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Glaubenszeugnisse 

Bei seinem Aufenthalt in B. hat Abbé Honoré auch Glaubenszeugnisse aus seiner Heimat erzählt und es für uns alles aufgeschrieben.
Er sagt: Der Herr hat in unserer Pfarrei viele Wunder getan. Er hat uns Gnaden gegeben, von denen ich einige mit Ihnen teilen möchte:

1) Das Geschenk einer Anbetungskapelle
Ein reiches Ehepaar, das keine Kinder bekommen konnte, hat zwischen 50 und 100 Millionen unseres Geldes, das sind rund 75.000 bis 150 000 Euro, ohne Erfolg ausgegeben. Sie sind zum Gebetskreis unserer Pfarrei gekommen und es wurde ihnen gesagt, sie sollen zum Rosenkranz in der Grotte gehen. Das haben sie befolgt und innerhalb eines Jahres wurde die Frau schwanger. Ein gesundes Kind kam auf die Welt. Sie sagten: "Wir haben so viel Geld ohne Erfolg ausgegeben und hier bekommen wir das Kind ohne einen Sou." Aus Dankbarkeit haben sie etwa 10 000 Euro gespendet und die Gläubigen haben eine Anbetungskapelle gebaut. Seit dem 29. November 2013 wird dort das Allerheiligste täglich von 6.30-21 Uhr zur Anbetung ausgesetzt.

2) Ab 4 Uhr früh fangen Leute an – um den Ruf der Muttergottes von Fatima zu folgen – alle vier Rosenkränze zu beten – jeden Tag!!!  Und jeden 13. des Monats gibt es Rosenkranz, Messe und Lichterprozession. Dadurch lernen viele in unserer Pfarrei den Rosenkranz beten, sogar schon kleine Kinder.
Einmal lebte ein Ehepaar in Schwierigkeiten und wollte sich trennen. Die Kinder bekamen Angst und fragten sich, was aus ihnen werden würde. Also haben sie auf Geheiß der Muttergottes von Fatima den Rosenkranz gebetet.
Eines Nachts hatte eines der Kinder einen Traum, eine Offenbarung: Es sah, wie seine Mama im Hof arbeitete. Sie hat eine Hacke genommen und ein Loch gegraben und es kam etwas Schwarzes, wie eine Schlange, heraus. Die Mutter tötete die Schlange. Das Kind fragte sie im Traum: Mama, was machst du da? Und sie antwortete: Ich habe das getötet, was deinen Papa von mir trennen wollte."
Der Herr hatte das Gebet der Kinder erhört, die Eltern haben sich versöhnt. Dieses Zeugnis hat das 14-jährige Kind selbst gegeben und während es gesprochen hat, haben sich seine Eltern an den Händen gehalten. Das zeigt, wie wirksam der Rosenkranz für unser christliches Leben ist.

3) Ein Gebetsort mit einer Oberfläche von 15 Hektar wurde uns geschenkt. Wir halten dort viele Einkehrtage und das bewirkt viele Bekehrungen. Viele Leute lassen ab von ihren Fetischen und ihrem sündigen Leben, um sich Jesus zu geben und ein Leben mit Ihm zu führen. Es gibt viele Wunder, Bekehrungen, Zeugnisse. Jeden Tag kommen 200 Leute zur Hl. Messe um 5.45 Uhr, von 8 - 20 Uhr ist die Möglichkeit zur eucharistischen Anbetung.

4) Das Gebet der göttlichen Barmherzigkeit
Es hat auch im Jahr 2013 begonnen und wird jeden Tag um 15 Uhr in allen 17 Dörfern und 15 Stadtvierteln, die zu unserer Pfarrei gehören, gebetet.
Der Herr zeigt jeden Tag seine Barmherzigkeit und es gibt viele Zeugnisse:
Eine Frau, Pauline (über 40), die ihre Tochter verloren hat - eine Studentin in Belgien - war niedergeschlagen und verzweifelt. Durch das tägliche Gebet hat sie Gesundheit und Frieden wieder gefunden. Sie wurde Leiterin der Gebetsgruppe und sie geht jetzt überall hin, um von der Barmherzigkeit Gottes zu erzählen und die besorgten Leute zu trösten. Pauline, die Deprimierte, ist zu Pauline, der Trösterin, geworden und die, die im Unglück war, wurde Apostelin der Barmherzigkeit.

5) Das Angelus-Gebet: Seit 2013 schließen die Christen, die Geschäftsleute sind, um 12 Uhr ihr Geschäft, um zusammen den Angelus zu beten. Wenn sie sich gerade an einem anderen Ort aufhalten, beten sie in einer Kapelle dort und nehmen die dortigen Geschäftsleute mit. Es ist wunderbar: Mit fünf Minuten Gebet machen sie eine bemerkenswerte Evangelisationsarbeit.

6) Das sechste Geschenk, das uns der Herr gegeben hat, ist der Lobpreis. Jeden Freitag und jeden Dienstag ist um 13 Uhr Lobpreis in der Kirche. Viele Jugendliche und besonders auch Schüler kommen in ihrer Mittagspause (von 12 - 15h) zum Lobpreis, dazu auch drei oder vier Kilometer mit dem Fahrrad! Auch in der kleinen Pause um 10 Uhr beten Schüler in jeder Schule zusammen, manchmal bis zu 40!

7) Die Faszination der Muslime für den christlichen Glauben.
An den Einkehrtagen nehmen auch Muslime teil. Wir hatten bei unseren letzten Einkehrtagen in der Pfarrei eine Woche lang 1069 Teilnehmer, davon mehr als 200 Muslime. Am Ende bekamen wir eine Botschaft, dass unter den anwesenden Muslimen einige Christen werden wollen. Sie wurden aufgefordert, aufzustehen und nach vorne zu kommen, damit wir alle für sie beten könnten. 15 von den 200 kamen. Darunter war ein Mädchen, das Zeugnis gab. Ihre christlichen Eltern sind gestorben, als sie klein war. Sie kam zu ihrer muslimischen Tante, die sie wie eine Muslimin aufzog, mit fünf Mal Gebet jeden Tag und Gang zur Moschee. Aber eines Tages, als sie wieder hingehen wollte, musste sie eine Straße überqueren und in der Mitte der Straße hörte sie eine Stimme fragen: "Wohin gehst du?" - "Ich gehe in die Moschee." - "Schau hinter dich" - Sie sah eine Bibel und hörte die Stimme: "Diesem sollst du folgen!" Deshalb kam sie jetzt zu den Einkehrtagen und möchte später Christin werden.
Trotz so vieler wirklich schwieriger Alltagssituationen (Moslems sind in der Überzahl, viele Mischehen) bestimmt der Glaube der Christen deren Alltag. Und sie erleben immer wieder Gottes wunderbares Handeln!
(Dank an Frau D. H.)



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