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Die große Bedeutung des Rosenkranzgebets
Wissenswertes zum Rosenkranz der Katholischen Kirche:
Der Rosenkranz gehört zu der in allen großen Religionen beheimateten Familie der Gebetsschnüre. Eine Gebetsschnur, an der verschiedene Perlen aneinandergereiht sind, dient zunächst einmal dem Abzählen einer bestimmten Anzahl von Gebeten. Die Zahl 10 symbolisiert dabei christliche Vollkommenheit und Harmonie. Psychologisch dienen solche Kettengebete der Konzentration (eine Aussage, ein Thema, ein Anruf) und der Beruhigung / Streßbewältigung durch dessen Intensität (Wiederholungen), aber auch der Annäherung und dem Lobpreis Gottes und v.a. der heiligen Jungfrau Maria.
"Der geschichtliche Ursprung des Rosenkranzes liegt im Mittelalter. Es ist eine Zeit, in der das normale Gebet die Psalmen sind. An den biblischen Psalmen aber können die vielen damals des Lesens unkundigen Menschen nicht teilhaben.
Man sucht deshalb nach einem Psalter für sie, und findet dabei das Mariengebet mit den Geheimnissen des Lebens Jesu Christi, aufgereiht wie Perlen an einer Schnur. Sie berühren einen in einer meditativen Weise, in der das Wiederholen die Seele in die Ruhe einschwingen läßt und das Sichfesthalten am Wort, vor allen Dingen an der Gestalt Marias und an den Bildern Christi, die dabei vorüberziehen, die Seele ruhig und frei machen und ihr den Ausblick auf Gott schenken.
Gerade bei den Zisterziensern kamen im Mittelalter sehr viele Laienmönche dazu, die des Lateinischen nicht mehr so mächtig waren. Ihnen hat man dann erlaubt, nicht die 150 Psalmen, sondern zunächst einmal 150 Vaterunser zu beten, aufgeteilt in drei Teile, also dreimal fünfzig. Und dann ist man vom Vaterunser gewechselt auf das kürzere Ave Maria. So ist im 12.-14. Jahr-hundert der Rosenkranz entstanden. Er ist dann sehr schnell aus den Klöstern hinausgegangen undzu einer Frömmigkeitsform des Volkes geworden.
Tatsächlich verbindet der Rosenkranz uns mit diesem Urwissen, daß Wiederholung zum Beten, zur Meditation gehört, daß das Wiederholen eine Weise des Einschwingens in den Rhythmus der Ruhe bedeutet. Es kommt nicht so sehr darauf an, daß ich angestrengt jedes einzelne Wort rational mitverfolge, sondern im Gegenteil mich von der Ruhe der Wiederholung, des Gleichmäßigen tragen lasse. Um so mehr, da dieses Wort ja nicht inhaltslos ist. Es bringt mir große Bilder und Visionen und vor allen Dingen die Gestalt der heiligen Jungfrau Maria – und durch sie hindurch dann die Gestalt Jesu – vor die Augen und in die Seele. Diese Leute haben hart arbeiten müssen. Sie konnten beim Beten nicht noch große intellektuelle Wege vollbringen. Sie brauchten umgekehrt ein Gebet, das sie ruhig macht, das sie auch ablenkt, wieder herauszieht aus ihren Sorgen, und ihnen das Tröstende und Heilende entgegenstellt.
Ich denke, diese Urerfahrung der Religionsgeschichte, der Wiederholung, des Rhythmus, des gemeinsamen Wortes, des Chores, der mich trägt und schwingt und der den Raum erfüllt, der mich nicht quält, sondern mich still werden läßt, tröstet und befreit, diese Urerfahrung ist hier ganz christlich geworden, indem sie in dem marianischen Kontext und in dem Aufscheinen der Christusgestalt den Menschen ganz einfach beten und doch dabei das Gebetete innewerden läßt – über das Intellektuelle hinaus im Hineinschwingen der Seele in die Worte." (Papst Johannes Paul II.)
Das Rosenkranzgebet ist ein wunderbares und wunderwirkendes Gebet: wunderbar in seiner Schlichtheit und in seiner Tiefe und Spiritualität. Bei diesem Gebet wiederholen wir viele Male die Worte, die die heilige Jungfrau Maria vom Erzengel Gabriel - das sind die Worte von Gott Vater! - und von der heiligen Elisabeth hörte. Diesen Worten schließt sich die ganze Kirche an. Der Rosenkranz bringt uns durch das Herz seiner Mutter in lebendige Verbindung mit Jesus und der Allerseligsten Jungfrau Maria.
* Mit jeder Perle des Rosenkranzes, die beim Beten der Gesätze und des "Gegrüßet seist Du, Maria" durch unsere Finger gleitet, rücken wir näher und näher an die beiden vereinten Herzen Jesu und Mariens.
* Jede Perle ist wie eine Glocke, mit der wir zu Hilfe läuten, wenn wir krank sind, ein Problem haben oder die Angst uns überfällt.
* Jede Perle des Rosenkranzes ist eine sanfte Waffe gegen alles, was uns bedrängt, unsicher macht, bedroht, innerlich auffrißt und kaputtmacht.
* Jede Perle des Rosenkranzes ist eine Rose, mit der man Dich, o 3mal wunderbare Jungfrau Maria lobt und preist und Dir dankt, denn Gott hat Dich unter allen Frauen auserwählt.
* Jede Perle des Rosenkranzes ist eine Rose, die Du, o Allerreinste Jungfrau Maria vor dem Throne Gottes für uns niederlegst, um Gott an unserer Stelle für alles zu danken.
Jede Perle des Rosenkranzes ist wie ein Zeigefinger auf die kostbarste Perle Jesus Christus, nach dem wir Ausschau halten.
"Die Allerseligste Jungfrau Maria gab dem Rosenkranzgebet eine solche Wirkung, daß es kein materielles, spirituelles, nationales oder internationales Problem gibt, das nicht durch ihn und durch unser Opfer gelöst werden kann."
(Sr. Lucia, Seherin von Fatima)

Millionen von Votivtäfelchen an allen Marienwallfahrtsorten bezeugen: "Die heilige Jungfrau Maria hat geholfen, Gott sei Dank dafür!". Hier werden Wunder über Wunder bezeugt.
Die Katholiken in Indien können uns ein Vorbild sein. In Kerala wird z.B. in jeder Familie täglich der Rosenkranz gebetet. Ergebnis: Ehescheidungen sind fast unbekannt, die Priesterseminare sind überfüllt.
Sherry und Ron sehnten sich acht Jahre lang nach einem Baby. Endlich wurde Sherry schwanger, die Freude war unbeschreiblich. Bei einer Untersuchung stellten die Ärzte eine unheilbare Herzkrankheit bei dem Ungeborenen fest. Die Eltern begannen zu beten. Freunde rieten zu einer Abtreibung, doch die Eltern wollten sich nicht von dem kleinen Kind trennen, das sie so herbeigesehnt hatten. Die Erfolgsquote einer Operation lag bei einem Prozent. Niedergeschlagen und enttäuscht gingen die Eltern nach Hause.
Hier erinnerte sich die Mutter an einen hölzernen Rosenkranz, den ihre Freundin aus Medjugorje mitgebracht hatte. Sie nahm den Rosenkranz und drückte ihn fest auf ihren Bauch, sie wollte diesen Andachtsgegenstand so nahe wie möglich an das Ungeborene bringen. Bei dieser Berührung bewegte sich das Kind zum ersten Mal. Immer häufiger spürte Sherry die Gegenwart ihres Kindes durch Sprünge und intensive Bewegungen. Als die Mutter eine neue Echographie forderte, rief der untersuchende Arzt alle Mediziner zusammen und deutete auf den Bildschirm. Das Wasser, das den Körper des Kindes aufgeschwemmt hatte und zu seinem Tod geführt hätte, war verschwunden.
Im September 1994 kam Anna-Mary als gesundes Baby zur Welt. Seitdem laden Sherry und Ron ihre Freunde und Bekannte zum Rosenkranzbeten ein. In Medjugorje sagte die Gottesmutter, daß man mit dem Rosenkranzgebet alle Schwierigkeiten überwinden könne, und sie bat dringend um dieses wirkungsvolle Gebet.



Das Marianische Rosenkranzgebet
Die Weltrundschreiben der Päpste kommen in den letzten Jahrhunderten bis heute immer wieder auf das Rosenkranzgebet zurück. Darin wird vor allem betont:

Der Marianische Rosenkranz:
zieht Gottes Gnade herab;
erwirbt die Gunst Mariens;
ist eine Schutzwehr des Glaubens;
stellt eine Waffe dar gegen alte und neue Irrtümer;
trägt zur Erneuerung der Gesellschaft bei;
fördert eine wahrhaft christliche Lebensgestaltung;
hilft gegen die Zeitübel;
vertieft den Geist des Evangeliums in den Herzen;
stärkt Glaube, Hoffnung und Liebe;
behütet die Seelen vor Abwegen;
eignet sich als Gebet für alle apostolischen Anliegen;
führt die Seelen zur Vollkommenheit.
(Quelle: „Monatsblätter zu Ehren der Rosenkranzkönigin“, Graz, Juli 1902, erschienen in der Zeitschrift „Herz Mariä-Bund“, August 2006)


Die 15 Verheißungen der Rosenkranzkönigin
Die Allerseligste Jungfrau Maria hat dem hl. Dominikus fünfzehn Verheißungen für das Rosenkranzgebet gegeben, und diese sind bei Bartolo Longo in Erfüllung gegangen; schon bei seiner Berufung im Jahre 1870 wird er innerlich auf diese Verheißungen hingewiesen. Hören wir, was er zum Präfekten von Neapel sagte: ""An dieser Küste von Valle die Pompej, die noch vor 24 Jahren öde und verlassen dalag, wollte ich in Erfahrung bringen, ob die Ver-sprechungen der Himmelskönigin, die sie im 13. Jahrhundert dem hl. Dominikus gemacht, wahr seien, als sie ihn für die Kirche eine neue Andacht lehrte, durch welche die Bekehrung der Völker und der Familien zu erwirken wäre, nämlich die Andacht des heiligen Rosenkranzes; und in 24 Jahren, während ich hier arbeite, und mit allen Mitteln die Rosenkranzandacht über die Welt zu verbreiten suchte, haben mir die täglich gesteigerten und vermehrten Wunder an Individuen und ganzen Genossenschaften diese Versprechen als wahr bewiesen."

Diese Verheißungen der heiligen Rosenkranzkönigin sind folgende:
1.  Diejenigen, welche meinen Rosenkranz beharrlich beten, erlangen eine besondere Gnade.
2.  Ich verspreche jenen, die andächtig den Psalter meines Rosenkranzes beten, große Gnaden und meinen besonderen Schutz.
3.  Der Rosenkranz ist ein mächtiger Schild gegen den höllischen Feind; er vernichtet das Laster, verhindert die Sünde und rottet die Irrlehre aus.
4.  Der Rosenkranz bewirkt das Wiederaufblühen der Tugend und Werke der Gottseligkeit. Durch ihn wird den Seelen die Fülle der göttlichen Erbarmungen zuteil; indem sie sich von der eitlen Anhänglichkeit an die Güter dieser Welt losschälen, werden sie erfüllt von dem Verlangen nach den ewigen Gütern; viele Seelen werden durch den heiligen Rosenkranz gerettet.
5.  Die Seele, welche in rechter Weise durch meinen Rosenkranz ihre Zuflucht zu mir nimmt, geht nicht verloren.
6.  Alle diejenigen, welche andächtig den Rosenkranz beten, und dabei die Geheimnisse betrachten, werden vom Unglücke nicht niedergebeugt und vor dem unvorhergesehenen Tode bewahrt bleiben. Sind sie in Sünden, so werden sie die Gnade der Bekehrung erlangen; die Gnade der Beharrlichkeit aber, wenn sie gerecht sind, und sie werden würdig befunden werden des ewigen Lebens.
7.  Die Gläubigen, welche eine wahre Andacht zu meinem Rosenkranz haben, werden nicht ohne Empfang der heiligen Sakramente sterben.
8.  Ich will, daß jene, die meinen Rosenkranz andächtig beten, während ihres Lebens und im Augenblicke ihres Todes der Fülle göttlicher Erleuchtungen und Gnaden teilhaftig werden sowie der Verdienste der Heiligen Gottes.
9.  Jeden Tag befreie ich aus dem Fegfeuer die Seelen, welche in ihrem Leben die Andacht des heiligen Rosenkranzes beharrlich gepflegt haben.
10. Denen, die wahrhaft andächtig meinen Rosenkranz beten, wird im Himmel eine besondere Glorie zuteil werden.
11. Alles, was man mich vermittels des hl. Rosenkranzes bittet, wird man erhalten.
12. Diejenigen, welche an der Verbreitung meines Rosenkranzes arbeiten, werden in all' ihren Nöten meine Hilfe erfahren.
13. Ich habe von meinem göttlichen Sohne die Gnade erlangt, daß alle, welche der Bruderschaft vom heiligen Rosenkranze einverleibt sind, die glückseligen Bewohner des Himmels zu ihren Brüdern und Schwestern haben, während ihres Lebens und in der Stunde ihres Todes.
14. Diejenigen, welche meinen Rosenkranz beten, sind meine bevorzugten Kinder und Brüder Jesu Christi, meines eingeborenen Sohnes.
15. Die Andacht zum hl. Rosenkranz ist ein besonderes Merkmal der Auserwählung.

Bei unserer Reise durchs Leben brauchen wir einen Begleiter, der die Wege kennt; einen Halt, auf den man sich stützen kann: einen Weg, der zum Ziele führt. Im Rosenkranz ist uns all das gegeben. Er ist die Summe des Evangeliums und kann uns buchstäblich von der Wiege bis zum Grabe begleiten. Maria, der Sitz der Weisheit, hilft uns dabei.
Die Welt ist voller Abwege, Irrwege und Holzwege. Wir brauchen Orientierung. Greifen wir nach dem Rosenkranz, dann sind wir auf guter Spur, auf den Spuren Jesu, der vom Vater ausgegangen und zum Vater heimgekehrt ist. Das Rosenkranzgebet ist der Weg des Herrn und seiner Mutter. Auf diesem Wege gehen wir sicher dem Ziel entgegen.
Im Rosenkranz mit seinen 20 Geheimnissen wird für den gläubigen Beter die helfende Hand Mariens erfahrbar! Im heiligen Evangelium wird die Wirklichkeit Gottes für uns berührbar. Im Rosenkranz streckt sich uns die rettende Hand der Mutter Christi entgegen. Wenn kein Halt mehr trägt, dann ist es diese Hand, der man sich getrost aushändigen kann wie der Herr am Kreuz.
Wenn wir den Rosenkranz beten, zur Beichte gehen, das heilige Meßopfer wieder regelmäßig mitfeiern, ergreifen wir die Hand Mariens! Helfen wir mit dem Rosenkranzgebet der Siegerin in allen Schlachten Gottes auch hier vor Ort zu Ihrem Sieg über den bösen Feind. Werdet wieder wie Kinder, die in Todesangst nach ihrer Mutter rufen. Betet den Rosenkranz mit dem Glauben und dem Vertrauen von Kindern und alten Mütterchen. Betet wie unsere Vorfahren gebetet haben! Wie Mose auf dem Berg und Jona im Bauch des Ungetüms gebetet haben. Wie die Jünglinge im Feuerofen und wie Hiob, als er vom Satan heimgesucht wurde. Ihr aller Gebet wurde erhört! Betet mit einem Herzen, das die ganze Welt in Liebe umfaßt. Und der Herr wird sich uns zuneigen und seine Barmherzigkeit wird keine Grenzen haben.
Nach dem Tod wünscht sich jeder Gläubige das ewige Zusammensein mit Gott. War sein irdisches Beten des Rosenkranzes schon ein enges Verhältnis zu Gott und zur heiligen Jungfrau Maria, so wünscht der Sterbende erst recht in den letzten Stunden seines Lebens ein ewiges Beisammensein mit Gott und allen Engeln und Heiligen. Deshalb sieht man auch immer wieder, daß den Sterbenden ihr so liebgewordener Rosenkranz um die gefalteten Hände gelegt bzw. gebunden und in den Sarg mitgegeben wird. Der Rosenkranz begleitet den Menschen bis in den Tod, ja bis in die glückselige Ewigkeit. Der Sterbende wünscht in seinen letzten Augenblicken die besondere Nähe von Jesus und Maria: diese besondere Nähe darf er dann auch wirklich persönlich erleben. Dieses Umbinden des Rosenkranzes beim Verstorbenen bedeutet die große Bindung an den dreifaltigen Gott und an die Allerheiligste Jungfrau Maria: Wir alle sind Kinder Gottes und Kinder der heiligsten Jungfrau Maria!
Das Rosenkranzgebet ist ein Friedensgebet. Die Tochter Mohammeds hieß "Fatima". Ist es ein Zufall, daß die heilige Jungfrau Maria 1917 gerade in Fatima/Portugal erschien, wo doch auch die Mohammedaner die heilige Jungfrau Maria sehr verehren? Das ist sicher kein Zufall. Die heilige Jungfrau Maria ist über viele Glaubensgrenzen hinweg unsere gemeinsame, allgemeine himmlische Mutter, die wir alle verehren, bitten und anflehen dürfen!
Wenn wir den Rosenkranz beten, spüren wir die Wirkung dieses Gebets meistens nicht sofort, aber in der entscheidenden Stunde erfährt man dessen allmächtige Wirkung. Voraussetzung ist natürlich unser Glaube: Selbst in aussichtslosesten Anliegen können wir erhört werden, wenn wir nur glauben. Das Beten des Rosenkranzes befreit, stärkt und macht froh. Wir merken das sehr bald.  Er ist einfach das wirksamste Gebet, das es überhaupt gibt.
Tatsächlich ist es so, daß der Rosenkranz vielleicht das biblischste Gebet ist, das wir Christen kennen. Denn das Vaterunser ist das Gebet, das uns die Heilige Schrift selbst als Lehrgebet Jesu überliefert, und der erste Teil des Ave Maria besteht aus zwei zusammengefügten Bibelworten. Die Marienverehrung ist ja keine Erfindung von uns Katholiken, sondern letztlich eine Erfindung Gottes, des Schöpfers, der uns erlösen wollte. Er läßt die Frau in Nazareth grüßen mit den Worten des Engels: "Gegrüßt seist Du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir." Das zweite biblische Wort, das eingefügt ist, wieder aus dem Lukas-Evangelium, ist der Gruß, den Elisabeth zu Maria sagt: "Du bist gebenedeit" – also gesegnet – "unter den Frauen und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes."
Übrigens: Martin Luther hat einen wunderbaren Magnificat-Kommentar geschrieben und er bejaht alle Marien-Dogmen, die wir haben. Allerdings, was er nicht mehr mitvollziehen kann, ist der zweite Teil, wo wir Maria um ihre Fürsprache bitten: "Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen."
Das Rosenkranzgebet hat für jeden Einzelnen einen ganz engen lebenspraktischen Bezug. Beim Rosenkranzgebet gehen wir die gleichen Wege wie Jesus selbst. Er bewahrt uns vor Abwegen und Irrwegen. Mit dem Rosenkranz in der Hand kann man sich darum nicht verlieren. Wenn unsere hand den Rosenkranz erfaßt, weiß der Beter, daß er die helfende Hand Gottes, die rettende Hand Mariens  ergreift. Deshalb ist der Rosenkranz in den Händen der Leidenden und Sterbenden so häufig anzutreffen, nicht als heidnischer Talisman, sondern als letzter Halt, wenn alle anderen Stützen fallen. Hier gibt sich der Christ wie Christus aus der Hand und empfiehlt sich in die Hände des Vaters. „Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist“ (Lk 23,46). Hier ergreift der Beter die Hand Christi, die mit einer Bewegung den Leichenzug vor der Stadt Naim stoppte und den Sarg berührte, so daß der Tote lebendig wurde. Wir sollten uns diese Geste seiner Hand tief einprägen, da sie auch einmal unseren Sarg berühren wird, um den Tod ins Leben zu wandeln.

Welche Macht hat das Rosenkranzgebet?
Eine evangelische Frau klagte einmal in Altötting (1999) einer katholischen Frau ihr Leid: Ihr Kind sollte in wenigen Wochen eingeschult werden und es könne ja von Geburt an nicht laufen. Ihre katholische Bekannte riet ihr: "Geh' doch mal mit in die Gnadenkapelle und bete mit uns den Rosenkranz.!" Die evangelische Frau ging einfach mal mit, denn es war ihre letzte Hoffnung. Als diese Frau nachhause kam, lief ihr das Kind freudestrahlend entgegen und jubelte: "Mama, ich kann laufen!"

Als in Hiroshima/Japan das bekannte Unglück (Atombombenabwurf 1945) geschah, gab es ein auffälliges Wunder, das leider in den Schulbüchern nicht zu finden ist: Sechs katholische Patres überlebten in dem Raum, in dem sie ihren Rosenkranz gebetet  hatten, dieses große Unglück. Sie trugen bis heute bzw. bis zu ihrem Tod keinerlei Strahlenschäden davon! Selbst das Gebäude blieb stehen! Das Haus befand sich nur 300 m neben dem Abwurfzentrum! - Sie sehen also, daß das Rosenkranzgebet stärker ist als jede andere Macht oder Gewalt!

Wie betet man den Rosenkranz?
Der Rosenkranz soll mit einem Rhythmus und betrachtend gebetet werden. Wenn mir beim Beten irgendwelche Leute in den Sinn kommen oder irgendwelche Situationen, die ich (noch) bewältigen muß, so soll man diese Gedanken nicht vertreiben, sondern es mit der heiligen Therese von Lisieux halten, die gesagt hat: "Wenn dir Personen und Gedanken kommen, so nimm sie mit hinein ins Gebet."
Der in der Katholischen Kirche heute weithin übliche Rosenkranz besteht aus einer Kette von fünf Zehnergruppen, die jeweils von einer etwas größeren/kleineren Perle voneinander getrennt sind. Das optisch wie ein Anhängsel erscheinende Perlenstück, bestehend aus einem Kreuz, einer dickeren/dünneren Perle und einer Dreiergruppe von Perlen ist der Rosenkranzanfang.
Der Rosenkranz beginnt mit dem Kreuz. Vom Kreuz sagt der hl. Thomas von Aquin: Das Kreuz ist mein Buch, man liest es nie aus. An ihm beten wir das Glaubensbekenntnis. Das ist unsere Glaubenslehre. Dann kommen die ersten drei Ave Maria: Das ist unsere Lebenslehre: Glaube, Hoffnung und Liebe. Wir beten um diese drei göttlichen Tugenden. Dabei erinnern wir uns an das Wort des heiligen Paulus: Am größten unter ihnen ist die Liebe. Daran hängen alle anderen Gebote: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben und deinen Nächsten wie dich selbst.
Und dann sind gleichsam in Geheimschrift die Geheimnisse der Menschwerdung Gottes in Jesus Christus aufgefädelt im freudenreichen Rosenkranz, dann die Geheimnisse seiner Passion im schmerzhaften Rosenkranz und schließlich die Geheimnisse seiner Vollendung im glorreichen Rosenkranz. Mit dem Rosenkranz hat man den gesamten katholischen Glauben in seiner Hand. Immer kommt es darauf an, sich selbst in diesem Gebet den wichtigen Glaubenssätzen und „Heilswahrheiten“ auszusetzen. Mehr als in jeder anderen Gebetsform geht es darum, das eigene Leben mit dem Glauben meditativ zu verknüpfen. Immer wurde dabei die Form sehr variabel und kreativ gehandhabt; die inhaltlichen Bezüge oft assoziativ zur eigenen Lebenserfahrung ausgewählt und den eigenen religiösen Bedürfnissen angepaßt. Genau darin liegen aber auch Ansätze, gerade dieses „altmodische“ Gebet für die Moderne zu revitalisieren und zu adaptieren. Das Rosenkranzgebet bringt uns in enge Verbindung mit dem Leben, dem Leiden und der Herrlichkeit Jesu, und es zeigt und die Stellung, die Maria im Heilswerk hat. Indem der Rosenkranz uns anhält, dies zu betrachten, deutet er unser Leben und hebt es in das Licht des Glaubens. Durch die Wiederholung schafft der Rosenkranz einen Zustand des Betens. Daher ist er eine wichtige Form für die Gemeinschaft und für den Einzelnen. Unsere Marienverehrung darf dabei keine Gefühlssache oder bloße Stimmung sein. Nein, sie muß fußen und gründen auf klarer, tiefer Erkenntnis und feinem Herzensverständnis. Wer einmal die innere Größe und Hoheit der Gottesmutter erfaßt und ihre erhabene Stellung im Heilsplane Gottes mit klarem Blicke geschaut hat, dessen Verehrung „Unserer Lieben Frau“ bleibt bewahrt vor Überschwang und Schwärmerei. Von selbst führt sie zur schönsten Christusverehrung und Anbetung unsers lieben Herrn Jesus.

Nun folgen die Gebete des hl. Rosenkranzes im einzelnen. Man betet die Gebete an den Perlen des "Rosenkranzes" wie folgt:
Wir bezeichnen uns mit dem t Zeichen des Kreuzes und sprechen:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
       Das Apostolische Glaubensbekenntnis (erste Einzelperle)
Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde, und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten. Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige katholische Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Amen.
       Gebet des Herrn (erste Perle der Dreiergruppe von Perlen am Anfang)
Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Amen.
       Ave Maria (an den ersten drei einzelnen Perlen zu beten)
Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen, und   gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus, der in uns den Glauben vermehre. Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.
Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen, und   gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus, der in uns die Hoffnung stärke. Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.
Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen, und   gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus, der in uns die Liebe entzünde. Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.
       Gloria (Einzelperle)
Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geist, wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.
       1. Gesätz     (erste Perle der ersten Zehnergruppe von Perlen)
Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.        (einmal)
       (jetzt betet man 10mal das folgende Gebet anhand der 10 Perlen):    (freudenreicher Rosenkranz)
Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen, und   gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus, den du, o Jungfrau, vom Heiligen Geist empfangen hast.
Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.  (10mal)
Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geist, wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.       (einmal an der Einzelperle)
O mein Jesus, verzeih uns unsere Sünden, bewahre uns vor dem Feuer der Hölle, und führe alle Seelen in den Himmel, besonders jene, die deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen. Amen. (1mal)
       2. Gesätz       (dann 10mal wie das erste Gesätz, nur das 2."Geheimnis"):
         Vater unser...     (einmal)
        Gegrüßet seist du, Maria, ...    Jesus, den du o Jungfrau zu Elisabeth getragen hast.
       Heilige Maria, ...          (10mal)
       Ehre sei dem Vater...      (einmal an der Einzelperle)
       O mein Jesus, verzeih uns unsere Sünden, bewahre uns vor dem Feuer der Hölle, und führe alle Seelen in
        den Himmel, besonders jene, die deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen. Amen.          (einmal)
       3. Gesätz:
       Vater unser...    (einmal)
        (10mal "Gegrüßet seist du, Maria, ...  mit dem Satz:)
      ..., den du o Jungfrau zu Bethlehem geboren hast. Heilige Maria, Mutter Gottes, ....
       Ehre sei ....       O mein Jesus, verzeih uns... (Einzelperle)
        4. Gesätz:
       Vater unser...    (einmal)
         (10mal wie oben)
      ..., den du o Jungfrau im Tempel aufgeopfert hast.
       Ehre sei ....       O mein Jesus, verzeih uns... (Einzelperle)
       5. Gesätz:
       Vater unser...    (einmal)
        (10mal)
          ..., den du o Jungfrau im Tempel wiedergefunden hast.
       Ehre sei ....       O mein Jesus, verzeih uns... (Einzelperle)
(Damit ist ein Rosenkranzgebet beendet. Das war der sog. freudenreiche Rosenkranz)

Genauso betet man den lichtreichen Rosenkranz: (offizielle Version nach der dt. Bischofskonferenz)
... Jesus, der von Johannes getauft worden ist
... Jesus, der sich bei der Hochzeit in Kana offenbart hat
... Jesus, der uns das Reich Gottes verkündet hat
... Jesus, der auf dem Berg verklärt worden ist
... Jesus, der uns die Eucharistie geschenkt hat
Genauso betet man den schmerzensreichen Rosenkranz:
..., der für uns Blut geschwitzt hat.
..., der für uns gegeißelt worden ist.
..., der für uns mit Dornen gekrönt worden ist.
..., der für uns das schwere Kreuz getragen hat.
..., der für uns gekreuzigt worden ist.
Ebenso betet man den glorreichen Rosenkranz:
..., der von den Toten auferstanden ist.
..., der in den Himmel aufgefahren ist.
..., der uns den Heiligen Geist gesandt hat.
..., der dich, o Jungfrau, in den Himmel aufgenommen hat.
..., der dich, o Jungfrau, im Himmel gekrönet hat.
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Rosenkranz der Liebesflamme des Unbefleckten Herzens Mariä
Man betet ihn am Liebesflammen-Rosenkranz (mit Herzen) oder am gewöhnlichen Rosenkranz (mit Perlen):
1.  Die Rosenkranz beginnt mit 5 Kreuzzeichen zu Ehren der Hl. 5 Wunden unseres Herrn Jesus Christus.
     An den 3 drei kleinen Perlen am Anfang:
     Mein Gott, ich glaube an Dich, weil Du unendlich gut bist,
     mein Gott, ich hoffe auf Dich, weil Du unendlich barmherzig bist,
     mein Gott, ich liebe Dich, weil Du über alles liebenswürdig bist.
2.  An den Einzelperlen:
  Schmerzvolles und Unbeflecktes Herz Mariens, bitte für uns, die wir unsere Zuflucht zu Dir nehmen.
3.  Statt der Ave wird gebetet: (10mal):
     O heilige Mutter, rette uns durch die Liebesflamme Deines Unbefleckten Herzens.
4.  Nach jedem Gesätz:
  Heilige Jungfrau, überflute die ganze Menschheit mit dem Gnadenwirken Deiner Liebesflamme, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.
5.  Am Schluß: 3mal: Ehre sei dem Vater ...
Bemerkung: 18. März 1989: Die Muttergottes sprach zur Seherin Anna über die Anfertigung des Liebesflammen-Rosenkranzes (Gnadenrosenkranz), der ein Geschenk des Himmels ist: "Mein liebes Kind, der Himmel hat Dich für diesen Auftrag, der Anfertigung dieses Rosenkranzes, auserwählt. Der Liebesflammen-Rosenkranz soll aus kleinen roten Herzen bestehen. Die Herzen symbolisieren mein Unbeflecktes Herz und das Heiligste Herz Jesu, die in Liebe vereint sind. Am Anfang des Rosenkranzes soll ein Kreuz mit dem gekreuzigten Jesus sein, der durch seinen Kreuzestod die Welt gerettet hat und bei seinem zweiten Kommen die Erde von den Bösen reinigen wird.
Am Medaillon soll auf der einen Seite die Dreifaltigkeit und auf der anderen Seite das Kreuz und ich, das uns vereinigt, darauf sein. Das Kreuz und das Medaillon sollen in heller Farbe sein.
Wer mit diesem Rosenkranz sein Gebet verrichtet, der ist mit dem Himmel verbunden, denen gebe ich Gnade mit beiden Händen, wenn Ihr mich darum bittet. Ihr sollt nie aufhören zu bitten.Durch diese Gnaden werdet Ihr stark, treu und bekommt Ausdauer. Dadurch hat Satan über Euch keine Macht.
In dieser Zeit, wo Ihr den Liebesflammen-Rosenkranz betet, ist Satan geblendet von der Flamme der Liebe und die Menschen können sich in dieser Zeit von ihm befreien und Gott zuwenden.
Die Muttergottes und Jesus sagen, jeder soll es so aufnehmen, als hätte ich es ihm persönlich gesagt, denn wir lieben Euch alle. Amen.
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Der Wundenrosenkranz
Anfangsgebet: O Jesus, göttlicher Erlöser, sei uns und der ganzen Welt gnädig und barmherzig! Heiliger Gott, heiliger starker Gott, heiliger unsterblicher Gott, hab Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt! Gnade und Erbarmen, mein Jesus in den gegenwärtigen Gefahren. Bedecke uns mit Deinem Kostbaren Blute! Amen.
Einzelperlen (1mal):  Ewiger Vater, ich opfere Dir die Wunden unseres Herrn Jesus Christus auf, um die Wunden unserer Seele zu heilen.
Je 10mal: Mein Jesus, Verzeihung und Barmherzigkeit durch die Verdienste Deiner heiligen Wunden.
Am Ende 3mal: Ewiger Vater ... (wie oben).
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Es gibt auch einen Rosenkranz mit 7er Perlen:
Rosenkranz zu den Tränen der Jungfrau Maria
Die Heilige Jungfrau hat bereits der heiligen Katharina Labouré (1830), den Hirten von La Salette (1846) sowie in Syrakus (1953) ihr Leiden geoffenbart, indem sie Tränen vergoß. Am 8. November 1929 betet Schwester Amalia vom Gegeißelten Jesus, eine Missionarin des Göttlichen Gekreuzigten, in Brasilien für die Heilung einer schwer erkrankten Verwandten. Dabei vernimmt sie eine Stimme, die ihr sagt:
Wenn du diese Gnade erlangen willst, mußt du sie durch die Tränen Meiner Mutter erbitten. Alles, was die Menschen durch diese Tränen von Mir erbitten, bin Ich "verpflichtet", ihnen zu gewähren.

Offenbarung der Jungfrau Maria an Debora (4. März 1998):
Meine Tochter, im Hinblick auf die Besonderheit und Einzigartigkeit meines Werkes gebe ich dir folgende Anweisungen, damit dieses recht verstanden wird. Du sollst den besonderen Rosenkranz (7 x 7 Perlen) der Andacht zu meinen Tränen folgendermaßen beten:
Anfangsgebet:
Gerechter, wahrer und vollkommener Vater, nimm gnädig mein demütiges Gebet an durch das Opfer der Schmerzen Mariens, der Heiligen unter den Heiligen, die wie in ihrem irdischen Leben so auch heute im Himmel am Fuß des Kreuzes steht.
Bei den 7 großen Perlen:
O Jesus, schaue auf die Tränen von Blut und Öl, die Jene vergossen hat, die Dich auf Erden über alles geliebt hat und die Dich jetzt im Himmel noch glühender liebt.
Bei den 7 kleinen Perlen:
O Jesus, erhöre unser Flehen und unsere Bitten durch die Tränen von Blut und Öl, und durch die Schmerzen Deiner Heiligsten Mutter, die sie für uns aufopfert.
Am Ende 3mal zu Ehren der Heiligsten Dreifaltigkeit:
O Jesus, schaue auf die Tränen von Blut und Öl, die Jene vergossen hat, die Dich auf Erden über alles geliebt hat!
Bei der Medaille:
O Mutter Gottes und unsere Mutter, mach uns durch die Salbung mit deinen Tränen zu Deinen Kindern. Darum bitten wir dich mit dieser feierlichen Weihe. Amen.
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Lauretanische Litanei
Herr, erbarme Dich unser!
Christus, erbarme Dich unser
Herr, erbarme Dich unser!
Christus, höre uns! - Christus, erhöre uns!
Gott Vater vom Himmel -Erbarme Dich unser!
Gott Sohn, Erlöser der Welt
Gott Heiliger Geist
Heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott
Heilige Maria - Bitte für uns!
Heilige Gottesgebärerin
Heilige Jungfrau der Jungfrauen
Mutter Christi
Mutter der göttlichen Gnade
Du reine Mutter
Du keusche Mutter
Du unversehrte Mutter
Du unbefleckte Mutter
Du liebenswürdige Mutter
Du wunderbare Mutter
Du Mutter des guten Rates
Du Mutter des Schöpfers
Du Mutter des Erlösers
Du weise Jungfrau
Du gütige Jungfrau
Du getreue Jungfrau
Du Spiegel der Gerechtigkeit
Du Sitz der Weisheit
Du Ursache unserer Freude
Du geistliches Gefäß
Du ehrwürdiges Gefäß
Du vortreffliches Gefäß der Andacht
Du geheimnisvolle Rose
Du Turm Davids
Du elfenbeinerner Turm
Du goldenes Haus
Du Arche des Bundes
Du Pforte des Himmels
Du Morgenstern
Du Heil der Kranken
Du Zuflucht der Sünder
Du Trösterin der Betrübten
Du Hilfe der Christen
Du Königin der Engel
Du Königin der Patriarchen
Du Königin der Propheten
Du Königin der Apostel
Du Königin der Martyrer
Du Königin der Bekenner
Du Königin der Jungfrauen
Du Königin aller Heiligen
Du Königin, ohne Makel der Erbsünde empfangen
Du Königin, in den Himmel aufgenommen,
Du Königin des heiligen Rosenkranzes
Du Königin des Friedens
Du Königin der Familie
Lamm Gottes, Du nimmst hinweg die Sünden der Welt: Verschone uns, o Herr!
Lamm Gottes, Du nimmst hinweg die Sünden der Welt: Erhöre uns, o Herr!
Lamm Gottes, Du nimmst hinweg die Sünden der Welt: Erbarme Dich unser!
V. Bitte für uns, o heilige Gottesmutter.
R. Auf daß wir würdig werden der Verheißungen Christi.
Lasset uns beten! Wir bitten Dich, o Herr, unser Gott: gib, daß wir, Deine
Diener, uns ständiger Gesundheit des Leibes und der Seele erfreuen, und daß
wir durch die glorreiche Fürsprache der seligen, allzeit reinen Jungfrau Maria
von der Trübsal dieser Zeit befreit werden und die ewigen Freuden genießen
dürfen. Durch Christus, unsern Herrn.
AMEN.


O Rosenkranz, gesegnet von Maria,
süße Kette, die uns an Gott bindet,
Band der Liebe, das uns mit den Engeln vereint,
Turm des Heiles gegen die Angriffe der Hölle,
sicherer Hafen im allgemeinen Schiffbruch,
dich lassen wir nie mehr los.
Du, unsere Stärke in der Stunde des Todes.
Dir gilt der letzte Kuß unseres Lebens, wenn wir sterben.
Der letzte Gruß unserer Lippen sei dein holder Name,
o Königin des Rosenkranzes von Pompej!
O gute Mutter, du Zuflucht der Sünder,
erhabene Trösterin der Betrübten,
sei überall gepriesen, heute und immer
im Himmel und auf Erden!"
(selige Bartolo Longo)

Katherina Labouré und die Wundertätige Medaille

Am 31. Dezember 1876, starb die heilige Katharina Labouré, jene Vinzentinerin (Orden der „Töchter der Nächstenliebe"), der die Mutter Jesu die Wundertätige Medaille anvertrauen wollte. Am Samstag, dem 27. November 1830, war die Jungfrau Maria der Ordensfrau umgeben von einem ovalen Rahmen erschienen, auf dem in Gold stand:
„O Maria, ohne Sünde empfangen, bitte für uns, die wir zu dir unsere Zuflucht nehmen." Gleichzeitig hatte Katharina die Worte vernommen: „Laß nach diesem Bild eine Medaille prägen! Die Personen, die sie tragen, werden große Gnaden erhalten. Die Gnaden werden überreich sein für jene, die Vertrauen haben!"

Die Wundertätige Medaille, die bis heute zu Ehren der Unbefleckten Empfängnis und als Bitte um ihren Schutz in Gefahren des Leibes und der Seele getragen wird, ist kein Talisman, sondern ein Beitrag zur Stärkung jenes Glaubens, der Berge versetzt (Mt 17,20). Die Mariendarstellung auf der berühmten Gedenksäule, die die römische Piazza di Spagna ziert und der die Päpste jedes Jahr am 8. Dezember huldigen, ist nach einer Beschreibung der heiligen Katherina Labouré angefertigt worden.

Das Leben der französischen Ordensfrau, die 1933 selig- und 1947 heilig gesprochen wurde, und die Geschichte der Erscheinungen Unserer Lieben Frau in der Kapelle der Pariser Rue du Bac im Jahr 1830 sind von der irischen Firma „Veritas Video" auf DVD gebannt worden. Sie kann für 17,10 Euro (Österreich) bzw. 16,90 Euro (Deutschland) zuzüglich Versandkosten bei Media Maria (buch(bei)media-maria.de) bestellt werden.

Katherina Labouré führte nicht nur ein zurückgezogenes Leben; auch im Umgang mit Gott war sie bescheiden, wie ihre eigenen Worte beweisen: „Wenn ich in die Kapelle gehe, knie ich mich vor dem lieben Gott hin und sage ihm: ‚Gib mir, was du willst!‘ Gibt er mir dann etwas, bin ich zufrieden und danke ihm. Läßt er mich leer ausgehen, danke ich ihm auch, denn ich verdiene ja nicht mehr. Und dann sage ich ihm alles, was mir in den Sinn kommt. Ich erzähle ihm auch meine Freuden und Leiden und höre auf ihn. Höre auch du ihm zu, dann wird er auch zu dir reden."
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