Die Offenbarung der göttlichen Liebe
nach den Aufzeichnungen der Mutter Graf
(Imprimatur!)
Zur Ehre und Verherrlichung Gottes und zur Rettung der Seelen Die Jungfrau Maria im Heilsplan
Gottes Worum geht's? Es geht um das Kommen des Gottesreiches auf
Erden durch die hohe FRAU, die Gott nach dem Sündenfall im Paradies
verheißen hat. Damals mußten Adam und Eva Gott gegenüber
die Prüfung des Gehorsams bestehen. Sie haben sich von der Schlange
verführen lassen und sind ins Elend gefallen. Gott hat um ihrer Sünde
willen den Fluch über die Erde gesprochen, und seither ist sie der
geheime Aufenthalt der gefallenen Engel. Darum wird deren Oberster, der
auch durch den Ungehorsam aus Hochmut gefallene Engel, Fürst dieser
Welt genannt. Leiden und Schmerzen, Verfolgung durch den bösen Feind
sind Folgen der Erbschuld, die auf alle Menschen übergegangen ist.
Gott hat dann durch diese FRAU, die Er uns verheißen hat, "daß
sie der Schlange den Kopf zertrete..." (Gen 3,15) uns Seinen Sohn geschenkt,
und Er hat uns durch sein Leiden und Sterben am Kreuz erlöst von der
Erbschuld, von der ewigen Verdammnis. Durch den Einfluß des Bösen, des
Fürsten dieser Welt, und wegen der Sünden der Menschheit sind
diese Kräfte in der Macht des Bösen, der in seinem unermeßlichen
Haß gegen Gott nochmals sein Haupt erheben und die Schöpfung
Gottes an sich ziehen und verderben möchte. Nun ist die geoffenbarte Zeit gekommen, wo
Gott durch Seinen Stellvertreter auf Erden uns das Licht zeigt, das in
das Dunkel des Bösen leuchtet und uns zur Rettung werden soll. Es
ist die verheißene FRAU, mit der Sonne bekleidet, den Mond unter
ihren Füßen, mit einem Kranz von 12 Sternen gekrönt: die
Unbefleckte Gottesmutter, die nun hervortritt als die Königin des
Weltalls, um für uns, ihre Kinder, zu kämpfen und zu siegen über
die höllische Macht. Aber wie die ersten Menschen will Gott auch uns
im Gehorsam prüfen, und zwar will Er, daß wir Seiner Mutter
große Bitte, die sie öfters durch ihr persönliches Erscheinen
auf Erden kundtat, um Gehorsam erfüllen. Gott wird jetzt, am Ende der Zeiten, diese
Schöpfung, die durch die Sünde der Menschheit unter die Gewalt
Satans kommen mußte, sich wieder als ihr Eigentümer zurückholen.
Aber diese Aufgabe, dieses Amt und diese Sendung hat Er Seiner heiligen
Mutter übertragen. Jesus sagte (zu Mutter Graf): "Das
ist das Amt und die Sendung meiner Mutter, "Miterlöserin der Menschheit"
und "Mutter der göttlichen Gerechtigkeit" zu sein."
- Das sagt Jesus selbst, nicht ich, der Schreiber dieser Zeilen! Und Jesus
lügt nicht, Jesus ist Gott! Gott selbst sagt das also! Nur jene Menschen, die durch Zulassung und
nach dem Plan der göttlichen Vorsehung unter diesem Fluch leiden,
sind die Auserwählten. Gott hat sie durch diese Leiden und Prüfungen
auserwählt, die Offenbarungen der göttlichen Liebe zu vernehmen
und die Bitte der Gottesmutter durch das tägliche Rosenkranzgebet
für die Bekehrung der Sünder zu erfüllen. Wenn sie im Gehorsam
Gott und Seiner Mutter gegenüber dieser Bitte entsprechen, dann zeigt
Maria sich diesen Auserwählten als Mutter der göttlichen Gerechtigkeit.
Denn Gott wird auf ihre Fürbitte hin den Fluch der Sünde von
ihnen wegnehmen. ... Durch den Ungehorsam, der dem Hochmut entsprungen
ist, war der Fluch über die ganze Schöpfung gekommen, und nur
durch den Gehorsam, der die Demut voraussetzt, kann und will Gott diesen
Fluch wieder wegnehmen und den Menschen, der Gottes Ebenbild sein soll,
befreien. Niemand im Himmel und auf Erden aber kann uns die wahre Demut
zeigen und schenken und darin uns Vorbild sein als die demütige Magd
des Herrn, die durch ihre Demut den Hochmut des gefallenen Engels, das
Satans, besiegt hat. Darum muß sie jetzt in dieser Zeit hervortreten
und als die demütige Königin über Himmel und Erde für
uns den Kampf mit dem Drachen aufnehmen. Aber nur wer in Gehorsam und Demut
zu ihr aufschaut und ihre Bitte erfüllt mit der Waffe des täglichen
Rosenkranzes in der Hand, kann ihrer Hilfe sicher sein, weil die göttliche
Gerechtigkeit siegen muß über die Ungerechtigkeit und Bosheit
der Hölle. Diese Offenbarung muß den Leidenden
bekanntgemacht werden, und dann wird auch die moderne Wissenschaft ein
wunderbares Walten Gottes erkennen müssen. Das Rosenkranzgebet für
die Bekehrung der Sünder muß die sinkende Welt retten. ... Wir
haben die Gnadenfrist, den Rosenkranz zu beten, ihr zu verdanken. Dieses
Gebet, das ihr so lieb und teuer ist und das sie ja selbst vom Himmel gebracht
hat und bei jeder Erscheinung uns zu beten mahnt, ist das Rettungsmittel
und die einzige Waffe gegen den Ansturm der Hölle. Das AVE ist der Gruß des
himmlischen Vaters an seine auserwählte Magd und Mutter und das Gebet
Jesu an den geliebten Vater. Damit will sie uns den Weg zeigen und
mit uns gehen, den sie mit Gott gegangen ist. Dies ist das Vermächtnis
ihres Mutterherzens an ihre innig geliebten Kinder. Damit weist sie uns
den kürzesten Weg, auf dem auch wir sicher zu Gott gelangen. O könnte man doch den Menschen sagen,
in welcher Gefahr sie sich befinden und wie sehr das Unbefleckte Herz leidet
und bittet und fleht und weint um unserer Sünden willen! ... (Mutter
Graf vernahm die Worte Jesu:) "Mit der
Macht der heiligsten Dreifaltigkeit ist sie ausgestattet, und mit dieser
Macht wird sie siegen." Ich erkannte, daß die Mutter der göttlichen
Gerechtigkeit ihren wunderbaren Schutz und Beistand denen verleiht, die
sich ihr selbstlos hingeben im täglichen Rosenkranz für die Bekehrung
der Sünder. Sie besiegt den Satan, indem sie ihre gehorsamen Kinder
befreit von den Einflüssen des Bösen. Als die Atombombenversuche stattgefunden haben,
da fragte ich den Heiland, warum Er dies zulasse und die Menschen in Angst
geraten. Da sah ich in einer Vision unsere himmlische Mutter groß
und erhaben als Königin über Himmel und Erde. Wieder
stand sie auf dem Leib des Drachen. Also ist er eigentlich gebändigt
von der großen FRAU. Er kann nicht das Verderben loslassen, wenn
es nicht von ihr zugelassen wird und von Gott, der alles in Seiner Macht
hat. O wüßten doch die Menschen von dieser wunderbaren Fügung
der göttlichen Vorsehung! Es würden dann viele zum einzigen Rettungsmittel,
zum Rosenkranz greifen und die Bitte unserer himmlischen Mutter und Königin
erfüllen. ... Jesus und Maria wollen die Welt retten. Das
Erlösungswerk, das mit der Schaffung der "Unbefleckten Seele Mariens"
begonnen hat, soll mit der Rettung des Menschengeschlechtes durch Maria
enden. Die Welt soll nun den finsteren Mächten
entrissen werden. Maria brachte uns durch Gottes Gnade den Erlöser,
durch Ihn sollen wir zum Vater zurückkehren. ... Jesus sagte zu Mutter Graf: "Durch
Eva ist der Fluch über die Erde gekommen, durch sie (Maria, die neue
Eva) wird er von denen wieder genommen, die guten Willens sind." Liegt in diesen Worten nicht höchste
Weisheit? Deuten sie nicht hin auf die Botschaft, die Gott bei der Geburt
Jesu den Menschen durch Engel verkünden ließ: "Ehre
sei Gott in der Höhe und Frieden den Menschen auf Erden, die guten
Willens sind." (Lk 2,14) Die Offenbarung der göttlichen Liebe
ist die "Offenlegung des Herzens Gottes". Seine Ehre soll wieder hergestellt
und die Menschheit wieder aufs Innigste mit Gott versöhnt werden.
Dies will die "Offenbarung der göttlichen Liebe" den suchenden, leidenden
und oft verzweifelten Menschen künden, um sie einzureihen in das Erlösungswerk,
das ihnen allein Heil und Rettung ist. ... Maria will uns zu Hilfe kommen als Mutter
der göttlichen Gerechtigkeit. ... Wir leben im großen Endkampf
zwischen Gott und Seinem Reiche und dem Reiche Satans. Am Ende siegt die
Königin mit ihren auserwählten Kindern, weil mit ihr die Gerechtigkeit
Gottes ist. ... Der Kommunismus ist die Zuchtrute Gottes. Seine Glieder
sind unsere Brüder, die vom Satan mit Blindheit geschlagen sind. Solche
haben wir viele unter uns, daß es keine fremden Völker braucht,
um unter die strafende Hand Gottes zu kommen. Darum "betet täglich
den Rosenkranz für die Bekehrung der Sünder, und ihr rettet eure
Seele und die Glieder der hl. Kirche." Je schneller der Rosenkranz für die Bekehrung
der Sünder verbreitet und von allen gebetet wird, desto
schneller kommt der Friede. ... "Nur mit einem ganz großen Heer von
Betern kann der Drache besiegt werden." Wieder die Andeutung, daß
die "Offenbarung der göttlichen Liebe" bekannt gemacht werden soll!
... Mutter Graf hörte die Worte:
"Die Gottesmutter ist die Liebe und Wonne des Dreieinigen Gottes, denn
sie ist sein vollkommenstes Geschöpf. Und Gott hat an ihr sein großes
Wohlgefallen. Sooft aber aus gläubigem Herzen eines ihrer Kinder auf
Erden ein Ave Maria an ihr Ohr dringt, erfüllt es aufs Neue ihr Unbeflecktes
Mutterherz mit unendlicher Wonne, weil jedes Ave Maria der Gruß des
himmlischen Vaters an seine auserwählte Magd ist. Der Heilige Geist
erfüllt sie mit unaussprechlicher Liebe als Seine Braut. Und der Sohn
hat an dieser Wonne und Freude Mariens sein höchstes Wohlgefallen,
so daß ein Blick Mariens auf Jesus genügt, um von ihm für
ihre Kinder auf Erden alles zu erlangen, was Ihm zur Ehre und Verherrlichung
und den Seelen zum Heile gereicht." Die himmlische Mutter hat unter
dem Kreuz ihres Sohnes von Ihm den Auftrag erhalten, die Seelen Ihm zuzuführen.
Er wird alle in unendlicher Liebe an sich ziehen, die bei Seiner gebenedeiten
Mutter Zuflucht und Rettung suchen. Die himmlische Mutter, die mit
Leib und Seele in den Himmel aufgenommen ist, will uns von der ewigen Heimat
aus zu sich und zu Jesus führen. Sie ist die Mutter der göttlichen
Gerechtigkeit, und nur sie kann bei ihrem göttlichen Sohne Fürbitte
einlegen, daß Er uns von den Ungerechtigkeiten der Welt und den Feinden
Jesu erlöse. Sie, die Mutter der Liebe, hat die Macht, Ströme
von Gnaden - geschöpft aus den Wunden ihres Sohnes, das Feuer der
Liebe, geschöpft und erfleht aus der Liebesquelle Seines heiligsten
Herzens - ihren Kindern zukommen zu lassen. Und ihr Unbeflecktes, reinstes
und darum gütigstes Mutterherz sehnt sich danach, uns zu helfen. Darum
hat sie oft schon den Himmel verlassen, um uns, ihren Kindern, im Tale
der Tränen zu Hilfe zu kommen. Sie hat, sooft sie erschien, uns die
Waffe gezeigt und gleichsam in die Hand gegeben: Diese Waffe, die mächtigste
Waffe gegen die Mächte der Finsternis, ist das Rosenkranzgebet. Wer den Rosenkranz mit Andacht, die Geheimnisse
betrachtend betet, der kann nicht irre gehen. Denn dieses Gebet stärkt
den Glauben und die Hoffnung und entzündet immer wieder aufs Neue
die Liebe zu Gott. Was gibt es Schöneres und Erhabeneres für
den Christen, als immer wieder die heiligen Geheimnisse der Menschwerdung,
das bittere Leiden und Sterben unseres Herrn und Heilands, Seine glorreiche
Auferstehung und Himmelfahrt zusammen mit den reinsten Freuden, dem Leidensweg
und dem Heimgang unserer himmlischen Mutter zu betrachten? Wer diese Geheimnisse betrachtend betet, der
schöpft für sich und für andere, weil diese Geheimnisse
uns die unendliche Liebe des himmlischen Vaters offenbaren. Der göttliche
Heiland sagt aber, daß wir den Nächsten lieben müssen wie
uns selber. So ist es unsere heilige Pflicht, dem Nächsten, der unser
Bruder geworden ist, all das Gute zu wünschen, das wir selbst uns
wünschen. Aber können wir uns selber und anderen noch Größeres
wünschen und erbitten, als in der Gnade Gottes zu leben, von Seiner
treuen Vaterliebe umgeben, und einst von unserer Pilgerfahrt auszuruhen
in der ewigen Heimat, wo wir in unendlicher Lust und Seligkeit Ihn schauend
als
den Dreieinigen Ihn ewig loben und preisen dürfen? ... Auf ihre Fürbitte wird Christus als Herr
und König über Himmel und Erde kommen und Recht und Gerechtigkeit
üben und walten lassen. Wer das Hauptgebot hält und Gott über
alles liebt und den Nächsten wie sich selbst, indem er auch für
sein Seelenheil besorgt ist, der ist gerecht vor Gott. Diese wird Er als
Werkzeug Seiner Liebe berufen und erwählen und ihnen Seine Liebe und
Gerechtigkeit zu erkennen geben. Auf Wunsch Seiner heiligsten
Mutter sollen alle Menschen, alle ihre Kinder, den Nächsten aufrichtig
lieben und in dieser Liebe den Rosenkranz, ihr liebstes Gebet, täglich
beten für jene, die in Gefahr sind, ewig verloren zu gehen.Wer dieses
größte Werk der Gottes- und Nächstenliebe vollbringt,
für den wird seine himmlische Mutter einstehen. Auf ihre Fürbitte
wird Gott in Seiner Gerechtigkeit, wie Er zu mir sagte, "den Fluch der
Sünde wegnehmen von denen, die Ihm Barmherzigkeit erweisen." Denn
was wir dem Geringsten unserer Brüder tun, das sieht Gott an, als
hätten wir es Ihm selbst getan. ... Wie Dürstende nach dem Wasser, so verlangen
die Entrechteten, die unter der großen weltlichen Ungerechtigkeit
leidenden Menschen nach göttlicher Gerechtigkeit. Wenn sie die Hilfe
der göttlichen Mutter der göttlichen Gerechtigkeit erkennen,
die sie jenen zukommen läßt, die im Gehorsam ihre Bitten erfüllen,
dann verlangen sie nach ihrem Schutz und Beistand. Und es
wird eine große Herde mit einem Hirten werden. Das ist die kommende
Zeit der heiligen Kirche. ... Und Jesus sagte:
"Ihr
habt ja Meine heiligen Wunden. Durch sie werden die Sünder gerettet
werden. Und du kannst durch Meine Wunden ja alles erlangen. ... Ich will
es dir leicht machen, Sünder zu bekehren. Übergib sie Mir in
Meine heiligen Wunden!" Nun kann ich Jesus Seelen zuführen, denn
ich übergebe alle jene, die über mich und meine Erfahrungen negativ
sprechen und mich verleumden, in die heiligen Wunden Jesu und bitte Ihn,
daß Er es ihnen nicht anrechne. Auch meine gütige Mutter Maria
bitte ich, daß sie alle unter ihren Schutz nehme. Es sind ja meine
Brüder und Schwestern in Christus, deren Satan sich bedienen will,
das Beten des Rosenkranzes für die Bekehrung der Sünder herunterzuwürdigen
und lächerlich zu machen. Ich freue mich, nun auch für Jesus
etwas leiden zu dürfen. ... Mein Herr und Heiland, nimm den Fluch der
Sünde weg von allen, die Dir Barmherzigkeit erweisen, damit die Sünder
sich bekehren! ... Die heiligsten Herzen Jesu und Mariens sind
eins in der Liebe zu uns. So will Jesus in Seiner alles übersteigenden
Erlöserliebe Seine Erlösten durch Seine Mutter, durch die Er
zu uns gekommen ist, wieder an sich ziehen und Sein Volk retten aus Sünde
und Tod. ... Heute erkenne ich klar meine große Mission.
Die großen, die Regenten der Völker muß ich durch Maria
dem heiligsten Herzen Jesu übergeben. ... Für die Großen,
welche die Macht über Frieden oder Vernichtung in den Händen
haben, muß geopfert und gebetet werden. Sie werden entweder unter
dem Einfluß des Guten oder des Bösen handeln. Wir können nichts Besseres tun, als immer
wieder Maria, die Königin über das Universum, zu bitten, daß
sie den Satan besiege, und die Feinde, die ja auch unsere Brüder sind,
vom Satan befreie. Denn auch für ihre Seelen hat Jesus Sein kostbares
Blut vergossen. Darum alles tun aus Liebe zu Gott und für die Rettung
der Seelen! ... Viele Menschen, denen es gut geht, kümmern
sich nicht mehr um Gott und ihre Seele. Satan hat ihnen die Güter
dieser Welt gezeigt, und nun wollen diese Menschen den Himmel auf Erden.
... Während ich kniete und betete, sprach
Jesus:"... Sag den Priestern: Jetzt ist meine hochheilige Mutter die Mutter
der göttlichen Gerechtigkeit! Sie zeigt mir unaufhörlich die
Bitten, Opfer und Leiden jener Kinder, die in selbstloser Hingabe sich
für die Sünder opfern. Diese sind die Gerechten, Meine liebe
kleine Seele. ..." "Die Gottesmutter soll von der
ganzen Menschheit, von allen Geschöpfen geehrt und geliebt werden,
nicht um ihretwillen, sondern einzig und allein, weil es dem himmlischen
Vater gefallen hat, sie als Mutter Gottes auszuwählen vor allen Geschöpfen.
Bedenket, was es ist, Mutter Gottes zu werden, damit durch sie eine ganze
Menschheit vom ewigen Tod zum ewigen Leben gelange! Darum gebührt
ihr alle Ehre und Lobpreisung ganz zu Meiner Verherrlichung. Bedenket,
welch großes Geschenk ich euch gemacht habe: Meine Auserwählte
aus allen Geschlechtern und Mutter Gottes und ganz eure Mutter."
... "Meine liebe Kleine, das größte Diadem, der kostbarste Stein
fehlt noch in der Krone meiner hochheiligen Mutter. Ich will,
daß Maria Verkündigung (am 25. März) zu einem Festtag erhoben
wird. Ihr feiert ihre Unbefleckte Empfängnis, die auf meine
Menschwerdung hin geschah. Aber meine Menschwerdung feiert ihr nicht. Ihr
alle sollt erkennen: Sie war erster Opferaltar und erster Tabernakel Meiner
unendlichen Liebe. Durch dieses Fest wird die Krone vollkommen,
und dann kommt ihre Krönung als Königin über Himmel und
Erde." ... Durch sie, den ersten Opferaltar und erste Tabernakel,
wird die wunderbare Hilfe von oben kommen. Sie erlöst uns aus
der Gefangenschaft Satans und führt alle Kinder zum ersten Opferaltar,
zu dem sie als Erste auserwählt wurde, und zu einem
Glauben, zur großen Einheit. Wie Jesus durch Maria zu uns kommen wollte,
so wird Gott auch durch Maria Seine gewollte Ordnung, Sein Reich, wieder
herstellen. ... Es ist die marianische große Endzeit, ihre große
Sendung. Und wie Gott in Seiner Menschwerdung uns durch sie erlösen
wollte, so will Er auch durch sie Sein Reich auf Erden begründen.
... Jesus sagte: "Meine Seele, segne immer wieder!
Denn so sehr verlangt mein Herz, Meinen Segen durch Meine Glieder den Seelen
mitzuteilen!" ... Jesus errettet alle, die die Bitte Seiner hochheiligen
Mutter erfüllen. Auch wenn sie die Letzten sein sollten! Jesus schaut
auf Seine reinste Mutter, und sie bittet für ein jedes ihrer Kinder,
das noch, wenn auch zuletzt, zur Mutter kommt, um ihre Bitte zu erfüllen.
Sie werden auf die Fürbitte Mariens durch die Tugend des Gehorsams
gerettet werden vor den Qualen der Hölle. Jesus aber
wird auf jene, die in ihrem Eigenwillen auf die Bitten und Mahnungen Seiner
Mutter nicht gehört haben, seinen furchtbaren, gerechten Zorn loslassen.
Darum ist dem Satan Macht gegeben, über sie herzufallen und sie zu
verderben. Das betrachtende Rosenkranzgebet ist das kurze
Evangelium und führt durch und mit Maria zur Nachfolge Christi. Anhang Gebet für die Heilige Kirche
In Vereinigung mit dem Unbefleckten Herzen
Mariens grüße und verehre ich die heilige Wunde Deiner rechten
Hand, o Jesus, und in diese Wunde lege ich alle Priester Deiner heiligen
Kirche. Gib Du ihnen, sooft sie Dein heiliges Opfer feiern, das Feuer Deiner
göttlichen Liebe, damit sie es weitergeben können an die ihnen
anvertrauten Seelen. Ehre sei dem Vater, dem Sohne und dem Heiligen
Geiste. Amen.
In Vereinigung mit dem Unbefleckten Herzen
Mariens grüße und verehre ich die heilige Wunde Deiner linken
Hand, und in diese Wunde übergebe ich Dir alle Irr- und Ungläubigen,
diese Ärmsten, welche Dich nicht kennen. Um dieser Seelen willen sende,
o Jesus, viele gute Arbeiter in Deinen Weinberg, damit sie alle den Weg
zu Deinem heiligsten Herzen finden. Ehre sei dem Vater, dem Sohne und dem Heiligen
Geiste. Amen.
In Vereinigung mit dem Unbefleckten Herzen
Mariens grüße und verehre ich die heiligen Wunden Deiner heiligen
Füße, und in diese Deine Wunden übergebe ich Dir die verstockten
Sünder, die die Welt mehr lieben als Dich, besonders jene, die heute
aus dem Leben scheiden müssen. Laß, o Jesus, Dein kostbares
Blut an ihnen nicht verloren gehen. Ehre sei dem Vater, dem Sohne und dem Heiligen
Geiste. Amen.
In Vereinigung mit dem Unbefleckten Herzen
Mariens grüße und verehre ich die heiligen Wunden Deines heiligen
Hauptes, und in diese Wunden übergebe ich Dir die Feinde der heiligen
Kirche, alle jene, die Dich heute noch blutig schlagen und verfolgen an
Deinem mystischen Leibe. Ich bitte Dich, o Jesus, bekehre sie, rufe sie,
wie Du den Saulus zum Paulus gerufen hast, damit bald ein Hirt und eine
Herde werden kann. Ehre sei dem Vater, dem Sohne und dem Heiligen
Geiste. Amen.
In Vereinigung mit dem Unbefleckten Herzen
Mariens grüße und verehre ich die Wunde Deines heiligsten Herzens,
und in diese Wunde übergebe ich Dir, o Jesus, meine Seele und alle,
für die Du willst, daß ich bete, besonders alle Leidenden und
Bedrängten, alle Verfolgten und Verlassenen. Gib, o heiligstes Herz
Jesu, allen Dein Licht und Deine Gnade. Erfülle uns alle mit Deiner
Liebe und Deinem wahren Frieden. Ehre sei dem Vater, dem Sohne und dem Heiligen
Geiste. Amen.
Himmlischer Vater, durch das Unbefleckte Herz
Mariens opfere ich Dir Deinen vielgeliebten Sohn auf und mich mit Ihm,
in Ihm und durch Ihn ganz nach Seinen Meinungen und im Namen aller Geschöpfe.
Amen.
O Maria, Mutter Gottes, Miterlöserin
der ganzen Menschheit, bitte für uns!
Programm für
jeden Tag: Jeden Morgen mich restlos Maria und durch sie Gott hinschenken. Jeder Herzschlag sei ein Akt der Liebe und der Sühne an Jesus
und Maria. Vereinigung mit allen Priestern in allen heiligen Meßopfern
und beten zum Heiligen Geist.