Coronaviruspandemie
und der Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit im April 2020
Weißer
Sonntag, so heißt der Sonntag nach Ostern seit alter Zeit im deutschen
Sprachraum. Viele Kinder gehen an diesem Sonntag zum ersten Mal zur hl.
Kommunion.
Seit dem Jahr 2000 hat dieser Sonntag
auch noch einen zweiten Namen. Er heißt auch "Sonntag der göttlichen
Barmherzigkeit". Papst Johannes Paul II. hat ihm diesen Namen gegeben und
den "Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit" eingeführt.
Der Papst folgte damit einer Anregung
der in Polen hochverehrten Ordensfrau und Mystikerin Schwester Faustina
Kowalska, (1905 - 1938). Diese Ordensschwester lebte in einem Kloster in
Krakau, wo Karol Wojtyla vor seiner Papstwahl Erzbischof war. Als Papst
hat er dann Sr. Faustina selig- und heiliggesprochen.
Sr. Faustina gegenüber hat Jesus
in einer Vision die Einführung dieses Festes der göttlichen Barmherzigkeit
gewünscht.
Damit offenbarte ihr Jesus, dass jeder
seine Barmherzigkeit erfährt, der ihn aufrichtig darum bittet, wie
viel er auch gesündigt haben mag und wie weit er sich auch von Gott
entfernt hat.
Denn bei Gott gibt es immer einen Weg
zurück. Bei ihm ist die Tür immer offen. Und es gibt keine Sünde,
die Gott nicht vergeben könnte. Seine Barmherzigkeit ist größer
als alle Schuld.
Diese Barmherzigkeit gilt jedem Menschen,
ja sie gilt der ganzen Welt.
Sr. Faustina hat in ihr Tagebuch Worte,
die Jesus zu ihr gesprochen hat, aufgeschrieben. Unter anderem hat sie
notiert: "Die Menschheit wird keinen Frieden finden, solange sie sich nicht
mit Vertrauen an meine Barmherzigkeit wendet." Sich voll Vertrauen an Jesus
wenden! Voll Vertrauen seine Barmherzigkeit anrufen! Der Barmherzigkeit
Gottes Vertrauen schenken, das ist es und darum geht es!
"Jesus, ich vertraue auf dich", so hat
Sr. Faustina gebetet. Und so sollen, können und dürfen auch wir
beten: "Jesus, ich vertraue auf dich!"
"Ich vertraue deiner Liebe. Ich hoffe,
baue und vertraue auf deine Barmherzigkeit."
Der "Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit"
rückt einen der schönsten und tröstlichsten Wesenszüge
Gottes in den Blickpunk, die Barmherzigkeit Gottes, die ein ganz zentraler
Aspekt
der Liebe Gottes ist.
So wollen wir uns in diesem Jahr im
pastoralen Raum auf dieses Fest der göttlichen Barmherzigkeit vorbereiten
und mit der Novene zur göttlichen Barmherzigkeit am Karfreitag beginnen.
Jesus diktierte Sr. Faustina die Anliegen
für diese Novene.
"Ich wünsche", sagt der Herr, "dass
du während dieser neun Tage Seelen an die Quelle Meiner Barmherzigkeit
führst, damit sie dort Kraft, Mut und Gnade für dieses Leben
und besonders für die Todesstunde finden. Im Verlauf dieser Andacht
vergebe Ich Gnaden aller Art. Für diese Seelen sollst du an neun Tagen
den Barmherzigkeitsrosenkranz beten." (Tagebuch Nr. 796).
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Jesus verspricht, daß man jedes
Unheil mit diesem Rosenkranz zur Göttlichen Barmherzigkeit aufhalten
kann. Deshalb sollten wir gerade jetzt in unserer besonderen Weltlage der
Coronavirusepidemie diesen wunderwirkenden, von Gott selbst gegebenen Rosenkranz
beten, denn schon zu Beginn dieses Gebets verändert sich die Lage
zum Besseren! - Sie werden staunen!
Bekehrt Euch und wendet Euch wieder
Gott zu, der in all unseren Notlagen hilft und uns die heilige Jungfrau
Maria zu unserer Mutter gegeben hat, damit wir uns auch an sie wenden und
sie um ihre Hilfe und Fürsprache bitten können. Genau das müssen
wir jetzt tun!
Als zusätzliches Mittel kann auch
immer wieder der Wundenrosenkranz gebetet werden, der ebenfalls sehr kurz,
aber auch sehr wirkungsvoll ist!
Hier noch eine Buchvorstellung
aus dem Mediatrix-Verlag:

http://www.adorare.ch/bhkrk.doc