Der Rosenkranz der Rettung
Der Rosenkranz bewahrt vor großem Unheil

"Unser Großvater war Schieferbrecher. Jeden Morgen begab er sich zu Fuss und rosenkranzbetend zur Arbeit. Zu dieser Zeit fuhr noch kein Autobus. Er brauchte für den Hin- und Rückweg je eine halbe Stunde und diese Zeit verwendete er um zu beten.

Eines Morgens, als er schon eine lange Strecke zurückgelegt hatte, bemerkte er, daß er seinen Rosenkranz vergessen hatte. Was sollte er tun? Weitergehen oder umdrehen und ihn holen? Sein Entschluß stand schnell fest. Laufend kehrte er nach Hause zurück und machte sich in großer Eile wieder auf den Weg zur Arbeit. Er beeilte sich aber umsonst: er kam zehn Minuten zu spät an seinen Arbeitsplatz. Hier warteten bereits seine Arbeitskollegen, denn er hatte als Verantwortlicher die Schlüssel zum Eingang bei sich. Gemeinsam gingen sie zur Mine.

Als sie eben hinuntersteigen wollten, hörten sie einen donnernden Lärm. Erschrocken blickten sich die Männer an. Etwas war zusammengebrochen. Der Berg mußte sich gesenkt haben. Gott sei Dank befand sich kein einziger Arbeiter in der Mine. Nach einer ersten Überprüfung stellte man fest, daß sich im Innern des Berges riesige Felsplatten gelöst hatten und mehrere Stollen versperrt haben …

Wenn Großvater an diesem Tag seinen Rosenkranz nicht vergessen hätte und dadurch nicht verspätet an seinen Arbeitsplatz gekommen wäre, hätten viele Bergarbeiter dieses Unglück nicht überlebt. Auch er nicht. In diesem Ereignis haben alle den Schutz Gottes und der Heiligen Jungfrau erkannt. Als Großvater mir am Abend davon erzählte, zitterte ich am ganzen Körper.

Seither halten wir den Rosenkranz in unserer Familie in Ehren. Wir vergessen nicht, daß er uns vor einem großen Unheil bewahrt hat."

(Quelle: Inge Kowalski in: „Betendes Gottesvolk“, RSK Wien)



Mariens Gnadenvermittlung
Es gibt einfach niemanden, der zur Versöhnung Gottes mit den Menschen so viel wie die heilige Jungfrau Maria beigetragen hat oder je hätte beitragen können. Sie ist es, aus der Jesus geboren ist (Mt 1,16), sie ist seine wahre Mutter und aus diesem Grunde ist sie die würdige und gottgefällige Mittlerin zum Mittler.
So lag es sicher im weisen Plan der göttlichen Versehung, daß der Rosenkranz eine große Hilfe werde für alle jene, die sich ernstlich um die Vollkommenheit, um die Erreichung des höchsten aller Güter bemühen. Ob es wohl überhaupt ein leichteres und für alle bequemeres Mittel gibt? Den Rosenkranz kann auch jener mit Leichtigkeit und Gewinn beten, der nur mittelmäßig in den religiösen Wahrheiten unterrichtet ist. Die hochheiligen Geheimnisse dieses Glaubens aber mögen durch das Rosenkranzgebet in den Seelen nur noch tiefere Wurzeln schlagen mit dem beseligenden Erfolg, „daß wir nachahmen, was sie enthalten und erreichen, was sie versprechen“.
(Quelle: Oration des Rosenkranzfestes Papst Leo XIII.,Auszug aus dem Rundschreiben „Fidentem Piumque“, am 20. September 1896)


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