Die Offenbarung der göttlichen Liebe
                  nach den Aufzeichnungen der Mutter Graf
                                                                                  (Imprimatur!)
                                        Zur Ehre und Verherrlichung Gottes und zur Rettung der Seelen
Die Jungfrau Maria im Heilsplan Gottes


Worum geht's?
Es geht um das Kommen des Gottesreiches auf Erden durch die hohe FRAU, die Gott nach dem Sündenfall im Paradies verheißen hat. Damals mußten Adam und Eva Gott gegenüber die Prüfung des Gehorsams bestehen. Sie haben sich von der Schlange verführen lassen und sind ins Elend gefallen. Gott hat um ihrer Sünde willen den Fluch über die Erde gesprochen, und seither ist sie der geheime Aufenthalt der gefallenen Engel. Darum wird deren Oberster, der auch durch den Ungehorsam aus Hochmut gefallene Engel, Fürst dieser Welt genannt. Leiden und Schmerzen, Verfolgung durch den bösen Feind sind Folgen der Erbschuld, die auf alle Menschen übergegangen ist. Gott hat dann durch diese FRAU, die Er uns verheißen hat, "daß sie der Schlange den Kopf zertrete..." (Gen 3,15) uns Seinen Sohn geschenkt, und Er hat uns durch sein Leiden und Sterben am Kreuz erlöst von der Erbschuld, von der ewigen Verdammnis.
Durch den Einfluß des Bösen, des Fürsten dieser Welt, und wegen der Sünden der Menschheit sind diese Kräfte in der Macht des Bösen, der in seinem unermeßlichen Haß gegen Gott nochmals sein Haupt erheben und die Schöpfung Gottes an sich ziehen und verderben möchte.
Nun ist die geoffenbarte Zeit gekommen, wo Gott durch Seinen Stellvertreter auf Erden uns das Licht zeigt, das in das Dunkel des Bösen leuchtet und uns zur Rettung werden soll. Es ist die verheißene FRAU, mit der Sonne bekleidet, den Mond unter ihren Füßen, mit einem Kranz von 12 Sternen gekrönt: die Unbefleckte Gottesmutter, die nun hervortritt als die Königin des Weltalls, um für uns, ihre Kinder, zu kämpfen und zu siegen über die höllische Macht. Aber wie die ersten Menschen will Gott auch uns im Gehorsam prüfen, und zwar will Er, daß wir Seiner Mutter große Bitte, die sie öfters durch ihr persönliches Erscheinen auf Erden kundtat, um Gehorsam erfüllen.
Gott wird jetzt, am Ende der Zeiten, diese Schöpfung, die durch die Sünde der Menschheit unter die Gewalt Satans kommen mußte, sich wieder als ihr Eigentümer zurückholen. Aber diese Aufgabe, dieses Amt und diese Sendung hat Er Seiner heiligen Mutter übertragen.
Jesus sagte (zu Mutter Graf): "Das ist das Amt und die Sendung meiner Mutter, "Miterlöserin der Menschheit" und "Mutter der göttlichen Gerechtigkeit" zu sein." - Das sagt Jesus selbst, nicht ich, der Schreiber dieser Zeilen! Und Jesus lügt nicht, Jesus ist Gott! Gott selbst sagt das also!
Nur jene Menschen, die durch Zulassung und nach dem Plan der göttlichen Vorsehung unter diesem Fluch leiden, sind die Auserwählten. Gott hat sie durch diese Leiden und Prüfungen auserwählt, die Offenbarungen der göttlichen Liebe zu vernehmen und die Bitte der Gottesmutter durch das tägliche Rosenkranzgebet für die Bekehrung der Sünder zu erfüllen. Wenn sie im Gehorsam Gott und Seiner Mutter gegenüber dieser Bitte entsprechen, dann zeigt Maria sich diesen Auserwählten als Mutter der göttlichen Gerechtigkeit. Denn Gott wird auf ihre Fürbitte hin den Fluch der Sünde von ihnen wegnehmen. ... Durch den Ungehorsam, der dem Hochmut entsprungen ist, war der Fluch über die ganze Schöpfung gekommen, und nur durch den Gehorsam, der die Demut voraussetzt, kann und will Gott diesen Fluch wieder wegnehmen und den Menschen, der Gottes Ebenbild sein soll, befreien. Niemand im Himmel und auf Erden aber kann uns die wahre Demut zeigen und schenken und darin uns Vorbild sein als die demütige Magd des Herrn, die durch ihre Demut den Hochmut des gefallenen Engels, das Satans, besiegt hat.
Darum muß sie jetzt in dieser Zeit hervortreten und als die demütige Königin über Himmel und Erde für uns den Kampf mit dem Drachen aufnehmen. Aber nur wer in Gehorsam und Demut zu ihr aufschaut und ihre Bitte erfüllt mit der Waffe des täglichen Rosenkranzes in der Hand, kann ihrer Hilfe sicher sein, weil die göttliche Gerechtigkeit siegen muß über die Ungerechtigkeit und Bosheit der Hölle.
Diese Offenbarung muß den Leidenden bekanntgemacht werden, und dann wird auch die moderne Wissenschaft ein wunderbares Walten Gottes erkennen müssen. Das Rosenkranzgebet für die Bekehrung der Sünder muß die sinkende Welt retten. ... Wir haben die Gnadenfrist, den Rosenkranz zu beten, ihr zu verdanken. Dieses Gebet, das ihr so lieb und teuer ist und das sie ja selbst vom Himmel gebracht hat und bei jeder Erscheinung uns zu beten mahnt, ist das Rettungsmittel und die einzige Waffe gegen den Ansturm der Hölle.
Das AVE ist der Gruß des himmlischen Vaters an seine auserwählte Magd und Mutter und das Gebet Jesu an den geliebten Vater. Damit will sie uns den Weg zeigen und mit uns gehen, den sie mit Gott gegangen ist. Dies ist das Vermächtnis ihres Mutterherzens an ihre innig geliebten Kinder. Damit weist sie uns den kürzesten Weg, auf dem auch wir sicher zu Gott gelangen.
O könnte man doch den Menschen sagen, in welcher Gefahr sie sich befinden und wie sehr das Unbefleckte Herz leidet und bittet und fleht und weint um unserer Sünden willen! ... (Mutter Graf vernahm die Worte Jesu:) "Mit der Macht der heiligsten Dreifaltigkeit ist sie ausgestattet, und mit dieser Macht wird sie siegen."
Ich erkannte, daß die Mutter der göttlichen Gerechtigkeit ihren wunderbaren Schutz und Beistand denen verleiht, die sich ihr selbstlos hingeben im täglichen Rosenkranz für die Bekehrung der Sünder. Sie besiegt den Satan, indem sie ihre gehorsamen Kinder befreit von den Einflüssen des Bösen.
Als die Atombombenversuche stattgefunden haben, da fragte ich den Heiland, warum Er dies zulasse und die Menschen in Angst geraten. Da sah ich in einer Vision unsere himmlische Mutter groß und erhaben als Königin über Himmel und Erde. Wieder stand sie auf dem Leib des Drachen. Also ist er eigentlich gebändigt von der großen FRAU. Er kann nicht das Verderben loslassen, wenn es nicht von ihr zugelassen wird und von Gott, der alles in Seiner Macht hat. O wüßten doch die Menschen von dieser wunderbaren Fügung der göttlichen Vorsehung! Es würden dann viele zum einzigen Rettungsmittel, zum Rosenkranz greifen und die Bitte unserer himmlischen Mutter und Königin erfüllen.  ...
Jesus und Maria wollen die Welt retten. Das Erlösungswerk, das mit der Schaffung der "Unbefleckten Seele Mariens" begonnen hat, soll mit der Rettung des Menschengeschlechtes durch Maria enden.
Die Welt soll nun den finsteren Mächten entrissen werden. Maria brachte uns durch Gottes Gnade den Erlöser, durch Ihn sollen wir zum Vater zurückkehren. ...
Jesus sagte zu Mutter Graf: "Durch Eva ist der Fluch über die Erde gekommen, durch sie (Maria, die neue Eva) wird er von denen wieder genommen, die guten Willens sind."
Liegt in diesen Worten nicht höchste Weisheit? Deuten sie nicht hin auf die Botschaft, die Gott bei der Geburt Jesu den Menschen durch Engel verkünden ließ: "Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden den Menschen auf Erden, die guten Willens sind." (Lk 2,14)
Die Offenbarung der göttlichen Liebe ist die "Offenlegung des Herzens Gottes". Seine Ehre soll wieder hergestellt und die Menschheit wieder aufs Innigste mit Gott versöhnt werden. Dies will die "Offenbarung der göttlichen Liebe" den suchenden, leidenden und oft verzweifelten Menschen künden, um sie einzureihen in das Erlösungswerk, das ihnen allein Heil und Rettung ist. ...
Maria will uns zu Hilfe kommen als Mutter der göttlichen Gerechtigkeit. ... Wir leben im großen Endkampf zwischen Gott und Seinem Reiche und dem Reiche Satans. Am Ende siegt die Königin mit ihren auserwählten Kindern, weil mit ihr die Gerechtigkeit Gottes ist. ... Der Kommunismus ist die Zuchtrute Gottes. Seine Glieder sind unsere Brüder, die vom Satan mit Blindheit geschlagen sind. Solche haben wir viele unter uns, daß es keine fremden Völker braucht, um unter die strafende Hand Gottes zu kommen. Darum "betet täglich den Rosenkranz für die Bekehrung der Sünder, und ihr rettet eure Seele und die Glieder der hl. Kirche."
Je schneller der Rosenkranz für die Bekehrung der Sünder verbreitet  und von allen gebetet  wird, desto schneller kommt der Friede. ... "Nur mit einem ganz großen Heer von Betern kann der Drache besiegt werden." Wieder die Andeutung, daß die "Offenbarung der göttlichen Liebe" bekannt gemacht werden soll! ...
Mutter Graf hörte die Worte: "Die Gottesmutter ist die Liebe und Wonne des Dreieinigen Gottes, denn sie ist sein vollkommenstes Geschöpf. Und Gott hat an ihr sein großes Wohlgefallen. Sooft aber aus gläubigem Herzen eines ihrer Kinder auf Erden ein Ave Maria an ihr Ohr dringt, erfüllt es aufs Neue ihr Unbeflecktes Mutterherz mit unendlicher Wonne, weil jedes Ave Maria der Gruß des himmlischen Vaters an seine auserwählte Magd ist. Der Heilige Geist erfüllt sie mit unaussprechlicher Liebe als Seine Braut. Und der Sohn hat an dieser Wonne und Freude Mariens sein höchstes Wohlgefallen, so daß ein Blick Mariens auf Jesus genügt, um von ihm für ihre Kinder auf Erden alles zu erlangen, was Ihm zur Ehre und Verherrlichung und den Seelen zum Heile gereicht."
Die himmlische Mutter hat unter dem Kreuz ihres Sohnes von Ihm den Auftrag erhalten, die Seelen Ihm zuzuführen. Er wird alle in unendlicher Liebe an sich ziehen, die bei Seiner gebenedeiten Mutter Zuflucht und Rettung suchen. Die himmlische Mutter, die mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen ist, will uns von der ewigen Heimat aus zu sich und zu Jesus führen. Sie ist die Mutter der göttlichen Gerechtigkeit, und nur sie kann bei ihrem göttlichen Sohne Fürbitte einlegen, daß Er uns von den Ungerechtigkeiten der Welt und den Feinden Jesu erlöse. Sie, die Mutter der Liebe, hat die Macht, Ströme von Gnaden - geschöpft aus den Wunden ihres Sohnes, das Feuer der Liebe, geschöpft und erfleht aus der Liebesquelle Seines heiligsten Herzens - ihren Kindern zukommen zu lassen. Und ihr Unbeflecktes, reinstes und darum gütigstes Mutterherz sehnt sich danach, uns zu helfen. Darum hat sie oft schon den Himmel verlassen, um uns, ihren Kindern, im Tale der Tränen zu Hilfe zu kommen. Sie hat, sooft sie erschien, uns die Waffe gezeigt und gleichsam in die Hand gegeben:
Diese Waffe, die mächtigste Waffe gegen die Mächte der Finsternis, ist das Rosenkranzgebet.
Wer den Rosenkranz mit Andacht, die Geheimnisse betrachtend betet, der kann nicht irre gehen. Denn dieses Gebet stärkt den Glauben und die Hoffnung und entzündet immer wieder aufs Neue die Liebe zu Gott. Was gibt es Schöneres und Erhabeneres für den Christen, als immer wieder die heiligen Geheimnisse der Menschwerdung, das bittere Leiden und Sterben unseres Herrn und Heilands, Seine glorreiche Auferstehung und Himmelfahrt zusammen mit den reinsten Freuden, dem Leidensweg und dem Heimgang unserer himmlischen Mutter zu betrachten?
Wer diese Geheimnisse betrachtend betet, der schöpft für sich und für andere, weil diese Geheimnisse uns die unendliche Liebe des himmlischen Vaters offenbaren. Der göttliche Heiland sagt aber, daß wir den Nächsten lieben müssen wie uns selber. So ist es unsere heilige Pflicht, dem Nächsten, der unser Bruder geworden ist, all das Gute zu wünschen, das wir selbst uns wünschen. Aber können wir uns selber und anderen noch Größeres wünschen und erbitten, als in der Gnade Gottes zu leben, von Seiner treuen Vaterliebe umgeben, und einst von unserer Pilgerfahrt auszuruhen in der ewigen Heimat, wo wir in unendlicher Lust und Seligkeit Ihn schauend als den Dreieinigen Ihn ewig loben und preisen dürfen? ...
Auf ihre Fürbitte wird Christus als Herr und König über Himmel und Erde kommen und Recht und Gerechtigkeit üben und walten lassen. Wer das Hauptgebot hält und Gott über alles liebt und den Nächsten wie sich selbst, indem er auch für sein Seelenheil besorgt ist, der ist gerecht vor Gott. Diese wird Er als Werkzeug Seiner Liebe berufen und erwählen und ihnen Seine Liebe und Gerechtigkeit zu erkennen geben. Auf Wunsch Seiner heiligsten Mutter sollen alle Menschen, alle ihre Kinder, den Nächsten aufrichtig lieben und in dieser Liebe den Rosenkranz, ihr liebstes Gebet, täglich beten für jene, die in Gefahr sind, ewig verloren zu gehen.Wer dieses größte Werk der Gottes- und Nächstenliebe vollbringt, für den wird seine himmlische Mutter einstehen. Auf ihre Fürbitte wird Gott in Seiner Gerechtigkeit, wie Er zu mir sagte, "den Fluch der Sünde wegnehmen von denen, die Ihm Barmherzigkeit erweisen." Denn was wir dem Geringsten unserer Brüder tun, das sieht Gott an, als hätten wir es Ihm selbst getan. ...
Wie Dürstende nach dem Wasser, so verlangen die Entrechteten, die unter der großen weltlichen Ungerechtigkeit leidenden Menschen nach göttlicher Gerechtigkeit. Wenn sie die Hilfe der göttlichen Mutter der göttlichen Gerechtigkeit erkennen, die sie jenen zukommen läßt, die im Gehorsam ihre Bitten erfüllen, dann verlangen sie nach ihrem Schutz und Beistand. Und es wird eine große Herde mit einem Hirten werden. Das ist die kommende Zeit der heiligen Kirche. ...
Und Jesus sagte: "Ihr habt ja Meine heiligen Wunden. Durch sie werden die Sünder gerettet werden. Und du kannst durch Meine Wunden ja alles erlangen. ... Ich will es dir leicht machen, Sünder zu bekehren. Übergib sie Mir in Meine heiligen Wunden!"
Nun kann ich Jesus Seelen zuführen, denn ich übergebe alle jene, die über mich und meine Erfahrungen negativ sprechen und mich verleumden, in die heiligen Wunden Jesu und bitte Ihn, daß Er es ihnen nicht anrechne. Auch meine gütige Mutter Maria bitte ich, daß sie alle unter ihren Schutz nehme. Es sind ja meine Brüder und Schwestern in Christus, deren Satan sich bedienen will, das Beten des Rosenkranzes für die Bekehrung der Sünder herunterzuwürdigen und lächerlich zu machen. Ich freue mich, nun auch für Jesus etwas leiden zu dürfen. ...
Mein Herr und Heiland, nimm den Fluch der Sünde weg von allen, die Dir Barmherzigkeit erweisen, damit die Sünder sich bekehren! ...
Die heiligsten Herzen Jesu und Mariens sind eins in der Liebe zu uns. So will Jesus in Seiner alles übersteigenden Erlöserliebe Seine Erlösten durch Seine Mutter, durch die Er zu uns gekommen ist, wieder an sich ziehen und Sein Volk retten aus Sünde und Tod. ...
Heute erkenne ich klar meine große Mission. Die großen, die Regenten der Völker muß ich durch Maria dem heiligsten Herzen Jesu übergeben. ... Für die Großen, welche die Macht über Frieden oder Vernichtung in den Händen haben, muß geopfert und gebetet werden. Sie werden entweder unter dem Einfluß des Guten oder des Bösen handeln.
Wir können nichts Besseres tun, als immer wieder Maria, die Königin über das Universum, zu bitten, daß sie den Satan besiege, und die Feinde, die ja auch unsere Brüder sind, vom Satan befreie. Denn auch für ihre Seelen hat Jesus Sein kostbares Blut vergossen. Darum alles tun aus Liebe zu Gott und für die Rettung der Seelen! ...
Viele Menschen, denen es gut geht, kümmern sich nicht mehr um Gott und ihre Seele. Satan hat ihnen die Güter dieser Welt gezeigt, und nun wollen diese Menschen den Himmel auf Erden. ...
Während ich kniete und betete, sprach Jesus:"... Sag den Priestern: Jetzt ist meine hochheilige Mutter die Mutter der göttlichen Gerechtigkeit! Sie zeigt mir unaufhörlich die Bitten, Opfer und Leiden jener Kinder, die in selbstloser Hingabe sich für die Sünder opfern. Diese sind die Gerechten, Meine liebe kleine Seele. ..."
"Die Gottesmutter soll von der ganzen Menschheit, von allen Geschöpfen geehrt und geliebt werden, nicht um ihretwillen, sondern einzig und allein, weil es dem himmlischen Vater gefallen hat, sie als Mutter Gottes auszuwählen vor allen Geschöpfen. Bedenket, was es ist, Mutter Gottes zu werden, damit durch sie eine ganze Menschheit vom ewigen Tod zum ewigen Leben gelange! Darum gebührt ihr alle Ehre und Lobpreisung ganz zu Meiner Verherrlichung. Bedenket, welch großes Geschenk ich euch gemacht habe: Meine Auserwählte aus allen Geschlechtern und Mutter Gottes und ganz eure Mutter." ... "Meine liebe Kleine, das größte Diadem, der kostbarste Stein fehlt noch in der Krone meiner hochheiligen Mutter. Ich will, daß Maria Verkündigung (am 25. März) zu einem Festtag erhoben wird. Ihr feiert ihre Unbefleckte Empfängnis, die auf meine Menschwerdung hin geschah. Aber meine Menschwerdung feiert ihr nicht. Ihr alle sollt erkennen: Sie war erster Opferaltar und erster Tabernakel Meiner unendlichen Liebe. Durch dieses Fest wird die Krone vollkommen, und dann kommt ihre Krönung als Königin über Himmel und Erde." ... Durch sie, den ersten Opferaltar und erste Tabernakel, wird die wunderbare Hilfe von oben kommen. Sie erlöst uns aus der Gefangenschaft Satans und führt alle Kinder zum ersten Opferaltar, zu dem sie als Erste auserwählt wurde, und zu einem Glauben, zur großen Einheit.
Wie Jesus durch Maria zu uns kommen wollte, so wird Gott auch durch Maria Seine gewollte Ordnung, Sein Reich, wieder herstellen. ... Es ist die marianische große Endzeit, ihre große Sendung. Und wie Gott in Seiner Menschwerdung uns durch sie erlösen wollte, so will Er auch durch sie Sein Reich auf Erden begründen. ...
Jesus sagte: "Meine Seele, segne immer wieder! Denn so sehr verlangt mein Herz, Meinen Segen durch Meine Glieder den Seelen mitzuteilen!" ... Jesus errettet alle, die die Bitte Seiner hochheiligen Mutter erfüllen. Auch wenn sie die Letzten sein sollten! Jesus schaut auf Seine reinste Mutter, und sie bittet für ein jedes ihrer Kinder, das noch, wenn auch zuletzt, zur Mutter kommt, um ihre Bitte zu erfüllen. Sie werden auf die Fürbitte Mariens durch die Tugend des Gehorsams gerettet werden vor den Qualen der Hölle. Jesus aber wird auf jene, die in ihrem Eigenwillen auf die Bitten und Mahnungen Seiner Mutter nicht gehört haben, seinen furchtbaren, gerechten Zorn loslassen. Darum ist dem Satan Macht gegeben, über sie herzufallen und sie zu verderben.
Das betrachtende Rosenkranzgebet ist das kurze Evangelium und führt durch und mit Maria zur Nachfolge Christi.


               Anhang
                        Gebet für die Heilige Kirche

 In Vereinigung mit dem Unbefleckten Herzen Mariens grüße und verehre ich die heilige Wunde Deiner rechten Hand, o Jesus, und in diese Wunde lege ich alle Priester Deiner heiligen Kirche. Gib Du ihnen, sooft sie Dein heiliges Opfer feiern, das Feuer Deiner göttlichen Liebe, damit sie es weitergeben können an die ihnen anvertrauten Seelen.
Ehre sei dem Vater, dem Sohne und dem Heiligen Geiste. Amen.

In Vereinigung mit dem Unbefleckten Herzen Mariens grüße und verehre ich die heilige Wunde Deiner linken Hand, und in diese Wunde übergebe ich Dir alle Irr- und Ungläubigen, diese Ärmsten, welche Dich nicht kennen. Um dieser Seelen willen sende, o Jesus, viele gute Arbeiter in Deinen Weinberg, damit sie alle den Weg zu Deinem heiligsten Herzen finden.
Ehre sei dem Vater, dem Sohne und dem Heiligen Geiste. Amen.

In Vereinigung mit dem Unbefleckten Herzen Mariens grüße und verehre ich die heiligen Wunden Deiner heiligen Füße, und in diese Deine Wunden übergebe ich Dir die verstockten Sünder, die die Welt mehr lieben als Dich, besonders jene, die heute aus dem Leben scheiden müssen. Laß, o Jesus, Dein kostbares Blut an ihnen nicht verloren gehen.
Ehre sei dem Vater, dem Sohne und dem Heiligen Geiste. Amen.

In Vereinigung mit dem Unbefleckten Herzen Mariens grüße und verehre ich die heiligen Wunden Deines heiligen Hauptes, und in diese Wunden übergebe ich Dir die Feinde der heiligen Kirche, alle jene, die Dich heute noch blutig schlagen und verfolgen an Deinem mystischen Leibe. Ich bitte Dich, o Jesus, bekehre sie, rufe sie, wie Du den Saulus zum Paulus gerufen hast, damit bald ein Hirt und eine Herde werden kann.
Ehre sei dem Vater, dem Sohne und dem Heiligen Geiste. Amen.

In Vereinigung mit dem Unbefleckten Herzen Mariens grüße und verehre ich die Wunde Deines heiligsten Herzens, und in diese Wunde übergebe ich Dir, o Jesus, meine Seele und alle, für die Du willst, daß ich bete, besonders alle Leidenden und Bedrängten, alle Verfolgten und Verlassenen. Gib, o heiligstes Herz Jesu, allen Dein Licht und Deine Gnade. Erfülle uns alle mit Deiner Liebe und Deinem wahren Frieden.
Ehre sei dem Vater, dem Sohne und dem Heiligen Geiste. Amen.

Himmlischer Vater, durch das Unbefleckte Herz Mariens opfere ich Dir Deinen vielgeliebten Sohn auf und mich mit Ihm, in Ihm und durch Ihn ganz nach Seinen Meinungen und im Namen aller Geschöpfe. Amen.



O Maria, Mutter Gottes, Miterlöserin der ganzen Menschheit,
bitte für uns!

                                   Programm für jeden Tag:
Jeden Morgen mich restlos Maria und durch sie Gott hinschenken.
Jeder Herzschlag sei ein Akt der Liebe und der Sühne an Jesus und Maria.
Vereinigung mit allen Priestern in allen heiligen Meßopfern und beten zum Heiligen Geist.


Impressum
zurück zur Hauptseite