empfehlenswerte Literatur zur Katholischen Mystik aus dem Christiana-Verlag:

C H R I S T I A N A - V E R L A G  gibt es nicht mehr, aber die Bücher sind z.B. bei Amazon teilw. noch erhältlich

(CH-8260 Stein am Rhein)
(D-78201 Singen, Pf.110)
Internet: www.christiana.ch,



Impressum
Winfried Abel
Das Gebetbuch des heiligen Bruder Klaus
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4. Aufl., Format A6, 48 Seiten, 11 Farbtafeln, Euro 2.40, Fr. 4.50
CHRISTIANA-VERLAG, CH-8260 Stein am Rhein, ISBN 3-7171-0788-7

Winfried Abel, ein junger, dichterisch begabter Gefängnispfarrer in Kassel, hat hier den Versuch unternommen, das visuelle Testament von Bruder Klaus zu dechiffrieren, und wir dürfen mit Staunen und Ergriffenheit feststellen, was Gott den Stolzen vorenthält und den Kleinen offenbart. Hier ist Brot für die Seele, nach dem der von der Sinnentleerung bedrohte Mensch hungert wie nie zuvor.


GERHARD ADLER
Die Engel des Lichts
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2. Aufl., 158 Seiten, Pb., 16 Farbtafeln, € 9.90, Fr. 18.-
CHRISTIANA-VERLAG, CH-8260 Stein am Rhein, ISBN 3-7171-0967-7

Das Schlagwort "Bewahrung der Schöpfung" ist in aller Munde. Aber den wenigsten Menschen ist bewusst, dass wir einen zentralen Bestandteil der Schöpfung vergessen: Die Engel, die Erstlinge der Schöpfung, denen Gott eine besondere Mission zu unserem Schutz gegeben hat: "Siehe, ich sende meinen Engel aus, dass er vor dir hergehe und dich behüte auf dem Wege und dich an den Ort führe, den ich bereitet habe" (Ex 23,20).
Gerhard Adlers spannendes Buch, das in jahrelanger Beschäftigung mit historischen Quellen entstanden ist, stellt uns die Kraft und Schönheit der Engel vor Augen. Als Frucht dieser Lektüre werden in jedem aufgeschlossenen Leser Überraschung, Staunen und Dankbarkeit geweckt.


Angela von Foligno

Gesichte und Tröstungen
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Mit kirchlicher Druckerlaubnis. Auflage: 10. Tsd., 136 Seiten, € 4.90, Fr. 9.-
CHRISTIANA-VERLAG, CH-8260 STEIN AM RHEIN ISBN 3-7171-0595-7

Die hl. Angela von Foligno (1248-1309), eine Tochter Umbriens, jung, schön, begehrt, verzichtete auf all ihr weltliches Glück und ihre Reichtümer, nachdem sie wie die Samariterin am Jakobsbrunnen erfahren hatte, was es heisst, Zwiesprache mit Jesus zu halten. In zahlreichen Ekstasen und gewaltigen Visionen durfte sie die Liebe und Grösse des lebendigen Gottes erfahren. Wenn es ihr auch immer schmerzlich bewusst blieb, dass es ihr fast unmöglich war, die Grösse des Geschauten in menschliche Worte zu fassen, so sind ihre geistlichen Abenteuer und Erlebnisse, wie sie sie dem Bruder Arnaldus diktiert hat, dennoch von hinreissender Lebendigkeit und Anschaulichkeit. Etwas vom Schönsten, was die christliche Literatur der Mystik und persönlichen Gotteserfahrung zu bieten hat.


Berchtold von Bombach

Das Leben der heiligen Luitgard von Wittichen
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20. Tsd., 160 Seiten, 32 Illustrationen, € 4.90, Fr. 9.-
CHRISTIANA-VERLAG, Ch-8260 Stein am Rhein, ISBN 3-7171-0651-1

Eine grosse deutsche Heilige neu entdeckt

In diesem Buch tritt uns eine grosse Christin entgegen, die sich mit Gott in ein gewagtes Abenteuer eingelassen hat. So schlicht und einfach sie war, so hat sie wie David mit der Kraft Gottes die Grossen dieser Welt überrumpelt, seien es mächtige, adlige Herren, durchtriebene Bürgersfrauen, brutale Wegelagerer oder eine abweisende Königin. Diese Klosterfrau aus dem Schwarzwald hat für die Sache Gottes gestritten wie eine Jungfrau von Orléans, und deshalb ist sie das Vorbild für unsere Zeit, die von der Feigheit und Gleichgültigkeit der Christen gekennzeichnet ist. An ihrem Leben wird uns klar: Die Heiligen sind der Ruhm Gottes.
Die Urfassung der Lebensbeschreibung Luitgards, von ihrem geistlichen Führer, Berchtold von Bombach, verfasst - lange Zeit verschollen und plötzlich neu entdeckt -, ist von brisanter Aktualität.
Durch den Umstand, dass Luitgard von Christus eine sozusagen chiffrierte Botschaft erhielt, die nachweisbar bis in die Jetztzeit hinein nicht verstanden wurde - eben weil sie verschlüsselt war -, die aber auf dem Hintergrund des weltweiten herodianischen Kindermordes durch eine systematisch gesteuerte Abtreibungskampagne wie ein Menetekel in Flammenschrift über unserer Zeit aufleuchtet. Wer Gottes Handschrift zu lesen versteht, dem wird dieses Buch viel zu sagen haben, aber auch viel neue Kraft und Hoffnung schenken.


Gabrielle Bossis
Er und Ich
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Band 2, 232 Seiten, € 9.90, Fr. 18.-
Christiana-Verlag, CH-8260 Stein am Rhein, ISBN 3-7171-0943-X

Mystik ist wieder im Kommen. Die französische Theaterautorin und Schauspielerin Gabrielle Bossis hat mit ihrem Tagebuch „Er und Ich“ allein in Frankreich 50 Auflagen erzielt. Hier legen wir den zweiten Band ihres auf drei Bände berechneten Gesamtwerkes vor, in welchem sich der göttliche Lehrmeister von einer bis dahin unbekannten Seite zeigt: Der grösste aller Künstler - man denke an die Vielfalt der Schöpfung - im zärtlichen Umgang mit einer Künstlerin. Das Gespräch Christi mit der Samariterin am Jakobsbrunnen findet hier seine Fortsetzung. Das Hauptthema dieses Zwiegesprächs ist das unfassbare Geheimnis der Liebe Gottes. Jesus lehrt Gabrielle einen immer vertrauteren Umgang mit Gott, wie sie bei aller Demut von seinen unermesslichen Gnadenangeboten kühn und entschlossen Gebrauch machen soll.
Nichts schmerzt Gott mehr als Gleichgültigkeit, deshalb die schreckliche Drohung, dass er die Lauen ausspeien werde aus seinem Mund (Offb 3, 16). Der französische Schriftsteller Henri Daniel-Rops, Mitglied der Académie française, urteilt über Gabrielle Bossis: „Diese Seele hat in Christus gelebt. Ein Abglanz seines Lichtes fällt auch auf uns, wenn wir ihr Buch in die Hand nehmen.“


Guy Demonchy
Der heilige Johannes vom Kreuz
Bildband, 111 Seiten, Leinen mit farbigem Schutzumschlag, € 24.-, Fr. 42.-
CHRISTIANA-VERLAG, CH-8260 Stein am Rhein, ISBN 3-7171-0940-5

Johannes vom Kreuz, Heiliger und Dichter, Klassiker sowohl der spanischen Mystik wie Literatur, gilt als Schöpfer des bedeutendsten theologischen Systems der neuzeitlichen Mystik. Einer verarmten spanischen Adelsfamilie entstammend, blieb er zeitlebens ein Mensch voll Adel in Ausdruck und Gebärde. Er war ein von Gott Ergriffener wie kaum je ein anderer Mensch. Seine Geistlichen Gesänge gehören zu den Kronjuwelen der spanischen Literatur. Seine geistliche Freundschaft mit der großen kongenialen Teresa von Avila ist ein Musterbeispiel dafür, wie sich Mann und Frau auch im geistigen und geistlichen Leben gegenseitig befruchten und zu Höchstleistungen anspornen können.
Gott nahm ihn in eine Leidensschule von beispielloser Härte, die seinem Ordensnamen Johannes vom Kreuz mehr als gerecht wurde, die aber seine strahlende Güte gegen seine Mitmenschen nicht abschwächen konnte.
Das Brevier nennt ihn „Lehrer der Heiligkeit und Frömmigkeit“, und Pius XII. hat ihn 1926 zum Kirchenlehrer erhoben.
Geistig vom Thomismus geprägt, analysierte er die Zeitströmungen anhand der Tradition. Er liebte die Kirche und seinen Orden trotz ihrer Schwächen. Er ist der berufene Lehrer für unsere Zeit, die sich wieder stark zur Mystik hingezogen fühlt.


Luitpold A. Dorn und Josef A. Slominski

Der Papst und seine Botschaft
Das Geheimnis Wojtyla

Farbbildband, 26 x 21 cm, 144 Seiten, 70 Farbphotos, € 14.90, Fr. 26.-
CHRISTIANA-VERLAG, CH-8260 Stein am Rhein, ISBN 3-7171-0838-7

Die Menschen unserer Zeit fragen: Wie geht es weiter? Die Antwort des Papstes lautet: Habt keine Angst! Öffnet euch Christus! Habt Mut! Karol Wojtyla ist nicht Herr der Weltszene. Doch er gehört zu den grossen Führernaturen, übt geistigen Einfluss aus, hat Erfolg: Warum? Ein Journalist und ein Photograph, beide Meister ihres Faches, sind dem Geheimnis Wojtyla nachgegangen, haben ihn auf vielen Reisen begleitet, haben mit ihm gesprochen, die Reaktionen der Menschen beobachtet, seine Botschaft in den entscheidenden Aussagen festgehalten. So ist ein Lebensbild voller Dynamik, voll strahlender christlicher Hoffnung und Überzeugungskraft entstanden, eine moderne Apostelgeschichte des zwanzigsten Jahrhunderts. Die Autoren: L. Dorn ist Präsident der Vatikan-Journalisten. J. Slominski ist gegenwärtig Deutschlands Starphotograph Nummer 1. Die Fürstin von Liechtenstein war von diesem Bildband so begeistert, dass sie uns spontan gedankt hat. Ein herrliches Geschenk für Ihre Familie, Freunde und Bekannten!


HEINRICH EIZEREIF
Das Zeichen des lebendigen Gottes
Muttergottes-Erscheinungen in Marienfried
2. Aufl., 309 Seiten, 19 Abb., € 14.90, Fr. 26.-
Christiana-Verlag, CH-8260 Stein am Rhein, ISBN 3-7171-0668-6

„Das grosse Zeichen, das der heilige Apostel Johannes am Himmel sah (Apokalypse 12, 1), die Frau, von der Sonne umkleidet, wird von der Liturgie der katholischen Kirche zurecht gedeutet als die allerseligste Jungfrau, die, aufgrund der Gnade Christi, die Mutter aller Menschen ist.“ Mit dieser eindeutigen Aussage bekräftigte Papst Paul VI. am 13. Mai 1967 in seiner Enzyklika „Signum magnum - Das Grosse Zeichen“ den Glauben der Kirche. Diese Aussage wurde von Maria anlässlich ihrer Erscheinung in Marienfried-Pfaffenhofen bei Ulm im Jahre 1946 feierlich bestätigt mit den Worten: „Ich bin das Zeichen des lebendigen Gottes.“ Das sind Worte von apokalyptischem Gewicht, die, falls sie authentisch sind, in der katholischen Welt grösste Bedeutung finden werden.
Grosse Ereignisse brauchen Distanz. Bischof Dr. Rudolf Graber hat sich als Verantwortlicher der Deutschen Bischofskonferenz sehr klar und entschieden über Marienfried geäussert. Eine programmatische Predigt wird in dieser erweiterten Neuauflage vollständig abgedruckt. Der Verlag hat René Laurentin, den wohl berühmtesten Mariologen der Gegenwart, um einen fundierten und kritischen Kommentar über Marienfried gebeten. Sein Kommentar bringt neue Erkenntisse und eröffnet neue Perspektiven.
Der vorliegende Band enthält eine umfassende und gründliche, das gesamte  Quellenmaterial verarbeitende Dokumentation über die Muttergottes-Erscheinungen in Marienfried. Was Dr. Heinrich Eizereif hier dem Leser zur Mitbeurteilung und Mitbeherzigung vorlegt, ist der Versuch einer wissenschaftlichen Darlegung und Deutung dessen, was sich zwischen 1940 und 1948 an aussergewöhnlichen Ereignissen in Marienfried zugetragen hat. Man bekommt den Eindruck eines lückenlosen Indizienbeweises; die Tatsachen sprechen für sich selbst, die marianische Diktion ist unverkennbar und liegt auf einer Linie mit Lourdes und Fatima. Mit Marienfried beginnt eine neues Kapitel der Mariologie.
Wir danken dem Bischof von Augsburg, Dr. Viktor Josef Dammertz, dass er eine Untersuchungskommission eingesetzt hat. Aber nicht nur einige Fachtheologen, das ganze gläubige Volk ist eingeladen, die Worte der Muttergottes in ihrem Herzen zu erwähnen, mitzudenken und mitzubeten, um der Wahrheit zum Durchbruch zu verhelfen. Maria drängt sich nicht auf. Wo sie auf Ablehnung stösst, geht sie, aber sie nimmt etwas mit, das ihr niemand entreissen kann, das Jesuskind auf ihrem Arm.


ANNA KATHARINA EMMERICH
Geheimnisse des Alten und des Neuen Bundes
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13. Aufl., 94. Tsd., 370 Seiten, 37 Stiche von Gustave Doré, 6 Fotos, 5 Abb., geb., farbiges Cover,
mit farbiger Palästinakarte, € 21.80, Fr. 31.-
ISBN 3-7171-0962-6, CHRISTIANA-VERLAG, CH-8260 Stein am Rhein

Von 1819 bis 1824 weilte der deutsche Dichter Clemens Brentano am Krankenbett der stigmatisierten Nonne A. K. Emmerich, um Tag für Tag ihre Visionen aufzuschreiben - insgesamt 40 Foliobände. Im Leben der A. K. Emmerich geschah ein Einbruch des Übernatürlichen, wie er grandioser kaum gedacht werden kann: Sie erhielt als Zeichen ihrer Auserwählung wie Franziskus die Wundmale des Herrn, die von der geistlichen Behörde und vom preußischen Staat lange Zeit unter grausamsten Bedingungen geprüft wurden und nicht als Schwindel entlarvt werden konnten.
Anna Katharina Emmerich hatte - und das wird in diesem Band berichtet - auch Rückblenden in die Geschichte des Auserwählten Volkes im Alten Bund und prophetische Ausblicke in die zukünftige Geschichte des Auserwählten Volkes im Neuen Bund, welches die Kirche ist. Es sind erschütternde Details, die wir aus der Heilsgeschichte erfahren, über den Sturz der Engel, die Erschaffung der Erde, über unsere Stammeltern und den Sündenfall, über Kain, die Riesen, über Noah und seine Nachkommen, über den Turmbau zu Babel, über Semiramis, Melchisedechs Opfer, Job, Abraham, Jakob, den ägyptischen Josef und die Arche des Bundes.
Die Geheimnisse des Neuen Bundes beginnen mit den Schauungen über die Engel, über das Wächteramt der Schutzengel und des Erzengels Michael. Ein wunderbares Geheimnis unseres Glaubens verbirgt sich hinter dem Begriff "Gemeinschaft der Heiligen". Wie ahnungslos sind wir heutigen Katholiken erst über die Größe der Kirche, was wissen wir von der Triumphierenden Kirche im Himmel, von der Leidenden Kirche im Reinigungsort, den Armen Seelen, über die Streitende Kirche auf Erden und ihren Sieg über die Feinde Gottes.

Das Gesamtwerk der Anna Katharina Emmerich erscheint neu, farbig und illustriert in 6 Bänden bei Christiana:

Das Leben der heiligen Jungfrau Maria, Das erste Lehrjahr Jesu, Das zweite Lehrjahr Jesu, Das dritte Lehrjahr Jesu, Das bittere Leiden unseres Herrn Jesu Christi, Geheimnisse des Alten und des Neuen Bundes

P. Thomas Wegener: Anna Katharina Emmerick (Biographie)
396 S., 40 Abb., 4 Farbbilder, Pb., farb. Umschlag, € 14.90, Fr. 26.-


P. Tibor Gallus S.J.

Der Rosenkranz
Theologie der Muttergottes
2. Aufl., 104 Seiten, farbiger Umschlag, € 3.75, Fr. 6.80
Christiana-Verlag, CH-8260 Stein am Rhein, ISBN 3-7171-0847-6

In einem Brief an den Papst schrieben die Katholiken Litauens: "In Litauen wiederholen die amtlichen Gottlosen ständig: 'Auch in Polen hat alles mit dem Rosenkranz angefangen.’" Die Kommunisten wissen, wen sie zu fürchten haben. Maria, die Siegerin in allen Schlachten Gottes, hat in La Salette, Lourdes und Fatima immer wieder zum Rosenkranzgebet aufgerufen und es als letztes Rettungsmittel empfohlen. Glauben wir Maria oder glauben wir ihr nicht? Wo finden wir Jesus, wenn nicht am Herzen seiner Mutter? Ist der Rosenkranz, den Millionen von Christen auf der ganzen Erde beten, nicht eine Bestätigung der biblischen Verheissung: "Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter" (Lk 1,48). Das Rosenkranzgebet bekommt man erst lieb, wenn man es kennt. Wir brauchen eine gute Anleitung dazu und diese finden wir im vorliegenden Büchlein von Tibor Gallus. Auf gut verständliche Art führt er uns ein in die Geheimnisse des Evangeliums, in die Theologie der Muttergottes; er hilft uns, jene zu lieben, die Christus uns am Kreuz zur Mutter gegeben hat. Wir bekommen Zugang zu Maria, der "bittenden Allmacht". P. Tibor Gallus S.J., ein ungarischer Jesuit, Sprachlehrer Pius XII., war ein Priester mit einem Blick voll strahlender Güte und echtem Seelenadel. Mit seinem siebenbändigen Werk über Genesis 3,15 (Frau und Schlange) gehört er zu den führenden Mariologen der Welt. Prof. C. Westermann, Heidelberg, schrieb im Vorwort: "Das grosse Werk von Tibor Gallus hat in einer wohl einzigartigen Weise die Auslegungsgeschichte eines einzigen Bibelverses von der Bibel an durch die gesamte Kirchengeschichte bis in die Gegenwart dargestellt... Es wird seine Bedeutung für viele Generationen nach uns behalten."


Franz Grufik

Turzovka
Das tschechoslowakische Lourdes

2. Aufl., 20. Tsd., 136 Seiten, 32 Bildtafeln, Pb., € 6.-, Fr. 11.-
ISBN 3-7171-0083-1, Christiana-Verlag, CH-8260 Stein am Rhein

In der Tschechoslowakei ist ein neues Lourdes im Entstehen begriffen. Genau 100 Jahre nach Lourdes ist die Muttergottes in Turzovka dem Waldaufseher Matousch Laschut erschienen. Hier werden erstmals in Buchform Fakten gesammelt, die ein kritisches Urteil erlauben. Es sind viele, meist nachprüfbare Tatsachen, die zu denken geben. Ein umfangreicher Bildteil soll dem Leser zudem einen authentischen Augenschein ermöglichen.
In Turzovka erscheint die Mutter Gottes in einer derart vertraulichen Nähe und wirkt so viele Wunder, dass beinahe niemand mehr ungläubig bleiben kann.
In der Kirche des Schweigens geschehen grosse Dinge. Ein elementarer Hunger nach Gott hat das Volk erfasst.
Es ist erstaunlich, wie Gott immer wieder die Kleinen auserwählt, um die Starken zu besiegen. Wo die Not am grössten ist, ist auch die Hilfe Gottes am nächsten.
Was schon Pius IX. über La Salette sagte, gilt auch über Turzovka: "Ihr wollt das Geheimnis von La Salette wissen? Hier ist es: Wenn ihr nicht Busse tut, werdet ihr alle zugrunde gehen."

Laschut musste jahrelang Haft und Verfolgung erleiden - er blieb bei seiner Aussage, die er unter Eid auch vor einer kirchlichen Untersuchungskommission wiederholte: Falls die Menschen sich nicht zu Gott bekehren, wird ein furchtbares Strafgericht Gottes über die Menschheit hereinbrechen. Wie der Prophet Jonas die Bewohner von Ninive vor dem Untergang warnte, so steht Laschut vor uns und mahnt im Auftrag Mariens zur Umkehr.


Arnold Guillet

Zwiesprache mit Jesus

3. Aufl., 68 Seiten, € 2.-, Fr. 3.80
ISBN 3-7171-0585-X, Christiana-Verlag, CH-8260 Stein am Rhein
 

Die schönsten Jesus-Gebete, gesammelt auf dem Acker zweier Jahrtausende. Diese Gebete, meist von grossen Heiligen erlebt und erlitten, sind Akte der Liebe und Hingabe von existenzieller Ergriffenheit.
Vergessen Sie auf keinen Fall "Zwiesprache mit Jesus" zu bestellen und verbreiten Sie es in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis. Gegen die Weltrevolution des Satanismus müssen wir eine Revolution des Gebetes einleiten.


DR. GOTTFRIED HERTZKA

So heilt Gott
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Die Medizin der hl. Hildegard von Bingen als neues Naturheilverfahren

 17. Aufl., 164 Seiten, 14 Abb., Fr. 16.-, € 11.30
CHRISTIANA-VERLAG, CH-8260 Stein am Rhein, ISBN 3-7171-0527-2
 

Vor 800 Jahren geschah etwas Merkwürdiges: Gott ließ die Benediktiner-Äbtissin Hildegard von Bingen die Geheimnisse der Schöpfung und Erlösung schauen, aber auch die Wunder der Natur, die Funktionen des menschlichen Körpers, die Ursachen der Krankheiten und welche Heilmittel er, der Schöpfer, zur Behebung der Krankheiten in die Natur gelegt hat. Hildegard erhielt von Gott den Auftrag: "Schreibe, was du siehst! Tu kund die Wunder, die du erfahren! Schreibe sie auf und sprich!"
Die Medizin der hl. Hildegard ist so modern, dass wir erst jetzt, nach Millionen intensiver Forschungsstunden anfangen, zu ahnen oder ein wenig zu verstehen, was Hildegards himmlisches Medizinprogramm alles an tiefgründigster Kenntnis über Gesundheit und Krankheit enthält.


Helene Hofmann
Meine Besuche bei Rosalie Püt
10. Tsd., 174 Seiten, 36 Abbildungen, € 7.25, Fr. 13.-
ISBN 3-7171-0931-6, Christiana-Verlag, CH-8260 Stein am Rhein
 

Helene Hofmann entstammte einer berühmten deutschen Arzt- und Erfinderfamilie; ihr Vater war der Erfinder des Ohrenspiegels, ihr Onkel der Erfinder der Anilinfarben. Auf einem riesigen Landgut, das sie von ihrem Vater geerbt hatte, erbaute sie ein grosses Waisenhaus, das Haus Loreto in Westfalen. Einmal wurde sie gedrängt, bei einer Reise nach Belgien auch die stigmatisierte Rosalie Püt zu besuchen. Zwischen Helene Hofmann und Rosalie Püt entstand eine geistige Freundschaft. Helene Hofmanns Tagebuch ist ein Dokument von unschätzbarem Wert, die dokumentierte Freundschaft mit einer Heiligen. Helene Hofmann ist eine Neuentdeckung, die alle Leser begeistert.


ARNOLD GUILLET (HRSG.)

Die Ablassgebete der katholischen Kirche
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Mit kirchlicher Druckerlaubnis
5. erweiterte Aufl., 118 Seiten, Pb, € 6.-, Fr. 11.-, ISBN 3-7171-0776-3
CHRISTIANA-VERLAG, CH-8260 Stein am Rhein
 

Das kleine, handliche Buch enthält die Lehre vom Ablass, die Ablassnormen, die allgemeinen Vergünstigungen und die mit einem Ablass versehenen Gebete der katholischen Kirche. Der Schweizer Kardinal Charles Journet hat die Gläubigen ermuntert, wieder vermehrt von diesem Angebot göttlicher Barmherzigkeit Gebrauch zu machen; er schrieb: «Die Kirche will ihren schuldig gewordenen Kindern helfen durch ihr Gebet. Das Gebet appelliert in einem gewissen Sinn an die Barmherzigkeit Gottes gegen die Gerechtigkeit Gottes.» Die Päpste haben immer wieder darauf hingewiesen, dass die Lehre und der Gebrauch der Ablässe auf göttlicher Offenbarung beruhen. Dieser wertvolle Gebetsschatz ist eine Bereicherung für jede katholische Familie. Das Buch erhielt die kirchliche Druckgenehmigung vom Ordinariat in Solothurn.


KONGREGATION FÜR DIE GLAUBENSLEHRE

Dominus Iesus
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Über die Einzigkeit und Heilsuniversalität Jesu Christi und der Kirche

A 5, 63 Seiten, 1 Foto, € 6.30, Fr. 9.-,  ISBN 3-7171-1087-X
CHRISTIANA-VERLAG, CH-8260 Stein am Rhein

Die zunehmende Relativierung der Wahrheit und damit auch der religiöse Pluralismus (jeder hat Recht) unterminiert die christliche Verkündigung. Auf diese Weise besteht die Gefahr, dass gewisse Wahrheiten als überholt betrachtet werden und damit der Glaube zu einem Auswahlchristentum nach Belieben degradiert wird. Die Kirche sah sich deshalb gezwungen, die Kernaussagen des christlichen Glaubens wegen zunehmender Verwässerung neu in Erinnerung zu rufen.
Die Kongregation für die Glaubenslehre unter der Leitung von Kardinal Joseph Ratzinger hat mit ihrer Erklärung «DOMINUS IESUS» ein Dokument verfasst, das in luzider Klarheit und logischer Prägnanz den Inhalt der christlichen Frohbotschaft aufgrund der authentischen Lehre der Kirche neu zum Leuchten bringt und zwar unter besonderer Berücksichtigung der zentralen Wahrheiten:
Charakter der göttlichen Offenbarung, die Gottessohnschaft Jesu Christi, die göttliche Inspiration der Heiligen Schrift, die universale Heilsaufgabe der Kirche, die im Auftrag Christi handelt.
Professor Dr.Dr.h.c. Leo Scheffczyk hat dazu eine hilfreiche Einführung geschrieben. Im Anschluss an die «Erklärung» veröffentlichen wir den Kommentar, den Kardinal Ratzinger bei der Pressekonferenz im Vatikan abgegeben hat. Bemerkenswert ist, dass die angesehenste deutsche Tageszeitung, die «Frankfurter Allgemeine Zeitung», Rom Respekt zollt; sie schreibt: «An intellektueller Schärfe und Unterscheidungsvermögen ist der römische Kardinal Ratzinger den evangelischen Kirchen weit überlegen» (8.9.2000).
Die Erklärung «DOMINUS IESUS» ist ein fulminantes Dokument, das sehr zur Klärung und Festigung des Glaubens beitragen wird, das aber auch zum Widerspruch herausfordert gemäß dem Wort des greisen Simeon: «Dieser ist dazu bestimmt, dass in Israel viele durch ihn zu Fall kommen und viele aufgerichtet werden und er wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird» (Lk 2,34).


CHRISTOPH CASETTI

Kleiner Familien-Katechismus
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Einfache Darstellung des katholischen Glaubens

3. Aufl., 176 Seiten, Pb., € 11.30, Fr. 16.-
CHRISTIANA-VERLAG, CH-8260 Stein am Rhein, ISBN 3-7171-0985-5

Die größte Krise in unserer Kirche ist die Glaubenskrise. Die junge Generation geht der Kirche weitgehend verloren, weil die jungen Menschen den Glauben nicht mehr richtig kennen. Der Grund ist die mangelnde religiöse Unterweisung. Hier sind vor allem die Familien zur Selbsthilfe aufgerufen. Die Eltern sind die ersten Verkünder des Evangeliums für ihre Kinder. Dazu müssen sie den Glauben auch erklären können und mit ihrem Leben bezeugen. Schon in seinem Apostolischen Schreiben “Familiaris consortio” über die Aufgaben der christlichen Familie in der Welt von heute (ebenfalls im Christiana-Verlag erschienen) hatte Papst Johannes Paul II. die Schaffung eines Familienkatechismus angeregt. Es ist gar nicht immer leicht, neugierige Kinderfragen oder die kritischen Fragen Jugendlicher angemessen zu beantworten. Im Grunde ist unser Glaube nicht kompliziert. Aber er hat sich während Jahrhunderten entfaltet. Viele Generationen haben ihm auch einen sprachlichen Ausdruck gegeben. Dieses Buch bietet eine Hilfe für das religiöse Gespräch in den Familien und versucht, den Glauben in einer einfachen Sprache für unsere Zeit verständlich zu machen.


MARIA CÄCILIA BAIJ OSB

Leben des hl. Johannes des Täufers
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Mit einer Einführung von Univ.-Prof. Dr. Ferdinand Holböck

172 Seiten, 23 s/w-Abb., Pb, € 12.80, Fr. 18.-
ISBN 3-7171-1097-7, CHRISTIANA-VERLAG, CH-8260 Stein am Rhein

Jesus Christus, der Messias, und sein Vorläufer Johannes der Täufer gehören zusammen. Beide wurden von den Propheten angekündigt, von den Patriarchen und dem ganzen Volk ersehnt und erbetet, beider Geburt wurde vom Erzengel Gabriel angesagt, ihre Namen im Voraus genannt, beide wurden von der allerseligsten Jungfrau in den Armen gehalten. Beide erstrahlten bei der Taufe Jesu im Lichtglanz der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, beide besiegelten ihre Sendung mit dem Tod.
Beide sollten im Auftrag von König Herodes nach der Geburt getötet werden, beide wurden auf Anweisung der Engel durch die Flucht gerettet: Josef floh mit Jesus und Maria nach Ägypten, Elisabeth versteckte den Johannes in der Wüste.
Die italienische Benediktinerinnen-Äbtissin Maria Cäcilia Baij (1694-1766) hatte das Charisma der Visionen. Sie sah bei ihren Gebeten das Leben Jesu. So entstanden drei Bücher: «Das Innenleben Jesu», «Das Leben des hl. Josef» und «Leben Johannes des Täufers». Hier tritt uns ein großer Heiliger entgegen, ein wahrer Mann Gottes, erfüllt vom Heiligen Geist, glühend vor Liebe und Begeisterung für Jesus Christus, den Erlöser, dessen «Schuhriemen zu lösen er sich nicht für würdig hielt».


IMELDA HILLBRAND

Was sagte Jesus zu Sr. Imelda?
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151 Seiten, 21 Abb., Pb., € 10.-, Fr. 14.-
CHRISTIANA-VERLAG, CH-8260 Stein am Rhein, ISBN 3-7171-1096-9
 

Im Dominikanerinnenkloster St. Peter in der Alpenstadt Bludenz wurde das Tagebuch der mystisch begnadeten Schwester Imelda Hillbrand (1895-1940) entdeckt. P. Josef Benscik SJ, der im Kloster Exerzitien gab, war so beeindruckt, dass er eine Abschrift anfertigte für den Konvent und den Bischof von Feldkirch, der ein kurzes Vorwort verfasste. Was sagte Jesus zu Schwester Imelda? Er erklärte ihr die Geheimnisse des geistlichen Lebens, wie sie auf dem Weg zur Vollkommenheit vorankommt, was sie tun, was sie lassen soll, worin die Strategie Gottes besteht: Gott möchte alle Menschen retten, aber seine Gerechtigkeit verlangt Genugtuung und deshalb kann er Sünder dadurch retten, dass andere ihm durch Gebet und Opfer Sühne leisten. Seelen sind unendlich kostbar und man muss einen hohen Preis für sie bezahlen. Imelda bat Jesus um Leiden. Ihr Kreuz war eine schwere Krankheit, die sie im Verborgenen trug, mit einem Lächeln auf den Lippen, ein lebenslanges Martyrium. Sie lebte fast ohne Nahrung. Die Eucharistie gab ihr Kraft. Zehn Jahre durfte sie ihren Korbstuhl nicht verlassen, weil sie wegen Knochenschwund das Liegen nicht mehr ertragen konnte und sie den Teppich zu ihren Füßen beneidete, weil dieser «liegen» konnte. So bewahrheitete sich an ihr das Wort von Léon Bloy: «Du kreuzigst jene, die dich lieben.» Infolge ihrer heroischen Sühnebereitschaft für die Verstorbenen durften Arme Seelen bei ihr erscheinen. Durch Opfer und Gebete durfte sie vielen Seelen helfen.



 

Dr. Lisl Gutwenger

Die Seherin von Marienfried
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Sind Bärbls Leben und Botschaft glaubwürdig?

 3. Aufl., 190 Seiten, 12 Farbbilder, 34 Fotos, Pb, € 9.90, Fr.18.-
CHRISTIANA-VERLAG, CH-8260 Stein am Rhein, ISBN 3-7171-1046-2

Die Wiener Schriftstellerin Dr. Lisl Gutwenger präsentiert uns in diesem Buch nach intensiver Befragung der wichtigsten Augen- und Ohrenzeugen die Biographie einer jungen Deutschen, welcher direkt nach dem Krieg drei Mal die Muttergottes erschienen ist und ihr eine Botschaft von apokalyptischer Tragweite anvertraut hat. Die Autorin stellt die Leser vor eine wichtige Frage, die eigentlich nur jene beantworten können, die die «Gabe der Unterscheidung der Geister» besitzen: Sind Bärbls Leben und Botschaft glaubwürdig? Ist sie eine ernsthafte Christin, eine Auserwählte Gottes, oder aber eine Hochstaplerin, eine Irregeführte, die sich hervortun will? Gibt es in ihrem Leben Anzeichen göttlicher Führung und wenn ja, ist sie ihrer Berufung treu geblieben, oder hat sie das Gnadenangebot Gottes zurückgewiesen? Spielt in ihrem Leben das untrüglichste Kennzeichen göttlicher Erwählung, das Kreuz, eine Rolle? Und welche Rückschlüsse erlaubt der Inhalt ihrer Botschaft? Entspricht sie der Diktion marianischer Prophetie? Schmeichelt sie dem Zeitgeist oder reizt sie ihn zum Widerspruch? Spricht Maria nicht vom Stern des Abgrundes, vom Teufel, der heute eine solche Macht bekommt, dass sogar die Besten irre werden können, wenn sie sich nicht jener anschließen, die von Gott den Auftrag bekommen hat, Satans Macht zu brechen (Gen 3,15)? Bärbl bekam diese Macht anschaulich zu spüren, als sie an einem Karfreitag von Satanisten entführt wurde und schrecklichen Hostienfrevel erleben musste. Der Leser kann Bärbl in die Augen schauen und mit großer Spannung alle wichtigen Stationen ihres Lebens in Wort und Bild mitverfolgen. Wie in einem spannenden Kriminalroman gibt es auch hier viele Indizienbeweise.


FERDINAND HOLBÖCK

Gottes Nordlicht
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Die heilige Birgitta von Schweden und ihre Offenbarungen
 

3. Auflage, 376 Seiten, 24 Farbfotos, 24 s/w-Abbildungen, € 16.50, Fr. 29.-
ISBN 3-7171-0830-1,  CHRISTIANA-VERLAG, CH-8260 Stein am Rhein

Die große Heilige aus dem Norden, Birgitta von Schweden (1303-1373), hat alle Dimensionen des Frauseins durchgestanden, als Jungfrau, als Ehegattin und Mutter von acht Kindern, als Witwe und Ordensgründerin. Ihr Mann und ihre Tochter Katharina sind neben ihr zu Heiligen geworden. Könige und Päpste haben sie um Rat gefragt, und sie hat sich nicht gescheut, sie energisch an ihre Pflichten zu erinnern. Durch die Offenbarungen, die Birgitta von Schweden empfing und im Auftrag Christi niederschrieb, wurde sie zur prophetischen Mahnerin in einem durch Krieg zerrissenen Abendland. Ihre Sprache ist hinreißend, die Bilder sind von visionärer Kraft, der Inhalt der Offenbarungen ist bestürzend aktuell.


JOHANNES MARIA HÖCHT

Träger der Wundmale Christi
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Eine Geschichte der Stigmatisierten

5. erw. Aufl., 14.-16. Tsd., 609 Seiten, 160 s/w-Fotos, 10 Farbfotos,
50 Abb., geb., € 31.-, Fr. 44.-, ISBN 3-7171-0596-5
CHRISTIANA-VERLAG, CH-8260 Stein am Rhein
 

In diesem stattlichen Band von 605 Seiten Text  und Bild präsentiert uns Johannes Maria Höcht eine Geschichte der Stigmatisierten, die durch ihre reichhaltige Dokumentation, treffsichere Charakterisierung und kritische Würdigung fasziniert. Es handelt sich um das Lebenswerk eines Mannes, der auf seinem Gebiet ein anerkannter Fachmann ist, der es als erster im deutschen Sprachraum gewagt hat, dieses schwierige Phänomen erschöpfend darzustellen und zwar sowohl auf mystisch-theologischer, als auch auf religiös-aszetischer Grundlage. Durch die Profilierung der Einzelschicksale wirkt das Buch beispielhaft und vermag suchende Christen zu begeistern und in ihrem Glauben zu bestärken. Die 5. Auflage wurde von Arnold Guillet auf den neuesten Stand gebracht. Über 20 aktuelle Fälle werden mit Text und Fotos dokumentiert. Mehrumfang 80 Seiten.
Christentum heißt Nachfolge Christi und die Stigmatisierten sind die Elite auf der Via Dolorosa. Hier geht es um die Herzmitte der Kirche, um das Geheimnis der Heilsökonomie Gottes, der immer wieder Unschuldige – mit deren Einverständnis – leiden lässt, damit sie durch ihre Sühneleiden den gefallenen Brüdern die Kraft verdienen, den Mächten der Finsternis zu widerstehen.


GERTRUD DIE GROßE
Gesandter der göttlichen Liebe
Legatus divinae pietatis

Vorwort von Äbtissin Assumpta Schenkl OCist.
2. erw. Aufl., 507 Seiten, 26 Abb., Hardcover, € 17.80, Fr. 25.-
ISBN 3-7171-1093-4 CHRISTIANA-VERLAG, CH-8260 Stein am Rhein

Das berühmteste Frauenkloster im Mittelalter war das Kloster Helfta. Die hl. Gertrud kam als 5-jähriges Mädchen nach Helfta. Die damalige Äbtissin, die hl. Mechthild von Hackeborn, wurde ihre geistliche Mutter, die hl. Mechthild von Magdeburg ihre Novizenmeisterin. Diese drei heiligen Nonnen wurden zu einem Dreigestirn, dessen Leuchtkraft das ganze Abendland überstrahlte. In der Reformation wurde das Kloster zerstört. Doch heute entsteht das Kloster Helfta von neuem und entwickelt sich zu einem neuen geistigen Zentrum inmitten einer heidnisch gewordenen Umwelt (Helfta liegt auf dem Gebiet der Lutherstadt Eisleben, wo der Reformator geboren und gestorben ist). Gertrud war hochintelligent, sie beherrschte Latein in Wort und Schrift. Als sie 26 Jahre alt war, erschien ihr Christus und sagte zu ihr: «Fürchte dich nicht. Ich will dich retten und frei machen.» Gertrud entbrannte in zärtlicher Liebe zu Christus, ihrem geistlichen Bräutigam. Was der hl. Johannes vom Kreuz von Gott erbat, wurde bei Gertrud Wirklichkeit: «Zerreiße doch den Schleier!» Es begann eine Liebesgeschichte zwischen einer menschlichen Seele und ihrem Gott von einer solchen Zartheit, Vertraulichkeit und schrankenlosen Offenheit, wie sie in der ganzen mystischen Literatur einmalig ist. Darum erhielt sie als einzige Mystikerin die Beinamen «Die Große» und «Prophetin des inneren Lebens». Alle ihre geistlichen Gespräche mit Christus fanden ihren Niederschlag in ihrem Hauptwerk «Gesandter der göttlichen Liebe», einem Werk, das den Leser nicht mehr los lässt.
Zu den Vorzügen dieses Buches gehört die meisterhafte Übersetzung aus dem Lateinischen durch Domherr Johannes Weißbrodt aus Koblenz. Durch theologische Bildung und Vertrautheit mit dem Geist und Ton des deutschen Mittelalters, durch Intuition und dichterisches Sprachvermögen war er zu diesem Werk berufen.


MARIA ANNA LINDMAYR O.C.D.

Mein Verkehr mit Armen Seelen
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Tagebuch einer Karmelitin

5. Aufl., 143 Seiten, 8 Abb., € 8.50, Fr.15.50
 ISBN 3-7171-0567-1, CHRISTIANA-VERLAG, CH-8260 Stein am Rhein

Dank einer besonderen Zulassung Gottes hatte Maria Anna Lindmayr (1657-1726) Verkehr mit Armen Seelen im Fegfeuer; sie erfuhr Einzelheiten über die Ursache, die Art und die Dauer ihrer Leiden, über die Schrecklichkeit der Sünde und das gewaltige Ausmass der Läuterung und schliesslich über ihr brennendes Heimweh nach dem unendlichen Gott. Maria Anna Lindmayr litt Unsägliches zu ihrer Befreiung, sie erhielt aber auch Erkenntnisse und Einblicke in die jenseitige Welt, die geeignet sind, uns die Augen zu öffnen. Kein Theologe könnte uns die Lehre von den letzten Dingen, vor allem über den Reiniguns- und Reifungsprozess im Jenseits, so anschaulich und plastisch schildern, wie diese geistige Tochter der grossen Kirchenlehrerin es vermag.
Im Anhang bringen wir die offizielle Lehre der Kirche und ausgewählte Gebete. Für Notfälle in der Familie oder Nachbarschaft – beim heutigen Priestermangel besonders aktuell – haben wir die Sterbegebete beigefügt.



MAX SCHENK

Das Heilige Meßopfer
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Theologische Überlegungen zur Eucharistielehre der Kirche
160 Seiten, 9 farbige Bildtafeln, Pb., € 9.90, Fr. 18.-
CHRISTIANA-VERLAG, CH-8260 Stein am Rhein, ISBN 3-7171-0990-1

Das größte Vermächtnis der Liebe Christi an die Seinen ist die heilige Eucharistie, das Brot des Lebens für die Gläubigen. Der Christ ist gehalten, über dieses größte Geheimnis unseres Glaubens immer wieder einmal zu meditieren, damit es nicht zur Schablone wird. Dieses Buch will zum Denken anregen, zum Nachdenken über die heilige Eucharistie, insbesondere über deren Charakter als Kultopfer der Kirche, als Opfer des Neuen Bundes. „Habt Salz in Euch und haltet Frieden untereinander!“, sagt Christus (Mk 9, 49). Beides, Salz und Frieden, will das Buch vermitteln. Der Verfasser war Domvikar in St. Gallen, Religionslehrer am Lehrerseminar Rorschach, Pfarrer in Eggersriet und wirkt heute als Spiritual bei Schwestern.



Papst Paul VI.
Enzyklika Humanae Vitae
Format A 5, 48 Seiten, farbiger Umschlag, € 3.-, Fr. 5.80

Liebe und Leben sind untrennbar ineinander verwoben. Wo die Liebe schwindet, schwindet das Leben. In einer lieblosen Gesellschaft werden die Schwachen bedrängt, die Schwächsten erdrückt. Leben schwindet. Mit dem Schwund der Liebe verdorrt der Liebeswunsch von Mann und Frau, Kinder anzunehmen, die Gott ihnen schenken will.
Humanae Vitae ist auf dem Höhepunkt eines tiefgreifenden Wertekampfes erschienen: Am Ende der revolutionären 60 er Jahre. Alle Werte – besonders die christlichen – wurden damals in Frage gestellt. Viele abgeschafft. Schließlich behielten die negativen Werte die Oberhand und brachten unsere Gesellschaft auf den Weg der Rücksichtslosigkeit.
In visionärer Klarheit hat der Papst vor all diesen Gefahren gewarnt. Er wies mit Humanae Vitae den christlichen Weg in eine humane Gesellschaft. Liebe und Leben sind untrennbar.
Dass heute stärker denn je der Tod durch die Straßen unserer Städte geht (Drogentote, Verbrechensopfer, Seuchentote, Selbstmorde, Abtreibungsopfer) ist im Letzen das Resultat der Abwendung von der christlichen Liebesbotschaft.



Rezension
ADOLF RODEWYK SJ
Der Teufel ernst genommen
10. Tsd., 62 Seiten, 10 Abb., farbiger Umschlag, € 3.20, Fr. 4.50
ISBN 3-7171-1091-8 CHRISTIANA-VERLAG, CH-8260 Stein am Rhein

Seit der Aufklärung wird versucht, den "Teufel" zu entmythologisieren und ihn dem übersinnlichen, psychogenen Bereich der menschlichen Wirklichkeit zuzuordnen. Seine Gestalt darf nicht mehr sein als ein „Fabelwesen einer versunkenen Welt", höchstens dazu geeignet, unsere angeborenen Gruselreflexe zu aktivieren. Man findet zwar auch heute noch manches "teuflisch" gut, ein gelungenes Fest muss "teuflischen Spaß" oder "höllisches Vergnügen" bereitet haben, und "dämonische" Gestalten erhöhen die Attraktivität von Kinderfesten und Rock-Festivals, doch hat das, so meinen viele, mit einer übernatürlichen Welt nichts zu tun.
Den Aufklärern ist es jedoch nicht gelungen, den Teufel aus der Welt zu schaffen. Ein Blick ins Internet belehrt uns, wie weit der Glaube an "Satan" verbreitet ist. Ein Satanist schreibt: "Satanismus ist genauso eine authentische, echte und ernsthafte Religion wie das junge Christentum." Dürfen wir uns auf die Reflexionen der Aufklärer verlassen oder müssen, wir die Erfahrungen von Satanisten ernst nehmen? Bischof Hemmerle von Aachen schrieb einmal: "Bibel und Dogma sprechen vom Geheimnis des Bösen und sie weisen deutlich darauf hin, dass dieses Böse mehr ist als nur menschliche Tat, mehr auch als nur ein wesenloses Es.“
Wer sich über dieses "Geheimnis des Bösen" näher informieren möchte, sollte zu einer kleinen Schrift greifen, die im Christiana-Verlag neu erschienen ist. P. Adolf Rodewyk SJ († 1987) verfasste bereits in den fünfziger Jahren ein kleines Meisterwerk zu diesem Thema, das nun überarbeitet in neuem Gewand angeboten wird. P. Rodewyk galt als Fachmann auf dem Gebiet des Okkulten; denn er hatte jahrelang "mit dem Teufel zu tun". Auch die deutsche Bischofskonferenz zog ihn als Experten zu Rate.
Was der Aufklärung mit der Leugnung des Teufels nicht gelungen ist: den Menschen die Angst vor übernatürlichen Mächten zu nehmen, versucht P. Rodewyk in seiner Schrift durch die Darlegung der Wahrheit über den Teufel; denn nur die Wahrheit macht frei. Er legt dar, was die Kirche über "den Bösen" authentisch lehrt, in welcher Beziehung diese Macht des Bösen zum Einzelmenschen und zu menschlichen Gemeinschaften steht. Er schreibt über Versuchungen, Besessenheit und über Spuk und Hexenwesen. Bevor der Herr zum Gericht wiederkommt, haben wir es hier auf Erden mit dem Antichristen zu tun: "Der Antichrist ist ein Mensch, der den Geist Satans ganz in sich aufgenommen hat und sich von ihm leiten lässt, der seelisch ganz vor dem Bösen kapituliert hat." Nach dem Vorbild und mit der Hilfe Christi, der persönlich vom Satan versucht worden ist, können auch wir den Satan überwinden. "Der Satan ernst genommen" möchte uns helfen, sein Wirken in dieser Welt zu durchschauen. Auf den letzten Seiten des Buches findet der Leser ein Gebet zum hl. Erzengel Michael, dem von Gott die Macht gegeben ist, den Teufel zu besiegen.
                                                                                       Johannes Kramarz, Aachen


WILHELM SCHAMONI / KARL BESLER

Charismatische Heilige
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309 Seiten, 55 Abbildungen, Ganzleinen, € 17.50, Fr. 31.-
CHRISTIANA-VERLAG, CH-8260 Stein am Rhein
 

Jeder Heilige hat ein besonderes Charisma. Die Heiligen sind Gottes Ruhm und die Ereignisse in ihrem Leben sind der beste Kommentar zur Heiligen Schrift. Wo es um Heilige geht, nimmt es die katholische Kirche mit jedem Skeptiker auf. Ein Heiligsprechungsprozess wird so gründlich geführt, dass das Aktenmaterial meist mehrere Foliobände füllt. Dieses Buch bringt Zeugenaussagen aus solchen Prozessen. Wir lernen so die Heiligen aus einer ganz neuen Perspektive kennen. Unter anderen begegnen wir Petrus Claver, Pionier der Heidenmission; Markus von Aviano, dem Retter Wiens; Jean-Joseph Gérard, der Tote erweckt hat.



Bernhard Schneider/Hans Martin
Die heilige Rita von Cascia
Bildband im Format 23 x 21 cm, 80 Seiten, 40 Bildtafeln, davon 19 vierfarbig, gebunden, farbiger Umschlag, € 14.-, Fr. 24.50

Neben Franz von Assisi und Antonius von Padua gehört die hl. Rita von Cascia zu den populärsten Heiligen. Sie war der Liebling Gottes und der Menschen. Immer wieder durften Gläubige sie als "Helferin in aussichtslosen Anliegen" erfahren. Bernhard Schneider beschreibt ihr Leben aufgrund der neuesten Quellenforschung. Sie liebte ihren Mann, obwohl sie sehr unter seinem brutalen Wesen zu leiden hatte. Nach der Ermordung ihres Gatten und dem Tod ihrer beiden Söhne trat sie mit 33 Jahren in Kloster ein. Sie führte ein heroisches Leben und erhielt von Gott die Stigmen der Dornenkrone. Die Wallfahrten zu ihrem Grab (ihr Leib ist unversehrt) nehmen von Jahr zu Jahr zu. Ein Bildband von auserlesener Schönheit. Der Bildband über die hl. Rita ist ein prachtvolles Geschenk, das jeden Leser tief ergreift.



Anton Schraner
Schweizer Heiligenlegende
477 Seiten, 88 Bildtafeln, 199 Abbildungen, Ganzleinen, farbiger Umschlag, € 28.-, Fr. 49.-

Die Heiligen sind die wahrhaft großen Menschen, sie sind der Ruhm Gottes und die einzigen Garanten des Friedens, denn aus der Bibel, aus der Geschichte von Sodom und Gomorrha wissen wir, dass Gott nur der Gerechten wegen eine Stadt oder ein Land verschont. Die Weltgeschichte berichtet von Kriegen und spektakulären Ereignissen; die Geschichte der Heiligen berichtet von Selbstüberwindung, von stillen Siegen, die aber mehr Sprengkraft haben als die großen Schlachten. Wir erfahren von den ersten Glaubensboten in der Schweiz, vom heiligen Beat; von den ersten Blutzeugen, dem heiligen Mauritius und seinen Gefährten; vom heiligen Fridolin, für den ein Toter Zeugnis abgelegt hat, vom heiligen Meinrad und heiligen Benno; wie die heilige Wiborada von den Hunnen erschlagen wurde; von den 12 Klosterfrauen aus Diessenhofen; von heiligen Äbten und Eremiten; vom heiligen Bruder Klaus; von den Heiligen der Gegenreformation: dem heiligen Petrus Canisius und dem heiligen Fidelis von Sigmaringen; von heiligmäßigen Benediktinern, Kapuzinern, Jesuiten; von tapferen Äbtissinen; von Märtyrern in den Missionen und von vorbildlichen Christen bis hinauf in unsere Zeit. Das Buch ist historisch fundiert, sagt, wo es sich um Legenden handelt, will aber bewusst ein Erbauungs- und Volksbuch sein, das die Quellen unserer Kraft erschließt, eine Welt, von der wir bisher kaum eine Ahnung hatten. Ins Staunen kommt der Leser, wenn er den reichhaltigen und qualitativ hochstehenden Bildteil von 88 Bildtafeln betrachtet, mit z.T. bisher unveröffentlichten Bildern.



Heinrich Seuse
Das Büchlein der Ewigen Weisheit
2. Auflage, 205 Seiten, Leinen mit Schutzumschlag, € 9.90, Fr. 18.-

Wie der Apostel Paulus, so ist auch Heinrich Seuse mehrmals entrückt worden; Christus, die ewige Weisheit, hat ihn in die Geheimnisse seiner Lehre und seines Leidens eingeweiht. Das Büchlein der Ewigen Weisheit ist der Niederschlag dieser geistlichen Unterweisungen. Es ist kein trockenes Lehrstück, eher eine glühende Liebesgeschichte, eine Ballade vom Minnesänger Gottes. Die heutigen Menschen, die hinter ihren Computern vertrocknen, sehnen sich wieder nach der Sprache eines Visionärs, nach der Weisheit eines geistlichen Lehrers. Das Büchlein der Ewigen Weisheit gehört zu den Perlen der Weltliteratur, zu den großen Meisterwerken der Mystik. Die Mystiker sind die Lehrer des inneren Lebens, sie sind die großen Liebenden, denen Gott seine Geheimnisse offenbart (Mt 11,25). Reinhold Schneider hat das Werk von Heinrich Seuse wie folgt charakterisiert: «Sein Werk gehört zum Krongut unserer Sprache; es hat wenig seinesgleichen an Innigkeit und Feuer, Herzlichkeit und Einfalt, Tiefsinn und Schönheit, an umschmelzender Gewalt.»



JOHANN SIEGEN
Der Erzengel Michael
4. Auflage, 112 Seiten, 17 Abb., Fr. 15.-

Johann Siegen, der Prior vom Lötschental im Wallis, hat uns ein herrliches Buch über den Erzengel Michael geschenkt; er hat es meisterhaft verstanden, uns den Erzengel Michael in diesem Buch aus den Quellen der Heiligen Schrift, der Tradition und der Kunst lebendig vor Augen zu führen und uns als Freund und Mitkämpfer vorzustellen.
Papst Leo XIII. sah in einer Vision den Sturz der gefallenen Engel auf diese Erde. Der Einbruch der Mächte der Finsternis war so gewaltig, dass Leo XIII. vorschrieb, dass nach jeder stillen heiligen Messe drei Ave Maria, das Salve Regina und das Gebet zum hl. Michael gebetet werden müssen. Leider wurde diese Vorschrift bei der Liturgiereform aufgehoben. Seither ist ein solcher Einbruch dämonischer Kräfte erfolgt, dass Papst Paul VI. erklärte, Satan sei durch einen Riss in das Innere der Kirche eingedrungen.
In dieser Stunde des Antichristen gibt es für die Christen neben der Anrufung Gottes und der Verehrung der Gottesmutter nichts vordringlicheres, als jenen Engel um Hilfe anzurufen, der von Gott die Kraft erhalten hatte, Luzifer aus dem Himmel zu stürzen. Michael war der Bundesengel des Auserwählten Volkes, er ist auch der Bundesengel der Kirche Jesu Christi. Wenn er mit seinen Engeln an unserer Seite kämpft wie damals an der Seite der Makkabäer, werden wir gewinnen.



Maria Simma
Meine Erlebnisse mit Armen Seelen
18. Auflage, 136 Seiten, Pp., € 6.-, Fr. 11.-

Dieses Buch ist ein Geschenk für unsere ungläubige Zeit: Es ist der Tatsachenbericht einer einfachen, kindlich-gläubigen Seele, um derentwillen Jesus den Vater im Himmel preist: "Vater, ich preise dich, dass du dies den Kleinen geoffenbart hast."
Maria Simma gehört zwar nicht zu den Stigmatisierten wie Theres Neumann und Pater Pio; ihr Charisma ist der von Gott zugelassene Verkehr mit den Armen Seelen. Ihr Buch spricht durch seinen inneren Wahrheitsgehalt.
Das, was sie im Verkehr mit den Armen Seelen erlebt und von ihnen erfahren hat (und was - nota bene - in Hunderten von Fällen nachgeprüft werden konnte und die größten Skeptiker und Spötter zum Verstummen brachte), mag für manche im Zeitalter der Computer und Mondsonden wie ein Anachronismus wirken, vermittelt aber wertvolle Einblicke in die jenseitige Welt und erhärtet die Tatsache, dass es einen Gott und ein Weiterleben nach dem Tode gibt. Das Buch enthält auch einen Bericht ihres Seelenführers Alfons Matt an den zuständigen Bischof.



RENE LAURENTIN

Yvonne-Aimée de Jésus
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Geschichte einer großen Liebe

5. Tsd, 276 Seiten, 77 Fotos, € 16.-, Fr. 22.50
ISBN 3-7171-1084-5, CHRISTIANA-VERLAG, CH-8260 Stein am Rhein

In Frankreich hat man eine neue Heilige entdeckt, die einen meteorhaften Aufstieg erlebt. Yvonne-Aimée de Jésus (1901-1951) verbrachte ihre Jugend in Paris, lebte als Augustiner-Krankenschwester in der Bretagne. Sie bezauberte die Menschen durch ihr frisches, charmantes Wesen. Für ihr Kloster leitete sie den Bau einer neuen Klinik. Tagsüber lächelnd, durchlitt sie oft grausame Nächte: Wie Pater Pio hatte sie die Gabe der Bilokation, sie hatte unsichtbare Stigmata und litt oft unter schweren dämonischen Quälereien. Man spürte, sie war wirklich von Jesus geliebt, sie durfte seine Liebe und Menschenfreundlichkeit ausstrahlen und sie zeigte sich dieser Liebe würdig: Sie war selbst eine große Liebende.
Im Kloster wurde sie Superiorin, im Gesamtorden sogar die erste Generalsuperiorin der Augustiner-Krankenschwestern. In Frankreich wurde sie zu einer Nationalheiligen und erhielt von General de Gaulle und den Alliierten die höchsten Auszeichnungen. In der unter ihrer Leitung gebauten Klinik betreute sie zusammen mit ihren Mitschwestern verwundete deutsche Soldaten, aber auch unter größter Lebensgefahr verwundete Fallschirmspringer der Alliierten.
Yvonne-Aimée de Jésus hat das Format einer Theresia von Lisieux. Sie spricht eine neue Sprache, aus ihren vielen Äußerungen und Briefen kristallisiert sich eine Spiritualität, die den Leser fasziniert. Wir freuen uns, hier der deutschsprachigen Öffentlichkeit die erste Biographie dieser faszinierenden Frau vorlegen zu können.
 

REZENSION
 

RENE LAURENTIN
Yvonne-Aimée de Jésus
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Geschichte einer großen Liebe
5. Tsd, 276 Seiten, 77 Fotos, € 16.-, Fr. 22.50
ISBN 3-7171-1084-5, CHRISTIANA-VERLAG, CH-8260 Stein am Rhein
In Frankreich wenden sich immer mehr Menschen in den Nöten ihres Lebens an eine neue Helferin des Himmels und viele behaupten: «Ihr verdanke ich meine Berufung, meine Bekehrung, meine Heilung, meine Errettung vor dem Tod.» Ähnlich wie bei der «kleinen» Heiligen Theresia vom Kinde Jesus in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts, erlebt die Verehrung dieser heiligmäßigen Frau in der zweiten Hälfte einen meteorhaften Aufstieg.
Die Rede ist von Yvonne Beauvais. Sie lebte von 1901 bis 1951. Geboren in einem kleinen Ort in der Champagne, verbrachte sie die längste Zeit ihres Lebens bei den Augustiner?Krankenschwestern in Malestroit in der Bretagne. Als Ordensschwester erhielt sie 1927 den Namen Yvonne-Aimée de Jesus. Ins Deutsche übersetzt heißt ihr Name: Yvonne, von Jesus geliebt.
Ihr Name ist ein Programm. Sie weiß sich seit ihrer frühesten Kindheit von Jesus geliebt und möchte eigentlich nichts anderes, als durch ihr Leben auf diese Liebe zu antworten. Der Herr nimmt ihre Liebe an. Er führt sie fortan nicht selten auf unvorstellbar wunderbare Weise durch alle Tiefen – bis hin zu schlimmsten körperlichen und seelischen Leiden, zu Verdächtigungen und Anklagen – und durch alle Höhen – bis hin zu den höchsten Stufen der mystischen Vereinigung mit dem Herrn, aber auch zu weltlichen Ehren, zu Auszeichnungen als Heldin Frankreichs im Zweiten Weltkrieg durch General de Gaulle und die Aliierten.
Was fasziniert Menschen unserer Tage an dieser Ordensfrau? Einmal, dass sie für alle, die sie anrufen, bei Gott eine mächtige Fürsprecherin ist. Dann aber auch, dass ihr Leben in all seinen Phasen gültige Maßstäbe für ein sinnvolles Leben als Christ in unserer orientierungslosen Zeit aufzeigt.
Der bekannte Priestertheologe und Schriftsteller Rene Laurentin hat als Fachmann für Mystik und als Vertrauensmann der Glaubenskongregation in Rom im Einklang mit dieser Kongregation nach jahrelangem Studium das Leben von Yvonne-Aimée de Jesus in einem dreibändigen Werk beschrieben. Er ist außerdem Verfasser von weiteren sieben Bänden, die sich mit Leben und Werk von Yvonne?Aimée de Jésus befassen.
Mit der «Geschichte einer großen Liebe» erscheint die erste Biographie dieser reich begnadeten Frau in deutscher Sprache.
Rene Laurentin überzeugt, weil er außerordentlich nüchtern schreibt, vorwiegend zitiert und seine Aussagen mit objektiven Quellen und wissenschaftlichen Erkenntnissen belegt.
Auf das Wunderbare in ihrem Leben angesprochen, sagte Yvonne mit 25 Jahren zu ihrer Mutter: «Weißt du, Mutter, Gott wirkt in allen Seelen Wunder – und man beachtet diese nicht. Bei mir sieht man es, das ist der ganze Unterschied» (136).
Das Buch ist jedem zu empfehlen, der dieses «Wunderbare» in seinem Leben entdecken möchte. Er wird einen sicheren Weg durch den Dschungel unserer im Glauben verunsicherten und verwirrten Zeit finden.
                                                                                                       Johannes Kramarz, Aachen



CHRISTA MEVES / ANDREA DILLON

Weise uns Herr Deinen Weg
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Ein Bibeltagebuch
226  Seiten, € 9.90, Fr. 18.-
ISBN 3-7171-1026-8, CHRISTIANA-VERLAG, CH-8260 Stein am Rhein

Gemeinsam haben Christa Meves und ihre Mitarbeiterin Andrea Dillon eine erstaunliche Erfahrung gemacht: Wenn man die Bibel täglich wahllos aufschlägt, lässt sich häufig ein Bezug zu Themen herstellen, die gerade aktuell sind. Die Bibel kann so zu einem ebenso geheimnisvollen wie beglückenden Wegweiser werden, ja manchmal bieten sich sogar Lösungen für Alltagsprobleme und Sorgen um die Kirche an, und zwar nicht etwa nur mit Hilfe der Evangelien, sondern auch bei manchen Schriftstellen des Alten Testaments.
Die Autorinnen haben sich beim Aufschlagen und Nachdenken abgewechselt – eine reizvolle Anordnung, weil so auch die Gegensätze von Jung und Alt in ihren verschiedenen Weisen, die Texte zu interpretieren, eine belebende Wirkung erzielen. Das Buch will zur Nachahmung anregen, um Lesern, die nach Erkenntnis dürsten, die biblische Offenbarung als einen unaufgebbaren Schatz nahe zu bringen.



Alois Meder
Einsamkeit als Gnade
62 Seiten, 8 Fotos, € 4.25, Fr. 7.80
CHRISTIANA-VERLAG, CH-8260 Stein am Rhein

Vielleicht kommt es nicht von ungefähr, dass der Verfasser dieses Büchleins Grossstadtseelsorger ist, der die Not der Einsamen täglich neu erfährt. Er zeigt auf, wie sie überwunden und zum Segen werden kann. Allein sein macht empfänglich für innere Werte und das Hinhorchen auf Gott. So kann der Mensch Einsamkeit als fruchtbringend erleben. Gott verlässt seine Geschöpfe nicht, und in seiner Barmherzigkeit weist er neue Wege. Gemeinsam mit Gott ist Einsamkeit eine Chance, ein Reichtum, die Fülle seiner Nähe. So gesehen, stehen dem einsamen Menschen unbegrenzte Möglichkeiten offen. Ist die Einsamkeit durch das Schicksal bestimmt, so nützt es nichts, sich dagegen aufzulehnen. Viel besser ist es, sich die positiven Aspekte vor Augen zu führen und zu versuchen, seinem Leben trotz Einsamkeit einen Sinn zu geben. Alois Meder findet dazu die rechten Worte. Seine Gedanken sind eine seelische Hilfe, ein Trost, der den Weg zu vielen einsamen Menschen finden sollte.


JOHANNES PAUL II.

Enzyklika Glaube und Vernunft
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112 Seiten, € 6.-, Fr. 11.-
ISBN 3-7171-1071-3, CHRISTIANA-VERLAG, CH-8260 Stein am Rhein

Die italienischen Zeitungen gedachten am 16. Oktober 1998 in Sonderbeilagen des 20-jährigen Pontifikats Johannes Pauls II. und würdigten seine neue Enzyklika u.a. als «Magna Charta des Denkens». Pater Cottier, der Theologe der Casa Pontificia, sagte vor Journalisten, die heutige Sinnkrise, die sowohl für das Glaubensleben als auch für die Kultur verderblich sei, habe den Papst zu diesem Schreiben gedrängt. Kardinal Joseph Ratzinger betonte: «Die Feder des Papstes ist in diesem Text deutlich erkennbar.» Auf die Frage, ob das Schreiben aufgrund seines Erscheinens  vor dem 20-jährigen Papstjubiläum als Summe dieses Pontifikats gesehen werden könne, antwortete Ratzinger, der Termin sei von der Vorsehung gewählt worden und zeige eine gewisse Tragweite dieser Enzyklika. Der polnische Kardinal Josef Zycnski, der bei der Präsentation der Enzyklika im Vatikan mitwirkte, erklärte, die  Enzyklika sei «eine Einladung zur intellektuellen Solidarität von Wissenschaftlern, Philosophen und Theologen». Der Papst ermutige dazu, «die Grundwerte in der Entwicklung der Menschheit zu verteidigen», sagte der Erzbischof von Lublin.


FRANCIS JOHNSTON

So hat er keinem Volk getan
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Das Wunder von Guadalupe

3. Aufl., 221 Seiten, 24 Abb., € 8.90, Fr. 16.-
CHRISTIANA-VERLAG, CH-8260 Stein am Rhein
 

Guadalupe in Mexiko ist mit rund zwanzig Millionen Pilgern jährlich der grösste Wallfahrtsort der Welt. Im Jahre 1531, zehn Jahre nach der Eroberung durch die Spanier, erschien die Gottesmutter dem Indio Juan Diego und liess zum Beweis für die Echtheit ihrer Erscheinung auf seiner "Tilma", seinem Überwurf, ihr wunderbares Bild entstehen. Sie nannte sich die "immerwährende Jungfrau Maria, die Mutter des wahren Gottes, welche die Schlange zertritt". Ihr Gespräch mit Juan Diego war von ergreifender Herzlichkeit; ihre Worte unaussprechlicher Güte sind auch an uns gerichtet: "Nichts soll dich betrüben, nichts dich bekümmern. Bin ich denn nicht hier, deine Mutter?" Durch das Bild und die Botschaft der Gottesmutter bekehren sich innerhalb von sieben Jahren neun Millionen Indios von ihren furchtbaren Götzendiensten mit Menschenopfern zum Christentum. Die Wissenschaft bestätigt, dass das Bild "nicht von Menschenhand gemacht" ist, ja sie entdeckte im Auge des Bildes dank der Photographie ein neues Wunder. "So hat er keinem Volk getan", hatte Papst Benedikt XIV. mit den Worten des Psalmisten ausgerufen, als ihm eine Kopie dieses Bildes gezeigt wurde. Bischof Graber schreibt im Vorwort: "Ist es nicht eigenartig, dass Maria den aztekischen Schlangenkult beseitigt und damit die Paradies-Weissagung von Genesis 3,15 wahrmacht, während der heutige Westen immer mehr dem Gift der Schlange ausgesetzt ist. Aber dass nun in unseren Tagen auch bei uns die Verehrung Unserer Lieben Frau von Guadalupe stärker um sich greift, ist wie ein Wetterleuchten des jüngsten Tages, an dem der Schlange endgültig der Kopf zertreten und der Sieg des Reiches Gottes für immer offenbar wird.



SCOTT UND KIMBERLY HAHN

Unser Weg nach Rom
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4. erw. Aufl., 22. Tsd., 219 Seiten, 11 Fotos, Pb, Fr. 18.-, EUR 12.80
ISBN 3-7171-1069-1, CHRISTIANA-VERLAG, CH-8260 Stein am Rhein

Scott Hahn, ein protestantischer amerikanischer Theologe, und seine Frau Kimberly beschreiben in diesem Buch ihr jahrelanges Ringen um den katholischen Glauben bis zur Konversion. Schritt für Schritt tasteten sie sich in der Bibel vor und fanden in unzähligen Schriftstellen die Lehre der katholischen Kirche vollumfänglich bestätigt. Auch durch viele Glaubensgespräche stießen sie auf neue Argumente für die katholische Lehre. Sie schrieben im Vorwort der amerikanischen Ausgabe:

«Als wir anfingen, Rome Sweet Home – so der amerikanische Titel – zu schreiben, hatten wir keine Ahnung, wie sehr  dieses Buch viele Leser bewegen würde. Zum einen waren wir erstaunt über die Anzahl: Über 120’000 Exemplare wurden von der englischen Ausgabe verkauft und das Buch wurde übersetzt ins Französische, Chinesische, Tschechische, Polnische, Spanische, Italienische und Deutsche. Zum anderen sind wir überrascht, dass unsere Konversion einen so tiefen Eindruck auf unterschiedliche Gruppen von Lesern macht.
Da sind einmal die vielen katholischen Leser, die uns ihre Freude darüber zum Ausdruck bringen, dass sie gleichsam durch die Brille von Neulingen die Wahrheit und Schönheit der Kirche als weltweiter Familie Gottes wiederentdecken dürfen. Dann haben uns viele Nicht-Katholiken – Protestanten, Orthodoxe, Fundamentalisten, Charismatiker – geschrieben, dass unser Buch ihnen geholfen habe, ihre falschen Auffassungen und Missverständnisse über das Katholische zu korrigieren. Weiter wurden wir von vielen Ex-Katholiken angerufen, die uns sagten, dass sie ihre Entscheidung, die Kirche zu verlassen, noch einmal überdenken wollten. Wir haben viele hundert Briefe von Männern und Frauen aus der ganzen Welt erhalten, die uns schreiben, wie sie selbst oder Verwandte und Bekannte sich entschlossen haben, wieder «nach Hause zu kommen». Wir können nur sagen: Deo gratias – Gott sei Dank!»
 

Rezension

Heinrich Böll sagte einmal sinngemäß, eine Konversion könne es nur in die Katholische Kirche geben und nicht umgekehrt. Jede Konversion ist, wie es das Wort in seiner Grundbedeutung sagt, eine "gänzliche Umkehr". Jemand, der einen eigenen Weg geht, erkennt, dass dieser Weg ein Irrweg ist und kehrt um. Scott Hahn, protestantischer Theologe aus den USA, und seine Frau Kimberly sahen beide, und mit ihnen eine Reihe ihrer Freunde, in ihrem Übertritt zur katholischen Kirche ein "Nach-Hause-Kommen". Scott schreibt: "Ein Gefühl von Heimkehr erfüllte mich, als ich meinen Vater, meine Mutter und meine älteren Brüder und Schwestern im Glauben erkannte. - Ich war kein Waisenkind mehr! Ich hatte meine Familie gefunden; und das war Gottes Familie."
Aber welch überaus schmerzlicher und weiter Weg kann eine solche Umkehr sein! Welche Vorurteile und Missverständnisse müssen von Verstand und Herz überwunden werden! Welche aufrichtige Liebe zur Wahrheit und welche Bereitschaft, der erkannten Wahrheit mit allen Konsequenzen auch zu folgen, müssen dem für viele völlig unverständlichen Schritt vorausgegangen sein! Wieviel ernsthaftes Studium verlangt eine solche Umkehr, und wie viele Gebete und Tränen begleiten diesen Kampf, wie viele der alten Freunde erheben ihren warnenden Zeigefinger, und wieviel Gleichgültigkeit, ja selbst Ablehnung müssen Konvertiten von manchen ihrer "alten Brüder und Schwestern", zu deren Familie sie wieder gehören wollen, erfahren! Welches Ringen mit der beharrlich werbenden, lockenden göttlichen Gnade!
Scott und Kimberly Hahn berichten in jedem der neun Kapitel ihres Buches jeweils parallel über Abschnitte ihrer Lebensgeschichte. Nachdem beide als überzeugte Presbyterianer ihre Studien, Kimberly mit dem als Master of Arts-Grad und Scott mit dem Master of Divinity-Grad sehr erfolgreich abgeschlossen hatten, begann die glückliche Zeit einer jungen Ehe und Familie, bis Scotts intensives Studium und Forschen Zweifel an Grundüberzeugungen des Protestantismus aufkommen ließen; vor allem an der "sola-scriptura-Lehre". Was einer seiner Freunde - auch zunächst eingefleischter Anti-Katholik, aber ehrlicher Sucher -, eines Tages feststellt, wird auch zu seiner Überzeugung: Er kann "keine einzige katholische Lehre" finden, "für die es keine biblische Begründung gibt." So führt ihn die theologische Forschung immer weiter nach Rom.
Die dramatischen Vorgänge in der jungen Familie nach seiner Konversion sollen hier weder geschildert noch verraten werden.
Das Schlußwort der Autoren ist "Ein Aufruf an die Katholiken, Bibelchristen zu werden (und umgekehrt)". Das spannend geschriebene Buch ist allen Wahrheitssuchern zu empfehlen. Sie werden erkennen, dass der Herr auch heute noch erfüllt, was er bei Johannes verheißt: "Wer die Wahrheit tut, kommt zum Licht" (3,21).
                                                                                                                                                                                      Johannes Kramarz


MARIA WITTHAUT (Hrsg.)

Vikar Theodor Göbels
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Ein Segenspriester des 20. Jahrhunderts

222 Seiten, 22 Farbtafeln, 46 s/w-Fotos, 3 Abb., Fr. 13.80, € 9.80
CHRISTIANA-VERLAG, CH-8260 Stein am Rhein, ISBN 3-7171-1100-0
 

«Kommt, ihr Gesegneten meines Vaters, und nehmt das Reich in Besitz, das er euch vom Anbeginn der Welt bereitet hat» (Mt 25,34). Wie kommt Jesus auf die Anrede: Ihr Gesegneten? Der hl. Petrus schreibt: «Dazu seid ihr berufen, Segen zu erlangen» (1 Petr 3,5). Der Segenspriester Theodor Göbels schreibt: «Die ganze Schöpfung seufzt ja noch unter dem Fluch der Erbsünde» (Römerbrief). Der Segen zerstört den Herrschaftsbereich des Satans. Wie reich sind die Segensgebete der Kirche. Priesterhände strahlen Segen aus – über Menschen, Tiere, Pflanzen und über alles, was durch menschliche  Arbeit geschaffen wurde. Der Priester segnet immer in Kreuzesform mit erhobener Hand. Damit ist klar ausgedrückt, dass alle Segenswirkungen vom Kreuzestod Christi ausgehen.»
Nicht nur die Priester sollen segnen, auch die Laien, besonders die Eltern ihre Kinder wie es schon die Patriarchen im Alten Bund getan haben.
«Wenn du wüsstest, worin die Gabe Gottes besteht» (Joh 4,10). Vikar Göbels hat ein Leben lang um diese Gabe hart gerungen. Mit Hilfe des Heiligen Geistes hat er die große Kraft des Segens neu entdeckt und verwirklicht. Sein Vorbild und Beispiel ist ein großes Geschenk für die Kirche.
P. Odo Staudinger OSB hat ihm folgendes Zeugnis ausgestellt: «Durch sein treues Werkzeug, Vikar Göbels, ein wahrer Priester nach dem Herzen Gottes, ein Mann des Opfers und des Gebetes, hat Gott der leidenden Menschheit viele Beweise seiner Liebe und Barmherzigkeit und der Kraft des Priestersegens erwiesen.»



FERDINAND HOLBÖCK

Die 33 Kirchenlehrer
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Promoviert zum Doctor Ecclesiae

201 Seiten, 36 s/w-Fotos, 3 s/w-Abb., Pb., € 9.50, Fr. 13.50
CHRISTIANA-VERLAG, CH-8260 Stein am Rhein, ISBN 3-7171-1107-8
 

Auf allen Gebieten gibt es große Pioniergestalten, einen Mozart und Bach unter den Komponisten, einen Augustinus und Thomas von Aquin unter den Gottesgelehrten. Bis heute hat die Kirche dreißig Kirchenlehrer und drei Kirchenlehrerinnen ernannt, leuchtende Persönlichkeiten, die in ihrer Zeit Epochales geleistet haben und durch ihre Werke zu Glaubenszeugen und Lehrern der Kirche geworden sind. Die kleine Theresia von Lisieux ist zu einer Kirchenlehrerin geworden, weil es ihr gelungen ist, eine Spiritualität zu entwickeln, die auch einfache Christen verstehen. Gelehrsamkeit allein genügt nicht, es braucht auch das Sprachvermögen, die Geheimnisse unseres Glaubens in unsere Sprache zu übersetzen. Die Kirchenlehrer sind eine Elite der Kirche, Sprachrohre des Heiligen Geistes.
Athanasius der Große, der unentwegte Kämpfer für den wahren Gauben; Ambrosius, der Bischof von Mailand mit staatsmännischem Weitblick; Chrysostomus, das Predigtgenie; Augustinus, der Wortgewaltige; Leo der Große, der Besieger Attilas; Anselm von Canterbury, der subtile Philosoph; Bernhard von Clairvaux, der Lehrer des Abendlandes; Antonius von Padua, dem sogar die Fische zuhörten; Thomas von Aquin, der bedeutendste Philosoph und Theologe, Doctor communius, der gemeinsame Lehrer genannt; Albert der Große, der Universalgelehte; Teresa von Avila, die geniale Lehrerin der Mystik; Petrus Canisius, der Verfasser des Katechismus; Franz von Sales, einer der meistgelesenen geistlichen Schriftsteller. Die unsterblichen Werke der Kirchenlehrer müssen neu entdeckt werden; dann werden sie Licht und Salz auch für unsere Zeit.



Prof. Dr. Ferdinand Holböck

Das Allerheiligste und die Heiligen

445 Seiten, geb., Leinen, 16 Fotos, € 19.-, Fr. 33.-

ISBN 3-7171-0753-4, Christiana-Verlag, Ch-8260 Stein am Rhein
 

"Dieser ist gesetzt zu einem Zeichen, dem widersprochen wird" (Lk 2,34). Was von Jesus gilt, das gilt auch von seinem Testament, seinem grossen Vermächtnis, der heiligen Eucharistie, die er ja selber ist. Als er das "lebendige Brot, das vom Himmel kommt" ankündigte, murrten die Juden, und der Riss ging hinein bis weit in die Reihen der Jünger. Auch im Laufe der Kirchengeschichte ist das Altarsakrament immer wieder zu einem Zeichen des Widerspruchs und der Spaltung geworden. Heute kursieren wiederum Thesen, die auf eine Bezweiflung oder gar Leugnung der Realpräsenz hinauslaufen. Wer zweifelt, geht zurück zur Quelle. Neben der Heiligen Schrift haben wir Katholiken noch eine andere Quelle unseres Glaubens: die Tradition. Prof. Ferdinand Holböck von der Universität Salzburg beschreitet in diesem Buch beide Wege; vor allem aber befragt er die Tradition, noch präziser, er interviewt sozusagen die massgeblichen Repräsentanten der Kirche aus allen Jahrhunderten, die grossen Heiligen. Die Ausbeute ist überwältigend. Wer dieses Buch gelesen hat, bekommt eine Ahnung, was die Kommnunion mit Christus bedeutet, er dringt ein in das eigentliche "Mysterium fidei", das "Geheimnis des Glaubens", er beginnt zu verstehen, warum unseren Künstlern bisher kein Dom zu schön, keine Monstranz zu wertvoll, kein Tantum ergo zu ergreifend war, um das Allerheiligste würdig zu bergen und gebührend zu loben.

Dass der unendliche, allmächtige Gott, der Schöpfer des Himmels und der Erde, in der Hostie wahrhaft, wirklich und wesentlich gegenwärtig ist, ist die Realität unseres Glaubens schlechthin, die - wie der heilige Thomas von Aquin sagt - uns zu einem Jubel des Geistes ("mentis jubilatio") hinreissen muss. Jeder der 86 befragten Heiligen bringt neue Saiten zum Klingen, und der Zusammenklang schwillt an zu einem vielstimmigen Chor wie das unsterbliche "Ave verum" von Wolfgang Amadeus Mozart.



Prof. Dr. Ferdinand Holböck

Vereint mit den Engeln und Heiligen
Format A 5, 449 Seiten, 26 Fotos, Leinen mit Goldprägedruck, € 21.-, Fr. 37.-
ISBN 3-7171-0855-6, Christiana-Verlag, CH-8260 Stein am Rhein

Es gibt vermutlich keine Glaubenswahrheit, die dem Bewusstsein heutiger Katholiken so sehr entschwunden ist wie die Welt der Engel. Dabei ist diese Welt von faszinierender Schönheit und Grösse und wir bedürfen der Hilfe der Engel dringender denn je. Alle achtzig Präfationen im Messbuch der Kirche weisen auf die heiligen Engel hin, in deren Lobpreis auf den dreimal heiligen Gott wir Menschen einstimmen sollen, auf dass Einklang herrsche zwischen der himmlischen und der irdischen Liturgie. Auf dieses "Vereint mit den Engeln und Heiligen" spielt das neue Buch von Professor Ferdinand Holböck in ganz bestimmter Absicht an: Die Engel sind nämlich nicht nur im Himmel mit den Heiligen vereint zur himmlischen Liturgie, sie waren es mit zahlreichen Heiligen schon hier auf Erden und sind ihnen - bisweilen sogar sichtbar - erschienen. Und umgekehrt: Zahlreiche Heilige waren mit den Engeln, vor allem mit ihrem Schutzengel, in ganz besonderer Weise vereint durch aussergewöhnliche Verehrung und Liebe, bisweilen sogar durch einen einzigartigen familiären Verkehr. Wie für andere Glaubenswahrheiten, so sind die Heiligen auch für die Existenz der Engel die besten Zeugen. Es gilt freilich das Wort des berühmten Schweizer Dogmatikers und Kardinals Charles Journet: "Die Engel offenbaren sich, aber nur jenen, die sie lieben und anrufen."
Das neue Engelbuch von Prof. Holböck bringt die vollständige Lehre der katholischen Kirche über die Engel in allgemein verständlicher Form und zeigt die Erfahrungen, die grosse Heilige im Umgang mit Engeln gemacht haben. Das farbige Umschlagbild von Raphael zeigt den Engel, der den gefesselten Petrus aus dem Gefängnis befreit. Ein herrlicher Geschenkband für Weihnachten.



Prof. Dr. Ferdinand Holböck

Ergriffen vom dreieinigen Gott
Trinitarische Heilige aus allen Jahrhunderten der Kirchengeschichte

399 Seiten, 16 Fotos, Leinen, € 19.-, Fr. 33.-
ISBN 3-7171-0795-X, Christiana-Verlag, Ch-8260 Stein am Rhein

F. Holböck von der Universität Salzburg erläutert in diesem Band zuerst die Trinitätslehre aus der biblischen Offenbarung und der Lehre der Kirche und stellt dann Heilige vor, die in ganz besonderer Weise vom Geheimnis der Heiligsten Dreifaltigkeit ergriffen waren, angefangen von Paulus über Augustinus, Thomas von Aquin, Niklaus von Flüe bis zu Elisabeth von Dijon, Arnold Janssen und Maria Julitta. Nichts beglückt und stärkt den Christen mehr als das Wissen um den allmächtigen Gott und sein innergöttliches Leben, an dem teilzunehmen uns dereinst bestimmt sein wird.



Dr. Georges Huber
Johannes Paul I
Auflage: 10. Tsd., 144 Seiten, 8 Farbfotos, € 7.25, Fr. 13.-
ISBN 3-7171-0762-3, Christiana-Verlag, CH-8260 Stein am Rhein

Was nicht einmal dem Konzil gelungen ist, das ist Johannes Paul I. gelungen. Er hat das Klima in der Kirche verändert. Sein Lächeln und seine vom Evangelium geprägte Haltung haben Hunderte von Millionen Menschen fasziniert und haben eine weltweite Grundwelle neuer Hoffnung ausgelöst. Jeden Tag zieht der Papst - nach einem seiner Lieblingssprüche - die Uhr der Kirche neu auf. Wie ein Meteor hat er am Himmmel unserer Zeit eine Leuchtspur hinterlassen, die nie mehr aus dem Gedächtnis der Menschen gelöscht werden kann. So unfassbar uns sein Tod erschien - nach der Lektüre dieses Buches wissen wir: dieser Meteor hat nicht umsonst geleuchtet. Dr. Georges Huber, Schweizer Schriftsteller und Korrespondent in Rom, war dank seiner engen Beziehungen zum Vatikan - er hatte auch eine Biographie über Paul VI. verfasst - wie kaum ein zweiter in der Lage, das Leben dieses Papstes quellengetreu und in allen Nuancen zu schildern. Das Geheimnis seines Lebens, der Charme seines Lächelns, die schönsten seiner Worte, die Quintessenz seiner Lehre, die schönsten Bilder aus seinem Leben sind in diesem Buch für immer festgehalten. Der Bruder des Papstes, Edoardo Luciani, schrieb nach der Lektüre an den Autor: "Ich habe das Buch in einem Zug gelesen; es deckt sich genau mit meiner Erfahrung und meinen Beobachtungen."



JOHANNES PAUL II.
Brief an die Familien
Format A 5, 71 Seiten, farbiger Umschlag, € 4.90, Fr. 9.-
ISBN 3-7171-0980-4, Christiana-Verlag, CH-8260 Stein am Rhein

Ein Geschenk von unschätzbarem Wert ist der Menschheit zuteil geworden: Papst Johannes Paul II. hat die Familie in den unaufgebbaren, letztlich heiligen Rang erhoben, der ihr gebührt. Wir wissen nun wieder - durch die reichhaltige Argumentation mit biblischer Offenbarung belegt - dass die Familie eine überzeitliche Vorgabe des uns liebenden Himmlischen Vaters ist, die sich nicht leichtfertig von Menschenhand streichen lässt. Das war dringend nötig; denn welchen massiven Angriffen ist die Familie in den vergangenen Jahren durch eine ideologisierte Soziologie ausgesetzt gewesen!
Eine Zivilisation, die sich an einer konsumistischen und geburtenfeindlichen Gesinnung inspiriere, sei keine Zivilisation der Liebe. Die Einhaltung des vierten Gebotes gibt der Familie innere Festigkeit und Geschlossenheit und ruft Gottes Segen auf sie herab.
In einem brillanten Nachwort ergänzt Christa Meves den Brief des Papstes, indem sie auf dem Boden ihrer Praxiserfahrung die negativen Folgen einer Missachtung der Familie beschreibt. Die Unumgänglichkeit gelebter christlicher Familie wird so eindrucksvoll belegt.



JOHANNES PAUL II.

Die Kirche lebt von der Eucharistie
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Enzyklika Ecclesia de eucharistia, 60 Seiten, 3 Fotos, 5 Abb., € 3.50, Fr. 5.-
ISBN 3-7171-1110-8, CHRISTIANA-VERLAG, CH-8260 Stein am Rhein

Ein Text, der sich durch seine Tiefe und eine persönliche sowie geistliche Grundhaltung auszeichnet. Der Papst erinnert an die wesentlichen Elemente des Glaubens der katholischen Kirche im Hinblick auf das Geheimnis der Eucharistie. Der Papst erinnert darin an die zentrale Stellung der Eucharistie im kirchlichen Leben, die im persönlichen Leben wie auch bei liturgischen Feiern eine Verantwortung ihr gegenüber mit sich bringt. Die Enzyklika teilt sich in sechs Kapitel auf. Im ersten Kapitel beschreibt Papst Johannes Paul II. das Sakrament der Eucharistie als Glaubensgeheimnis und als Opfer, welches das Leben der Kirche fruchtbar macht. Er  erinnert an die biblischen Fundamente, die ihre Fortführung in der Messfeier gefunden haben. Er betont darin die wahrhafte Gegenwart des gekreuzigten und auferstandenen Christus, die der Kirche durch den Heiligen Geist anvertraut ist. Die Eucharistiefeier ist nicht bloß ein rein spirituelles Ereignis, hat sie doch Auswirkungen auf das Leben und die Umformung der Welt. Zweites Kapitel: Da die Kirche wesentlich auch eine geistliche Wirklichkeit ist, wird sie auferbaut durch das Geheimnis der Eucharistie. Durch seine Taufe ist der Christ vereint mit Christus. So bildet sich das Volk des neuen Bundes. Im dritten Kapitel betont der Papst, dass die Kirche auf die Apostel gegründet ist. Die Eucharistie ist verbunden mit der Gestalt des Apostels, des Bischofs und  des Priesters, eine Tradition die die Kirche bis zum heutigen Tag aufrechterhalten hat. Das vierte Kapitel legt den Akzent auf den Aspekt der «Kommunion-Gemeinschaft». Man kann die Eucharistie nicht dazu verzwecken, Gemeinschaft zu schaffen. Die Eucharistie setzt kirchliche Gemeinschaft-Kommunion voraus; sie bringt sie zur Vollendung. Dabei gibt es eine unsichtbare Gemeinschaft des Glaubens und eine sichtbare in der kirchlichen Gemeinschaft mit ihren konkreten Strukturen. Leider ist diese Gemeinschaft mit anderen kirchlichen Gemeinschaften noch nicht voll und ganz verwirklicht. Es ist deswegen noch nicht möglich, um denselben Tisch versammelt zu sein. Der Papst ermutigt dazu, unermüdlich nach einer Vertiefung dieser Gemeinschaft zu suchen. Im fünften Kapitel unterstreicht der Papst die Würde, die mit der Eucharistiefeier verbunden ist. Sie hat Auswirkungen auf die Schönheit der liturgischen Feiern und der Gebäude, die einem geistlichen Zweck dienen. In Kapitel sechs unterbreitet der Papst uns eine tiefsinnige Meditation über das ganze Leben Marias, bei der er sie als die «eucharistische» Frau beschreibt, da sie in gewisser Weise der erste Tabernakel war und in ihrer Offenheit für das Wirken des Hl. Geistes der Welt Christus geschenkt hat. Sie ist von daher die Mutter der Kirche und Vorbild für alle Christen.


SCOTT HAHN

Gottes Bundestreue
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Ein Vater, der seine Versprechen hält

320 Seiten, 20 Abb., 1 Foto, Pb., € 14.-, Fr. 19.80
ISBN 3-7171-1098-5, CHRISTIANA-VERLAG, CH-8260 Stein am Rhein

Das Ehepaar Scott und Kimberly Hahn gehört inzwischen auch in Deutschland zu den bekanntesten Konvertiten. In den USA vertraten sie als evangelikale Presbyterianer die evangelisch-reformierte Theologie. Nach einem überaus dramatischen Bekehrungsweg waren beide 1986 und 1990 In die katholische Kirche «heimgekehrt». In ihrem gemeinsam verfassten Buch «Unser Weg nach Rom» schildern sie ihre Konversion.
Scott, Professor für Theologie und Bibelwissenschaft an der Franziskanischen Universität von Steubenville, Ohio, USA, bezeichnet sich als einen «Bibelchristen». In die Heilige Schrift immer tiefer einzudringen und der Wille, konsequent nach der einmal erkannten Wahrheit zu leben, ist seine Lebensmaxime. Intensive Bibelstudien ließen bereits während seiner Studentenzeit in ihm die Überzeugung reifen, dass der Schlüssel zum Verständnis der ganzen Schrift im Begriff des «Bundes» Gottes mit den Menschen zu finden ist. «Bund» heißt für ihn: Gott verbindet sich mit den Menschen durch die «Bande einer heiligen Verwandtschaft». Es erstaunt daher nicht, wenn sich Scott nach seiner Bekehrungsgeschichte nun in einer Monographie ausführlich mit seinem Lieblingsthema beschäftigt.
Etwas über den «Bund» vermitteln zu wollen, scheint auf den ersten Blick eine trockene Angelegenheit zu sein. Diese Sorge nimmt der Verfasser dem Leser bereits im ersten Kapitel, in dem er den verzweifelten Kampf eines Vaters um seinen Sohn anlässlich des Erdbebens 1989 in Armenien schildert. Das schließlich gerettete Kind sagt zu seinen Kameraden: «Hab ich es euch nicht gesagt? Mein Vater wird uns nicht vergessen!»
Scott Hahn beschreibt in leicht verständlicher Sprache und sehr engagiert die Geschichte von Gottes Bundestreue. Seine Schilderung wird zu einer Geschichtstheologie, die alle Ereignisse unserer Menschheitsgeschichte gültig interpretiert.
Gott hat uns nicht nach seinem Bild erschaffen, um uns dann einem nebulösen Schicksal zu überlassen, sondern er will uns die Teilnahme an dem unendlich glücklichen Leben der Heiligsten Dreifaltigkeit schenken. Gottes Bund mit Adam glich bereits einem «Ehebund»; mit Noa, Abraham, Mose und David wurde der Bund erneuert und erweitert, bis «Christus den Neuen Bund zu Gottes weltweiter oder ‹katholischer› Familie machte, die alle Nationen umfasst». Durch die heiligen Sakramente, vor allem durch die heilige Eucharistie, vereinigt sich Gott mit uns aufs Innigste.
Den einmal geschlossenen Bund kündigt der Vater niemals auf. Anders verhält es sich mit seinem Bundespartner: Der Mensch ist immer wieder versucht, eigene Wege zu gehen und den Bund zu brechen; denn das gnadenhafte Heilsanqebot des göttlichen Vaters ist «nicht umsonst und kostenlos» zu erhalten. So sieht er die Weltgeschichte als «eine leidenschaftliche Liebesgeschichte: die erstaunliche Geschichte eines Gottes, der kam, um das Verlorene zu suchen und zu retten – unter unermesslichen eigenen Opfern». Scott Hahns Schrift zeigt, wie spannend die Lektüre auch des Alten Testamentes sein kann und mit welcher Liebe Gott um die Liebe eines jeden von uns wirbt.
                                                                                             Johannes Kramarz, Aachen


FRANCIS TROCHU
Der Pfarrer von Ars
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Johannes-Maria-Baptist Vianney, 1786-1859
507 Seiten, 24 Farbtafeln, 31 s/w-Abb., Pb., Fr. 28.-, EUR 19.80
CHRISTIANA-VERLAG,  Stein am Rhein

Die von der Académie Française preisgekrönte Biographie des heiligen Johannes Maria Vianney von Francis Trochu erscheint nun im Christiana-Verlag in völlig neuem Gewand. Dem Verlag ist zu danken, dass er dieses Standardwerk der Hagiographie in besser lesbarem Deutsch, klarer gegliedert und mit ansprechenden ganzseitigen Farbfotos jedem zugänglich gemacht hat, der seine Kirche liebt und in der gegenwärtigen Verunsicherung im Glauben gültige Orientierung sucht.
In unseren Tagen ist der Beruf des Priesters in eine ernsthafte Krise geraten. Ohne Priester kann die Kirche auf Dauer nicht existieren, doch gerade die Priesterberufungen scheinen bedrohlich abzunehmen. Immer zahlreicher werden die Gemeinden, die keinen Priester mehr haben. Mit der Krise der Priester geht eine Krise in der praktischen Seelsorge einher. Die Kirchen leeren sich, können nicht mehr erhalten werden und pastorale Konzepte kommen gegenwärtig in allen Seelsorgebereichen über ein gut gemeintes, aber oft absurd anmutendes Experimentierstadium nicht hinaus. In dieser ernsten Situation zeigen uns Christi Stellvertreter auf Erden das Bild eines heiligen Priesters, der die grössten Schwierigkeiten, die unsere Seelsorger heute bedrängen, zu seiner Zeit bereits kannte und sie zu lösen wusste. Für alle Zeiten wird deshalb der heilige Pfarrer von Ars in der Kirche das „vollendete Vorbild des Seelsorgepriesters" (Bischof Manier von Belley) und der „Patron der Pfarrer" (Pius XI.) bleiben. Der selige Papst Johannes XXIII. schrieb 1959 zum hundertsten Todestag des Heiligen ein Wort, das wie für unser Tage geschrieben zu sein scheint: „Heute schauen die eifrigen Christen mit grossen Erwartungen auf den Priester. In einer Welt, in der überall das Geld herrscht, die Sinnlichkeit und eine Überschätzung der Technik, möchten sie im Priester einen Mann sehen, der im Namen Gottes spricht, der von festem Glauben beseelt ist und selbstlos von Liebe zum Nächsten brennt."
Johannes-Maria Vianney war ein Priester nach dem Herzen Gottes. Er wusste um seine priesterlichen Vollmachten und um die ungeheure Verantwortung, die mit ihnen für das Heil der Seelen verbunden ist. So verkündete und praktizierte er entgegen dem damaligen Zeitgeist den unverkürzten katholischen Glauben über das zeitliche und ewige Heil und Unheil des Menschen. Er, der ein Märtyrer des Beichtstuhles bei der Ausspendung des Sakramentes der göttlichen Barmherzigkeit geworden war, wusste ebenso von Gottes Gerechtigkeit und um das strenge Gericht, das jeden Menschen spätestens nach seinem Tod erwartet. Kein Gut war für ihn grösser als das der menschlichen Seele, für deren Rettung er sein ganzes Leben mit letzter Hingabe einsetzte: «Sein vor dem Tabernakel durchbetrachtetes Programm war das eines jeden guten Hirten, dem das Heil seiner Herde wirklich am Herzen liegt: hingehen und so bald wie nur möglich Fühlung nehmen mit seinen Pfarrkindern; sich die Mithilfe der guten Familien sichern; die Guten bessern; die Gleichgültigen zurückführen; die öffentlichen Sünder bekehren; vor und über allem aber zu Gott flehen, von dem jegliche gute Gabe kommt; sich selber heiligen, um so die anderen zu vervollkommnen; Busse tun für die Schuldigen ... Ein heiliger Priester verwirklicht Gewaltiges mit scheinbar so kleinen Hilfsmitteln.» Kein Wunder, dass gegen diesen idealen Priester die Macht der ganzen Hölle mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mittel ankämpfte. Psychische Ursachen allein für seinen Kampf mit dem Satan heranzuziehen, greift entschieden zu kurz, zumal der Teufel vier Jahre vor dem Tod des Heiligen seinen Kampf wegen Erfolglosigkeit einstellte. Die Kämpfe des Heiligen bestätigen ein Wort von Johannes Paul II.: «Wer nicht an den Teufel glaubt, glaubt nicht an das Evangelium.»
Das Leben des heiligen Pfarrers von Ars vermag in einem jungen Mann den Priesterberuf zu wecken und kann mutlos gewordene Priester und Seelsorger für ihren Beruf neu begeistern. Sie können lernen, wie man absterbende Gemeinden zu neuem Leben erweckt. Die spannende Lektüre dieser Biographie dient dem grossen Anliegen des Heiligen: den Einzelnen durch Umkehr zu Christus und damit zu seinem ewigen Heil zu führen. Der Weg dorthin kann durch eine fruchtbare Neubesinnung auf den Reichtum des katholischen Glaubens beginnen, der in seinen Grundformen damals wie heute gültig bleibt, auch wenn Wissenschaft und Technik das menschliche Wissen mit immer neuen Erkenntnissen bereichern.
                                                                                                                 Johannes Kramarz



Max Thürkauf
Unruhig ist unser Herz
Auflage 10. Tsd., 225 Seiten, 24 Abbildungen, € 9.90, Fr. 18.-
ISBN 3-7171-0930-8, CHRISTIANA-VERLAG, CH-8260 Stein am Rhein

Eine gewaltige Unruhe hat unsere Zeit erfasst. Im Osten hat der Materialismus kommunistischer Prägung zu einem totalen Zusammenbruch geführt. Aber auch der Materialismus des Westens steht vor dem Bankrott. Die Menschen sind innerlich ausgehöhlt und suchen mit Drogen ihre Depressionen loszuwerden. Im vorliegenden Buch zeigt uns der Basler Philosoph und Naturwissenschaftler Max Thürkauf von der Universität Basel Wege und Mittel zur Überwindung des Atheismus und wie die Menschen zur Erkenntnis ihres Schöpfers und zum Frieden mit Gott zurückfinden können. Ein Buch, das einen Psychiater erspart und vor allem jungen Menschen eine neue Zukunft eröffnet.



Franz Weiss
Gottes Blut
176 Seiten, 16 Fotos, € 6.75, Fr. 12.-
ISBN 3-7171-0602-3, Christiana-Verlag, CH-8260 Stein am Rhein

Es gibt gewaltige und wissenschaftlich einwandfrei bewiesene Blutwunder wie dasjenige von Lanciano. Dieses Buch bringt authentische Zeugnisse und ein wissenschaftlich verifizierbares Tatsachenmaterial, das jeden unvoreingenommenen Menschen erschüttern muss. Dieses Buch sollte einen Sturm der Begeisterung, der Liebe und des Gebetes entfachen. "Jedesmal, wenn ich eine Gnade erhielt, habe ich sie erhalten, indem ich das Kostbare Blut durch die allerseligste Jungfrau dem Vater aufopferte." (Johannes Vianney, Pfarrer von Ars). Gerade heute, wo der Glaube an die Realpräsenz Christi im Allerheiligsten Altarsakrament bei vielen ins Wanken geraten ist, hat dieses Buch eine providentielle Mission zu erfüllen.


Rezensionen:

GERTRUD DIE GROßE
Gesandter der göttlichen Liebe
Legatus divinae pietatis

Vorwort von Äbtissin Sr. Assumpta Schenkl OCist.
2. erw. Aufl., 507 Seiten, 26 Abb., Hardcover, DM 33.-, EUR 16.50, Fr. 25.-
ISBN 3-7171-1093-4 CHRISTIANA-VERLAG, CH-8260 Stein am Rhein

(Liber) Legatus Divinae Pietatis - so lautet der Originaltitel dieses von der hl. Gertrud der Großen von Helfta (+ 1302) auf Geheiß des Herrn verfassten wundersamen Buches, das uns nun in der deutschen Übersetzung von Johannes Weißbrodt wieder zugänglich ist.
Wer ist dieser „Gesandte"? Es ist Jesus selbst in seiner Botschaft der göttlichen Mildherzigkeit, die er vor 700 Jahren der Zisterziensernonne Gertrud inmitten unseres deutschen Landes im Kloster Helfta in einer ergreifenden Mitteilung seines Heiligsten Herzens „für die letzten Zeiten" anvertraute:
„Weil ich aus Scheu die Abfassung dieser Schrift schon bis zum Fest Kreuzerhöhung verschoben hatte - schreibt Gertrud - so führte der Herr, während ich unter der Messe mich mit anderen Übungen zu beschäftigen willens war, meinen Geist durch folgende Worte zurück: ,Sei versichert, du wirst niemals aus dem Kerker des Fleisches herausgehen, bis du den Heller, den du noch zurückhältst, bezahlt hast' (Mt 5,26). Als ich nun bei mir dachte, ich hätte die genannten Geschenke Gottes, wenn auch nicht schriftlich, so doch durch Worte zum Heil der Nächsten aufbewahrt, hielt der Herr mir jenes Wort entgegen, das ich in derselben Nacht bei den Metten hatte verlesen hören: ,Hätte der Herr seine Lehre nur für Anwesende verkündet, so gäbe es nur Predigt. Nun gibt es aber zum Heil vieler auch eine Schrift!' Der Herr fügte noch hinzu: ,Ich will ohne Widerspruch ein zuverlässiges Zeugnis meiner göttlichen Liebe in deinen Schriften haben für diese letzten Zeiten, in denen ich vielen wohl zu tun beschlossen habe.’"
Der Liebesjünger Johannes, der Apostel und Evangelist, war ihr eines Tages im Advent im Gebet erschienen und hatte sie in mystischer Entrückung an die Brust des Herrn geführt, wo sie das Pochen seines heiligsten Erlöserherzens verspüren durfte. Als sie, davon ganz freudetrunken, den hl. Johannes fragte, warum er, der doch an der Brust des Herrn hatte ruhen dürfen, in seinem Evangelium diese höchste Seligkeit so ganz verschwiegen und auch nicht das Geringste zu unserem Fortschritt davon niedergeschrieben habe, antwortete er ihr: „Meine Aufgabe war es, für die noch junge Kirche von dem unerschaffenen Wort des Vaters ein Wort niederzuschreiben, woran die Erkenntnis des ganzen Menschengeschlechtes bis ans Ende der Welt sich hinlänglich versuchen kann... Die Sprache jener beseligenden Pulsschläge aber ist der neueren Zeit aufbewahrt, damit die bereits alternde und in der Liebe Gottes erkaltende Welt durch das Anhören solcher Geheimnisse wieder erwärmt werde!"
Lesen wir nicht in diesen Worten geradezu ein „Protoevangelium" für unsere in rationalistischer Kälte erstarrte Welt, eine Botschaft, die uns das erbarmungsvolle, aber von uns so ungeliebte Herz Jesu zusammen mit dem unbefleckten Herzen Mariens in unseren Tagen unentwegt als rettenden Anker zuwirft?
Dieses herrliche Zeugnis deutscher Mystik ist nun in einer reich bebilderten Neuausgabe zum Fest der hl. Gertrud am 17. November und zugleich zur Eröffnung des „Gertrud-Jahres" in dem wieder erstandenen Zisterzienserinnenkloster St. Marien in Helfta (Vorort von Lutherstadt Eisleben) vom Christiana-Verlag neu herausgegeben worden. Mit seinen bezaubernden Bilddarstellungen aus allen Jahrhunderten und bis in unsere Tage ist es auch äußerlich ein bibliophiles Juwel geworden.
Rita Malys


ANNA KATHARINA EMMERICH
Geheimnisse des Alten und des Neuen Bundes
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13. Aufl., 94. Tsd., 370 Seiten, 37 Stiche von Gustave Doré, 6 Fotos,
5 Abb., geb., farbiges Cover, mit Palästinakarte, € 21.80, Fr. 31.-
ISBN 3-7171-0962-6, CHRISTIANA-VERLAG, CH-8260 Stein am Rhein

In einer sehr sorgfältig edierten und formal ansprechenden Ausgabe legt der Christiana-Verlag das gewaltige visionäre Werk der Seherin von Dülmen neu vor. Es handelt sich um die von P. Karl Erhard Schmöger nach den Tagebüchern des Clemens Brentano aufgezeichnete Fassung. Die mystischen Offenbarungen der stigmatisierten Charismatikerin bezeichnet kein Geringerer als Johann Josef von Görres (1776-1848) als „das größte religiöse Weltepos".

Die Geheimnisse des Neuen und Alten Bundes enthüllen innere und verborgene Zusammenhänge der Heilsgeschichte, schärfen den Blick für Details und wundersame Geheimnisse. Was die begnadete Augustinernonne über die Schöpfung, den Sündenfall und dessen Folgen, über die Engel, besonders das Wächteramt der Schutzengel, die Gemeinschaft der Heiligen, die streitende, leidende und triumphierende Kirche in gewaltigen und erschütternden Bildern schaut, was sie über das Messopfer, über Priestertum und Gebet, über Lohn und Strafe im anderen Leben kündet, ist von erhabener Größe. Sie weiß prophetisch um die verborgene Gegenwärtigkeit des neuen Bundes im alten Bund und die sakramentale Heilsbedeutsamkeit des Segens. Sie eröffnet uns tiefsinnige Mysterien. Ihre Visionen beziehen sich auch auf Einzelheiten der Kreuzes- und Gralssymbolik. Freilich wird nur demjenigen ein ungetrübter Zugang zu dieser Welt beschieden sein, der sich um die Doppelgabe der Schaukraft und des Bildersinnes bemüht. So wenigstens urteilt der bekannte Publizist Gerd-Klaus Kaltenbrunner in seiner einfühlsamen und sowohl geisteswissenschaftlich als auch historisch überaus sachkundigen Einführung. Das geschaute und von Clemens Brentano in sprachlich meisterhaften Texten gestaltete Heilsgeschehen findet in seiner Würde und Tiefe auch heute einen dankbaren und entzückten Leser. Die Seherin bemerkte gesprächsweise immer wieder, dass ihr die Gnade der Visionen nicht zu ihrem privaten Vergnügen und ihrer persönlichen Belehrung geschenkt werde. Sie habe die Aufgabe, Verschlossenes und Versunkenes in allen Einzelheiten in den Herzen der Menschen neu zu erwecken. Selbstverständlich bedurfte die einfache und ungebildete Frau eines demütigen und hingebungsvollen, vor allem aber auch sprachmächtigen Schreibers, eben des „Pilgers" Brentano. Keineswegs verwundert es, dass die prophetische Nonne auch Geschehnisse vorhersagt, die sich in unserer Zeit erfüllen oder schon erfüllt haben. So hört sie während der grauenhaften Höllenvision „dass Lucifer ...50 oder 60 Jahre vor dem Jahr 2000 nach Christus wieder eine Zeitlang solle frei gelassen werden".

Es versteht sich von selbst, dass die großartigen Gesichte der christlichen westfälischen Sybille allen aufklärerisch entmythologisierenden Tendenzen in der Theologie, allen säkularen Reinigungsabsichten, eine glatte Absage erteilen. „Wir haben es dankbar hinzunehmen, dass es Gott gefiel, sich nicht durch Formeln, Ableitungen und Syllogismen zu erkennen zu geben, sondern durch hinreißende Figürlichkeit" (G.-K K.). Es darf daher sicher als wohl gelungener Griff des Verlages bewertet werden, dass die Umschläge des sorgsam gebundenen Bandes die erhabenen Bilder Rembrandts (1606-1669) zieren und dass als Illustrationen der Innenseiten phantasievolle und durchgeistigte Zeichnungen des Gustave Doré (1832-1883), eines Zeitgenossen der Anna Katharina Emmerich, ausgewählt wurden. Auf die wenigen Fotos hätte einer gewissen Einheitlichkeit und historischen Treue wegen durchaus verzichtet werden können. Hilfreich empfindet der Leser das alphabetische Sachregister und die ausführlichen Anmerkungen. Die bewegliche farbige Palästinakarte erleichtert die gedankliche und topographische Orientierung.
Das tief religiöse Werk ist wärmstens zu empfehlen. Kirchenbild und Bibelverständnis werden durch diese anspruchsvolle Lektüre auf eindrucksvolle Weise bereichert.
Magdalena S. Gmehling


Rezension

SCOTT UND KIMBERLY HAHN
Unser Weg nach Rom
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4. erw. Aufl., 22. Tsd., 219 Seiten, 11 Fotos, Pb, Fr. 18.-, EUR 12.80
ISBN 3-7171-1069-1, CHRISTIANA-VERLAG, CH-8260 Stein am Rhein

Heinrich Böll sagte einmal sinngemäß, eine Konversion könne es nur in die Katholische Kirche geben und nicht umgekehrt. Jede Konversion ist, wie es das Wort in seiner Grundbedeutung sagt, eine "gänzliche Umkehr". Jemand, der einen eigenen Weg geht, erkennt, dass dieser Weg ein Irrweg ist und kehrt um. Scott Hahn, protestantischer Theologe aus den USA, und seine Frau Kimberly sahen beide, und mit ihnen eine Reihe ihrer Freunde, in ihrem Übertritt zur katholischen Kirche ein "Nach-Hause-Kommen". Scott schreibt: "Ein Gefühl von Heimkehr erfüllte mich, als ich meinen Vater, meine Mutter und meine älteren Brüder und Schwestern im Glauben erkannte. - Ich war kein Waisenkind mehr! Ich hatte meine Familie gefunden; und das war Gottes Familie."
Aber welch überaus schmerzlicher und weiter Weg kann eine solche Umkehr sein! Welche Vorurteile und Missverständnisse müssen von Verstand und Herz überwunden werden! Welche aufrichtige Liebe zur Wahrheit und welche Bereitschaft, der erkannten Wahrheit mit allen Konsequenzen auch zu folgen, müssen dem für viele völlig unverständlichen Schritt vorausgegangen sein! Wieviel ernsthaftes Studium verlangt eine solche Umkehr, und wie viele Gebete und Tränen begleiten diesen Kampf, wie viele der alten Freunde erheben ihren warnenden Zeigefinger, und wieviel Gleichgültigkeit, ja selbst Ablehnung müssen Konvertiten von manchen ihrer "alten Brüder und Schwestern", zu deren Familie sie wieder gehören wollen, erfahren! Welches Ringen mit der beharrlich werbenden, lockenden göttlichen Gnade!
Scott und Kimberly Hahn berichten in jedem der neun Kapitel ihres Buches jeweils parallel über Abschnitte ihrer Lebensgeschichte. Nachdem beide als überzeugte Presbyterianer ihre Studien, Kimberly mit dem als Master of Arts-Grad und Scott mit dem Master of Divinity-Grad sehr erfolgreich abgeschlossen hatten, begann die glückliche Zeit einer jungen Ehe und Familie, bis Scotts intensives Studium und Forschen Zweifel an Grundüberzeugungen des Protestantismus aufkommen ließen; vor allem an der "sola-scriptura-Lehre". Was einer seiner Freunde - auch zunächst eingefleischter Anti-Katholik, aber ehrlicher Sucher -, eines Tages feststellt, wird auch zu seiner Überzeugung: Er kann "keine einzige katholische Lehre" finden, "für die es keine biblische Begründung gibt." So führt ihn die theologische Forschung immer weiter nach Rom.
Die dramatischen Vorgänge in der jungen Familie nach seiner Konversion sollen hier weder geschildert noch verraten werden.
Das Schlußwort der Autoren ist "Ein Aufruf an die Katholiken, Bibelchristen zu werden (und umgekehrt)". Das spannend geschriebene Buch ist allen Wahrheitssuchern zu empfehlen. Sie werden erkennen, dass der Herr auch heute noch erfüllt, was er bei Johannes verheißt: "Wer die Wahrheit tut, kommt zum Licht" (3,21).
                                                                                      Johannes Kramarz, Aachen


REZENSION

Dr. Lisl Gutwenger

Die Seherin von Marienfried
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Sind Bärbls Leben und Botschaft glaubwürdig?

3. Aufl., 190 Seiten, 12 Farbbilder, 34 Fotos, Pb, € 9.90, Fr.18.-
CHRISTIANA-VERLAG, CH-8260 Stein am Rhein, ISBN 3-7171-1046-2

Marienfried, die Gebetstätte in der Nähe von Pfaffenhofen bei Ulm entwickelt sich zu einem viel besuchten Wallfahrtsort. Die Botschaften der Seherin Bärbl Ruess vor 50 Jahren erlangen angesichts unserer gegenwärtigen Glaubens- und Kirchenkrise eine ungeahnte Aktualität.
Doch bevor eine Breitenwirkung der Botschaften erzielt werden kann, ist ihre kirchliche Anerkennung erforderlich. Von 1947 bis 1950 wurden die Geschehnisse von Marienfried bereits im Auftrag des bischöflichen Ordinariates von Augsburg untersucht.  Die Kommission stellte fest, dass sich weder in den Botschaften noch in den Begleitumständen etwas findet, was mit dem katholischen Glauben nicht in Einklang steht. Viktor Josef Dammertz, der zuständige Bischof, hat in einer Erklärung vom 21. Juli 1996 bestätigt, dass endgültige Untersuchungen zur Frage der Echtheit der Erscheinungen von Bärbl Ruess durchgeführt werden.
Über die Echtheit einer Erscheinung, die in einer Privatoffenbarung an einen Seher ergangen ist, darf sich jeder Christ ein eigenes Urteil bilden. Das kann er aber nur, wenn er die nötigen Informationen dazu besitzt.
Die Wiener Schriftstellerin Dr. Gutwenger hat hiermit die erste Biografie der Seherin verfasst, die 1996 als Mutter von fünf Kindern verstarb. In diesem Werk finden sich alle notwendigen Fakten aus dem Leben von Bärbl Ruess, die ein fundiertes Urteil ermöglichen.
Gefragt wird in diesem Buch, ob Bärbl Ruess eine lautere Person ist, ob die Botschaft mit der Lehre der Kirche vereinbar ist, welche Früchte sich vor Ort zeigen und welche außerordentlichen Umstände das ganze Geschehen begleiten.
Zur Erleichterung der Urteilsbildung erwähnt die Autorin Zeugen, die den Ereignissen keine Glaubwürdigkeit beimessen und solche, die von ihr überzeugt sind. Zitiert wird auch P. Josef Kentenich, der Gründer der Schönstatt-Bewegung. Zuerst distanzierte er sich prinzipiell von allem Außergewöhnlichen wie Erscheinungen und Botschaften. Erst die Bekanntschaft mit der Seherin und die Meditation der Botschaften ließen ihn später bekennen, er habe den Eindruck, dass Marienfried echt sei.
Zu einem positiven Urteil gelangte auch Bischof DDr. Rudolf Graber von Regensburg, ein Fachmann für Aszetik und Mystik. Seine Aufsehen erregende Predigt zum 25-jährigen Jubiläum der Erscheinungen am 25. Juli 1976 findet sich in dem Buch. 50 Jahre nach den Erscheinungen wird immer klarer, welche Gegenwartsnähe und Dringlichkeit die Botschaften besitzen.
Der große Hymnus auf die Heilige Dreifaltigkeit (3. Vision) ist eine Antwort auf die heutige Gotteskrise. Entgegen dem 1. Gebot behaupten wir „es verehren ja doch alle den selben Gott!“, selbst wenn diese Götzenbilder nicht miteinander zu vereinbaren sind. Es gibt nur einen wahren Gott, die Heilige Dreifaltigkeit. Dieser Gott wird gegen den Trend der Zeit gepriesen als der „immer gütige Vater“, aber auch als „furchtbarer und gerechter Richter“.
Maria klagt, dass Christus heute unbekannt ist. Dagegen steht das Programm der 2. Vision, dass die Liebe des Vaters Christus neu in den Gläubigen zur Vollendung bringen will.
Maria selbst stellt sich vor als die große Gnadenvermittlerin. „Ich bin das Zeichen des lebendigen Gottes. Dann, wenn alle Menschen an meine Macht glauben, wird Friede sein.“
„Der Stern des Abgrundes wird wütender toben denn je und furchtbare Verwüstung anrichten, weil er weiß, dass seine Zeit kurz ist... Der Teufel wird solche Macht nach außen bekommen, dass alle, die nicht fest in mir gegründet sind, sich täuschen lassen» (2. Vision).
Maria spricht vom Teufel als einer personalen Macht. Er ist nicht ein unpersönliches Böses. Geht heute nicht die Täuschung so weit, dass wir Wahrheit und Lüge nicht mehr unterscheiden können? Opfer werden zu Tätern. Wir sind nicht mehr bereit, die letzten Ursachen alles Übels auf der Welt zur Kenntnis zu nehmen. Unsere Kinder treiben als seelisch Verwaiste in den Satanismus und suchen in höllischem Lärm ein Aufputschmittel und Erfüllung in Drogen.
Es geht Maria in ihrem Botschaften darum, „dass dem Ewigen Ehre und Sühne werde“, um die „Anerkennung seiner Dienerin“, um das apokalyptischen „Zeichen des lebendigen Gottes“ auf der Stirn ihrer Kinder, damit der „Stern des Abgrundes“ über die so Bezeichneten „keine Macht besitzt, wenn er auch den Leib vieler töten wird“ (2. Vision). Aus Gebet, Opfer und Sühne in der Nachfolge ihres Sohnes wird durch ihre mütterliche Vermittlung Segen über alle Welt erwachsen.
Gutwengers Buch ist jedem zu empfehlen, dem das Heil der Welt und der Kirche am Herzen liegt.                                                                                                          Johannes Kramarz



Eugenie von der Leyen
Meine Gespräche mit Armen Seelen
5. Auflage, 190 Seiten, 21 Abb., € 8.90, Fr. 16.-
ISBN 3-7171-0748-8, CHRISTIANA-VERLAG, CH-8260 STEIN AM RHEIN

Prinzessin Eugenie von der Leyen - mütterlicherseits entstammte sie dem Fürstenhaus der von Thurn und Taxis - hatte von 1921-29 dank einer besonderen Zulassung Gottes Kontakt mit Armen Seelen. Pfarrer Wieser, ihr Seelenführer, schrieb: "Ich verbürge mich für die Glaubwürdigkeit des Tagebuches..."
Eugenies Tagebuch erscheint hier erstmals mit einem ausführlichen, illustrierten Bericht über ihre Familie und die Welt, in der sie lebte. Das Tagebuch sensibilisiert uns für eine Glaubenswahrheit, die bei vielen Christen in Vergessenheit geraten ist, nämlich dass es nach der Lehre der Kirche einen Reinigungsort gibt und es Gottes Wille ist, dass wir Werke der geistigen Barmherzigkeit üben. Wir sind gehalten, durch Gebet und Opfer den Armen Seelen zu Hilfe zu kommen und wir dürfen von ihnen wiederum Hilfe erfahren.



Ida Lüthold-Minder
Ich wurde in Lourdes geheilt
Auflage: 30. Tsd., 132 Seiten, Paperback, 32 Bilder, € 6.-, Fr.11.-
Mit kirchlicher Druckerlaubnis
Dieses Bucher erregt überall gewaltiges Aufsehen, weil es dokumentarisch einwandfrei etwas beweist, was unsere glaubenslose Welt nicht mehr wahrhaben will. Das Buch ist ein öffentliches Zeugnis und ein Dankeserweis an Gott, der auch heute noch Wunder wirkt wie zur Zeit Jesu. 32 ausgewählte Bilder geben einen unerhört lebendigen Einblick in das Phänomen Lourdes.
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