mexiko

Geschichte und Bild der heiligen Jungfrau von Guadalupe

Am 9. Dezember 1531 erschien am Stadtrand von Mexiko Stadt die Jungfrau und Gottesmutter Maria dem 57 Jahre alten Indio Juan Diego. Sie erteilte ihm den Auftrag, zu Bischof Zumárraga zu gehen und ihn aufzufordern, ihr zu Ehren am Erscheinungsort, auf dem Berg Tepeyac, eine Kirche zu erbauen. Hier werde sie allen, die sie vertrauensvoll anrufen, ihre Hilfe erweisen.

Der zuständige Ortsbischof Zumárraga verlangte ein Zeichen, das ihm schließlich von der heiligen Jungfrau Maria gewährt wurde: Bei der vierten Erscheinung am 12. Dezember sammelte der 1990 selig und 2002 heilig gesprochene Juan Diego - in der Winterzeit! - kastilische Rosen in seine Tilma (ein Poncho-Umhang). Als Juan Diego die von der heiligen Jungfrau Maria gewünschten Rosen vor dem Bischof ausschüttete, ereignete sich ein 2. Wunder: Es erschien auf dem groben, aus Agavenfasern gewirkten Stoff das Bild, das noch heute als die Darstellung der Jungfrau von Guadalupe verehrt wird.

Eine exakte wissenschaftliche Erklärung für das Bild ist bis heute nicht gefunden worden. Der Stoff der Tilma wurde aus Agaven gewonnen, eine Pflanze, aus der auch Tequila destilliert wird. Normalerweise zerfällt ein solcher Stoff innerhalb von 20 Jahren. Der Stoff ist heute 483 Jahre alt und noch nicht zerfallen!
Es ist ein großes wissenschaftliches Rätsel, woraus die Farben des Bildes gemacht sind und wie diese auf der groben Agaven-Faser haften können. 1979 vergrößerte ein Wissenschaftler mittels einer NASA-Ausrüstung mikroskopisch feine Ausschnitte der Iris und der Pupille des Muttergottes-Darstellung 2.500-fach: Die Sensation war perfekt. Insgesamt 13 Personen waren in Marias Augen zu sehen: ein sitzender Indio, Bischof Zumárraga und sein Dolmetscher Gonzalez, Juan Diego mit offener Tilma, eine Frau, ein bärtiger Spanier, sowie eine Indiogruppe mit Kind.
Das einzige Marienbildnis, das sich auf dem Schreibtisch des verst. Papstes Johannes Paul II. befand, war exakt dieses Bildnis der heiligen Jungfrau von Guadalupe: ein Bild, das nicht von Menschenhand stammt, sondern direkt vom Himmel!
 
Das Bild selbst entspricht einem alten indianischen Kode, das heißt, es besteht aus Zeichen:
Maria steht in der Mitte des Mondes, also in Mex-iko. Sie verdeckt die Sonne und damit die althergebrachte Religion der Azteken. Durch ihre Haltung drückt sie aus, daß sie nicht selbst Göttin ist, sondern daß sie selbst eine Anbetende ist. Das schwarze Band um ihre Hüften bedeutet, daß sie schwanger ist. Über ihrem Bauch sieht man eine kleine vierblättrige Blume, das Zeichen der Azteken für Göttlichkeit. Maria ist also schwanger mit Gott.
Der Engel unterhalb des Mondes bedeutet zweierlei: Im europäischen Verständnis ist er ein Bote Gottes, im indianischen ein "Adler-Krieger", einer der bedeutendsten Kämpfer der Azteken. Er hält mit der einen Hand das Kleid, mit der anderen den Umhang. Dadurch wird er zum Mittler zwischen Himmel und Erde. Die Verzierungen des Kleides stellen Blumen dar und symbolisieren gleichzeitig das Tal, in dem Mexiko Stadt liegt. Die Konstellation der Sterne am Umhang entspricht nach neuesten Forschungen dem 21. Dezember 1531, der längsten Nacht, nach der die Tage wieder länger werden.


Weitere Infos:
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eine sehr ernsthafte Mahnung zur Abschaffung der Abtreibungslegalisierung!

Die letzten Forschungsergebnisse in spanischer Sprache:
VIRGUADA.PPT



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