Leseprobe:
Göttliches Kind, ich bete Dich an!

Worte des Heilands
an seinen treuen Diener, dem Priester Prof. Albert Drexel (1889 - 1977), dreifacher Doktor, Dozent an der Päpstlichen Missionshochschule, später auch Experte für Rassenfragen am Vatikan:
Am 7. Mai 1971: "... Laßt euch nicht von den Wirren der Zeit beunruhigen und nicht von dem Abfall in meiner Kirche entmutigen, auch wenn dieser Abfall ein ganzes Land bedroht! Noch einmal sage ich dir: die Zeit des Antichrist ist angebrochen. Der Antichrist ist die Kirche der Welt, die von Gott und meinem Evangelium losgelöste Gesellschaft, die sich der Welt verschrieben hat und vom Kreuz und der Gnade nichts wissen will."

Am 5. Nov. 1976: "... Mein Wort vom Tod, vom Gericht, von der Hölle und vom Himmel ist Gottes Wort und unabänderlich. Darum steht in den Heiligen Büchern das Wort: 'Furchtbar ist es, in die Hände des Lebendigen Gottes zu fallen' - im ewigen Gericht.

Der erbarmende Segen aber der unendlichen Liebe des Richtenden Gottes wird jene beglücken, die im Glauben festgeblieben sind."

Satan der Verderber
So viele Seelen sind in Gefahr, ewig verloren zu gehen. Es sind Seelen, die nicht mehr im Stand der heiligmachenden Gnade leben, sondern in der Todsünde. Jene, die zu beten aufgehört und das heilige Meßopfer vernachlässigt haben, sind gottlos geworden. Sie sind bereits vom Dämon besessen und darum wirklich arm. -

Für sie muß sehr viel gebetet, geopfert und gesühnt werden. Man müßte viel mehr segnen, um die Gewalttätigkeit und den Einfluß Satans auf jene Seelen zu bannen, damit sie die Gnade einer guten Beichte nicht zurückweisen. (Aus "Stimmen, die vom Himmel kommen").

Ave Maria, wunderbare Mutter, überflute die ganze Menschheit mit dem Gnadenwirken deiner Liebesflamme und mit dem Segen deines göttlichen Kindes, damit Satan in all seinem teuflischen Wirken verblendet wird. Du liebes göttliches Kind am Herzen deiner Unbefleckten Mutter, stärke und beschütze unsere Kinder und Jugendlichen und uns selber mit deiner Gnade. Je mehr Genußsucht und Sinnenlust herrschen, um so mehr wollen wir uns im Geiste des Opfers und der Entsagung dir hingeben, so wie du es in deiner heiligen Kindheit uns vorgelebt hast.

Warum ist Gott ein Kind geworden?
Damit es alle Armut und Verlassenheit, alle Sünden und Bosheiten des ganzen Menschengeschlechts und die grausamsten Todesqualen wahrhaft erleiden konnte: Für unsere Erlösung! Hätte Gottes Sohn nur einen "Scheinleib" angenommen, dann wären sein Tod und seine Auferstehung und damit unsere Erlösung eben auch nur bloßer "Schein" geblieben. So aber konnte er uns die Wirklichkeit seiner Menschennatur nicht deutlicher zeigen, als daß er mit dem Kindwerden begann und alle Entwicklungsstufen des menschlichen Lebens mit all seinen Freuden und Qualen auf sich nahm.
Weil Adam, und mit ihm das ganze Menschengeschlecht, gegen Gott gesündigt hat, deshalb ist Gott ein Kind geworden: Darum mußte einer aus diesem sündhaften Geschlecht für alle stellvertretend Sühne leisten. Dieser sollte aber heilig, sündenlos, schuldlos und unbefleckt sein (Hebr 7,26). Weil also der göttliche Erlöser einer aus diesem Adamsgeschlecht sein wollte, mußte er genau so im Mutterschoß empfangen und aus ihm ein Kind geboren werden wie alle anderen Adamskinder. - "Da nun die Kinder Fleisch und Blut gemeinsam haben, so hat er es ähnlicherweise angenommen, damit er durch seinen Tod den Machthaber über den Tod, nämlich den teufel vernichte" (Hebr 2,14-15).

"Göttliches Kind, ich bete Dich an!"

Die Gotteslästerungen in der Öffentlichkeit
greifen auch in Filmen, Theatern und Fernsehsendungen immer mehr um sich. Hier könnte uns das kalte Grausen überkommen, die Angst vor dem Strafgericht Gottes.

Heiligstes Herz Jesu im göttlichen Kind! In Demut knien wir vor dir nieder mit dem festen Entschluß, die Beleidigungen, die dir von uns und anderen zugefügt werden, durch vermehrte Liebe und Treue gegen dich wiedergutzumachen. Je mehr das Geheimnis deiner Menschwerdung gelästert wird, um so mehr wollen wir daran glauben. Und je mehr der Unglaube deine Gottheit angreift, desto mehr wollen wir dich anbeten, du liebes göttliches Kind. Amen.

(Quelle: Auszüge aus: "A.M. Weigl: Göttliches Kind, ich bete dich an", St. Grignion-Verlag, Altötting)
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