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Hoherpriester
des Neuen Bundes
Jede menschliche
Seele ist für sich ein Tempel Gottes, und das eröffnet uns eine
ganz neue, weite Perspektive. Das Gebetsleben Jesu ist der Schlüssel
zum Verständnis des Gebetes der Kirche. Christus hat am Gottesdienst
seines Volkes teilgenommen, der gemäß den Vorschriften des Gesetzes
öffentlich [im Tempel] abgehalten wurde... Er hat eine sehr enge Verbindung
zwischen dieser Liturgie und dem Opfer seiner eigenen Person hergestellt
und ihm so seinen vollen und echten Sinn verliehen: den einer Huldigung
und Danksagung der Schöpfung an ihren Schöpfer. Genau dadurch
hat er die Liturgie des Alten Bundes in der des Neuen Bundes zur Vollendung
geführt.
Jesus hat aber
nicht nur an dem vom Gesetz vorgeschriebenen öffentlichen Gottesdienst
teilgenommen. Noch häufigere Hinweise geben die Evangelien darauf,
dass er allein gebetet hat, in der Stille der Nacht, in der Wildnis der
Berggipfel, an einsamen Orten (Mt 14,23; Mk 1,35). Vierzig Tage und Nächte
Gebet sind dem öffentlichen Leben Jesu vorausgegangen (Mt 4,1f). Er
hat sich in die Einsamkeit der Berge zurückgezogen, bevor er seine
zwölf Apostel auswählte (Lk 6,12) und sie aussandte. In der Ölbergstunde
hat er sich auf seinen Weg nach Golgota vorbereitet. Auf den Schrei, den
er in dieser schmerzlichsten Stunde seines Lebens an das Ohr seines Vaters
dringen lässt, werden wir mit kargen Worten hingewiesen. Es sind die
Worte, die wie ein Blitz einen Augenblick lang uns das intimste Seelenleben
Jesu beleuchten, das unergründliche Geheimnis seiner gottmenschlichen
Existenz und seiner Zwiesprache mit dem Vater.
Diese Zwiesprache
hat sicher, ohne je abzureißen, sein ganzes Leben lang gedauert.
Jesus betete im Stillen nicht nur dann, wenn er sich vor der Menschenmenge
zurückgezogen hatte, sondern auch wenn er mitten unter Menschen war.
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Die Schönheit
eines Menschen im Herzen ist erhabener als diejenige, die man mit Augen
sehen kann. (Khalil Gibran)
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Der
schmale Weg
Denn eng ist die Pforte
und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind, die ihn
finden. Matthäus 7,14 (ELB)
Gott nachzufolgen
heißt, auf dem schmalen Weg zu gehen. Es heißt, Widerständen
zu begegnen. Hier sind einige Dinge, die ich gelernt habe und die mir helfen
durchzuhalten:
1. Gottes Wort ist
mein Rahmen. Solange ich mich auf dem Boden der Bibel bewege, werde ich
alles haben, was ich brauche, um das zu tun, was ich tun muss. Gott ist
treu und steht zu seinem Wort.
2. Ich muss bereit
sein, zu Ende zu bringen, was ich angefangen habe. Gott gebraucht hingegebene
Menschen, die sich nicht von ihren Gefühlen leiten lassen. Es ist
leicht, sich anfangs für etwas Neues zu begeistern, aber diejenigen,
die ans Ziel kommen, haben durchgehalten, als niemand mehr begeistert war.
3. Wenn keiner mehr
da ist, um mir zu helfen, lerne ich Jesus erst richtig kennen. Ein Leben
für Gott, das sich nicht den Maßstäben dieser Welt anpaßt,
ist oft einsam. Aber der Lohn einer wirklich engen, vertrauten Beziehung
mit Jesus ist mehr wert als alles, was mir die Welt je bieten könnte.
Ich bin überzeugt, daß diese Erkenntnisse Ihnen helfen können, genauso wie sie mir geholfen haben. Denken Sie immer daran, daß der Lohn dafür, trotz Widerstand den schmalen Weg zu gehen, es absolut wert ist.
Gebet:
Heiliger Geist, ich will den schmalen Weg
gehen – den Weg eines Lebens mit Jesus. Halte mich in deinen Grenzen und
zeige mir, wie ich leben soll, damit ich bis zum Schluss durchhalte.
Wo findet man diesen Film?
° www.youtube.com
° Bei der Suchfunktion eingeben: "6000 Punkte für den Himmel"
Der Film dauert gut
17 Minuten.
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http://www.youtube.com/watch?v=6PS_zI6Fh_g&feature=relmfu
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