"Meine geliebten Kinder Europas! Ich komme heute zu euch als eure Königin, Beschützerin und Patronin!"

13. Dezember 2011

MENSCH-BOTSCHAFT
Die theologische Überprüfung der Texte sowie der Kommentare erfolgt durch den hochw. Herrn Pater Adam Skwarczynski, Doktor der Dogmatik und Mariologie. Die Gültigkeits-  und Echtheitsprüfung gilt für den polnischen Originaltext.

Hiermit erklären wir, daß wir mit der Veröffentlichung der Botschaften dem kirchlichen Urteil nicht vorzugreifen beabsichtigen.

Im Licht erschien ein Lichtweg, an dessen Ende eine der Sonne ähnliche Kugel war. Überall rings herum waren schöne weiße Wolken zu sehen. Unter dem Lichtweg erschien eine Landkarte Europas, bei der vier heilige Engel standen. An der Nordseite stand ein Engel, der das Fischernetz in der Hand trug, im Süden der Engel mit dem Schild, auf dem die Lilie war, im Osten stand der Engel mit dem Schwert, auf dem drei Adler sind und im Westen steht ein Engel mit der angezündeten Lampe.
Durch die Lichtkugel kam die Muttergottes. Sie war bekleidet mit einem blauen Kleid und langem Mantel. Auf dem Haupt hatte sie eine Goldkrone. In der rechten Hand hielt sie das goldene Zepter. Die Strahlen aus der Lichtkugel umgaben ihre ganze Gestalt. Ich hatte auch den Eindruck, das diese sie durchdrangen. Unsere Königin schaute auf mich und sagte:

Die Muttergottes:
+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Schau, Mensch, da bin ich. Ich komme als die Patronin Europas im Zeichen der Jungfrau aus Guadaloupe, woher Gott mich sandte, damit ich meinen Sohn und Sein Evangelium, sowie Seinen Sieg dem neuen Volk offenbare (die Offenbarung in Guadaloupe in Mexiko anno 1531). Vor meinem Bild dankten mir die Missionare für den Schutz und die Hilfe bei der Entdeckung des neuen Landes und das treue Volk dankte mir für den Sieg in der Schlacht gegen die Bekenner des Lügenpropheten (Lepanto 1571) und für die Befreiung der christlichen Gefangenen. In diesem Zeichen habe ich den Titel der Königin Spaniens erhalten. Verbeuge dein Haupt in Dankbarkeit und übermittle meine Worte, die ich an die Völker Europas richte!
Meine geliebten Kinder Europas! Ich komme heute zu euch als eure Königin, Beschützerin und Patronin. Ich habe die Mir von euch anvertrauten Völker nicht verlassen.
Ich bin bei euch, um euch mit meiner mütterlichen Hilfe zu unterstützen.
Jetzt aber komme ich, um euch zu warnen und zum gemeinsamen Gebet aufzurufen, weil der Feind den Krieg zwischen euren Völkern fordert. Einerseits ist es ihm gelungen, die Position der Kirche meines göttlichen Sohnes zu schwächen und zu minimieren, um seine der göttlichen Ordnung und Harmonie widersprechenden Gesetze einzuführen; andererseits fordert er noch größere Macht über die Völker, um GOTT völlig aus den Herzen der Völker, die einst das Licht des Evangeliums auf andere Kontinente trugen, herauszureißen. Aus diesem Grund benötigt Europa heute das besondere Zeugnis des Glaubens, sowie die Rückkehr zum Kreuz und dem Evangelium meines göttlichen Sohnes.
Schaut, meine geliebten Kinder Europas, wie in der Vergangenheit meine Fürbitte und Verteidigung eure Völker vor den Gegnern der Kirche und des Glaubens bewahrt haben. Wie oft habe ich euch im Bewahren eurer christlichen Identität für die Herrlichkeit meines göttlichen Sohnes unterstützt! Wie viele Völker Europas haben mir danach als ihrer Königin, Kaiserin, Mutter und siegreichen Jungfrau gehuldigt! Mit eurer Hilfe siegte ich in der Verteidigung meines göttlichen Sohnes, in der Verteidigung Seiner Kirche!
Heute vergeßt ihr mich! Ihr wollt euch nicht zu meinem göttlichen Sohn bekennen! Infolge dessen steht ihr vor noch größeren Gefahren! Heute bekennt sich Europa zu der Zivilisation des Todes und wählt allein das Heidentum! Ihr braucht das Licht des Evangeliums und des Kreuzes, um meinen göttlichen Sohn zu verteidigen! Europa braucht die Bekehrung und Verwandlung!
Doch wißt, meine geliebten Kinder, das der Fall Europas zu seiner Erneuerung führen wird, weil Gott es von allem Bösen reinigen und auf den Weg der Versöhnung führen wird! Gott wird bewirken, daß die Gerechtigkeit und der Friede kommen und das Zeichen des Triumphs meines Unbefleckten  Herzens offenbar werden. Wenn die ganze Schöpfung zum Vater durch den Sohn durch das Wirken des Heiligen Geistes zurückkehrt, dann werden sich auch die Völker um den einen Hirten sammeln.
Bild: Die heilige Jungfrau von Guadalupe/Mexiko (C) Kirche in Not

Meine geliebten Kinder! Heute bin ich mit vier Engeln gekommen, die in ihren Händen Symbole ihrer Sendung halten. Das ist die Ankündigung jener Verwandlung, die vollbracht werden wird, wenn mein göttlicher Sohn Seine Herrlichkeit offenbaren wird. Ihr müßt, meine Kinder, verstehen, daß die Geschichte der Errettung ihrem endgültigen Ziel zustrebt zur Einheit mit dem Vater, der Seine ganze Macht dem Sohn übergab. Mein göttlicher Sohn, das Haupt des mystischen Leibes, der Seine Kirche ist, zeigt und übermittelt vollkommen die Erlösung, die alle Menschen und Völker betrifft. Das Erlösungswerk meines göttlichen Sohnes für die Menschheit wird auf sichtbare und unsichtbare Weise durch die heilige Mutter Kirche vollbracht. Sichtbar wird es dem materiellen Geschöpf gezeigt werden, also allen Völkern, die sich bekehren und versöhnen werden. Die Erneuerung der Menschheit und der Völker erfolgt aus der große Liebe meines göttlichen Sohnes zu Seiner Braut-Kirche.
Der Engel mit dem Fischernetz bezeichnet die erlösende Wirkung Gottes, damit die Völker Europas zu ihren stark eingewurzelten Traditionen und zu dem von ihnen angenommenen Christentum zurückkehren können (mögen). Mein göttlicher Sohn wird Sich für die Völker einsetzen (es befürworten) und deren Schild und Verteidigung wird die Rückkehr zum Glauben an Seine Göttlichkeit und Sein königliches Herrschertum sein.
Das Schwert stellt sinnbildlich den Kampf dar, aber es ist auch das Zeichen der Verkündigung des Wortes Gottes. Die Lampe  ist das Zeichen des Wachens und der Bereitschaft und gleichzeitig der Gegenwart Gottes inmitten der Völker.
Meine geliebten Kinder! Um meine Worte gut zu verstehen, müßt ihr sie in den Ereignissen und den Zeichen erwägen. Ich spreche heute zu den Völkern Europas, weil eben hier der Heilige Geist bewirkte, daß das Korn des Evangeliums ausgesät wurde, das sich auf andere Kontinente ausbreitete. Er hat sich die Völker erwählt, die die Werkzeuge Seiner Handlung wurden. Bevor jedoch das Leben der Völker sich mit dem vollen Glanz des Evangeliums aufs Neue erfüllen wird, müssen die Scheidung, der Fall und die Verdorbenheit eintreten. Satan fordert die Herrschaft über die Welt... und er hat sie für eine kurze Zeit erhalten, um die Völker zu täuschen. Aber in der Endgegenüberstellung wird er durch den Glanz der Herrlichkeit meines Sohnes besiegt werden.
Schaut, meine geliebten Kinder, auf die Geschichte der letzten Jahre. Seht, auf welche Weise Satan die Völker angreift, auf welche Weise er die erste Tochter der Kirche in die Irre geführt hat! Mein Frankreich hat das Gift ausgetrunken, damit andere Völker vergiftet und die Kirche zugrundegerichtet. Es (Frankreich) hat seine Chance nicht wahrgenommen, die mein göttlicher Sohn ihm angeboten hat. Wisset aber, meine teuren Kinder, daß Gott Frankreich unter Berücksichtigung der Fürbitten und des vergossenen Blutes seiner Märtyrer retten wird. Die Lilie wird wieder die Kirche erhellen und der Nachfolger des heiligen Königs (Ludwig IX.) wird den Weg für das Königreich des Friedens und der Einheit bahnen. Frankreich wird nochmals mit dem Schild zur Verteidigung der heiligen Mutter Kirche aufstehen.
Mein göttlicher Sohn hat mich nach Portugal gesandt mit der Aufforderung zu Bekehrung, Buße und Gebet, um dort den Triumph meines Unbefleckten  Herzen zu zeigen. Durch mein Herz hat er diesem Volk versprochen, das dort das Dogma des Glaubens bewahrt bleibt. Ich habe bis jetzt meine portugiesischen Kinder vor der Strafe des Krieges und der unmittelbaren Wirkung des roten Drachen verschont, aber ich kann nichts mehr tun, um sie vor ihrer eigenen Blindheit zu bewahren. Das Übel hat in diesem Volk, das meine Verheißung trägt, zu siegen begonnen.
In Fatima habe ich der Welt die Notwendigkeit der Weihe Russlands an mein Unbeflecktes Herz geoffenbart, - dann würde es eine gewisse Zeit des Friedens geben. Das ist nicht jener Friede, den die Völker sich gegenseitig geben können, sondern der Friede, der von GOTT gegeben wird. Meine Kinder, diese Worte sind Zeichen zum Verständnis der Erneuerung und der Läuterung der Völker. Russland  hat sich noch nicht bekehrt, weil es weiterhin die Kirche meines göttlichen Sohnes verfolgt; noch mehr... es wurde das Werkzeug, um die katholische Kirche zu vernichten! Die Bekehrung Russlands wird durch die Versöhnung und durch das Verlassen der Kralle vollbracht werden. Der Schlüssel für die Rettung Russlands ist mein Unbeflecktes Herz! Ich bin die Mutter des Neuen Heiligen Russland und seine Fürbitterin durch die Fürsprache des vergossenen Blutes seiner wahren Märtyrer! Der Glaube, den Russland braucht, ist die auferstandene Liebe, die zur Einheit, zur Verzeihung und zur Hinwendung führt. Gott hat die Spaltung Seiner Kirche zugelassen, um den Sieg der Einheit in Seinem Geheimnisvollen Leib noch stärker zu zeigen. Über Russland ist das Schwert mit drei Adlern: rechts der schwarze, in der Mitte der weiße und links der doppelköpfige.
Mein göttlicher Sohn hat auch Polen erwählt, damit es durch sein Beispiel des Glaubens anderen Völkern Zeugnis gibt und sie auf die Offenbarung der königlichen Herrschaft meines göttlichen Sohnes vorbereitet. Polen wird vom Westen sowie vom Osten angegriffen. Satan will nicht nur die Entthronisierung meines göttlichen Sohnes in diesem Volk, sondern er will auch die Kinder dieses Volkes von meinem Königreich fortziehen. Mir ist das Volk anvertraut worden, und ich bin seine Königin! Polen ist mein Königreich! Wenn es seine Prüfung besteht, dann wird von ihm der Funke ausgehen, der andere Völker entzünden wird. (Jesus an Schw. Faustina) Von dem starken, unbeugsamen Glauben des polnischen Volkes soll das Licht ausgehen, das die wahre Rückkehr der Völker zur Quelle der (alles) erneuernden Liebe Gottes verursachen wird. Polen hält die angezündete Lampe zwischen Westen und Osten.
Meine geliebten Kinder! Es gibt noch ein Volk, das Gott in Seinem Plan der Erneuerung bezeichnet hat. Trotz des großen Übels - durch den freien Willen des Menschen – erzieht die göttliche Vorsehung die Menschheit zu großen Dingen... auch durch die Prügelstrafe. Gott wünscht Deutschland vor seinem Fall zu warnen und zu bewahren! Obwohl Er es wie eine Peitsche für Europa und die Welt benutzte, will Er, daß dieses Volk und alle seine Völker, mich als seine Königin anruft - Regina Germaniae! Der Kirche dort wurden Wunden geschlagen, die bis heute nicht ausgeheilt worden sind. Wie ich es aber sagte, kann nur mein göttlicher Sohn, in Rücksicht auf Seinen Mystischen Leib, alle Wunden heilen. Er sendet mich darum zu diesem Volk, damit ich seine Königin werde. Über ihm breitet sich das Fischernetz aus, weil es erneut das Licht des Evangeliums braucht, vor allem aber die wahre Einheit. Inmitten des Volkes müssen noch einmal das Kreuz und der Glaube stehen, damit es endgültig dem Heidentum absagt, das sich im Eilschritt ausbreitet. Zu einer solchen Größe wurde Deutschland nicht bestimmt! Durch die Wahl der menschlichen Herrschaft wurden sie immer die eigenen Opfer davon. Jetzt will es auch die Dominanz in Europa zeigen, um sich füreinander sklavische Staaten zu schaffen.
Die Erneuerung Deutschlands wird aber Früchte bringen; es wird mit dem neuen Geist andere Völker entzünden. Auf diesem Weg brauchen sie mich als ihre Königin. Ich will ihnen helfen, damit sie vor Gott niederknien. Sie haben mir einst als der Kaiserin des Heiligen Kaiserreiches des Deutschen Volkes gehuldigt und dieser Titel hat den Weg geöffnet, daß ich den Titel „Königin Deutschlands“ fordere.
Mein geliebtes Kind, meine treuen Kinder, ich habe euch heute den die Völker betreffenden göttlichen Plan vorgelegt, damit ihr noch besser versteht, was Satan plant, um die Völker zu entzweien. Er will keinen Frieden und keine königliche Herrschaft meines göttlichen Sohnes. Die Völker sind zum gegenseitigen Dienst bestimmt und nicht zur Unterdrückung und Verfolgung. In euren Völkern müßt ihr euch gegenseitig stärken, da ja alle zu dem einen mystischen Leib gehören. Darum betrifft die endgültige Prüfung, die auch auf die Kirche und die Völker fallen wird, die Treue zum Evangelium! Gottes Werk kann sich nicht außerhalb der Kirche ohne die Einbeziehung und Teilnahme meiner Bischofsöhne verwirklichen. Meine Bischofsöhne haben die Pflicht, den Geist zu erforschen und zu prüfen! Sie müssen wachsam sein, weil zu jeder Zeit die Lügenpropheten erscheinen, um viele zu täuschen. Sie sollen sich jedoch nicht jenen entgegenstellen, die die Wertschätzung für meinen göttlichen Sohn begehren und die die Wahrheit über die Zeit verkünden. Mein Herz leidet darunter, daß nicht alle von ihnen diesen Plan der Rettung verstehen. Wenn der Geist der Welt die Kirche durchdringt, wie soll dann die Kirche, in der das SACRUM, der Geist der Buße, der Einheit und der Heiligkeit verschwinden, noch mit genügender Kraft auf die Völker einwirken? Sind die Gottgeweihten heutzutage noch in der Lage, ihre Berufung zur Heiligkeit richtig zu verstehen? Sind die Kinder der Kirche, erzogen in der Tradition ihrer Völker, sich noch dessen bewußt, daß sie die Kinder sind? Darum erteilt der Heilige Geist Sein Licht den Demütigen und den stillen Seelen, damit sie das Zeugnis des wahren Geistes der Seligpreisungen ablegen.
Alle Völker der Erde wurden zur Verbreitung des Königreiches meines Sohnes berufen. Die Kirche, die losgerissen ist von meinem Sohn, ist keine heilige Kirche mehr, ebenso wie auch die Völker ohne Christus fallen werden! Alles, was jetzt in Europa und in der Welt geschieht, ist nur die Bestätigung dafür, daß die Kirche - wie mein göttlicher Sohn – das Zeichen des Widerspruches ist, aber auch das Zeichen für den Fall und die Aufrichtung für viele. (Lk 2, 34) Es wird der Fall für diejenigen sein, die gegen Ihn streiten, aber die Auferstehung für diejenigen, die sich bekehren werden.
Mein Kind, übermittle meine Worte den Kindern der Kirche. Ich rege euch an, damit ihr im gemeinsamen Gebet ausharrt und oft meine Worte betrachtet, die euch das Licht der Erkenntnis bringen.
Ich segne euch:
+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.



Kommentar des Priesters:
Wir erhalten eine Botschaft von ungeheurer Bedeutung für Europa und für die Welt! Werden wir heute einen mutigen Bischof finden, der sie den Völkern und den lokalen Bischofskonferenzen mitteilen würde?
Es steht vor uns die apokalyptische sonnenbekleidete Frau, die ruft und sich in Geburtswehen befindet. Bei der ersten Ankunft ihres Sohnes in Bethlehem wurde ihr der Schmerz erspart, aber während der Offenbarung Seiner Herrlichkeit (nicht das endgültige, Jüngste Gericht!), wenn Er über alle Völker mit eisernem Zepter herrschen wird – denn Satan wird gebunden sein und die Völker nicht mehr täuschen – leidet sie sehr, was hunderte  ihrer Bildnisse, die natürliche und Bluttränen weinen, bestätigen. Das beschreiben auch ihre zahlreichen Erscheinungen. Ihr Bild aus Guadaloupe, auf das sie in dieser ihrer Botschaft Bezug nimmt, erinnert uns deutlich an die Apokalypse: sie ist schwanger und steht auf dem Schatten der Sonne, nämlich auf dem Mond.
Maria kommt als Königin und Mutter, sowie auch als Prophetin, indem sie die dreifache Aufgabe der Propheten ausrichtet: die erste Wirklichkeit, wobei sie den Verfall wortwörtlich benennt. Dabei sind es:
- die Zivilisation des Todes, die heidnischen Sitten, die Spaltungen zwischen den Völkern, das Ärgernis und der Glaubensabfall;
- die Warnung vor dem sich nähernden Krieg, vor der völligen Beseitigung Gottes aus dem Leben und die noch größere Versklavung der Völker.
Sie bringt aber doch den Trost und die Hoffnung für die Zukunft. (die nahe bevorstehende Wiederkunft Jesu durch die tiefgreifende Verwandlung und Erneuerung der Menschheit)
In Amsterdam, in ihren Offenbarungen an Ida Peerdemann, erschien Maria als die „Frau aller Völker“. Die heutige Botschaft richtet sie an uns als die „Patronin Europas“. Sie kommt mit vier Engeln und die von ihnen gehaltenen Symbole beziehen sich auf ihre greifbaren Vorschläge und Aufforderungen, die zuerst an ganz Europa gerichtet sind, danach an die auserwählten Länder. Das sind die Aufforderungen:
- die Ermutigung zum Gebet,
- das besondere Zeugnis des Glaubens und das Bekenntnis zu Christus,
- das Festhalten am Kreuz und  am Licht des Evangeliums,
- die erneute Erinnerung an die Rolle Mariens im Leben der Völker,
- der Blick auf den möglichen kommenden Fall von Europa soll im positiven Licht betrachtet werden, weil er zur Erneuerung, Läuterung und Versöhnung beiträgt,
- die Rückkehr zur christlichen Tradition,
- der Kampf mit dem Schwert des Wortes Gottes,
- das Leben in der heiligmachenden Gnade, weil sie die den Weg beleuchtende Lampe ist,
- der Übergang von der Selbstsucht und Ausbeutung zum gegenseitigen Dienst,
- gegenseitige Stärkung im Rahmen des Geheimnisvollen Leibes Christi gemäß der Berufung.
Die Königin schätzt auch das bisherige Leben und die Rolle der von ihr ihr erwählten Völker ein:
- die Sünden Frankreichs sind groß, doch wird Gott es retten und wird aus ihm wieder den Verteidigungsschild für die Kirche machen;
- sie kann momentan mit dem verblendeten Portugal nicht mehr rechnen, obwohl sie sich mit Fatima tief verbunden fühlt durch ihre Verheißung, das Dogma in diesem Land zu bewahren;
- über Russland hängt das Schwert, das Symbol des Kampfes, aber auch der Verkündigung des Wortes Gottes. Russland wird sich dank der Fürsprache Mariens und seiner Märtyrer bekehren, und es wird dann die gewisse Friedenszeit erlangen, die in Fatima angekündigt wurde;
- Polen soll wie eine Lampe durch das Beispiel des unbeugsamen Glaubens leuchten und wie ein Funke andere Völker entflammen. Diese Berufung kennen wir aus den Offenbarungen des Barmherzigen Jesus an die heilige Schwester Faustina. Der Himmel nimmt seine Pläne nicht zurück, trotz der menschlichen Untreue und des Ungehorsams;
- Maria will als „Königin Deutschlands“ verehrt werden; dieses Volk will sie vor seiner Vernichtung bewahren und seine Erneuerung soll mit dem neuen Geist andere Völker entflammen. Das Symbol des Fischernetzes über dem Land bezeichnet seine Rückkehr zur Einheit und zur schönen Tradition, in der das Kreuz und der Glaube wieder auf ihren ehrenvollen Platz zurückfinden sollen.
Die Patronin Europas bringt gleichsam ein doppeltes Ultimatum.
Sie richtet es zuerst an die Bischöfe; sie sollen sich noch mehr mit Christus vereinigen, um das leuchtende Zeugnis für die Gläubigen abzulegen.
Sie stellt den Völkern Europas eine Alternative vor:
entweder die Verbreitung des göttlichen Königreiches – oder der Fall.
Ihre Mahnung enthält vier ausführliche Punkte:
- die Erneuerung des Sacrum,
- die Zurückversetzung in den Geist der Buße und Sühne;
- die Stärkung des Geistes der Einheit;
- die Verwirklichung der Berufung zur Heiligkeit und Selbstheiligung.
Es bleibt uns das Gebet und jegliches geistige Opfer in dieser Meinung, damit die Aufforderung unserer Prophetin, der schwangeren Jungfrau, mit der sofortigen, wohlwollenden Annahme von all denjenigen beantwortet wird, an die sie gerichtet ist! Davon hängt zweifellos die Zukunft von ganz Europa ab!


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