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Liebe zu Gott macht die Seele frei! 
Auf den Spuren der Göttlichen Barmherzigkeit

Auf den Spuren der Göttlichen Barmherzigkeit
"Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes wird uns besuchen dos aufstrahlende Licht aus der Höhe" (Lk 1,78)
Im Tagebuch der hl. Schwester Faustina finden wir die inneren Gespräche zwischen der hl. Sr. Faustina mit Jesus und Jesu Antworten und Worte, die er nicht nur an diese große Heilige, sondern an uns alle richtet. "Oh, wie schön ist die geistige Welt! Sie ist so wirklich, daß im Vergleich dazu das äußerliche Leben nichts ist als leere Illusion und Ohnmacht!" [884]. - Leider werden heute von vielen Menschen diese so entscheidend wichtigen Dinge der katholischen Mystik bekämpft zu deren eigenen teils gravierenden Nachteilen! - Schwester Faustina zeigt uns aber in ihrem Tagebuch, daß die katholische Mystik, nämlich das innere Leben der Seele mit Gott entscheidend wichtig ist für alle Aspekte und Augenblicke und Handlungen unseres Leben, indem wir damit für unser Wohl sorgen, andernfalls kommen Katastrophen, Unglücke, Krankheiten u.v.m..  Die von Gott gewünschte tiefe Innerlichkeit besteht gemäß den Worten der hl. Sr. Faustina in fröhlicher Liebe zu Gott und im Leben nach Gottes heiligen Willen: vgl. die Diktate Jesu an Piccarreta:  Die Traurigkeit, auch tiefere innere Störungen der Psyche können sich in einem Herzen, das Gott liebt, nicht einnisten! [886] Eine Vielzahl der Menschen betrachtet heute unter dem Namen "totaler Freiheit" die Zehn Gebote Gottes als repressiv (unterdrückend), als Einschränkung der persönlichen Freiheit. Es ist wahr, daß Gott uns allen unsere Freiheit läßt, er zwingt uns zu nichts, aber wir müssen auch die Folgen unseres Handelns tragen. Die Zehn Gebote Gottes, eigentlich sind es 12, wenn man die 2 Gebote der LIEBE noch hinzunimmt, sind der beste Weg für uns, um eine glückliche Zukunft zu leben, und zwar in Freiheit: Die Menschen mit viel Haß können nämlich gar nicht mehr frei sein:
- sie können nicht mehr ordentlich beten
- sie können nicht mehr am hl. Meßopfer teilnehmen
- sie können nicht mehr mit allen Mitmenschen friedlich zusammenleben: da kommt Mobbing ins Spiel, Streit, Gewalt
- sie können nicht mehr die Bilder des "Barmherzigen Jesus" lange betrachten
- sie können/wollen den "Rosenkranz zur Göttlichen Barmherzigkeit" nicht beten!  - ein sehr sicheres Anzeichen!!!
- sie können nicht mehr das Knie beugen (sie stehen bei der hl. Wandlung)
- sie können nicht mehr frei denken
- sie können nicht mehr beichten
- sie können nicht mehr hören, wenn der Heilige Geist öffentlich angerufen wird
- sie können nicht mehr die Muttergottes richtig verehren
...   die Liste ließe sich beliebig fortsetzen!
Jeder soll, sollte und kann sich hier in persönlicher, vollkommener Freiheit selbst prüfen! Der Mensch ist frei! Gott hat den Menschen frei erschaffen: er kann sich für Gut und böse entscheiden! ...
Die Menschheit geht heute sogar soweit, daß sie die tiefgläubigen, traditionsbewußten Christen und Gott selbst als Gegner der menschlichen Freiheit und gar endlich zum Feind seines eigenen Geschöpfes erklärt und sie bekämpft, und zwar mit allen Mitteln! In Wirklichkeit achten diese Leute gar nicht darauf, daß sie selbst diejenigen sind, deren Freiheit fast total eingeschränkt wird: ihr Denken, Handeln ... erfahren nämlich eine erheblichen Verlust der Freiheit: diese Leute sind voll von unbegründetem Haß, der ja nur vom bösen feind kommen kann! Diese Leute merken nicht, daß sie ihre wahre Freiheit total verloren haben: ihre Freiheit ist weg! einfach weg! - Aber das merken diese Leute gar nicht. Diese Leute merken gar nicht, daß sie in mehrfacher Hinsicht vom bösen feind betrogen werden! Sie merken gar nicht, daß sie den Katastrophen gegenüber völlig hilflos ausgeliefert sind! Dabei gibt es doch das von Jesus selbst der hl. Sr. Faustina geoffenbarte so einfache Mittel: nämlich den Rosenkranz zur Göttlichen Barmherzigkeit, der alles Unheil abwenden kann! Aber deren Freiheit ist schon soweit eingeschränkt, daß sie dieses hochwirksame Mittel
- nicht erkennen können
- nicht benutzen können
- und die Wirkung dieses Rosenkranzes zur Göttlichen Barmherzigkeit überhaupt nicht, ja nicht einmal in Spuren erfassen können! - Aber doch fühlen sie sich frei, weil der böse feind ihnen das täuschend echte Gefühl einer "freiheit" vorgaukelt, eine Freiheit, die es eigentlich gar nicht gibt - aber sie können das gar nicht mehr begreifen, weil die Liebe (zu den Mitmenschen und zu Gott) fehlt!
Schwester Faustina demaskiert in ihrem Tagebuch diese Blasphemie (Gotteslästerung), indem sie mit hell erleuchtetem Verstand sagt: "Die Liebe zu Gott macht die Seele frei! Sie ist wie eine Königin, die den Zwang von Sklaverei nicht kennt!" [890] Man muß sich diese tiefsinnigen Worte erst einmal zu eigen machen, lang darüber nachdenken, was sie bedeuten. Sie rutschen immer tiefer in die unsichtbar aufgestellten Fallen des bösen feindes und es entsteht bei ihnen immer noch mehr Haß, immer noch mehr Haß, der sie innerlich vergiftet - ohne daß diese Leute das überhaupt merken!
Man darf sich nicht eine eigene Kirche nach eigenen "freien" Wünschen aufbauen wollen: das ist sicher der falsche Weg. Es gilt nicht: "Wir sind Kirche"! Wir müssen alles, wirklich alles, d.h. unser ganzes Leben auf Gott hin auslenken, d.h. gemäß Gottes heiligem Willen und Wollen - nicht nach eigenen Wünschen und dem Zeitgeist entsprechend, das wäre falsch! Die heilige Jungfrau Maria führt uns auf dem sichersten, schnellsten und leichtesten Weg hin zu ihrem göttlichen Sohne Jesus Christus! Und die heilige Hostie ist nichts anderes als Jesus Christus selbst! Wir müssen eine außerordentlich hohe Wertschätzung vor der hl. Hostie haben und vor dem Empfang derselben. Dies ist aber nicht gegeben bei der Handkommunion, die seit Jahrzehnten unseren Glauben schwächt und wo die Menschen auf die heruntergefallenen Teile von Hostien daraufsteigen, sondern wird nur durch die Mundkommunion gewährleistet und gefördert, die kniend empfangen wird.
Der hl. Don Bosco hat in einer Vision das stark bedrängte Schiff Petri mit dem Papst als Steuermann gesehen, wie das Schiff sehr stark bekämpft wird. Dann erschienen links und rechts vom Schiff je eine Säule: die eine, etwas größere Säule trug die heilige Hostie, die andere, etwas kleinere Säule trug eine Statue der Immakulata, der Lieben Muttergottes: Also haben wir 2 Säulen, auf die wir zur Zeit bauen können: das heilige Meßopfer und die wahre, innige Marienverehrung: beides wird unter den Webseiten von adorare seit fast 2 Jahrzehnten unterstützt und gefördert, ebenso wie der Rosenkranz zur Göttlichen Barmherzigkeit und die heute so enorm wichtige und nutzbringende Katholische Mystik, auch die kniend zu empfangene Mundkommunion! Wir haben schon vor fast 20 Jahren aufgezeigt, daß Gott sogar durch Kometen eigens auf diesen so enorm wichtigen "Rosenkranz zur Göttlichen Barmherzigkeit" hingewiesen hat! Diejenigen Leute, auch wenn sie die Kirche für sich behaupten wollen ("Wir-sind-K.."), und die nämlich die Marienverehrung, die Hochschätzung der hl. Eucharistie, den Rosenkranz und die Novene zur Göttlichen Barmherzigkeit, die kniend empfangene Mundkommunion ... ablehnen, sind auf dem falschen Weg, wenden sich von Gott ab und gehen ihre eigenen Wege, die sie leider in die falsche Richtung führen!
Dabei ist es eigentlich so leicht, zu Gott zurückzukehren, es wäre so leicht, sein Leben so zu ändern, um Gott zu gefallen:
Manche mögen denken, die Innerlichkeit, das geistige Leben, seien eine sehr schwierige Sache, der Aufstieg der Seele in den Himmel könne nur mit außerordentlich großen Taten erreicht werden, aber das hatte dereinst schon die hl. Theresia vom Kinde Jesu mit ihrem „Kleinen Weg" als unbegründetabgewiesen. Das Tagebuch der hl. Schwester Faustina zeigt das Entscheidende für unser ganzes Leben auf, die Liebe: denn sie ist wichtig und nutzbringend für alle Menschen aller Rassen, aller Nationen und aller Glaubensrichtungen. "Jesus, Du hast mir jetzt gezeigt, worin die Größe der Seele besteht: ganz und gar nicht in großartigen Taten, sondern allein in der großen Liebe. Die Liebe macht den Wert aus. Sie ist es, die allen Taten ihren Wert verleiht. Auch wenn unsere Taten klein sind und alltäglich, durch die Liebe werden sie groß und gewaltig vor Gott. Die Liebe ist ein Geheimnis, das alles, was sie berührt, umgestaltet in schöne und gottgefällige Dinge [889]. „Gott ist die Liebe" (1 Joh 4,16). Jesus gibt sein Leben bekanntlich für die Sünden der Welt. Dem sündigen Menschen gegenüber offenbart sich die Liebe als Barmherzigkeit. Die göttliche Barmherzigkeit ist weit größer als die menschliche Erbärmlichkeit. Je armseliger der sündige Mensch, desto mehr ist Gott geneigt, ihm Barmherzigkeit zu erweisen: jedoch ist eine Beichte noch erforderlich, das darf man nicht vergessen. Diese Totalbereitschaft Gottes, jedem, also auch - und vor allem! - dem größten Sünder Barmherzigkeit zu schenken, wird Faustina in besonderer Weise geoffenbart. Ihre besondere Berufung ist es, Gottes Erbarmen und auch die Wiederkunft Jesu zu verkünden sowie das wunderwirkende Gebet und die Novene, was Jesus für unsere jetzige Zeit gegeben hat. Das ist auch der Sinn des Bildes, das die hl. Sr. Faustina malen sollte: Ein Bild, das man lange und liebevoll betrachten sollte, ein Bild, das Vertrauen in das göttliche Erbarmen weckt: siehe die beiden Bilder auf dieser Seite! Schauen Sie bitte Jesus lange in die Augen und sprechen Sie mit Ihm!

Noch ein Aspekt kommt hinzu, der ebenfalls die ganze Menschheit betrifft: Jesus sagte zur hl. Sr. Faustina:
Die Menschheit wird keinen Frieden finden, solange sie sich nicht mit Vertrauen an Meine Barmherzigkeit wendet. [300], d.h. solange sie nicht den Rosenkranz und die Novene zur Göttlichen Barmherzigkeit betet! D.h. diese Gebete sollten von jedem Erdenbewohner gebetet werden! Das schützende Bild vom Barmherzigen Jesus sollte in jedem Haus, in jeder Wohnung, in jeder Kirche möglichst groß angebracht und aufgestellt und von allen verehrt werden! - Das ist nämlich ganz ganz wichtig und man sollte das nicht unerschätzen! So sieht Jesus wirklich aus! Jesus hat es ausdrücklich gewünscht, daß sein Bild gemalt und in allen Wohnungen und Kirchen auf der ganzen Welt aufgestellt und verehrt wird, so wie die hl. Sr. Faustina Jesus am Vorhang ihrer Zelle gesehen hat!

Nach Jesu Offenbarung an die hl. Sr. Faustina bedarf es nur der Einsicht in das eigene Elend (Demut!, Kleinsein!) und der Offenheit für den Ruf des Herrn, dann werden sich Ströme von Erbarmen aus dem Herzen Jesu über die Menschen ergießen, d.h., man muß sich vor Gott klein machen, demütig sein, dann bekommt man mehr! Das Kleinsein, die Demut ist also wichtig und ein Vertrauen im Übermaß, daß Gott durch das o.g. Gebet alles bewirken kann!!
Schwester Faustina wird so zur Heroldin des Vertrauens in die unendliche Barmherzigkeit. Was auch immer im Leben eines Menschen geschehen sein mag, und wären es die schlimmsten Sünden, immer ist das volle, ungeschmälerte Vertrauen auf die barmherzige Liebe Jesu der Weg zum Heil, der Weg zurück zu Gott!
Der vollständige Ordensname unserer Dienerin Gottes heißt: „Schwester Maria Faustina vom Allerheiligsten Altarsakrament". Dieser Beiname eröffnet uns den Blick in einen anderen Reichtum dieses verinnerlichten Lebens im Bereich der Katholischen Mystik, nämlich die Bedeutung der hl. Kommunion im Leben Faustinas. Sie hat eine große Anzahl von Vorbereitungen auf den Empfang der hl. Kommunion hinterlassen. Es sind Kostbarkeiten voll von unglaublicher Liebe und Tiefe, wie sie kein Theologe erfinden kann. Auch hier kann eine göttliche Vorsehung erkannt werden: In der Zeit des massenhaften, oft unwürdigen(!) Kommunionempfanges, ist es nötig, den vielen Kommunikanten immer wieder bewußt zu machen, wen sie empfangen, was zu einer guten Vorbereitung, einem würdigen und innerlichen Empfang und einer sorgfältigen Danksagung gehört. Der feierlichste Augenblick meines Lebens ist immer der Augenblick, wenn ich kniend per Munddarreichung die hl. Kommunion empfange. Die Engel würden, wenn sie es könnten, uns Menschen nur um zwei Dinge beneiden, den Empfang der hl. Kommunion und das Leiden [1804]. - Aber es gäbe keinen Engel, der sich bem Empfang der heiligen Kommunion nicht hinknien würde! Also wissen wir, was wir zu tun haben!
Mit dem Leiden ist allmählich eine weitere mystische Dimension im Leben Faustinas hinzugekommen. Das Leiden war ihr in zunehmendem Maße vertrauter geworden. Sie wollte sich in allem mit Jesus vereinen und schließlich selbst zur Hostie, zum Opfer werden. So wollte sie mit Jesus für die Rettung der Sünder zu leiden: "Der Herr hat mir während der hl. Stunde gewährt, seine Passion mitzuempfinden. Ich habe an der Bitterkeit teilgenommen, die seine Seele während der Passion erfüllte." [872]. Andererseits wollte die hl. Sr. Faustina Jesus für die Beschimpfungen, Beleidigungen, Mißachtungen, Blasphemien, die er von den Menschen - auch in heutiger Zeit! - zu leiden hat, Genugtuung leisten, deshalb sagte ihr Jesus öfters bei der hl. Kommunion, wo sie ganz innig mit Jesus verbunden war,  Worte wie diese: "Meine Tochter, deine Liebe ist Mir Genugtuung für die Herzenskälte vieler Seelen" [1816]. Hier wird die in der Katholischen Mystik allzeit bekannte Mitwirkung am Heil der Seelen zur Wirklichkeit. Pius XII. sprach darüber in seiner Enzyklika Mystici Corporis eindringlich: „Es ist ein wahrhaft schaudererregendes Geheimnis, das man niemals genug betrachten kann, daß nämlich das Heil vieler abhängig ist von den Gebeten und freiwilligen Bußübungen der Glieder des geheimnisvollen Leibes Jesu Christi, die sie zu diesem Zweck auf sich nehmen" (Heilslehre der Kirche, S. 489, Frbg. Schweiz 1953). - Aber diese Lehre kann man nur mit Liebe im Herzen begreifen!
Jedem, der das Tagebuch der hl. Schwester Faustina aufmerksam gelesen hat, drängt sich sicherlich die Frage auf: Wie kann man auch nur einen Augenblick leben, ohne Gott zu lieben?

Schwester Faustina und ihre Sendung
In jeder Seele vollbringe Ich das Werk der Barmherzigkeit. Je größer der Sünder, desto größer ist sein Anrecht auf Meine Barmherzigkeit. Über jedem Werk Meiner Hände ist Meine Barmherzigkeit befestigt. [723]

Von der hl. Schwester Faustina haben wir die von Jesus selbst diktierte Andacht zur Göttlichen Barmherzigkeit erhalten, die Gewitter, Unwetter, alles Unheil in SEKUNDEN vertreibt und unschädlich macht. Die Grundlage dieser Andacht ist das kindliche Vertrauen auf Gott und die barmherzige Liebe zum Nächsten durch Wort, Gebet und eine Tat der Nächstenliebe, was möglichst täglich zu verrichten ist.
Die hl. Sr. Faustina schreibt in ihrem TB: "O Gott, aus Barmherzigkeit hast Du das menschliche Geschlecht vom Nichts ins Sein berufen und hast es reichlich mit natürlichen und übernatürlichen Gaben beschenkt. Das war Deiner Güte noch nicht genug - In Deiner Barmherzigkeit schenkst Du uns das ewige Leben. Du lässt uns zu Deinem ewigen Glück kommen, an Deinem inneren Leben teilhaben und das allein aufgrund Deiner Barmherzigkeit. Du beschenkst uns mit Deiner Gnade allein deshalb, weil Du gut und von Liebe erfüllt bist. Du hast uns nicht gebraucht, um glücklich zu sein, aber Du, Herr, willst Dein eigenes Glück mit uns teilen." [1743].
"Durch Deine Barmherzigkeit bist Du zu uns herabgestiegen, um uns aus unserer Not zu erheben. Es geschieht das unfaßbare Wunder Deiner Barmherzigkeit, Herr: das Wort wird Fleisch, Gott wohnt unter uns, das Wort Gottes - menschgewordene Barmherzigkeit. Diese Erniedrigung Gottes durch die Annahme der menschlichen Natur ist Ausdruck seiner Barmherzigkeit, Aufwand seiner Liebe, über den der Himmel staunt." [1745].

Auch wir selbst sollen uns bemühen, so wie die hl. Sr. Faustina heilig zu leben und uns einfacher Mittel der Katholischen Mystik zu bedienen, wie geistliche Lektüre, tägliche Meditation, innige Verbindung mit Gott, mit der hl. Jungfrau Maria, Anrufung der Heiligen, möglichst häufige Mitfeier des heiligen Meßopfers, Betrachtung der Rosenkranzgeheimnisse, den Rosenkranz und die Novene zur Göttlichen Barmherzigkeit und der Kreuzwegstationen, das tiefe Erleben der heiligen Sakramente, die kirchlichen Feste im liturgischen Jahr mitfeiern, seinen Glauben auch öffentlich bezeugen, kniend die Mundkommuion empfangen usw..
(Die Ziffern in Klammern geben die Seiten im Tagebuch der hl. Sr. Faustina an!)



Bete jeden Tag den Rosenkranz zur Göttlichen Barmherzigkeit, besonders um 3 Uhr, wo besondere Gnaden verliehen werden, und staune über die Wunder, die Du dann siehst!
Selbst die kräftigsten Unwetter, Gewitter, Hagelschauer ... verziehen sich in wenigen Sekunden! Schäden von Unwettern lassen sich vermeiden durch Segnung der Felder und Wohnungen durch einen katholischen Priester (z.B. in der Sonntagsmesse beim Wettersegen!) und - mit sofortiger Wirkung! - durch das private und öffentliche Beten des wunderwirkenden "Rosenkranzes zur Göttlichen Barmherzigkeit"! - Seit mehr als 20 Jahren mit größtem Erfolg getestet! - Die Leute beten zu wenig oder gar nicht mehr, deshalb häufen sich die Unwetter und Katastrophen! Wichtig bei diesem Gebet ist das Vertrauen, mit dem man dieses Gebet zu Gott schickt und die zu Beginn des Gebets ausgesprochene Intention, indem man so beginnt: "ich bete heute für ... (diese o. jene Person / Anliegen), damit ... (sie gesund wird, alles Unheil abgewendet wird...)",usw. ! Siehe Anleitung!
Auf diese Weise kann jeder mitwirken, am Wohl der Menschheit mitzuarbeiten, auch der, der krank ist, als Rentner zuhause ist: jeder kann beten, Gutes tun, Barmherzigkeit üben.... Viel Leid, viel Unheil, viel Geld kann so den Mitmenschen, der Allgemeinheit erspart werden, indem man z.B. bei nahenden Unwettern diesen Rosenkranz zur Göttlichen Barmherzigkeit anfängt zu beten. Überflutungen, Überschwemmungen, Sturmschäden, Keller voller Wasser ... lassen sich vermeiden! Viel wichtiger ist aber natürlich die Tatsache, daß man damit sehr leicht, sehr schnell seine eigene Seele retten kann. Jesus sagte zur hl. Sr. Faustina: "Wer auch nur einmal diesen Rosenkranz betet, der wird gerettet!" Diesen letzten Satz sollte sich jeder vernünftige Mensch durch den Kopf gehen lassen! Deshalb ist es ja auch so bemerkenswert, daß genau dieser Rosenkranz zur Göttlichen Barmherzigkeit derart stark bekämpft wird vom bösen feind...! Das sollte jedem zu denken geben!
Wird dieses Gebet bei einem Sterbenden verrichtet, so umfängt Gott dessen Seele mit Seiner ganzen Barmherzigkeit und bewahrt ihn vor dem ewigen Tod, der Hölle. Überlegt einmal: was bedeutet "ewig"? "Ewig" im Himmel, "ewig" in der Hölle" - das sind die 2 verschiedenen Endstationen des menschlichen Lebens, die jeder selbst wählt.
 
 

Jesus sagte zur hl. Sr. Faustina: "Aus Meiner Barmherzigkeit schöpft man Gnaden mit nur einem Gefäß, und das ist das Vertrauen. Je mehr eine Seele vertraut, um so mehr bekommt sie." [1578] Das Allerwichtigste beim Beten des Rosenkranzes zur Göttlichen Barmherzigkeit ist also das Vertrauen. Mit unserem starken Vertrauen schließen wir gleichsam Jesu Herz auf. Das Vertrauen ist das Schöpfgerät für die zu empfangenen Gnaden: je größer das Vertrauen, desto größer ist der "Gnaden-Schöpflöffel", um so mehr Gnaden erhält man.
Wenn wir die Schriften Piccarretas lesen, wissen wir, daß wir jeden Tag unser Leben neu auf Gott, genauer auf Gottes Willen ausrichten sollen. Wir sollen Gottes 10 + 2 Gebote erfüllen und auch unsere Berufs- und Standespflichten, dann sollen wir den Einsprechungen des Heiligen Geistes folgen und dankbar - auch wenn es manchmal schwer fällt! - unser Kreuz annehmen [vgl.444].
Sage, Meine Tochter, daß Ich ganz Liebe und Barmherzigkeit bin. Wenn sich Mir eine Seele mit Vertrauen naht, erfülle Ich sie mit so gewaltiger Gnade, daß sie diese Gnade in sich selbst nicht fassen kann und sie auf andere Seelen ausstrahlen wird [1074]. Neben dem Vertrauen ist die Barmherzigkeit die zweite wesentliche Grundlage der Barmherzigkeitsandacht. Jesus gab der hl. Sr. Faustina seinen Wunsch bekannt, daß die Verehrer seiner Barmherzigkeit aus Liebe zu ihm im Laufe jeden Tages wenigstens eine Tat der Barmherzigkeit gegenüber den Nächsten vollbringen. "Barmherzigkeit sollst du immer und überall deinen Nächsten erweisen, du kannst dich davor weder drücken, noch herausreden oder entschuldigen. Ich gebe dir drei Möglichkeiten, dem Nächsten Barmherzigkeit zu erweisen: erstens - die Tat; zweitens - das Wort; drittens - das Gebet. In diesen drei Stufen ist die Fülle der Barmherzigkeit enthalten; sie ist ein unumstößlicher Beweis der Liebe zu Mir. So preist und verehrt die Seele Meine Barmherzigkeit." [742]. - D.h. je mehr man seinen Nächsten liebt, desto mehr liebt man Jesus!

Jesus erklärte auch, daß die Barmherzigkeit gegenüber der Seele verdienstvoller ist und fügte hinzu, daß dazu keine materiellen Mittel notwendig sind. Für diese Art der Barmherzigkeit braucht man keine Mittel. Jedem Barmherzigkeit erweisen erfolgt nicht nur durch Gebet, das soll unsere innigst gelebte christliche Lebensweise sein! "Die Strahlen der Barmherzigkeit brennen Mich; Ich will sie über die Seelen der Menschen ergießen." [1074]

Entstehung des Bildes des "Barmherzigen Jesus"
Schwester Faustyna hatte am 22. Februar 1931 im Kloster in Plock eine Vision. "Am Abend, als ich in der Zelle war" schreibt sie in ihrem Tagebuch "erblickte ich Jesus, den Herrn, in einem weißen Gewand. Eine Hand war zum Segen erhoben, die andere berührte das Gewand auf der Brust. Von der Öffnung des Gewandes (...) gingen zwei große Strahlen aus, ein roter und ein blasser. (...) Nach einer Weile sagte Jesus zu mir: Male ein Bild, nach dem, das du siehst, mit der Unterschrift: Jesus, ich vertraue auf Dich. Ich wünsche, daß dieses Bild verehrt wird, zuerst in eurer Kapelle, dann auf der ganzen Welt." [47]. - D.h. das Bild ist von Gott selbst gegeben worden, es ist nicht aus menschlichen Vorstellungen entstanden. So sieht Jesus wirklich aus! So ging Jesus durch die Straßen von Jerusalem, durch die Straßen Galiläas...!
Der Inhalt des Bildes ist eng mit der Liturgie des ersten Sonntags nach Ostern verbunden, der im Jahre 2000 vom + Papst Johannes Paul II. weltweit zum Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit erhoben wurde. Im Tagesevangelium nach Johannes hören wir von der Erscheinung des Auferstandenen im Abendmahlssaal und von der Einsetzung des Sakraments der Buße (vgl. Joh 20,19-23). Die Strahlen von Blut und Wasser, die aus dem durchbohrten Herzen Jesu fließen, und auch die Wundmale an Händen und Füßen erinnern uns an die Geschehnisse des Karfreitags (vgl. Joh 19,16-37). Im Bild des Barmherzigen Jesus verbinden sich somit zwei entscheidende Ereignisse der barmherzigen Liebe Gottes zu uns Menschen. Auffallend bei diesem Christusbild sind die zwei Strahlen, die Jesus selbst erklärte:
"Der blasse Strahl bedeutet Wasser, das die Seelen rechtfertigt; der rote Strahl bedeutet Blut, welches das Leben der Seelen ist. Diese zwei Strahlen drangen aus den Tiefen Meiner Barmherzigkeit, damals, als Mein sterbendes Herz am Kreuz mit der Lanze geöffnet wurde. Glücklich, wer in ihrem Schatten leben wird." [299].
Damit deutet Jesus die 3 wichtigen heiligen Sakramente an: das hl. Sakrament der Taufe (Heiliger Geist!), das hl. Sakrament der Eucharistie sowie das hl. Sakrament der Buße: Alle hl. Sakramente reinigen und ernähren unsere unsterbliche Seele.
Bei meinen Kometenbeobachtungen fiel mir auf, daß diese - theologisch betrachtet - auf die heiligen Sakramente hinweisen, die heute in Vergessenheit geraten, umstrukturiert oder sogar abgeschafft werden sollen! Wir Christen dürfen nicht untätig bleiben: Jesus ruft uns auf, aktiv zu sein, denn Jesus sagt: "Der Glaube allein nützt nichts!"(Jesus sagt das Gegenteil von M. Luther!). Was müssen wir tun? Erstens müssen wir vertrauen, zweitens müssen wir die heiligen Sakramente in Anspruch nehmen und müssen darauf achten, daß sie uns nicht weggenommen werden, drittens verlangt Jesus von uns eine tätige, also aktive Nächstenliebe: in Gebet, Wort und Tat: und das jeden Tag von Neuem! Jesus hat uns durch die hl. Sr. Faustina nicht nur sein Bild gegeben, sondern er will uns allen damit auch sagen: "Ich bin allezeit bei euch da! Vertraut 100%ig auf mich! Ich liebe euch!" - "Jesus, ich vertraue auf Dich!" soll unser tägliches Gebet sein und unsere innere felsenfeste Einstellung!!
Jesus sagte: "Das Bild soll an die Forderungen Meiner Barmherzigkeit erinnern, denn auch der stärkste Glaube hilft nichts ohne Taten." [742].
Demjenigen, der so das Bild des "Barmherzigen Jesus" verehrt, hat der Herr das ewige Heil versprochen: "Ich verspreche, daß jene Seele, die dieses Bild verehrt, nicht verlorengeht." [48]. Diese Seele geht auf ewig nicht verloren! Unser Herr Jesus Christus versprach uns auch große Fortschritte auf dem Weg zur christlichen Vollkommenheit, eine glückliche Sterbestunde, wie auch alle anderen Gnaden und zeitlichen Wohltaten, um welche die Menschen ihn vertrauensvoll bitten: "Durch das Bild werde Ich den Seelen viele Gnaden schenken, deshalb soll jede Seele Zugang zu ihm haben." [570].

Die große Aufgabe der Priester:
"Ich wünsche, daß der erste Sonntag nach Ostern zum Fest der Barmherzigkeit wird. [299] Die Priester sollen an diesem Tag den Seelen Meine große und unergründliche Barmherzigkeit verkünden. [570]
Nicht weniger als 14mal verlangte Jesus die Einsetzung des "Sonntags der Göttlichen Barmherzigkeit am 1. Sonntag nach Ostern" - so bedeutend war ihm dieses Fest und dieser besondere Tag! Jesus gab uns ganz genaue Anweisungen für die Vorbereitung und Abhaltung dieses Tages: Als Vorbereitung hierfür sollen wir ab Karfreitag (vgl. Kometenereignisse!) die "Novene zur Göttlichen Barmherzigkeit" beginnen. Am 1. Sonntag nach Ostern, dem jetzigen "Weißen Sonntag" und zugleich - von Gott selbst eingesetztem "Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit" sollen wir beichten und kommmunizieren. - Damit hat uns Jesus selbst einen vollkommenen Ablaß verprochen!
Auffallend bei diesem Zeitpunkt des Festes ist die Nähe zu Ostern:
Leiden, Tod und Auferstehung Christi sind die wichtigsten Beweise für Gottes barmherziger Liebe.
Das Werk der Erlösung, die ganze Fülle von Gottes Liebe zeigt sich in den heiligen Sakramenten, die Jesus uns geschenkt hat. Die heiligen Sakramente der Taufe, der Buße und der Eucharistie, - nicht zuletzt verdeutlicht durch enorm wichtige Kometenereignisse - sind daher unerschöpfliche und lebenserhaltende Quellen der Barmherzigkeit Gottes, die Bischöfe und Priester den Gläubigen spenden und die in der Tradition weitergeführt werden müssen und niemals abgeschafft, beeinträchtigt oder beiseitegedrückt werden dürfen! - Das ist das Ziel und der ausdrückliche Wunsch Jesu, indem er diese Tatsachen - nochmals verstärkt durch Kometen - extra betont und hervorheben läßt durch kosmische Zeichen, wie sie es seit Jahrtausenden nicht gab!
Deshalb soll der Sonntag der Barmherzigkeit von allen Menschen entsprechend Jesu Wunsche vorbereitet (d.h. den Rosenkranz zur Göttlichen Barmherzigkeit mit einigen zusätzlichen Gebeten beten = Novene) und gefeiert werden. Jesus sagte: "Ich wünsche, daß das Fest der Barmherzigkeit Zuflucht und Unterschlupf für alle Seelen wird, besonders für die armen Sünder. An diesem Tag ist das Innere Meiner Barmherzigkeit geöffnet; Ich ergieße ein ganzes Meer von Gnaden über jene Seelen, die sich der Quelle Meiner Barmherzigkeit nähern. Jene Seele, die beichtet und die hl. Kommunion empfängt, erhält vollkommenen Nachlass der Schuld und der Strafen; an diesem Tag stehen alle Schleusen Gottes offen, durch die Gnaden fließen. Keine Seele soll Angst haben, sich Mir zu nähern, auch wenn ihre Sünden rot wie Scharlach wären." [699].
"In dieser Novene werde Ich den Seelen alle Gnaden schenken." [796].

"Durch das Beten des Rosenkranzes zur Göttlichen Barmherzigkeit, bringst du die Menschheit näher zu Mir. [929] Mir gefällt es, ihnen durch dieses Gebet alles zu schenken, worum sie Mich bitten. [1541] - Dieser letzte Satz, das schriftlich festgehaltene Versprechen Jesu ist gaz besonders beachtlich: wir dürfen - und sollen! - wirklich um alles bitten, was uns bedrückt, aber auch was gut ist für unsere Mitmenschen, ja sogar für unsere Feinde sollen wir beten und bitten! Das sind Taten der Nächstenliebe, wie Jesus es von uns allen verlangt. Besonders sollen wir in dieser jetzigen sehr bedrängten Zeit bitten, daß Jesus uns helfen und beistehen möge, wo das böse in der ganzen Welt so zunimmt...

Am 13. September 1935 diktierte Jesus diesen so wertvollen "Rosenkranz zur Göttlichen Barmherzigkeit" der hl. Schwester Faustina  [474-476]. Mit diesem Gebet hat Jesus viele Verheißungen verbunden. Wir opfern in diesem Gebet Gott Vater „Leib und Blut, Seele und Gottheit" seines geliebten Sohnes auf „zur Sühne für unsere Sünden und die der ganzen Welt". Dabei vereinigen wir uns in der Todesstunde, wo dieses Gebet vorzugsweise gebetet werden soll, mit Jesu Opfer am Kreuz, das er für die Erlösung der Welt vollbracht hat; wir vereinen uns mit der Liebe Gottes. Wir dürfen der Verheißung Jesu sicher sein:
"Durch das Gebet erbittest du alles, wenn das, worum du bittest, mit Meinem Willen übereinstimmt." [1731]. Nach dem Versprechen Jesu, empfangen vor allem die Sünder und die Sterbenden besondere Gnaden.
"Die Priester werden ihn den Sündern als letzten Rettungsanker reichen. Sollte es der verstockteste Sünder sein - falls er nur einmal diesen Rosenkranz betet, wird ihm die Gnade Meiner unendlichen Barmherzigkeit zuteil. [687]. Wenn dieses Rosenkranzgebet zur Barmherzigkeit bei Sterbenden gebetet wird, werde Ich zwischen Meinen Vater und den Sterbenden nicht als gerechter Richter stehen, sondern als barmherziger Erlöser." [1541]. Wenn wir all die verheißenen Gnaden erlangen wollen, ist es entscheidend wichtig, daß unser Beten geprägt ist vom beharrlichen Vertrauen auf die Barmherzigkeit Gottes und der aufrichtigen Reue über alle unsere Sünden. Das sind die Grundpfeiler, auf denen dieses Gebet steht!
Wenn die Seele die Schwere ihrer Sünden sieht und erkennt, wenn sich vor ihren Augen der ganze Abgrund ihres Elends (...) ausbreitet, soll sie nicht verzweifeln, sondern sich mit Vertrauen in die Arme Meiner Barmherzigkeit werfen, wie ein Kind in die Arme seiner liebenden Mutter [1541].

Die Novene zur Göttlichen Barmherzigkeit
Ich wünsche, daß du während der neun Tage Seelen zur Quelle Meiner Barmherzigkeit hinführst, damit sie Kraft, Trost und allerlei Gnaden schöpfen, die sie für die Mühsal des Lebens benötigen, besonders aber in der Stunde des Todes. An jedem Tag wirst du Meinem Herzen eine andere Gruppe von Seelen zuführen und sie in das Meer Meiner Barmherzigkeit tauchen. Und Ich werde all diese Seelen in das Haus Meines Vaters führen. Du wirst Meinen Vater jeden Tag durch Mein bitteres Leiden um Gnaden für diese Seelen bitten. •••
Jesus selbst diktierte Schwester Faustina die Novene, die am Karfreitag beginnt [1209-1229]. Sie kann aber auch zu  jeder anderen Tageszeit gebetet werden. Ganz besondere Gnaden erhaält man aber, wenn die Gnadenstunde um 3 bzw. 15 Uhr genutzt wird für dieses äußerst wirkungsvolle Gebet:

Die Stunde der Barmherzigkeit: 3 Uhr bzw. 15 Uhr, die Todesstunde Jesu
In dieser Stunde kam die Gnade für die ganze Welt. Die Barmherzigkeit besiegte die Gerechtigkeit. ••• [1572]

Jesus empfiehlt jedem Menschen, seiner Sterbestunde zu gedenken, die er selbst die Stunde der großen Barmherzigkeit für die Welt nannte [1320]. Jesus beschrieb sein Verlangen, indem er die Art des Gebetes in der Stunde der Barmherzigkeit und die dazugegebene Verheißung umschrieb. Jesus wünscht, in dieser Stunde seines bitteren Leidens zu gedenken, um die Barmherzigkeit Gottes zu preisen und zu rühmen und um durch die Verdienste seiner bitteren Leiden notwendige Gnaden für die Welt zu erbitten, besonders für die Sünder: Ich erinnere dich daran (...), daß du, so oft du die dritte Stunde schlagen hörst, dich ganz in Meine Barmherzigkeit versenkst, sie verherrlichst und sie preist. Rufe ihre Allmacht herab für die ganze Welt, besonders aber für die armen Sünder, denn jetzt steht sie für jede Seele weit geöffnet [1572]. Um aber diese Verheißungen zu erlangen, müssen drei Bedingungen erfüllt werden: erstens soll das Gebet an Jesus gerichtet sein, zweitens soll um 15 Uhr gebetet werden und drittens soll es sich auf das Leiden des Herrn berufen [vgl. 1320]. Es soll die Andacht zur Barmherzigkeit Gottes auch verbunden sein mit der Haltung des Vertrauens und der barmherzigen Liebe zum Nächsten. Jesus nannte auch geeignete Gebetsformen zur Verehrung der Göttlichen Barmherzigkeit: Bemühe dich in dieser Stunde den Kreuzweg abzuhalten. Wenn dir das aber nicht möglich ist, dann gehe für eine Weile in die Kapelle und verehre Mein Herz, das voller Barmherzigkeit im Allerheiligsten Altarsakrament verweilt. Falls dir auch das nicht möglich ist, versenke dich, wenn auch nur kurz, im Gebet, an dem Ort, wo du gerade bist. In dieser Stunde kannst du alles für dich selbst und für andere erbitten [1572].

Gebet in der Todesstunde unseres Herrn (15 Uhr):
Barmherziger Jesus, in dankbarem Gedenken an Deinen bitteren Kreuzestod bete ich Dich in tiefster Ehrfurcht an und lobpreise Dich für die unschätzbare Gnade der Erlösung. Demütig bitte ich Dich, schau' gnädig herab auf die ganze Menschheit und erweise besonders den armen Sündern und Sterbenden Deine unergründliche Barmherzigkeit. Amen.

Gebet um Bekehrung einer Seele
Wenn du für einen Sünder folgendes Gebet mit zerknirschtem Herzen und im Glauben verrichtest, schenke Ich ihm die Gnade der Umkehr. Das Gebet ist: 0 Blut und Wasser aus dem Herzen Jesu als Quelle der Barmherzigkeit für uns entströmt, - ich vertraue auf dich [186].

 Die Muttergottes der Barmherzigkeit
Die heilige Jungfrau Maria sagt: "Ich gab der Welt den Erlöser, und du sollst der Welt von seiner großen Barmherzigkeit erzählen und sie auf seine Wiederkunft vorbereiten, wenn er nicht als barmherziger Erlöser, sondern als gerechter Richter kommen wird." [635]

Jesus Christus vollbrachte das größte Werk der Barmherzigkeit Gottes mit Hilfe von Maria. Sie wurde zur Mutter Christi erwählt, der wahrer Mensch und wahrer Gott zugleich war. Sie gebar den König der Barmherzigkeit, und schon aus diesem Grunde ist sie die Mutter der Barmherzigkeit. (...)
Maria ist unsere Stütze und unser Halt, je schwächer und ärmer wir sind, umso mehr wollen wir uns an ihr mütterliches Herz drücken und mit kindlichem Vertrauen wiederholen: Mutter der Barmherzigkeit, unter Deinen Schutz flüchten wir uns immer, aber ganz besonders in der Stunde unseres Todes!

Gebete zur Göttlichen Barmherzigkeit
Schwester Faustinas Gebete [163]
So oft, wie meine Brust atmet, so oft.wie mein Herz schlägt, so oft, wie das Blut in meinem Körper pulsiert, so viele tausend Male will ich Deine Barmherzigkeit rühmen, o Heiligste Dreifaltigkeit. (...) Möge diese größte Eigenschaft Gottes, seine unergründliche Barmherzigkeit, durch mein Herz und meine Seele hindurch zu meinen Nächsten gelangen. Hilf mir,o Herr.daß meine Augen barmherzig schauen, daß ich niemals nach äußerem Anschein verdächtige und richte, sondern wahrnehme, was schön ist in den Seelen meiner Nächsten und ihnen zu Hilfe komme. Hilf mir, daß mein Gehör barmherzig wird, damit ich mich den Bedürfnissen meiner Nächsten zuneige, daß meine Ohren nicht gleichgültig bleiben für Leid und Klage der Nächsten. Hilf mir, Herr, daß meine Zunge barmherzig wird, daß ich niemals über meine Nächsten abfällig rede, sondern für jeden ein Wort des Trostes und der Vergebung habe. Hilf mir, Herr, daß meine Hände barmherzig und voll guter Taten sind, damit ich meinem Nächsten nur Gutes tue und schwierigere, mühevollere Arbeit auf mich nehme. Hilf mir, daß meine Füße barmherzig sind, daß sie meinen Nächsten immer zu Hilfe eilen und die eigene Mattheit und Ermüdung beherrschen. Meine wahre Rast ist im Dienst am Nächsten. Hilf mir, Herr, daß mein Herz barmherzig ist, auf daß ich alle Leiden der Nächsten empfinde, daß ich niemandem mein Herz versage, aufrichtigen Umgang auch mit denen pflege, von denen ich weiß, daß sie meine Güte missbrauchen werden; ich selbst werde mich im barmherzigsten Herzen Jesu verschließen. Über eigene Leiden will ich schweigen. Deine Barmherzigkeit, o mein Herr, soll in mir ausruhen.
„0 mein Jesus, verwandle mich in Dich, denn Du vermagst alles."

Die Barmherzigkeit und die Gerechtigkeit Gottes
Ehe ich als gerechter Richter komme, öffne ich weit die Tür Meiner Barmherzigkeit. Wer durch die Tür Meiner Barmherzigkeit nicht eingehen will, muß durch die Tür Meiner Gerechtigkeit. [1146]
Schwester Faustina erkannte, daß das Geheimnis der Barmherzigkeit Gottes auch darin liegt, daß die Seele des Menschen dereinst ewig für den Himmel bestimmt sein möge. Gott hat denjenigen, die ihn lieben und ihm vertrauen, in seiner Güte und Barmherzigkeit die Gnade gewährt, die Schönheiten und das Glück der himmlischen Herrlichkeit schauen zu dürfen.

Himmel, Hölle und Fegefeuer existieren wirklich:
Schwester Faustina durfte kurz in den Reinigungsort (Fegefeuer) hinab, wo sie die leidenden Seelen sah, die für ihre Sünden der Gerechtigkeit Gottes genugtun, was eine weitere Gabe der Barmherzigkeit Gottes ist. Diese Seelen sind voller Hoffung, denn sie wissen, daß sie Gott eines Tages schauen dürfen. Ganz anders verhält es sich mit dem Ort der ewigen Qualen, die Hölle genannt wird. Schwester Faustina wurde aber auch auf Geheiß Gottes durch einen Engel in die Hölle geführt, um den Menschen davon Zeugnis zu geben, daß sie existiert und mit verdammten Seelen bevölkert ist, die furchtbare Qualen erdulden, die ewig dauern.
Die heilige Sr. Faustina durfte auch kurz einen Blick in den Himmel werfen: „Heute war ich im Geiste im Himmel und schaute die unbegreiflichen Schönheiten und das Glück, das uns nach dem Tod erwartet. Ich sah, wie alle Geschöpfe unentwegt Gott Ehre und Ruhm erweisen. Ich sah, wie groß das Glück in Gott ist, das sich auf alle Geschöpfe ergießt, sie beglückt und wie aller Ruhm und alle Ehre aus der Beglückung zur Quelle zurückkehren. Sie dringen ein in die Tiefen Gottes, das innere Leben Gottes betrachtend, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes, das sie niemals begreifen oder ergründen werden. Diese Quelle des Glücks ist in ihrem Wesen unveränderlich, jedoch immer neu, sprudelnd mit Beglückung für alle Geschöpfe. Jetzt kann ich den heiligen Paulus verstehen, der gesagt hat: ,Kein Auge hat es gesehen, kein Ohr hat es gehört, in keines Menschenherz ist es gedrungen, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben' (1 Kor 2,9). Und Gott gab mir eines zu erkennen, was in seinen Augen unendlichen Wert hat - es ist die Liebe Gottes, Liebe, Liebe und nochmals Liebe; mit einem einzigen Akt reiner Gottesliebe ist nichts zu vergleichen. (...) Die große Herrlichkeit Gottes, die ich erkannte, wird von den himmlischen Geistern gepriesen, je nach der Stufe der Gnade und der Ränge, in die sie eingeteilt sind. (...) 0 mein Gott, wie leid tun mir die Menschen, die nicht an das ewige Leben glauben; ich bete so sehr für sie, damit auch sie von einem Strahl der Barmherzigkeit ergriffen werden und Gott sie an sein väterliches Herz drücken möge" [777-780].

Die hl. Sr. Faustina im Fegfeuer:
Als die hl. Sr. Faustina am Anfang ihres Ordenslebens einmal krank war, fragte sie Jesus, für wen sie noch beten solle? "Jesus erwiderte mir, er würde mir in der nächsten Nacht zu erkennen geben, für wen ich beten solle. Ich erblickte den Schutzengel, der mir befahl, ihm zu folgen. Plötzlich befand ich mich an einem nebligen, mit Feuer erfüllten Ort, und an ihm viele leidende Seelen. Diese Seelen beten sehr innig, doch ohne Wirkung für sie selber; nur wir können ihnen zu Hilfe kommen. Die Flammen, die um sie brannten, berührten mich nicht. Mein Schutzengel verließ mich keinen Augenblick. Ich fragte die Seelen, welches ihr größtes Leid sei. Übereinstimmend antworteten sie mir, ihr größtes Leiden sei die Sehnsucht nach Gott. Ich sah die Gottesmutter, wie sie die Seelen im Fegefeuer besuchte. Die Seelen nennen Maria ,Stern der Meere'. Sie bringt ihnen Linderung. Ich wollte noch mehr mit ihnen reden, doch mein Schutzengel gab mir ein Zeichen, zu gehen. (...) Ich vernahm eine innere Stimme, die sagte: ,Meine Barmherzigkeit will das nicht, aber die Gerechtigkeit verlangt es.' Seit dieser Zeit pflege ich einen engeren Umgang mit den leidenden Seelen" [20].

Sr. Faustinas kurzer Besuch in der Hölle:
„Heute wurde ich durch einen Engel in die Abgründe der Hölle geführt. Das ist ein Ort großer Qual; seine Fläche ist fürchterlich groß. Die Arten der Qualen, die ich sah, sind folgende: Die erste Qual, die die Hölle ausmacht, ist der Verlust Gottes; die zweite - der unablässige Gewissensvorwurf; die dritte - daß sich dieses Los niemals mehr verändert. Die vierte Qual - das Feuer, das die Seele durchdringt, ohne sie zu zerstören; das ist eine schreckliche Qual; es ist ein rein geistiges Feuer von Gottes Zorn entzündet. Die fünfte Qual - ist die ständige Finsternis und ein furchtbar stickiger Geruch. Obgleich es dunkel ist, sehen sich die Teufel und die verdammten Seelen gegenseitig; sie sehen alles Böse anderer und auch ihr eigenes. Die sechste Oual - ist die unablässige Gesellschaft Satans. Die siebte Oual - ist die furchtbare Verzweiflung, der Hass gegen Gott, die Lästerungen, Verfluchungen und Schmähungen. Das sind Qualen, die alle Verdammten gemeinsam erleiden, doch das ist noch nicht das Ende. Es gibt noch besondere Qualen für die Seelen, nämlich Qualen der Sinne. Womit die einzelne Seele gesündigt hat, damit wird sie auf furchtbare, nicht zu beschreibende Weise gepeinigt. Es gibt fürchterliche Höhlen und Abgründe der Peinigung, wo sich eine Oual von der anderen unterscheidet. Angesichts dieser entsetzlichen Pein wäre ich gestorben, hätte mich nicht die Allmacht Gottes erhalten. Der Sünder soll wissen, daß er mit dem Sinnesorgan, mit dem er sündigt, die ganze Ewigkeit lang gepeinigt werden wird. Ich schreibe darüber auf Gottes Befehl, damit keine Seele sich ausreden kann, daß es die Hölle nicht gibt, oder auch, daß dort niemand war und man nicht weiß, wie es dort ist. Ich, Schwester Faustina, war auf Gottes Geheiß in den Abgründen der Hölle, um den Seelen zu berichten und zu bezeugen, daß die Hölle existiert. Jetzt kann ich darüber nicht reden, denn ich habe Gottes Befehl, das schriftlich zu hinterlassen. Die Teufel hatten einen großen Haß auf mich, aber durch Gottes Befehl mußten sie mir gehorchen. Was ich niedergeschrieben habe, ist ein karger Schatten der Dinge, die ich sah. Eines konnte ich bemerken, dort sind meistens Seelen, die nicht an die Hölle geglaubt hatten. Als ich zu mir kam, konnte ich mich vom Schrecken darüber nicht erholen, wie sehr die Seelen dort leiden. Daher bete ich noch inniger um die Bekehrung der Sünder. Ohne Unterlass flehe ich um Gottes Barmherzigkeit für sie. 0 mein Jesus, ich will lieber bis zum Ende der Welt Qualen erleiden, als Dich mit der kleinsten Sünde beleidigen" [741].
Dieses persönliche Zeugnis der jetzigen heiligen Sr. Faustina über Himmel, Fegfeuer und Hölle verdient um so mehr Beachtung, als es in keinster Weise den Lehren der Kirche widerspricht: „Die Lehre der Kirche sagt, daß es eine Hölle gibt und daß sie ewig dauert. In der Todsünde sterben, ohne diese bereut zu haben und ohne die barmherzige Liebe Gottes anzunehmen, bedeutet, durch eigenen freien Entschluss für immer von ihm getrennt zu bleiben" (KKK 1035,1033).

Exkurs:
Wir stehen heute kurz vor der Wiederkunft Jesu Christi, vor dem "Jüngsten Tag". Das ist aber nicht das Weltende, sondern es wird noch das Reich Gottes auf Erden eingerichtet, also ein kurzer Neubeginn: vgl. Offb. und vgl. die Diktate Jesu an Piccarreta! Zur hl. Sr. Faustina sprach Jesus: "Ich mache dich zur Künderin Meiner Wiederkunft!" - Wir haben nicht mehr viel Zeit: wir müssen uns JETZT(!) vorbereiten durch Beichte, Buße, Reue, Sühne, Vergebung, Gebet, häufige Mitfeier der hl. Eucharistie. Wir stehen kurz vor der in Garabandal angekündigten "Großen Warnung", wo unsere Seele kurz in den Himmel geführt wird und wir für einige Zeit unsere Seele so schauen, wie Gott sie sieht! Wir sollten möglichst oft den o.g. "Rosenkranz zur Göttlichen Barmherzigkeit" beten, den Jesus selbst der hl. Sr. Faustina diktiert hat! (s.o.!)

In den "Anne-Botschaften" bittet Gott Vater darum, daß Laien keine Kommunion spenden sollen. Volksaltäre sind keine Opferaltäre! D.h., das hl. Meßopfer sollte wie früher üblich unbedingt am Hochaltar gefeiert werden, die Kommunionspendung ausschließlich durch Priester erfolgen! Gott Vater sagt in diesen Anne-Botschaften vom 11. Juni 2017 u.a.: "Niemals dürfen die Laien weiterhin die Kommunion austeilen, Heilige Kommunion, das Heiligste. Jesus Christus ist mit Gottheit und Menschheit in der Heiligen Hostie anwesend. Diese Kommunion kann man nicht mit Händen emfangen, sondern nur kniend in der Mundkommunion. Und das fehlt heute, Meine Geliebten.
Die Volksaltäre sind keine Opferaltäre. Die Laienkommunion ist ein Sakrileg, ein schweres Sakrileg. Der teufel hat dann seine Macht, und er wird sie auch ausüben..." Bitte lesen Sie über obigen Link Weiteres nach!



Bitte hören Sie sich diese sehr empfehlenswerte Predigt zum "Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit" an!  MP3


Bete möglichst oft die Novene zur Göttlichen Barmherzigkeit!


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