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Zweikampf zwischen Gut und Böse 

(Von A.M. Krankenedl)
Zwischen Gut und Bös ist ein Zweikampf entbrannt, 
wie ihn die Welt noch niemals vorher gekannt,
In eine streitbare Zeit sind wir eingetreten,
unsere Waffen heißen drum: standhaftes Beten.

Der Glaube ist schon so dünn wie ein Faden,
nichts hören will man von Umkehr und Gnaden.
Flott wird im Schlendrian weitergelebt,
bis die Strafen sich mehreren und die Erde erbebt.

Legionen Dämonen sind in der Welt jetzt verstreut,
die Menschen verführend zu Laster und Streit.
Da Mächte des Dunkels die Welten durchtoben,
brauchen Gnadenbeistand und Kraft wir von oben.

Auch der laueste Christ muss dem Teufel jetzt raufen,
der stets auf der Jagd ist, sich Seelen zu kaufen.
Wir lesen von Überfällen, Entführung, Versprechen,
von erlaubten Abtreibungen gar nicht zu sprechen.

In den Schulen wird Kleinkindern „Sex" schon gelehrt,
man brüstet sich, man hätte sie aufgeklärt.
Der Schlingenleger schleicht in alle Häuser sich ein,
um Seelen zu erbeuten für die Hölle hinein.

Um für die ewigen Pein reichlich Gesellschaft zu haben,
möchte er alle Menschen in der Hölle begraben.
Je weniger man glaubt, dass es den Teufel noch gibt,
desto leichter er seinen Seelenfang übt.

Man unterschätze nicht Luzifers Listen und Macht, 
hat er doch Kirche und Welt durcheinandergebracht.
Er mischt sich in jede noch so heilige Sache,
aus grimmigem Neid und diabolischer Rache.

Seitdem die Sendlinge des Abgrundes freigelassen,
sollte gepredigt werden auf Kanzeln, Märkten und Straßen.
Durch Schundschriften, mit schändlichen Kinoplakaten
Wird gesorgt, dass sie in seine Netze geraten.

Satan weiß, seine Zeit ist schon knapp bemessen,
drum ist er auf Seelenjagd aus wie besessen.
In diesem hitzigen Zweikampf und Völker Geschick.
Als Fürstin des Himmels hat Sie gewaltige Macht,
war es doch Sie, die uns den Erlöser gebracht.

Helfen wir ihr, der gütigsten der Frauen,
Seelen zu entreißen aus Satans Klauen.
Maria ist ohne Unterlass Tag und Nacht
In mütterlicher Sorge um unser Heil bedacht.

Sie mahnt, Sie ruft, Sie warnt, Sie weint,
Tränen über ihre Wangen rinnen,
Sie, die es am besten mit uns meint,
immer häufiger einmal da, einmal dort erscheint,
weil sich die Menschen nicht zu bessern beginnen.

Wer Christus leugnet und die Kirche schlägt,
wird bald merken, welche Früchte sein Lebensbaum trägt.
Luzifer arbeitet mit Hochdruck, das Hölltor steht offen,
für Verstockte, die nicht glauben, nicht lieben, nicht hoffen.

Es besteht kein Zwang, ihr müsst nicht, ihr sollt,
wenn ihr nicht aus eigener Schuld in die Hölle wollt.
Jetzt gibt es kein Überlegen, kein feiges Zögern mehr,
kein wankelmütiges Hin und Her,
eine klare Antwort fordert von uns Christus, der Herr.

Jetzt gibt es nur mehr ein „Für" oder „Gegen".
Wer Christus erwählt, empfängt seinen Segen.
Würde heute Johannes der Täufer noch leben,
laut würde er seine Stimme erheben,
sie hineinschmettern voll heiliger Wut:
„Ihr Vipern, ihr gottlose Brut,
wie lang wollt ihr noch beleidigen das höchste Gut?"

Unsre himmlische Mutter sendet Botschaft vom Himmel,
trauernd und weinend blickt Sie auf uns nieder,
auf das Sündenbabel im Weltgetümmel,
mahnt dringend zur Umkehr immer wieder und wieder.
Ihre Rufe werden belächelt, überhaupt nicht geglaubt,
dadurch werden viele Sünder ihres Heiles beraubt.

Viele Priester halten ihre Worte für leere Phantasie,
haben Erscheinungsstätten verworfen, -anerkannt nie.
Maria, die mächtigste Frau, Sie muss siegen,
dass wir im Religionskampfe nie unterliegen.
Wir wollen betend unter ihren Schutzmantel fliehn,
bis Drangsal, und Stürme vorüberziehn.

Wir stehn vor einer gottgewollten Prüfung unserer Treue,
dass wir gestärkt daraus hervorgehen. - Gott dienen aufs Neue.
Satan verdirbt, Maria wirbt um Seelen, soviel Sie nur kann,
immer dringender fleht Sie den Dreieinigen an.

Es genügt nicht, sich selber in den Himmel zu bringen, 
durch Beten soll uns auch die Umkehr andrer gelingen.
Die Welt horcht auf die Stimme des Heuchlers zu gern,
dient Leidenschaften viel lieber, als Gott, ihrem Herrn.

Möge Gott die heiße Glaubensschlacht zum Guten lenken,
uns wieder Ordnung, Eintracht und Frieden schenken.
Maria wird der Schlange den Kopf bald zertreten,
wenn wir vertrauend auf Sie hoffen und auch zu ihr beten.

Satan samt Anhang eilends entflieht,
wenn nur von der Ferne ihr Bildnis er sieht.
Ein Lichtschein bloß, von ihr ein einziger Blick
Und schon weicht die ganze Meute in den Abgrund zurück.
Und wenn es die Höllischen noch so wüst treiben,
Maria wird weiter unsre Schutzfrau stets bleiben!
(Quelle: "Der Gefährte", Heft Nr. 3-2018,  S. 6-7, St. Andrä)   - Mediatrix-Verlag  -  LINK



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