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Heroldsbach - 9. Febr. 1950: Der Himmel öffnet sich 

Die Heiligste Dreifaltigkeit - 9. Februar 1950
Am 9. Februar 1950 öffnet sich das Licht des Himmels erneut. Zunächst erscheint die Muttergottes über den Birken und schwebt zum Podium. Hier sagt sie: „Liebe Kinder, heute dürft ihr einen Blick in den Himmel tun." Sie segnet jedes Kind einzeln und lenkt die Aufmerksamkeit der Gläubigen auf das bevorstehende große Ereignis mit den Worten: „Die Leute sollen zum Birkenwald schauen. Ich gebe bald ein Zeichen. Es dauert nicht mehr lange."
Die Mädchen warnt sie: „Liebe Kinder, lasst euch ja nicht vom Teufel fangen. Wenn er sagt, ihr sollt nicht mehr beten, glaubt es nicht! Er will euch nur verführen. Wenn ihr in Gefahr seid, ruft mich an! Ich will euch beschützen, solange ihr lebt. Ihr müsst noch viel leiden, bis ihr zu mir in den Himmel kommt." Dann wiederholt sie ihre Warnung: „Glaubt nur nicht dem Teufel!"
Der Rosenkranz ist gebetet und vor den Augen der staunenden Kinder öffnet sich im Dunkel der anbrechenden Nacht hell strahlend der Himmel. Der Blick wird frei in die Unendlichkeit des Himmels von unbeschreiblicher Reinheit und Schönheit. Alles Irdische scheint dagegen öde und leer.
Die Muttergottes schwebt von den Mädchen weg in den Himmel hinein. Dort setzt sie sich auf der einen Seite des langen Thronsitzes nieder und hat ein goldenes Zepter in der Hand. Im gleichen Augenblick wird rechts neben ihr die Heiligste Dreifaltigkeit sichtbar. Gott Vater und Gott Sohn in menschlicher Gestalt, und über beiden schwebt der Heilige Geist in Gestalt einer Taube. Der Sohn sitzt zur Rechten des Vaters und hält in seiner Hand die Erdkugel mit einem Kreuz darauf. Der Thron ist umgeben von unzähligen Engeln und vielen Heiligen. Sie verneigen sich und beten Gott in tiefster Ehrfurcht an. Beim Anblick des offenen Himmels werden die Seherkinder mit tiefer Freude erfüllt. Die Schönheit des Himmels, die Herrlichkeit Gottes und die Seligkeit der Himmelsbewohner lassen sich nicht schildern. Die Kinder haben den unstillbaren Wunsch, ihr Schauen möge nie mehr aufhören. Sie sagen, dies sei das Schönste, was sie je gesehen haben!
Die Vision dauert zehn Minuten. Dann sehen sie, wie die Muttergottes vom Thron der Heiligsten Dreifaltigkeit aus segnet, und während die Mädchen das Kreuzzeichen machen, schließt sich der Himmel wieder. Schmerzlich berührt starren die Kinder in das plötzliche Dunkel. Nur langsam kehren sie in die irdische Wirklichkeit zurück. Die Schönheit und Herrlichkeit des Himmels bleiben aber unauslöschlich in ihrer Erinnerung.
(Quelle: "Heroldsbacher Berichte  März 2019", Pilgerverein Heroldsbavch e.V.)
Bild: Das Gnadenkreuz von Heroldsbach bei Forchheim/Bayern



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