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(„Aus den Schriften
des heiligen Antonius")
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Papst Leo der Große:
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„Welch
ein Reichtum von Herrlichkeit!
Daß
derjenige
der
über alles erhaben
der
über alle Mächte gebietet
vom
Himmel auf die Erde herabgestiegen!"
Johannes
Chrysostomus
Wir staunen:
„Daß Jesus Christus jetzt auf dem Altar ist!
Daß
Heerscharen der Engel den Altar umringen.
Daß
Engel und Erzengel erbeben und alle himmlischen Mächte erstaunen!"
Wir sind beglückt:
„Daß
Christus auf dem Altare thront.
Daß
wir ihm nahen
daß
wir ihn schauen
daß
wir ihn empfangen!
Wer
diesen Glauben nicht hat, der ist
fern
der Hilfe Gottes
fern
von der Gnade des Geistes
fern
von Vergebung der Sünden
und
fern vom ewigen Leben!"
Hocherfreut:
„Daß die Kirche - jetzt der Himmel auf Erden.
Daß
der Altar durch das Sakrament der Thron der Herrlichkeit."
„Unter
himmlischen Mächten weilst Du!
Mit
den Engeln lobpreisest Du!
Christus
schaust Du!
Christus
empfängst Du -
Erfüllt
wirst Du mit dem Heiligen Geist!
Mit
Gottes Gnade verklärt." Johannes Mandakuni
„Was
da Brot und Wein zu sein scheint ist nicht bloß Bild oder Zeichen
des Leibes und Blutes Christi, sondern der gotterfüllte Leib des Herrn
selbst!
Denn
der Herr sagt: ,Wer mich ißt,
wird durch mich leben."
Johannes
von Damaskus
„Das, was Brot zu sein scheint; und den Geschmack von Brot hat, ist nicht mehr Brot, sondern der Leib des Herrn!" Cyrill von Jerusalem
Aus
der Koptischen Liturgie:
„Wahrhaft
und wirklich!"
„Der
heilige Leib und das Kostbare Blut unseres Herrn Jesus Christus des Sohnes
Gottes! -Amen!
Hier
ist wahrhaft und wirklich der Leib und das Blut unseres Erlösers,
Jesus Christus! -Amen!
Ich
glaube - ich glaube - ich glaube und bekenne bis zu meinem letzten Atemzug:
Daß
dies der lebendige und lebendigmachende Leib Deines eingeborenen Sohnes
und unseres Herrn und Erlösers Jesus Christus, empfangen von der Herrin
aller, von der erhabenen und heiligen Gottesgebärerin Maria!
Vereinigt
mit der Gottheit, ohne Vermischung und Veränderung.
Ich
glaube und bekenne Jesus Christus hier als den, der sich wahrhaft bekannt
hat vor Pontius Pilatus.
Der
sich selbst hingegeben hat für uns am Holz des Kreuzes.
Ganz
freiwillig für uns alle.
Ich
glaube auch und bekenne seine Gottheit, die nie - keinen Augenblick - von
seiner Menschheit getrennt war und ist.
Er
hat sich für unser Heil hingegeben zur Vergebung der Sünden zu
unserem ewigen Leben.
Ich
glaube, daß das in Wahrheit so ist!" Maximilian,
Fürst von Saxen
Aus
der Syrischen Liturgie:
Priester:
„Ich trage Dich in Händen, der Du die Enden des Erdkreises hältst!
Dich
trage ich in Händen, der Du herrschest über die Tiefen!
Dich,
o Gott, empfange ich in meinen Mund, auf daß ich durch Dich von dem
Feuer (das nie erlischt) erlöst und der Vergebung der Sünden
würdig werde!"
Maltzew
Gemeinsam mit dem
Diakon betet der Priester:
„Ich
glaube, Herr, und bekenne
daß
Du in Wahrheit Christus bist
der
Sohn des lebendigen Gottes
der
in die Welt gekommen ist
die
Sünder selig zu machen.
Auch
glaube ich, daß dies Dein allerreinster Leib
und
daß dies Dein Kostbares Blut selber ist!"
Ambrosius
von Mailand:
„Der
Leib Christi, den wir täglich in den heiligen Geheimnissen anbeten,
ist derselbe, den die Apostel im Herrn Jesus Christus angebetet haben."
Der
hl. Justin (f 166):
„Wir
sind belehrt worden, daß diese gesegnete Speise das Fleisch und das
Blut des menschgewordenen Gottessohnes ist."
Johannes
von Damascenus (t 780):
„Die
Gestalten des Brotes und des Weines sind nicht nur Zeichen des Leibes und
Blutes Christi. Es ist der mit der Gottheit vereinte Leib des Herrn selbst.
Wie er selbst gesagt hat: Das ist mein Leib. Das ist mein Blut! - Es ist
der Leib, den uns die Jungfrau geboren hat."
Papst
Paul VI.:
„Damit
aber niemand diese Weise der Gegenwart, die über die Naturgesetze
hinausgeht und das größte aller Wunder in ihrer Art bewirkt,
falsch verstehe, müssen wir mit aufnahmebereitem Geist die Stimme
der lehrenden und betenden Kirche hören.
Nun
sagt uns diese Stimme, Echo der Stimme Christi, daß Christus in diesem
Sakrament nicht anders gegenwärtig wird als durch die Wesenswandlung
der ganzen Gestalt des Brotes in seinen Leib und der ganzen Gestalt des
Weines in sein Blut. Eine ganz wunderbare und einzigartige Verwandlung.
Es
ist so, daß nach der Wandlung der wahre Leib Christi gegenwärtig
ist, der aus der Jungfrau geboren; der für das Heil der Welt geopfert
am Kreuze hing und der zur Rechten des Vaters thront.
Das
ist die unerschütterliche Lehre der Konzilien vom Lateran, Konstanz,
Florenz und endlich von Trient über das Geheimnis der eucharistischen
Wandlung durch Erklärung der Lehre der Kirche und durch die Verurteilung
der Irrtümer."
Das
Konzil von Trient
erklärte
in der dreizehnten Sitzung am 11. Oktober 1551:
„Vor allem lehrt
die heilige Synode und bekennt offen und schlicht:
Im heiligen Sakrament
voll Kraft und Gnade ist nach der Wandlung von Brot und Wein unser Herr
Jesus Christus als wahrer Gott und Mensch wahrhaft wirklich und wesentlich
unter der Gestalt von Brot und Wein zugegen."
Gewonnene Erkenntnisse:
Aus
den vorausgehenden Zeugnissen wird klar und deutlich:
Daß
Brot und Wein, vom Priester konsekriert, in den heiligsten Leib und das
heiligste Blut unseres Herrn Jesus Christus verwandelt werden: In den Leib
des glorreich im Himmel gegenwärtigen Christus.
Nach
der heiligen Wandlung bleiben nur mehr die Gestalten von Brot und Wein,
unter denen Jesus Christus als Gott und Mensch wahrhaft und wirklich gegenwärtig
ist.
Brot
und Wein erhalten durch die Wesenswandlung also nicht nur eine neue Bedeutung
und einen neuen Sinn; sie werden in ihrem Wesen verwandelt.
Und
nur auf Grund dieser Wesenswandlung erhalten Brot und Wein auch eine neue
Bedeutung und einen neuen Sinn: Sie sind nicht mehr Speise für den
Leib, sondern für die Seele.
Es
gibt verschiedene Weisen der Gegenwart Christi:
Als
Gott ist Jesus Christus (wie Gott Vater und Heiliger Geist) allgegenwärtig.
Als
Gott und Mensch aber nur dort, wo konsekrierte eucharistische Gestalten
sind.
Nicht
nur vorübergehend wie in den anderen Sakramenten, sondern ständig
fortdauernd in persönlicher Gegenwart.
Das
ist der wesentliche Unterschied zwischen dem Sakrament der heiligen Eucharistie
und den übrigen Sakramenten.
„Die
eucharistische Gegenwart und die Gegenwart Christi im Wort des Evangeliums
sind nicht von gleicher Art und Dichte."
Alle
morgenländischen Kirchen glauben an die wirkliche Gegenwart Christi
im heiligen Sakrament.
Öffnen wir
uns also in Demut und Frömmigkeit diesem Licht,
das uns vom Ursprung von den Aposteln und ihren Schülern her entgegenstrahlt.
Lassen
auch wir uns belehren, wie sich Paulus von Petrus, Jakobus, Johannes und
die Apostelschüler von den Aposteln belehren ließen.
Segne
Du, Maria, jedes Priesterwort,
daß
es Früchte trage in die Herzen fort.
Segne
Du ihr Wirken für das Gottesreich,
mach
durch Deinen Segen all' dem Heiland gleich.
Segne
Du, Maria, jedes Priesterherz,
segne
seine Freuden, segne seinen Schmerz.
Segne
all sein Ringen, bis sein Auge bricht,
stehe
ihm zur Seite auf dem Weg zum Licht.
Segne
Du, Maria, jedes Priesterherz,
laß
sie Jesum folgen treu in Freud und Schmerz.
Stärke
ihren Glauben, mehr' der Hoffnung Licht,
segne
ihre Liebe, laß' sie wanken nicht.
Segne
Du, Maria, unsre Nation
und
die Heidenkinder, bring' sie Deinem Sohn.
Segne
alle Sünder, die auf Erden sind,
segne
sie, Maria, mit dem lieben Kind!
Weihe-Litanei zu
Unserer Lieben Frau
|:
VS. und A. Mutter Gottes, wir huldigen Dir! :|
VS.
Wir preisen Dich, Herrin, Du süße.
A.
Maria, wir huldigen Dir.
VS.
Dir jubeln wir unsere Grüße.
Du
Jungfrau, die Gott hat gefallen
Bist
gütigste Mutter uns allen.
Wir
singen Dir innige Lieder,
Dein
Ruhm klingt vom Himmel hernieder.
O
Königin, schönste der Frauen,
Wir
schenken Dir heil'ges Vertrauen.
A.
Maria, wir huldigen Dir!
VS.
Mutter Gottes, wir flehen zu Dir!
A.
Mutter Gottes, wir flehen zu Dir!
VS.
Sieh, Mutter, auf uns, Deine Kinder,
So
schwach sind wir alle und Sünder.
Nimm
hin uns're liebenden Herzen,
Wir
gehen Dir nach auch in Schmerzen.
Wenn
Wetter und Feinde uns schrecken,
Du
mußt mit dem Mantel uns decken.
In
Nacht und auf dornigen Wegen
Führ',
Mutter, uns Jesus entgegen!
Maria,
wir flehen zu Dir!
Mutter
Gottes, erhör' uns und hilf!
Mutter
Gottes, erhör' uns und hilf!
Hilf,
Mutter, o hilf auch den andern,
Bewahr',
die zur Ewigkeit wandern.
Gib
Liebe, die hilft und verzeihet,
Gib
Lieb', die dem Opfer sich weihet.
O
Mutter, beschütze die Kleinen,
Hilf
allen, die krank sind und weinen.
Laß
nie uns den Glauben verderben,
Mach
treu uns im Leben und Sterben.
A.
Erhör' uns, Maria, und hilf!
VS.
Mutter Gottes, wir rufen zu Dir!
A.
Mutter Gottes, wir rufen zu Dir!
VS.
Ach, Mutter, die Welt brennt in Sünden,
Der
Feind will sie ganz an sich binden.
Die
Stolzen sich höhnend erheben,
Sie
reißen vom Weinstock die Reben.
Zum
Kampf leihe uns Deine Waffen,
Laß
Kräfte und Mut nicht erschlaffen.
Halt
stets über uns Deine Hände,
Daß
mutig wir sind bis zum Ende.
A.
Laß Deine Apostel uns sein!
VS.
Mutter Gottes, wir rufen zu Dir!
A.
Mutter Gottes, wir rufen zu Dir!
V.
O Maria, ohne Sünde empfangen,
A.
Bitt für uns, die wir unsere Zuflucht zu Dir nehmen!
A.
O
meine Gebieterin, / o meine Mutter! / Dir bringe ich mich
ganz dar, / und um Dir meine Hingabe zu bezeigen, / weihe ich Dir heute
meine Augen, / meine Ohren, / meinen Mund, / mein Herz, / mich selber ganz
und gar. / Weil ich also Dir gehöre, / o gute Mutter, / so bewahre
mich / und beschütze mich / als Dein Gut und Eigentum! / Amen.
O
Maria, hilf! / O Maria, hilf! / O Maria, hilf doch mir! / Ein armer Sünder
kommt zu Dir. / Im Leben und im Sterben / laß uns nicht verderben!
/ Laß uns in keiner Todsünd' sterben! / Steh' uns bei im letzten
Streit, / o Mutter der Barmherzigkeit!
Immaculata-Lied
Immaculata,
Du Lilienblüte,
der
ewigen Reinheit geliebteste Braut!
Höre
das innige Fleh'n Deines Kindes,
das
Dir den Leib und die Seele vertraut.
|:
O Jungfrau, o Mutter, ohn' Schatten der Sünd'
Immaculata,
schütze Dein Kind! :|
Dir
hab' ich jetzt mich auf ewig geweihet,
und
alles, mein Sinnen und Minnen, sei Dein.
Dir
geb' ich's, reinste der Jungfrau'n, zum Pfande,
laß
mich doch stets ein Marienkind sein,
laß
mich doch stets ein Marienkind sein,
|:
bis einstens dort oben vereinigt wir sind,
Immaculata,
schütze Dein Kind! :|
Geht alle zu Josef
Bild: gemalt nach Angaben der Seherkinder
von Mettenbuch
Katholisch bin
und bleibe ich
Katholisch
bin und bleibe ich,
nichts
soll mich von der Kirche reißen.
Sie
ist mir Mutter, liebet mich,
ich
freue mich, ihr Kind zu heißen.
Sie
zeigt den sichern Himmelspfad,
sie
stärket mich durch Gottes Gnad'.
|:
Sie läßt mich nicht verderben,
katholisch
ist gut sterben. :|
Der
wahre Glaube kommt von Gott,
Er
sendet die so ihn verkünden.
Der
Glaube ist nur Trug und Spott,
den
Menschen ohne Sendung gründen.
Die
Irrenden verlaßt sie nicht,
gibt
ihnen Gottes Glaubenslicht,
|:
damit sie nicht verderben,
katholisch
ist gut sterben. :|
Die
Kirche ist, wie Jesus sagt,
auf
einem Felsen fest gegründet.
Er
gab ein Haupt ihr voller Macht,
das
nie die Hölle überwindet.
An
diesen Felsen halt ich mich,
Gott
schützt ihn immer gnädiglich,
|:
auf daß wir nicht verderben,
katholisch
ist gut sterben. :|
Die
Kirche, von Gott selbst belehrt,
will,
daß wir Jesu Mutter lieben.
Wer
nicht die Mutter herzlich ehrt,
der
muß des Sohnes Herz betrüben.
Maria,
reich uns Deine Hand,
führ
uns durch dieses Tränenland,
|:
daß wir den Himmel erben,
katholisch
ist gut sterben. :|
Das
Erdenglück ist leerer Schein,
das
Weinen endet und das Lachen.
Der
Tod wird alle, groß und klein,
zu
wenig Staub und Asche machen.
Darum
lebt Gottes Diener recht,
mit
Freuden geht er ins Gericht;
|:
denn er wird nicht verderben,
katholisch
ist gut sterben. :|
Gott
Dank, daß ich katholisch bin
und
stets geschützt von falschen
Lehren;
katholisch sein ist mein Gewinn,
nie
soll der Irrtum mich betören.
Katholisch
bin und heiße ich,
katholisch
leb' und sterbe ich;
|:
so werd' ich nicht verderben,
katholisch
ist gut sterben. :|
Die Heilige Messe
Immerwährende Aufopferung der heiligen Messe