Dank an die Heiligste Dreifaltigkeit

 Dank an die Heiligste Dreifaltigkeit

V. Ich danke Dir, Gott Vater, von ganzem Herzen für die Gnade, die Du Deine Tochter, die Allerseligste Jungfrau Maria, vor Deinen Augen hast finden lassen.
A. Ich danke Dir, Gott, Eingeborener Sohn des himmlischen Vaters, von ganzem Herzen für die Güte, mit welcher Du Deine Mutter, die Allerseligste Jungfrau Maria, begabt hast.
V. Ich danke Dir, Gott Heiliger Geist, von ganzem Herzen für die Liebe, die Du Deiner Braut, der Allerseligsten Jungfrau Maria, mitgeteilt hast.
A. Du aber, heilige Maria, zeige mir das Angesicht Deiner Milde, auf daß ich vor Gott Gnade finde durch Deine mütterliche Fürsprache und glückselig werde! Amen.

Anbetung und Dank

V. Laßt uns preisen den Dreieinigen Gott, den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist!
A. Ihn wollen wir loben und rühmen in Ewigkeit.
V. Herr Jesus Christus, Sohn des lebendigen Gottes, unter sichtbaren Gestalten hier gegenwärtig! Wie wunderbar sind wir durch Dich mit dem Dreifaltigen Gott verbunden! Wer Dich sieht, sieht auch den Vater und den Heiligen Geist, denn Du bist eines Wesens mit ihnen.
A. Dreifaltiger Gott, wir beten Dich an in Christus, unserem Herrn.
V. Doch wie dürfen wir es wagen, vor Dich hinzutreten, dreimal heiliger Gott?
A. Wir sind sündige Menschen,
V. Du aber bist uns hier ein gnädiger Gott. In Christus Jesus hast Du uns Dein Erbarmen geschenkt.
A. Dank sei Dir, Dreifaltiger Gott, in Christus, unserem Herrn.
V. In Dir, Herr Jesus Christus, hat sich die unendliche Majestät des Dreifaltigen Gottes in Gnaden zu uns geneigt. Vom Vater gesandt, bist Du vom Thron Deiner Herrlichkeit herabgestiegen. Du solltest unser Mittler zum Vater sein und uns im Heiligen Geist Anteil geben an der Fülle göttlichen Lebens. Kraft Deiner Verdienste sind wir im Sakrament der Taufe aus dem Wasser und dem Heiligen Geist wiedergeboren worden zu Kindern des himmlischen Vaters und zu Deinen Brüdern.
A. Dank sei dem Vater; Er hat uns Seine Liebe geschenkt durch Christus, Seinen Sohn.
V. Schon sind wir Kinder Deines Vaters und Deine Brüder und Schwestern, Herr Jesus Christus, und die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist.
A. Doch ist diese Herrlichkeit verloren, und nur im Glauben wissen wir davon. Wir leben aber in der Hoffnung auf das Licht der Glorie. Dann werden wir den Vater und Dich, den Sohn, und den Heiligen Geist schauen dürfen, nicht mehr wie hier unter der Hülle des Sakramentes, vielmehr in unverhüllter Herrlichkeit. Dann wird in alle Ewigkeit unser Lobgesang erklingen:
V. Ehre sei dem Dreifaltigen Gott, dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
A. wie im Anfang...
(Quelle: "Adoremus", S. 18f., Krefeld, Gebete mit Imprimatur!)

Worte der Heiligen Schrift zum Dreifaltigkeitssonntag
Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

In jener Zeit gingen die elf Jünger nach Galiläa auf den Berg, den Jesus ihnen genannt hatte. Und als sie Jesus sahen, fielen sie vor ihm nieder. Einige aber hatten Zweifel. Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde. Darum geht zu allen Völkern, und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Seid gewiß: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt. (Mt 28,16-20)

Lesung aus dem Buch Deuteronomium

Mose sprach zum Volk; er sagte: Forsche doch einmal in früheren Zeiten nach, die vor dir gewesen sind, seit dem Tag, als Gott den Menschen auf der Erde schuf; forsche nach vom einen Ende des Himmels bis zum andern Ende: Hat sich je etwas so Großes ereignet wie dieses, und hat man je solche Worte gehört? Hat je ein Volk einen Gott mitten aus dem Feuer im Donner sprechen hören, wie du ihn gehört hast, und ist am Leben geblieben? Oder hat je ein Gott es ebenso versucht, zu einer Nation zu kommen und sie mitten aus einer anderen herauszuholen unter Prüfungen, unter Zeichen, Wundern und Krieg, mit starker Hand und hoch erhobenem Arm und unter großen Schrecken, wie es der Herr, euer Gott, in Ägypten mit euch getan hat, vor deinen Augen? Heute sollst du erkennen und dir zu Herzen nehmen: Jahwe ist der Gott im Himmel droben und auf der Erde unten, keiner sonst. Daher sollst du auf seine Gesetze und seine Gebote, auf die ich dich heute verpflichte, achten, damit es dir und später deinen Nachkommen gut geht und du lange lebst in dem Land, das der Herr, dein Gott, dir gibt für allezeit.   (Dtn 4,32-34,39-40)

Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Römer

Brüder! Alle, die sich vom Geist Gottes leiten lassen, sind Söhne Gottes. Denn ihr habt nicht einen Geist empfangen, der euch zu Sklaven macht, so daß ihr euch immer noch fürchten müßtet, sondern ihr habt den Geist empfangen, der euch zu Söhnen macht, den Geist, in dem wir rufen: Abba, Vater! So bezeugt der Geist selber unserem Geist, daß wir Kinder Gottes sind. Sind wir aber Kinder, dann auch Erben; wir sind Erben Gottes und sind Miterben Christi, wenn wir mit ihm leiden, um mit ihm auch verherrlicht zu werden.
(Röm 8,14-17)
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