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Wunden-Christi-Gebetskreis |
| Das sagt Jesus selbst über die Verehrung
Seiner heiligen Wunden:
"Die Andacht zu Meinen heiligen Wunden ist das Heilmittel für diese Zeit der Gottlosigkeit!" Jesus verspricht: "Ich werde alles gewähren, um was immer man Mich durch die Anrufungen Meiner heiligen Wunden bittet!" "Mit Meinen heiligen Wunden ist euch ein Gnadenmittel in die Hände gegeben, das alle eure Vorstellungen übertrifft!" "Glaubt doch an die alles überwindende Macht, die durch die Verdienste Meiner heiligen Wunden wirksam wird, wenn ihr in tiefem Glauben und Vertrauen darum bittet!" "Ihr sollt besonders am Freitag mit großer Andacht und Liebe Meine heiligen Wunden verehren. Es sind so wenige Menschen, die Mich auf Meinem Leidensweg begleiten. Laßt Mich nicht allein!" "Welche Macht habe Ich euch mit diesem Gebet in eure betenden Hände gelegt. Welch große Verantwortung aber ist euch damit übergeben. Niemand soll durch euer Versäumnis und eure Schuld verlorengehen!" "Es gibt keine größere Macht als die, die Mein heiliges Leiden euch verdiente. Ihr dürft um die Früchte dieses Leidens bitten. Sie sind unermeßlich!" Beispiel einer Bitte: "Himmlischer Vater! Ich opfere Dir die heiligen Wunden und das heilige Kostbare Blut Deines Sohnes, unseres Herrn und Erlösers Jesus Christus, auf, um ... !" (hier fügst Du Deine Bitte ein!), z.B. "um Frieden zu finden, um möglichst viele Seelen zu retten, um Heilung von meiner Krankheit zu erbitten, um meine Feinde zu bekehren, ...) |
Die Verehrung der
heiligen Wunden bei den Kirchenlehrern
Den
fünf Wunden, die im Bewußtsein und im Gemüt der Gläubigen
eingeprägt sind, schreiben die geistlichen Schriftsteller vor allem
die Wirkung zu, daß sie die Wunden der Sünde heilen. Deshalb
nimmt bei der Verehrung der heiligen Wundmale Jesu die Reue über die
Sünden und die Bereitschaft zur Bekehrung einen herausragenden Platz
ein. Sehr deutlich spricht dies die folgende Überlegung des heiligen
Antonius von Padua aus:
"Christus
zeigte den Aposteln die Hände, die Füße und die Seite,
um unseren Herzen die Zeichen seines Leidens einzuprägen. Er scheint
uns damit auch aufzufordern, daß wir aus Mitleid zu ihm ihn nicht
noch einmal mit den Nägeln unserer Sünden kreuzigen sollen,'"
Der
heilige Petrus Damiani bringt die fünf Wunden Christi mit den fünf
Sinnen des Menschen in Verbindung. „Durch die fünf Wunden Deines hochheiligen
Leibes hast Du, o Herr, alle Wunden geheilt, die uns durch die fünf
Sinne unseres Lebens zugefügt wurden."
Die Verehrung der
heiligen Wunden im Evangelium
Jesus
heilt die Glaubenszweifel des hl. Thomas, der ein großer Märtyrer
wurde durch die Betrachtung seiner heiligen Wunden. Jesus offenbart die
Verehrung seiner Wunden als das große Heilmittel gegen Glaubenszweifel.
Die Evangelien geben uns Zeugnis dafür, daß die Wundmale noch
am verklärten Leib des Erlösers zu sehen waren. "Dann
sagte er zu Thomas: Lege deinen Finger hierher, und siehe meine Hände,
und reiche deine Hand her, und lege sie in meine Seite, und sei nicht mehr
ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete ihm: Mein Herr
und mein Gott!" (Joh 20,27-28).
Der
heilige Evangelist Johannes beschreibt die Durchbohrung der Seite Christi:
„Einer
der Soldaten öffnete seine Seite mit einer Lanze, und sogleich floß
Blut und Wasser heraus." (Joh 19,34)
Die
Kirchenväter sehen in der Durchbohrung der Seite Christi die mystische
Geburt der Kirche. Das Blut, das aus ihr strömt, gilt als Sinnbild
der Eucharistie und das Wasser als das der Taufe.
„Und drei sind,
welche Zeugnis geben auf Erden: Der Geist und das Wasser und das Blut;
und diese drei sind eines." (1 Joh 5,8)
Die
Betrachtung der heiligen Wunden nach der Äbtissin Maria Cäcilia
Baij am Rosenkranz:
In
ihrem Werk "Das Innenleben Jesu", welches vom sel. Kardinal Ildefons Schuster
besonders empfohlen wurde, findet sich eine Anleitung für die Betrachtung
der heiligen Wunden. Diese Zusammenstellung wurde zum Teil daraus entnommen.
Anfangsgebet:
O Jesus, göttlicher
Erlöser, sei uns und der ganzen Welt gnädig und barmherzig! Heiliger
Gott, heiliger starker Gott, heiliger unsterblicher Gott, hab Erbarmen
mit uns und mit der
ganzen Welt! Gnade und Erbarmen, o mein Jesus, in den gegenwärtigen
Gefahren. Bedecke
uns mit Deinem Heiligsten Kostbaren Blute! Amen.
Wir beten vor
jeder Wunde:
Durch
das mit siebenfachem Schwert durchbohrte Herz Mariens betrachten wir die
Heiligen Wunden Christi:
Zum
Bild unten: Gnadenkreuz von Heroldsbach
bei Forchheim / Bayern:
Heilige Wunde der rechten
Hand
"Die
Peiniger nagelten zuerst die rechte Hand an. Damit war ein Geheimnis verbunden:
Von der Rechten des Vaters im Himmel nahm ICH (Jesus) diese Qual an, um
der göttlichen Gerechtigkeit Sühne zu leisten und das Menschengeschlecht
zu retten. ICH wollte deshalb auch zuerst an der rechten Hand den Schmerz
ertragen, um die verlorenen Seelen zu retten und ihnen den rechten Pfad
und den Eintritt ins Paradies zu öffnen. Die Menschen sollen den Vater
diese Wunde aufopfern, damit ihnen durch deren Verdienste das Paradies
geschenkt werde."
Wir
beten nun im Rosenkranz nach jeder hl. Wunde:
1
x: Ewiger Vater, ich opfere
Dir die Wunden unseres Herrn Jesus Christus auf, um die Wunden unserer
Seele zu heilen.
10 x: Mein Jesus, Verzeihung und Barmherzigkeit durch die Verdienste Deiner heiligen Wunden.
Durch das mit siebenfachem Schwert durchbohrte Herz Mariens betrachten wir die Heiligen Wunden Christi:
Heilige Wunde der linken
Hand
"Ich
sah die große Menge der Unvorsichtigen, die sich von den Vorspiegelungen
ihrer Feinde täuschen lassen und der Gnade den Einlaß verweigern.
Sie folgen den Lockungen. Ich sah, daß so viele beim Endgericht zur
Linken stehen werden: Kommt doch zu dieser Wunde der linken Hand, um Bewahrung
vor den ewigen Qualen zu erbitten. In dieser Wunde verbergt euch. Nie wird
sie aufhören, euch zu rufen und euch einzuladen, zu ihr eure Zuflucht
zu nehmen, eure Verirrungen zu erkennen und Buße zu tun, um Rettung
vor euren grausamen Feinden zu finden."
1
x: Ewiger Vater, ich opfere
Dir die Wunden unseres Herrn Jesus Christus auf, um die Wunden unserer
Seele zu heilen.
10 x: Mein Jesus, Verzeihung und Barmherzigkeit durch die Verdienste Deiner heiligen Wunden.
Durch
das mit siebenfachem Schwert durchbohrte Herz Mariens betrachten wir die
Heiligen Wunden Christi:
Hl. Wunde des rechten
Fußes
"Sie
nagelten Meinen rechten Fuß über den linken. Darin lag das Geheimnis
der göttlichen Barmherzigkeit verborgen, die den Vorrang über
die göttliche Gerechtigkeit erlangte. Ich empfand großen Schmerz,
da Ich alle Bedrängnisse sah, die diejenigen dulden werden, die auf
dem rechten Pfade wandeln. Deshalb lud Ich sie ein, zu dieser Wunde des
rechten Fußes ihre Zuflucht zu nehmen, wenn sie von ihren Feinden
angegriffen werden. Hier werden sie sichere Rettung finden. Ich sah auch
alle Sünden, die sie begehen. Obwohl es keine schweren Sünden
sind, empfand Ich Schmerz darüber, denn sie bereiteten Mir große
Qual wegen Meiner unendlichen Liebe zum Vater und der Erkenntnis, die Ich
von Seiner unendlichen Würde habe."
1
x: Ewiger Vater, ich opfere
Dir die Wunden unseres Herrn Jesus Christus auf, um die Wunden unserer
Seele zu heilen.
10 x: Mein Jesus, Verzeihung und Barmherzigkeit durch die Verdienste Deiner heiligen Wunden.
Durch
das mit siebenfachem Schwert durchbohrte Herz Mariens betrachten wir die
Heiligen Wunden Christi:
Hl. Wunde des linken
Fußes
"Ich
empfand den furchtbarsten Schmerz, da Ich alle die sah, die ins Verderben
wandeln. Ich sah die Schwere ihrer Sünden. Ich sah, wie die Gerechtigkeit
die Züchtigung zurückhalten und die Barmherzigkeit gütig
auf die Buße der Sünder warten wird. Ich wußte, daß
viele zur Buße gebracht werden. Ich sah aber auch die vielen, vielen,
die die göttliche Barmherzigkeit und Langmut so arg mißbrauchen
und immer wieder verachten. So kommen sie dann dazu, die Strenge der göttlichen
Gerechtigkeit zu erfahren und werden ewig zugrundegehen. Dadurch werden
sie die göttliche Gerechtigkeit verherrlichen."
1
x: Ewiger Vater, ich opfere
Dir die Wunden unseres Herrn Jesus Christus auf, um die Wunden unserer
Seele zu heilen.
10 x: Mein Jesus, Verzeihung und Barmherzigkeit durch die Verdienste Deiner heiligen Wunden.
Durch
das mit siebenfachem Schwert durchbohrte Herz Mariens betrachten wir die
Heiligen Wunden Christi:
Hl. Wunde der Seite
"Der
Soldat öffnete Mir mit der Lanze die Seite und durchbohrte Mein Herz:
und in der Tat floß Blut und Wasser heraus. In diesem Blut und Wasser
war das Geheimnis der Bildung der Kirche verborgen. Als der Soldat Meine
geöffnete Seite sah, wurde er erleuchtet; und als er jenes Blut und
jenes geheimnisvolle Wasser herausfließen sah, bekehrte er sich.
Kommt alle zu Meinen heiligen Wunden! Hier ist Rettung, Tröstung,
Stärkung! Opfert sie ständig dem himmlischen Vater auf!"
1
x: Ewiger Vater, ich opfere
Dir die Wunden unseres Herrn Jesus Christus auf, um die Wunden unserer
Seele zu heilen.
10 x: Mein Jesus, Verzeihung und Barmherzigkeit durch die Verdienste Deiner heiligen Wunden.
Durch
das mit siebenfachem Schwert durchbohrte Herz Mariens betrachten wir die
Heiligen Wunden Christi:
Hl. Wunde des Hlgst. Hauptes Jesu Christi
"Das
ist das Haupt, das aus Liebe zu dir sich durchbohren ließ; durch
seine Verdienste sollst du einst gekrönt werden. Glückselig die
Seele, welche dieses Haupt aufmerksam betrachtet, noch glückseliger
jene, welche das, was sie betrachtet, geübt hat. Sieh den, welchen
du suchst, siehe, in welch einem Zustand Er sich befindet. Schau her und
zieh die Dornen aus Meinem Haupt, dadurch, daß du Meinem Vater die
Verdienste Meiner Wunden aufopferst. Um diese Schmerzen zu lindern, müßt
ihr eure Ordensregel beachten. Mache dich auf und suche Mir Seelen."
(Jesus zu Chambon)
1
x: Ewiger Vater, ich opfere
Dir die Wunden unseres Herrn Jesus Christus auf, um die Wunden unserer
Seele zu heilen.
10 x: Mein Jesus, Verzeihung und Barmherzigkeit durch die Verdienste Deiner heiligen Wunden.
Durch
das mit siebenfachem Schwert durchbohrte Herz Mariens betrachten wir die
Heiligen Wunden Christi:
Der mit Wunden
bedeckte hl. Leib und das hl. Blut Christi
Wir
betrachten den hl. Leib, gegeißelt, erschöpft, mit Wunden bedeckt,
durch die Schmerzen der heiligen Schulterwunde gequält und mit Blut
überströmt. "Nur durch Sein Blut hat Er sich die Kirche erkauft."
(Pius XII.). Die Kirche ist der geheimnisvolle Leib Christi. Zu Thomas
sagt Christus: "Lege deine Hände in Meine Wundmale und sei nicht mehr
ungläubig, sondern gläubig." Tragen auch wir die Wundmale des
Herrn an uns! Zu Chambon spricht Christus: "Einer Meiner Jünger hat
Mich verraten und Mein Blut verkauft. Ihr könnt so leicht ein jedes
Tröpfchen zurückkaufen. Ein einziges Tröpfchen genügt,
um die ganze Welt reinzuwaschen, und ihr denkt nicht daran, ihr kennt nicht
den Wert dieses Lösepreises." Ewiger Vater, erweise uns Barmherzigkeit,
wir beschwören Dich darum. Amen. Gnade und Barmherzigkeit, mein Jesus,
während der gegenwärtigen Gefahr! Bedecke uns mit Deinem Kostbaren
Blute.
1
x: Ewiger Vater, ich opfere
Dir
die Wunden unseres Herrn Jesus Christus auf, um die Wunden unserer Seele
zu heilen.
10
x: Mein Jesus, Verzeihung und Barmherzigkeit
durch die Verdienste Deiner heiligen Wunden.
Bedeutende Heilige
waren große Verehrer der heiligen Wunden
Der
hl. Franziskus liebte glühend Jesus Christus. Sein Biograph Thomas
von Celano schreibt von ihm: "Seit ihm in San Damiano der Gekreuzigte erschienen
war, konnte er die Tränen nicht mehr zurückhalten, und er beweinte
auch das Leiden Christi, das er immer vor Augen hatte. Sein Seufzen hörte
man allerwege, und er war untröstlich, wenn er nur an die Wunden des
Herrn dachte". Der hl. Franz von Paula empfahl einer Bittstellerin, jeden
Freitag 5 Vater unser und 5 Ave Maria zu Ehren der fünf Wunden zu
beten und eine Kerze zu opfern. Die Frau wurde erhört.
Das
von einem Seraph durchbohrte Herz der hl. Theresia von Avila mit einer
großen Wunde ist heute noch in Alba del Tormes zu sehen.
Bekannte
Träger der Wundmale sind der selige Pater Pio und in Deutschland Theresia
von Konnersreuth.
Pater
Pio ist der erste katholische Priester, der sichtbar 50 Jahre lang(!) die
Stigmata trug.
Die
Verehrung der heiligen Wunden und des Kostbaren Blutes sind untrennbar
miteinander verbunden. Das Blut des Herrn, durch das wir erlöst wurden,
entströmt aus seinen heiligen Wunden.
Der
Wunden-Christi-Gebetskreis
hat folgende Ziele:
1.
Die Verehrung der heiligen Wunden und des Kostbaren Blutes, sowie die Verbreitung
dieser Andacht. Wichtig für die Wundenverehrung ist auch die Betrachtung
der einzelnen Wunden.
2.
Das Beten des Wunden-Rosenkranzes für die Bekehrung der Sünder.
Die Mitglieder beten privat den Wunden-Rosenkranz (keine Verpflichtung
unter Sünde!) am Freitag, empfohlen wird die Stunde von 16 - 17 Uhr
(Grablegung Jesu). Jedes Mitglied erhält anhand der Reihenfolge des
Eingangs der
Anmeldung
noch eigens eine der fünf Wunden Christi zur kurzen Betrachtung zugewiesen.
(Zunächst
wird also der Wunden-Rosenkranz gebetet und danach folgt die kurze Betrachtung
von einer der hl. Wunden. Es wäre schön, wenn jedes
Mitglied
zu Ehren der fünf Wunden Christi fünf neue Beter gewinnen könnte.)
Anmerkung: Wir
freuen uns sehr über jedes Mitglied, das nicht nur am Freitag, sondern
(wenn möglich) täglich den Wunden-Rosenkranz betet.
3.
Wir verehren besonders die schmerzhafte Gottesmutter und ihr durchbohrtes
Herz, nach ihrem Vorbild wollen wir die Heiligen Wunden Christi betrachten.
Unsere
Patrone sind außerdem
der hl. Johannes Chrysostomus (Christus wird uns bei seiner Wiederkunft
die Wunden vorweisen), der heilige Petrus Damiani und selige Pater Pio.
Mein Jesus, nimm mich auf unter die Zahl der Verehrer Deiner heiligen Wunden. Ich will mich bemühen, diese Andacht besonders zu verbreiten. In Vereinigung mit Deiner schmerzhaften Mutter Maria verspreche ich, jeden Freitag den Wunden-Rosenkranz (keine Verpflichtung unter Sünde) zu beten und in Liebe Deine heiligen Wunden zu betrachten. Mögen Deine glorreichen und verklärten Wunden meine ewige Wohnung im Himmel sein! Amen.
Linktext:
gnadenreicher
Wundenrosenkranz
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Sr. Maria Martha Chambon war eine einfache Laienschwester, die im Rufe der Heiligkeit am 21. März 1907 in Chambery (Savoyen) starb. Sie gehörte dem Orden der Heimsuchung Mariens an, der vom hl. Franz von Sales und der hl. Johanna Franziska von Chantal gegründet wurde. Die von Gott geschenkte Mission von Sr. Maria Martha war durch Gebet und Leiden zur Erneuerung und Verbreitung der Andacht zu den heiligen Wunden beizutragen. Die einmaligen und großen Verheißungen Jesu Christi an Sr. Maria Martha für die Verehrer seiner hl. Wunden sind eine Ermutigung, diese Andacht treu zu üben.
Die
Anrufungen zu den heiligen Wunden
Von
besonderer Bedeutung für die Wundenverehrung sind zwei Stoßgebete,
die Jesus selbst Sr. Maria Martha lehrte. Das erste Stoßgebet ist
die Bitte um Verzeihung und Erbarmen um der Verdienste der hl. Wunden Jesu
Christi willen.
Es
lautet: Mein Jesus, Verzeihung und
Barmherzigkeit durch die Verdienste Deiner heiligen Wunden!
Jesus
sagte: „Viele werden die Wirksamkeit dieses Stoßgebetes erfahren.
Ich wünsche, daß die Priester ihren Beichtkindern dieses Stoßgebet
in der heiligen Beichte aufgeben." „Schätzt euch überglücklich,
denn ich habe euch ein Gebet gelehrt, das Mich selbst entwaffnet, und besiegt.
Es heißt: Mein Jesus, Verzeihung und Barmherzigkeit durch die Verdienste
Deiner heiligen Wunden. Die Gnaden, die ihr durch diese Anrufung empfangt,
sind Gnaden von Feuer. Sie kommen vom Himmel und sie müssen zum Himmel."
Das zweite Stoßgebet ist die Aufopferung der heiligen Wunden an den
Ewigen Vater, verbunden mit der Bitte, die Wunden unserer Seelen zu heilen.
Jesus gab dafür die Verheißung: „ Wenn ein Sünder reumütig
das folgende Gebet spricht: Ewiger Vater, ich opfere Dir die Wunden unseres
Herrn Jesus Christus auf, um die Wunden unserer Seelen zu heilen," so wird
er bekehrt werden. Eure Klöster ziehen die Erbarmungen und den lebensspendenden
Reichtum Gottes auf die Diözesen herab, in denen sie sich befinden.
Wenn ihr Meinem Vater Meine heiligen Wunden aufopfert, so betrachte Ich
mit Wohlgefallen, wie ihr die Hände zum Himmel erhebt, um die Erlösungsgnaden
in Empfang zu nehmen. Dieses Gebet ist in Wahrheit nicht von der Erde,
sondern vom Himmel, es kann dem Gnadenbedürftigen alles erlangen."
Die Entstehung des
Wunden-Rosenkranzes
Um
das Beten der beiden so wichtigen Stoßgebete zu erleichtern und mit
der Betrachtung der heiligen Wunden zu verbinden, verfaßten die Oberinnen
von Sr. Maria Martha einen Rosenkranz dafür. Jesus sprach darüber
verschiedentlich seine Genugtuung und Zufriedenheit aus und wünschte
die Beibehaltung des Rosenkranzes. Dieser Rosenkranz wurde „Rosenkranz
der Barmherzigkeit" genannt. Bekannt geworden ist der Rosenkranz vor allem
unter dem Namen „Wunden-Rosenkranz."
Die Wichtigkeit
des Wunden-Rosenkranzes
Jesus
sagte zum Rosenkranz der Barmherzigkeit (Wunden-Rosenkranz): „Meine Tochter,
Ich zähle und notiere alles. Sage deiner Oberin, daß Ich eine
jede ihrer Anrufungen zähle. Sie muß alles tun, was sie tun
kann, um den Rosenkranz der Barmherzigkeit (Wunden-Rosenkranz) aufrecht
zu erhalten. Bei jedem Worte, das die Schwestern beim Rosenkranz von der
Barmherzigkeit (Wunden-Rosenkranz) aussprechen, lasse Ich einen Tropfen
Meines Blutes auf eine Sünderseele fallen."
Die Betrachtung
der heiligen Wunden
Es
war zur Zeit der Cholera, 1878, als unser Heiland den ausdrücklichen
Wunsch äußerte, alle Freitage müsse die Heilige Stunde
von fünf Schwestern gehalten werden, und eine jede solle eine Seiner
Wunden verehren. Jesus fügte hinzu: „Die Oberin wird die Schwestern
auswählen und für jede einzelne die Wunde bestimmen, welche sie
zu verehren hat. Meine göttlichen Fußwunden zählen für
eine einzige Wunde. Meine Dornenkrone bildet die fünfte. Da diese
Andacht außerhalb der Regel ist, müssen die erwähnten Schwestern
diese Heilige Stunde in ihrer Zelle verrichten."
Die Allerseligste Jungfrau vereinigte ihre Bitten mit denjenigen ihres göttlichen Sohnes durch folgende Worte, aus denen ein schmerzvolles Bedauern spricht: „Es gibt kein einziges Haus auf Erden, wo am Freitagabend die Heiligen Wunden meines Jesu ganz besonders verehrt werden. Deshalb müssen alle Klosterfrauen dieses Hauses während der bezeichneten Stunde die Heiligen Wunden in heiliger Beschauung betrachten und sich darin vertiefen". Schwester Maria Martha, die berufen war, Tag und Nacht diese Wunden zu betrachten, wurde von Maria selbst darüber unterrichtet, wie sie diese fromme Übung zu vollführen hätte: „Meine Tochter", sprach sie zu ihr, „das erste Mal, als ich die Wunden Meines geliebten Sohnes betrachtete, war es, als Sein Heiligster Leib in meine Arme gelegt wurde. Ich habe Seine Schmerzen betrachtet und versuchte, sie tief in mein Herz einzuprägen ...Ich habe Seine göttlichen Füße, einen nach dem andern, angeschaut ... Dann betrachtete ich die tiefe Öffnung Seines Herzens, welche für mein Mutterherz zu schmerzlich war ... Ich habe die linke Hand betrachtet und die rechte, alsdann die Dornenkrone. All diese Wunden durchbohrten mein Herz. Das ist mein Passionsleiden. Sieben Schwerter sind in meinem Herzen, und durch mein Herz muß man die geheiligten Wunden meines göttlichen Sohnes verehren. Aus Demut habe ich mit den glorreichen Fußwunden meines Jesu begonnen, und ich wünsche, daß ihr dieselbe Reihenfolge einhaltet." Alle Zitate in dieser Broschüre und die nachfolgenden Kapitel sind entnommen aus dem Buch: Pater J. Willibald Schons OSB, Schwester Maria Martha Chambon, Apostel und Missionarin von den Heiligen Wunden, Freiburg (Schweiz), 1932.
Imprimatur: Friburg Helv., 6. Mai 1932, L. Ems, V.G.
Hiermit wird erklärt, daß den außerordentlichen Tatsachen, die in diesem Buchauszug angeführt sind, gemäß den Dekreten Papst Urbans VIII. keine andere als rein menschliche Glaubwürdigkeit beigelegt ist. Es soll in keiner Weise dem kirchlichen Urteil vorgegriffen werden.
Andacht
zu den heiligen Wunden unseres Herrn Jesus Christus
Beweggründe
und Verheißungen
„Die Henker taten gut daran, Mir die Seite zu öffnen, Mir die Hände und Füße zu durchbohren. Damit haben sie die Quellen freigelegt, aus denen in alle Ewigkeit die Wasser Meiner Barmherzigkeit sich ergießen werden. Nur die Sünde war schuld daran, sie muß über alles verabscheut werden." „Mein Vater hat ein besonderes Wohlgefallen an der Aufopferung Meiner heiligen Wunden und jener der Schmerzen Meiner süßesten Mutter. Mit diesen Aufopferungen bringt ihr Ihm die gebührende, unendliche Verherrlichung dar, ihr opfert damit eine himmlische Gabe auf." „Da hast du, womit du alle Schulden bezahlen kannst. Mit der Aufopferung der Verdienste Meiner heiligen Wunden an Meinen himmlischen Vater leistest du Ihm Genugtuung für die Sünden der Menschen." Diese Worte durfte Schwester Maria Martha - besonders im Jahre 1868 - bei verschiedenen Gelegenheiten hören; sie gingen teils nur sie allein an, teils waren sie an die ganze Klostergemeinde und an alle Gläubigen gerichtet. Jesus drängt sie und mit ihr drängt Er auch uns, zu diesem Schatze zu kommen und denselben auszunützen: „Man muß sein ganzes Vertrauen auf Meine heiligen Wunden setzen und durch ihre Verdienste am Heile der Seelen arbeiten." Das muß jedoch mit Demut geschehen: „Als Mir Meine hl. Wunden geschlagen wurden, glaubte der Mensch in seiner Torheit, damit sei alles zu Ende, doch nein, sie werden ewig bleiben und alle Geschöpfe werden sie in Ewigkeit schauen. Dies sage Ich dir, damit du nicht nur gewohnheitsmäßig auf sie hinblickest, sondern sie in Demut verehrest." „Euer Leben ist nicht von dieser Welt; nehmt die Wunden Jesu hinweg und ihr werdet ganz irdisch gesinnt. Ihr seid zu sehr ins Sinnliche verstrickt, um die ganze Fülle der Gnaden, welche euch durch ihre Verdienste zuströmen, begreifen zu können. - Ihr solltet die Sonne mehr in ihrem vollen Glanz betrachten. Selbst Meine Priester betrachten das Kruzifix nicht, wie sie sollten; Ich will in Meiner ganzen Person verehrt werden." „Die Ernte ist groß und überreich, ihr müßt nicht auf das schauen, was ihr schon erreicht habt, sondern euch verdemütigen und euch in euer Nichts versenken, so werdet ihr Seelen ernten. Niemand braucht sich zu fürchten, die Gläubigen auf Meine Wunden hinzuweisen. Der Weg Meiner Wunden ist so einfach und leicht, um in den Himmel zu gelangen." Wir sollen uns ferner dieses Schatzes mit liebeglühendem Herzen bedienen. Eines Tages wies der Herr Schwester Maria Martha auf eine Schar Seraphim hin, die während der heiligen Messe sich um den Altar drängten, und sagte zu ihr: „Sie sind in der Anschauung und Schönheit und Heiligkeit Gottes versunken, sie beten an, aber sie können nicht nachahmen. Ihr dagegen sollt euch vor allem betrachtend in das Leiden Jesu hineinversenken und euch bemühen, dem leidenden Heiland gleichförmig zu werden. - Wenn ihr die Gnaden erhalten wollt, die ihr wünscht, müßt ihr mit liebeentflammten Herzen zu Meinen Wunden kommen und voll Eifer die Stoßgebete verrichten." Weiter sollen wir mit festem Glauben an diesen Schatz herantreten: „Meine Wunden sind ganz frisch, ihr müßt sie aufopfern, als ob es das erste Mal geschähe." „In der Betrachtung Meiner Wunden findet man alles für sich und für die andern. - Ich zeige sie dir, damit du in dieselben eingehest."
Außerdem sollen wir uns dieses Schatzes mit Vertrauen bedienen: „Meine Tochter, du mußt dich über die Dinge dieser Welt nicht beunruhigen, erst in der Ewigkeit wirst du schauen, was für einen Gewinn du aus Meinen Wunden gezogen hast. - Die Wunden Meiner Füße sind wie ein Meer, führe alle Menschen dorthin, ihre Zugänge sind groß genug, um alle darin aufzunehmen." Das soll geschehen im Geiste des Apostolates, ohne je zu ermüden: „Es braucht viel Gebet, damit die Andacht zu Meinen heiligen Wunden sich überall verbreite." (Als Jesus das sagte, sah die Begnadigte fünf Lichtstrahlen aus Seinen Wunden hervorgehen und den Erdkreis einhüllen.) „Meine Wunden erhalten die Welt. - Meine Wunden sind die Quellen aller Gnaden, deshalb muß man Mich um Vermehrung der Liebe zu Meinen heiligen Wunden bitten, sie oft anrufen, den Nächsten darauf hinweisen, davon zu reden und immer wieder darauf zurückkommen, um so die Seelen für diese Andacht zu gewinnen." „Es wird lange brauchen, um diese Andacht einzuführen, arbeite nur mutig daran. - Jedes Wort, das zu Ehren Meiner heiligen Wunden gesprochen wird, bereitet Mir eine unaussprechliche Freude; Ich zähle sie alle. - Wenn es auch solche gibt, die von Meinen Wunden nichts wissen wollen, so mußt du dich doch darum bemühen, daß auch sie für dieselben gewonnen werden." Eines Tages empfand Schwester Maria Martha einen heftigen Durst, da sprach Jesus zu ihr: „Meine Tochter, komm zu Mir und Ich werde dir ein Wasser geben, das deinen Durst löscht. Im Kruzifix ist alles enthalten, dort finden alle Seelen genug, um ihren Durst zu löschen. - In Meinen Wunden habt ihr alles; sie stellen gediegene Werke her, nicht durch Freude, sondern durch Leiden. - Ihr seid Arbeiter im Weinberg des Herrn; mit Meinen Wunden macht ihr leicht großen Gewinn. - Opfere Mir die Handlungen deiner Mitschwestem in Vereinigung mit Meinen heiligsten Wunden auf. Es gibt nichts, was sie verdienstreicher und in Meinen Augen wohlgefälliger machen könnte. Selbst in den kleinsten, unscheinbarsten Handlungen (in Vereinigung mit den Verdiensten der hl. Wunden Christi) sind unbegreifliche Schätze enthalten.
Verheißungen
des Herrn
Der
göttliche Heiland begnügte sich nicht damit, Schwester Maria
Martha Seine Wunden anzuvertrauen, ihr die dringenden Beweggründe
und die Segnungen dieser Andacht darzulegen und zugleich die Bedingungen
anzugeben, welche den Erfolg dieser Andacht sicherstellen; Er gab ihr auch
noch eine Menge der anregendsten Verheißungen. - Diese Verheißungen
kehren so oft und unter so verschiedenen Formen wieder, daß es uns
schwer wird, uns auf einige zu beschränken; doch schließlich
ist der Hauptgedanke immer derselbe.
1. Die Andacht zu
den heiligen Wunden kann nicht täuschen:
„Du
brauchst nicht zu fürchten, Meine Tochter, in der Andacht zu Meinen
Wunden zu weit zu gehen; denn hier wird man niemals getäuscht, selbst
dann nicht, wenn die Dinge unmöglich erscheinen." „Ich werde alles
gewähren, um was immer man Mich durch die Anrufung Meiner heiligen
Wunden bittet, man muß diese Andacht verbreiten."
„Ihr
werdet alles erreichen, denn es ist das Verdienst Meines Blutes, das einen
unendlichen Wert hat." „Mit Meinen Wunden und mit Meinem Herzen könnt
ihr alles erreichen."
2. Die Wunden Jesu
heiligen die Seelen und bürgen für den Fortschritt im geistlichen
Leben:
„Aus
Meinen Wunden kommen die Früchte der Heiligkeit. Wie das Gold im Feuerofen
schöner wird, so mußt du deiner Schwestern Seelen in Meine heiligen
Wunden legen; dort werden sie sich vervollkommnen wie das Gold im Schmelzofen.
Ihr könnt euch jederzeit in Meinen Wunden reinwaschen. - Meine
Wunden werden eure Wunden heilen. - Meine Wunden werden alle eure Fehler
bedecken. - Jene, welche Meine Wunden verehren, werden zur wahren Kenntnis
Jesu Christi gelangen. - Die Betrachtung Meiner
Wunden wird eure Liebe stets von Neuem anfachen."
3. Die heiligen
Wunden machen alles wertvoll:
„Meine
Tochter, versenke dein Tun in Meine Wunden, und es wird etwas gelten. -
Alle eure Handlungen, mögen sie noch so unscheinbar sein, erlangen
einen unendlichen Wert und erfreuen Mein Herz, wenn sie in Mein Blut getaucht
sind. - Wenn ihr sie für die Bekehrung der Sünder aufopfert,
so werdet ihr, auch wenn diese sich nicht bekehren sollten, vor Gott dasselbe
Verdienst haben, als hätten sie sich bekehrt."
4. Die heiligen
Wunden sind ein Balsam und verleihen Kraft im Leiden:
„Wenn
ihr eine Schwierigkeit oder etwas zu leiden habt, bringt es schnell in
Meine heilige Wunden, und die Schwierigkeit wird leichter zu ertragen sein."
„Bei den Kranken muß man oft das Stoßgebetchen wiederholen:
'Mein
Jesus, Verzeihung und Barmherzigkeit durch die Verdienste Deiner heiligen
Wunden!' Dieses Gebetchen wird
Leib und Seele aufrichten."
5. Die heiligen
Wunden enthalten eine wunderbare Kraft für die Bekehrung der Sünder:
Von
Angst erfaßt beim Gedanken an die Sünder der Welt, rief Schwester
Maria Martha eines Tages aus: „Mein Jesus, nimm Dich Deiner Kinder an und
schaue nicht auf ihre Missetaten!" Als Antwort darauf lehrte Er sie das
Stoßgebetchen: „Mein Jesus, Verzeihung
und Barmherzigkeit durch die Verdienste Deiner heiligen Wunden",
und fügte dann bei: „Viele werden die Wirksamkeit dieses Stoßgebetchens
erfahren.
Ich wünsche," setzte
der Heiland hinzu, „daß die Priester ihren Beichtkindern dieses Stoßgebet
in der heiligen Beichte aufgeben."
„Wenn ein Sünder reumütig das folgende Gebetchen spricht: 'Ewiger
Vater, ich opfere Dir die Wunden unseres Herrn Jesu Christus auf, um die
Wunden unserer Seelen zu heilen',
so wird er bekehrt werden."
6. Die heiligen
Wunden retten die Welt und verbürgen einen guten Tod:
„Meine
heiligen Wunden werden euch unfehlbar retten, sie werden die Welt retten.
Für die Seele, welche in Meinen Wunden verscheidet, gibt es keinen
Tod, Meine Wunden geben ihr das Leben."
7. Durch die heiligen
Wunden vermögen wir alles bei Gott:
„Aus
dir selbst bist du nichts, ist aber deine Seele mit Meinen Wunden vereint,
so wird sie mächtig; sie kann selbst mehrere Dinge zugleich erreichen:
nämlich Verdienste erwerben und Hilfe erlangen für alle Anliegen,
ohne daß es nötig wäre, diese einzeln anzuführen."
Dann legte ihr der Heiland Seine heilige Hand aufs Haupt und sprach: „Ich
habe dir jetzt Meine Macht mitgeteilt. Denen, welche gleich dir nichts
haben, schenke Ich gerne die meisten Gnaden. - Meine Macht liegt in Meinen
Wunden, mit ihnen wirst du mächtig, ja, du kannst damit alles erreichen,
weil dir mit ihnen alle Macht zuteil geworden ist. In gewissem Sinne vermagst
du sogar mehr als Ich. Du kannst Meine Gerechtigkeit entwaffnen, denn wenn
auch alles von mir kommt, so will Ich doch, daß man Mich darum bittet
und zu Mir fleht."
Der gnadenreiche Wunden-Rosenkranz
Einleitungsgebet:
0
Jesus, göttlicher Erlöser, sei uns barmherzig! Barmherzigkeit
für uns und die ganze Welt! Amen. Heiliger Gott, heiliger starker
Gott, heiliger unsterblicher Gott, habe Erbarmen mit uns und mit der ganzen
Welt! Amen. Gnade und Barmherzigkeit, mein Jesus, in der gegenwärtigen
Gefahr! Bedecke uns mit Deinem Kostbaren Blut! Amen.
Ewiger Vater, erweise uns Barmherzigkeit im Namen des Kostbaren Blutes Deines vielgeliebten Sohnes! Erweise uns Barmherzigkeit, wir bitten Dich inständig darum! Amen.
Bei
den großen Perlen
wird gebetet:
Ewiger Vater, ich
opfere Dir die Wunden unseres Herrn Jesus Christus auf, um die Wunden unserer
Seelen zu heilen.
Bei
den zehn kleinen Perlen
betet man:
Mein Jesus, Verzeihung
und Barmherzigkeit durch die Verdienste Deiner heiligen Wunden!
Am
Schluß betet man dreimal:
Ewiger Vater, ich
opfere Dir die Wunden unseres Herrn Jesus Christus auf, um die Wunden unserer
Seelen zu heilen.