Vom Hl. Geist und von Wallfahrtsliedern...
Impressum
Es gibt viele Wege, doch nur einen einzigen wahren Weg.
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                                   Licht und Finsternis

Jesus, du Gott meines Herzens, Deine Liebe zu uns hat Dir am Kreuz fünf Wunden geschlagen. Darum bitte ich Dich, komm' Deinen Dienern zu Hilfe, die Du um den Preis Deines Heiligen Kostbaren Blutes erlöst hast.

Komm' Heiliger Geist,
komm durch die mächtige Fürsprache
des Unbefleckten Herzens Mariens,
Deiner so geliebten Braut.

Komm' o Geist der Heiligkeit!
Aus des Himmels Herrlichkeit
sende Deines Lichtes Strahl.
Mache unser Herz bereit,
lenke, was da irre geht,
führe uns den rechten Weg.

Der Heilige Geist, vermittelt durch die Braut des Heiligen Geistes, Maria, verhindert Einbahnstraßen, Sackgassen,  sumpfige Wege, nebliges Gelände und trübes Gewässer ...

Durch das Heilige Kostbare Blut Jesu Christi könnt ihr die Seele eurer Mitmenschen vor dem Untergang retten. Was wäre aus uns geworden, wäre es nicht für uns geflossen, weil nur das göttliche Blut das einzige Versöhnungsmittel ist.
Die Verehrung des machtvollen Kostbaren Gottesblutes als mystische starke Waffe ist der Geist, der der Verweltlichung entgegengesetzt ist. Durch die segensreiche Wallfahrt von Fulda nach Walldürn wird das vom Feind des Heils bei den Menschen eroberte Gebiet entrissen und eine große Anzahl von Seelen befreit, die sich Satan zu seinen Sklaven und Gefangenen machen konnte. Der Drache wird in Ketten gelegt und gefesselt. Jesus, der Friedenskönig, kann in den Herzen herrschen. Dies alles setzt den Meister allen Betruges in Wut. Seine Strategie ist, sich überall einzuschleichen (vgl. Papst Paul VI.: "Der Satan ist durch einen Spalt in die Kirche eingedrungen"), uns den Himmel zu rauben und zu verleiten (versuchen irrezuführen, wo es nur geht).
Der Antichrist ist der Pseudo-Christus. Er tritt in der Maske Christi als raffinierter Scharlatan in Gottes Kirche auf (Mt 7,15), um sie unter dem Schein des Guten zu täuschen. Der unreine Geist versucht unaufhörlich, in das Vorstellungsvermögen und in das Gedächtnis der Menschen einzudringen durch die fortschreitende Unterwanderung der christlichen Offenbarungswahrheit, um den Verstand zu verdunkeln durch falsche Symbole, falsche Begriffe und falsche Bilder. Die Lüge vernichtet das geistige Leben (Selbstzerstörung von Individuum und Gesellschaft). Er duldet keinen Thron über sich, weder im Gottmenschen Jesus Christus noch weniger den Thron der geschöpflichen biblischen FRAU Maria, der Mutter Jesu. Gott soll entthront, Satan will auf den Thron und angebetet werden.

Viele Menschen nehmen leider den Geist der Welt an und lassen sich mitreißen durch jede neue Strömung, und sei sie noch so banal, um nichts zu versäumen. Begeistert vom flüchtigen Zauber des vielen Neuen sättigen sie sich reichlich. Sie glauben an die Schlagwörter: Reform, Fortschritt, Anpassung, Toleranz..., oder gar an die freimaurerische Formel: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Die Frage nach WAHR und FALSCH wird ersetzt dahingehend, ob etwas heutzutage erfolgreich, wirksam, dynamisch oder "modern" ist oder klingt. Wir werden  abgestumpft einerseits durch die Gewohnheit, andererseits durch die Tatsache, daß die Verwüstung des Seins (Geist und Welt) fortschreitet und im Lichte der fortgeschrittenen Verwüstungen das Frühere als harmlos erscheint. Durch Mangel an innerer Einkehr geht das hinterfragende kritische Denken, die Tiefe der Urteilsfähigkeit, verloren. Die Wegwerf- und Spaßgesellschaft verachtet die christliche Tradition und deren Werte. Sie vertraut leichtgläubig, genügt sich selbst und hält Ausschau nach Spielen und Vergnügen. "Allein, wer auf den Herrn vertraut, wird reichlich gesättigt" (Spr 28,25).
Hitler schrieb in seinem Buch "Mein Kampf": "Man braucht nur etwas ständig wiederholen, und wenn es auch an sich nicht wahr ist, so wird es doch am Ende für selbstverständlich gehalten werden." - Nichts ist irriger als die Vorstellung, man muß vieles sich austoben lassen und mit Geduld warten, bis es von selbst abflaut. So wie Hitler wollen alle Führer der Welt aus der Kirche Jesu Christi eine rein humanitäre Gemeinschaft machen (Man beachte: Humanismus = Erhebung des Menschen an Gottes Statt; fünfzackiger Stern), sie ihrem übernatürlichen Charakter berauben, sie säkularisieren und entsakralisieren (Dietrich von Hildebrand).
Die niedrige Vernunft beurteilt alles vom irdischen Standpunkt aus, die höhere Vernunft urteilt über alles vom Standpunkt der Ewigkeit her.
Wenn Übel weit fortgeschritten sind, ist es nie angenehm, sie zu beseitigen. Darum wehret den Anfängen. Bewahre, was Dir anvertraut ist (1 Tim 6,20).

"Die Macht des Bösen lebt von der Feigheit des Guten" (Don Bosco).
Was zieht eure Seele für einen Nutzen von unbesonnenen verwegenen Wanderungen, begeistert bejubelten Unternehmungen, die zur Folge "eitle Weitschweifigkeit", Uneinigkeit und Zersplitterung hervorbringen?
Der böse Geist kann den Menschen betrügen, indem er ihm ein falsches Bild vorhält, damit dieser auf dem rechten Weg sich glaubt.
Daher: Lassen wir uns nicht vom Feind betören durch Reize und Einbildung falscher Bilder, lassen wir uns nicht Lügen unterjubeln und lassen wir uns nicht unterwandern vom Bösen. Wir wollen nicht nach Flüchtigem, sondern nach Ewigem trachten.

Zum Beleg der Existenz der Anfechtungen und Versuchungen durch den Widersacher Gottes und des Hauptfeindes der Gottesfreunde nachfolgend eine
     Betrachtung zum Wallfahrtslied "Möge die Straße uns zusammenführen..." /  alias "Irische Segenswünsche" o.ä.

"Möge die Straße uns zusammenführen..."
Der Buchstabensinn dieses Liedes sagt offen aus: Möge es dir leicht gut gehen und trotzdem Gott dich fest in seiner Hand halten.
Wenn wir das, was wir lesen, dem Buchstaben nach verstehen, was hat es dann Leuchtendes an sich, was Erhabenes ist im Segen?
Der wörtliche Sinn (sittenfördernd) soll ermahnend oder auch abschreckend auf den Leser wirken. Welch geheimnisvoller geistiger Sinn (glaubensfördernd) steckt in diesem irreführenden irischen Bittlied?
Gott selbst hat uns gelockt, gerufen und eingeladen, zu dieser Wallfahrt / zu diesem Gottesdienst. Auf der Straße gehen, beten und singen wir gemeinsam. In Gottes Namen wallfahren wir, seine Gnade begehren wir auf dem Weg zu Gott und Gott selbst soll mich auf diesem Weg zum Himmel hinauf führen. Wir sind unterwegs zu einem höheren Ziel! Gott allein als Ziel, Jesus als Modell, Maria als Führerin(!), unter dem Schutz der himmlischen Engel, ich immer Opfer im mystischen Leib der Kirche!
Das Zusammensein durch liebevolle Begegnungen in der Gemeinschaft und in der Pfarrgemeinde bringen die Menschen einander näher trotz unterschiedlicher sozialer Schichten. Die Formierung zu einem Zug kennzeichnet die Gemeinschaft des Zieles und des Weges, die Bezogenheit der einzelnen untereinander, durch die Gliedschaft am geheimnisvollen Leib Christi: Die Glieder tragen einmütig füreinander Sorge. So wird Gottes Volk sichtbar im Gang zum Heiligtum seiner wahren Heimat.
Begegnungen vollziehen sich innerhalb der Welt in den verschiedensten Weisen und gipfeln in den großen Wagnissen der Hingabe an einen Menschen, eine Idee oder ein Werk, in Beziehungen der Freundschaft der Liebe, des Handelns und Schaffens. Die eigentliche und letzte, richtiger gesagt, die dem Heilssinn entscheidendste Begegnung aber geht über die Welt hinaus zu ihrem Schöpfer, zu Gott.
Gott berührt aber den Geist in völliger Freiheit auf verschiedene Art und Weise: Haus der Reue, Palast der Betrachtung, Tisch der übersüßen Speise.

Liedtext: "Wir sind hier zusammen, Dich anzurufen, o Herr."
Die Straße ist nicht das Ziel, sondern das Ziel ist das Ziel: Die Mitte Jesu im Allerheiligsten Altarssakrament. Die Menschheit Christi ist der Weg zu der Gottheit. Christus gab uns deswegen seinen verklärten Leib zur Speise, damit er uns durch die Speise des Fleisches zur Verkostung der Gottheit einlade.
Zahlreiche errichtete Straßen führen nicht zum Ziel, sondern führen weg, in die Irre, in den Abgrund (Pantheismus, Sektentum, -ismen...). Lassen wir uns nicht einfangen oder überwältigen, uns das Ziel verrücken oder von der Strecke abbringen durch die List unserer unbeugsamen geistigen Feinde. Glücklich, der beharrlich auf Gottes Wegen wandelt, die zum Himmel hinauf führen.
Prozession heißt vorwärts schreiten. Rechte Absicht ist der Strahl der Gottesliebe, die alle unsere Empfindungen und Handlungen beherrscht und erleuchtet und die auch nicht bei einer unnützen Bemühung (Weltlied), viele Male gesungen, sich aufhält und in der oberflächlichen Zerstreuung das gesteckte Ziel aus den Augen verliert (Unvereinbarkeit gewisser Richtungen).
Ich fühle mich in besonderer Weise frei, wenn ich das Ziel schon vorher irgendwie erkenne, was ich zu tun habe, richtig tue, das Ding, um was es sich handelt in seinem Wesen verstehe und entsprechend mit ihm umgehe.

"und der Wind in deinem Rücken sein"
Nach anfänglichen gutgemeinten allgemeinen Äußerungen kommt es nun knüppeldick: Soll ich sein wie ein Schilfrohr? (Lk 7,24). 'Passe deine Meinung dem Zeitgeist an, um den Zug nicht zu verpassen,' flüstert der hinterhältige Feind ein! Der Mensch wird durch die herrschende Geistesverwirrung von jedem Windhauch der Gelehrsamkeit angesteckt, durch die Verführungskünste (Trugspiele) der Irrlehrer hin und her gewiegt und geschaukelt wie ein unmündiges Kind. Gott wird die Macht der Irreführung über sie kommen lassen, so daß sie die Lüge glauben (2 Thes 2,11).
Der "Wind der Gunst" führt aufgrund der "verdorbenen Hauptwurzeln" zu Stolz, Selbstüberhebung (der "feine Wind des Selbstruhmes") und Erniedrigung des Nächsten. Weil der Mensch sein fundamentales Ungestilltsein nicht bejaht und dessen definitive Sättigung vom "Wind der Gunst" erwartet, findet er sich erneut gespalten und leer vor, er leidet und weint. (Katharina von Siena)
Die Gleichschaltung von Gedanken und Gefühle macht aus Menschen (Medienmassen) emotionalisierte, entindividualisierte und zu hoher Verführung und Lenkbarkeit neigende Marionetten, die mit der Zeit immer mehr ihr eigenes Denken aufgeben und immer mehr auf die Einflüsterungen des Bösen hören: vgl. Besessenheit!
Diese Formulierung, daß man immer den "bequemen Weg" gehen soll, ist also grundsätzlich immer falsch! Jesus hat ausdrücklich gesagt: "Breit ist der Weg des Verderbens, aber schmal und eng ist der Weg zum Himmel" (sinngemäß).
Wir benötigen den Heiligen Geist. Er bläst wo er will. Wir müssen rechtzeitig die Gefahren erkennen, ja die Gefahr "wittern" (Wind bekommen). Windmacher und Windbeutel (Spreu) sind in alle Winde zerstreut. Der Wind weht wo er will, du hörst seine Stimme, aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht; so ist jeder, der aus dem Geiste geboren ist (Joh 3,6). - Jeder aber hat die Aufgabe, die Stimmen zu überprüfen, seinen Geist und seinen Verstand einzusetzen und zu fragen: Ist es Gottes Stimme oder sind es die Einflüsterungen des Bösen, der oft maskiert umhergeht und die Leute zu täuschen versucht?

"sanft falle Regen auf deine Felder und warm auf Dein Gesicht der Sonnenschein"
Der Diabolos profitiert ebenfalls von Regen und Sonne, wenn er über Nacht schlechten Samen (Unkraut) in den Acker sät.
Durch die Gabe der Unterscheidung der Geister erkennt man den Samen (die Worte) von falschen Propheten.
Die Sonne bringt es an den Tag, welchen Samen wir aufgenommen haben. Die Kraft des Reiches Gottes steckt schon im Keim. Bei den Menschen, bei denen der Same des Wortes auf den Weg gefallen ist, interpretiert der Herr die innere Fehlhaltung auf folgende Weise: Immer wenn ein Mensch das Wort vom Reich hört und es nicht versteht, kommt der Böse und nimmt alles weg, was diesen Menschen ins Herz gesät wurde. Je weniger sich bestimmte Menschen mit dem religiösen geistlichen Leben befaßt haben, um so selbstsicherer geben sie ihr Urteil ab!
Mit der Lehre in den Schulen, daß es keine Wahrheit gäbe, nur Meinungen, die Idee der Wahrheit sei Herrschaftsstruktur, niemand kann die Wahrheit erkennen, mit diesen Thesen wird den Kindern (Nachwuchs) der gute Same weggenommen. Der gute Same aber sind die Söhne des Reiches Gottes (Mt 13,38). Wer kann den Schaden ermessen, der hier bereits angerichtet worden ist?
Sobald einmal der Mensch um die Hoffnung und Aussicht auf unvergängliche Güter geprellt worden ist, stürzt er sich habgierig auf zeitlichen Besitz, wovon ein jeder an sich zu raffen versucht, soviel er kann. Daraus entstehen Mißgunst, Neid, Eifersucht und Haß.

Die wichtigsten Säulen des öffentlichen Lebens wanken, wenn die Religion verachtet wird!

"und bis wir uns wiedersehen, halte Gott Dich fest in Seiner Hand"
Fesseln und abbringen von unserem Weg mit und zu Gott will uns der Widersacher. Das Geschenk der Freiheit, das größte von Gott dem Menschen gegebene Geschenk, kann von keiner Macht je beeinträchtigt werden.
Frei sind sie und doch gebunden Dir stets zur Hand an Deine Wege und immer bereit, Dir ganz zu gehorchen. Hier bin ich (1 Sam 3,16). Laß uns mit IHM gehen, um mit IHM zu sterben (Joh 11,16).
Unser Wille nach verlangender Liebe und unvergänglichem Heil besitzt einen eigenen Akt, nämlich den Akt des Festhaltens oder des Umarmens und gleichsam des Besitzens, wenn der Mensch Gott in der Liebe festhält und ihn umarmt und Gott in geistlicher Weise gegessen wird. Die Geliebte im "Hohenlied": Ich habe ihn, ich lasse ihn nicht.
Von Gott sich abwenden bedeutet fallen, zu ihm sich hinwenden heißt sich erheben und in ihm wohnen, leben.
Halte den Taufbund in unerschütterlicher Zuversicht im Geiste am Haupt Christi fest. Das Herz fest in Gott verankern. Dem brüllenden Löwen im Glauben fest widerstehen und seine feurigen Geschosse mit dem Schild dieses Glaubens standhaft abwehren. Man benötigt Standfestigkeit in der Versuchung, damit das Reich Gottes sich festige und ausbreite. Ohne daß die meisten Leute es merken, hat aber der Böse sie fest im Griff!

"Führe die Straße, die Du gehst, immer nur zu Deinem Ziel bergab"
Das ist wohl eines der sinnentstellendsten Sätze dieses Liedes überhaupt: Hier wird uns gesagt, wohin die Straße führt: eben bergab anstatt hinauf in Himmelsregionen!
Zu dem, der sich zum Himmel erheben sollte (Jesus), sagte der Versucher: 'Stürze dich hinab'. Der andere Irrsinn liegt in dem Wort: "Deinem" (Ziel): Wir Gotteskinder müssen uns nicht an unseren eigenen Zielen orientieren, sondern an den Zielen, die uns Jesus in seinem Evangelium vorgegeben hat! Wir Christen sollen nicht die breite Straße ins Reich des Verderbens, ins Reich der Welt wählen, die hinab in den Tod und in die Verdammnis führt, sondern den schmalen (steilen, steinigen, dornigen) Weg hinauf ins Reich Gottes, ins Leben und in die Seligkeit steigen. So sucht, was droben ist, wo Christus ist (Kol 3,1).
Der teuflische Trick ist verführerisch, er weist den leichten Weg für die Leichtgläubigen, um sie ewig zu verderben durch Angleichung an die Welt.
Vernunft und Wille bedeuten die Füße als ein Bild des geistlichen Gehens und Aufsteigens. Lehre mich, Herr, Deinen Weg und laß mich wandeln auf Deinen Wegen!
Der Weg des Lebens führt für die Einsichtigen nach oben (Spr 15,24). Wer darf hinaufsteigen auf den Berg des Herrn? (Ps 24,3)
Der Herr wird auf diesem Berg ein Mahl bereiten (Jes 25,6). Komm und laßt uns hinaufziehen zum Berg unseres Herrn (Psalm und Lied: die liebende Seele in glühender Andacht). Führe mich, Herr, auf den Weg der Ewigkeit.
Unser Geist soll frei von allem irdischen Verlangen nach ewigen Dingen begehren, unsere ganze Wachsamkeit auf das Ewige heften, nach dem Ewigen trachten, aufmerksam anschauen, hineingehen, verbleiben um des Ewigen willens. Wo es an Führung fehlt, kommt ein Volk zu Fall (Spr 11,14). Sicherheit gibt es für den, den Gott in seiner Hand führt (Hi 12,6).
Dabei vergißt man, daß man auf dem Weg zu Gott zurückgeht, wenn man nicht vorwärts geht; nicht hinaufsteigen heißt hinabsteigen. Jesus sagt: "Wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut."
Das Gesetz des Wanderers heißt: steigen, vorwärts gehen und nicht unterwegs einschlafen.

"hab', wenn es kühl wird, warme Gedanken"
Klare, wahre, lichte Gedanken wünsch' ich mir. Jemanden warm halten heißt, auf gute Beziehungen bedacht sein.
Satans Absicht ist: Die Gedankenwelt soll von der sinnlichen Lust bestimmt sein, hat somit nichts geistliches mehr im Sinn. Jemanden den Kopf heiß machen bedeutet unruhige Gedanken geben z.B. Fleischeslust oder Geldgier. Kopf kalt und Füße warm, das macht jeden Doktor arm (Sprichwort). Der Christ soll das Verlangen (Sehnsucht) nach Gott speisen, Gedanken und Betrachtungen des Wortes Gottes sind Geist und Leben. Behalte einen kühlen Kopf! Es wird also auch hier wieder genau das Gegenteil von dem gelehrt, was Jesus gelehrt hat.

"und den vollen Mond in dunkler Nacht"
Die finsteren Mächte wollen, daß wir im Dunkeln tappen, nicht Bescheid wissen, in hochmütigem eigenen Bewußtsein die Wahrheiten und Mahnungen des kirchlichen Lehramtes leichtfertig in Frage stellen, verdunkeln oder gar preisgeben (vgl. Hans im Glück, Salami-Taktik). Dunkel war der Rede Sinn. Die im Dunkel sieht man nicht.
      Es kommt die Nacht, da niemand wirken kann (Joh 9,4).
      Meister, wir haben uns die ganze Nacht bemüht.
      Wer mir folgt, wandelt nicht in Finsternis (nachtblau, indigo), sondern wird das Licht des Lebens haben (gold,
      Krone des Königs).
      Wer mir nachfolgt, wird nicht in Finsternis wandeln (Joh 8,12).
Das Mondlicht ist kalt, feucht, unfruchtbar, zwielichtig, dieses Licht gebiert keine Frucht zum ewigen Leben.
Ich will nicht mondsüchtig sein (Weltweisheit) und auch nicht mit und nach dem wechselhaften Mond gehen (Astrologie, Kabbalah). Unsere Sinne sollen stets auf Gott ausgerichtet sein. Gott ist unser Licht. Jesus heilte Mondsüchtige, Besessene und Gelähmte.
Die mit der Sonne (Gnade, Glorie) bekleidete biblische FRAU (Maria als achtstrahliger Meerstern; Meer ist Gnade!), die den Mond (den Gehörnten) unter den Füßen hat, ist ein Typos der Kirche. Sie wird einmal alle luziferischen Gewalten, die uns zu schädigen versuchen, überwunden haben. Maria ist ja die Schlangenzertreterin (vgl. Genesis!).
Jesus Christus wird mit der Sonne symbolisiert (Jesus Monogramm, "Sonne der Gerechtigkeit") oder mit einem Stern (achtstrahliger wahrer Morgenstern), weil er das Leben und Licht aus sich selbst hat, und nicht wie der Mond ein Ablicht der Sonne ist.
Luzifer heißt "Lichtträger" (fünfzackiger Stern des Abgrundes, Schwarze Sonne, Antisonne). Der Fürst der Welt allein soll erleuchten und leiten, fordern die Weltlichen, obwohl sein Licht nur ein blendendes vorgegaukeltes Irrlicht ist. Aber leider folgen allzu viele diesem Irrlicht. Der Schein trügt, meidet allen bösen Schein (1 Tim 5,22). Er, der Lügner und Täuscher von Anbeginn, hat ihre Augen verblendet und ihr Herz verstockt (geschwärzt, Holzgeist, Baumgeist, ungesegneter Erkenntnisbaum) (Joh 12,40). Das Evangelium bleibt verhüllt denjenigen, bei denen der (falsche) "Gott dieser Welt" den Sinn verblendet hat (2 Kor 4,4).
Ungezählte Menschen laufen heute solchem Irrlicht nach. Die Bewohner des Dunkels und der Finsternis vgl. Papstbeiname "de laboris solis" für den Papst Johannes Paul II.!!! - Die Welt urteilt nach dem äußeren Schein) liegen gefesselt im Elend (Ps 107,16), die menschliche, von Gott gewollte und von Gott geschenkte Freiheit ist dahin, die Menschen sind nicht mehr frei im Denken! Vgl. Um- und Besessenheit!) - Wache auf und rette deine Seele!
Das große Tier versteht es, im Trüben zu fischen, es kennt die Schwächen der einzelnen Personen ganz genau; es versteht sich zu maskieren, um nicht entdeckt zu werden. Es ist intelligent und besitzt alle Wissenschaften, seine Beute sind die unvorsichtigen Seelen.

Die Mächte der Finsternis sind weltweit rekrutiert und straffer organisiert als die Kräfte der Kinder des Lichtes. Wir erleben im Moment den gewaltigen geistigen Endkampf zwischen Licht und Finsternis: wo kämpfst Du? Kämpfst Du für Jesus, mit Jesus, mit Maria, Seiner Mutter, die die Schlangenzertreterin ist? Kämpfst Du gar gegen Gott?
Das Gebot dieser Stunde ist: Im Glanze der Wahrheit (vgl. Papstenzyklika!) die trügerische Verführung (Strategie des Bösen) erkennen und einsichtig handeln!
Das formt die Freiheit des Menschen. Klarheit, Wahrheit und Gerechtigkeit haben auch ihr Recht, das gilt es durchzusetzen und zu fördern, und zwar von jedermann. Gleicht euch nicht der Denkweise dieser Welt an! (Röm 12,2).
Luzifer erschien in menschlicher Gestalt als Engel des Lichts. Er ist jedoch der Blender, sein Licht ist rauchverdunkelt, Quecksilber statt Silber. Quecksilber ist sehr giftig! Silber und Gold werden dagegen als Heilmittel in vielen Arzneien verwendet!

"hab' unterm Kopf ein weiches Kissen, habe Kleidung und das täglich' Brot"
Sich etwas durch den Kopf gehen lassen, heißt, mit vermehrter Sorgfalt überdenken. Jesus hat vor Beginn seiner Lehre 30 Jahre lang gebetet und 40 Tage lang in der Wüste gefastet. Jesus hat nur 3 Jahre lang öffentlich gewirkt!
Wir sehen hier, wie wichtig es ist, zu fasten und zu beten: Genau das wünscht die Muttergottes immer wieder von uns bei ihren Erscheinungen auf der ganzen Welt! Das ist also kein neues Evangelium, sondern Maria ruft uns nur den Sinn des Evangeliums wieder neu ins Gedächtnis! Der Widersacher aber sagt genau das Gegenteil: Lasse es dir gut gehen. Der Teufel sagt nicht: Beichte! Luzifer sagt nicht: Tue Buße! Satan sagt nie: Gehe regelmäßig und jeden Sonntag zur hl. Messe! Der Böse sagt nicht: Opfere dieses oder jenes Gott auf! Aber die Muttergottes sagt all das sehr oft!
Wir geben uns dem Unglück preis, wenn wir unser Glück an angenehme Dinge knüpfen und uns den Glauben aus dem Herzen reißen lassen. In der Nachfolge Jesu soll man zeitliche Dinge und Wohlbehagen vergessen. Wer seinen Geist auf Himmlisches richtet, wird dort seinen Geist haben, daß der Mensch durch Heiligkeit zu Gott geht. Radikaler Verzicht auf alle Selbstbehauptung (d.h. Selbstverwirklichung im Gegensatz zur Gottesverwirklichung in uns gemäß Paulus: 'Jetzt lebe nicht mehr ich (ego / Egoismus!), sondern nur noch Christus allein lebt in mir', die Entäußerung seiner selbst. Das Erlösungsziel des Aktivismus ist nur Wohlfahrt für alle, während dasjenige des Christen heißt: Frieden und Freude für alle. Schon ist die Zeit (Humanismus und Modernismus), wo das allgemeine Wohl der Maßstab ist, nach dem die Tat beurteilt wird. Ziel des gegenwärtigen Zeitgeistes ist, sich immer sicherer und bequemer im Erdenleben einzurichten (deswegen gibt es täglich auch immer noch mehr Versicherungsarten!) und die ewige Bestimmung des Menschen, nämlich sein Leben und seine Wandlung in Gott immer mehr außer Acht zu lassen, zu leugnen und möglichst zu vergessen. Jesus lehrte durch sein Beispiel der Welt das Gegenteil von dem, was im Liedtext uns angeboten wird zu tun! - Am "besten" ist es ja auch, den Teufel selbst zu leugnen (siehe Beitrag der Kirchenzeitung: "Abschied vom Höllenteufel"), dann hat man alle "Probleme" mit einem Handstreich beseitigt... - Das, und genau das ist das Werk des Teufels selbst! In der Hl. Schrift ist an 40 Stellen von der Hölle die Rede! Wird heute noch darüber gepredigt?
Als Nur-Geist hat der Dämon Macht über die niedere Welt der Materie und der Sinne. Deswegen sollen wir den Kopf nicht hängen lassen, sondern oben behalten, den Mut nicht verlieren, denn die Sterne (Tierkreiszeichen als Kräfte der Natur) machen geneigt, aber sie zwingen nicht.

Himmlischer Vater, demütig flehen wir, Du wollest uns von jedem Fallstrick und Betrug der höllischen Geister befreien und uns unversehrt bewahren. Wir bitten Dich. Darum erhöre uns durch das Eucharistische Herz Jesu, Deines göttlichen Sohnes und durch die Schmerzen Seiner jungfräulichen Mutter, durch ihre Unbefleckte Empfängnis erhöre und rette uns! Amen!

Jesus hat uns Menschen erlöst vor dem ewigen Tod durch Sein Leiden und Sein Sterben, durch Sein heiliges Kostbares Blut, durch Seine heiligen Kostbaren Wunden, durch Seinen äußerst schmerzhaften Tod am Kreuz: Das ist die LIEBE GOTTES! So sehr hat Gott uns geliebt, daß er Seinen Sohn für uns dahingab: Jesus, nach dem wir leben müssen, hat bewußt diesen - nicht leichten Weg gewählt, AUS LIEBE ZU ALLEN MENSCHEN ALLER ZEITEN! Wir müssen Jesus nachfolgen, wir sollen nicht den leichten Weg wählen, der ins Verderben führt, wir wählen lieber den Kreuzweg, der steinig ist, voller Dornen, der aufwärts führt zum Himmel: Die meisten Kreuzwege führen bergan! Der Kreuzweg war für Jesus, der noch dazu ein schweres Kreuz selbst tragen mußte und davon eine schwere Schulterwunde davontrug, äußerst mühsam und beschwerlich. Im Lied wird uns also genau das Gegenteil von dem vorgeschlagen zu tun als Jesus gesagt hat!

"sei über vierzig Jahre im Himmel, bevor der Teufel merkt, Du bist schon tot"
Das hört sich witzig an, ist es aber nicht. Der Teufel streitet um jede Seele. Es ist ein Kampf nach außen und nach innen, in der Menschenseele selbst und auch außerhalb. Es ist falsch, 40 Jahre zu glauben, du wärest schon im Himmel, du bräuchtest nicht mehr beichten, nicht bereuen, nicht mehr beten, nichts mehr Gutes tun, nicht mehr die heilige Messopfer mitzufeiern! Das wäre falsch zu denken, ich käme automatisch in den Himmel! Gott ist barmherzig, aber auch gerecht!
Die Seele ist unsterblich (Übergang bzw. Reise und Einkehr ins Vaterhaus). Tot sind jene, die fern von Gott leben, ohne das wahre Leben zu besitzen. Über die geistig toten Menschen hat der Widersacher Macht (vgl. Besessenheit!). Vierzig ist die mystische Zahl für Reue und Buße und für das Vollkommene. Wer meint, das ewige Leben ohne jede Anstrengung erlangen zu können, vollkommen ohne Reue, Buße und Gnade, wiegt sich in falscher Sicherheit, er stirbt hinein in die Gewalt des Todes, hinein in die Sünde, Sold und Strafe, denn die vermessene Hoffnung ist selbst ein Ausfluß des Hochmuts. Sie nimmt die heilsame Warnung und Mahnung für die Sünder, die wir alle sind (Unschuldswahn). Der leichtfertige Glaube an den guten Ausgang des göttlichen Gerichts ist die Quelle allen Übels. Niemand kann aber ernsthaft behaupten, Gottes Gerechtigkeit hinsichtlich Schuld und Sühne zu kennen (Fegfeuerstrafen).
Seit je hat die Aufklärung im umfassendsten weiteren Denken das Ziel verfolgt, von den Menschen die Gottesfurcht zu nehmen. Die Maxime einer Selbsterlösungsreligion (New Age) lautet: Du wirst nicht von Gott (der hier nur die "Summe von allem Bewußtsein" oder die "Kraft aller Energie" ist) gerichtet. du sprichst selbst über dich Urteil, du schaffst dir deine Hölle und deinen Himmel selbst, je nachdem, wie du lebst. "Die Seele ist ja ihr eigener und einziger Richter". Er hat Speise gegeben denen, die Ihn fürchten (Ps 111,5). Es soll kein Geheimnis geben, aber auch nicht den Wunsch seiner Offenbarung. Gefordert wird von der Aufklärung deshalb eine Selbstaufklärung der Vernunft, welche allzuleicht in Un-Vernunft umschlagen kann - und soll! Wenn der Fürst der Welt den Willen des Menschen von Gott abbiegt, um dem eigenen Ich einen Thron zu errichten, den entmachteten Geist des Menschen fest im Griff haltend, aufplustert, derjenige ist dann der Herr der Welt geworden (Antichrist) und wird bewirken, daß man die vier letzten Dinge des Menschen (Tod, Gericht, Himmel, Hölle) vergißt oder lächerlich macht.
Die Schwierigkeiten wachsen, je näher uns das Ziel kommt. Sie äußern sich heute vor allem in der Zerstörung des ganzen Ernstes unserer Situation vor Gott und einer Verdrängung aller Furcht vor Gott, alles Zittern vor dem Gericht in ein Verfallen in einen harmlosen Optimismus. Hand in Hand mit der Verdiesseitigung geht auch der heilige Eifer für die Verherrlichung Gottes und die Nachfolge Christi und für seine heilige Kirche verloren.
Mit dem Schunkellied "Wir kommen alle, alle alle in den Himmel, weil wir so brav sind" kann man mit dem Schwung der alkoholseligen Bewegung des Körperlichen im natürlichen Geist Enthusiasmus und eine Augenblicksbegeisterung erzielen. Leider ist es ein deutscher Schlager und zu offensichtlich mit der Gaudi im Fasching (Narrentum) verbunden: "Gott ist tot, spricht der Narr" (Ps 13?).

"Bis wir uns wiedersehen, hoffe ich, daß Gott Dich nicht verläßt"
Gebe Gott nicht die Schuld, zeige nicht, klage nicht an - der Mensch ist untreu.
Wen Gott ruft, dem gibt er auch die Kraft zu folgen auf dem Weg, auf den Er ruft. Gott ist meine Rettung, Ihm will ich vertrauen und niemals verzagen. Auf Gott ist Verlaß. denn meine Stärke und mein Lied ist der Herr (Jes 12,2).
Durch jeden geistigen Akt, durch jede freie Entscheidung formen wir unser Verhältnis zum Ewigen in dieser oder jener Richtung. Festhalten und Fortsetzung der bisherigen Grundentscheidung zu einer größeren Entschiedenheit. Bitten und suchen wir Gott, denn auf ihn ist Verlaß, und verlassen wir ihn nicht durch Untreue. Die wertvolle Treue gegenüber Gott, dem Inbegriff aller Werte und allem, was von ihm kundet und zu ihm hinführt.
Nicht Gott verläßt uns zuerst, sondern wir verlassen Gott, wenn wir sündigen. Auch hier wird wieder eine vollständig falsche Vorstellung "eingetrichtert"!

"er halte Dich in seinen Händen, doch drücke seine Faust Dich nie zu fest"
Ich, der Herr, habe dich gerufen, in Gerechtigkeit deine Hand erfaßt und dich gerettet. Denn fest steht sein Erbarmen über uns und ewig währet seine Treue (Ps 116,2).
Im Refrain singen wir "halte Gott dich fest in Seiner Hand". Hier der Widerspruch "doch drücke Seine Faust Dich nie zu fest". In dieser Doppelzüngigkeit (Doppelgesicht), -bild: Hand - Faust!), die entzweit, fehlt die lebensnotwendige Klarheit. Es ist eine falsche Methode, klares aus dunklem Geschwätz erklären zu wollen.
Paulus schreibt: Wir werden mit Fäusten geschlagen und haben keine Stätte.
Die mit eiserner Faust regieren, sind die rücksichtslosen Tyrannen. Zuerst waren sie Revolutionäre, die den Ohren schmeichelten, ihre Faust in der Tasche ballten, Zorn und Wut nicht offen zeigten und geschickt verbargen, welches Geistes Kind sie sind.
Herr, befreie mich aus der Faust des Ungerechten.
Christen falten die Hände zum Gebet. Der Durchtriebene hat es faustdick hinter den Ohren, lacht sich ins Fäustchen, wenn er die Massen von Menschen mit seiner Propaganda (Macchiavellismus, Faschismus, Kommunismus, ..., Gog und Magog) hinters Licht geführt hat.
Geben wir nicht den kleinen Finger her, denn der Böse will die ganze ausgestreckte Hand, ja, die ganze Seele!
Bewaffne dich mit lebendigem Glauben, fester Hoffnung, glühender Liebe und tiefer Demut. Das sind die Waffen, um diesen Drachen zu zerschmettern und zu vernichten. Die Seele der Gerechten ruhen in Gottes Hand, und nicht berührt sie die Qual der Bosheit.

Das Heilig-Blut-Buch ist ein kostbarer Schatz. Man kann durch dieses Pilgerbuch im Glauben wachsen an Ausdehnung, Tiefe und Intensität der Andacht.
Ich habe gehört von einer erweiterten Neuauflage dieses Buches. Das seichte Lied "Möge die Straße..." verdient meines Erachtens weder die Aufnahme hierin noch das Imprimatur. Wie wäre es mit dem Lied "Mutter Maria, nimm mich an die Hand. Kleide mich neu mit deinem Gewand der Liebe und der Heiligkeit. Mach' mich für Jesus bereit". In dem "irischen Segenslied" ist weder die Rede von Heiligkeit, noch die Rede von Heiligen, geschweige denn von der Lb. Gottesmutter, noch von brauchbaren und vernünftigen Vorschlägen das Christentum betreffend (wie z.B. Buße, Beichte, Gebet, Opfer, Reue, Lob, Anbetung Gottes, ...).
Maria ist immer ein Zeichen sicherer Hoffnung, tröstliche Wegbegleiterin des wandernden Gottesvolkes und kürzeste Straße, die zu Jesus führt. Sie ist die Siegerin (Viktoria, die Schlangenzertreterin: s. Guadalupe) in allen Schlachten Gottes.
     Wo Maria fehlt - wie hier in diesem fragwürdigen Lied - dann ACHTUNG! Dann stimmt häufig etwas nicht!
Gerade an und mit Maria erkennt man die echte Wahrheit! Das ist bei allem so, es gibt keine Ausnahme! In ihrer mütterlichen Liebe trägt die heilige Jungfrau Maria Sorge für die Brüder und Schwestern ihres Sohnes, die noch auf Pilgerschaft sind und in Gefahren und Bedrängnissen weilen, bis sie zur seligen Heimat gelangen.
Maria ist das große Vorbild "kindlicher Einfachheit und wahrer Demut". Wir preisen sie selig, weil sie von Gott auserwählt wurde, an den Leiden Jesu, ihres göttlichen Sohnes, so intensiv teilzunehmen (Maria ist Miterlöserin! Vgl. hl. L.M. Grignion v. Montfort!).
Der heilige Paul vom Kreuz (Gründer des Passionistenordens) sagte: "Die Leidensbetrachtung ist der beste und sicherste Weg, um zur größeren Gottverbundenheit zu kommen. Sie ist die Pforte, durch die die Seele zur großen Innerlichkeit, zur tiefsten Kontemplation und zur Gottvereinigung gelangt. In diesem großen Meer des Heiligsten Leidens werden sie (die Anbeter und Betrachter) die Perlen aller Tugenden Jesu Christi fischen."
Zuhause schlug ich die Zeitung auf und sah ein Bild der Weltorganisation FIFA. Dies erinnerte mich an die geheime Kettenbildung der Logenbrüder.
Wir Christen sind ein lebender Organismus (keine Organisation) am mystischen Leib Jesu: Er ist das Haupt, wir sind die Glieder. - Gemeinschaftserlebnis, das in der hl. Eucharistie seinen Höhepunkt findet).
Deshalb wächst er und entfaltet sich und paßt sich den zeitbedingten Notwendigkeiten und Umständen an, immer jedoch unter Wahrung der Unversehrtheit der Lehre.
Gott kennt nur das Individuum und nicht die Masse (jedoch: Verständnis des Begriffes "Kirche" als Einheit und Gesamtheit aller Christen - Nächstenliebe). Ich - Du - Beziehung. Eine Seele in der heiligmachenden Gnade ist vor Gott mehr wert als die gesamte materielle Schöpfung sagt Thomas von Aquin.

Schließlich und endlich seien die Kerngedanken des Wallfahrers auf dem Weg zu Gott kurz genannt:
- Gehe zur heiligen Beichte, bereue und bekenne Deine Sünden bei der Wallfahrt!
- Singe und bete mit der Gemeinschaft!
- Lob und Preis, Ehre und Dank sei der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, von nun an bis in Ewigkeit.
- Sei gegrüßt, du hochheiliges Kreuz!
- Der heilige Name "Jesus" sei gelobt.
- Jesus werde angebetet im Allerheiligsten Sakrament des Altares
- Sei gegrüßt, du göttliches Herz im Heiligsten Sakrament
- Das Kostbare Blut Jesu Christi sei gepriesen
- Sei gegrüßt unsere Allerseligste Jungfrau Maria.
- Sei gegrüßt, o Jesus, am Kreuz
- Im Kreuz und Leiden liegt unser Heil


Gedankensplitter
Wer gut(!) singt, betet doppelt (geistlicher Nahrung, die meinen Glauben stärkt)! Denn was der Mund singt, muß das Herz glauben, und was das Herz glaubt, muß ins öffentliche und private Leben übergehen (stimmig sein).

Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott, und glaubt an mich (Joh 14,1). Jesus sagte zu ihm: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum vater außer durch mich" (Joh 4,6).

Die Jakobsleiter (Himmelsleiter) ist ein Sinnbild für die kontemplative Seele, die durch die Kontemplation (Betrachtung) zu Gott hinaufsteigt und durch die Erkenntnis ihres eigenen schrecklichen Nichts hinabsteigt, indem dann Reue erweckt wird und dann von Neuem hinaufsteigt (Ps 83,6), die eigene Niedrigkeit, ja Nichtigkeit sich eingestehen muß, um damit ihrer ungeordneten Ichliebe eine klare Absage zu erteilen. erst dann ist sie disponiert, von Gott erhört zu werden.
Diese "Leere" bzw. auch Lehre ist notwendig, damit der Mensch jegliche Anhänglichkeit an alles, was nicht Gott ist, verliert, denn jede Behinderung erweist sich auf dem Weg der Seele zur Gottvereinigung als Belastung, ja als Hindernis.
Dietrich von Hildebrand: "Der verwüstete Weinberg": Den Gläubigen vor der Vergiftung durch Irrlehren zu schützen, ist ein Akt sublimer Nächstenliebe, denn im wahren Glauben zu verbleiben ist ein viel wichtigeres und höheres objektives Gut für den Menschen als alle Linderung seiner physischen und psychischen Leiden.

Die Erkenntnis der Wahrheit ist mit der Erkenntnis des Irrtums, der Demaskierung des Irrtums untrennbar verbunden.

Maria von Agreda: "Der Weg zum ewigen Leben ist lang, mühevoll und gefährlich. Lang wegen der Entfernung, mühevoll wegen der Schwierigkeiten, gefährlich wegen der Gebrechlichkeit des Menschen und der Arglist der Feinde."

Die Betrachtung über das bittere Leiden und Sterben Jesu des Gekreuzigten ist die Wissenschaft der Heiligen, von der die Weltkinder nichts wissen. Sie ist das Brot des Lebens und der Erkenntnis, welche die Kleinen "Gotteskinder) sättigt und ihnen Weisheit verleiht, während die stolzen Liebhaber der Welt hungrig bleiben und leer ausgehen.
Diese Wissenschaft sollst du fleißig studieren, denn mit ihr werden alle geistigen Güter dir zukommen! - (M.S.)



Es ist an der Zeit, daß wir wieder schöne Marienlieder singen wie dieses:
"O Maria, liebe Mutter, führe uns zu Jesus hin! O Maria, liebe Mutter, hilf uns gut sein, so wie Du! O Maria, liebe Mutter, mache alle Menschen froh!"

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