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 Marianisches Zeitalter: Bevor das Reich Gottes auf Erden kommt, kommt zuerst eine marianische Zeit

In den 18 Jahrhunderten nach Christus ist die Heilige Jungfrau Maria immer nur einzelnen Leuten erschienen und hat diese Personen gestärkt. In den letzten Jahrhunderten gab die Heilige Jungfrau Maria jedoch Botschaften an die ganze Welt, denn wir leben heute in einer besonderen Zeit.

Die Heilige Jungfrau Maria gab durch ihr FIAT (= "es geschehe") der ganzen Welt die Gnade der Erlösung durch ihren göttlichen Sohn Jesus Christus. Durch Maria wurde uns die Fülle der göttlichen Gnade zuteil. Durch Maria kam Jesus Christus also zu uns. Gott, der uns frei erschaffen hat und unseren freien Willen akzeptiert, wünschte die Einwilligung eines bedeutenden, ganz reinen Menschen, daß er durch seinen Sohn in unsere Welt kommen konnte und uns so erlösen konnte. Ohne die Einwilligung Mariens durch ihr JA-Wort: "Mir geschehe nach Deinem Wort" hätte Gott unsere Welt nicht erlösen können! Deshalb ist die Persönlichkeit Mariens so enorm wichtig für alle Zeiten und für jeden einzelnen Menschen. Deshalb ist ja auch die Marienverehrung in allen Generationen der letzten 2000 Jahre vorhanden und für alle Zeiten unabänderlich wichtig. Maria ist unsere Mutter: Jesus selbst hat Seine Mutter am Kreuz jedem Menschen zur Mutter gegeben! Maria kümmert sich um jeden Einzelnen, besonders um diejenigen, die Sie sehr verehren. Man kann die Heilige Jungfrau Maria verehren z.B. durch Gebete. Man kann die Heilige Jungfrau Maria anrufen in allen Nöten und Bedrängnissen. Ihre reale Hilfe bei allen möglichen menschlichen Notlagen spiegelt sich wider in den vielen vielen Votivtäfelchen, die an den marianischen Gnadenorten der ganzen Welt vorzufinden sind. Häufig sieht man auch noch zurückgelassene Hilfswerkzeuge wie z.B. Krücken, die nach plötzlichen Heilungen an Ort und Stelle zum Dank angebracht wurden. Selbst ungläubige Ärzte wurden z.B. in Lourdes nach einer Heilung gläubig!
Die Heilige Jungfrau Maria ist das reinste Wesen, das die Erde jemals betreten hat. Schon vor der Geburt war sie von Gott auserwählt, die demütige "Magd des Herrn" zu sein. Von Geburt an war sie frei von der Erbsünde. Ihr ganzes Leben lang ist sie frei auch von kleinsten Sünden geblieben. In der Hl. Schrift steht: "Selbst der Gerechte sündigt am Tag 7mal". Die Heilige Jungfrau Maria jedoch blieb rein ihr ganzes Leben lang.
Sie war ständig mit Gott in Verbindung durch Lobpreis, Bitte und Gebet. Nach ihrem "FIAT" hat sie Jesus Christus in einem Stall nahe Bethlehem geboren.
Der hl. Ludwig Maria Grignion schreibt: "So innig ist Maria mit Jesus vereint, dass man eher das Licht von der Sonne oder die Wärme vom Feuer trennen könnte als Jesus von Maria." - Jesus und Maria sind also untrennbar miteinander verbunden. Selbst unter dem Kreuz waren beide durch ihre Leiden miteinander verbunden: die Heilige Jungfrau Maria hat unter dem Kreuz stehend mit ihrem Sohn mitgelitten und hat so mitgewirkt an der Erlösung der ganzen Menschheit. Deshalb haben mehrere Päpste (P. Pius XI., Leo XIII., P. Johannes Paul II. ...) sie mit dem Titel "Miterlöserin" bezeichnet. Es fehlt - leider immer noch - das entsprechende, in den kirchlich anerkannten Botschaften von Amsterdam von Maria selbst gewünschte kirchlich verkündete Dogma. Dieses Dogma ist deshalb so wichtig, weil die Heilige Jungfrau Maria dort versprochen hat, dass es erst nach Verkündigung dieses Dogmas Frieden geben werde und keinen Krieg mehr.  Leider sieht man heute eine zunehmend bedrohliche Weltlage: Ebola-Epidemien, Vertreibung von Menschen, Naturkatastrophen aller Art, Klimaänderung in gewaltigem Ausmass, Weltkriegsgefahr etc.
Leider ist die Heilige Jungfrau Maria in der Kirche und in liturgischen Gebeten ihrer erhabenen Stellung nach noch viel zu wenig gewürdigt. Eigentlich müßte man einen eigenen hohen Festtag ihr zu Ehren seitens der Kirche einrichten ebenso wie Gott dem Vater. Zur Mutter Vogl sagte Jesus: "Wann wird dieser grosse Festtag einmal auf der ganen Welt anerkannt werden? - Dann, ja dann wird der Himmel triumphieren und die Hölle erzittern. Das ist das Reich Mariens, das der Vater im Himmel für die letzte Zeit aufbewahrt hat. Dann erst wird die ganze Welt erkennen, dass die Heilige Jungfrau Maria allein es war, die das Heil gebracht hat. Das ist die Zeit, wo ein Hirt und eine Herde sein wird. - Maria wird siegen, aber was vorher kommt, wird furchtbar sein."
Wir müssen uns ihr weihen, ihr ganz schenken, für sie wirken, sie bitten. Das müssen die "Kleinen", die "Demütigen" tun, denn in der offiziellen "modernen" Kirche räumt man ihr immer weniger Platz ein und man orientiert sich nicht an ihrer hohen Stellung im Heilsplan Gottes und nach ihren sehr sehr wichtigen Botschaften. Das II. Vatikanische Konzil hat die Heilige Jungfrau Maria als "Mutter der Kirche" bezeichent. Maria ist unsere Mutter, das ist untrügliche Wahrheit, und sie ist auch Mutter der ganzen Menschheit. Maria liebt einen jeden von uns, sie kennt jeden ganz genau, sie will jedem von uns helfen. Ein jeder von uns ist IHR Kind, denn ihr göttlicher Sohn ist ja für alle gestorben und Jesus hat sie uns allen zur Mutter geschenkt. Das war Jesu letztes Vermächtnis - und das hat ja bekanntlich eine sehr sehr hohe Bedeutung.
Deshalb wäre ihre Hochschätzung in der Kirche gerade heute und jetzt sehr wichtig. "Jedes Gebet zur Gottesmutter - auch der Angelus (= "Engel des Herrn") - kann und soll daher auch eucharistisch gebetet werden, d.h. in Verbindung zu ihrem eucharistisch gegenwärtigen Sohn, und umgekehrt ist die Gottesmutter in der Liturgie nicht auszuschalten, auser um den Preis, dass sich ihr Sohn mit ihr zurückzieht." (Hl. Grignion von Montfort).

1846 erschien die Heilige Jungfrau Maria den beiden Hirtenkindern Melanie und Maximin und gab ihnen - beinahe ununterbrochen weinend - folgende weltweit bedeutende Botschaft:
"Wenn mein Volk sich nicht unterwerfen will, bin ich gezungen, den Arm Meines Sohnes fallenzulassen; er ist so drückend und schwer, dass ich ihn nicht mehr zurückhalten kann. So lange schon leide ich um euch... Will ich, dass Mein Sohn euch nicht verlasse, muss ich ihn ohne Unterlass für euch bitten, und ihr macht euch nichts daraus. Ihr könnt beten und tun, soviel ihr wollt, nie werdet ihr mir die Mühe vergelten können, die ich um euretwillen auf mich genommen habe..." - Ja, in der Tat! Nie können wir unserer himmlischen Mutter genug danken für all das, was Sie für alle Menschen getan hat, d.h. auch für die Nichtgläubigen und Andersgläubigen! Wir können das alles erst später einmal begreifen. Wenn alle Menschen einmal das alles erfasst haben, wird es verständlich, dass dann nahezu die gesamte Welt den wahren Glauben annehmen und nahezu alle Menschen die Muttergottes auf jede nur denkbare Weise verehren werden: d.h. die Vollendung des marianischen Zeitalters wird dann gekommen sein!

In Kerizinen (Bretagne/Frankreich), einem der bedeutendsten Gnadenorte der ganzen Welt erklärte die Muttergottes 1961 u.a.:
"Kein Jahrhundert hat so viel seelisches und körperliches Leid erfahren wie jenes, das ihr durchlebt. Denn seit zweitausend Jahren hat das Übel ständig zugenommen. Deshalb steht ihr jetzt nach so vielen Leiden vor einem Zusammenbruch, der die ganze menschliche Gesellschaft treffen wird. Wenn nicht Gott in seiner Macht und Weisheit dem eine Grenze setzte, würde die ganze Menschheit durch die Grausamkeit der von Menschen erfundenen Waffen zerstört werden. Sie würden ihren eigenen Untergang herbeiführen. Es ist die Hölle, die mit ihren Helfern dieses Werk vorantreibt."

Über hundert Bildnisse und Statuen von Jesus und der Gottesmutter weinen heute Tränen und Bluttränen auf der ganzen Welt, sogar in Händen von Priestern und von einem Bischof. Doch die meisten Menschen machen sich daraus nichts! Es gibt zahlreiche Bekehrungen, Gebetserhörungen und Heilungen an diesen Gnadenorten. Aber die Mehrzahl der Menschen nimmt davon leider keine Notiz. Für sie ist Sinneslust, Vergnügungen aller Art, Profitsucht, Geldgier ... viel wichtiger. Kein Gedanke an das ewige Leben!
Dabei sind die "Geburtswehen" des kommender Ereignisse schon deutlich zu vernehmen: kosmische Ereignisse, Ebola-Epidemie, Weltkriegsgefahr, Naturkatastrophen, Klimaänderung..., alle diese Geschehnisse, Entwicklungen (auch politische und kulturelle...) und Ankündigungen unserer Zeit deuten auf eine gewaltige Wende hin, die unausweichlich auf einen jeden von uns zukommt. Für Milliarden von Menschen, die dabei sicherlich abberufen werden, heißt das: entweder auf ewig im Himmel oder auf ewig in der Hölle! Da sollte doch jeder aufwachen und sich ein paar Gedanken machen, umkehren, beten, seine Sünden bereuen und beichten, die Heilige Schrift lesen, das heilige Messopfer mitfeiern, so oft wie nur möglich ... !

"Heiligstes Herz Jesu, ich danke dir für jedes schwere Leidensstündlein und opfere dir alles auf zur Sühne für meine Sünden und zum Heile und zur Rettung von unsterblichen Seelen. Heiligstes Herz Jesu, schenk mir recht viele Seelen, besonders jene, die in schweren Sünden liegen, und sich nicht mehr zu helfen wissen. Schenk ihnen die Gnade der Bekehrung." - Dieses Gebet schrieb die hl. Anna Schäffer in einem Brief am selben Tag, an dem die Liebe Gottesmutter den 3 Seherkindern Jacinta, Francesco und Lucia zum letztenmal in Fatima erschien!

Betet täglich den Rosenkranz!



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