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Therese von Lisieux: "Ich begriff, daß die Liebe alles ist..." 

Der heilige Thomas von Aquin hat mit seiner Gnadenlehre, deren Frucht die Spiritualität des unerschütterlichen Vertrauens auf Gottes Hilfe ist, das theologische Fundament gelegt für die Lehre des geistlichen Lebens der heiligen Therese von Lisieux. Millionen Menschen sind fasziniert von dem "kleinen Weg", den die Heilige zeigt: Keine großen Werke und asketischen Übungen werden von ihr verlangt, sondern die Ganzhingabe ihrer selbst in den kleinen Dingen des Alltags... Nach dem Leben Jesu hat mich kein anderes Leben so tief ergriffen und bewegt wie das der "kleinen" Therese von Lisieux. Die größte Heilige unseres Jahrhunderts, die am 19. Oktober 1997 von Papst Johannes Paul II. zur Kirchenlehrerin erhoben wurde, erkannte, was die Mitte der Kirche ist: "Ich begriff, daß die Kirche ein Herz hat, und daß dieses Herz von Liebe brennt. Ich erkannte, daß die Liebe allein die Glieder der Kirche in Tätigkeit setzt, und würde die Liebe erlöschen, so würden die Apostel das Evangelium nicht mehr verkünden, die Märtyrer sich weigern, ihr Blut zu vergießen. Ich begriff, daß die Liebe alle Berufungen in sich schließt, daß die Liebe alles ist, daß sie alle Zeiten und Orte umspannt. Mit einem Wort, daß sie ewig ist..." Diese "kleine" Heilige, die seit dem fünfzehnten Lebensjahr die Klostermauern von Lisieux nie mehr verließ und die ganz Afrika für Jesus und Maria erobern wollte, schreibt: "Ja, ich habe meinen Platz in der Kirche gefunden, und diesen Platz, mein Gott, den hast du mir geschenkt... im Herzen der Kirche, meiner Mutter, werde ich die Liebe sein...".
Diese Heilige erhielt die Sendung, die Priester zu lehren, wie man Christus lieben soll. Sie trat mit fünfzehn Jahren in den Karmel von Lisieux ein, "um die Seelen zu retten und besonders für die Priester zu beten".
Die heilige Therese von Lixieux, die am 30. September 1897 starb, zählt zu den leuchtendsten Gestalten der neueren Kirchen­geschichte. Mit nur 24 Jahren war sie reif für den Himmel.
Papst Pius XI. sprach sie am 29. April 1923 selig und nahm sie bereits zwei Jahre später, am 17. Mai 1925, in das Verzeichnis der Heiligen auf. Am 14. Dezember 1927 erklärte Papst Pius XI. die "kleine weiße Lilie" aus dem Karmel von Lisieux, die ganz Afrika für Christus erobern wollte, zur Pa­tronin der Weltmission... "Meine Hoffnung ist nie enttäuscht worden." Diese Erfahrung, die Therese von Lisieux mit dem lebendigen und liebenden Gott machen durfte, haben unzählige Leser mit der geweihten Kerze mit dem Bild der Heiligen machen dürfen. Auffallend und zahlreich sind die wunderbaren Gebetserhörungen, Heilungen und Bekehrungen. Groß ist der Segen, der von dieser geweihten Kerze ausgeht... Wie die Heilige vor ihrem Tode prophezeit hat, wird ja ihre Mission im Himmel erst richtig beginnen, nämlich die Menschen zu lehren Gott zu lieben, wie sie ihn geliebt hat...

Näheres über diese große Helferin und Fürsprecherin in dem ergreifenden Bücherl "Therese Martin - Die Heilige von Lisieux". Diese beliebte Kleinschrift über Therese vom Kinde Jesus, besser bekannt als Therese von Lisieux, nach ihrem sogenannten "kleinen Weg" auch "kleine" Therese genannt, wird auch Sie begeistern. Einmalig, ergreifend und lichtvoll. Bestell-Nr. 3324, öS 33,-, DM/sFr. 4,70. (Mediatrix-Verlag  -  LINK)

(Quelle: "Der Gefährte" Nr. 5, 1999, S. 6f., St. Andrä)



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