Gottes Allmacht im Atomzeitalter
Der unübersehbare Segen des Rosenkranzgebets
Marianischer Segenskreis e.V.: Rundbrief Nr. 133 v. Nov. 2009
Unter den Eigenschaften Gottes wird im Apostolischen Glaubensbekenntnis besonders die Allmacht Gottes angeführt. Sie ist für unser christliches Leben von großer Bedeutung. Gott hat alles Sichtbare und Unsichtbare erschaffen. Er lenkt und leitet es. Alles führt er in seiner allumfassenden Allmacht ans Ziel. Nichts ist für Gott unmöglich. Alles in der Welt und im Weltall untersteht ihm. Er ist der Herr der Geschichte und auch der Evolution.

Diese Allmacht ist aber nicht blinde Willkür, sondern liebende Allmacht des Vaters. Seine Allmacht ist untrennbar vereint mit seiner göttlichen Barmherzigkeit, seiner Weisheit und Gerechtigkeit. Unsere Erfahrung von Leid und Schuld stellt den Glauben an Gottes Allmacht auf die Probe.

Viele Soldaten haben im Krieg den Glauben an Gottes gütige Allmacht verloren. Auf deren fragen und Anklagen hat der Vater durch die Selbsterniedrigung seines Sohnes bis zum Tod am Kreuz die einzig überzeugende Antwort gegeben. Wenn der allmächtige Sohn Gottes freiwillig den Kreuzestod für uns auf sich nimmt, dann erweist sich seine Allmacht in seiner Auferstehung von den Toten am dritten Tag. Jesus ist aus eigener Kraft, in Wahrheit und leibhaftig von den Toten auferstanden.

Wer die Osterbotschaft und das Osterereignis von Golgotha ernst nimmt, der kann nicht an Gottes Allmacht zweifeln. Gottes Allmacht zeigt sich auch darin, daß er Sünder bekehrt und immer wieder unser Leben schützt. Im Erbarmen und Verschonen offenbart der dreieinige Gott seine liebende, barmherzige Allmacht. Wie sollen wir glauben, daß der Vater uns erschaffen, der Sohn uns erlöst und der Heilige Geist uns heiligt und vollenden will, wenn wir nicht daran glauben, daß seine Liebe allmächtig ist?

Dieses Glaubensbekenntnis gilt auch für unsere Gegenwart. Wir leben im Atomzeitalter. Ausgerechnet am Fest der Verklärung Christi, am 6. August 1945, befahl der amerikanische Präsident Truman den Abwurf einer Atombombe über Hiroshima in Japan. Mit Gewalt wollte er den Widerstandswillen der Regierung in Tokio und den der Streitkräfte brechen.

In kurzer Zeit war die Stadt mit ihren 500 000 Bewohnern in eine Wüstenlandschaft verwandelt. 80% der Gebäude waren vernichtet. Man rechnet bis zu 200 000 Opfern. Es blieben Dunkelheit, Blut und Feuerbrände. Das Stöhnen der Sterbenden erfüllte alles mit Schock und Schrecken. Der Co-Pilot des Flugzeugs mit der Bombe äußerte sich: "Von dieser Erinnerung an die wenigen schrecklichsten Minuten meines Lebens werde ich mich nie mehr befreien können, selbst wenn ich hundert Jahre alt werden würde."

Was hat das mit unserem Thema zu tun? Acht Häuserblocks vom Zentrum der Atomexplosion lebten damals in einem Pfarrhaus vier Jesuitenpatres: Pater Hugo Lasalle, Pater Kleinsore, Pater Cieslik und Pater Schiffer. Ihr Wohnhaus blieb ganz unversehrt stehen, während alle Gebäude ringsum völlig ausgebrannt und zerstört waren. Und keiner der vier Priester hat durch die radioaktive Strahlung gesundheitliche Schäden davongetragen.
Einer der vier, Hubert Schiffer, starb im Alter von 67 Jahren am 27. März in Frankfurt. 1945 war er 30 Jahre alt. Er und seine Mitbrüder haben jahrzehntelang als einzige in einem atomar verseuchten Umkreis von 1,5 km unter Hunderttausenden völlig gesund überlebt. Zweihundert amerikanische und japanische Ärzte untersuchten immer wieder Pater Schiffer und seine Mitbrüder in den vielen Jahren und Jahrzehnten nach der Katastrophe und konnten sich nicht erklären, daß sie ohne Spätfolgen bei guter Gesundheit alles überstanden hatten. Auf deren viele fragen gaben die vier gesunden Priester immer die gleiche Antwort: "Als Missionare wollten wir in unserem Leben einfach die Botschaften der Gottesmutter von Fatima leben und deshalb beteten wir täglich den Rosenkranz."

Erneuern und vertiefen wir ... unseren festen Glauben an die Allmacht des dreifaltigen Gottes! Und beten wir mit vollem Vertrauen zu Maria, der fürbittenden Allmacht an Gottes Thron, der Allmacht auf den Knien, damit wir durch sie die liebende Allmacht Gottes, die Allmacht seiner Barmherzigkeit für uns, die Kirche und die ganze Welt erlangen.

Dazu segne Euch auf die Fürsprache der Königin des heiligen Rosenkranzes, der Königin des Friedens, der allmächtige, barmherzige und gerechte, dreieine und dreifaltige GOTT der + Vater, der + SOHN und der + HEILIGE GEIST.

Euer Pfarrer Reinhold Franz Maria Lambert
(Quelle: Marianischer Segenskreis e.V.: Rundbrief Nr. 133 v. Nov. 2009)

Bitte beten Sie täglich den Rosenkranz, beten Sie bitte auch für unser Apostolat: ein "ewiges Vergelt's Gott" dafür! Gott wird es Ihnen lohnen!
Bitte treten Sie dem "Marianischen Segenskreis" bei und bestellen Sie dort heilige Messen: nur 5 Euro pro Meßstipendium.
Der MSK steht treu zum Heiligen Vater und treu zum Katholischen Lehramt!
Marianischer Segenskreis
Untere Bergstr. 7
D-56244 Leuterod
Tel.: +49 2602 7272


Bitte lesen Sie auch hier:
Die 15 Verheißungen der Rosenkranzkönigin

Gruß oder Rk-Gebet: am gewöhnlichen Rosenkranz zu beten!
Gott grüße Dich, Maria! O Maria, ich grüße Dich dreiunddreißigtausendmal.
O Maria! Ich grüße Dich, wie Dich der Erzengel Gabriel begrüßt hat; es freut Dich in Deinem Herzen und mich in meinem Herzen, daß der Erzengel Gabriel Dir den himmlischen Gruß gebracht hat.
Ave Maria ...

Versprechen des heiligen Erzengels Michael:
Wer dieses Rosenkränzlein VOR der heiligen Kommunion andächtig betet, wird von 9 heiligen Engeln aus jedem Chore einem, zur heiligen Kommunion begleitet; auch seine Seele soll mit dem Kostbaren Blute Jesu abgewaschen und geziert werden, um würdig zu kommunizieren.
Wer dieses Rosenkränzlein täglich betet, wird in seiner Sterbestunde von genannter Anzahl heiliger Engel besucht, getröstet und gestärkt und von den höllischen Feinden und Peinen befreit und beschützt werden. Auch werden dessen Verwandte, wenn sich deren noch einige im Fegfeuer befinden, 9mal des Tages besucht und getröstet.

Papst Pius IX. verlieh am 8. August 1851 folgende Ablässe:
1. Einen Ablaß von 7 Jahren und 7 Quadragenen jedesmal, so oft man dieses Rosenkränzlein betet.
2. Einen Ablaß von 100 Tagen an jedem Tag, an welchem man diesen Rosenkranz bei sich trägt oder die ihm angehängte Medaille der heiligen Engel küßt.
3. Bei täglicher Verrichtung derselben einmal im Monat einen vollkommenen Ablaß, wenn man an einem bestimmten Tage die heiligen Sakramente empfängt und nach der Meinung des Heiligen Vaters betet.
4. Einen vollkommenen Ablaß unter den soeben angeführten Bedingungen:
a) am Feste des heiligen Erzengels Michael, Erscheinung, 8. Mai;
b) am Feste des heiligen Erzengels Michael, 29. September;
c) am Feste des heiligen Erzengels Gabriel,  24. März;
d) am Feste des heiligen Erzengels Raphael, 24. Oktober;
e) am Gedächtnis der heiligen Schutzengel, 2. Oktober.



Impressum
zurück zur Hauptseite