Mundkommunion - von Jesus selbst empfohlen (aktuell!)

Die Diskussion - ob Hand- oder Mundkommunion oder deren Gleichsetzung - ist mit der Feststellung beendet, daß vor dem austeilenden Priester mehrere bis zu ca. 2-Cent-große Hostienteilchen auf dem Boden liegen und die Gläubigen ACHTLOS darauftreten bzw. achtgeben müssen, nicht draufzutreten! De fakto ist jeder Kommunizierende gezwungen, über diese Hostienteilchen zu treten bzw. unvermeidbar draufzutreten, was einem wirklich zuwider ist. Diesen Mißstand könnte man durch die allgemeine LINK: pro-missa-tridentina.de: Mundkommunion (PDF) vermeiden! Deshalb sollten alle nur kniend die Mundkommunion (LINK: davidianni.com) empfangen!

http://www.ewige-anbetung.de/Zeugen/zeugen.html
http://www.friedenskoenigin.de/html/endzeit.html
http://www.fatima.ch/Seiten/Seite70.htm
Papstmessen nur noch mit Mundkommunion im Knien
http://www.kath-news.de/?p=57 (Stellungnahme des päpstl. Zeremonienmeisters!)
http://www.fe-medien.de/index.htm?d_00410_Handkommunion_oder_Mundkommunion_von_Monika_Winter1181.htm
Linksammlung
http://www.kreuz.net/article.8087-page.html - die Mundkommunion und die Alte Messe
http://www.introibo.net/    -  fast alles zur alten Messe
http://www.kreuz.net/article.11708.html
http://www.herzmariens.de/Eucharist/handkomm/brandb.htm - Sühnezug gegen die Handkommunion!
http://www.br-thomas-apostolat.de/Forum/cgibin/forum/YaBB.cgi?num=1258053266/10
Weihwasser: sein großer praktischer Nutzen für jedermann
Modernismus in der Kirche (LINK)
LINK:Sarto-Verlag (Shop: Für den Klerus) sehr empfehlenswert!
Videos zum klassisch römischen Ritus



Schon bald nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil, in den Jahren wesentlicher liturgischer Neuerungen,fordert Jesusin der BOTSCHAFT DER BARMHERZIGEN LIEBE (Imprimatur!) am 25.4.1968 alle, die noch guten Willens sind, auf:"Erhebt euch in Massen, um euer Gut (Glaubensgut) zu verteidigen, das von der Irrlehre bedroht ist."Damit meint er, für den unverkürzten Glauben einzustehen, ein gutes Beispiel zu geben, wo immer wir sind, vor allem auch in der Kirche, durch die gottesfürchtige, kniende Haltung vor seiner eucharistischen Gegenwart; ausdrücklich betont Jesus:"Der Mensch  ist nur groß, wenn er vor seinem König auf die Knie sinkt, zerknirscht von Reue über seine Sünden" (26.8.1972). In dieser demütigen Gesinnung und Haltung gewährt ihm Gott barmherzig seine Gnaden und Gaben für das ewige Heil. Dennwenn "du dich weigerst, Mich mit der ganzen Ehrfurcht, die du Mir schuldest, zu lieben, bin Ich machtlos, dir zu Hilfe zu kommen"(11.9.1968).

Was den Kommunionempfang der Gläubigen betrifft, so weist Jesusam 11.2.1972 darauf hin:"Ich gebe Mich ihrem Herzen durch die Hände des Priesters. (Nur) Thomas hat Meinen glorreichen Leib berührt!" - Einige Monate danach (12.6.1972) kommtJesuswieder auf sein heiligstes Sakrament zu sprechen und ermutigt: "Zeigt tiefste Ehrfurcht, um die Schmach zu sühnen, die Mir so übervoll zugefügt wird."

Auch der himmlische Vater erhebt in der BOTSCHAFT am 27.3.1970 warnend seine Stimme:"Mein Haus ist nicht mehr ein Haus des Gebetes, sondern ein Ort höchster geistiger Verwirrung, wo ein frevelhafter Mangel an Ehrfurcht herrscht.... Da, wo mein vielgeliebter Sohn thront, kann ich nicht länger eine solche Entweihung dulden..."- Unmißverständlich macht er klar: "Wenn er nicht in der heiligen Eucharistie bei euch geblieben wäre, hätte die Welt seit langem aufgehört zu existieren" (20.5.1968). Das sind deutliche Worte!

Im Fortsetzungsband der BOTSCHAFT DER BARMHERZIGEN LIEBE (mit IMPRIMATUR!)(Januar 1977 bis Dezember 1979, erschienen in Lüttich/Belgien, Anfang 1989), der bis jetzt nur in französischer Ausgabe vorliegt, äußert sich Jesus an mehreren Stellen ausdrücklich zur Handkommunion. Seine Worte unterstreichen mit göttlicher Autorität die Erkenntnisse aus den bisherigen Darlegungen. Er sagt u.a. zu Marguerite:

"Mein Kind, Ich bringe den Menschen das Leben. Aber Ich muß dir sagen: Mein Leib wird entweiht durch die Vermessenheit jener, die sich die Vollmacht herausnehmen, die Ich nur Meinen Auserwählten gegeben habe! Die ungeweihten Hände sind ... nicht würdig, Mich zu berühren."(8.4.77)

Zwei Jahre später, am 6.4.1979, erinnert Jesus daran, wie lange die Kirche schon auf die Mundkommunion übergegangen ist: "Die Tradition reicht Jahrhunderte zurück. Ich ändere nichts an dem, was der Heilige Geist den früheren Päpsten eingegeben hat. Bei der Kommunionspendung muß man ... wieder zu der Form zurückkehren, wie sie jahrhundertelang gepflegt wurde, und die vollkommene Einheit meiner Kinder wiederherstellen. Man wird lautstark dagegen aufbegehren und protestieren. Widersetzt euch standhaft, ruhig und besonnen, aber ohne Schwäche."

Am 7. Juni 1979 drängtJesus erneut darauf und sagt: "Die Praxis der Handkommunion beleidigt mich schwer. Sie muß schnellstens abgeschafft werden..." Um Marguerite für zu erwartende Kritik und Angriffe zu stärken, erklärt er ihr: "Was man dir auch sagt, sei sicher, daß du in der Wahrheit bist." Dies gilt auch dann, wenn jetzt sogar in Italien seit ersten Adventssonntag 1989 die Handkommunion erlaubt ist.

Auch die Gottesmutter klagt als "Mutter der Eucharistie" und "Mutter der Anbetung und der Sühne" in ihren Mitteilungen an Don Gobbi, den Gründer und Leiter der Marianischen Priesterbewegung, nachdem sie ihre ständige Gegenwart bei ihrem eucharistischen Sohn am 21.8.1987 bekundet hatte (Auszug): "Heute ist mein Mutterherz traurig und zutiefst verwundet, weil ich sehe, daß um die göttliche Gegenwart Jesu in der Eucharistie eine so große Leere und Verlassenheit ... herrscht!"Am 8.8.1986:"So viel Undankbarkeit! Das sind die Zeiten, die von mir durch die Stimme des Engels in Fatima vorausgesagt worden sind. Dieses Gebet (Heiligste Dreifaltigkeit...) wurde für diese eure Zeit gelehrt... Jesus ist von der Gleichgültigkeit so vieler meiner Kinder umgeben, die so leben, als wäre er nicht hier, und die sich seiner göttlichen und wirklichen Gegenwart unter euch nicht bewußt werden, wenn sie zu den liturgischen Feiern in die Kirche gehen. Oft wird (er) in eine verlorene Ecke gestellt, obwohl er doch in das Zentrum der Kirche gehört... Die Kirche ist ja sein Tempel, der vor allem für ihn und dann erst für euch erbaut wurde... Besonders sind es jedoch die Entweihungen, die um mein Unbeflecktes Herz eine schmerzliche Dornenkrone bilden. Wie viele Kommunionen werden in diesen Zeiten empfangen und wie viele Sakrilegien dabei begangen..."

Aus der weitverbreiteten Ehrfurchtslosigkeit gegenüber dem Heiligsten Sakrament wird deutlich, daß sich die Kirche gegenwärtig in einer außerordentlich schweren Krise befindet. In der Tat bestätigt Kardinal Ratzinger, der Präfekt der Glaubenskongregation, im August 1984 bei seinem aufsehenerregenden Interview mit dem bekannten Journalisten Vittorio Messori, "daß die letzten zehn Jahre für die Katholische Kirche äußerst negativ verlaufen sind. Die Entwicklungen seit dem Konzil scheinen in eklatantem Widerspruch zu den Erwartungen aller zu stehen, angefangen von Johannes XXIII. und Paul VI." Er äußerte sogar die tiefe Sorge, daß in den westlichen Ländern "weithin die eigentlich katholische Bedeutung der Kirche stillschweigend verschwindet, ohne daß man sie ausdrücklich verwirft." Unwillkürlich drängt sich die Frage auf, wo in der Kirche die Ursachen dafür zu suchen sind.
(Quelle: Leseprobe: Auszüge aus: "Deine Tage sind gezählt", Werk der barmherzigen Liebe (WBL), CH-6073 Flüeli-Ranft, 1989, S. 305 - 308)



Der Heilige Vater, Papst Johannes Paul II., der immer wieder zur Wachsamkeit und zur Sorgfalt im Umgang mit dem Allerheiligsten mahnt, schrieb 1980: "In einigen Ländern ist die Handkommunion üblich geworden. Sie wurde von einzelnen Bischofskonferenzen erbeten und fand die Billigung des Apostolischen Stuhles. Es werden aber Stimmen laut über Fälle von bedauerlichem Mangel an Ehrfurcht vor den eucharistischen Gestalten, ein Mangel, der nicht nur die eines solchen Verhaltens schuldigen Personen belastet, sondern auch die Hirten der Kirche, die es vielleicht an Wachsamkeit über das Verhalten der Gläubigen gegenüber der Eucharistie haben fehlen lassen.
Es kommt auch mitunter vor, daß die freie Wahl und der Wille jener nicht berücksichtigt werden, die auch dort, wo die Handkommunion amtlich gestattet ist, es vorziehen, ihrerseits die Mundkommunion zu wählen. Ich kann nicht umhin, im Zusammenhang dieses Briefes auf die soeben genannten schmerzlichen Probleme wenigstens kurz hinzuweisen.
Damit meine ich in keiner Weise jene Personen, die in den Ländern, wo diese Praxis erlaubt ist, den Herrn Jesus bei der Handkommunion im Geist tiefer Ehrfurcht und Frömmigkeit empfangen. Man darf jedoch den vorrangigen Aufrag der Priester nicht vergessen, die in ihrer Ordination dazu geweiht wurden, den Priester Christus darzustellen: Damit sind ihre Hände wie ihr Wort und ihr Wille zum direkten Werkzeug Christi geworden. Deshalb haben sie als Diener der heiligen Eucharistie für die heiligen Gestalten eine vorrangige Verantwortung...
Wie ausdrucksstark ist daher bei unserer lateinischen Priesterweihe der Ritus der Salbung der Hände, als ob gerade für diese Hände eine besondere Gnade und Kraft des Heiligen Geistes notwendig wäre. Die heiligen Gestalten zu berühren und sie mit den eigenen Händen auszuteilen, ist ein Vorrecht der Geweihten..." (= Originaltext von + Papst Johannes Paul II.)


Die Lehre der Kirche sagt uns...:

Kommunion auf die Zunge ist eine Apostolische Tradition

Worte von Päpsten, Heiligen und Kirchenkonzilen:

Hl. Sixtus I. (ca. 115) sagt:
"Die heiligen Gefäße dürfen nicht von anderen berührt werden als vom Herrn geweihten Personen."

Hl. Basilius der Große, Kirchenlehrer (330 - 379):
"Das Recht, die hl. Kommunion in die Hand zu empfangen ist nur in Zeiten der Verfolgung erlaubt." Der hl. Basilius der Große betrachtete die hl. Kommunion in die Hand als so liederlich, daß er nicht zögerte, sie als einen schweren Fehler zu betrachten.

Das Konzil von Saragossa (380) erklärte: "Exkommuniziert sei jeder, der es wagt, die Heilige Kommunion mit der Hand zu empfangen."Das wurde durch die Synode von Toledo bestätigt.

Die Synode von Rom (650): verurteilte die Kommunion in die Hand, um die Verbreitung von Mißbräuchen zu stoppen, welche bei dieser Praxis erfolgten, und als Sicherheit gegen ein Sakrileg.

6. Ökumenisches Konzil zu Konstantinopel (680 - 681): verbot den Gläubigen, die Heilige Hostie in die Hand zu nehmen, und drohte mit der Exkommunikation.

Hl. Thomas von Aquin (1225 - 1274): "Nichts berühre das Heilige Sakrament der Eucharistie, was nicht geweiht ist; Kelch und Schale sind geweiht, ebenso die Hände des Priesters, um dieses hl. Sakrament zu berühren" (Summa Theologica, Teil III, Q. 82, Art. 3, Rep. Obj. 8)

Das Konzil zu Trient (1545 - 1565):
"Die Tatsache, daß nur der Priester mit seinen geweihten Händen die Heilige Kommunion spendet, ist eine Apostolische Tradition."

Papst Paul VI. (1963 - 1978):
"Diese Methode (auf die Zunge) muß erhalten bleiben." (Memoriale Domini)

Papst Johannes Paul II.:
"Das Heilige Kostbare Blut und die Heilige Hostie zu berühren und zu verteilen ist ein Privileg der geweihten Personen." (Dominicae Cenae, 11)


Neun Gründe gegen die Handkommunion:
Bei allem Respekt vor der Person und Meinung Jener, welche gutgläubig und in guter Absicht die Handkommunion spenden oder empfangen, ist es notwendig, dieses Thema einmal ganz objektiv und sachlich vor dem Hintergrund der Ehrfurcht GOTT gegenüber, des Seelenheils, der liturgischen Rechtmäßigkeit und der Gefahr für den Glauben zu behandeln.
Die Praxis der Handkommunion wurde in den sechziger Jahren ohne Erlaubnis der Kirche eingeführt, also im Ungehorsam. Erst im Nachhinein hat die Kirche im Jahre 1969 für jene Teilkirchen, in denen sie bereits eingeführt war, eine Erlaubnis gegeben1, dabei aber betont, dass die Mundkommunion als ordentliche Form bestehen bleibt. Allerdings haben sich dann sukzessive die meisten dieser Handreichung bedient und diese Praxis dann wiederum gegen den Willen der Kirche auch dort eingeführt, wo sie überhaupt nicht Brauch war. Die Praxis der Handkommunion folgte einer strategischen Planung und nicht einem religiösen Bedürfnis der Gläubigen, am allerwenigsten war sie eine Frucht des lebendigen Lebens der Kirche. Sie wurde der Kirche aufgedrängt und vielen Gläubigen wurde sogar die gewohnte Mundkommunion brutal verwehrt - und das in einer Zeit, wo in aller Munde die Parolen vom Willen des Volkes, Respekt vor demokratischer Selbstbestimmung zu hören sind. Darum ist es auch erlaubt - und höchste Zeit - diese Praxis zu hinterfragen.

1. Der Verlust kleinster Partikel:
Kleinste Teilchen der hl. Hostie, oft fast nicht sichtbar, aber auch größere, bleiben fast immer auf der Hand des Kommunizierenden kleben, fallen dann meistens zu Boden und werden von den Menschen zertreten. Hier wird der lebendige GOTT im heiligsten Brot zertreten. Dies ist der erste und schwerwiegendste Grund gegen die Handkommunion. Sicherlich kann auch bei der Mundkommunion ein Partikel verloren gehen, jedoch kaum mit der Benützung der vorgeschriebenen Kommunionpatene unter dem Kinn. Dazu kommt, dass der Priester alle kleinsten Partikel, die auf der Patene liegen, in den Kelch zurückstreift und zu konsumieren hat. Hiermit ist alles getan, was in der Möglichkeit und Verantwortung des Priesters steht. Wer jedoch glaubt, dass GOTT nicht so „kleinlich" ist und nicht in den kleinsten Teilchen der hl. Eucharistie verbleibt, oder meint, dass diese von der Hostie später abfallenden kleinsten Teilchen im Voraus nicht mitkonsekriert worden sind, macht sich der Häresie schuldig, denn GOTT bleibt in der Gestalt des Brotes, solange das Brot Brot ist. Und Brot ist es auch dann, wenn es so winzig ist, dass der Mensch es übersieht. Auch Gold ist Gold und nichts anderes, auch wenn es als Goldstück nur mit dem Mikroskop sichtbar wäre. Und falls jemand glaubt, dass mit den kleinen Krümeln die eucharistische Zeichenhaftigkeit beendet sei, so irrt er, denn die Realpräsenz hängt von der gültigen Form (Wandlungsworte), gültigen Materie (Brot) und der Intention ab.

2. Der Verlust des Glaubens:
(Pädagogisch-psychologischer Grund): Die von der Gemeinde bezeugte Ehrfurcht vor dem HERRN in der hl. Eucharistie war schon immer wesentlicher Bestandteil der Verkündigung. Wenn nun alle den HERRN in die Hand erhalten, dazu noch stehend wie an einem Fahrkartenschalter und nicht mehr demütig und anbetend kniend an der Kommunionbank, dann wird in Geist und Empfinden des Menschen, der immer an der äußeren Haltung die innere Seelenhaltung stärkt, der Glaube an die Realpräsenz langsam zerstört. Die Praxis der Handkommunion stärkt nicht den Glauben, ja, sie raubt ihn vollends. Hier liegt ein wesentlicher Grund, warum der moderne Mensch keinen Sinn mehr für die lebendige Gegenwart des Herrn in der heiligsten Hostie hat. In vielen Fällen geht er nach vorn, als ob er sich einen geweihten „Gegenstand" hole, ja er hat oft sogar gelernt, dass es sich um den Leib Christi handelt, jedoch das Bewusstsein, im Angesicht des Herrn zu stehen, ist bei einem Großteil der Gläubigen - oft unverschuldet - verlorengegangen oder sie haben es nie richtig verkündet bekommen.

3. Der theologisch-kerygmatische Grund:
Wenn der Grundsatz der notwendigen Übereinstimmung von lex credendi und lex orandi gilt (Übereinstimmung von Glauben und Gebet), dann auch zwischen ersterer und der lex liturgica (Liturgische Ordnung), denn die Handkommunion wurde zu einem unzulässigen Anti-Zeugnis gegen das Dogma der Realpräsenz mit impliziter Leugnung sogar des nizänischen Dogmas der GOTTheit JESU CHRISTI. Wo aber die liturgische Praxis den Glauben der Kirche angreift, da wird der Boden des lebendigen Lebens der Kirche und ihrer Sakramentenlehre untergraben.

4. Hostienraub:
Die Leichtigkeit, mit der konsekrierte Hostien heutzutage zu erhalten sind, d.h. für sakrilegische Zwecke, geht auf die Handkommunion zurück. Die Abfertigung vor dem Altar geht so schnell, dass meistens der Kommunionspender sich nicht vergewissert, ob der Kommunizierende tatsächlich die hl. Hostie dann auch in den Mund führt. Sata nistische/okkultistische und spiritistische Gruppen weltweit profitieren seitdem von der Handkommunion. Sicherlich kann man die hl. Hostie auch bei der Mundkommunion stehlen, aber es ist viel schwieriger und die Kirche hat dann letztlich keine Verantwortung für diesen GOTTESraub. Falls jedoch jemand meint, dieses Argument sei überzogen, so vergewissere er sich selbst bei den Gläubigen in Nord- und Lateinamerika: die Berichte könnten unzählige Bände füllen.

5. Geweihte und nichtgeweihte Hände:
Dem Priester werden die Hände in der Priesterweihe gesalbt. Er ist der erste ordentliche Spender des hl. Altarsakramentes. Ausnahme ist hier nur der Diakon, der - als echter Kleriker - zwar nicht die gesalbten Hände hat, doch von Amtswegen der erste und direkte Helfer des Priesters ist. Laien dagegen sollten sich nicht anmaßen, den heiligsten Leib des HERRN zu berühren. Zu ihrer Entschuldigung sei gesagt, dass die Handkommunion nicht von den Laien verlangt wurde, sondern ihnen von den Hirten der Kirche systematisch aufgedrängt worden ist.

6. Haltung des Kindes oder Haltung der Machtergreifung:
Die Mundkommunion ist - zumindest äußerlich, von der liturgischen Form her gesehen - ein Zeugnis des demütigen Empfanges, wie ein Kind von seiner Mutter (Kirche) die Nahrung erhält. Der Glaube kann im Angesicht des Mysteriums der heiligsten Eucharistie nur über das Kind-Sein im Herzen wachsen - niemals über selbstgefällige theoretische Standpunkte. Die Handkommunion dagegen widerspiegelt genau die Haltung des Ego, des als „mündig" deklarierten aufgeklärten modernen Gutmenschen. Das „Hand anlegen" ist ein Bild der Machtergreifung, wenn auch meistens unbewusst. Hat nicht der Böse Feind hier die Macht über die heiligsten Gestalten an sich gerissen, um sich am unantastbaren GOTT vergreifen zu können, da ER ohnmächtig und als Brot und Wein entäußert ist, so wie ER nur als gekreuzigter GOTT-Mensch verwundbar war? Hat nicht die hl. Kirche die heilige Pflicht und Sorge, ihren Herrn und Meister in Leib und Blut zu schützen? Und das nicht nur im Extremfall eucharistischer Schändung, sondern auch vor der dumm-dreisten Haltung jener Gläubigen, die sie ja zum innerlichen Leben und zur Heiligkeit, aber nicht zur Gedankenlosigkeit und dann GOTTlosigkeit erziehen soll?

7. Ein historischer Grund:
Von den wenigen Fällen aus den ersten Jahrhunderten der Kirchengeschichte, die man auch als Handkommunion interpretieren könnte, aber kaum als Beweise herhalten können, kann man nicht auf eine allgemeine Praxis schließen. Die ehrfürchtige Art und Weise, wie in der Urkirche die „Handkommunion" - da wo man sie angeblich praktizierte - empfangen wurde, steht in keinem Vergleich mit der heutigen oberflächlichen, nicht selten frevelhaften Weise. Wenn überhaupt, wurde in der Urkirche die hl. Hostie auf ein Tüchlein in den Händen des Kommunikanten gelegt. Dieser nahm den Leib Christi ehrfürchtig mit dem Mund auf. Er führte also die hl. Hostie nicht mit der anderen Hand von der Handfläche zum Mund. Die hl. Kirche hat sehr früh mit der Handkommunion Schluss gemacht, falls diese überhaupt existierte. Spätestens ab dem 4. Jahrhundert war die Mundkommunion allgemeine Praxis. Und wie wir in der Kirche immer und überall, da wo es zur größeren Verherrlichung GOTTES und zum Heil der Seelen dient, die Führung des HEILIGEN GEISTES erkennen, so auch hier. Papst Paul VI. reagierte auf die eigenmächtige Einführung der Handkommunion, in dem er eine offizielle Anfrage an die Bischöfe aller Welt aussenden ließ. Die Antwort der überwältigenden Mehrheit der Bischöfe war die, dass man bei der bestehenden Mundkommunion bleiben sollte. Die kleine Minderheit hat ihren Willen gegen den Willen des Papstes dennoch durchgesetzt und so im offenen Ungehorsam die Priester weltweit langsam gezwungen, diese Praxis einzuführen. Einziges Versäumnis des sonst hochverdienten Papstes Paul VI. war es, seine Überzeugung nicht durchzusetzen mittels eines weltweiten Verbotes der Handkommunion. Kardinal Döpfner von München, einer der vordersten Kämpfer für die Handkommunion, hat wenige Jahre vor seinem Tod seinen Einsatz für die Handkommunion bitter bereut und allen gesagt: „gebt die hl. Kommunion niemandem mehr in die Hand!". Allein, es war schon zu spät, der Damm war bereits gebrochen.

8. Der ökumenische Grund:
Gerade jetzt, wo die hl. Kirche sich so um die Wiederherstellung der verlorenen Einheit mit den getrennten Schwesternkirchen der Orthodoxie bemüht, darf nicht vergessen werden, dass die frühere allgemeine und gebotene Mundkommunion der Form der Ostkirchen entspricht: Auch die Orthodoxe Kirche kennt nur die Mundkommunion. Die Mundkommunion war die gemeinsame Form beider noch nicht getrennten Kirchen, und die Erlaubnis zur Handkommunion wurde somit zu einer anti-ökumenischen Entscheidung.

9. Ein aktueller Grund:
Papst Benedikt XVI. gibt die Hl. Kommunion immer in den Mund, und die Kommunizierenden knien dabei. Papst Johannes Paul II. hat in den ersten Jahren ausschließlich die Mundkommunion gespendet. Erst sehr spät, bei einem Besuch in Deutschland, wurde er zur Spendung der Handkommunion quasi gezwungen. Alle wussten, wie sehr er. darunter gelitten hat. (N.B.: Gemäß einiger Informationen haben auch so manche Bischöfe die Handkommunion in jüngster Zeit in ihren Diözesen verboten. Dazu gehören die Erzbischöfe von Lima (Peru), Colombo (Sri Lanka), Genua, Karaganda (Kasachstan) oder der Bischof von Aibenga unter einigen anderen). Wem sollen wir nachfolgen? Den Päpsten oder dem Eigenwillen gewisser Theologen? Der uralten und weisen Überlieferung der Kirche oder dem Zeitgeist? Dem Geist der Anbetung oder dem Geist des Eigendünkels?

Zum Schluß: Der Leser dieser Zeilen möge bedenken, dass es sich hier nicht um billige Polemik oder Verteidigung irgendwelchen traditionellen Brauchtums handelt. Es geht auch nicht um die Verurteilung irgendwelcher Personen. Es geht um die absolute Mitte des Lebens der Kirche, die Mitte aller Sakramente, die Ehre GOTTES und das Heil der Seelen.
A.M. W.
Neuk. a. d. W.
Dezember 2011


Jesus zur hl. Birgitta von Schweden über die Priester aus dem Buch:
„Das Leiden Jesu Christi gemäß den Offenbarungen an die hl. Brigitta"

Als die heilige Brigitta eines Tages in der Kirche St. Paul zu Rom in innigem Gebet vor einem Kruzifix versunken war, begann der gekreuzigte Heiland mit ihr zu reden. Er versprach allen Menschen reiche Belohnung, welche jene 15 Gebete täglich beten, die sie im Kloster von Alvastra von Ihm auserwählt habe - dasjenige anvertraut, was mir das Teuerste ist. Ich hinterließ ihnen fünf
Gaben:
meinen Glauben,
die beiden Schlüssel zu der Hölle und zu dem Himmel,
die Kraft, aus einem Feinde Gottes einen Engel zu machen,
die Gewalt, meinen hl. Leib zu konsekrieren, was kein Engel tun kann,
das Vorrecht; meinen allerheiligsten Leib mit ihren Händen berühren zu dürfen.

Jetzt aber verfahren sie mit mir wie mein Volk. Sie sind schlimmer als Judas; sie veruntreuen mich wie Diebe und Verräter."

Diese Klage des Ewigen Hohenpriesters, durch eine Heilige vermittelt, verfehlte damals ihre Wirkung nicht bei Klerus und Volk.
Im Auftrage des Herrn mußte Birgitta über die Zustände des Klerus an Papst Urban V. schreiben, wo der Herr mit den Worten schließt:

„... denn es ist Gott lieber, daß an manchen Orten keine Messe gelesen wird, als daß unwürdige und unreine Hände Seinen Allerheiligsten Leib berühren."

Wie sehr Jesus Seine Priester liebt und wie Er sie auserwählt hat, zeigen uns diese Worte an Birgitta: „Höret es, Meine Engel und das ganze Heer Meiner Heiligen! Die Priester habe ich mir vor allen Engeln und Gerechten auserwählt und ihnen die Vollmacht erteilt, das Sakrament meines Leibes zu verwalten. Ich habe sie mir zu näheren und vertrauteren Freunden erwählt als die Propheten, denn sie vernehmen nicht bloß meine Worte, sondern sie dürfen mit Händen berühren, was keiner der Propheten oder der Engel je durfte. Wäre es mein Wille gewesen, so hätte Ich wohl auch einen Engel zu diesem Amte erlesen können. Allein meine Liebe zu den Priestern war so groß, daß Ich nur ihnen allein diese Auszeichnung verliehen und verordnet habe, daß sie in sieben Ordnungen vor mir stehen:
geduldig wie die Schafe,
unerschüttert wie eine Mauer auf gutem Grund,
beherzt wie Krieger,
klug wie die Schlangen,
schamhaft wie eine Jungfrau,
rein wie die Engel,
liebesbrennend wie eine reine Braut und ein reiner Bräutigam.

Die priesterlichen Gewänder sind die Zeichen oder Sinnbilder der Zierden und Tugenden, mit denen die Seelen der Priester geschmückt sein müssen und durch welche sie mächtig sind, den Teufel zu überwinden."
(Diese Worte des Herrn fanden im 14. Jahrhundert größte Aufmerksamkeit und Beachtung. Sie wären sicherlich für unsere Zeit ebenso notwendig, wenn nicht noch notwendiger! Heute hört man von diesen gnadenreichen Ermahnungen leider nichts mehr!
Die vorstehenden Ausführungen über die hl.Birgitta und die Offenbarungen an sie sind den historischen Quellen entnommen. Zusammengestellt in dem Buche: „Leben "der heilige Brigitta von Schweden" von einer Klosterfrau zu Mainz im Jahre 1875. Mit Approbation des Hochw. Bischöfl. Ordinariats zu Mainz.)



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