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 Fegefeuer: Ergreifendes über Jenseits, Tod und Ewigkeit...
Denkt an die Armen Seelen, betet und opfert für sie!

Ergreifendes über Jenseits, Tod und Ewigkeit...
Die Aufzeichnungen der großen Mystiker und Heiligen über das Fegfeuer zählen zum Ergreifendsten, was Menschen je geschaut und empfangen haben. Sie lassen uns ein wenig hinter den Schleier schauen, der über diesen Ort ausgebreitet ist und zählen zu den beeindruckendsten Quellen christlicher Mystik...
Viele Christen wissen nicht, daß die Liebe zu den Armen Seelen nicht nur den Verstorbenen, sondern auch den Lebenden zugute kommt.
Große Theologen wie Alfons von Liguori, Robert Bellarmin und Franz Suarez bestätigen: Man kann, ja man soll die Armen Seelen in sicherer Gewißheit anrufen und um ihre Fürsprache bitten, um von Gott jene Gnaden zu erhalten, die man selbst für den Leib oder die Seele braucht.
Der heilige Robert Bellarmin sagt: "Die Armen Seelen bitten Gott, ihren Fürsprechern alle begangenen Sünden zu verzeihen, ihnen zu helfen, ihre Versuchungen zu überwinden und ihnen alle Gnaden zu schenken, die sie nötig haben..."
Thomas von Aquin, der große Mystiker, Kirchenlehrer und Heilige, hat einmal gesagt: "Von allen Gebeten sind jene für die Verstorbenen Gott am wohlgefälligsten, weil sie geistliche und leibliche Werke der Barmherzigkeit in sich schließen..."
Auch die Erfahrungen der großen Mystiker, Seher und Heiligen bekräftigen diese Lehre. Die heilige Katharina von Bologna, die viel für die Armen
Seelen opferte und litt, sagte zu ihren Mitschwestern: "Wenn ich von Gott irgendeine Gnade erlangen möchte, so bitte ich die Armen Seelen, in meinem Namen darum zu bitten, und durch ihre Fürbitte erhalte ich immer, was ich möchte." Sie hat sogar versichert, überliefert der heilige Alfons von Liguori, mit Hilfe der Armen Seelen habe sie viele Gnaden erhalten, die ihr auf die Fürbitte der Heiligen nicht gewährt worden waren...
Die heilige Kirchenlehrerin Teresa von Avila versichert, daß sie alles, was sie von Gott durch die Fürsprache der Armen Seelen erbeten habe, auch erhalten habe.
In den Offenbarungen der heiligen Birgitta von Schweden steht: Eines Tages wurde sie von einem Engel ins Fegfeuer geführt und sie hörte, wie eine Seele, der große Hilfe zuteil geworden war, sprach: "Herr, belohne jene, die uns in unseren Nöten beistehen, gib das Hundertfache jenen, die uns helfen und uns ins Licht Deiner göttlichen Herrlichkeit emporführen" (Birgitta. Offenbarungen, Buch 4, Kap. 7).
Der heilige Pfarrer von Ars sagte einmal zu einem Priester: "Wenn man wüßte, was für eine Macht die Armen Seelen haben und wieviele Gnaden wir von Gott durch ihre Fürbitte erhalten, dann wären sie nicht so vergessen. Beten wir für sie, damit sie für uns beten!"
Und wenn sie im Himmel Gott schauen, wie bemühen sich die Armen Seelen dann erst um die Anliegen derer, die sie durch ihr Gebet aus dem Fegfeuer befreit haben. "Diese Glückseligen, die ihr aus dem Fegfeuer befreit habt", sagt der hl. Leonhard von Porto-Maurizio OFM, "werden vom Himmel niedersteigen, um sich um eure zeitlichen und geistlichen Anliegen hier unten zu kümmern."
Eine besondere Andacht zu den Armen Seelen hatte die heilige Margareta Maria Alacoque; sie erhielt oftmals vom göttlichen Herzen Jesu den Auftrag, für die Armen Seelen zu leiden. Daher hatte sie auch einige Male die tröstliche Erfahrung, über die Befreiung von Armen Seelen Gewißheit zu erlangen und sie zum Himmel aufsteigen zu sehen.
"Wenn ihr wüßtet", sagte sie, "wie meine Seele vor Freude entzückt war! Während ich mit ihnen redete, sah ich sie mehr und mehr in Glanz eintauchen und versinken. Es war, als würde jemand in einem weiten Ozean untertauchen. Ich bat sie inständig, an uns zu denken, und ihre letzten Worte waren, daß Undankbarkeit noch nie in den Himmel eingegangen ist."
Luitgard von Wittichen (1291-1348), die Heilige des Mutterschoßes, hörte oft die Armen Seelen klagen und sprach des Nachts mit ihnen. In dem von ihr im Schwarzwald gegründeten Kloster in Wittichen ließ sie vor Tisch das "Miserere" für die Armen Seelen beten und mahnte ihre Schwestern: "Bleibt den Armen Seelen treu. Wer den Seelen treu ist, verlängert sein Leben und vermehrt sein Glück."
Auch Maria Anna Lindmayr, die große Mystikerin und Sühneopferseele, berichtet viel über das Los der Armen Seelen. Dank einer besonderen Zulassung Gottes hatte Maria Anna Lindmayr Verkehr mit den Armen Seelen; sie erfuhr Einzelheiten über die Ursache, die Art und Dauer ihrer Leiden, über die Folgen der Sünde, über das Ausmaß der Läuterung und schließlich über ihr brennendes Heimweh nach dem unendlichen Gott.
Aufsehen erregten auch die Aufzeichnungen der stigmatisierten Therese Neumann von Konnersreuth und der heiligen Franziska Romana. Auch Anna Katharina Emmerich, die große deutsche Mystikerin. Seherin und Stigmatisierte, berichtet ausführlich über ihre Erlebnisse mit den Armen Seelen...
Näheres darüber in der soeben erschienenen Kleinschrift "Novene für die Armen Seelen". Was Arnold Guillet hier über das Fegfeuer und die Armen Seelen berichtet, vermittelt wertvollste Einblicke in die jenseitige Welt. Dieses neue Fegfeuer-Bücherl öffnet uns die Türen zu einer unsichtbaren Welt. Bestell-Nummer 1180.

(Quelle: "AVE-Kurier", , Heft Nr. 1/2-1996,  S. 19/20,  St. Andrä)   - Mediatrix-Verlag  -  LINK



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